Shimano E-Bike Motoren: Ein umfassender Überblick

Der Markt für E-Bike-Mittelmotoren ist in den letzten Jahren recht unübersichtlich geworden. Neben den beiden großen Playern Bosch und Shimano buhlen auch andere Marken um die Gunst der Käuferschaft. Daher widmen wir uns an dieser Stelle den momentan angesagtesten Antrieben in Kurz-Porträts samt Pro-und-Kontra-Liste der jeweiligen Motoren-Reihe. Diese Übersicht versteht sich daher wirklich nur als diese: als Übersicht.

Shimano: Der japanische E-Bike-Pionier

Zunächst 2010 mit einem Front-Motor fulminant gescheitert, geben die Japaner seit 2014 mit ihrem Steps-System auf dem Markt neben Bosch den Ton an. Kein Wunder: Auch Shimano setzt auf Mittelmotoren - und stimmt diese wie Bosch auf den jeweiligen Einsatzzweck ab. Bei der Leistungsausbeute liegt Shimano auf Augenhöhe mit Bosch. Wo die Japaner aber die Nase vorn haben, ist bei der Akku-Auswahl - Shimano erlaubt hier nämlich Fremdhersteller-Designs. Das verhilft beispielsweise Canyons E-MTBs mit Shimano EP8 zu sagenhaften 900 Wh! Ein kleiner Nachteil für Touren-Freunde: Shimano ist besonders im Infotainment-Bereich merklich konservativer unterwegs, große Farbdisplays mit Navi-Funktion sucht man hier derzeit vergebens. Dafür gibt's Automatik-Schaltungen (übrigens auch für E-MTBs), bei manchen Motoren sogar Rücktritt und ABS-Systeme in Kooperation mit Blubrake.

Brandneu: Shimano EP5 und E5100

Mit den neuen Modellen EP5 und E5100 modernisiert Shimano seine Motorenflotte für Einsteiger-Pedelecs. Was sie können und leisten, lest ihr hier:

Shimano E6100 und E5000: Der Einstieg ins E-Touren-Segment

Shimanos sanfter Einsteiger-Antrieb E5000 eignet sich ideal für den Einsatz im Stadtgebiet, zum Pendeln oder für Kurzstrecken. Dies schließt aber eine Verwendung für eine entspannte Radtour auf keinen Fall aus. Bei sanften 40 Nm maximalem Drehmoment unterstützt der "kleinste" aus der Shimano-Familie mit einer Spitzenleistung von max. 420 W.

Die Vorteile des E5000 liegen der Verwendung unterschiedlicher Komponenten gerade für Stadträder. So ist der 5000er kompatibel mit den Bremssystemen V-Brakes, Rollenbremsen, Scheibenbremsen und Rücktritt. Spannend ist gerade für Touren im urbanen Umfeld die vollautomatische Schaltfunktion der Nexus Inter 5 Nabenschaltung. Damit kann man sich voll und ganz aufs Radfahren konzentrieren, den Rest macht das Rad. Und mit rund 2300 Kg ist der sanfte Mittelmotor auch noch recht leicht.

Als sanften Tourenantrieb darf man den E6100 durchaus bezeichnen. Mit etwas mehr Wumms als der kleine E5000 geht der Nachfolger des E6000 an den Start. Je nach voreingestellter Fahrcharakteristik liefert der 6100er im sportiven Modus bis zu 60 Nm und im comfort Modus bis zu 50 Nm ab. Mit einer maximalen Leistung von 500 W liegt er über dem E5000, bietet seinem Pedaleur dabei maximal 200 % zusätzliche Unterstützung zur eigenen Tretleistung.

  • komfortabler, sanfter und effizienter Antrieb für genüßliche Touren
  • Kombatibilität mit allen Bremssystemen und vielen Schaltsystemen
  • Fahrcharakteristik mit E-Tube Projekt individualisierbar
  • für Bergtouren weniger geeignet
  • Display mit puristischem Informationsgehalt

Shimano EP8(01) Cargo, EP600 Cargo und E6100 Cargo: Starke Lastenträger

Transportieren ist das große Thema im Rahmen der modernen Mobilität. Für E-Bikes mit Systemgewichten braucht man kräftige Motoren, die ein beladenes Rad aus dem Stand beschleunigen oder eine Steigung nicht zum Alpenpass erwachsen lassen. Die Anforderungen sind im Vergleich zu den City-/Touren- oder Sportantrieben deshalb anders: Hier ist eher die Kraft respektive Leistung in den unteren Drehzahlbereichen gefragt.

Mit den Modellen EP801 CRG, EP600 CRG und E6100 CRG hat Shimano drei verschiedene Transportantriebe im Programm. Während alle drei Varianten max. 500 Watt Leistung bei 250 W Nenndauerleistung zur Verfügung stellen, liefern die beiden EP8 und EP6 Cargo jeweils maximal 85 Nm Spitzendrehmoment, der City-Transporteur E6100 CRG dagegen max. 60 Nm.

  • Leistungskurve speziell für den Einsatz für Cargobikes abgestimmt
  • drei Varianten für unterschiedliche E-Bike-Anwendungen und -Preispunkte

Shimano EP8(01), EP600 und E7000: Power für den Uphill

Dank maximal 85 Nm Drehmoment und bis zu satten 400 % Unterstützung katapultieren dich die Motoren der EP8- und EP6-Generation nach vorn. Einzig der etwas in die Jahre gekommene E7000 ist mit 60 Nm etwas schwächer motorisiert. Aber das macht nichts: Alle Antriebe fahren sich flott und treten sich sehr natürlich, haben auch in technischen Uphill-Passagen eine prima Leistungsabgabe. Wie schon Boschs Performance Line stehen auch Shimanos EP-Motoren vorrangig für E-MTBs und kräftige Tourer bereit.

Das beste dabei: Shimano hat ein vergleichsweise offenes System, weswegen viele Rad-Hersteller eigene Akkus verbauen können - derzeitiger Spitzenreiter sind hier Canyons E-MTBs mit Shimano EP8 mit bis zu 900 Wh. Schade jedoch: Wie die anderen Shimano-Motoren ist die verfügbare Peripherie eher dezent gehalten, Infotainment wie bei Bosch gibt's hier leider nicht. Dafür bieten die beiden neuen EP801- und EP600-Motoren optional mit Auto- und Freeshift automatisiertes Schalten.

  • sehr kräftiger Motor
  • Offenheit bei der Akku-Wahl seitens Hersteller
  • riesengroßes Händlernetz
  • Display-Peripherie eher dezent bis altbacken
  • bei hohen Drehzahlen keine Leisetreter

Der Shimano Motor EP801 im Detail

Auch wenn man Shimano-Motoren in zahlreichen E-MTBs findet, so ist es um die E-Entwicklungen der Japaner etwas stiller geworden. Mit dem EP801 löst Shimano nun den bewährten Vorgänger EP8 ab. Der Shimano EP801 soll mit einem breiteren Einsatzgebiet, mehr Power und vielen cleveren Funktionen punkten.

Wie sein Vorgänger reiht sich der Shimano EP801 als Spitzenmodell in das Portfolio ein und siedelt sich über dem etwas günstigeren, aber fast baugleichen und ebenso drehmomentstarken Shimano EP6 an, der durch ein günstigeres Alu-Gehäuse etwas mehr Gewicht auf die Waage bringt. Das neue Modell basiert zwar auf dem bewährten Shimano EP8, wurde aber sowohl in Soft- als auch Hardware nochmals überarbeitet. So soll er nicht nur mehr Maximalleistung bieten, sondern auch über einen breiteren Trittfrequenzbereich mit hoher Leistung unterstützen. Das Update auf EP801 erlaubt auch erstmals die Verbindung mit der neuen Shimano XT Di2-Schaltgruppe, die mit cleveren Funktionen aufwarten kann.

Ein weiteres Feature ist das Shimano-ABS, das in Zusammenarbeit mit Blubrake entwickelt wurde. Ein weiterer Ableger des Shimano Motor EP801 ist der EP801 RS. Die Hardware basiert auf einem normalen EP801 und unterscheidet sich mit Ausnahme des RS-Stickers nicht von den herkömmlichen Shimano-Motoren in anderen Bikes. Die Software hingegen drosselt das maximale Drehmoment von 85 auf 60 Nm - auch wenn man beim RS-Emblem im ersten Moment mehr Power erwarten würde. Der EP801 RS kommt nur am Light-E-MTB Orbea Rise zum Einsatz.

Auch wenn man beim Shimano Motor EP801 rein äußerlich keinen Unterschied zum Vorgänger namens EP8 erkennt, hat sich im Inneren viel getan. Nicht nur die komplette Elektronik wurde überarbeitet, auch die Maximalleistung steigt von 500 auf 600 Watt. Damit und mit seinen 85 Nm Drehmoment liegt er zumindest auf dem Papier mit dem Bosch Performance Line CX (Gen 4 und 5) gleichauf. In Sachen Gewicht ist der Shimano EP801 mit 2,7 kg genauso schwer wie sein Vorgänger und gehört damit zu den leichteren Full-Power-Motoren.

Mit Strom versorgt wird der Shimano Motor EP801 entweder durch einen 504-Wh- oder einen 630-Wh-Akku aus dem Hause Shimano, alternativ lassen die Japaner den Bike-Herstellern die Freiheit, Akkus von Drittanbietern zu verbauen. Auch wenn wir die 630-Wh-Akkus als goldene Mitte für viele Anwendungsbereiche ansehen, so wäre eine größere Akku-Option aus dem Hause Shimano wünschenswert. An einigen Bikes mit Shimano Motor EP801 sind größere Akkus von Drittanbietern mit Kapazitäten jenseits der 700 Wh zu finden.

Wer von einem EP8-Bike auf ein EP801-Bike umsteigt und den alten Akku im neuen Bike weiter verwenden will, sollte bedenken, dass diese nicht mehr kompatibel sind. Durch die überarbeitete Elektronik und ein Update bei den Battery-Management-Systemen sind Akkus mit altem BMS nicht mehr nutzbar.

Die Displays und Remotes des Shimano EP8 kommen auch am neuen EP801-Modell zum Einsatz. Das am Lenker neben dem Vorbau geschützt angebrachte Farbdisplay zeigt den Akkustand in 20%-Schritten an und ist auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut lesbar. Dazu gibts noch Anzeigen zur Dynamik des Motors, die mit einem wandernden Balken visualisieren werden, sowie die Anzeigen zur Geschwindigkeit und der aktuell gewählten Unterstützungsstufe. Die Darstellung auf dem Display ist aufgeräumt und auf das Nötigste reduziert, sodass man nicht mit unnötigen Informationen überschüttet wird.

Als Alternative ist für den EP801-Motor auch ein kleines Schwarz-Weiß-Display möglich, das in die etwas klobige SC-E5003-Remote integriert ist. Neu hinzugekommen sind die eigentlich für den günstigeren Shimano Motor EP6 gedachten Remotes und Displays, die aber auch mit dem EP801-Motorsystem kompatibel sind. Für ein cleanes Cockpit ganz ohne Display hat Shimano noch den minimalistischen EW-SW310-Schalter im Programm.

Die Schnittstelle zum Motor ist die Shimano E-TUBE PROJECT Cyclist-App. Hier habt ihr die Möglichkeit, zwei Fahrprofile nach euren persönlichen Vorlieben zu konfigurieren. Im Basic-Mode können die Power, das Unterstützungslevel und das Ansprechverhalten in den drei Unterstützungsstufen Eco, Trail und Boost angepasst werden. Das spricht vor allem E-Bike-Veteranen an, die lieber auf ein vertrautes Interface zurückgreifen wollen.

Der Fine-Tune-Mode lässt, wie der Name schon sagt, eine feiner abgestimmte Unterstützung zu. Beim ersten Mal wird man von der schieren Menge an Kurven und Graphen erschlagen. Mit ein wenig Einarbeitungszeit ermöglicht er aber dank 15 fein abgestimmter Unterstützungsstufen eine präzisere Kontrolle. Hier fühlen sich jedoch eher Connectivity-Nerds wohl, die gerne mit Diagrammen und Zahlen jonglieren und ihr Motorsetup bis ins kleinste Detail verfeinern wollen. Für alle anderen ist der Basic-Mode vollkommen ausreichend.

Leider lagert Shimano die Navigationsfunktion in die E-TUBE RIDE-App aus. Um Routen zu erstellen, die ihr dann später mit eurem E-MTB abfahren könnt, müsst ihr euch also zuerst eine zweite App herunterladen.

Fahreigenschaften und Leistung

Der Shimano EP801 überzeugt auf dem Trail mit seinem gutmütigen Charakter. Auch im stärksten, dem Boost-Modus in der Standardeinstellung, lässt er sich gut dosieren und reagiert berechenbar. Beim Anfahren spricht er jedoch etwas direkter an als der Bosch Performance Line CX (Gen 4), der hier etwas zurückhaltender und smoother reagiert. Als Fahrer erhält man immer die richtige Dosis an Unterstützungsleistung zurück, und auch Einsteiger mit einem unrunden Tritt werden von dem Motor nicht aus dem Sattel geworfen, denn der Motor kaschiert Kadenzschwankungen gekonnt und ist so für Anfänger intuitiv zu fahren.

Ist man in einer Gruppe mit Shimano EP8- und Bosch CX-Motoren unterwegs, zeigt sich besonders in steilen Uphills, wie viel stärker der Bosch CX (Gen 4 und 5) ist. Durch die Anhebung der Maximalleistung beim EP801 hat sich der Abstand mittlerweile verringert. Dennoch liefert der Japaner im Boost-Modus in der Praxis nach wie vor spürbar weniger Power als der Bosch Performance Line CX (Gen 4 und 5) mit den gleichen Eckdaten. Das zeigt sich auch im Labor, denn egal, bei welcher Trittfrequenz, die Shimano EP801-Leistungskurve verläuft immer etwas unterhalb der Bosch Performance Line CX-Leistungskurve (Gen 4).

Wechselt man vom Boost-Modus in den dynamischen Trail-Modus, der seine Unterstützungsleistung an die jeweilige Fahrsituation anpasst, wird man in der Standardeinstellung kaum einen Unterschied spüren. Er fühlt sich linear und sehr ähnlich zum stärkeren Boost-Modus an. Für ein feinfühligeres Setup und mehr Progression kann man den Trail-Modus über die E-TUBE-App etwas herunterschrauben.

Shimano XT Di2 und clevere Features

In Kombination mit der neuen Shimano XT Di2-Schaltgruppe hält der EP801-Antrieb einige clevere Features bereit. So ermöglicht es die Schaltgruppe wie bei der Pinion MGU E1.12 Motor-Getriebe-Einheit, mit der FREE SHIFT-Funktion die Gänge zu wechseln, ohne gleichzeitig pedalieren zu müssen. AUTO SHIFT erkennt Fahrszenarien selbständig und wählt dann automatisch den richtigen Gang. Gerade für schaltfaule Tourenbiker ist das eine coole Option.

Auf ebenen Forstwegen summt der Shimano Motor EP801 angenehm vor sich hin und zählt zu den leisesten Full-Power-Motoren im Testfeld. Sobald sich der Trail Richtung Tal neigt, ändert sich die Geräuschkulisse und gibt vor allem im roughen Terrain das typische Klappern von sich, was auch schon beim alten Shimano Motor EP8 ein großes Manko war. Die Geräuschkulisse ist auch vom Bike, in dem der Motor steckt, abhängig - da der Rahmen als Resonanzkörper hierbei auch eine Rolle spielt.

Fazit zum Shimano EP801

Der Shimano Motor EP801 ist zwar keine Revolution, sondern vielmehr eine sinnvolle Evolution. Er überzeugt in der Praxis mit gutmütigem Charakter, der Anfänger nicht überfordert und reduziert die Lücke zum Bosch Performance Line CX, kann aber mit der Power der stärksten im Test nicht mithalten. Das Motorsystem komplettiert das breite Angebot an Displays, Remotes und Akkus, in dem auch Drittanbieter eigene Produkte beisteuern und die Auswahl für die Bike-Hersteller und letztendlich den Kunden nochmals vergrößern. Nur die Klappergeräusche in der Abfahrt trüben den guten Gesamteindruck.

Shimano EP6: Die kostengünstigere Alternative

Der neue Shimano EP6-Motor stellt eine kostengünstigere Alternative zum Shimano EP801-Motor dar. Die Leistungseckdaten sind beinahe deckungsgleich zum Topmodell Shimano EP801: 85 Nm Drehmoment bei einer Dauerleistung von 250 Watt. Nur das Gesamtgewicht mit 3,0 kg fällt ungefähr 300 g schwerer aus als beim 2,7 kg schweren EP8-System.

Neueste Generation DEORE XT Di2

Mit der neuesten Generation von DEORE XT Di2 bringt Shimano gleich zwei neue Funktionen auf den Markt. Mit der FREE SHIFT Technologie wird der Gangwechsel ohne zu Pedalieren ermöglicht. Wird die Gangschaltung betätigt, treibt der Motor das Kettenblatt ohne Zutun des Fahrers an, bis der Schaltvorgang abgeschlossen ist. Das soll geschmeidige Schaltvorgänge selbst im Freilauf oder bei sich stark verändernden Streckenabschnitten ermöglichen und für ein flüssigeres Fahrgefühl sorgen.

Mit der neuen AUTO SHIFT Funktion geht Shimano noch einen Schritt weiter: Die neuen EP-Antriebe analysieren Geschwindigkeit und die Trittfrequenz und wählen automatisch einen passenden Gang. Sollte sich die Schaltung verschätzt haben, lassen sich die Gänge wie gehabt manuell schalten. Den Strom bezieht die Schaltung aus dem Hauptakku.

Die neue XT Di2 wird sowohl als Hyperglide-Variante mit einer 12-fach-Kassette und -Schaltung angeboten als auch als Linkglide-Variante mit einer robusteren 11-fach Kassette.

CUES Di2

Außerdem startet Shimano zeitgleich mit der CUES Di2 Schaltung eine elektronische E-Bike-Schaltung mit 10 und 11 Gängen speziell für den City- und Commuting-Bike-Sektor. Die CUES Di2 verfügt ebenfalls über die neuen FREE SHIFT und AUTO SHIFT Technologien, genauso wie die sportliche DEORE XT Di2-Schaltung. Geschaltet wird mit einem neuen elektrischen Trigger.

Verfügbarkeit und Preise

Die neuen E-Bike-Motoren und Schaltgruppen werden zur Markteinführung nur in Komplettbikes verfügbar sein. Im Frühling 2023 sollen die ersten E-Bikes mit neuen Shimano Motoren im Handel stehen. Preise für die einzelnen Komponenten liegen uns daher noch nicht vor.

Zusammenfassung und Ausblick

Die neuen Shimano EP801 und EP6-Motoren zeichnen sich vor allen Dingen durch die Kompatibilität zu den neuen elektronischen Schaltungen aus. Gerade die neue Shimano DEORE XT Di2 Schaltung erscheint durch die FREE SHIFT und AUTO SHIFT Technologien sehr vielversprechend, nicht nur für Einsteiger, sondern auch alle anderen. Im besten Fall lässt sich damit die Reichweite erhöhen und man kann sich auf bestimmte Fahrsituationen früher vorbereiten. Ob sie ihr Versprechen von einem besonders flüssigen Fahrerlebnis auch halten kann, verraten wir euch, nachdem wir sie ausgiebig getestet haben.

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