Die besten Fahrrad-Apps im Test: Navigation, Training und mehr

Das Angebot an nützlichen Fahrrad-Apps ist riesig. ISPO.com hat die besten KOSTENLOSEN Bike-Apps für Android und iOS zusammengestellt - zuverlässig, praxisnah und direkt einsetzbar. Die Tools helfen dabei, Abläufe zu optimieren, Kosten zu senken und dein Angebot für Kund*innen noch attraktiver zu machen.

Hier sind einige Praxis-Tipps, um die richtige Fahrrad-App zu finden:

  • Apps für erste Hilfe und Notfälle
  • Apps zur Navigation
  • Apps fürs Training
  • Apps zum Bikefitting
  • Sonstige Apps für das Fahrrad

Wichtige Hinweise zur Nutzung von Fahrrad-Apps

Besonders bei Navigations-Apps oder Video-Tutorials kann das Datenvolumen sehr hoch sein. Deshalb empfiehlt es sich, Apps bereits im WLAN herunterzuladen - vor Beginn der Tour. Vor jeder Tour sollte geprüft werden, ob alle benötigten Karten bereits installiert sind. Abseits der Zivilisation sind Downloads oft teuer, langsam oder ohne Netz gar nicht möglich.

Je nach Dicke und Material können Handyhüllen den GPS-Empfang beeinträchtigen. Aktiver Standortdienst, Bluetooth und ein dauerhaft eingeschaltetes Display verbrauchen viel Energie. Wenn das Smartphone lange als Navi dient, sollten unnötige Funktionen deaktiviert werden - und eine Powerbank ist Pflicht. Alternativ: ein Dynamo mit USB-Anschluss.

Mit diesen Tipps kannst du deinen Kund*innen ein besseres Erlebnis bieten. Wie genau? Wenn Karten und Apps auf den Geräten deiner Mieträder vorab heruntergeladen sind, funktioniert die Navigation auch ohne Netz - selbst in abgelegenen Gebieten. Das senkt die Zahl der Beschwerden, steigert die Zufriedenheit und macht dein Angebot zuverlässiger. Ein klarer Vorteil im Wettbewerb.

Apps für erste Hilfe und Notfälle

First Aid RFC

Bei einem Fahrradunfall bietet die App des Roten Kreuzes und der Halbmondgesellschaft Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu Erster Hilfe, Wundversorgung und Notrufnummern. Die Notfallinformationen vieler Länder sind bereits vorinstalliert - ein verlässliches Tool für Radfahrer unterwegs. Auch ohne akuten Notfall ist die App informativ und hilfreich.

Für Unternehmen in der Fahrradbranche lohnt sich die Integration dieser App ins eigene Angebot: Sie erhöht die Sicherheit der Kund*innen, stärkt das Vertrauen und zeigt Verantwortung - ein klarer Pluspunkt im Wettbewerb.

Apps zur Navigation

Komoot

Komoot ist mehr als nur eine App - es ist die beliebteste Routenplanungs- und Navigationsplattform für Outdoor-Enthusiast*innen. Die große Community erstellt ständig neue Tourenvorschläge - inklusive genauer Wegbeschreibung und Schwierigkeitsgrad. Die App bringt Online-Planung direkt aufs Bike, funktioniert aber auch unabhängig vom Web. Sie ist sehr präzise und stabil, einige Funktionen sind kostenpflichtig.

Für Unternehmen bietet Komoot großartige Möglichkeiten: Fahrradläden, Tourenanbieter oder Fitnessmarken können mit Komoot kooperieren, eigene Routen erstellen, ihre Services einer großen Outdoor-Community präsentieren und die App direkt ins Angebot integrieren - für stärkere Kundenbindung und mehr Reichweite.

Bike Citizens

Diese Navigations-App wurde speziell für urbane Radfahrer entwickelt. Die Streckenführung ist auf den Stadtverkehr optimiert, berücksichtigt Gefahrenstellen und temporäre Sperrungen. Je größer die Stadt, desto leistungsfähiger die App - und das Portfolio wächst ständig.

Ein weiterer Pluspunkt: Bike Citizens liefert wertvolle Daten für Städte, Anbieter von Fahrradflotten oder Infrastrukturplanung - für bessere Mobilitätslösungen, effizienteres Flottenmanagement und zufriedenere Nutzer*innen.

ViewRanger

Diese App richtet sich eigentlich an Wanderer, eignet sich aber auch hervorragend für Radfahrer. Mit GPS und Kamera erkennt sie Landschaftspunkte wie Gipfel oder Seen und blendet ihre Namen per Augmented Reality (AR) ins Bild ein. Das erleichtert die Orientierung und sorgt für einen besonderen Erlebnisfaktor. Zielpunkte lassen sich direkt im Bild auswählen - inklusive Geländeführung.

Outdoor-Tourismusunternehmen können ViewRanger nutzen, um geführte Touren mit interaktiver Navigation, Landmark-Infos und spannender Technik anzubieten - ein echtes Differenzierungsmerkmal.

Falk Maps & Routenplaner

Die beste Navigations-App für Fahrradtouristen. Wie bei Falk-Navigationsgeräten sind Karten, Routen, POIs und Unterkünfte mit vielen Zusatzinfos ausgestattet. Offline-Funktionen sind eingeschränkt, aber Hotel-Links und Bahnverbindungen sind direkt integriert.

Tourismusbüros, Bike-Verleiher oder Reiseplattformen können damit ihren Service verbessern: Planung vereinfachen, Buchung integrieren - und als Komplettanbieter überzeugen.

Bikemap

Über 4,5 Millionen Routen in mehr als 100 Ländern - Bikemap ist ein riesiges Routenportal für Mountainbike, Rennrad, E-Bike oder Pedelec. Laut Nutzerbefragung ist es Google Maps überlegen. Die Premium-Version (29 €/Jahr) bietet Offline-Navigation und Experten-Support.

Tourenanbieter profitieren von der Datenbank für individuelle Routen, Händler können Community-Rides organisieren, und Hersteller integrieren Bikemap in E-Bike-Systeme für mehr Produktwert und bessere Nutzererfahrung.

Strava

Aktuell die Standard-App für alle Fahrrad-Enthusiastinnen. Sie zeichnet Fahr- und Trainingsdaten auf, und auch die Pulsfrequenz kann integriert werden. Strava ist gleichzeitig Datenbank und Wettbewerbsplattform: Nutzerinnen können sogenannte KOMs (King of the Mountain) anlegen - Streckenabschnitte, für die es öffentliche Rankings der schnellsten Durchfahrten gibt. Persönliche Bestleistungen können geteilt und über soziale Medien analysiert werden.

Für Veranstalter von Rad-Events und Fitnessmarken bietet Strava eine ideale Plattform, um Communities zu aktivieren, Challenges zu promoten und Leistungsdaten auszuwerten. Diese Daten können später für gezielte Kampagnen, besseres Event-Design und eine tiefere Kundenbindung genutzt werden - für mehr Reichweite, Relevanz und Markenloyalität.

Apps fürs Training

Exercise Bike Workout

Diese App ersetzt keinen Personal Trainer, unterstützt aber in Verbindung mit einem Pulsmesser individuell oder programmiert gesteuerte Trainingseinheiten auf dem Heimtrainer. Sie berechnet Trainingszonen, zeigt Intensität und verbleibende Zeit pro Intervall an - und wertet das Training im Anschluss aus. Besonders motivierend: Die Protokollierung der Einheiten, vor allem in der kalten Jahreszeit.

Fitnessstudios können Exercise Bike Workout in ihr Angebot integrieren, um strukturierte, datengestützte Workouts zu bieten. Das hilft bei der Trainingsplanung, steigert die Motivation und erlaubt Mitarbeitenden sogar, Fortschritte aus der Ferne zu begleiten - für ein modernes, technikorientiertes Trainingserlebnis, das Mitglieder bindet und neue Zielgruppen anspricht.

Interval Timer HIIT

Eine praktische App für alle, die eigene Intervalle planen oder Trainingspläne vom Coach umsetzen - besonders im Bereich High Intensity Interval Training (HIIT). Diese Methode lebt von schnellen, intensiven Belastungswechseln. Die App übernimmt automatisch alle Zeitvorgaben und zeigt die Countdownphasen übersichtlich an.

Fitnessclubs können Interval Timer HIIT nutzen, um Gruppenkurse dynamischer und digitaler zu gestalten. Trainerinnen behalten mühelos den Überblick über komplexe Abläufe, die Mitglieder bleiben motiviert - und potenzielle Neukundinnen werden durch das moderne, energiegeladene Trainingskonzept angesprochen.

Apps zum Bikefitting

Saddle Adjust

Kleine Ursache, große Wirkung: Ein falsch eingestellter Sattel kann schnell den Fahrspaß verderben. Mit Saddle Adjust und einem Smartphone mit Lagesensor lassen sich grobe Fehler vermeiden. Einfach das Gerät auf den Sattel legen, ein paar kurze Fragen zu Bike und Fahrstil beantworten - und die App führt Schritt für Schritt zur individuellen Sattelhöhe.

Für Fahrradläden und Verleiher ist das ein echter Gewinn: Sattel-Einstellungen lassen sich schnell und einfach durchführen, Beschwerden über Sitzkomfort werden reduziert und Rückgaben minimiert. Gleichzeitig lernen Mitarbeitende schneller - für einen einheitlichen Service, der Kund*innen überzeugt und langfristig bindet.

Bicycle Gear Calculator

Moderne Bikes haben oft 30 oder mehr Gänge - mit teils stark überlappenden Übersetzungen. Diese App berechnet, welche Übersetzung in welchem Gang aktiv ist, und zeigt an, wie viele Meter pro Kurbelumdrehung zurückgelegt werden. Ideal für alle, die ihr Setup verstehen oder selbst umbauen wollen.

Werkstätten und Händler können mit dem Bicycle Gear Calculator präzise Empfehlungen geben. So lässt sich anschaulich erklären, wie sich eine Änderung auswirkt - perfekt für Upselling und zur Stärkung der Beratungskompetenz.

The Foot Fit Calculator

Die App hilft sportlichen Fahrer*innen mit Klickpedalen (ähnlich Skibindungen), ihre Fußposition korrekt einzustellen. Kamera und Neigungssensor des Smartphones übernehmen die Messung - eine zweite Person zur Assistenz ist notwendig.

Für Bike-Fachhandel und Fitnessstudios bietet die App einen einfachen Einstieg ins Bike-Fitting. Kein Spezialwerkzeug nötig, wenig Schulungsaufwand - aber hoher Nutzen: Mehr Komfort für die Kund*innen, professioneller Auftritt und starke Kundenbindung.

Sonstige Apps für das Fahrrad

Bike 3D Configurator

Ein Tool für MTB-Enthusiasten. Im virtuellen Raum lässt sich ein individuelles Traumrad aus Hunderten Komponenten zusammenstellen - inklusive Farbwahl. Federwege und Dämpferbewegungen lassen sich simulieren, per AR ist das Rad sogar im eigenen Raum sichtbar.

Bike-Hersteller können den Konfigurator nutzen, um individuelle Designs schneller zu verkaufen und Kundenwünsche direkt abzubilden. Auch die Lagerplanung profitiert: Was die Kunden virtuell bauen, kann gezielter real bevorratet werden.

Kahaki Sprocket Tool

Speichen ersetzen oder ein ganzes Laufrad einspeichen? Klingt für viele kompliziert. Mit der App geht es deutlich einfacher: Nach Eingabe von Felgen- und Nabenmaßen sowie Wahl des Einspeichmusters berechnet die App die richtige Speichenlänge und gibt eine Montageanleitung. Ein Zentrierständer ist dabei eine sinnvolle Ergänzung.

Für Werkstätten heißt das: vereinfachte Schulung, fehlerfreier Service und gleichbleibend hohe Qualität - eine solide Grundlage für wiederkehrende Kundschaft.

GPS Speedometer

Die ideale Tacho-App für alle, die einfach nur wissen wollen, wie schnell, wie weit oder wie lange sie fahren - ganz ohne Kartenanzeige, Streckenverlauf oder Trainingsdaten. Hier gibt’s die wichtigsten Fahrdaten in einer klaren, reduzierten Darstellung.

Fahrradhändler können die GPS Speedometer App ihren Kund*innen als unkomplizierte Lösung anbieten. Die App holt Radbegeisterte immer wieder zurück in den Laden, vereinfacht den Kundenservice und ergänzt das Angebot um ein praktisches Tool, das sofort überzeugt.

Radbonus

Der tägliche Weg zur Arbeit fällt schwer? Die Radbonus-App macht’s spielerisch: Kilometer tracken und dafür Belohnungen wie Gutscheine oder kleine Prämien sammeln - ganz im Stil von Payback. Mehr fahren, mehr bekommen!

Für Unternehmen eine einfache Möglichkeit, Mitarbeitende zum Radfahren zu motivieren: Challenges einrichten, Belohnungen vergeben und ganz nebenbei ein gesünderes, nachhaltigeres Arbeitsumfeld schaffen.

Tour de France 2019 Vuelta Édition

Das perfekte Radspiel für den Ruhetag - kostenlos trotz offizieller Tour-Lizenz. Wie in anderen Karrierespielen stellt man ein eigenes Team zusammen, trainiert, wechselt Personal und bestimmt die Taktik für jede Etappe. Das Game ist unterhaltsam und vermittelt auf spielerische Weise Einblicke ins Innenleben eines Radsportteams. Zwar fehlen echte Fahrer und Teams wie bei teuren PC-Spielen, aber es bleibt ein spannender Zeitvertreib.

Für Fahrradgeschäfte ist es mehr als nur ein Spiel: Das Team kann mit der App Rennstrategien trainieren und Grundlagen verstehen - perfekt, um Kundengespräche auf ein neues Niveau zu heben. So entsteht Fachwissen mit Spaßfaktor, das nicht nur Verkäufe fördert, sondern auch Leidenschaft für den Radsport stärkt.

Navi-Apps für Android und iOS im Überblick

Wer unterwegs mit dem Fahrrad navigieren möchte, findet mit Komoot einen zuverlässigen Partner. Die Community-App ist nicht nur Routenplaner, sondern auch ein soziales Netzwerk für Outdoor-Aktivitäten. Mit der App können Touren zuvor am Rechner geplant und vorgegebene Routen auch individuell angepasst werden. Es ist möglich, die per OpenStreetMap erstellten Strecken zu nutzen oder aber die von anderen Usern gefahrenen Touren nachzufahren.

Jede eigene Tour kann per Upload auch im eigenen Komoot-Profil privat oder öffentlich angezeigt werden. Die GPX-Daten lassen sich direkt auf die entsprechenden Fahrrad-Navis übertragen oder aber mittels Smartphone und einer passenden Halterung am Lenker direkt in der App anzeigen. Dank GPS werden alle wichtigen Informationen zur Strecke ausgegeben.

So gibt es neben dem Höhenprofil, der Distanz und Geschwindigkeit auch eine prozentuale Darstellung der Wegbeschaffenheit, unfahrbare Sektionen werden erwähnt und die erwartete Dauer der Tour wird berechnet. Neben den verschiedenen Aktivitäten wie Laufen, Wandern und Radfahren, kann letzteres in der Suche auch spezifiziert werden. Die kostenfreie App ist erhältlich für Android und iOS.

Die Nutzung von Kartenmaterial für eine Region ist kostenfrei. Wer mehr Regionen benötigt oder Mehrtagestouren durchplanen möchte, zahlt diese Extras (ab 3,99€/Region).

Strava: Das soziale Netzwerk für Radfahrer

Strava ist ein soziales Netzwerk für Ausdauerathleten und gerade unter Radfahrern sehr weit verbreitet. Die App zeichnet Ausdaueraktivitäten wie zum Beispiel Radfahren, Schwimmen, Laufen und Wandern auf und lädt diese Touren anschließend in den eigenen Feed privat oder öffentlich hoch. Der Community Charakter steht auch hier im Fokus und die User können kommentieren und „Kudos“ geben, um die Tour zu bewerten.

Dabei zeichnet Strava detailliert Parameter auf, mit welchen sich das Training bzw. die Ausfahrt sehr präzise analysieren lassen. So kann man die Entwicklung der eigenen Leistung verfolgen, sich aber auch mit anderen Fahrern auf der gleichen Strecke messen. Die App spielt hier auch bewusst mit dem Motivationsbooster „Gamification“ und lobt für ausgewiesene Segmente auf den Strecken Belohnungen in Form von Platzierungen und Icons im Profil aus.

Strava lässt sich sowohl für die Tourenplanung, als auch für die Tour selbst (direkt in Strava auf dem Smartphone oder auf einem kompatiblen Device) und im Nachhinein für die Analyse bzw. die Darstellung der Route nutzen. Wer sportlich unterwegs ist, der kann die Strava-Daten als GPX-Datei auch mit entsprechend anderen Apps abgleichen und Nutzen aus den erhobenen Daten ziehen.

Die App ist in der Basisversion kostenfrei und bietet mit einem Abo-Modell weitere Funktionen (ab 10,99€/Monat).

AllTrails: Routen für jeden Geschmack

Die Outdoor-Plattform lebt vom Community-Gedanken und ist für viele verschiedene Aktivitäten nutzbar. Mehr als 400.000 Trails können hier laut Hersteller unter verschiedenen Aspekten angezeigt werden. Detaillierte Informationen erleichtern die Planung, und Bewertungen durch User ergänzen nützliches Wissen für die nächste Tour. Wer sich verirrt, wird in der Bezahl-Version mittels eines Alarms wieder auf den richtigen Track verwiesen.

AllTrails arbeitet ebenso mit anderen Apps zusammen und überträgt die entsprechenden Daten, zum Beispiel an die Apple Health App. Wer eine passende Route sucht, der kann sich direkt vom eigenen Standort aus eine passende Tour anzeigen lassen. Auch diese App gibt es kostenfrei für Android und iOS, aber auch in einer Bezahlversion (19,99€/Jahr).

Garmin Connect: Für Geräte von Garmin

Die Fitness-App für Garmin Devices liefert alle Zahlen und Routen für Sportler. Sowohl Touren können mit der App und Garmin Express am Rechner geplant als auch Aktivitäten aufgezeichnet werden. In der Vorbereitung lassen sich Strecken übersichtlich am Rechner planen und GPX-Dateien verarbeiten. Die Navigation mit Abbiegehinweisen ist bei Garmin mit inbegriffen.

Auch mit anderen Apps, wie z. B. Komoot, ist die Garmin App kompatibel und kann auf die geplanten Strecken zugreifen. Die App liefert nicht nur das Profil der jeweiligen Strecken, sondern auch Statistiken, u. a. auch rund um die Gesundheit des Fahrers. So können verschiedene Parameter eingegeben und berücksichtigt werden.

Die App ist mit zahlreichen weiteren Apps kompatibel und tauscht Daten auf Wunsch automatisch in beide Richtungen aus. So zum Beispiel mit Komoot, Strava und Trainingpeaks. Auch die Health Daten der App in iOS können hier verwendet werden. Die Garmin Connect-App ist kostenfrei und sowohl für Android als auch iOS verfügbar. Sie lässt sich als App auf dem Smartphone oder auf den entsprechenden Devices nutzen.

Bikemap: Das beste Fahrradnavi?

Die App „Bikemap“ bezeichnet sich selbst als das beste Fahrradnavi mit 13 Mio. Fahrradrouten in mehr als 190 Ländern. Mit der App können Routen geplant, aufgezeichnet und unterwegs navigiert werden. Die Routen sind von Nutzern generiert und somit immer auf dem aktuellsten Stand. Auch hier können Touren kommentiert und bewertet werden.

Wichtige Details werden für die Streckenplanung angegeben. So zum Beispiel das Höhenprofil und die voraussichtliche Dauer, sowie der passende Typ des Fahrrads. Auch ohne Netzabdeckung ist man mit „Bikemap“ sicher offline unterwegs und die POIs (Points of Interests) sind für Radfahrer besonders interessant. Hierbei handelt es sich um ein Feature, das wichtige Punkte wie Fahrradwerkstätten, Fahrradstellplätze oder technische Fahrradstationen anzeigt.

Die App kann direkt am Smartphone oder mit der Apple Watch verwendet werden.

Tabelle: Vergleich der Routenplanungs-Apps

App Preis Offline-Navigation Routenplanung 3D-Karten Sensor-Kompatibilität
Komoot Gratis / Premium ab 4,99 €/Monat ✔️ ✔️ ✔️
Strava Gratis / Premium ab 7,99 €/Monat ✔️ ✔️
Bikemap Gratis / Premium ab 3,99 €/Monat ✔️ ✔️ ✔️ ✔️
Naviki Gratis / Premium ab 3,79 €/Monat ✔️ ✔️ ✔️
Bike Citizens Gratis / Premium ab 4,99 €/Monat ✔️ ✔️ ✔️

Worauf Sie bei der Nutzung von Routenplaner-Apps achten sollten

Damit die Apps unterwegs stets tadellos ihren Dienst tun, gilt es einige Dinge zu beachten. Zunächst einmal sollte der Download einer Navi-App im heimischen WLAN erfolgen und nicht erst unterwegs, wenn man sich bereits verfahren hat. Denn oft fallen beim Download einer Navigations-App große Datenmengen an. Bei schlechter Netzabdeckung kann der Download dann etwa quälend lange dauern oder das monatliche Daten-Budget durch solche Downloads aufgebraucht werden.

Zudem sollten vor einer Bike-Tour alle dafür erforderlichen Karten bereits aufs Smartphone geladen werden. So lässt sich auch in Gebieten mit schlechter Netzabdeckung weiterhin problemlos der geplanten Route folgen, beispielsweise auf Waldpisten. Zu beachten ist auch, dass das Smartphone vor dem Start vollgeladen ist ist. Ein Display, dass bei einer Navigation dauerhaft aktiviert ist, verbraucht schnell viel Akku-Kapazität. Daher sollte für längere Touren auch eine Powerbank, beispielsweise das Modell von Anker mit 20.000mAh, zum Aufladen des Smartphones mit zum Tour-Equipment gehören.

Um stets die exakte Position zu bestimmen, beziehen die Bike-Apps Standortdaten via GPS. Steckt das Smartphone in einer dicken Schutzhülle, kann das den GPS-Empfang mitunter verschlechtern. Wer viel mit dem E-Bike oder Gravelbike unterwegs ist, für den lohnt sich auch ein Navi. In der App geplant, kann der Radfahrer hier seine Route unkompliziert hochladen.

Wie zuverlässig ist die Bike-Navigation?

Für die meisten Touren gilt: Auf viele Fahrrad-Apps ist im Großen und Ganzen Verlass. Jedoch ist das GPS-Signal im dichten Wald oder Gebirge nicht immer perfekt. In der Praxis bedeutet das, dass die App nicht immer hundertprozentig genau weiß, wo sich die Radfahrerin oder der Radfahrer aufhält. Auch sind nicht immer alle Strecken befahrbar, etwa nach einem Sturm oder weil im Sommer die sprießende Vegetation einen Strich durch die Rechnung macht.

Da hilft es oft nur unterwegs Alternativrouten über eine Neuberechnung von Routen zu finden. Diese Eventualität sollte bei Fahrten im Gelände durchaus mit eingeplant werden - damit die App schließlich zuverlässig zum Ziel führt.

Was sollte eine Bike-App bieten?

Klar, als Grundfunktionen muss eine E-Bike-App Karten anzeigen können, anhand derer sich navigieren lässt. Für Rad-Touren und Reisen in Gebiete mit schlechter Netzabdeckung oder gar in Länder, in denen Daten-Roaming nicht möglich ist, sollten aber noch weitere Funktionen inklusive sein. Dazu zählen neben Karten, die sich auch ohne Verbindung in ein Mobilfunknetz nutzen lassen.

Solche Offline-Karten helfen zudem, sich auch über lange Strecken gut zurecht zu finden. Bei einigen Navi-Apps allen auch für die Nutzung von Kartenmaterial keine Gebühren an. Wer Kosten vermeiden möchte, sollte sich daher für so eine App entscheiden und darauf achten, dass es bei einigen Apps unter anderem für bestimmte Bereiche Bezahlfunktionen gibt. Etwa für Sprachbefehle oder Sprachausgabe der Navigation.

Die Fahrerin oder der Fahrer brauchen so nicht ständig auf die Smartphone-Anzeige schauen, um auf der geplanten Strecke zu bleiben. Auch muss das Display (siehe Akku-Laufzeit) dann nicht dauerhaft eingeschaltet bleiben.

Selber schrauben am Rad, spart Geld!

Außerdem bedrohen Pannen unterwegs nicht deine Tour. Die Mountainbike Werkstatt App erklärt dir mit Bildern und Videos Radreparaturen. Für Mathematik Fans der Bike Gear Calculator: Damit berechnest du das Gangverhältnis unter Beachtung deiner Reifen, Kurbellänge und anderer Parameter.

Fahrrad einstellen:

Ohne Wasserwaage stellst du mit Saddle adjust die Neigung des Sattels ein. Je nach Rad speichert die App sogar den Winkel.

Schmerzt dein Knie oder andere Stellen beim Radfahren? Mit Bike Fitting stellst du dein Rad richtig ein. Optimal ist ein professionelle Bike Fitting in einem Labor. Size my bike und Bike Fast Fit oder Fahrrad Fit Rechner

Intervall HIIT Timer App

Alle reden vom Intervall Training seinen raschen Effekten auf deine Fitness. Mit dem Intervall Timer erstellst du dein eigenes Workout.

Weitere nützliche Apps zum Radfahren:

Die Erste Hilfe App vom ASB frischen deine Kenntnisse auf. Hoffen wir, dass wir sie nie brauchen!

Wohin ziehen die dunklen Wolken? Schaffe ich es noch im Trockenen nach Hause? Der Regenradar hilft mir beim Entscheiden und Wählen einer anderen Route.

Fazit: Gute Biking Apps

Bei den Radfahr-Apps ist sicher für jeden etwas dabei. Letztlich kommt es sehr darauf an, welchen Nutzen diese bringen soll. Viele Apps haben deutlich mehr Funktionen als für den einzelnen Radfahrer möglicherweise notwendig sind. Gut zu wissen: Das Zusammenspiel verschiedener Apps macht es dem Radfahrer immer einfacher, das Beste aus den Anwendungen rauszuholen und nahezu „plug & play“ Daten aufzuzeichnen, um diese effizient zu nutzen.

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