Wattmessung beim Rennrad: Informationen und Vorteile

Du sitzt auf dem Rad, die Sonne geht auf, die Straße liegt ruhig vor dir - und du hast ein klares Ziel: schneller, stärker, und effizienter zu werden. Aber wie genau schaffst du das? Ein Leistungsmesser kann der Schlüssel sein, um deine Trainingseinheiten auf das nächste Level zu heben. Doch wer sich auf die Suche nach dem richtigen System begibt, merkt schnell: Die Auswahl ist riesig! Einseitig oder beidseitig? Pedal- oder Kurbel-basiert? Im Wirrwarr der Optionen stellt sich die Frage: Welches System passt wirklich zu mir und meinen Zielen? In diesem Beitrag schauen wir uns die verschiedenen Leistungsmesser genauer an und finden heraus, welche Lösung dich am besten unterstützt - damit dich jede Fahrt näher zu deinem persönlichen Erfolg bringt.

Was ist ein Leistungsmesser und warum brauche ich ihn?

Ein Powermeter oder Leistungsmesser ist ein Trainingsinstrument, mit dem ein Radfahrer seine Leistung genau messen und gezielt verbessern kann. Dieser Einblick in deine sportliche Leistung und Fitness hilft dir, effektiver zu trainieren, als mit Herzfrequenz, Geschwindigkeit und Co. Die Leistungsmessung im Radsport hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und bietet immer präzisere Möglichkeiten zur Analyse und Optimierung des Trainings. Leistungsmesser stellen die Daten zur Leistung dar und sind, seit deren Erfindung in den 80er Jahren durch Ulrich Schoberer, ein unverzichtbares Instrument für die Trainingssteuerung. Im Gegensatz zur Herzfrequenz oder Geschwindigkeit, die durch externe Faktoren wie Temperatur, Regeneration und Wetter beeinflusst werden, gibt die ermittelte Leistung eine exakte Aussage über die tatsächlich auf das Pedal geleistete Energie.

Ein Powermeter misst die tatsächlich erbrachte Leistung. Auf der Anzeige des Leistungsmessers kannst du also die Energie ablesen, die du aufbringen musst, um auf dem Fahrrad voranzukommen. Beim Training können Berge und Wind den Puls und die Geschwindigkeit als Leistungsparameter verzerren. Pionier der Wattmessung ist der Medizintechniker und Ingenieur Ulrich Schoberer. Urlauber, die längere Reisen unternehmen wollen, können mit einem Powermeter lernen, ihre Kraft besser einzuteilen. Auch für Alltagsfahrer und Hobbysportler lohnt sich ein Powermeter, da das Trainingstool einige Vorteile gegenüber Sportuhren und Pulsgurten mitbringt.

Tanja Willersinn, Laborleiterin beim Radlabor Freiburg erklärt: Herkömmliche Tools zur Leistungsdiagnostik via Herzfrequenz überzeugen mit geringen Anschaffungskosten, einer intuitiven Bedienung und leicht verständlichen Basisdaten. Powermeter ermöglichen dafür eine tiefere und genauere Analyse. Genauigkeit: Äußere Faktoren beeinflussen das Ergebnis weniger. Nicht nur Rennradfahrer, Triathleten und Straßenfahrer können ihre Leistung mit einem Powermeter messen und verbessern. Leistungsmesser verbessern nicht nur Fahrten und Trainingseinheiten im Freien, sie erleichtern auch das Rollentraining im Winter: Ohne Leistungsmesser fällt es schwer, das Training zu verfolgen und entsprechende Leistungen und Effekte zu messen. Dazu kommt, dass die Distanz ohne GPS-Veränderungen auf der Strecke bleibt. Im Gegensatz zu einer Sportuhr oder einem Brustgurt zeigt ein Powermeter die Leistung an, die du gerade auf dem Bike erbringst.

Beim wattgesteuerten Training kommt es nicht nur darauf an, die Daten nach der Fahrt zu analysieren. Diese Informationen helfen dir, deine Energie perfekt einzuteilen, die Geschwindigkeit zu erhöhen und das Beste aus dem Training herauszuholen. Die Zahlen verraten dir, mit welchem Tempo du eine bestimmte Strecke fahren kannst, ohne dich zu überanstrengen. Damit das wattgesteuerte Training beginnen kann, musst du dem Leistungsmesser erstmal die Informationen liefern, die er zur Optimierung deiner Leistung benötigt. Mit dem sogenannten FTP-Test (Functional Threshold Power) kannst du deine Trainingszonen einrichten. Dabei handelt es sich um einen Fitnesstest, der deine funktionale Schwellenleistung misst. Keine Sorge: Das wattgesteuerte Training lädt auch Einsteiger ein, ihre Fitness zu verbessern. Beim FTP-Test musst du nicht direkt eine Stunde durchpowern. Stattdessen misst der Test, welche Leistung du 20 Minuten lang aufrechterhalten kannst.

Ob du den Test in- oder outdoor durchführst, solltest du von deinen individuellen Möglichkeiten und deiner Umgebung abhängig machen. Draußen können Ampeln und Wind dein Ergebnis beeinflussen. Um deine Fitness zu verbessern, braucht dein Körper die richtige Mischung aus Training und Erholung. Ohne einen Leistungsmesser, der klare und genaue Daten liefert, trainiert man schnell zu hart oder zu sanft - und die erwarteten Ergebnisse bleiben aus. In den letzten Jahren sind Leistungsmesser dank technologischer Fortschritte und neuer Wettbewerber moderner und erschwinglicher geworden.

Wie funktioniert ein Leistungsmesser?

Das Messprinzip ist seit Ulrichs Patent aus dem Jahr 1987 unverändert geblieben. Dehnungsmesstreifen werden am entsprechenden Bauteil angebracht und nehmen die Materialverformung bzw. Dehnung auf.

Einseitige vs. beidseitige Leistungsmessung: Wann ist was sinnvoll?

Ein- oder beidseitige Leistungsmessung? Beidseitig messende Powermeter erfassen die Kraft beider Beine, einseitig messende Powermeter erfassen die Kraft eines Beins, meist auf der Nicht-Antriebsseite, also links. Bei einseitigen Systemen wird die gemessene Kraft verdoppelt und darüber die Gesamtleistung angenommen. Da unsere Beine in der Regel nicht gleich stark sind, ist hier ein gewisser Fehler enthalten. Im Gegensatz zu den meisten einseitigen Kurbel- und Pedal-Powermetern kannst Du bei einem Pedal-Powermeter von Favero wählen, ob Du die rechte oder die linke Seite mit der Messtechnik ausstatten möchtest.

Einseitige Leistungsmessung: effizient und ausreichendDie einseitige Leistungsmessung erfasst nur die Leistung eines Beins, meist des linken, und verdoppelt diesen Wert, um die Gesamtleistung zu schätzen. Beidseitige Leistungsmessung: präzise und differenziertDie beidseitige Leistungsmessung misst die Leistung für jedes Bein separat. Dadurch wird eine detaillierte Analyse des individuellen Tretmusters und der Symmetrie ermöglicht. Ob eine einseitige oder eine beidseitige Leistungsmessung sinnvoller ist, hängt stark von den individuellen Zielen, Bedürfnissen und Voraussetzungen des Sportlers ab. Für die allgemeine Trainingssteuerung und die Einhaltung der Trainingsbereiche ist eine einseitige Messung völlig ausreichend und kosteneffizient. Zur Analyse des Tretmusters oder Auswertung von Dysbalancen bietet sich zusätzlich unsere Pedalkraftanalyse an.

Ein beidseitig messender Powermeter liefert genauere Daten, ist aber auch teurer. Bei beidseitigen Systemen wird noch einmal zwischen der „gemeinsam" beidseitigen und der individuell beidseitigen Messung unterschieden. Werden beide Beine individuell erfasst, benötigt der Powermeter zwei unabhängig voneinander messende Sensoren plus die dazugehörigen Sendeeinheiten. Aktuell können das nur die Pedal-Powermeter, der Shimano-Powermeter mit Dehnmessstreifen in beiden Kurbelarmen und die Rotor-2INPower-Systeme mit Sensoren in der Kurbelachse und im rechten Kurbelarm. Sie erfassen die gesamte Kurbelumdrehung, also die Druck- und die Zugphase für jedes Bein. Bei einem gemeinsam beidseitig messenden System wird dagegen eine Hälfte einer Kurbelumdrehung dem einen Bein und die andere Hälfte dem anderen Bein zugeordnet und so die Gesamtleistung berechnet. Das ist das Funktionsprinzip der SRAM- und Quarq-Powermeter, deren Messsensoren entweder im Spider oder im Kettenblatt sitzen.

Suchst Du einen Powermeter für eine leistungsbasierte Trainingssteuerung, als Kontrollinstanz zum Pacing oder zum Einstieg in die Powermeter-Welt, ist eine einseitige Messung ausreichend. Beidseitig messende Systeme sind vor allem dann für Dich interessant, wenn Du weißt, dass Du eine nennenswerte Dysbalance zwischen beiden Beinen hast. Zum Beispiel, wenn Du von einer Verletzung zum Training zurückkehrst, durch die ein Bein stärker geschwächt wurde. Möchtest Du Dich mit dem Bewegungsablauf beim Pedalieren und der Effizienz Deines Tritts genauer auseinandersetzen, ist ein getrennt beidseitig messendes System empfehlenswert.

Möglichkeiten der Leistungsmessung im Vergleich

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Leistung beim Radfahren zu messen:

  1. Die Messung der Geschwindigkeit: Ihre Geschwindigkeit auf dem Rad ist beispielsweise stark von Rücken- oder Gegenwind abhängig und auch unser Puls wird mindestens zum Teil von wenig beeinflussbaren Parametern wie dem Wetter gedrückt oder in die Höhe getrieben. Zudem reagieren Herzfrequenzmesser immer verzögert auf Belastungsänderungen. In der Regel dauert es nach einer Tempoverschärfung oder dem Einstieg in einen Berg einige Sekunden bis der höhere Puls angezeigt wird.
  2. Die Pulsmessung: Herkömmliche Tools zur Leistungsdiagnostik via Herzfrequenz überzeugen mit geringen Anschaffungskosten, einer intuitiven Bedienung und leicht verständlichen Basisdaten. Zudem reagieren Herzfrequenzmesser immer verzögert auf Belastungsänderungen. In der Regel dauert es nach einer Tempoverschärfung oder dem Einstieg in einen Berg einige Sekunden bis der höhere Puls angezeigt wird.
  3. Wattmessung: Die Wattmessung zeigt die Leistung in Watt, die Du beim Radfahren erbringst. Ein Wattmessgerät ermöglicht eine exakte Kontrolle der Trainingsintensität und hilft, Übertraining zu vermeiden. Es gibt Kurbel-, Pedal-, Naben- und Kettenblatt-basierte Wattmessgeräte. Kurbel- und Pedal-basierte Systeme sind am genauesten. Wichtige Werte sind die durchschnittliche und normierte Leistung. Diese helfen Dir, die Intensität und Konstanz Deines Trainings zu bewerten.

Verschiedene Arten von Powermetern

Es gibt verschiedene Arten von Powermetern, die sich in ihrer Bauweise und Messmethode unterscheiden:

  • Kurbelarm-Powermeter: Beginnen wir mit dem Kurbelarm-Powermeter, weil es mit dem Pedal-Powermeter der einfachste und günstigste Einstieg in die Welt der Wattmesser für das Rennrad ist. Kurbelarmsysteme messen in der Regel nur einseitig, also nur den Druck eines Beins, der dann mit dem Faktor zwei multipliziert wird. Für Hobbysportler sind die daraus resultierenden Messungenauigkeiten verkraftbar, vor allem, wenn man bedenkt, dass die Kurbelarm-Powermeter in der Regel günstiger sind als Pedalsysteme. Ein empfehlenswerter Einstieg in die Wattmesser für das Rennrad ist der Shimano 4iii Precision 3. Neben der Wattstärke von Null bis 4.000 Watt misst der Powermeter auch die Trittfrequenz des Radlers und zwar von 30 bis 170 Tritten pro Minute. Per Bluetooth kommuniziert der 4iii Precision mit dem Fahrradcomputer oder dem Handy.
  • Pedal-Powermeter: Bei Powermetern im Pedal müssen Sie in der Regel die Länge des Kurbelarms einmalig einspeichern, weil ein längerer Kurbelarm in einem längeren Kreisumfang resultiert, den Radler:innen beim Tritt in die Pedale zurücklegen. Geben Sie dort die falsche Länge ein, verfälscht sich das Ergebnis. Außerdem sollten Sie bei Pedalsystemen die Einschraubtiefe der Pedalachse beachten. Logisch: Je kleiner die ist, desto geringer ist die Materialverformung und je länger sie ist, desto größer fällt die Materialverformung aus. Noch dazu ist die Pedale eines der exponiertesten Bauteile am Fahrrad. Ein unglücklicher Sturz und der teure Powermeter ist hin. Pedal-Powermeter bieten gegenüber dem einseitigen Kurbelarm einen praktischen Vorteil: Die Montage gelingt noch einfacher. Das dürfte vor allem für Besitzer mehrerer Räder interessant sein, die keine Lust haben, mehrere Wattmesser zu kaufen und die ein Interesse daran hegen, die Powermeter schnell zu wechseln. Was die Messung betrifft, arbeiten auch die meisten Pedalsysteme einseitig. Die einseitigen Pedal-Powermeter bewegen sich preislich auf dem Niveau der Kurbelarmsysteme. Sieht erst einmal kryptisch aus, ist aber einfach. Die 100 beziehungsweise 200 klären uns darüber auf, ob sich der Powermeter in einem oder in zwei Pedalen befindet. Logisch: 100 steht für einfach und 200 für zweifach. XC, RS und RK geben über das Klicksystem der Pedale Auskunft. Schön: Wer sowohl Mountainbike als auch Rennrad fährt, freut sich darüber, den Powermeter in den verschiedenen Pedalen unterzubekommen, weil sich das Messinstrument in der Pedalachse befindet. Und diese Pedalachse können Sie in die unterschiedlichen Garmin-Pedalen montieren. Ansonsten versteht sich der Garmin-Powermeter sehr gut mit den hauseigenen Fahrradcomputern. Aber auch die Zusammenarbeit mit anderen Fahrradcomputern ist möglich. Die integrierte Batterie hält laut Hersteller bis zu 120 Stunden durch, ist aber durchaus besonders. Es handelt sich dabei um eine CR1/3N beziehungsweise LR44/SR44.
  • Kettenblatt-Powermeter: Powermeter, die sich am Kettenblatt befinden, messen in der Regel die Kraft des linken und rechten Beins. Das bedeutet dann auch, einmal die alte Kurbelachse, die Kurbelarme und das Kettenblatt aus- und dann die neuen Gerätschaften mit Powermeter einzubauen. Für Anfänger oder unerfahrene Schrauber kann das ein mühseliges Unterfangen sein. Marktführer der Kettenblatt-Powermeter sind die Wattmesser von Quarq in Verbindung mit den Kettenblättern von SRAM. Mit einem Preis von 1120 Euro gehört er zu den teuersten Powermetern im Vergleich, was auch daran liegt, dass das Paket eine Kurbelgarnitur enthält.

Der FTP-Wert und seine Bedeutung

Um den Trainingsfortschritt zu erkennen, nutzen Sportler gern den sogenannten FTP-Wert. Dieser lässt sich mit Powermetern besonders gut ermitteln, weil ihre Daten unabhängig von äußeren Faktoren sind. FTP steht für "Functional Threshhold Power", was wörtlich übersetzt "funktionelle Schwellenleistung" bedeutet. Bei 100 Prozent des FTP-Werts können wir also genau eine Stunde Fahrrad fahren. Radeln wird 80 Prozent unseres FTP-Werts können wir länger fahren. Und fahren wir über unseren Verhältnissen (bei beispielsweise 150 Prozent), lässt sich die Geschwindigkeit nur kurzzeitig aufrecht erhalten.

Beginnen wir unser Training mit dem Powermeter, ergibt es also Sinn, erst einmal den FTP-Wert zu ermitteln, dann zu trainieren und in einem Monat später den gleichen Test noch einmal zu wiederholen. Den FTP-Wert zu ermitteln, ist in der Theorie relativ leicht. Entweder, Sie fahren 20 Minuten so schnell wie Sie können, berechnen den Durchschnitt des Messwerts des Powermeters und multiplizieren das Ergebnis mit 0,95. Oder Sie radeln einfach 60 Minuten mit Ihrer Höchstleistung und errechnen aus den Daten des Powermeters den Durchschnitt.

Genauigkeit von Powermetern

Anfangs reicht es vielleicht, wenn die Daten zumindest reproduzierbar sind - also im Falle eines Fehlers immer der gleiche Fehler gemacht wird, sodass relative Unterschiede durch Training sichtbar werden. Aber auf Dauer sind nur genaue Daten wertvoll. Früher oder später kommt der Punkt, wo der Absolut-Wert interessant wird, etwa wenn man sich mit anderen Sportlern vergleicht oder wenn weitere Geräte ins Spiel kommen. Zweifelhafte Werte haben dann leider wenig Wert. Sie stiften Verwirrung und Unsicherheit und entwerten ­damit die Messung.

Am ehesten findet man das durch Vergleiche mit anderen Powermetern heraus. Dazu gehören auch Smarttrainer. Diese sind, absolut gesehen, zwar nicht die genauesten Geräte, aber sie lassen einen Trend erkennen. Die Anzeige des Power­meters am Rad sollte immer ein paar Watt über dem Wert des Smarttrainers liegen, da die Kette die Leistung mit leichten Verlusten von rund zwei Prozent nach hinten weiterleitet. Am besten gelingt der Vergleich im Ergometermodus mit Wattvorwahl.

Kompatibilität von Powermetern

Uneingeschränkt kompatibel mit allen Rädern sind nur Pedale; hier müssen nur gegebenenfalls Unterlegscheiben montiert werden, wenn die Kurbeln dies erfordern oder die Achse dem Rahmen zu nahe kommt. Bei Kurbelpowermetern muss man hingegen den Innenlagertyp und unter Umständen auch die Platzverhältnisse zwischen Kettenstrebe und Sensorgehäuse berücksichtigen; dies betrifft vor allem die Stages-Bauweise mit Kästchen auf der Kurbelrückseite. Ansonsten sind die meisten, aber nicht alle Rahmen kompatibel.

Energieversorgung: Akku oder Batterie?

Die Powermeter werden entweder durch einen internen Akku oder auswechselbare Batterien gespeist. Vorteil des fest verbauten Akkus: höhere Zuverlässigkeit und bessere Wasserdichtigkeit. Batteriekontakte sind immer wieder eine Fehlerquelle, die Deckel und Verschraubungen mechanische Fehlerquellen. Ist der Akku defekt, muss das Gerät allerdings eingesendet werden.

Fazit: Der richtige Leistungsmesser für dein Training

Die Auswahl des passenden Leistungsmessers hängt stark von den persönlichen Anforderungen und individuellen Trainingszielen ab. Ein entscheidender Faktor ist die Frage der Kompatibilität mit verschiedenen Rädern: Wenn der Leistungsmesser häufig zwischen mehreren Rädern gewechselt werden soll, eignen sich Pedalsysteme besonders gut, da sie sich unkompliziert und schnell montieren lassen. Soll der Leistungsmesser an nur einem Rad genutzt werden, kann ein Modell mit weniger exponierter Lage sinnvoller sein - das schützt das System besser vor Verschleiß und macht es langfristig robuster. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Energieversorgung. Ein batteriebetriebener Leistungsmesser hat den Vorteil, dass Ersatzbatterien einfach in die Trikottasche passen - praktisch für lange Ausfahrten oder Wettkämpfe, bei denen man ungern auf Wattwerte verzichten möchte. Ein Akkusystem hingegen erfordert regelmäßiges Laden. Wird das einmal vergessen, könnte die nächste Einheit wattfrei ausfallen. Zur Leistungsanalyse reicht ein einseitiger Leistungsmesser oft völlig aus. Er bietet eine einfache, kostengünstige Möglichkeit, die Trainingsintensität zu überwachen. Ambitionierte Sportler hingegen, die gezielt an ihrer Trettechnik arbeiten oder muskuläre Dysbalancen ausgleichen wollen, profitieren von einem beidseitigen Messsystem: Es liefert detailliertere Einblicke und unterstützt gezieltes Techniktraining.

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