Die österreichische Firma Viking wurde 1981 gegründet und hat sich der Herstellung von Gartengeräten verschrieben. Dabei legte das Unternehmen besonderen Wert auf die Entwicklung von Rasenmähern mit dem Ziel, dass für jeden Garten ein passgenaues Gerät im Angebot finden können. Fast immer wurden Viking-Rasenmäher in Einzel- und Vergleichstests gut bis sehr gut getestet. Seit Anfang 2019 wird das komplette Viking-Produktsortiment unter der Marke Stihl vertrieben.
Der Viking MB 3 RT: Ein Rasenmäher für anspruchsvolle Gärten
Der MB 3 RT des bei gleichermaßen bei Hobbygärtnern und Profis angesehenen, renommierten Herstellers ist mit einem Radantrieb ausgestattet. Dies erleichtert auf hügeligem Terrain sichtlich die Handhabung des Rasenmähers. An Steigungen muss nur ein Hebel umgelegt werden, und schon schaltet sich der Radantrieb zu und unterstützt den Anwender mit einer maximalen Eigengeschwindigkeit von 3,5 km/h. Dabei ist der MB 3 RT auf eine maximale Fläche von 2.000 Quadratmeter ausgelegt.
Technische Details und Funktionen des MB 3 RT
Angetrieben von einem leistungsstarken Viertakt-Motor, stellen aber auch Schnitthöhen von bis zu 80 Millimetern kein Problem für den MB 3 RT dar (die minimale Schnitthöhe beträgt 25 Millimeter, die Höhe kann in 5 Stufen achsweise verstellt). Bei einer Schnittbreite von 48 Zentimetern lassen sich außerdem selbst größere Flächen komfortabel und relativ schnell abarbeiten. Das Schnittgut wird wahlweise seitlich ausgeworfen oder zu Mulch verarbeitet.
Dank einer durchdachten Dreiradkonstruktion mit schwenkbarem Vorderrad ist dieser besonders geeignet für das Mähen eines Gartens mit vielen Engstellen. So können Sie größere Flächen bis zu 2.000 m2 entweder direkt mulchen oder Rasen mähen. Das Gras wird dann per Seitenauswurf auf den Rasen geworfen. Durch die achsweise einstellbare Schnitthöhenverstellung wählen Sie die passende Rasenhöhe zwischen 25 mm und 80 mm. Dieser Benzin-Mulchrasenmäher verfügt zudem über eine Schnittbreite von 48 cm.
Der Komfort beim Arbeiten wird durch den Radantrieb erhöht. So können Sie besonders bei Steigungen oder unebenen Flächen Kraft sparen, indem Ihnen der Radantrieb das Schieben abnimmt. Auch der Super-Softgriff und die Leichtlaufräder verbessern den Arbeitskomfort. Damit Ihnen bereits das Anwerfen des Motors möglichst leichtfällt, ist der STIHL RM 3 RT mit einer Leichtstartfunktion ausgestattet.
Die Vorteile der 3-Rad-Konstruktion
Speziell in Gärten mit einer intensiven Bepflanzung (Bäume, Sträucher, Blumenbeete) beziehungsweise Anlagen (Teiche & Co) spielt der MB 3 RT außerdem die Stärke seiner 3-Rad-Konstruktion aus. Dank es schwenkbaren Vorderrades lässt sich der Rasenmäher leicht um im Weg stehende Hindernisse steuern. Laut Hersteller garantiert die 3-Rad-Konstruktion auch einen besonders exakten Kantenschnitt. Übrigens: Auf welligen Untergründen oder wenn es nur geradeaus beziehungsweise bergauf geht, kann das Vorderrad praktischerweise auch arretiert werden.
Die Investition Wert?
Bedenkt man, dass die Basisversion der MB-3-Serie, der MB 3 RC, schon 30 Kilogramm wiegt, lohnt sich für die Besitzer von großen Gärten mit Steigungen die Mehrinvestition in die RT-Version, die bei etwa 100 Euro liegt.
Alternativen zum Viking MB 3 RT: Ein Überblick
Insbesondere bei den Benzinmähern wartet Viking mit einer großen Auswahl auf. Je nach Schnittbreite und Motorleistung können Sie mit den benzinbetriebenen Modellen Rasenflächen zwischen 1.200 und 2.500 Quadratmeter bearbeiten und mit einigen Modellen auch noch darüber hinaus. Viele der Geräte sind mit einem Briggs & Stratton-Motor ausgestattet und haben neben der Mäh- auch eine Mulchfunktion. Manche Produkte sind noch im Online-Handel zu bekommen, so zum Beispiel Benziner für den privaten Gebrauch. Rasenmäher mit einer Flächenleistung an die 3.000 Quadratmeter eignen sich auch schon für den professionellen Einsatz. Mit über 2.000 Euro müssen Sie dafür jedoch tief in die Tasche greifen.
Für wesentlich kleinere Flächen eignen sich die Elektro- und Akkurasenmäher des Herstellers. Möchten Sie nicht allzu viel investieren, kommen Sie mit den 200 bis 600 EUR teuren Elektrorasenmähern ganz gut weg. Klar: Wie bei allen Elektrorasenmähern kann das Kabel bei der Gartenarbeit hinderlich sein, und Sie müssen aufpassen, dass es sich nicht in einem Busch verfängt oder Sie aus Versehen darüber hinweg mähen und es dabei beschädigen. Umweltfreundlicher und zudem auch leiser als ein Benziner jedoch sind die Elektromotoren allemal. Bei den noch erhältlichen Akkurasenmähern müssen Sie mit 300 EUR und aufwärts rechnen - je nachdem, ob Akku(s) und Ladegerät mitgeliefert werden.
Für sehr große Flächen bis 4.000 Quadratmeter wurden die Viking-Aufsitzmäher konzipiert. Aufsitzmäher sind etwas wendiger als Rasentraktoren, haben aber eine geringere Schnittbreite. Rasentraktoren hingegen kommen vorwiegend in der professionellen Anwendung zum Einsatz, da Sie mit ihnen sagenhafte Flächen bis 10.000 Quadratmeter bearbeiten können. Ihre Schnittbreite ist mit 95 bis 125 Zentimeter rund doppelt so groß wie die Schnittbreite eines einfachen Benzinrasenmähers. Allerdings fängt die Schnitthöhe auch erst bei 30 Millimeter an und geht meist bis etwa zehn Zentimeter.
Fühlen Sie sich von der andauernden Rasenpflege gestresst, lohnt sich für Sie vielleicht ein Viking-Mähroboter. Diese Art Gartenhelfer verrichtet ihre Arbeit auf dem Rasen mehr oder weniger ganz allein. Allerdings kürzen sie in der Hauptsache nur das Gras eher kleinerer bis mittelgroßer Flächen.
Worauf achten die Tester der Fachmagazine bei Rasenmähern?
Für viele Gartenbesitzer ist ein gepflegter Rasen ihr größter Stolz. Doch welcher Rasenmäher ist dafür am besten geeignet? Ob es ein Benziner, ein Elektromäher oder ein Akkugerät sein soll: Viele Antworten geben bereits die Gegebenheiten vor Ort.
Benzin-Rasenmäher stellen durch ihre starke Leistung eine große Hilfe dar. Egal ob hohes, nasses, trockenes oder unebenes Gras, mit einem Benzinrasenmäher können Gärtnerinnen und Gärtner so gut wie alles bewältigen. Doch ein starker Motor allein reicht nicht aus. Wer einen gepflegten Rasen haben möchte, muss diesen regelmäßig schneiden, damit er gesund nachwachsen kann. Mit einem Benzin-Rasenmäher ist dies im Handumdrehen erledigt. Auch das Fortbewegen des Mähers wird durch einen leistungsstarken Zwei- oder Viertaktmotor vereinfacht, sodass Nutzerinnen und Nutzer nur einen Gashebel am Griff des Mähers betätigt müssen. Der Kraftstoff variiert zwischen Benzin und Öl. Des Weiteren zeichnet sich ein Benzin-Rasenmäher durch seine hohe Reichweite aus. Das heißt, dass aufgrund des starken Motors eine große Rasenfläche ohne Unterbrechung bearbeitet werden kann. Auch die Schnittbreite ist im Gegensatz zu strombetriebenen Rasenmähern größer. Nachteilig ist jedoch der Ausstoß von Abgasen sowie der hohe Geräuschpegel. Für große Rasenflächen mit starken Gräsern ist ein Benzin-Rasenmäher demnach die beste Wahl.
Zwei- oder Viertaktmotoren
In der Regel treiben Zwei- oder Viertaktmotoren die Benzin-Rasenmäher an. Sie unterscheiden sich dadurch, dass ein Zweitaktmotor Öl zum Antrieb benötigt, während ein Viertaktmotor ausschließlich Benzin verbraucht. Bei diesem Benzin handelt es sich um klassisches, bleifreies Benzin, welches an Tankstellen erhältlich ist. Viertaktmotoren haben zudem eine höhere Leistung, welche zwischen 2 und 8 Kilowatt (kW) variiert. Dies entspricht ungefähr 2,5 bis 10,5 PS. Die Geschwindigkeit lässt sich auch am Gashebel individuell einstellen.
Schnittbreite
Die Schnittbreite gibt die Breite der Bahn an, die bei einem Durchlauf vom Rasenmäher bearbeitet wird. Hier variiert die Breite zwischen 40 Zentimeter bei kleineren Modellen und 85 Zentimetern bei größeren Mähern. Haben Nutzerinnen und Nutzer eine größere Rasenfläche zu mähen, bietet es sich an, ein größeres Modell in Betracht zu ziehen, um Zeit einzusparen. Bei kleineren Gärten mit vielen Ecken eignen sich kleinere, kompakte Modell am besten.
Tankvolumen
Insbesondere bei großen Rasenflächen sollten Nutzerinnen und Nutzer darauf achten, dass das Tankvolumen des Benzinbehälters für die zu mähende Fläche ausreichend ist. Je größer die Rasenfläche, desto größer muss das Tankvolumen sein.
Radantrieb und Messer
Bei Mähern mit Radantrieb sind die hinteren Räder durch ein Getriebe mit dem Motor verbunden. Dadurch rollt der Rasenmäher aus eigener Kraft über den Rasen. Die meisten Modelle haben einen Raddurchmesser von 15 bis 40 Zentimetern. Benzin-Rasenmäher besitzen in der Regel ein sogenanntes Sichelmesser. Dieses Messer ist waagerecht unter dem Mäher platziert und kürzt die Grashalme bei einer hohen Geschwindigkeit in rotierenden Bewegungen. Die Messergrößen sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Die häufigsten Größen liegen zwischen 25 und 55 Zentimetern.
Schnitthöhe
Die Schnitthöhe variiert von Modell zu Modell zwischen 2,5 und 10 Zentimetern. Die Höhe lässt sich auf zwei unterschiedliche Arten einstellen. Zum einen kann dies durch eine sogenannte Schnitthöheneinstellung erfolgen, welche bis zu sieben Stufen zu bieten hat. Bei Einsteigermodellen gibt es bis zu vier Stufen, die über eine Einzelradeinstellung eingestellt werden können.
Fangkorb
Bei den meisten Geräten wird das Schnittgut während des Mähens über den hinteren Teil des Rasenmähers zurück auf den Rasen geworfen. Eine weitere Methode stellen Fangkörbe da. Sie haben ein Fassungsvermögen von bis zu 80 Litern und sammeln das Gras auf, indem sie direkt am Auswurf angehängt werden.
Gewicht und Lagerung
Je nach Größe des Rasenmähers müssen Nutzerinnen und Nutzer entscheiden, ob für die Lagerung ein zusätzlicher Geräteschuppen notwendig ist. Das Gewicht von Benzin-Rasenmähern variiert zwischen 20 Kilogramm bei kleinen Mähern, bis hin zu 120 Kilogramm bei größeren Modellen. Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass das Gerät einen verstellbaren beziehungsweise einklappbaren Griff hat.
Empfehlungen für verschiedene Gartengrößen
Kleinere Gartenflächen bis zu 1.000 Quadratmetern können problemlos mit einem Einsteigermodell, welches eine Schnittbreite von rund 40 Zentimetern sowie eine Motorleistung von 2 Kilowatt bietet, bearbeitet werden. Ein Fangkorb ist meistens mitenthalten, sodass das Saatgut auf dem nächsten Wertstoffhof oder auf dem Kompost entsorgt werden kann. Eine Mulchfunktion ist in aller Regel ebenfalls vorhanden. Aufgrund ihrer Kompaktheit lassen sich die Geräte leicht anheben und verstauen.
Größere Gartenflächen ab 1.000 Quadratmetern sollten mindestens eine Leistung von 2,5 Kilowatt und eine Schnittbreite von 50 Zentimetern zu bieten haben. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass das Tankvolumen nicht weniger als 2 Liter beträgt und ein Radantrieb integriert ist. Mit diesen Eigenschaften kommt man beim Mähen schnell voran. Der Auffangbehälter sollte ein Volumen von mindestens 50 Liter aufweisen.
Für unebene und hügelige Flächen sollte ein Gerät mit Radantrieb und einer Leistung von 3 Kilowatt herangezogen werden. Ein Rückwärtsgang ermöglich ein problemloses Umkehren, ohne eigene Kraft aufzuwenden. Es empfiehlt sich ein Modell mit individuell einstellbaren Schnitthöhen, um wellige Bereiche des Rasens zu überqueren. Der Benzintank sollte mindestens 5 Liter fassen können.
Renommierte Hersteller von Benzin-Rasenmähern
Zu den besten Herstellern von Benzin-Rasenmähern zählen Wolf-Garten, Fuxtec sowie Brill Steelline. Die Produkte von Wolf-Garten wie der WOLF-Garten 11A-TOSC650 eignen sich aufgrund ihrer hohen Leistung vor allem für große sowie unebene Flächen. Die meisten Geräte besitzen ein Radantrieb, welches den Mäher mühelos voran fahren lässt.
Neben diesen Herstellern gibt auch jedoch auch weitere Modelle anderer Hersteller, die mit ihren Eigenschaften überzeugen. Hierzu gehören Marken wie AL-KO, Makita, Einhell, Hecht, Viking, Stihl, Husqvarna, Sabo und viele weitere. Welcher Hersteller nun der Beste ist, lässt sich schwer sagen und hängt von vielen individuellen Faktoren ab.
Weitere Rasenmäher-Typen
Neben Benzin- und Akkurasenmähern gibt es auch sogenannte Rasentraktoren. Diese sind gerade für große Flächen geeignet und bieten zusätzlich eine Sitzmöglichkeit, um den Prozess des Rasenmähens so angenehm wie möglich zu gestalten.
Auszeichnungen und Testergebnisse
Der Scheppach MS161-46 ist einer der besten Mäher 2022. Im Benzin-Rasenmäher-Test des Magazins "Selber machen" sichert sich das Gerät die Bestwertung und sichert sich damit den Testsieg. Die Redakteure loben die stabile Bauweise, die guten Mäheigenschaften und die einfache Handhabung. Der FUXTEC FX-RM5196eS muss sich in Ausgabe 03/2018 dem Urteil der Redakteure des Magazin "Heimwerker Praxis" stellen und überzeugt mit einer Wertung von 1,3 voll. Dabei punktet der Benzin-Rasenmäher durch die Schnittbreite von 51 Zentimetern, die Mulchfunktion und den Seitenauswurf. Die große Besonderheit ist jedoch die integrierte E-Start-Funktion. In Ausgabe 03/2021 überzeugt der DENQBAR 9in1 DQ-R51EV im Benzin-Rasenmäher-Test von "Selbst ist der Mann". Das Gerät erhält die volle Punktezahl und eignen sich auch für größere Rasenflächen. Das Gerät ist mit knapp 45 Kilogramm zwar sehr schwer, bietet aber Komfortfunktionen wie einen Elektrostarter und einen Elektroantrieb, die die Handhabung erleichtern.
Problemlösung bei streikendem Rasenmäher
Wenn der Rasenmäher streikt, liegt das Problem in aller Regel bei der Zündkerze. Sie ist für das Starten des Motors notwendig. Wenn diese verschmutzt oder beschädigt ist, sollte entsprechend gehandelt werden. Weiterhin kann die Ursache auch bei einem verschmutzten Luftfilter oder Vergaser liegen. Auch das Messer könnte blockiert sein.
Tipps zur Wartung
Für das Befüllen des Benzintanks eignet sich ganz normales Benzin von der Tankstelle. Zunächst sollte Waschbenzin in einen Behälter gefüllt werden. Anschließend wird der Vergaser mit seinen Kunststoff- und Metallteilen eingeweicht.
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