Die Fahrradbranche erlebt einen Boom, wobei besonders E-Bikes zur enormen Popularität der Zweiräder beitragen. Durch das höhere Tempo der elektrifizierten Räder steigt allerdings auch die Unfallgefahr. Dabei sind nicht nur Gehirnerschütterungen, sondern schwere Kopfverletzungen bei Stürzen die häufigste Unfallfolge. Laut Deutscher Gesellschaft für Unfallchirurgie könnten 60 bis 70 Prozent der tödlichen Hirnverletzungen mit Kopfschutz vermieden werden. Fahrradhelme können schwere Kopfverletzungen verhindern und Leben retten.
Laut Bundesverkehrsministerium ist ein guter Fahrradhelm dazu in der Lage, bis zu zwei Drittel der Energie zu absorbieren, die bei einem Sturz ohne Helm auf den Kopf einwirken würde. Ein Fahrradhelm kann ebenfalls dazu beitragen, dass ein Radler im Straßenverkehr besser gesehen wird. Zudem bieten viele Fahrradhelme zusätzlichen Komfort.
Wie man den richtigen Fahrradhelm findet
Idealerweise sollten Sie einen Fahrradhelm vor dem Kauf immer anprobieren. Nur so können Sie feststellen, ob er optimal zu Ihrer Kopfform passt. Er sollte stramm sitzen, aber nicht drücken. Als Faustformel gilt: Wenn Sie den Helm vor- und zurückbewegen, sollte die Stirn ein wenig Falten schlagen. Dann sitzt der Fahrradhelm fest genug. Ist der Kinnriemen geschlossen, darf sich der Helm nicht nach hinten abstreifen lassen.
Grundsätzlich ermöglicht es so gut wie jeder Fahrradhelm, die Größe über ein Drehrädchen anzupassen. Dennoch ist es wichtig, einen Fahrradhelm zu kaufen, der von seiner Dimension her zu Ihrem Kopf passt. Die Angaben dienen jedoch nur der groben Orientierung. Einige Fahrradhelme lassen sich zusätzlich durch versetzbare Kletteinsätze an die Kopfform anpassen. Achten Sie beim Kauf auf zusätzliche Reflektoren oder eine für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbare Farbe. Dunkle Fahrradhelme erwärmen sich bei Sonne stärker als helle. Auf der Verpackung und dem Helm sollte das Produktionsdatum abgedruckt sein.
Fahrradhelme, die in der EU verkauft werden, müssen den Anforderungen der DIN EN Norm 1078 entsprechen. Alle Helme in unserem Test erfüllen diese Norm. Wer noch mehr Wert auf Sicherheit legt, kann beim Kauf nach der Norm NTA 8776 Ausschau halten. Nach einem Sturz sollten Sie Ihren Fahrradhelm durch ein neues Modell ersetzen.
Uvex Urban Planet LED: Testsieger im Detail
Der Uvex Urban Planet LED ist der ideale Helm für alle, die auf einem Fahrrad im Straßenverkehr optimal geschützt sein wollen. Aber auch auf Inlineskates, dem E-Scooter oder im Gelände auf dem Mountainbike bietet der extrem robuste Helm sehr guten Schutz. Zu haben ist der Uvex in den Größen 54-58 und 58-61 Zentimeter in den Farben Black Matt und Cloud Matt. Wer zusätzlich zwischen einem Gelb- und einem dunklen Blauton auswählen möchte, greift zum günstigeren Uvex Urban Planet. Der von uns getestete Planet LED in 54-58 bringt knapp 390 Gramm auf die Waage. Das hört sich zunächst viel an, leichtere Helme wiegen locker eine Tafel Schokolade weniger. Allerdings ist der Tragekomfort so hoch, dass das Mehrgewicht kaum auffällt. Außerdem ist uns das Plus an Sicherheit, auf das wir gleich noch näher eingehen, das etwas höhere Gewicht wert.
Für die Anpassung des Helms an die Kopfform und an die Kopfgröße setzt Uvex auf eine klassische Verstellschraube an der Rückseite des Helms. Die individuelle Größenanpassung ist sowohl in der Höhe als auch in der Weite möglich. Dazu lassen sich die verstellbaren Kunststoffbänder links und rechts mit etwas Kraftaufwand herausziehen bzw. hineinschieben. Im Inneren des Helms ist eine Art dünnes Netz angebracht. Dies fungiert beim Tragen als Insektenschutzgitter. Außerdem schmiegt es sich an die Schädeldecke und vermittelt ein sehr angenehmes Gefühl.
Der Uvex Urban Planet umhüllt den Kopf perfekt. Was uns gut gefällt: Im Gegensatz zu vielen anderen Helmen sitzt der Uvex nicht nur auf dem Kopf, er umschließt diesen auch, nämlich im Bereich des Hinterkopfs und an den Schläfen. Das steigert das subjektive Sicherheitsempfinden signifikant. Außerdem wirkt der Urban Planet extrem robust. Die Außenschale besteht aus Polycarbonat, innen kommt ein sehr fester Schaum zum Einsatz.
Nettes Extra: Uvex setzt bei seinem in Deutschland produzierten Helm auf recycelte und biobasierte Materialien. So ist am Ende des Produktlebenszyklus ein sortenreines Recycling der Helmbauteile durch lösbare Fügetechniken vorgesehen. Die Gurtbänder reflektieren, um nachts die Sichtbarkeit zu verbessern. Genau wie das Kinnpolster sind diese ebenfalls aus Recyclingmaterial gefertigt. Die Längenanpassung der Gurtbänder gelingt blitzschnell über zwei Kunststoffverschlüsse, die nach oben geklappt bzw. nach unten heruntergedrückt werden. Zum Verschließen des Kinnriemens nimmt man am besten zwei Hände. Eine Art Ratsche wird in das passende Gegenstück eingesetzt, fertig! Das Öffnen gelingt mühelos auch mit einer Hand und mit Handschuhen. Mit der Luftzirkulation sind wir zufrieden. Ja, es gibt noch luftigere Helme. Aber die insgesamt 14 Öffnungen sorgen dafür, dass der Kopf speziell von vorne, oben und hinten mit frischer Luft versorgt wird.
Zum Lieferumfang des Urban Planet LED gehört ein Plug-In-LED-Licht. Durch einen Druck auf das Licht schaltet man dieses ein und wechselt von Dauer- zu Blink- und pulsierendem Licht. Ein langer Druck, und schon ist es ausgeschaltet. Über einen USB-Port lässt sich das LED-Licht beispielsweise an einem PC wieder aufladen. Für rund 15 Euro ist das 24 Gramm leichte Licht separat zu erwerben. Der Uvex Urban Planet LED schnürt für rund 100 Euro ein attraktives Gesamtpaket.
Der Helm ist sehr robust und sowohl hinten als auch im Bereich der Schläfen weit nach unten gezogen. Das sollte im Falle eines Sturzes die Sicherheit erhöhen. Der Tragekomfort ist klasse, der Kopfschutz lässt sich schnell und individuell anpassen. Ein abnehmbares LED-Licht und reflektierende Gurtstreifen erhöhen die Sicherheit.
Testergebnisse
Die Stiftung Warentest und der ADAC haben im März 2024 gemeinsam einige Fahrradhelme getestet. Der Uvex Urban Planet LED schneidet unter den neu getesteten Helmen mit der Gesamtnote 2,0 (gut) am besten ab. In den Bereichen »Unfallschutz« und »Handhabung und Komfort« vergeben Stiftung Warentest und ADAC jeweils ein »gut« (2,3 bzw. 1,8).
»Der etwas schwere, aber gut verarbeitete Helm von Uvex geht als Testsieger hervor. Das Innenfutter dient gleichzeitig als Insektenschutz und vermittelt angenehmen Tragekomfort. Das Kopfband ist 6-fach höhenverstellbar und mittels Drehrad im Umfang verstellbar. Er besitzt Reflektorstreifen in den Trageriemen und ist mit einem aktiven Licht an der Rückseite (3 Modi) ausgestattet.
Weitere Uvex Modelle im Überblick
Uvex Finale Visor: Regen, Sonne, Wind - wer das ganze Jahr mit seinem Fahrrad unterwegs ist, freut sich möglicherweise über einen Helm mit Visier. Den bietet der Uvex Finale Visor, außerdem eine Beleuchtung und einen Insektenschutz. Uvex verkauft den Finale Visor in den Größen 52 bis 57 und 56 bis 61. Als Farben stehen Schwarz, Grau/Weiß, Grün/Schwarz und Gelb/Weiß zur Auswahl. Unser Testmuster in 56 bis 61 wiegt 370 Gramm. Für einen Helm mit Visier und Beleuchtung ist das ein guter Wert.
Vorn, an den Seiten und in der Mitte ist der Finale Visor weich gepolstert. Tragekomfort und Passform des Uvex-Helms sind vorzüglich. Dieser umschließt exakt den Kopf, drückt nicht und reibt nicht. An den Seiten ist der Helm weit heruntergezogen, was das subjektive Sicherheitsempfinden erhöht. Über das rückseitige Rädchen lässt sich die Passform maßgeschneidert anpassen. Der untere Helmbereich wird durch eine zweite Polycarbonat-Schale zusätzlich geschützt. Die gesamte Verarbeitung des in Deutschland hergestellten Helms ist exzellent. Außenhaut und Innenschutz gehen nahtlos ineinander über. Es gibt keine störenden Nähte oder hässliche Klebereste.
Das Visier lässt sich ohne Kraftaufwand mit einer Hand sauber herunterklappen oder wieder nach oben schieben. Wichtig für Brillenträger: In den meisten Fällen darf die Sehhilfe auf der Nase bleiben. Bei uns klappt dies zumindest ohne Probleme, zwischen Helm und Visier ist ausreichend Platz. Trotzdem liegt die gummierte Unterkante des Visiers angenehm auf der Nase auf, was den Tragekomfort verbessert. Uvex hat das Visier ganz dezent getönt. Die Sonneneinstrahlung wird durch die Filterkategorie 1 leicht reduziert, die Lichtdurchlässigkeit beträgt dem Hersteller zufolge 44 bis 80 Prozent. Bei Bedarf kann man einen höheren Sonnenschutz aufrüsten. Das Visier kann abgenommen werden. Ersatzvisiere sind separat erhältlich.
Bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen und Helligkeiten sind wir mit der Tönung des Visiers sehr zufrieden. Beim Verschluss des Kinnriemens setzt Uvex auf eine klassische Ratsche. Diese rastet sauber ein. Drückt man auf den roten Knopf, lässt sich der Verschluss super einfach öffnen. Im Bereich des Kinns ist das Band weich gepolstert. Auf der Rückseite des Helms ist ein LED-Licht integriert. Durch einen leichten Druck wird dieses eingeschaltet, zur Auswahl stehen Dauerlicht und Blinklicht. Die Leuchteinheit kann aus dem Helm genommen werden, die Stromversorgung erfolgt mittels Knopfzelle. Das hat den Vorteil, dass man das Licht nicht aufladen muss. Unterwegs kann es aber auch mal unerwartet passieren, dass die Batterie leer ist. Um die Luftzirkulation im Finale Visor ist es dank 20 Öffnungen sehr gut bestellt. Innen hat Uvex Ventilationskanäle integriert. Mit dem Uvex Finale Visor ist man das ganze Jahr über und bei jedem Wetter sicher unterwegs.
Uvex i-vo cc: Der passende Helm für jede Kopfform, egal ob rund oder oval. Der uvex i-vo cc ist ein echter Allrounder und wir haben den Fahrradhelm im Test. Optional gibt es für diesen Helm das uvex triangle-LED xb039 für mehr Sicherheit an dunklen Tagen. Unser uvex i-vo cc im Test ist die matt-violette Variante in der Größe 52cm - 57cm. Das standardmäßig montierte Visier schützt vor blendender Sonne. Es kann mit einem Handgriff jedoch demontiert werden. Der uvex i-vo cc Fahrradhelm zählt zu den beliebtesten Fahrradhelmen. Er ist für Mountainbiker wie auch Tourenfahrer sehr gut geeignet.
Das uvex IAS ist ein sehr flexibles Größenverstellsystem mit dem der Fahrradhelm auf nahezu jeden Kopf passt. Er kann sich runden- und ovalen Kopfformen anpassen. Mit dem Rädchen an der Rückseite vom Helm kann die Weite, also der Umfang des Helm-Inneren, stufenlos eingestellt werden. Da dies sehr flexibel ist, ist die Kopfform weniger wichtig. Wir haben den Helm im Test sowohl bei Personen mit einer runden-, als auch mit einer ovalen-, länglichen Kopfform aufgesetzt. Bei allen schloss der Helm auf rundherum auf dem Kopf gut ab und saß fest. Besonders Menschen mit einer ovalen Kopfform haben bei der Helmsuche erfahrungsgemäß ihre Probleme.
Um den Helm auch in der Höhe richtig auf dem Kopf zu platzieren, gibt es innen an beiden Seiten die Funktion zur Höhenverstellung. Hier kann ohne Aufwand die Höhe vom Innenleben eingestellt werden. Der Innenbereich ist gut gepolstert. Überall da wo der Helm den Kopf berührt, hat Uvex abnehmbare Polster integriert. Sie sind im Pflegewachgang problemlos zu waschen. Damit in der Waschmaschine nichts verloren geht, sollten sie ggf. in ein kleines Netz gepackt werden. Insekten haben beim uvex i-vo cc Helm keine Chance. Die drei großen Öffnungen vorne am Helm, sind alle mit einem Insektenschutz verschlossen. Luft kommt optimal durch, Insekten bleiben draußen.
Der Helmverschluss ist einfach zum Zusammenstecken und sehr fein abgestuft. Am Gurt befindet sich nur ein weiteres Polster damit der Riemen vom Helm nicht am Hals reibt. Der Verschluss lässt sich durch einen leichten Druck auf den roten Knopf öffnen. Wir extra ausprobiert ob das auch Kinder schaffen. Mit dem uvex i-vo cc Helm macht man nichts falsch. Es ist ein universeller Allrounder der nahezu auf jeden Kopf passt. Von der Stadt bis ins Gelände kann er kritikfrei eingesetzt werden. Optional, wenn man das möchte, kann man für die Rückseite noch ein LED-Licht kaufen und es einfach einklemmen.
Weitere getestete Fahrradhelme
Abus Pedelec 2.0: Fahrradhelme gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Viele unterscheiden sich in Nuancen. Deshalb ist der Abus Pedelec 2.0 eine echte Perle, weil er neben seiner ohnehin schon guten Ausstattung ein absolutes Alleinstellungsmerkmal besitzt: Er hat einen Regenschutz integriert.
Verfügbar ist der Helm in den drei Größen S (51 bis 55 Zentimeter), M (52 bis 57) und L (56 bis 62). Die Farbauswahl ist riesig, elf Farben sind erhältlich - von Weiß über Blau, Gelb, Rot und Schwarz bis hin zu Silber, Champagner und Grau. Mit 410 Gramm fällt unser Testexemplar in Größe L nicht sonderlich leicht aus. Sofort sichtbar wird die so genannte In-Mold-Bauweise, bei der die robuste Außenschale mit dem festen Schaumstoff (EPS) untrennbar verschweißt ist. Alle Übergänge sind perfekt verarbeitet. Für eine optimale Belüftung hat Abus den Pedelec 2.0 mit vier Luftein- und neun Luftauslässen versehen.
Rückseitig ist ein LED-Licht integriert. Hier kann man per Knopfdruck zwischen rotem Dauer- und rotem Blinklicht wählen. Der interne Akku wird per USB geladen. Darunter befindet sich der besondere Clou des Helms. Klappt man diese mit etwas Kraft nach unten, so öffnet sich ein Geheimversteck mit einer schwarzen Regenhaube. Diese wird über den Helm gezogen und vorne mit zwei Gummibändern unten eingehakt. Das dauerte im Test nur wenige Sekunden. Die schwarze Außenhaut ist mit kleinen Reflektorstreifen überzogen. Ein nasser Kopf wird durch dieses Regencape zuverlässig verhindert. Den Pedelec 2.0 gibt es zusätzlich in einer teureren MIPS-Variante (Multi-directional Impact Protection System), bei der der Helm bei bestimmten Aufprallgeschehen schädliche Rotationsbewegungen reduzieren soll, die andernfalls auf den Kopf des Trägers übertragen werden könnten. Wir haben den »normalen« Pedelec 2.0 im Test, bei dem die weichen Polster direkt an die Helminnenseite geklettet bzw. geclipst sind. Der Tragekomfort ist sehr ordentlich. An den Seiten und hinten ist der Helm für besseren Schutz heruntergezogen. Die Größenanpassung lässt sich über das Rädchen fein justieren. Der Riemen im Kinnbereich ist gepolstert und liegt weich auf. Der praktische Verschluss setzt auf Magnetismus - notfalls öffnet und schließt man diesen mit einer Hand, mit zwei Händen gelingt dies super komfortabel. Sehr sensible Köpfe sollten den Abus unbedingt Probe tragen, ob dieser nicht zu schwer ist.
POC Omne Beacon Mips: Farblich ist der schicke POC Omne Beacon Mips ein echter Hingucker. Wenn ein Helm nicht nur ein Lebensretter, sondern auch ein stylisches Accessoire für den Kopf sein soll, dann ist der POC Omne Beacon Mips ein interessantes Modell. In der von uns getesteten Farbversion in Orange und mattem Grün sieht der Kopfschutz super aus. Alternativ gibt es ihn in Orange/Weiß sowie in Orange und mattem Schwarz. Die Rückseite des Helms zieren vier LEDs.
Fischer Urban Plus Brooklyn: Ein vernünftiger Helm muss nicht viel kosten: Das beweist der Fischer Urban Plus Brooklyn. Für gerade mal rund 30 Euro bietet er Beleuchtung, Sonnen- und Insektenschutz, einen gepolsterten Kinnriemen und in die Helmgurte eingewebte Reflexstreifen. Außerdem zeichnet sich der leichte Fahrradhelm durch einen guten Tragekomfort aus.
Die sichersten und am besten getesteten Fahrradhelme in der Übersicht
Zunächst zu den Allroundern: Sie sind wie der Name verrät für fast alle Szenarien geeignet. Sie ähneln sehr den Cityhelmen, da sie rundum gut alltagsfähig sind. Eine gute Belüftung, ein Insektengitter sowie Reflektoren und teilweise auch LED-Lichter gehören hier zur Ausstattung. Sie bieten gute Einstellungsmöglichkeiten und können bei Tag und Nacht mit genügend Sicherheit getragen werden. Sie eignen sich zwar auch für den MTB-Bereich, allerdings nur für leichtes Gelände.
Abus Aduro 2.0
- LED Rückleuchte & Reflektoren
- feinjustierbares Verstellsystem
- sehr gute Belüftungseigenschaften
- mit Insektennetz
Abus Urban-I 3.0
- LED Rückleuchte & Reflektoren
- feinjustierbares Verstellsystem
- sehr gute Belüftungseigenschaften
- mit Insektennetz
- Optik Geschmackssache
KED Crom 2021
- hochwertige Verarbeitung
- gute Belüftung inkl. Insektengitter
- LED-Blinklicht für mehr Sicherheit
- Optik und Tragekomfort eher nach Herren ausgerichtet
Casco Activ 2
- reflektierende Streifen
- Komfortabel dank senkrechter- und horizontaler Verstellmöglichkeiten
- stylisch! - farbige Steifen können getauscht werden
- mit 400 g nicht sehr leicht
Abus Hyban 2.0
- LED Rückleuchte & Reflektoren
- feinjustierbares Verstellsystem
- für Zopf-Frisuren geeignet
- mit Insektennetz
- Optik Geschmackssache
Abus Youn-I ACE
- LED Rückleuchte & Reflektoren
- feinjustierbares Verstellsystem
- für Zopf-Frisuren geeignet
- sehr leicht
- Sonnenblende zwar abnehmbar aber nicht verstellbar
Uvex City I-VO MIPS
- sehr gute Belüftung
- sehr guter Komfort
- leicht
- Reflektoren und LED-Beleuchtung hinten
- nicht günstig
Casco Cuda2
- komfortabel
- sehr gute Belüftung
- höhenverstellbares Kopfband
- Sonnenblende lässt sich in der Neigung einstellen
- nicht günstig
- Schutz vor Kopfverletzungen nur Urteil „befriedigend“ vom ADAC
MTB Helme Test
Egal ob als Hobby oder als sportliche Herausforderung: Wer mit dem Mountainbike unterwegs ist, trägt dabei einen MTB-Helm. Mountainbike Helme haben durch ihre Optik natürlich einen hohen Wiedererkennungswert, allerdings liegt der Fokus ganz klar bei der Sicherheit. Besonders abseits vom Asphalt, wenn es über Stock und Stein geht, benötigt man einen Kopfschutz, um schwerwiegenden Kopfverletzungen vorzubeugen. Das Innenfutter, das genügend Dämpfung bietet, ist im besten Fall auch waschbar.
O’Neal Trailfinder 2021
- übertrifft sicherheitsnormen EN1078 und CPSC
- herausnehmbares, schweißabsorbierendes, waschbares Innenfutter
- keine Möglichkeit für Beleuchtung
Uvex Quatro
- mit insektennetz
- leicht
- herausnehmbare- & waschbare Polster
- Belüftung könnte etwas besser sein
Uvex Finale 2.0
- leicht
- herausnehmbare- & waschbare Polster
- gute Belüftung dank 20 Belüftungskanäle
- mit Insektennetz
- Sonnenblende nicht abnehmbar
Rennrad Helme Test
Rennradhelme müssen nicht nur leicht sein, sondern müssen auch komfortabel sein und eine gute Belüftung bieten. Moderne Rennradhelme bieten mindestens genauso viel Schutz wie es Cityhelme tun. Fokus bei den Herstellern liegt hier in der Regel aber auch auf der Aerodynamik.
Uvex Boss Race 2021
- geringes Gewicht
- reflektierende Aufkleber
- sehr gute Belüftung
- kein Visier
POC Omne Air SPIN
- gute Belüftung
- hoher Tragekomfort
- höhenverstellbares Kopfband
- Sichtbarkeit im Dunkeln mangelhaft
- hoher Preis
Abus Stormchaser
- mit 200g geringes Gewicht
- sehr gute Belüftungseigenschaften
- sehr gute Einstellungsmöglichkeiten und Reflektoren am Helm
- ohne Visier und Insektenschutz
Fahrradhelme mit Visier im Test
Abus Pedelec 2.0 ACE
- für 45 km/h S-Pedelecs geeignet
- LED Beleuchtung zur verbesserten Sichtbarkeit
- Visier abnehmbar
- Visier nicht getönt
Uvex Finale Visor 2021
- 300 g leicht - für Visierhelme wenig Gewicht
- Polster herausnehmbar- und waschbar
- Visier abnehmbar
- Komfort könnte leicht besser sein
Airbag Fahrradhelm Test
Hövding 3 Airbag Helm 2021 im Test
Dieser Helm wird auch gerne als Airbag bezeichnet, denn ein klassischer Helm ist er nicht. Der Airbag befindet sich in einer Art „Halskrause“ und wird um den Hals gelegt. In nur 80 Millisekunden löst der Hövding 3 beim Sturz aus und der Airbag öffnet sich über dem Kopf. Wie und ob das funktioniert zeigt ein vor kurzem veröffentlichter Test des Hövding 3 vom ADAC.
Die Vorteile eines Fahrradhelms
Ein Fahrradhelm ist ein zuverlässiger und unabdingbarer Begleiter auf deinem Bike. Egal ob du eine Schönwetter-Tour machst, die Landschaft erkundigst oder nur kurz zum Bäcker fährst, der Fahrradhelm schützt dich vor schweren Kopfverletzungen und kann dir dein Leben retten!
Uvex revolt MIPS
Uvex ist ein großer deutscher Helm-Hersteller, der in den Bike-Sparten City, Road bis hin zu Mountainbike ein riesiges Portfolio anbietet. Mit dem revolt MIPS schicken sie einen konvertierbaren Fullface Helm ins Rennen, der ohne Kinnbügel zum Jethelm wird. Mit einem Handgriff lässt er sich vom Fullface Helm zum Jethelm umwandeln. Diese Konvertierung geht mit keinem Helm im Test so einfach wie bei dem revolt MIPS: Man muss einfach den Hebel auf der Innenseite des Kinnbügels vorne drücken und schon kann man den Kinnbügel nach oben hin herausdrehen. Das geht auch ohne Probleme mit einer Hand.
Zusätzlich kann die Passform über unterschiedlich dicke Wangenpolster und Liner angepasst werden. Diese sind allerdings nicht im Lieferumfang enthalten und müssen extra gekauft werden. Der Kinnriemen lässt sich mit einem Ratschenverschluss schließen, der typisch für uvex-Helme ist. Damit beim Sturz auch Rotationskräfte gut abgeleitet werden, ist der uvex mit einem MIPS-Liner ausgestattet. Außerdem hat er ein flexibles Visier, das bei einem Aufprall verbiegt, wodurch euer Kopf zusätzlich davor geschützt werden soll, verdreht zu werden.
Uvex hlmt 5 bike pro Fahrradhelm
Der uvex hlmt 5 bike pro chrome fällt auf und das nicht zu knapp. Mit seinem edlen Chrome - Finish wird der uvex Klassiker zum außergewöhnlichen Hingucker. Als unschlagbar und kompromisslos wird der hlmt 5 bike pro bei Uvex gehandelt, der in Zusammenarbeit mit professionellen Ridern und ganz nach deren Bedürfnissen entwickelt wurde.
Zu den herausragenden Merkmalen des Hartschalen-Helms gehören groß bemessene Belüftungsöffnungen, ein schnell anpassbares Gurtband sowie ein Drehrädchen hinten zum justieren der Passform. Erhältlich ist der Helm auch in einer Basisversion („hlmt 5 bike“), die allerdings nicht mit einer entfernbaren Frontblende ausgestattet ist und 10 Euro unter der „Pro“-Version liegt.
Uvex Finale 2.0
Das digitale News-Magazin Velomotion hat den Enduro-Helm Uvex Finale 2.0 eine halbe Bike-Saison lang getestet. Der Name Finale ist bei diesem Modell Programm. Denn, getestet auf den berühmten Stages der Enduro World Series in Finale Ligure, erfüllt der Uvex Finale 2.0 den Anspruch an das beste Material mit überlegenem Schutz und guter Belüftung.
Velomotion schreibt: „Trotz seiner vergrößerten Helmfläche, die dem typischen Enduro-Style entspricht, gelang es den Uvex Ingenieuren das Gesamtgewicht auf 300 Gramm zu reduzieren.“ Der Sitz kann beim Uvex Finale 2.0 präzise über das Uvex anatomic IAS-System justiert werden. Mit dem Uvex IAS-System lassen sich Helme in ihrer Weite verstellen, denn jeder Nutzer hat einen individuellen Kopf. Der Uvex Finale 2.0 ist ein Helm, der fast alle unsere Ansprüche erfüllt. Er ist leicht, sehr gut belüftet und trägt sich sehr angenehm. Auch für Zubehör wie Kamera, Licht oder eine größere Brille ist dieser ausgelegt.
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