Der Markt für Rennradhelme ist vielfältig, und Uvex ist eine der führenden Marken in diesem Segment. Das Unternehmen verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung bei der Entwicklung von sicheren Radhelmen und gehört zu den innovativsten Marken im Segment der Sporthelme. Die Modelle bieten eine sehr gute Aerodynamik, ein ansprechendes Design und eine umfassende Sicherheit. Dabei gliedert sich das Sortiment unter anderem in Rennradhelme, Stadthelme und passende Kinderhelme.
Warum ein guter Rennradhelm wichtig ist
Rennradfahren erfreut sich großer Beliebtheit, und die Sicherheit sollte dabei nicht zu kurz kommen. Rennradhelme müssen in erster Linie Sicherheit bieten, auch bei hohen Geschwindigkeiten. Rennradler haben allerdings noch weitere, ganz spezielle Anforderungen an ihren Helm. Für optimale Performance soll der Rennradhelm möglichst leicht und aerodynamisch sein. Dabei soll aber auch die Belüftung nicht zu kurz kommen, denn gerade auf dem Rennrad kommt man ordentlich ins Schwitzen. Rennradhelme kommen meist ohne Visier aus - wobei es spezielle Zeitfahrhelme gibt, die ein Visier haben und besonders aerodynamisch geschnitten sind.
Technologien und Materialien
Uvex setzt auf verschiedene Technologien, um die Sicherheit und den Komfort seiner Helme zu gewährleisten:
- Inmould-Technologie: Hierbei wird die feste Außenschale aus Polycarbonat mit der EPS-Innenschicht verschweißt. Das Innenmaterial wird förmlich in die äußere Helmschale eingeschäumt, ist dadurch stabil und leicht zugleich. Einarbeitete Löcher in diesem Aufbau sorgen für eine angemessene Be- und Entlüftung, um das Überhitzen am Kopf zu vermeiden.
- Double-Inmould-Technologie: Hier bekommst du eine zusätzliche zweite Schale, die für den Schutz im unteren Helmbereich und für noch mehr Stabilität zuständig ist.
- Roll-over-bar-System: Das den Druck im Falle eines Aufpralls sehr gleichmäßig auf der Oberfläche des Helms verteilt.
- MIPS (Multi-Directional Impact Protection System): Bei einem Schrägaufprall minimiert das MIPS-System die Krafteinwirkung, die beim abrupten Stopp der Rotationsbewegung auf den Schädel und das Gehirn einwirkt. Dies gelingt durch eine für die Schale eingerichtete Gleitspanne von 10 bis 15 Millimetern.
Komfort und Anpassung
Ein stufenlos anpassbares Gurtsystem sorgt für einen optimalen Sitz und hält das Gurtband in allen Situationen immer nah am Kopf. In Kombination mit dem individuellen und stufenlosen IAS-System zur Größenverstellung bekommst du also für jede Kopfgröße, Breite oder Höhe die passende Kombination. Ebenso eine Innovation des deutschen Herstellers ist der Monomatic-Verschluss. Mit nur einer Hand öffnest und schließt du den Helm per Knopfdruck. Somit sitzt das Kinnband immer perfekt und muss nicht nach jedem Aufsetzen mühsam eingestellt werden.
Uvex Race 1 im Test
Der Race 1 von Uvex wurde es am Ende auch, weil ich seit Jahren die Uvex Sportstyle 202 Vario fahre und mit dieser Sonnenbrille sehr zufrieden bin. Der Helm macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Wiegt laut Waage identische 240 Gramm wie vom Hersteller angegeben. Die Farben, insbesondere das Rot, sind sehr klar. Die typischen Schriftzüge von Uvex sind auch drauf. Jedoch leider als Aufkleber. Nach 1100 km weiß ich nun, dass die Aufkleber einen Wettermix aus Sonne, Regen, Wind etc. aushalten und auch das Streifen von Ästen während der Fahrt kein Problem ist. Anfangs hatte ich aber ernste Zweifel.
Mir ist es wichtig, einen Helm nicht nur auf dem Kopf verengen zu können, sondern auch den Sitz im Nacken in der Höhe justieren zu können. Frühere Helme haben gerne mal im Nacken gedrückt, weil sie im Grunde immer gut auf den Kopf passten, aber eben auch nur direkt auf dem Kopf. Der Uvex Race 1 erlaubt die Höhenverstellung. Erst mit diesen Einstellungen kriegt man einen Helm wirklich gut auf den eigenen Kopf angepasst. Selbstverständlich ist es unverzichtbar, einen Helm auch enger und weiter einstellen zu können. Dies funktioniert beim Race 1 wie gewohnt über die Stellschraube am hinteren Ende. Sie ist stufenlos verstellbar und lässt wirklich von Größe S bis L alles zu. Die dezente Gummierung der Stellschraube erlaubt es, auch mit verschwitzten Händen oder Winterhandschuhen die Schraube zu drehen.
Der Verschluss beim Uvex Race 1 Helm ist meiner Meinung nach sehr praktisch. Er rastet nicht einfach nur ein und ist zu, sondern kann in 5 Stufen geschlossen werden. Sprich, wenn ich eine dünne Mütze unter dem Helm trage, muss ich keine Einstellungen ändern, nur damit der Riemen geschlossen werden kann. Wer seinen Helm das ganze Jahr über fährt, weiß sicher auch wie nervig ständiges Ändern der Riemen ist. Geöffnet wird der Riemen durch einen Klick auf den roten Knopf. Bestenfalls nimmt man beide Hände. Mit einer Hand den Knopf drücken und mit der anderen Hand den Verschluss rausziehen. Funktioniert problemlos.
Ich habe den Helm die kompletten 1100 Kilometer getragen. Mehrere Tage gut 12 Stunden am Stück und sonst auch immer mindestens vier bis fünf Stunden. Er musste durch jeden Dreck und hat viel Schweiß ertragen. Natürlich sind die Riemen nicht mehr schneeweiß. Das Polster am Riemen habe ich zwischendurch mal ausgewaschen. Es sieht aus wie am ersten Tag. Ebenfalls bereits ausgewaschen habe ich die Polsterung im Helm. Sie ist mit Klett befestigt und kann einfach entfernt, gewaschen und wieder eingelegt werden.
Ich habe in den 11 Tagen keinerlei Probleme mit dem Helm gehabt. Es gibt keine Druckstellen. Durch das leichte Gewicht habe ich ihn auch unterwegs nie als Last gesehen, sondern nur als Schutz. Warme Tage mit bis zu 30 °C habe ich durch die maximale Belüftung des Helmes gut überstanden. Mein Kopf wurde nie heiß. Der Fahrtwind zirkulierte gut am und im Helm und konnte mich abkühlen. An kalten und regnerischen Tagen wurde der Kopf natürlich nass, allerdings lief mir nie Regenwasser oder Schweiß übers Gesicht. Dies saugte der Helm die ganze Zeit auf.
Wenn ich mir wieder einen neuen Helm kaufe, wird es erneut ein Helm von Uvex. Ich fahre diesen Race 1 auf dem MTB und Rennrad und bin sehr zufrieden. Preislich ist er mit seinen ca. 100 Euro nicht der günstigste am Markt, bietet aber ordentlich Leistung.
Uvex Surge Aero MIPS im Test
Der Uvex Surge Aero MIPS kombiniert moderne Sicherheitstechnologie mit durchdachtem Design und flexiblen Einsatzmöglichkeiten. Dieser Rennradhelm richtet sich an ambitionierte Radsportler, die keine Kompromisse eingehen möchten - ob bei aerodynamischen Zeitfahren oder langen Touren bei wechselnden Witterungsbedingungen.
Der Uvex Surge Aero MIPS besticht durch seine hochwertige Verarbeitung und ein modernes, sportliches Design. Die robusten Materialien sowie präzise Nähte zeugen von hoher Fertigungsqualität. Besonders erwähnenswert ist die ergonomisch geformte Innenpolsterung, die selbst bei längeren Fahrten für einen druckfreien Sitz sorgt. Die feine Abstimmung der Einstellmechanismen - von den seitlichen Gurten bis zum zentralen Drehrädchen - ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Anpassung, sodass der Helm wie eine passgenaue Mütze am Kopf sitzt.
Ein entscheidendes Merkmal des Surge Aero MIPS ist die ausgewogene Balance zwischen Belüftung und aerodynamischer Effizienz. Mit geöffnetem Aero-Cover bieten die gezielt angeordneten Lüftungsschlitze einen hervorragenden Kühleffekt - selbst bei hohen Temperaturen. Wer auf maximale Aerodynamik setzt, kann das Cover aufstecken, ohne dabei völlig auf ausreichende Belüftung zu verzichten.
Der Uvex Surge Aero MIPS ist ein durchdachter Rennradhelm, der hohe Ansprüche in Sachen Sicherheit, Komfort und Aerodynamik erfüllt. Mit seinem flexiblen 2-in-1-Konzept dank des Aero-Covers und dem zuverlässigen MIPS-System bietet er eine exzellente Lösung für ambitionierte Rennradfahrer. Zwar fällt das Gewicht - insbesondere in größeren Größen - etwas höher aus, doch dies wird durch die herausragende Passform und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten mehr als wettgemacht.
Kurz & Knapp:
- 3 Farben und 3 Größen
- Abnehmbares Aero-Cover
- Mips-Air-Node-Sicherheitssystem
- Gewicht Testprodukte: Größe 59-61 395 g mit Cover/ 312 g ohne Cover Größe 56-59 358 g mit Cover/ 285 g ohne Cover
- Preis: 249, 95 Euro
Im Gegensatz zu anderen Helmen machte sich jedoch ein gemischtes Gefühl wegen des recht hohen Gewichts breit. Zumindest, was den größeren Helm betrifft. Wichtig zu wissen: wir hatten zwei unterschiedliche Helm-Größen im Test. In Größe 59-61 waren es auf der Waage 395 g mit und immer noch 312 g ohne Cover. In Größe 56-59 dagegen 358 g bzw. 285 g. So wurde die kleinere Helm-Größe zwar als leicht schwerer empfunden, aber war letztlich beim Tragen nicht ganz so relevant. Der andere Helm dagegen ist dagegen deutlich schwerer und daher das Tragegefühl ein anderes.
Dennoch: Die Polster an der Stirn sind bequem, ein Druckgefühl kommt ebenso wenig auf. Mit der Zeit plustert sich das Polster nach dem Tragen des Helms zwar nicht mehr ganz so stark in seine Ursprungsform auf, der hohe Tragekomfort bleibt aber trotzdem erhalten.
Hervorragend gefiel uns die Belüftung. Selbst an heißen (Wettkampf)Tagen, mit Aero-Cover und nur drei kurzen Lüftungsschlitzen an der Front und drei am hinteren, oberen Bereich des Helms geht die Kühlung in Ordnung. Wem das nicht reicht, der kann das Cover einfach abnehmen und es entstehen fünf lang nach hinten gezogenen Lüftungsschlitze. Nachteil: "Mal eben in die Trikottasche stecken", dafür ist es zu groß und man muss sich vorher überlegen, ob man es zu Hause lässt. Lässt man es drauf, das Dranklipsen ist ganz einfach, soll dadurch laut Uvex die Aerodynamik verbessert werden.
Auch nach 3 Monaten intensivster Nutzung und Hunderten Kilometern waren keine Mängel an dem Uvex Surge Aero MIPS-Helm festzustellen. Die qualitativ hochwertige Verarbeitung konnte uns im Test überzeugen.
Weitere Uvex Helm Modelle
Uvex bietet eine Vielzahl von Helmmodellen für unterschiedliche Einsatzbereiche:
- Uvex i-vo: Ein Allrounder für Rennrad, Mountainbike und City-Rad.
- Uvex Kid: Spezielle Helme für Kinder mit tiefgezogenem Bereich im Hinterkopf.
- Uvex quatro: Robuster Mountainbike-Helm mit Double-Inmould-Konstruktion.
- Uvex race: Helmserie speziell für die Anforderungen von leistungsorientierten Rennradfahrern.
- Uvex boss race: Leichter und gut belüfteter Helm für Rennrad und Mountainbike.
- Uvex Onyx: Speziell für Frauen geeignet, sowohl für City als auch Rennstrecke.
Uvex im Test: ADAC und weitere Testberichte
Der ADAC hatte den Uvex city e Fahrradhelm als Helm für Erwachsene im Test. Mit einem Gewicht von unter 300 Gramm sorgt er für einen leichten Tragekomfort. Auch das Belüftungssystem und die gute Erkennbarkeit im Dunkeln haben überzeugt. Bei vielen anderen Tests von Radmagazinen oder in privaten Blogs sind immer wieder positive Meinungen über Uvex zu lesen. Die Helme erreichen teilweise die höchste Punktzahl und halten enormen Belastungen im Rennradsport stand. Oft gelobt wird das gute Belüftungssystem mit mehreren Lüftungsschlitzen und die Luftkanäle der professionellen Modelle im Inneren.
Worauf man beim Kauf eines Rennradhelms achten sollte
Beim Kauf eines Rennradhelms sollte man auf folgende Aspekte achten:
- Sicherheit: CE-Prüfzeichen, MIPS oder andere Sicherheitssysteme.
- Passform: Helm sollte gut sitzen und sich individuell anpassen lassen.
- Belüftung: Ausreichende Belüftung, um Überhitzung zu vermeiden.
- Gewicht: Leichter Helm für höheren Tragekomfort.
- Aerodynamik: Besonders wichtig für leistungsorientierte Fahrer.
Fazit
Der Uvex Surge Aero MIPS-Helm ist ein komfortabler Rennradhelm, der sich leicht an den Kopf anpassen lässt. Die Belüftung ist hervorragend, selbst bei hohen Temperaturen, mit Aero-Cover. Bei niedrigen Temperaturen um die wie im Test erlebten 7 Grad schützt es effektiv vor zu viel kühler Zugluft. Die dabei gewonnene Aerodynamik dürfte für die meisten Fahrer von untergeordneter Rolle sein.
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