Die Vorteile von Wandern und Radfahren: Eine vergleichende Betrachtung

Man könnte meinen, dass der Vergleich von Radfahren und Wandern nicht wirklich fair ist. Aber mit dem Aufstieg des Bikepackings, stellen sich einige interessante Fragen, die wir gerne beantworten möchten.

Kalorienverbrauch und Gewichtsverlust

Wie viele Kalorien du verbrennst hängt von deinem Fitnesslevel, Gewicht (plus Rucksack und/oder Fahrrad), und der Intensität, also wie die Steigung der Wanderung ist, ab. Es scheint, als würde man beim Radfahren mehr Kalorien pro Stunde bei maximaler Intensität verbrennen. Es ist aber wichtig zu beachten, dass die Intensität sich im Laufe des Tages häufig ändern kann. So verbrennt Radfahren bergab nahezu keine Kalorien, während Wandern bergab immer noch anstrengend ist. In dieser Kategorie ist es schwierig, sich für eine Sportart zu entscheiden.

Wie wir bereits erfahren haben, verbrennt man beim Radfahren mit maximaler Intensität mehr als beim Wandern. Über den Tag gesehen, kann man jedoch nicht genau sagen, welche Sportart mehr verbrennt. Durch beide Aktivitäten kann allerdings ein Kaloriendefizit erzeugt werden.

Beim Gewichtsverlust solltet ihr immer euren gesamten Lebensstil mit einbeziehen. Essgewohnheiten, Schlafqualität, die Aktivität über den Tag verteilt und welche Übungen ihr macht, spielen dabei eine wichtige Rollen.

Ausrüstung und Kosten

Sowohl zum Wandern als auch zum Bikepacking wird entsprechendes Equipment benötigt. Dazu zählt beispielsweise ein Zelt, ein Schlafsack, eine Matte und ein tragbarer Kocher. Zusätzlich wird zum Bikepacking nach Möglichkeit ein geeignetes Fahrrad für das Terrain benötigt, auf dem ihr auch noch eure Ausrüstung mitnehmen könnt. Ebenso die speziellen Rahmen-, Lenker- und Sitztaschen sind ein zusätzlicher Aufwand im Vergleich zu einem normalen Rucksack, den ihr zum Wandern benötigt. Außerdem solltet ihr Werkzeuge und Materialien mitnehmen, falls etwas an eurem Fahrrad kaputt geht. Wandern ist die kostengünstiger.

Erkundung und Zugänglichkeit

Beim Bikepacking kannst du ein viel größeres Gebiet erkunden. Selbst die langweiligen Abschnitte einer Wanderung entlang der Straße können richtig Spaß machen, wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist. Mit dem Fahrrad bergab zu rasen, über Steine und durch Pfützen ist Nervenkitzel, den ihr zu Fuß nicht erleben werdet. Aber es gibt einen klaren Nachteil: Das Fahrrad könnt ihr nicht überall mit hinnehmen. Die wildesten Orte und die schönsten Aussichten auf die Berggipfel sind selbst für die abenteuerlustigsten Bikepacker oft unerreichbar.

Gesundheitliche Vorteile des Radfahrens

Fahrradfahren ist die beliebteste Outdoor-Beschäftigung der Deutschen - noch vor Schwimmen, Wandern und allen anderen Sportarten. Das hat seine guten Gründe. Die allermeisten haben die Stimmungsaufhellung durch das Radfahren bereits selbst erlebt. Wissenschaftlich erklärt wird dieser Vorgang durch die Ausschüttung von Serotonin und Endorphin durch den Körper. Auch in anderen Sportarten ist dieser Effekt zu beobachten, etwa beim „Läufer-High“.

Ein weiterer Vorteil des Radfahrens besteht darin, dass bis ins hohe Alter eine sportliche Betätigung möglich ist, ohne den Körper übermäßig zu belasten. Bei kaum einer anderen Freizeitaktivität lässt sich die Belastung so gut über einen weiten Bereich kontrollieren. Wer eine schonende Fahrt erleben will, kann sich ebene Streckenprofile aussuchen und dabei so langsam fahren, wie er oder sie möchte. Mit den heutigen Möglichkeiten dank E-Bikes lassen sich auf Wunsch noch feiner abgestimmte Belastungen erreichen.

Zahlreiche Studien haben bereits untersucht, wie sich das Radfahren auf Herz und Kreislauf auswirkt. Beispielsweise kommt eine Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu dem Ergebnis, dass fünfmal wöchentlich eine halbe Stunde moderates Radfahren das Risiko eines Herzinfarkts um 50 Prozent reduziert. Radeln entlastet das Herz, senkt den Blutdruck und das Risiko von Gefäßverengungen. Auch die Cholesterinlevel werden durch die Bewegung auf dem Rad verbessert. Bei diesem Aktivitätslevel wird im gleichen Atemzug auch die Lunge samt Immunsystem gestärkt. Die verhaltene Betätigung an der frischen Luft regt die körpereigenen Abwehrkräfte an.

Zudem werden die Gelenke durch das Radfahren entlastet, da das Körpergewicht weitgehend vom Fahrrad getragen wird. Gerade wer gesundheitliche Probleme hat und hohe Belastung vermeiden soll, findet aus diesem Grund den Weg auf das Fahrrad. Insbesondere gilt dies bei vorhandenen Rückenbeschwerden.

Es ist ein besonderes Wohlgefallen, wenn man die nähere und weitere Umgebung auf dem Fahrrad entdecken und erleben kann. Auch hier belegen Studien, dass die psychische Gesundheit durch das Fahrradfahren befördert wird. Selbstverständlich gibt das Fahrrad auch im Urlaub einen wertvollen Begleiter ab. Nicht umsonst haben sich Radreisen als eine beliebte Urlaubsbetätigung etabliert. Kein anderes Fortbewegungsmittel erlaubt eine solche direkte, unmittelbare Erfahrung der Natur, ist dabei derart flexibel und bietet gleichzeitig eine große Reichweite.

Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich richtig auspowern, die eigenen Leistungsgrenzen ausloten und immer weiter ausdehnen. Über die Jahre lässt sich der Körper über die gesetzten Trainingsreize nach den eigenen Vorstellungen formen. Wer sich im Wettkampf mit anderen Athleten messen will, findet nicht nur viele neue Freunde und Gleichgesinnte, sondern steigert sein Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.

Radfahren ist eine Betätigung, die auf vielfältige Weise das eigene Leben bereichern kann. Um die gesundheitlichen Vorteile des Fahrradfahrens voll auszuspielen, lohnt sich ein Besuch beim lokalen BIKE&CO-Fachhändler, der dafür sorgen kann, dass alle Fragen rund um das Rad, die richtige Ausrüstung und Ergonomie beantwortet werden.

Dass regelmäßiges Radfahren beim Abnehmen helfen kann, ist hinlänglich bekannt. Wir zeigen dir in diesem Beitrag, was Fahrradfahren aus medizinischer und sportlicher Sicht so wertvoll macht und wo die Vorteile gegenüber anderen Sportarten liegen.

Radfahren vs. Walken: Ein Vergleich

Beim Abnehmen geht es darum, Kalorien zu verbrauchen. Wenn es darum geht, Kalorien zu verbrennen, ist Radfahren ein viel schnellerer Weg, um Gewicht zu verlieren, als Gehen. Auf ebenem Boden verbrennt eine 80Kg schwere Person beim Radfahren etwa 600 Kalorien pro Stunde (abhängig von der Geschwindigkeit), während sie beim Gehen nur etwa 300 Kalorien pro Stunde verbraucht.

Außerdem werden Radfahrer/innen wahrscheinlich noch mehr Kalorien verbrennen, denn wenn sie in einer Stunde Sport eine größere Strecke auf dem Fahrrad zurücklegen, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie auf Hügel stoßen, was die Anzahl der verbrannten Kalorien erhöhen würde. Außerdem könnte das Radfahren gegenüber dem Laufen physiologische Vorteile beim Abnehmen haben: Eine Studie ergab, dass Läufer/innen mehr Gewicht verloren als Wanderer/innen, selbst wenn die Gesamtzahl der verbrannten Kalorien gleich war.

Anders als beim Radfahren wird der Appetit beim Gehen kaum unterdrückt, was einen großen Einfluss darauf haben kann, wie effektiv das Gehen beim Abnehmen ist. In einer Studie, in der die Appetitunterdrückung bei Wanderern untersucht wurde, zeigte sich, dass sich der Appetit der Wanderer nach dem Training kaum veränderte - tatsächlich nahmen die Wanderer im Durchschnitt 40 Kalorien mehr zu sich, als sie verbrannt hatten, wenn sie nach dem Training Zugang zu einem Buffet hatten.

Eine aktuelle Studie der University of South Australia verglich die Vorteile von Radfahren und Gehen für Frauen mit Typ-II-Diabetes und stellte fest, dass Radfahren deutlich besser ist als Gehen. Moderates Radfahren führte im Vergleich zum Gehen zu einem niedrigeren Blutdruck in den Füßen und senkte den Blutzuckerspiegel um fast 20 %, was darauf hindeutet, dass Radfahren Blutzuckerspitzen ausgleichen kann.

Da das Gehen per Definition langsam ist, ist es von Natur aus schwierig, die Herzfrequenz beim Gehen so stark zu erhöhen wie beim Radfahren. Das Gehen hingegen erfordert einen konstanten Energieeinsatz bei nahezu gleichbleibender Geschwindigkeit, so dass es einfach ist, eine gleichmäßige Herz-Kreislauf-Leistung aufrechtzuerhalten.

Obwohl sowohl beim Radfahren als auch beim Walken alle Muskeln deines Unterkörpers beansprucht werden, sind die Hauptmuskelgruppen, die bei den beiden Aktivitäten angesprochen werden, unterschiedlich. Beim Radfahren werden vor allem die Gesäßmuskeln und der Quadrizeps beansprucht, da diese Muskeln für das Schieben und Ziehen an den Pedalen zuständig sind. Beim Gehen hingegen werden vor allem die Waden und der Gluteus medius beansprucht - das sind die Muskeln, die daran beteiligt sind, sich vom Boden abzustoßen und dein Körpergewicht auszugleichen, während du bei jedem Schritt nach vorne fällst.

Es mag überraschen, aber Gehen trägt nur wenig dazu bei, den Muskeltonus in deinen Beinen zu verbessern. Der Grund dafür ist, dass der menschliche Körper für das Gehen konzipiert wurde - er nutzt die Schwerkraft aus, so dass du bei jedem Schritt nach vorne fällst, eine hocheffiziente Bewegung. Aus diesem Grund verbrennst du beim Gehen zwar Kalorien, baust aber keine Muskeln auf. Schlimmer noch, dein Muskeltonus könnte sogar abnehmen, wenn du abnimmst, da du dann bei jedem Schritt weniger Gewicht auf den Beinen hast.

Radfahren hingegen ist gut für den Muskeltonus der Beine, da es eine Übung ist, bei der du kein Gewicht trägst, sodass die Belastung auf die Muskeln und nicht auf die Knochen übertragen wird.

Wandern, Bergsteigen und Radfahren in den Bergen

Grundsätzlich sind alle drei Aktivitäten eine wunderbare Möglichkeit, die Natur sportlich zu erfahren und zu erleben. Wandern ist von den hier genannten Sportarten im Vergleich, die mit der durchschnittlich geringsten Anforderung. Je nach Profil und Dauer der gewünschten Wanderstrecke und vor dem Hintergrund der gewählten Gehgeschwindigkeit, kann aber durchaus auch ein guter, intensiver Reiz für das kardiovaskuläre System gesetzt werden. Wandern entschleunigt und bietet eine starke Möglichkeit Grundlagenausdauer aufzubauen. Ebenso ist es gut geeignet, um sich an dauerhafte muskuläre Belastungen zu gewöhnen ohne sich dabei zu überfordern.

Bergsteigen sehe ich hier als nächste Belastungsstufe an, da sich traditionell das Höhenprofil und in der Konsequenz auch die Anforderung verändert. Zu der physischen Komponente kommt auch vermehrt die mentale Anforderung hinzu, da je nach Strecke Auf- und Abstiegskletterpassagen absolviert werden. Dies fordert eine erhöhte Konzentration, die nicht zu vernachlässigen ist, vor allem wenn es sich um mehrstündige Bergsteigetouren handelt.

Radfahren in den Bergen - egal ob Mountainbike im Gelände oder Rennradfahren auf der Straße - bietet hier die größten, dauerhafte und auch intensiven Trainingsreiz. Bei intensiven Anstiegen können schnell Herzfrequenzwerte erreicht werden, die bei 80-100% der maximalen Herzleistung liegen. Und dies für einen längeren Zeitraum. Die schnellen Abfahrten lassen den Puls zwar nicht so hoch steigen, fordern vom Sportler aber ähnlich wie beim Abstieg im Bergsteigen eine maximale Konzentration.

Bergsport eignet sich grundsätzlich für jedes Fitness-Level. Grundvoraussetzung ist aber die eigene kritische Selbsteinschätzung, was Sie im Rahmen einer dauerhaften Belastung im oft unwegsamen Gelände leisten können. Sportanfängern schlage ich vor, mit Wandern zu starten und sich dann schrittweise an höhere Lagen und anspruchsvolles Gelände zu gewöhnen. Nicht zu vernachlässigen ist ebenso die „dünnere“ Luft ab bestimmten Höhenlagen, die Ihnen nicht mehr den gewohnten Sauerstoff zur Verfügung stellt, um unter normalen Umständen leistungsfähig zu bleiben.

Achten Sie beim Wandern und Bergsteigen vor allem auf gute Schuhe, die Ihnen am Knöchel und Fußgelenk feste Stabilität geben und ein Umknicken mit möglichen Verletzungsfolgen verhindern. Zudem empfehle ich beim Wandern und auch Bergsteigen einen Rucksack, der gut zu Ihrer Körperform passt und gut am Rücken anliegt. Jede unnötige Bewegung des Gepäcks kostet extra Energie und daher sollte der Rucksack gut aber nicht zu fest an Schultern, Hüfte und Rücken anliegen. Vor allem für den Abstieg ist es ratsam für Ungeübte oder schwieriges Gelände Stöcke zu nutzen, die Ihnen zusätzliche Stabilität und Halt geben. Der Einsatz von Seilen und Sicherungen vor allem beim Bergsteigen verbunden mit Kletterpassagen ist selbstverständlich.

Beim Radfahren ist die Varianz des Equipments sehr groß. Je nach finanziellen Möglichkeiten, können Sie vom Stahl- bis zum Carbonrahmen alles erwerben. Egal ob Sie auf eine mechanische oder elektrische Schaltung zurückgreifen, denken Sie immer daran: „Die Maschine sitzt auf dem Rad!“ Ich möchte damit verdeutlichen, dass - egal ob Sie 15.000 Euro oder 500 Euro für ihr Zweirad ausgeben - Ihr Einsatz und Ihre muskuläre sowie mentale Leistung entscheidet darüber, wie weit und wie hoch Sie kommen. Dies gilt natürlich auch für für das Wandern und Bergsteigen.

Das Gelände und die damit verbundenen Risiken erfordern im besten Fall die Ausübung aller drei Sportarten in einer Gruppe - Minimum zu zweit. So stellen Sie sicher, dass bei Verletzungen oder Unfällen erste Hilfe direkt bei Ihnen vor Ort ist. Das Risiko eines Wetterumschwungs ist im Gebirge stets um einiges höher als auf der Flachebene. Achten Sie daher darauf, immer die passende Wechselkleidung dabei zu haben. Ein Auskühlen des Körpers ist bei schnell fallenden Temperaturen und auch Nässe dringend zu vermeiden.

Nach einer intensiven Tour in den Bergen - egal ob zu Fuß oder mit dem Rad - ist es essentiell direkt nach der Belastung die Regeneration einzuleiten. Vorausgesetzt, Sie haben natürlich schon während Ihrer gewählten Sportart ausreichend getrunken und auch Energie zugeführt. Ich empfehle direkt nach der Intensität dem Körper ein isotonisches Getränk zuzuführen, gerne auch in Kombination mit einer Banane, die voll von Nährstoffen wie Kalium und Magnesium sind.

Die erste richtige Mahlzeit sollten Sie 1-2 Stunden nach der Belastung in Ruhe zu sich nehmen können. Auf Basis der „verbrannten“ Kalorien kann das Essen auch ruhig etwas deftiger ausfallen, damit etwaige Energiespeicher wieder aufgefüllt werden. Gut sind immer vollwertige Kohlenhydrate wie Reis oder Vollkornbrot. Effektive Proteinquellen und gesunde Fette sind ebenso zu empfehlen.

Radfahren und Wandern kombinieren

Wer es liebt Rad zu fahren, aber auch gerne wandert, muss sich keinesfalls für eine der beiden Sportarten entscheiden. Denn Radfahren und Wandern - auch „Bike and Hike“ genannt - können ganz einfach miteinander verbunden werden. Abseits vom Straßenlärm, weit weg von der Zivilisation und im Einklang mit der Natur geht es über Stock und Stein hoch hinauf. Radfahren und Wandern lassen sich gut miteinander verbinden - deshalb ist diese Kombination auch so beliebt.

Natürlich darf die geeignete Ausstattung bei Radtouren oder zu Fuß nicht fehlen. Eine gute Ausrüstung ist das A und O und sollte in der Vorbereitung definitiv miteinbezogen werden. Ausgedehnte Wanderungen und wunderschöne Radtouren können im Urlaub einfach miteinander verbunden werden. Auch Familienradreisen können mit Wandern verbunden werden. Die Kombination ist beliebt bei Groß und Klein und verschiedene Aktivitäten bringen besonders viel Abwechslung in den Urlaub mit der ganzen Familie. Außerdem lässt sich das Wandern auch gut mit E-Bike-Radtouren verbinden.

Die gesundheitlichen Vorteile des Radfahrens

Die Verbesserung von Kraft, Ausdauer und Stimmung sind nur einige der gesundheitlichen Vorteile beim Fahrradfahren. Wenn du mindestens 30 Minuten pro Tag auf dem Rad trainierst, verbesserst du deine kardiovaskuläre und muskuläre Ausdauer. Bei regelmäßigem Training wirst du schon bald eine Verbesserung deiner aeroben Kapazität feststellen, die es dir ermöglicht, länger oder intensiver zu radeln.

Wenn du deine Herzfrequenz erhöhst, muss das nicht unbedingt anstrengend für die Gelenke sein. Im Gegensatz zu Running oder Plyometrietraining wird beim Radfahren das Herz-Kreislauf-System nur wenig belastet. Das Fahren auf einem Outdoor-Fahrrad trägt dazu bei, Gleichgewicht und räumliches Bewusstsein zu verbessern. Die beim Radfahren erforderliche Stabilisierung kann zudem Arme, Rumpf und Beine stärken.

Ob auf einem stationären Fahrrad oder auf einer Outdoor-Strecke mit unterschiedlichen Höhenlagen, du bist durch eine Mischung aus schnellen Sprints und kräftigen Anstiegen gefordert, die den Körper aerob und anaerob trainieren. Auf dem Fahrrad lässt sich zwar leicht ein Herz-Kreislauf-Workout absolvieren, aber es ist auch ein nützliches Hilfsmittel, um die Kraft des unteren Körpers zu trainieren.

Du kannst deine Radtour so gemütlich oder so intensiv gestalten, wie du möchtest. Wenn du ein stationäres Fahrrad benutzt, kannst du entweder mit gleichmäßigem Widerstand und Tempo fahren oder einen Indoor-Cycling-Kurs besuchen, bei dem Beine, Rumpf und Arme in 45-minütigen Einheiten trainiert werden. Beim Fahren im Freien kannst du dagegen eine herausfordernde Strecke wählen, die dich ins Schwitzen bringt, oder in gleichmäßigem Tempo über flaches Gelände fahren und die Landschaft genießen.

Beim Radfahren werden Endorphine freigesetzt. Das sind Wohlfühlhormone, die dazu beitragen, Stress abzubauen und positive Gefühle in Gehirn und Körper zu erzeugen.

Radfahren ist mehr als nur ein Workout oder ein unterhaltsames Hobby - es kann dich auch von A nach B bringen. Fahre einfach mit dem Rad zum Supermarkt, zur Arbeit oder wo auch immer du hinmusst. Aber auch wenn du kein eigenes Fahrrad besitzt, gibt es diverse Möglichkeiten, von den Vorteilen durch Radfahren zu profitieren. In vielen Städten gibt es Bike-Sharing-Programme mit mehreren Abgabestellen, sodass du eine große Runde drehen oder von einem Ende der Stadt zum anderen fahren kannst.

Radfahren als Outdoor-Sport für alle

Der Mai ist da - die Sonne lockt, die Natur ruft und die Lust auf abwechslungsreiche Radtouren steigt. Kein Wunder also, dass viele jetzt auf zwei Rädern durchstarten wollen, dafür aber noch das passende Traumrad suchen. Wir helfen Ihnen dabei und klären zuvor über Bike-Benefits auf: Denn Radfahren gehört zu den beliebtesten Outdoor-Sportarten - und das völlig zu Recht.

Im Vergleich zu Joggen oder Wandern bietet Radfahren einige unschlagbare Vorteile: Es ist gelenkschonend, effektiv und macht einfach Spaß - egal, ob gemütlich durch den Park oder sportlich über den Berg.

Regelmäßiges Radfahren stärkt Ihr Herz, senkt den Blutdruck und verbessert die Ausdauer - perfekt für alle Fitnesslevels. Anders als beim Joggen belasten Sie die Knie und Hüften nur minimal. Auch für (Wieder-) Einsteiger ist Radfahren ideal. Hauptsächlich trainiert werden Beine, Gesäß, unterer Rücken - aber auch der Rumpf stabilisiert mit. Schon ab 30 Minuten kommt der Fettstoffwechsel richtig in Schwung - besonders bei moderatem Tempo.

Der gleichmäßige Bewegungsrhythmus, kombiniert mit frischer Luft, reduziert nachweislich Stresshormone wie Cortisol. Schon eine halbe Stunde Radfahren setzt Endorphine frei - ein natürlicher Stimmungsaufheller. Ob morgens zur Arbeit oder abends zum Runterkommen: Ihr Dienstrad ist perfekt für Ihre persönlich mobile Auszeit.

Für Anfänger reichen 2-3x pro Woche à 30-45 Minuten für spürbare Effekte. Fortgeschrittene können 4-5 Einheiten einplanen.

Vorteile des Radfahrens

Viele Arten von Bewegung sind hilfreich, um die Wohlfühlhormone, die Endorphine, zu steigern, und Radfahren ist eine der besten. Beim Radfahren fühlen Sie sich besser, weil Sie draußen an der frischen Luft und im Tageslicht sind. Selbst wenn Sie nicht in bester Stimmung sind, sobald Sie sich auf Ihr Fahrrad schwingen, werden Sie wahrscheinlich schon nach der Hälfte der Fahrt ein Lächeln auf den Lippen haben - und vor allem danach.

Radfahren ist ein großartiger Kalorienverbrenner, weil es eine Herz-Kreislauf-Aktivität ist. Die Anzahl der verbrannten Kalorien hängt von Ihrem Gewicht ab und davon, wie hart Sie radeln, sowie von der zurückgelegten Strecke. Ein weiterer Vorteil des Herz-Kreislauf-Trainings ist die Förderung Ihrer langfristigen Gesundheit. Es hat sich gezeigt, dass diese Art von Training das Risiko von Herzkrankheiten, einigen Formen von Krebs und Diabetes reduziert.

Abgesehen vom Gehen und Laufen ist Radfahren die günstigste Art, von A nach B zu kommen. Für den Bau eines Fahrrads werden nur etwa 5 % der Materialien und Energie benötigt, die für die Herstellung eines Autos benötigt werden. Und ein Fahrrad produziert keinerlei Schadstoffe, wenn es gefahren wird. Kurze Strecken mit dem Fahrrad zurückzulegen, vor allem zu Stoßzeiten, kann oft schneller sein als mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Vielen Familien macht es Spaß gemeinsam zu radeln. Jüngere Kinder können auf einem Anhänger mitfahren oder in einem Fahrradsitz sitzen, während ältere Kinder normalerweise mit ihren Eltern mithalten können, solange die Strecken nicht zu lang oder hügelig sind. Gemeinsames Radfahren kann sehr viel Spaß machen und ist perfekt, um gemeinsam zu plaudern und zu lachen.

Radfahren ist gut für die Förderung einer besseren Schlafqualität. Amerikanische Forscher baten sitzende Menschen, die unter Schlaflosigkeit leiden, jeden zweiten Tag 20 bis 30 Minuten Rad zu fahren.

Haben wir Sie dazu inspiriert, sich in den Sattel zu schwingen? Prima! Mehr Tipps zur Vorbereitung und Auswahl einer individuellen Radreise finden Sie in unserem kostenlosen Wegweiser. Einem handlichen PDF mit allen nützlichen Informationen rund um das Thema individuelle Radreise.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0