Der KICKR Core ist der neueste Zugang in der Serie der intelligenten stationären Biketrainer von Wahoo. Der amerikanische Hersteller Wahoo ist inzwischen dafür bekannt, an sich selbst die höchsten Anforderungen in Sachen Qualität zu stellen. Mit dem 2018er Wahoo Kickr zeigt sich, dass Wahoo ein neues Marktsegment erschaffen hat. Immer mehr namenhafte Hersteller setzen auf Smart Trainer mit Direktantrieb.
Realistisches und leises Indoor-Trainingserlebnis
Er bietet ein realistisches, genaues und leises Indoor-Trainingserlebnis, indem auf die bewährte Schwungrad-Technologie und moderne Algorithmen der legendären stationären Biketrainer von Wahoo zurückgegriffen wurde. Die Kombination aus dem bewährten Wahoo Algorithmus und dem präzise, mit hoher Trägheit arbeitenden, 5,4kg schweren Schwungrad ermöglichen das realistischste Fahrgefühl, dass du auf einem Hometrainer derzeit erlangen kannst. Wahoo hat an dieser Stelle besonders nachgebessert. So ist das Schwungrad des Kickr 4.0 mit 7,25kg deutlich schwerer als das Vorgängermodell mit nur 5,7kg. Zudem hat man softwareseitig das Ansprechverhalten optimiert, so dass man auf dem Smart Trainer ein besseres und natürlicheres Trägheitsmoment hat.
Die Vorteile des Wahoo KICKR Core
- Stabil und leise: Ideal für den Indoor-Einsatz.
- Realistische Fahrt: Schwungrad-Technologie für authentisches Fahrgefühl.
- Platzsparendes Design: Kompakt und stabil, ideal für kleinere Räume.
- Erweiterbarkeit: Kompatibel mit Wahoo-Ökosystem (KICKR CLIMB, HEADWIND).
- Einfache Montage: Direkter Antrieb minimiert Wartung und Geräusche.
- Robust: Hochwertige Materialien für lange Haltbarkeit.
Der neue KICKR Core vereint den Grundsatz, Deinen härtesten und intensivsten Trainingseinheiten Einhalt gebieten zu können, und gleichzeitig einfach genug im Aufbau, dem regelmäßigem Aufstellen und der Verwendung zu sein, sodass Du immer wieder die Lust verspürst, dein Training zu wiederholen.
Konstruktion und Design
Der Wahoo KICKR Core wird aus einer Stahlkonstruktion und einem schweren Schwungrad gefertigt. Diese Fertigungsweise ermöglicht einen besonders langlebigen Einsatz und wird jedem Fahrer, mag er noch so unterschiedlich sein, gerecht. Es ist zwar noch niemand aus dem Sattel geflogen, aber die große Standfläche und das hohe Gewicht des KICKR Core sorgen für Deine Sicherheit beim Trainieren. Dank seiner massiven Bauweise und der einstellbaren Füße bleibt der Wahoo Kickr immer an Ort und Stelle. Wer auf Nummer sicher gehen will, dass die Nachbarn wirklich nichts mitbekommen, greift zur Wahoo Bodenmatte mit extra Dämmschutz. Die schützt dich nicht nur vor mies gelaunten Nachbarn, sondern den Boden auch vor Dreck und vor allem Schweiß.
Kompatibilität und Konnektivität
Der Wahoo KICKR Core ist der aktuell mit Abstand vielseitigste Smart-Trainer auf dem Markt. Die Kompatibilität zu Zwift und Wahoo SYSTM ist inzwischen selbstredend, aber es werden noch viele weitere Dirttanbieter-Trainingsapps, wie TrainerRoad, Rouvy oder Fulgaz, unterstützt. An den KICKR Core lassen sich bis zu drei unterschiedliche Geräte via Bluetooth anschließen. Wenn Du außerdem die Möglichkeit haben möchstest, dir ein noch realistischeres Fahrerlebnis zu ermöglichen, dann ist es außerdem möglich, die Kompatibilität zu KICKR Climb und KICKR Headwind zu nutzen.
Kompatible Schaltungssysteme
Der KICKR Core ist mit allen gängigen Schaltungssystemen Kompatibel (Campagnolo, Shimano, Sram). Auf den mitgelieferten Freilaufkörper passen 8-11 Fach Kassetten von Shimano und Sram. Der Hometrainer ist daher in seiner Standardauslieferung nicht kompatibel mit einer Sram 12-Fach Kassette mit XD / XD-R Freilauf. Für Sram XD / XD-R Kassetten und Campagnolo Antriebe muss zusätzlich ein Wahoo Freilaufkörper erworben werden. Die größe der Kassette darf zwischen 10 und 50 Zähnen betragen. Die Kompatiblität lässt sich bei Wahoo für eine vielzahl an Rädern überprüfen. Der KICKR Core ist für alle gängigen Achssysteme ausgelegt. Das Adapterkit lässt sowohl die Möglichkeit, den Hometrainer mit einem 5mm Schnellspanner, als auch mit 12mm Steckachsen mit bis zu max.
Denn anders als beim TacX ist es auch möglich den Wahoo Kickr mit einer 11-fach oder 12-fach Schaltung fahren kann. Durch die Bauweise hat es Wahoo geschafft, dass der Kickr eben auch für Mountainbiker interessant wird. In unserem Test mit dem Yeti ARC-C konnten wir die vorinstallierte Shimano-Kassette allerdings nicht benutzen und griffen zur SRAM NX 1×11. Unser Antriebssetup besteht aus einer SRAM X01 1×11 Schaltgruppe (Trigger und Schaltwerk) mit KMC DLC11 sowie der Race Face Next SL G4 mit einem 34er Oval Kettenblatt. Schon nach den ersten Metern merkte man, dass die Schaltvorgänge sehr unrund liefen und im kleinsten Ritzel immer wieder Sprünge im Tritt waren. Zum Glück fand sich in der Werkstatt noch eine SRAM NX Kassette die auch auf den Shimano Freilauf passt. Nach 10 Minuten Montage erstrahlte der Wahoo Kickr 2018 jetzt mit einer schicken SRAM NX Kassette und das Mountainbiker Herz war gerettet.
Weitere Funktionen und Modi
Neben diversen Drittanbietern wie z.B. Zwift oder Sufferfest kann man auch auf die hauseigene Wahoo Fitness App zugreifen. Level-Modus: 10 Ebenen, jede mit einer progressiven Widerstandskurve, genau wie beim Fahren in der freien Natur.
Erste Schritte und Montage
Im Lieferumfang des Wahoo Kickr 2018 ist alles was das Mountainbikerherz begehrt. Von Werk aus ist der Wahoo Kickr 2018 mit dem Adapter für 135mm ausgerüstet. Adapter für 142mm und für 148mm Boost sind natürlich auch vorhanden. Dazu werden die installierten Adapter einfacher herausgezogen und die neuen eingesetzt. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist der Wahoo Trittfrequenzsensor. Er lässt sich einfach an der Kurbel oder am Schuh montieren. Die Bluetooth Smart und ANT+ Dualband Technologie erlaubt es dem Trittfrequenzmesser, sich sowohl mit Smartphones und GPS Radcomputern zu verbinden und darauf Daten anzuzeigen. Anders als Garmin geht Wahoo einen optionalen Weg zur Befestigung. Das Setup geht leicht von der Hand. Der Aufbau, inklusive Montage des Rads, und Umbau auf eine 142mm Achse war innerhalb von 20 Minuten geschehen. Das Pairing zwischen Wahoo Soft- und Hardware ging flott und gänzlich ohne Probleme von Statten. Dazu läd man die kostenlose Wahoo Fitness App aus dem jeweiligen Appstore (zum Google Playstore / Zum Apple Appstore).
HINWEIS: Eine Montage in bestimmtem Umfang ist erforderlich. Der KICKR CORE wird nicht mit einer Kassette oder Vorderradblock geliefert. Diese Artikel können separat gekauft werden. Der KICKR Core wird nicht mit einer Kassette ausgeliefert.
Persönliche Erfahrungen
Als totaler Neuling geht es dann endlich auf die ersten virtuellen Kilometer. Und tatsächlich ist das Fahrgefühl deutlich anders als auf einem Ergometer oder einem Spinning Bike. Alles fühlt sich vertrauter an. Während ich Anfang des Jahres noch auf dem „Hometrainer“ nach wenigen Minuten eine massive Unlust spürte, sitze ich immer noch im Sattel und strampel kräftig um meinen virtuellen Trainingspartner einzuholen. Im direkten Vergleich zum Kickr Core bietet der Wahoo Kickr 2018 ein nettes Feature: Man kann direkt die Höhe des Hinterrades einstellen, so dass die Ergonomie gehalten bleibt. Dies ist einer der wenigen Schritte bei denen man als Mountainbiker Hand anlegen muss um den Wahoo Kickr einzustellen, denn Werkseitig befindet sich im Lieferumfang schon eine 1×11 Rennrad Kassette von Shimano.
Fazit
Ich war immer ein Verfechter, dass Mountainbiken ein Outdoor Sport ist und dass ich mit dem Bike lieber draussen bin. Der letzte Winter hat allerdings gezeigt, dass man sich auch mit dem Hometrainer fit halten kann. Logischerweise macht man sich dann natürlich auch Gedanken wie man das Training optimieren kann. Die Lösung heisst Wahoo Kickr!
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