Fahrradversteigerungen der Deutschen Bahn: Termine und Informationen

Wer sich nach einem neuen Fahrrad umsehen möchte, kann sich auch bei einer dafür unüblichen Adresse bedienen: die Deutsche Bahn. In den kommenden Wochen versteigert die Deutsche Bahn wieder zig ihrer Fundfahrräder.

Bis Ende Mai fänden noch zahlreiche Fahrradversteigerungen statt, sagte eine Bahnsprecherin. Kurz vor dem Sommer bietet die Bahn viele dieser Veranstaltungen in ganz Deutschland an. Darunter sind etwa Termine in Berlin, Leipzig, Dresden, München oder Braunschweig.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Bahn Hunderte von vergessenen Fahrrädern versteigert. "Pro Jahr gibt es an und in unseren 5.400 Bahnhöfen schätzungsweise 2.700 Fundräder", erklärte eine Sprecherin der Deutschen Bahn auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Damit liege das vergangene Jahr im Durchschnitt.

Welchen Preis das Fahrrad bei der Vor-Ort-Auktion beispielsweise in Berlin-Lichtenberg erziele, hänge von der Art des Rades und dessen Zustand ab. Laut einer DB-Sprecherin liegt der durchschnittliche Erlös pro Fahrrad bei etwa 60 Euro. Bei den Auktionen in den verschiedensten Städten wurden allerdings auch schon E-Bikes versteigert, für die Gebote jenseits der 300-Euro-Marke vorlagen.

Diese kämen aber sehr selten unter den Hammer. Die Termine der Bahn waren etwa in Berlin im vergangenen Jahr gut besucht. Die Biet-Konkurrenz ist also durchaus beachtlich. Wer aber vorhat, ein günstiges Kinderfahrrad zu kaufen, hat hier gute Karten.

Auktionen in Berlin-Lichtenberg

Am Mittwoch, den 26. März, versteigert die S-Bahn Berlin Fundräder. Kurz vor der Auktion am S+U-Bahnhof Lichtenberg können die Räder besichtigt werden, danach wird jeweils an die meistbietende Person verkauft. In Berliner Bahnen werden jährlich hunderte Fahrräder zurückgelassen. Bei der Auktion können sie meist günstig erworben werden.

Pünktlich zum Frühlingsstart kümmert sich die Berliner S-Bahn um alle, die ein neues Fahrrad brauchen. Wobei, neu sind die Räder nicht, schließlich sind es Fundräder aus dem Deutsche Bahn Fundus. Mehrfach jährlich findet die Auktion statt, bei der verwaiste Fahrräder angeboten werden.

Die Räder wurden zum Beispiel in S-Bahnen oder an Bahnhöfen stehengelassen und werden nach einer Aufbewahrungsfrist aus wirtschaftlichen und Platzgründen an neue Besitzer:innen vermittelt. Die nächste Versteigerung findet am Mittwoch, den 26. März, am S+U-Bahnhof Lichtenberg statt.

Die Versteigerung mit dem Titel „Fahrräder unterm Hammer“ findet in der Empfangshalle im Bahnhof Lichtenberg statt und die Fahrräder können meist in den 20 Minuten vor der Auktion begutachtet werden. Anschließend wird das jeweilige Fahrrad an die Person verkauft, die am meisten dafür zahlt.

Während für moderne E-Bikes auch mal höhere Beträge anfallen, erwerben viele auch deutlich günstigere Räder. Schließlich gibt es die Aufbewahrungsfrist, und sogar, wenn das Rad inzwischen versteigert wurde, hat man immerhin drei Jahre lang Anspruch auf den Erlös.

Die Auktion findet um 15 Uhr auf der Galerie im Bahnhof Lichtenberg statt. Die Fundstücke reichen von normalen Cityrädern über Mountainbikes und Rennrädern bis zu Pedelecs und E-Bikes. Ihre Funktionstüchtigkeit kann nicht garantiert werden. Interesse an den einzelnen Modellen wird per Fingerzeig signalisiert. Bezahlung erfolgt nur in bar. 20 Minuten vorher können Räder begutachtet werden.

Bahnhof Berlin - Lichtenberg 26. März 2025 und 7.

Weitere Termine und Orte

Am Mittwoch (15. Mai) versteigert die Deutsche Bahn (DB) ab 15 Uhr auf dem Konrad-Adenauer-Platz am Magdeburger Hauptbahnhof Fahrräder. Während der vergangenen Monate wurden wieder zahlreiche Zweiräder gefunden und nicht abgeholt. Interessenten sind eingeladen, an diesem Nachmittag mitzubieten. Über 40 Fahrräder werden von den Mitarbeitenden des Bahnhofsmanagements meistbietend versteigert. Dabei handelt es sich um Fahrräder, die auf dem Gelände, an Bahnhöfen oder in den Zügen der Deutschen Bahn vergessen und nicht abgeholt wurden.

Die Fundsachenversteigerung im September ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des Museumsprogramms und genießt mittlerweile Kultstatus. Die hohe Qualität der Versteigerungsobjekte, die teilweise unschlagbar günstigen Preise und der Eventcharakter der Veranstaltung haben sich überregional herumgesprochen. Profis im Versteigerungsgeschäft kommen gleichermaßen zum Steigern nach Nürnberg wie Neulinge.

Die Mitarbeiter des Zentralen Fundbüros der Deutschen Bahn versteigern Handys, Kameras, Kleidung, Fahrräder, Schmuck und vieles mehr. Das DB Museum öffnet bereits um 10 Uhr. Einlass zur Vorbesichtigung und in unseren Festsaal ist jedoch erst um 10:30 Uhr! Der Museumseintritt ist im Ticketpreis enthalten. Die Veranstaltung wird medial begleitet.

Informationen zum Ablauf einer Versteigerung

Der Zuschlag wird an den Meistbietenden nach dreimaligem Aufruf des Gebots erteilt. Demjenigen, der bei der Versteigerung eines Gegenstandes den Zuschlag erhalten hat, wird dieser nur gegen sofortige Bezahlung ausgehändigt. Andernfalls wird ein solcher Gegenstand erneut versteigert. Dabei haftet der erste Ersteigerer für eventuelle Mindereinnahmen aus der zweiten Versteigerung; auf Mehrerlös hat er jedoch keinen Anspruch.

Nach Ablauf der Lagerfristen werden die auf Bahngebiet und in Zügen gefundenen, unanbringlichen Gegenstände und Aufbewahrungsgepäck versteigert.

Beispielhafte Termine

  • Samstag, 6. September 2025 von 11 bis ca. Lessingstr.
  • Samstag, 20.
  • Am 20.
  • Am 22. September werden ab 15 Uhr in der Bahnhofshalle ca.
  • Die Versteigerung findet am 27.
  • Am 1.
  • 1. Oktober, 10 bis ca.

Verlust melden und Gegenstände abgeben

Wenn Ihr verlorener Gegenstand einen geschätzten Wert von über 15 Euro hat, können Sie Ihren Verlust hier auf der Seite online melden. Für Gegenstände mit immateriellem Wert gilt diese Wert-Begrenzung nicht (z.B. Kontaktinformationen auf Ihrem Smartphone u.a.

Wird beim Fundservice im Bahnhof ein Gegenstand abgegeben, nehmen wir ihn samt Beschreibung in eine Datenbank auf und lagern ihn 7 Tage am Bahnhof in der Fundstelle ein. Werden die Gegenstände nach 7 Tagen nicht vor Ort abgeholt, bringen wir sie in das zentrale Fundbüro in Wuppertal. Dort prüfen wir die Fundsachen erneut und überprüfen noch einmal in der Datenbank, ob jemand nach dem Gegenstand sucht.

Sie holen diesen persönlich am Lagerort ab. Bei der persönlichen Abholung einer Fundsache müssen Sie ein amtliches Personaldokument (z.B.

In beiden Fällen erheben wir ein Bearbeitungsentgelt. Die Höhe ist abhängig von der Art der Rückgabe (Abholung/Versand) und der Dauer der Aufbewahrung. Für die Sortierung und Lagerung der Fundsache erheben wir ein Bearbeitungsentgelt. Versand aus der Fundstelle per ic:kurier: Für besonders dringende Fälle können Sie Gegenstände auch per ic:kurier versenden. Bitte buchen Sie diese Leistung selbst online unter booking.time-matters.com.

Diese Sendungen werden per Kurier sofort zu Ihnen gesandt und sind spätestens am nächsten Tag, meist noch am selben Tag bei Ihnen. Befestigen Sie an Ihrem Gepäck (Koffer, Rucksack u.a. Reisetaschen) einen Gepäckanhänger.

Fundsachen aus dem Ersatzverkehr (EV) im Rahmen der Generalsanierung des Korridors Hamburg-Berlin vom 1. August 2025 bis 30.

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