In den Innenstädten ist Platzmangel eines der großen Probleme. Seit einigen Jahren gibt es dutzende neue vierrädrige Pedelecs auf dem Markt, die extra für die Stadt konzipiert sind.
Diese Mini-Autos brauchen nicht mehr Platz, als wirklich notwendig ist. Sie sind so klein, dass sie mühelos zu viert in eine Parklücke passen. Begonnen hat die stille Auto-Revolution mit der Entstehung verschiedener Velomobile für Liebhaber:innen.
Das sind vollverkleidete Mini-Fahrzeuge mit drei Rädern, in denen ein:e Fahrer:in liegt und die Räder mit Pedalen oder per E-Motor antreibt. Inzwischen gibt es für die Logistik-Industrie auch Lieferfahrzeuge auf vier Rädern, die etwas an ein Golf-Car mit Transportbox erinnern. Für Privatfahrten entwickelten Hersteller:innen Modelle, die statt einer Transportbox mehr Platz für weitere Mitfahrer:innen bieten.
Parallel dazu sind Mini-Elektroautos auf den Markt gekommen, die meist als Einsitzer - selten auch als Zweisitzer - für Pendler:innen auf kurzen Strecken oder auch zum Einkaufen praktisch sind.
Das Podbike: Ein norwegisches Velomobil erobert den Markt
Das norwegische Velomobil Podbike hat vier Räder, ein Verdeck, stellt sich aufs Hinterteil und gilt als Pedelec. 1000 Vorbestellungen kann das Podbike verzeichnen. Und es sieht so aus, als kämen die meisten aus Deutschland.
Das Podbike ist das Ergebnis der Forschung und Entwicklungsarbeit von Per Hassel Sørensen. Sein Velomobil Projekt tritt an, heutige Probleme wie Luftverschmutzung, Platzprobleme und menschlichen Bewegungsmangel in einem Fahrzeug zu lösen.
Wie Fahrräder oder e-Bikes hält das Podbike Velomobil den CO2-Abdruck niedrig und ist einfach zu bedienen. Aber anders als bei diesen ist man im hier durch einer Außenhülle vor Wind, Regen und Aufprallschäden geschützt. Durch seine vier Räder ist es stabil. Dazu sorgen Blinker und Überrollbügel für Sicherheit.
Der EU Pedelec-Normen entsprechende Antrieb steckt in den Hinterrädern. Getriebe oder Kette braucht es nicht. Das ganze Gefährt ist aus wiederverwertbaren Materialien und soll im Selbstbau zu montieren sein.
Erdacht hat sich das Gründer und Entwickler Per Kassel Sørensen. Er arbeitet seit mehreren Jahren an dem Projekt. Nachdem er früh die Freude am Fahrradfahren kennen gelernt hat, beschäftigte er sich in seinem Musterstudium mit mehrspurigen Elektro-Leichtfahrzeugen.
Zur Zeit gibt es zwei fertige Podbikes, im Laufe dieses Quartals kommen zehn weitere hinzu. Im April stellt sich das Podbike auf der Spezialradmesse Spezi in Germersheim am 28. und 29. April vor.
Für das PodBike haben die Konstrukteure ihr Augenmerk auf bestimmte Eigenschaften gelegt, die vorhanden sein müssen, um ein LEV zu einer echten Alternative für den modernen Alltagsverkehr zu machen. Darunter fällt Allwettertauglichkeit, intelligentes Energiemanagement und eine praktische Abstellmöglichkeit. Ebenfalls wichtig war der Fokus auf Praxistauglichkeit, bei gleichzeitig hoher Sicherheit wie einfacher Handhabung.
Das Ein- und Aussteigen ist simpel, weil sich die Verschalung komplett aufklappt und gleichzeitig der Sitz nach oben kommt. Die Kabine ist groß genug für Gepäck oder einen Kindersitz für Kinder bis sechs Jahre beziehungsweise unter 25 kg. Über einen optionalen Trailer-Haken kann noch eine Anhänger mitgenommen werden.
Das Gefährt ist insgesamt 240 cm lang, 79,9 cm breit und 110 cm hoch und wiegt 55 kg bis 65 kg, je nach Anbauten. Geeignet ist das Mobil für Menschen mit Körpergrößen zwischen 150 cm und 198 cm.
Besonders wichtig ist den Machern, dass ihr Podbike im Vergleich zu Autos, herkömmlichen oder mit Hybrid-Antrieb, einen 40-fach kleineren Energieverbrauch bei Herstellung und Nutzung haben. Für das Parkproblem wurde ebenfalls eine Lösung gefunden: Eine Zelt-Garage, in die bis zu vier PodBikes passen - senkrecht. Dazu stellt sich das Mobil automatisch gesteuert auf sein hinteres Ende. So nimmt es im Ruhezustand den wenigsten Platz weg.
Die Größe des Wendekreises spielt eine wichtige Rolle für die Manövrierbarkeit im dichten Stadtverkehr. Damit dieser gering bleibt, ohne dass es auf Kosten der Kurvenstabilität geht, haben die Macher das PodBike dahin gehend optimiert. Dazu gehört, dass es sich beim Podbike um ein Vierrad-Modell handelt. Allerdings ist das Podbike aus diesem Grund auch nicht in den USA und Kanada zugelassen. Dort dürfen Velomobile nur drei Räder haben.
Das Podbike verfügt über ein Dach inklusive Front- und Seitenscheiben. Dadurch stellt regnerisches oder kaltes Wetter keinen Hinderungsgrund für die Nutzung dar. Gegen eine Überhitzung bei Sonnenschein hat die thermoplastische Polymer Hülle einen reflektierenden Überzug sowie einen IR-Filter. Dazu gibt es ein Belüftungssystem. Durch die spezielle Form der Hülle bleibt die Windanfälligkeit gering. Dazu rollt das Mobil auf schmalen Reifen, die die rund 60 kg Eigengewicht (plus Ladung) tragen.
Durch die Außenhülle sind die Insassen nicht nur vor schlechtem Wetter geschützt, sie erhalten einen rundum Aufprallschutz.
Daher verfügt das PodBike über ein besonderes Feature. Zum Abstellen steht es sich senkrecht auf sein hinteres Ende. Ein Umstand, der nur durch die Leichtbautechnik und elektronische Federsteuerung möglich ist - für Autos kaum denkbar.
Das Podbike verfügt über einen 250 W E-Antrieb, der aus zwei Nabenmotoren besteht, die an den beiden hinteren Rädern angebracht sind. Durch die eingestellte Leistungsgrenze, weil Unterstützung nur bis 25 km/h und nur solange getreten wird aktiviert ist, erhält es in der EU die Zulassung als Pedelec gemäß der Norm EN 15194. Die maximale Höchstgeschwindigkeit (ohne Unterstützung) ist mit 60 km/h angegeben. Der Akku hat Kapazität für 60 km.
Auf Kette oder Gangschaltung verzichtet das Podbike. Hier sorgen die menschlichen Füße im elektronisch gesteuerten Zusammenspiel mit dem E-Antrieb für angemessenes Tempo. Hinten sorgen allein die Nabenmotoren für Vorschub, vorne tritt man in die Pedale, die den Generator bedienen.
Aufgrund des durchdachten Aufbaus ist dieses Velomobil einfach herzustellen, und eignet sich dadurch auch für eine Massenproduktion. Es wird in Einzelteilen verschickt, die am Aufbauort vom Nutzer zusammen gefügt werden sollen - ähnlich dem Ikea Konzept.
Der offizielle Erscheinungstermin und Verkaufsstart ist mit Ende 2018/ Start 2019 angegeben. Allerdings erstmal nur in Norwegen. Die Zulassung und Kaufmöglichkeit die EU-Länder dauert noch ein Jahr länger. Wer sich für ein Podbike interessiert, kann schon jetzt Vorbestellungen über ein Webformular einreichen. Durch die Zahlung der Vorauskasse von 300 Euro signalisiert man die Unterstützung für das Projekt. Auch höhere Summen sind als Anzahlung möglich. Dafür gibt es dann einen entsprechend hohen Rabatt auf den Endpreis.
Alternativen zum Podbike: Ein Überblick über weitere Velomobile und Kabinenroller
Manch eine:r tut sich beim Umsteigen vom Auto auf das E-Bike schwer: Bei schlechtem Wetter macht der Weg zur Arbeit auch mit dem E-Bike keinen Spaß.
Um ein solches Velomobil handelt es sich auch beim Ducenti Bike. Das in Österreich entwickelte Dreirad bietet eine geschlossene Fahrgastzelle sowie eine der Agilität und Wendigkeit zuträgliche Neigungstechnik in Kombination mit Hinterradlenkung.
Obwohl es sich um ein Dreirad mit geschlossener Kabine handelt, ist das Ducenti Bike schmal und kurz. Laut den Entwicklern soll es weniger als 1 Quadratmeter Parkfläche beanspruchen. Mit 3,4 Meter Wendekreis und einem Gewicht von unter 40 Kilogramm bleibt es handlich.
Der Mittelteil der Karosserie lässt sich stufenlos nach hinten schieben. Zurückgeschoben erlaubt die Öffnung den Zugang zum Innenraum, bei schönem Wetter kann zudem offen gefahren werden. Angetrieben wird das Ducenti Bike von in den Radnaben integrierten E-Motoren mit 250 bis 1.000 Watt Leistung. Die Akkus - es können bis zu acht zum Einsatz kommen - stammen von Einhell.
Zeitnah sollen vom Ducenti Bike erste Prototypen entstehen, 2025 könnte der Verkaufsstart zu einem vermutlich hohen vierstelligen Preisen erfolgen.
Bei den Elektrokabinenrollern handelt es sich genau genommen eher um Motorroller, die eine autoähnliche Kabine besitzen. Er erinnert heute sehr an ein Leichtfahrzeug.
Econelo: Mit drei verschiedenen Elektrokabinenrollern ist das Unternehmen vom Neckar am Markt vertreten.
- Econelo M1: Mit vier Rädern schafft der Kleinstwagen eine Reichweite von bis zu 65 Kilometern und eine Geschwindigkeit von max. 45 Km/h. Er verfügt über eine integrierte Rückfahrkamera, ein Armaturenbrett mit Display, eine Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber, Scheibenwischer und Radio. Der Motor hat 2200 Watt, der Akku 60 V / 58 Ah.
- Econelo Z1: Der Elektroflitzer auf drei Rädern hat einen 3.000 Watt starken Motor und fährt bis zu 70 Kilometer mit einer Akkuladung. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 45 Km/h. Es gibt auch eine Rückfahrkamera. Das Steuer ist - genau wie bei einem Motorroller - ein echter Lenker. Der Econelo Z1 ist auch mit elektrischen Fensterhebern und Scheibenwischern ausgestattet. Der Akku verfügt über 72 V / 58 Ah.
- Econelo F1: Ebenfalls auf drei Rädern ist das F1-Modell unterwegs. Es hat einen Motor mit 2.500 Watt und dank des 72-V-Akkus (45 Ah) eine Reichweite von bis zu 70 Kilometern. Scheibenwischer, Rückfahrkamera und einen Lenker sind integriert.
Kabinenroller 80 Km/h: Der Kleinstwagen mit vier Rädern ist für den Transport von Gütern ausgelegt und bietet Platz für zwei Personen, wenn diese nebeneinander sitzen. 80 Km/h fährt er in der Spitze und kommt auf 117 Kilometer Reichweite. Der Akku verfügt über 72 V (150Ah). Klimaanlage, elektrische Fensterheber und Zentralverriegelung sind Standard. Der Preis beträgt ca.
Kabinenroller 3RAD E-L: Wahlweise 25 Km/h oder 45 Km/h schnell sind die Roller mit drei Rädern und haben einen 3.000-Watt-Motor sowie eine Lithium-Batterie (60 V / 80Ah). Die Reichweite beträgt bis zu 90 Kilometer. Es gibt eine Rückfahrkamera, elektrische Fensterheber und eine Zentralverriegelung. Der Preis liegt bei ca.
Kabinenroller 3Rad E-m: Der Roller hat drei Räder und fährt 45 Km/h schnell (oder auf 25 Km/h gedrosselt). Der Motor verfügt über 3.000 Watt. Es gibt verschiedene Batterien zur Auswahl. Fensterheber, Zentralverriegelung und Rückfahrkamera gehören zur Ausstattung dazu.
Es ist ein Hybrid: Der Bio‑Hybrid DUO fährt sich wie ein Pedelec, bietet aber Platz wie ein Kleinstwagen. Zwei Personen können mit dem vierrädrigen Bio-Hybrid fahren. Die beiden Motoren beschleunigen auf 25 Km/h, also der Höchstgeschwindigkeit für Pedelecs und legen mit einer Akkuladung bis zu 50 Kilometer zurück.
Anders als bei Pedelecs, gibt es hier aber zusätzlich einen Rückwärtsgang sowie Scheibenwischer. An den Seiten ist der Bio-Hybrid offen. Da es sich beim Bio-Hybrid streng genommen um ein Pedelec handelt, ist kein Führerschein erforderlich. Auch eine Versicherung oder eine KFZ-Zulassung braucht das Fahrzeug nicht. Es darf sogar auf dem Fahrradweg fahren, erklärt der Hersteller.
Über den Elektro-Lieferwagen Loadster haben wir schon 2019 berichtet: Damals ging das Cargo-Pedelec gerade in Serie und hat inzwischen viele neue Kund:innen gefunden. Das Cargobike mit bis zu 25 Km/h überzeugt vor allem mit mehr als 200 Kilo Nutzlast und richtet sich vor allem an Unternehmen. Bisher gibt es unter anderem Test-Projekte mit der Telekom, zalando, den Entsorgungsbetrieben der Stadt Freiburg und Bringdiensten in Bochum und Bottrop.
Erhältlich sind die Cargobikes bzw. Pedelecs als Auto-Ersatz für den Privatgebrauch entwickelt das Augsburger Start-up Hopper. Dieser Hopper soll bis zu 60 Reichweite haben, die sich mit einem zweiten Akku auf 120 Kilometer verdoppeln lassen. Außerdem gibt es Solarpanele auf dem Dach, die den Akku während der Fahrt aufladen. Der Hopper bietet Platz für zwei Erwachsene (alternativ eine erwachsene Person und zwei Kinder) und der Kofferraum für Gepäck bis zu 70 Litern. Bei verschobener Rückbank schafft er sogar 220 Liter.
Das Frikar ist mehr als ein Fahrzeug. Es ist mehr als ein E-Bike und es ist mehr als eine Plattform. Es ist ein wichtiger Teil unserer Zukunft.
Weitere innovative Velomobile
Aktualisiert am 5. Vor einigen Monaten, zu Beginn des Sommers, mietete ich mir höchst motiviert ein E-Bike, um künftig mehr an der frischen Luft zu sein und mich dabei ein bisschen zu bewegen. Der Ehemann beäugte mein Vorhaben kritisch, schließlich hätte ich ja im vergangenen Jahr kaum im Sattel gesessen. Und er behielt recht. Den Plan, täglich damit zur Arbeit zu fahren, gab ich nach acht Wochen wieder auf. Entweder war es zu kalt, zu warm, oder ich kam nass wie ein Pudel nach Hause. Ich kündigte den Mietvertrag und stellte fest, dass ich damit nicht allein bin. Unter den Deutschen, die selten oder nie Fahrrad fahren, geben 70 Prozent als Grund das Wetter an. Fahrrad fahren macht Spaß - zumindest bei gutem Wetter. Auf dem Ducenti Bike braucht man sich um Kälte und Regen indes keine Sorgen machen.
Velomobil-Alternativen im Überblick
| Modell | Besonderheiten |
|---|---|
| Go-One Evolutiion | Konzipiert für den täglichen Einsatz, Preis: 5500 Euro |
| Alleweder | Dreirad, Bausatz erhältlich, Regenschutz verfügbar |
| Alleweder 6 | Mit Elektroantrieb von Akkurad |
| FRIKAR | Als Pedelec zugelassen, darf auf Fahrradwegen fahren |
Weitere bemerkenswerte Velomobil-Konzepte
- In diesem Jet auf Rädern sitzen die PilotInnen unter einer durchsichtigen Kuppel aus Thermoplastik. Unterhalb des Sitzes ist eine Fahrrad-Lenkstange verbaut, die sich seitlich neben den Beinen bedienen lässt. In einer sitzenden Position erreichen die FahrerInnen mit den Füßen die Pedale zwischen den Vorderreifen. Zwei Elektromotoren auf der Hinterachse unterstützen die Fahrenden bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Das FRIKAR ist als Pedelec zugelassen und darf deshalb auf den Fahrradweg. Das norwegische Start-up Podbike hat laut eigener Aussage bereits über 3.300 Vorbestellungen für das FRIKAR. Dieses Jahr sollen die ersten Exemplare ausgeliefert werden.
- Zwei Personen haben im puristischen Innenraum Platz und können nebeneinander in die Pedalen treten. Im Hinterrad ist ein 1500 Watt starker Elektromotor verbaut, der die FahrerInnen bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h unterstützt. Das mö besteht überwiegend aus Sperrholz-Platten und kratzfesten Plastik-Fenstern. Mit der Produktion wollte das spanische Unternehmen evovelo Anfang 2020 beginnen. Leider haben sie aus finanziellen Gründen entschlossen das Projekt mö aufzugeben. Dafür gibt es mittlerweile in Deutschland ein anderes Solar Velomobil: das Pedilio. Ich durfte es bereites fahren.
- Er hat keine Türen und das Dach verschwindet mit einem Handgriff hinter dem Vordersitz. Der Fahrer oder die Fahrerin nimmt auf einem ergonomischen Sitz platz und steuert den Bio-Hybrid mit einem Fahrradlenker. Unter dem Sitz ist der Akku verbaut, der den Pedal-Antrieb bis zu 50 Kilometer weit unterstützt. Der Bio-Hybrid war ein Projekt des deutschen Unternehmens Schaeffler und hat zahlreiche Auszeichnungen bekommen. Der Preis sollte zwischen 8.000 und 15.000 Euro liegen. Leider wird es dieses Velomobil mit Elektromotor nicht in Serie schaffen, das Unternehmen ist insolvent. Der Loadster vom Unternehmen Citkar sieht dem Bio-Hybrid ähnlich und hat es in die Serienfertigung geschafft.
- Mit einem Scheibenwischer, elektrischen Fensterhebern und einem Kofferraum. Die Fahrerkabine bietet Platz für eine Person und ist vollständig geschlossen. In das Dach ist ein Solarpaneel eingelassen, das zusätzliche Reichweite liefern soll. Studierende und Angestellte der Britisch Columbia University in Vancouver können die Veemo-Flotte des kanadischen Anbieters Velometro bereits nutzen. Bis Ende des Jahres wird es das Angebot auch in anderen Großstädten Kanadas geben. Zukünftig soll das Veemo weltweit auch zum privaten Kauf angeboten werden.
- Zwei Pedalen statt Zweitakt-Motor. Die Neuauflage des Messerschmitt Kabinenroller fährt mit Muskelkraft statt Benzin. Im Innenraum erwartet die PilotInnen ein LCD-Display, USB-Ports und ein Steuerknüppel. Auf der Vorderachse unterstützt ein 350 Watt Elektromotor die Pedalen, je nach Variante bis zu 25 oder 45 km/h. Bis zu zwei Akkus mit jeweils 600 Watt pro Stunde versorgen den Elektromotor, genaue Angaben zur Reichweite und zum Preis macht der Hersteller bisher nicht.
- Außen 1920, Innen 2020. Bei diesem Velomobil liegen das Design und die Technik 100 Jahre auseinander. Zwei gepolsterte Sitze füllen den Innenraum. Dazu gibt es Gurte, eine Lüftung/Heizung, einen tragbaren Bluetooth-Lautsprecher und eine Rückfahrkamera. Mit maximal 45 km/h kann das Velomobil als Pedelec zugelassen werden. Von 250 Watt bis 1000 Watt wird es vier Motorvarianten geben, die günstigste Variante soll etwa 5.500 Euro kosten.
- Scheibenwischer, Tempomat und Hupe. Zwei Erwachsene oder ein Erwachsener und zwei Kinder haben hintereinander darin Platz. Mit dem „Full Enclosure Package“ kommt das PEBL mit Regenschutz und Venyl-Fenstern zum zusammenrollen. In der ECO-Variante ist ein Dach mit Solarzellen inklusive. Die günstigste Version des PEBL kostet umgerechnet circa 9.700 Euro.
- Dieses Sportfahrzeug gibt es schon seit 1986. Es wurden über 190 Fahrzeuge des Twike 3 ausgeliefert. 2007 erhöhte sich mit der Umrüstung auf Lithium-Akkus die Reichweite deutlich und das Twike schlug sechs Jahre später einen Tesla Roadster im Reichweiten-Duell. Im Innenraum haben zwei Personen Platz. Über einen hölzernen Knüppel zwischen den Sitzen wird das Dreirad gelenkt. Mit der kleinsten Akku Variante fährt das Twike maximal 100 km/h und schafft bis zu 160 Kilometer. Der Neupreis liegt bei fast 34.000 Euro. 2019 wurde am Genfer Autosalon zum ersten Mal ein Prototyp des neuen Twike 5 vorgestellt. Es soll bis zu 190 km/h schnell fahren, eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern ermöglichen und soll bald auf den Markt kommen.
Verwandte Beiträge:
- Günstige E-Bikes für Damen: Top Modelle im Preisvergleich
- E-Bike Funktionsweise: Technik, Komponenten & Tipps
- Big Bike Laufrad: Test & Vergleich der besten Modelle
- Ultimative Harley Davidson Fat Boy Umbau Anleitung: Lenker & Breitreifen Schritt für Schritt!
- Winterjacke Radfahren Herren: Test der besten Modelle für kalte Tage
Kommentar schreiben