Der Wahoo ELEMNT Mini ist ein sehr kleiner und leichter Fahrradcomputer, der sowohl ohne Smartphone als auch in Verbindung mit diesem genutzt werden kann. Er bietet drahtlose Konnektivität und eine Vielzahl von Funktionen für Radfahrer.
Drahtlose Verbindung und Datenübertragung
Der Wahoo ELEMNT Mini ist ein wirklich drahtloser Fahrradcomputer. Es ist nicht notwendig, ihn zur Datensynchronisation oder für Updates mit einem PC zu verbinden. Alles kann per Bluetooth zur Companion App übertragen werden.
Aktuell können Daten an folgende Anbieter übertragen werden:
- iOS HealthKit
- RideWithGPS
- STRAVA
- TrainingPeaks
- Today’s Plan
- Komoot
- PowerTraxx
- Cycling Analytics
- SportTracks
- MapMyFitness
- Dropbox
- BestBikeSplit
GPS Live Tracking und Aufzeichnung
Mit der Live Tracking Funktion kann ein Link mit anderen geteilt werden, um Zugriff auf den Standort und die wichtigsten Fahrdaten in Echtzeit über das Wahoo Live Tracking Webportal zu gewähren. Wenn der Wahoo ELEMNT Mini mit dem Smartphone verbunden ist, wird die Fahrt per GPS aufgezeichnet.
Bist du mit dem Elemnt Mini ohne Handy unterwegs, speichert er deine Tour und danach wird sie automatisch in die Elemnt App kopiert. Meine Sensoren von Wahoo fand der Mini auch ohne Handy sofort ohne Probleme.
Lieferumfang und Montage
Im Lieferumfang enthalten sind:
- Halterung mit Kabelbinder
- Sensor für die Geschwindigkeit
Die Halterung ähnelt der von Garmin, ist jedoch um 180 Grad gedreht. Die Montage ist einfach: Die Halterung wird mit Kabelbindern befestigt und der Geschwindigkeitssensor an der Vorderradnabe.
Den Geschwindigkeitssensor wird um die Nabe befestigt.
Einrichtung und Bedienung
Der Wahoo Mini wird wie auch beim Elemnt und Bolt über das Smartphone eingerichtet. Alternativ ist eine direkte Einrichtung am Gerät möglich, die jedoch mit den zwei Tasten etwas umständlich ist. Updates werden über das Handy installiert.
Der Elemnt Mini wird mit zwei Knöpfen bedient. Das Menü ist intuitiv und bietet nicht viele Optionen. Die Funktionen können individuell eingerichtet werden, wobei auf jeder Seite ein bis drei Felder angezeigt werden können.
Besonders ärgerte mich, dass ich nur Dual-Sensoren (Bluetooth und Ant+ fähig) von Wahoo mit dem Elemnt Mini paaren kann. Meine anderen Bluetooth Sensoren erschienen nicht.
Display und Gehäuse
Das Display misst 1,8 Zoll, jedoch ist keine Hintergrundbeleuchtung vorhanden. Das Gehäuse hat folgende Abmessungen:Höhe x Breite x Tiefe: 58,4mm x 41 mm x 17 mm.
Das Gewicht beträgt 31g. Der Elemnt ist nach IPX 7 Norm gegen kurzes Eintauchen in Wasser geschützt.
Akkulaufzeit
Die CR 2450 Batterie soll ein Jahr bzw. 250 Stunden halten. Danach muss die Knopfzelle gewechselt werden. Bei anderen Geräten geht das über einen simplen Drehverschluss.
Funktionen
Diese Funktionen sind möglich. Wobei du dafür einen Trittfrequenzsensor (ca. 39 Euro) und Pulsgurt (ca. 49 Euro) von Wahoo brauchst. Musst du dir beide Wahoo Sensoren kaufen, kostet das 177 Euro, da bekommst du bessere Radcomputer.
Mit der Elemnt App stellst du den Wahoo Mini ein.
Das Aufzeichnen per GPS deiner Tour funktioniert nur, wenn dein Smartphone mit dem Elemnt Mini verbunden ist. Ruft dich jemand an oder schickt dir eine Nachricht, siehst du auf dem Mini eine Meldung.
Aktuell arbeitet die Elemnt App mit zu diesen Apps zusammen:
- iOS HealthKit
- RideWithGPS
- Strava
- TrainingPeaks
- Today’s Plan
- Komoot
- PowerTraxx
- Cycling Analytics
- SportTracks
- MapMyFitness
- Dropbox
- BestBikeSplit
Navigation
In der Elemnt App können Routen von Komoot synchronisiert werden, und bei dem Element bolt oder Elemnt navigiert er dich. Anders beim Mini, die Schaltfläche Routen verschwand und er zeigt dir nicht einmal die Hinweise, wo du abbiegen musst. Das konnte wenigstens der Teasi Core.
Alternativen zum Wahoo ELEMNT Mini
Garmin Edge 25: Der kleine Edge 25 misst den Puls und die Trittfrequenz. Bloß auf Live Segmente von Strava musst du verzichten. Preisliche ist er auf dem gleichen Niveau.
Weitere Wahoo Produkte
Wahoo bringt einen neuen Elemnt-Fahrradcomputer auf den Markt. Der Element Mini ist das kleinste Mitglied der Elemnt-Familie. Der Bildschirm des kleine Fahrradcomputers misst gerade mal 4,6cm in der Diagonale und der Computer wiegt laut Wahoo nur 31 Gramm.
Aufgrund der geringen Größe verzichtet der Wahoo Elemnt Mini auf einen eigenen GPS Empfänger, kommt allerdings mit Bluetooth und ANT+ Konnektivität. Im Phone-Modus kann der Elemnt Mini auch GPS-Daten aufzeichnen. Hierzu muss der Fahrradcomputer per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden werden. Das Smartphone übernimmt die Aufgabe des GPS-Empfängers.
Wer das Smartphone nicht mit auf der Tour dabei hat, kann den Wahoo Elemnt Mini natürlich auch ohne verwenden. Der mitgelieferte Geschwindigkeitssensor zeichnet Geschwindigkeit und Distanz auf, wie bei einem klassischen Fahrradcomputer.
Per ANT+ und Bluetooth können auch andere Sensoren, wie Herz- und Trittfrequenz-Sensoren verbunden werden. Der Wahoo Elemnt Mini soll ab Mitte August 2017 erhältlich sein und 89,99 kosten.
Das Triumvirat der Navigation
Das Angebot an Spezialgeräten ist gar nicht mal so groß - das liegt nicht zuletzt an der Konkurrenz durch das Smartphone. Sieben ernstzunehmende Hersteller zählen wir auf dem mitteleuropäischen Markt, davon beißen Garmin, Sigma und Wahoo aktuell die größten Stücke vom Kuchen ab. Sie bieten vom Einsteigergerät bis zum Hightechnavi mit über 1000 Features etliche Modelle an. Wir haben jeweils das mit dem größten Nutzen für Tourenfahrer, Pendler und E-Biker genauer unter die Lupe genommen. Interessanterweise unterscheiden sie sich weniger in der Genauigkeit, sondern hauptsächlich im Funktionsumfang und in der Hardware, sodass am Ende ziemlich klare Kaufempfehlungen herauskommen.
Zwischen 150 und 600 Euro muss man übrigens für ein Neugerät ansetzen; das ist eine recht weite Spanne. Faustregel: Je abhängiger man sich vom Gerät macht, desto mehr lohnt sich ein Topmodell. Soll heißen: Für die Suche nach einem Zielpunkt in der eigenen Stadt oder das Abfahren einer nahe gelegenen Route, die man aus dem Netz geladen hat, reicht ein einfaches Gerät. Wer sich auf selbst geplante Mehrtagestouren in abgelegenen Gefilden und dies eventuell auch noch im Ausland wagt, sollte deutlich mehr ausgeben.
Weitere Navigationsgeräte im Vergleich
Garmin Edge Explore II
Mit Navigationsgeräten gehen die Leute vom Sportelektronikriesen Garmin quasi “back to the routes”. Dass Navigation deren Steckenpferd ist, spürt man sowohl bei der Verbindungszeit als auch bei der Präzision von GPS-Position und Kartenaufbereitung. Der Funktionsumfang des “Explore II” ist verglichen mit dem getesteten Garmin Edge 840 etwas überschaubarer, trotzdem sollte man zum Einrichten Tablet oder Smartphone mit “Connect”-App nutzen.
Verlässliche Routen: Die Routen des “Explore II” sind deshalb die verlässlichsten der drei, wenig touristisch optimiert, sondern eher für Fahrbarkeit und Verkehrsdichte.Auch der Garmin kann die Daten der meisten E-Bike-Antriebe auslesen und in das Routing einbinden. Obwohl man Strava, komoot und Co. einbinden kann, reichen Connect-App und Gerät zur Routenplanung. Eine Adresseingabe ist nicht möglich, in die Karte eingepflegte POI können aber angefahren werden.
Die wichtigsten Fakten des Garmin Edge Explore II im Überblick:
| Hersteller | Garmin |
|---|---|
| Modell, Firmware | Edge Explore II |
| Preis Gerät/als Bundle | 299,99 Euro / 399,99 Euro (Power) |
| Maße und Gewicht (ohne Halter) | 106 x 56 x 21 mm / 104 Gramm |
| Satelliten | GPS, Glonass, Galileo |
| Akkuleistung/Ladezeit | 16 Stunden / 2,5Stunden |
| Speicher | 16 GB |
Wahoo Elemnt Roam V2
Beim Set-up zeigt sich der Wahoo Elemnt Roam V2 sehr nutzerfreundlich, am besten gelingen die ersten Schritte in Begleitung der zugehörigen App (Wahoo Elemnt Companion). Damit lassen sich z.B. die Displayansichten toll konfigurieren, alle Änderungen werden ad hoc auf dem Gerät umgesetzt. Kleine Hilfetexte geben Einsteigern Sicherheit.
Routing: Das Routing ist mit dem Wahoo genau und zuverlässig, funktioniert über Land aber besser als städtisch. Bis das Gerät nach dem Start Satellitenkontakt hat, vergingen keine 30 Sekunden. Die Kartenverwaltung funktioniert ausschließlich in der App auf dem Smartphone, weshalb der Download neuer und/oder aktualisierter Karten nur funktioniert, wenn auch auf dem Smartphone genügend Pufferspeicher vorhanden ist.
Da Wahoo aus dem Sportsektor stammt, implementiert das Gerät viele Funktionen zur Trainingssteuerung oder Kopplung mit Indoor-Trainern oder weiteren Sensoren, die für Tourenbiker weniger wertvoll sind.
Die wichtigsten Fakten des Wahoo Elemnt Roam V2 im Überblick:
| Hersteller | Wahoo |
|---|---|
| Modell, Firmware | Elemnt Roam V2, WC46-16708 |
| Preis Gerät/als Bundle | 400 Euro / 500 Euro |
| Maße und Gewicht (ohne Halter) | 90 x 59 x 20 mm,100 Gramm |
| Satelliten | 7 Satelliten |
| Akkuleistung/Ladezeit | 15 Stunden / 3 Stunden |
| Speicher | 32 GB |
Wahoo Elemnt Ace
Nach einem Leak im Internet schafft Wahoo nun Fakten und präsentiert mit dem Elemnt Ace den leistungsstärksten Fahrrad-Computer der relativ jungen Firmengeschichte. Die Neuheit löst damit den Elemnt Roam V2 als Top-Modell ab und tritt in direkte Konkurrenz mit dem Garmin Edge 1050 oder Hammerhead Karoo 3, der im Zuge der neuen SRAM Red AXS vorgestellt wurde. Beide GPS-Computer kamen ebenfalls in diesem Jahr auf den Markt, können bei einer Funktion aber nicht mit dem Wahoo mithalten.
Wahoo Elemnt Ace: Die wichtigsten Fakten:
- Display: 3,8 Zoll (720 x 480 Millimeter)
- Abmessungen: 126 x 71 x 24 Millimeter
- Max. Akkulaufzeit: 30 Stunden
- Gewicht: 210 Gramm (gewogenes Gewicht)
- Besonderheiten: Windsensor, Touchscreen, Audio-Navigation, neue App
- Preis: 599,99 Euro
So bietet der US-Hersteller beim Elemnt Ace erstmals einen Windsensor an. In einer kleinen Öffnung auf der Vorderseite des Geräts ist ein Drucksensor integriert, der laut Herstellerangaben die Auswirkungen des Luftwiderstands bestimmt.
Airboost oder Airdrag: Wahoo führt dafür ein neues Datenfeld namens “Airspeed” ein, anhand dessen der Fahrer erkennen soll, wie sich Rückenwind, Windschatten oder Gegenwind auf die Geschwindigkeit auswirken.
Eine weitere Neuerung beim Elemnt Ace ist die Bedienung per Touchscreen. Der neue Wahoo orientiert sich damit an den Konkurrenzmodellen von Garmin oder Hammerhead, wobei kein anderer Hersteller ein größeres Display liefert. Die US-Amerikaner versprechen die “Benutzerfreundlichkeit eines Smartphones”, wobei der Elemnt Ace in Relation zum iPhone 12 Mini unseres Testers riesig ausfällt und mit 210 Gramm ordentlich auf die Waage drückt.
Navigation wie im Auto: Die Navigation erfolgt künftig nicht mehr ausschließlich über visuelle und akustische Abbiegehinweise, sondern bekommt eine vollwertige Sprachsteuerung.
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