Pannenschutz bei Fahrradreifen: Eine umfassende Erklärung

Pannensichere Reifen sind heute im Radsport und auch im Freizeitbereich weit verbreitet. Aber was genau macht einen Fahrradreifen pannensicher? Eine kleine Nadel oder Schraube kann einen regulären Schlauch des Fahrrads zerstören, wenn er durch den Mantel sticht. Bei pannensicheren Fahrradreifen ist das anders, sie sind besonders langlebige und stabile Fahrradreifen. Ermöglichen tut das eine angepasste, härtere Gummimischung und eine verstärkte Karkasse.

Die Karkasse ist das tragende Gerüst in allen Luftreifen, welches sich unter der Gummischicht befindet. Ein gutes Beispiel sind die unplattbaren Reifen von Schwalbe. Als unplattbar dürfen tatsächlich nur die Reifen des Herstellers Schwalbe bezeichnet werden, da dieser eine Marke für den Begriff eintragen lassen hat. Im Fahrradreifentest haben jedoch die Marathon Plus Reifen von Schwalbe auch besonders gut abgeschnitten.

Der Marathon Plus ist ein Reifen mit Pannenschutzgürtel unter dem Profil (SmartGuard), welcher fünf Millimeter dick ist und Schutz gegen Glasscherben oder kleine Nägel bietet. Die Marathon-Reihe von Schwalbe hat in den Test der Stiftung Warentest besonders gut abgeschnitten. Soll ein Fahrradreifen pannensicher sein, ist der Preis etwas höher im Vergleich zu regulären Reifen ohne zusätzlichen Schutz. Für die Modelle des Marathon Plus müssen Sie dadurch mit etwa 25 Euro pro Reifen rechnen.

Vor- und Nachteile von Pannenschutzreifen

Wenn Sie sich für unplattbare Reifen entscheiden, müssen Sie sich weniger um Ihr Fahrrad kümmern, als es reguläre Radreifen erfordern. Für einige Situationen kann ein pannensicherer Reifen auch Nachteile mitbringen. Beispielsweise sorgt die härtere Gummimischung für Probleme bei hohen Geschwindigkeiten, da die Haftung auf der Straße schlechter wird. Zudem können Pannenschutz-Reifen keinen geringen Rollwiderstand erreichen, da die Karkasse verstärkt ist.

Ja, unplattbare Reifen haben einen Schlauch. Dieser wird jedoch durch eine spezielle Gummimischung und eine härtere Karkasse umhüllt, welche ihn vor spitzen Eindringlingen schützen.

Weitere Faktoren zur Senkung des Pannenrisikos

Aber es gibt weitere Faktoren, die das Pannenrisiko senken:

  • Achte auf den richtigen Luftdruck. Bei zu geringem Druck ist das Pannenrisiko deutlich höher. Prüfe und korrigiere den Luftdruck mindestens einmal pro Monat mit einem Manometer.
  • Reifenkontrolle: Hilfreich ist es die Reifen regelmäßig auf eingefahrene Fremdkörper abzusuchen und diese zu entfernen.
  • Ersetze abgefahrene Reifen rechtzeitig. Der beste Schutzgürtel im Reifen nützt nichts, wenn die „innere Sicherheit“ nicht gewährleistet ist.
  • Lege auch beim Fahrradschlauch Wert auf zuverlässige Qualität.
  • Wichtig ist zudem das Felgenband. Es schützt den Schlauch vor mechanischen Beschädigungen durch Speichenköpfe, Metallgrate und Bohrungen in der Felge. Alle Speichenbohrungen müssen vollständig und sicher durch ein geeignetes Felgenband abgedeckt sein.

Pannenschutzbänder werden bei der Montage zwischen Reifen und Schlauch eingelegt. Sie schützen gegen Durchstiche, aber sie sind auch nicht unproblematisch da sie zwischen Schlauch und Reifen liegen und hier durch Reibung sogar Defekte verursachen. Daher bieten wir keine separaten Schutzbänder an. Besser ist es, wenn der Schutzgürtel in den Reifen eingearbeitet ist.

Pannenschutzflüssigkeit

In bestimmten Situationen kann der Einsatz von Pannenschutzflüssigkeit sinnvoll sein. Die sichersten Fahrradreifen für die meisten Einsatzzwecke sind unsere „unplattbar“- Reifen. Zum Beispiel ist die SmartGuard-Einlagen aus hochelastischem Spezialkautschuk ca. 5 mm dick und extrem widerstandsfähig. Den entscheidenden Vorteil bringt diese Technik bei eingefahrenen Gegenständen, die immer wieder überrollt werden und sich so stetig durch jeden Schutzgürtel bohren. Hier spielt der SmartGuard den Vorteil der Dicke aus. Eine eingefahrene Heftzwecke z. B. bleibt einfach im Gummi stecken ohne Schaden anzurichten. Dieses einfache Wirkprinzip ist auch High-Tech Schutzgürteln aus Aramid oder Vectran überlegen. Allerdings haben diese Gürtel einen anderen Vorteil. Mit ihnen kann man auch sehr leichten Reifen einen sehr guten Pannenschutz mitgeben.

Grundsätzlich kann man zwei verschiedene Arten von Pannenschutzflüssigkeiten unterscheiden:

  1. Die erste Sorte arbeitet rein mechanisch. Die Flüssigkeit enthält kleine Fasern oder Partikel die das Loch verstopfen.
    • Vorteil: Solche Flüssigkeiten sind quasi unbegrenzt wirksam.
    • Nachteil: Das Loch ist nicht wirklich repariert sondern nur verstopft und kann sich auch wieder öffnen, z.B. beim nächsten Nachpumpen.
  2. Die zweite Sorte von Flüssigkeit basiert auf Latex. Die Latexmilch verfestigt sich im Loch und repariert es so dauerhaft. Unser Doc Blue Professional basiert ebenfalls auf Latex und ist für ca. 2-7 Monate oder ca. 2.000 km als vorbeugender Schutz im Reifen wirksam. Zusätzliche Partikel in der Flüssigkeit sorgen dafür, dass auch größere Löcher schnell abgedichtet werden. Diese Partikel in der Flüssigkeit sind auch der Grund dafür, dass der Ventileinsatz zum Einfüllen entfernt werden muss.

Für alle Pannenschutzflüssigkeiten gilt: Die Flüssigkeit kann das Loch nur abdichten, wenn das Rad rotiert. Das Handling braucht etwas Übung. Ein guter, pannensicherer Reifen ist daher für die meisten Menschen die bessere und einfachere Lösung. Wir empfehlen Doc Blue Professional hauptsächlich für Tubeless-Systeme. Hier ist es ein sehr nützlicher Helfer weil sich diese Reifentypen sonst gar nicht oder nur sehr schwer reparieren lassen. Weiter ist Doc Blue geeignet um besonders leichte Reifen für eine begrenzte Zeit, zum Beispiel für einen Wettkampf, pannensicher zu machen. Sinnvoll ist es auch als zusätzlicher Schutz bei Touren in extremen Dornengebieten. Als Pannenhelfer für unterwegs kann man mit Doc Blue kleine Einstiche reparieren, ohne Schlauch und Reifen zu demontieren.

Spezielle Pannenschutzsysteme

Nur Schwalbe hat die Reise- und Stadtreifen, die sich „unplattbar“ nennen dürfen (Protection Level 7). Für Mountainbikes wurde Tubeless durch die Schwalbe-Gewebeeinlagen der Tubeless Easy Technologie zum Standard bei leistungsorientiertem Einsatz - und zusammen mit Dichtmilch zum optimalen Pannenschutz (Protection Level 6). Jedes Segment, ob Tour, MTB oder Rennrad und Gravel, hat unterschiedliche Anforderungen an Sicherheit und Leistung. Daher unterscheiden sich die Konstruktionen und Pannenschutzsysteme von Reifen dieser Kategorien teilweise deutlich voneinander. Hier zeigen wir auf welche Pannenschutzgürtel und Konstruktionen es für die jeweiligen Kategorien gibt.

Arten von Reifenpannen

ES GIBT DREI VERSCHIEDENE ARTEN VON REIFENPANNEN:

  1. DURCHLÖCHERUNG UND SCHNITTE: Nägel, Kiesel, Stachel etc. können einen Luftschlauch oder einen Tubeless-Reifen durchbohren. Aggressive Inhaltsstoffe bestimmter Bodenbeläge können außerdem Löcher verursachen. Breite und Qualität des Gummis, Dichte der Fäden in der Karkasse oder eine textile Verstärkung sind Möglichkeiten, einen Reifen widerstandsfähiger gegen solche Pannen zu machen. Gleiches gilt für die Art des verwendeten Luftschlauchs: Art des Gummis, Breite, aber auch Verwendung einer selbstreparierenden Flüssigkeit. Michelin empfiehlt MICHELIN PROTEK MAX Luftschläuche , die besonders für Mountainbikes und City-Trekkingräder geeignet sind.
  2. EINKLEMMEN: Der Schlauch wird zwischen Felge und Boden eingeklemmt, wenn der Fahrer schnell ein Hindernis (z.B. Schlagloch) überfährt. Die Widerstandsfähigkeit des Reifens gegen Einklemmen wird durch einen größeren Schnitt, die Breite der Flanke und die Breite der Wände des Luftschlauchs erreicht. Eine passende Reifendruck vermeidet auch weitgehend diese Art von Reifenpanne.
  3. PERFORATION DURCH DIE FELGE: Sie tritt auf, wenn das Felgenband ungeeignet (Größe, Material, Lage...) oder in schlechtem Zustand ist. Bei dieser Perforation ist das Loch auf der Felgenseite des Reifens, nicht auf der Seite, die Bodenkontakt hat. Um dies zu vermeiden, empfehlen wir, bei jedem Reifenwechsel auch den Luftschlauch und das Felgenband zu wechseln.

Aufbau und Schutzmechanismen

Damit ein Fahrradreifen rollt, muss er oder der innenliegende Schlauch mit Luft gefüllt sein. Pannensichere Reifen, auch unplattbare Reifen genannt, sollen genau das verhindern. Dafür sind sie entsprechend robuster aufgebaut. Es gibt verschiedene Methoden, um den Reifen vor äußeren Einflüssen und übermäßiger Abnutzung zu schützen.

Wichtig: Der Pannenschutz muss immer auf den jeweiligen Fahrradtyp ausgelegt sein. Ein pannensicherer Reifen für ein Rennrad ist anders konzipiert als einer fürs Trekkingrad. Die Basis eines Reifens bildet die Karkasse. Sie besteht aus mehreren nylonverstärkten Gewebeschichten, die in Gummi eingebettet sind. Pannensichere Reifen haben zwischen der Karkasse und dem Profil aus Gummi einen widerstandsfähigen Pannenschutzstreifen, zum Beispiel aus Kevlar. Eine andere Möglichkeit den Schlauch vor Pannen zu schützen, ist eine drei bis fünf Millimeter dicke Einlage aus hochelastischem Kautschuk zwischen Karkasse und Profil. Darin sollen eindringende Steinchen, Scherben und Co. Daneben gibt es auch den Ansatz, den Reifen mit einem Tubus aus speziellem Polyurethan zu versehen.

Schnittresistente Fasern im Pannenschutzstreifen bringen ein hohes Maß an Sicherheit vor scharfen Gegenständen auf dem Asphalt. Dieser Aufbau wird deshalb gern für Rennräder Naturgemäß hält ein dünner Schutzstreifen weniger aus als eine dicke Einlage. Eine Einlage aus Kautschuk soll den Schlauch auch vor größeren Gegenständen wie Reißzwecken schützen. Ein Umstand, der wiederum den Rollwiderstand erhöht. Aufgrund des zusätzlichen Gewichts sind diese Reifen weniger agil , was du vor allem beim Beschleunigen zu spüren bekommst.

Anforderungen je nach Fahrradtyp

Bei einem Citybike sind die Ansprüche an einen pannensicheren Reifen andere als bei einem E-Bike oder Rennrad. Ein Mountainbike braucht andere Unplattbar-Bereifung als ein Trekkingbike. In der Stadt können Glassplitter oder Müll mit scharfen Kanten auf der Straße oder auf dem Fahrradweg liegen. Dieser Pannenschutz ist widerstandsfähig, aber vergleichsweise schwer. Er eignet sich deshalb für stabile Citybikes mit breiter Bereifung und E-Bikes. Wenn ein Reifen vor allem schnell und leicht sein soll, kann ein schnittfestes Gewebe unter der Lauffläche gut vor Scherben schützen. Einige Hersteller produzieren Rennreifen, die mit zwei überkreuzten Lagen Nylongewebe ausgestattet sind.

Reifen für Mountainbikes müssen besonders großen Belastungen standhalten, deshalb vereinen sie meist beide Schutzschichtprinzipien. Unter der Lauffläche befinden sich zwei Lagen Gewebe und 2,5 Millimeter Kautschuk.

Weitere Tipps für langlebige Reifen

  • Spätestens bei einem abgefahrenen Profil solltest du deine pannensicheren Reifen austauschen.
  • Fülle gegebenenfalls Dichtmilch in den Schlauch.
  • Der Luftdruck ist ein wichtiger Faktor für die Langlebigkeit deines Reifens. Ist der Druck zu hoch, ist die Gefahr von Pannen aufgrund von Durchschlägen geringer. Es nimmt aber auch die Bodenkontaktfläche ab und die Gewichtskräfte wirken gebündelt auf eine kleinere Zone.

Um sicher zu gehen, richte dich immer um den vom Hersteller empfohlenen Druckbereich für den jeweiligen pannensicheren Reifen. Den findest du an der Reifenflanke. Stellst du zum Beispiel fest, dass die Reifen beim Absteigen merklich nachgeben oder wenn du mit dem Daumen darauf drückst, erhöhe den Druck. Aus diesem Grund sind Rennradfahrer mit vergleichsweise hohem Luftdruck unterwegs - und auch deshalb, weil bei einem schmalen Reifen die Gesamtlast höher ist.

Kosten für pannensichere Reifen

Reifen mit Pannenschutz sind etwas teurer als Fahrradreifen ohne Zusatzschutz. Modelle für Citybikes und Alltagsräder sind ab 25 Euro erhältlich. Eine Panne kostet Zeit und Nerven. Vor allem für Alltagsradler und E-Bike-Fahrer, die in der Stadt auf Straßen unterwegs sind, auf denen durchaus mal Scherben oder Split liegen können, ist ein pannensicherer Reifen deshalb eine Überlegung werden.

Die Rolle der Reifenmarken

Große Hersteller wie Schwalbe, Continental, Vredestein und CST haben ihre eigenen Pannenschutzgürtel entwickelt. Bei täglichem Gebrauch deines Fahrrads empfehlen wir dir ein Reifenset mit einem höheren Pannenschutz zu verwenden. Für E-Bikes haben wir den SafetySystem Breaker mit einem hochelastischen Material kombiniert. Das Resultat ist ein extrem schnitt- und stichfester Breaker, der dank der hohen Elastizität einen besonders geringen Rollwiderstand aufweist und somit sowohl akku- als auch umweltschonend ist. Der Breaker ist außerdem den hohen Ansprüchen von E-Bikes bis 50 km/h gewachsen. Die hohen Beschleunigungsmomente sowie die schnellen Kurvengeschwindigkeiten steckt der Breaker problemlos weg.

Pannenschutztechnologien von Continental

Continental bietet verschiedene Pannenschutztechnologien an:

  • Plus Breaker: Zwischen Lauffläche und Karkasse kommt ein Pannenschutz aus hochelastischem Spezialkautschuk zum Einsatz. Nahezu undurchdringlich trotzt dieser Pannenschutz erfolgreich Fremdkörpern aller Art. Sogar eine Heftzwecke kann ihn nicht durchdringen. Die Karkasse wird zuverlässig vor Verletzungen geschützt. Reifen mit Plus Breaker sind mittlerweile in fast jedem Segment anzutreffen: Ob Rennrad, MTB oder City/ Trekking, der Plus Breaker garantiert maximale Sicherheit, ohne die Fahreigenschaften des Reifens negativ zu beeinflussen. Die Konsistenz des Breakers wurde so eingestellt, dass sich der Reifen in Kurvenfahrten nicht schwammig anfühlt. Der Plus Breaker ist Pannenschutz pur.
  • PolyX Breaker®: Mit dem PolyX Breaker® bringen wir PKW-Know-How ins Fahrradreifensegment: Polyester wird seit Jahren erfolgreich in Autoreifen eingesetzt und hat sich vielfach bewährt. Die extrem widerstandsfähige Polyesterfaser wird engmaschig über Kreuz gewebt. Dadurch wird eine sehr hohe Gewebedichte erreicht, die den Breaker nicht nur widerstandsfähig gegenüber Fremdkörpern, sondern besonders resistent gegen Durchstiche macht.
  • Puncture ProTection Breaker: Wer einen zuverlässigen Begleiter im Alltag sucht, greift zu einem Reifen mit Puncture ProTection Breaker. Der robuste Gummi-Breaker, kombiniert mit den gummiverstärkten Seitenwänden des Reifens, gewährleistet einen hohen Pannen- und Anscheuerungsschutz.
  • SafetySystem Breaker: Der SafetySystem Breaker besteht aus kevlarverstärktem, hochfestem Nylongewebe. Stich- und schnittfest, aber trotzdem leicht und flexibel passt sich der Reifen dem Untergrund besser an. Ohne Gewicht oder Rollwiderstand spürbar zu erhöhen, schützt er die Karkasse vor Fremdkörpern und trägt zu einer langen Lebensdauer des Reifens bei.
  • EXTRA PunctureBelt: Wer einen zuverlässigen Begleiter im Alltag sucht, greift zu einem Reifen mit EXTRA PunctureBelt. Dieser robuste Gummibreaker, kombiniert mit den gummiverstärkten Seitenwänden des Reifens, gewährleistet einen hohen Pannen- und Anscheuerungsschutz.
  • Hardshell ProTection: Überzeugender Pannenschutz und Langlebigkeit sind die Stärken des Hardshell ProTection. Vergleichsweise breiter als der PolyX Breaker®, schützt er sowohl unter dem Laufstreifen als auch die Seitenwand. Zusammen mit der dreilagigen Karkasse mit jeweils 60 TPI pro Lage wird der Reifen so zu einem wahren Bollwerk gegenüber externen Einflüssen.
  • DuraSkin®: Reifen mit DuraSkin®-Seitenwandschutz müssen ordentlich einstecken können. Sie kommen unter den widrigsten Bedingungen zum Einsatz. Auf Messenger-Bikes rutschen die Reifen an Bordsteinen entlang, auf Reiserädern durchqueren sie Kontinente ohne durchzuscheuern, im Rennsport müssen sie Härteprüfungen wie Paris-Roubaix bestehen. Das hochwertige Polyamid-Gewebe schützt zuverlässig die Flanke des Reifens und wappnet den Reifen für das Äußerste.
  • ProTection Technologie: Die ProTection Technologie verleiht Reifen die perfekte Mischung aus Leichtlauf, Grip und Pannenschutz. Möglich macht das eine zusätzliche, rundum laufende Pannenschutzlage, die den gesamten Reifen besonders widerstandsfähig und unempfindlich gegen Verletzungen macht. Trotz zusätzlicher Lage hat der Reifen eine sehr gute dämpfende Eigenschaft und bügelt sauber über die härtesten Trails. BlackChili sorgt für den nötigen Leichtlauf und Grip. Ein weiteres Feature der ProTection Technologie aus Deutschland ist die Tubeless Ready Tauglichkeit. Der revolutionäre Tubeless Ready Fuß ermöglicht eine leichte und unkomplizierte Montage des Reifens.

Schwalbe Protection Level

Mit dem Level 7 bieten wir mehr Zuverlässigkeit als jemals zuvor. Wir kombinieren die Pannenschutzgürtel des Levels 5 und schaffen so den besten Pannenschutz, den es im Fahrradland gibt. Die engmaschige EPS-Gewebeschicht befindet sich unter einer 3 mm dicken LDP Schicht. Diese Technik allein bietet bereits eine ausgezeichnete Pannensicherheit.

EPS-Gewebeschicht für Sportreifen

Auch Sportreifen benötigen Schutz. Speziell zu diesem Zweck haben wir die engmaschige EPS-Gewebeschicht für Renn- und ATB-Reifen optimiert. Die Karkasse ist bei diesem Level qualitativ hochwertiger. Normalerweise besteht die Karkasse aus 22 bis 32 Fäden pro Zoll. Beim Schutzlevel 2 ist die Karkasse jedoch aus 60 Fäden pro Zoll aufgebaut.

Maxxis Pannenschutztechnologien

Maxxis bietet ebenfalls verschiedene Pannenschutztechnologien an:

  • EXO Protection: Die neue EXO+ Karkasse baut auf einer 60TPI Karkasse auf, die mit einem abriebfesten Gummi beschichtet ist. An den Reifenflanken befindet sich eine verstärkte und gummierte EXO Pannenschutzlage und über der Reifenwulst eine kurze Butyleinlage. Damit sind Reifen mit EXO+ Protection für aggressives Trailriding und leichtere Enduro Rennen gebaut und besonders auch für das höhere Drehmoment und Gewicht von E-MTBs geeignet.
  • DoubleDown: DoubleDown Reifen sind aufgebaut wie unsere Downhillreifen: zwei Karkassenlagen verstärkt mit einer Butyleinlage in der Seitenwand. Durch zwei feine 120TPI (statt 60TPI) Karkassenlagen und Aramidwulstkerne sind sie aber deutlich leichter als unsere Downhillreifen und dabei deutlich robuster als unsere EXO+ Modelle. Die idealen Reifen für harte Enduro Kurse.
  • Downhill: Die MAXXIS Downhill Reifen werden in exakt der gleichen Konstruktion von den erfolgreichsten DH Fahrern verwendet. Doppelte 60TPI Karkassenlagen und Butyl Inserts in der Seitenwand über dem Reifenwulst sind die Basis der Reifen, die in den letzten Jahren die meisten Downhillrennen gewonnen haben.
  • Metro: 3mm starker Spezialgummi unter der Lauffläche ist der Pannenschutz der Wahl für unsere Metro Serie. Dieser sichere Schutz eignet sich besonders für die Gefahren im urbanen Einsatz. Kombiniert mit dem aus dem MTB Bereich bekannten EXO Seitenwandschutz ist der Reifen von Wulst zu Wulst optimal geschützt.
  • City und Cargo: Die Topmodelle unserer City und Cargo Linien bauen auf diese Doppelkarkasse mit 2x60tpi. Insgesamt 4 Gewebelagen an den Seiten und 6 unter der Lauffläche sorgen für höchste Stabilität, hohe Traglastreserven und sehr guten Pannenschutz.
  • MaxxShield: MaxxShield ist der ultimative Pannenschutz für Rennradreifen für den Trainingseinsatz.

Die richtige Reifengröße finden

Die Bestimmung der passenden Reifengröße ist nicht immer leicht. Zum Glück gibt es mittlerweile eine internationale Größenangabe für Reifen: die ETRTO Größe. Diese Größe besteht aus zwei Zahlen. Die erste Zahl gibt die Reifenbreite in mm wieder, die zweite Zahl den Durchmesser der Felge. Aus der Vergangenheit haben wir es auch immer noch mit anderen Größenangaben für Fahrradmäntel wie Zoll, Inch oder den französischen Größen zu tun.

Drahtreifen vs. Faltreifen

Der Unterschied liegt darin, dass Faltreifen anstelle von Metalldrähten Aramidfasern in den Reifenwulst eingearbeitet haben. Dadurch lassen sich Faltreifen zusammenlegen. Faltreifen sind meist etwas leichter als Drahtreifen, aber deshalb nicht besser/haltbarer. Sie sind auch nicht pannensicherer. Drahtreifen haben einen Draht in der Gummilippe, eine verstärkte Wulst und sind unten offen. Dadurch werden sie beim Aufpumpen auf die Felge gepresst und halten auf der Felge ein. Faltreifen verwenden eine andere Technik, sondern können auch faltbar sein (keine Metalldrähte).

Clincher Reifen

Im Zusammenhang mit Draht- und Faltreifen setzt sich die Bezeichung "Clincher" durch. Im Gegensatz dazu gibt es noch Reifen, die auf spezielle Felgen geklebt wird.

Zusammenfassung der Pannenschutztechnologien

Ein guter Pannenschutz beginnt schon bei der Konstruktion eines Reifens und profitiert von den eingesetzten Materialien. Die Art des eingesetzten Pannenschutzes leitet sich vom jeweiligen Einsatzgebiet des Reifens ab. Es gibt Gummi-basierte Schutzgürtel und spezielle Gewebe. Bereits unsere Standardreifen haben einen wirksamen Pannenschutzgürtel, der aus Naturkautschuk besteht und mit Kevlar®-Fasern verstärkt ist. Darüber hinaus verfügen unsere Top-Reifen über besonders wirksame Pannenschutzsysteme, die den jeweiligen Erfordernissen in spezieller Weise angepasst sind, z. B. RaceGuard, V-Guard.Die Pannenschutzeinlagen SmartGuard und Smart DualGuard bieten Alltags-Radlern den bestmöglichen Pannenschutz. Sie sind ca. 5mm dick und schützen so optimal vor Fremdkörpern, wie Heftzwecken, Scherben oder Granulat.

Seitenwandschutz

Die Anforderungen an einen Fahrradreifen sind von Einsatzgebiet zu Einsatzgebiet sehr verschieden. Dieses extrem schnitt- und abriebfeste Material schützt die Seitenwand verschiedener MTB und Gravel und einiger Metro Modelle. Es ist sehr dicht gewebt, aber dabei leicht und sehr flexibel. Deshalb bleibt die Performance der Reifen unverändert überzeugend gut.

Pannenschutztechnologie Beschreibung Einsatzbereich
SmartGuard Dicke Einlage aus Spezialkautschuk Alltagsräder, Stadträder
SafetySystem Breaker Kevlarverstärktes Nylongewebe E-Bikes
PolyX Breaker Polyesterfaser-Gewebe Alltagsräder
EXO Protection Abriebfester Gummi mit EXO Pannenschutzlage Mountainbikes, Enduro
DuraSkin Polyamid-Gewebe Messenger Bikes, Reiseräder, Rennräder

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