Die Welt der Fahrrad-Scheibenbremsbeläge: Materialunterschiede und worauf es ankommt

Willkommen in der Scheibenwelt! Genauer: In der großen Auswahl verschiedener Bremsscheiben. Die Wahl der passenden Bremsscheibe für Ihr Rad ist wichtig, damit Sie adäquat in die Eisen gehen können und allzeit sicher unterwegs sind.

Da es sich bei Bremsbelägen um Verschleißteile handelt, sollten diese unbedingt regelmäßig geprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Andernfalls ist die einwandfreie Funktion der Bremse nicht gewährleistet und die Bremsscheibe oder die Felge können beschädigt werden.

Bremsbeläge für Scheibenbremsen: Organisch oder Metallisch?

Bei Scheibenbremsen gibt es zwei Arten Beläge: organische und metallische. Resin ist eine andere Bezeichnung für organische und Sinter für metallische Bremsbeläge.

Organische Bremsbeläge (Resin-Beläge)

Organische Varianten werden auch als Resin-Beläge bezeichnet. Mit ihnen kann die Bremskraft der Scheibenbremse sehr gut dosiert werden und die Geräuschentwicklung bei den Bremsvorgängen ist sehr gering. Die genaue Zusammensetzung variiert je nach Hersteller und Modell, daher kann man nicht genau definieren, welche Inhaltsstoffe sich im Belag befinden. Als Bindemittel werden jedenfalls Kunstharze eingesetzt.

Metallische Bremsbeläge (Sinter-Beläge)

Für die Produktion von metallischen Bremsbacken werden verschiedene metallhaltige Granulate oder Pulver vermischt, erhitzt und zusammengepresst. Dieses Verfahren heißt sintern. Deshalb werden Beläge dieser Bauart als Sinter-Bremsbeläge bezeichnet. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders langlebig sind und auch bei starker Belastung und hoher Wärmeentwicklung eine gute Bremsperformance zeigen. Zudem wird die Bremskraft auch bei Nässe nicht beeinflusst.

Vor- und Nachteile im Überblick

Abschließend kann man nicht pauschal sagen, welches Material besser ist. Es hängt vom Fahrstil, dem Einsatzbereich und den Vorlieben des Bikers ab.

Bremsbeläge für Felgenbremsen

Bei Felgenbremsen gibt es ebenfalls zwei Arten. Hier unterscheidet man jedoch anhand des Felgenmaterials, für das sie geeignet sind. Die meisten sind für Metallfelgen konzipiert, andere speziell für Felgen aus Carbon. Sofern nichts anderes in der Produktbeschreibung steht, handelt es sich um klassische Bremsbeläge für Metallfelgen.

Worauf ist bei Bremsbelägen für Felgenbremsen zu achten?

Es gibt unterschiedliche Bauarten der Felgenbremsen. Am weitesten verbreitet ist die V-Brake mit zwei längeren Hebelarmen. Bei Rennrädern kommen in der Regel Seitenzugbremsen zum Einsatz. Deshalb sollte man beim Kauf selbstverständlich berücksichtigen, dass der Belag auch zur Bremsanlage passt. Ein weiterer wichtiger Indikator ist das Material der Felge. Denn für Carbonfelgen werden spezielle Bremsschuhe benötigt. Sofern nichts anderes in der Produktbeschreibung steht, handelt es sich um klassische Bremsbeläge für Metallfelgen. Wer Carbonfelgen besitzt, sollte deshalb darauf achten, dass explizit ausgewiesen wird, dass die Beläge dafür geeignet sind.

Bei der Montage des Bremsbelags müssen Sie aufpassen, dass er parallel zur Felge ausgerichtet ist und mit der gesamten Breite direkt auf die Felge trifft. Andernfalls erhöht sich der Verschleiß erheblich.

Cartridge-Beläge

Um bei einer V-Brake den Bremsbelag zu wechseln, muss dieser komplett abgeschraubt und der neue angebracht werden. Anschließend ist es notwendig, den Ersatzbelag ideal auszurichten. Die Cartridge-Bremsschuhe vereinfachen diesen Prozess ungemein, denn der Gummi kann direkt aus der Fassung gezogen werden. Für den Austausch müssen Sie deshalb lediglich eine Metallklammer entfernen, den verschlissenen Belag herausziehen, den neuen einstecken und wieder mit der Klammer sichern. Eine Schraube braucht nicht geöffnet zu werden und die Nachjustierung entfällt ebenfalls.

Fading: Wenn die Bremse nachlässt

Bei den Bremsvorgängen entsteht durch die Reibung zwischen Brems-Belag und -Scheibe Wärme, die beide Bauteile erhitzt. Durch die steigende Hitze werden die Reibungskräfte und somit auch die Bremsleistung verringert. Dieser Effekt, der als Fading bezeichnet wird, tritt jedoch nur auf, wenn die Bremsen durch lange Abfahrten stark belastet werden. Im Alltag ist dieser Effekt kaum messbar. Um die Wärmeentwicklung zu verringern, kann man auf Bremsbeläge zurückgreifen, die den Fahrtwind zur Kühlung verwenden. Zudem sind Bremsscheiben erhältlich, die aus einem Verbund von Metallen bestehen und dadurch die Hitze besser ableiten. Die Scheibengröße spielt ebenfalls eine große Rolle. Im Vergleich erhitzen sich kleine Rotoren schneller.

Verölte Bremsbeläge: Reinigung unmöglich

In Scheibenbremsbelägen sind sehr feinen Poren, in die Öle und Fette eindringen können. Kommt der Belag damit in Berührung, saugt er diese Stoffe wie ein Schwamm auf. Diese Verunreinigungen können die Bremskraft erheblich senken und bei den Bremsvorgängen können laute, quietschende Geräusche entstehen. Bedauerlicherweise ist es nicht möglich, den Belag zu reinigen und von diesen Stoffen zu befreien, da sich die Flüssigkeiten aufgrund der Sogwirkung im gesamten Material verteilen. Sollten die Bremsbacken mit Ketten- oder Hydrauliköl in Berührung gekommen sein, sind sie deshalb als defekt zu betrachten und ein Austausch ist die einzige Lösung. Vorher sollte man den Bremssattel jedoch reinigen, um zu vermeiden, dass die neuen Beläge ebenfalls kontaminiert werden.

Zur Prävention sollte man mit Schmiermitteln, die mit einer Sprühdose aufgetragen werden, sehr vorsichtig agieren. Es ist überdies ratsam, vor dem Entlüften der Bremsanlage die Bremsbacken auszubauen. Bei Felgenbremsen ist es ausreichend, die Felge und den Belag nach der Berührung mit Öl gründlich zu reinigen.

Die Bedeutung der Bremse am Fahrrad

Die Fahrradbremse ist das wichtigste Sicherheitsbauteil am Fahrrad. Damit die Bremse zuverlässig funktioniert und das Fahrrad bei normalen Bremsvorgängen aber auch bei Gefahrenbremsungen zum Stillstand bringt, sollten die Bremsbeläge und die Bremsen Hand in Hand arbeiten.

Grundsätzlich unterscheiden wir in diesem Beitrag zwischen zwei der verschiedenen Arten von Fahrradbremsen: Felgenbremsen (V-Brakes, Seitenzugbremsen, Cantilever-Bremsen) und Scheibenbremsen. Beide Bremsarten haben Bremsbeläge, die von außen sichtbar sind und bei denen man den Verschleiß optisch erblicken kann. Die klassische Felgenbremse ist dabei oftmals die einfachere Variante, wenn es um den Austausch von Bremsbelägen geht. Scheibenbremsen sollte man, sofern man sich selbst als Laie sieht, in einer Fachwerkstatt wechseln lassen.

Werden die Bremsschuhe oder Bremsbeläge erneuert, so sind immer beide Seiten auszutauschen. Selbst wenn der Verschleiß einseitig stärker sein mag, sollten beide Bremsbeläge aus dem selben Material bestehen und den selben Härtegrad aufweisen. An dieser Stelle der Hinweis, ist ein Bremsbelag merklich stärker abgenutzt, ist die Bremse evtl. nicht korrekt eingestellt oder Defekt. Es sollte, sofern der Mangel nicht selbst erkannt und behoben werden kann, ein Fachmann konsultiert werden. Es kann bei den Bremsbelägen ebenfalls eine „linke“ und eine „rechte“ Seite geben. Wird dies auf dem Belag angegeben, ist darauf zu achten, dass dies bei der Montage und dem Wechsel beachtet wird.

Die meisten Bremsschuhe weisen eine leichte Krümmung auf und signalisieren damit ein „Oben“ und „Unten“, diese Krümmung wird bei der Montage an die Rundung der Felge angelegt. Ähnlich wie es bei Fahrradreifen der Fall ist, können Bremsbeläge auch einen unterschiedlichen Härtegrad aufweisen. Alleine durch Temperaturunterschiede können die Materialien im Winter wesentlich härter sein als im Sommer. Die Bremswirkung wird bei der Felgenbremse durch Reibung ausgelöst. Je nach Reibungswiderstand hält das Rad schneller oder nicht so schnell an. Verringert sich die Reibung, dauert ein Bremsvorgang bei sonst gleichen Bedingungen, länger.

Materialien und Eigenschaften von Bremsbelägen

Bei den Scheibenbremsen kommen, wie auch bei einem Auto, die Bremsscheibe selbst und dazugehörige Bremsbeläge zum Einsatz. Organische Bremsbeläge zum Beispiel aus Carbon, Glas oder anderen Fasern haben die positive Eigenschaft, dass die Wärme, die beim Bremsen entsteht, nicht so stark abgegeben wird und der Kolben nicht so warm wird. Die Bremsleistung kann oftmals besser dosiert werden.

Sintermetall Bremsbeläge bestehen aus einem Granulat, dass aus verschiedenen Materialen bestehen kann. Es wird dabei gepresst und erhitzt und wird zu einem Bremsbelag gepresst. Die Vorteile sind eine höhere Hitzeresistent und ein geringerer Verschleiß als bei organischen Bremsbelägen. Eine Mischung aus beiden Varianten ist der Semimetall Bremsbelag. Hier werden Metallelemente mit organischen Anteilen gemischt.

Bei den Trägerplatten können Materialien wie Stahl, Aluminium und Titan zum Einsatz kommen. Teilweise können die Bremsbeläge Kühlrippen aufweisen. Dies ist jedoch im normalen Alltagsfahren kaum notwendig und eher etwas für alle, die sportlich und bei Wettkämpfen unterwegs sind. Die Trägerplatte ist der Halter für den Bremsbelag selbst. Gebremst wird jedoch nur mit dem Belag. Hier wird auch der Verschleiß der Bremse abgelesen.

Hinweis: Einige Bremsscheiben sind nur für den Einsatz von Sintermetall oder organischen Belägen konzipiert. Hier sollte man sich an die Herstellerangabe des Bremsscheibenherstellers halten. Eine Weiche Scheibe kann durch harte Sinterbeläge sehr schnell abnutzen, warm werden und ggf. Die unterschiedlichen Hersteller der Bremsen haben teilweise andere Bauarten der Trägerplatte. Somit passt nicht jeder Belag auf jede Bremse bzw. Beim Kauf sollte in der Produktbeschreibung darauf geachtet werden, dass der Bremsbelag zur entsprechenden Scheibenbremse des vorhandenen Herstellers passt. Es ist daher die Bezeichnung der Bremse abzulesen, diese ist entweder auf dem Bremssattel bzw. der Bremse zu finden oder im Datenblatt des Fahrrads / E-Bikes.

Auch Das Material für die Bremsschuhe für die Felgenbremse, V-Brake oder U-Brake kann unterschiedlich hart sein. Auch hier kommt auf die eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen an, dazu spielt jedoch das Material der Felge ebenfalls eine Rolle. Nicht jeder Bremsschuh ist für Stahl und Aluminiumfelgen geeignet. Hier gilt es die Beschreibung zu lesen. Bremsschuhe mit unterschiedlichen Materialien sollen verschiedene Eigenschaften miteinander kombinieren. So können die Klötze aus weichem und hartem Material bestehen.

Der Verschleiß ist bei Felgenbremsen oft besser zu sehen als bei Scheibenbremsen. Da das Prinzip von Bremsen denkbar einfach ist, bleibt es nicht aus, dass die Bremsbeläge abnutzen. Durch mechanische Kraft wird ein Material an das andere Gedrückt. Je dreckiger die Felge und der Bremsbelag ist, umso mehr Material wird dabei von der Felge und von dem Bremsbelag gerieben. Der Bremsbelag sollte daher auch immer weicher als das Material der Felge sein, dies ist wiederum der Grund, wieso nicht alle Bremsschuhe gleichermaßen für jede Felge geeignet ist.

Das Einbremsen neuer Bremsbeläge

Wer seine Bremsbeläge gewechselt hat, egal ob für Scheibenbremsen oder die Bremsschuhe für die V-Brake bzw. Felgenbremse, der sollte die neuen Bremsen einbremsen. Das hat den Hintergrund, dass die Beläge und Bremsschuhe nicht immer einwandfrei plan und glatt sind. Auch kann die Felge oder die Bremsscheibe durch die die alten Beläge minimale Veränderungen aufweisen. Beim Einbremsen werden erste Unebenheiten von den neuen Bremsbelägen „abgebremst“ und an die Bremsscheibe bzw. die Felge angepasst. So wird sichergestellt, dass die Bremse um Ernstfall ihre volle Bremsleistung entfalten kann.

Grundsätzlich gibt es für E-Bikes keine besonderen oder speziellen Bremsbeläge. Da mit einem E-Bike oftmals schneller und weiter gefahren wird, kann der Verschleiß etwas höher sein im Vergleich zum normalen Fahrrad in Abhängigkeit der Zeit. Wer sich nicht sicher ist welche Beläge er kaufen soll, der ist gut damit beraten einen Fachhändler aufzusuchen oder sich für genau die Beläge zu entscheiden, die er austauschen möchte. Sofern man mit der Bremsleistung zufrieden war, spricht nichts dagegen, dieselben Bremsbeläge wieder zu verbauen.

Beim Tausch der Bremsbeläge sollte immer die gesamte Bremse untersucht werden. Bremsscheiben aber auch die Felge sind auf Verschleiß zu kontrollieren. In unserem persönlichen Fahrrad Bremsbelag Test haben wir härtere und weichere Bremsbeläge getestet. Das Material und die Bremsleistung ist auch von Wettereinflüssen abhängig. An heißen Tagen können bestimmte Materialen wesentlich besser „greifen“ als bei Minustemperaturen. Die Bremsleistung war bei nassem Wetter schlechter als an trockenen Tagen. Das regelmäßige Reinigen der Felgenseiten hilft den Verschleiß zu reduzieren und kann für mehr Grip sorgen. Wichtig ist jedoch, jede Bremse sollte immer frei von Fett und Dreck sein.

Wird das Fahrrad für den Transport zerlegt und die Räder abgenommen, so ist das Rad bei der Montage genau zu zentrieren, damit die Bremsbeläge gleichzeitig an der Felge oder der Bremsscheibe ankommen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Einbremsen

Zum Einbremsen Deiner Bremsanlage solltest Du Dir eine sichere Umgebung suchen, wo Du ungestört bist und relativ viel Platz hast. Ein leerer Parkplatz funktioniert gut, aber auch ein übersichtlicher Forstweg, auf dem wenig los ist.

Widme Dich der Vorder- und Hinterradbremse jeweils einzeln! So funktioniert das Einbremsen besser als würdest Du versuchen, beide zugleich einzubremsen.

So gehst Du vor:

  1. Beschleunige auf etwa 30 km/h - Du musst nicht sprinten, aber etwas schneller, als würdest Du nur entspannt dahinrollen, sollte es schon sein.
  2. Ziehe eine von beiden Bremsen so stark, dass das Rad gerade noch nicht blockiert. Lass sie so schleifen, bis du stehst. Es hilft, dabei Dein Gewicht nach vorne oder hinten zu verlagern, je nachdem, ob Du gerade die Vorder- oder Hinterradbremse einbremst.
  3. Wenn Du zum Stehen gekommen bist, dann wiederhole die ersten beiden Schritte so oft, bis Du spürst, dass die Bremsleistung zunimmt. Wie viele Wiederholungen es dazu braucht, hängt von einigen Faktoren ab - Geschwindigkeit, Art der Bremsbeläge, Temperatur und auch Größe der Bremsscheibe.
  4. Nun kannst Du den Vorgang mit der jeweils anderen Bremse durchführen.

Tipp: Wenn Du die Bremsbeläge vor dem Einbau etwas mit Sandpapier anraust, kannst Du die Prozedur des Einbremsens oft etwas beschleunigen.

Was passiert beim Einbremsen genau?

Bremst Du Deine Bremsen wie oben beschrieben ein, erzeugst Du gezielt Reibung zwischen den Bremsbelägen und der Bremsscheibe. Dabei werden Staub und andere Verunreinigungen abgetragen, die bei der Herstellung entstanden oder eventuell bei der Lagerung angefallen sind. Außerdem schleifst Du die Oberflächen der Reibpartner genau passend zueinander ein. Das macht einen großen Unterschied, da aufgrund von Fertigungstoleranzen weder Beläge noch Scheiben zu 100 Prozent plan sind. Je nach Art der Beläge können durch die Erhitzung beim Einbremsen auch noch Bestandteile ausgasen.

Bei verölten Belägen hilft das Einbremsen übrigens nicht. Daher solltest Du bei Arbeiten an Deinen Bremsen oder in deren Nähe immer darauf achten, dass keine Schmierstoffe auf die Scheiben oder Beläge gelangen.

Was passiert, wenn Du neue Beläge nicht einbremst?

Wenn Du Deine Bremsbeläge und Bremsscheiben nicht gezielt einbremst und einfach losfährst, wird sich der Effekt irgendwann durch die ganz normale Nutzung der Bremsen einstellen. Das kann aber einige Touren dauern. So lange verzichtest Du auf einen erheblichen Teil Deiner möglichen Bremsleistung, was gerade im Gelände unangenehm sein kann. Da Vorder- und Hinterradbremse beim ganz normalen Fahren unterschiedlich stark beansprucht werden, werden sie unterschiedlich lange brauchen, bis sie eingebremst sind. Es lohnt also, ein paar Minuten ins Einbremsen zu investieren, damit Du von Anfang an die volle Power Deiner Scheibenbremsen nutzen kannst.

Tipps von Profi-Mechaniker Yanick Gyger

1 Beläge und Scheibe einbremsen

Wichtig ist ein Wechsel von Erhitzen und Abkühlen. Mit schleifender Bremse pedalieren oder bergab rollen, bis sie heiß wird. Die Bremse darf aber nicht überhitzen, sonst verliert sie an Leistung. Nun die Bremsscheibe abkühlen lassen. Nach 40 Sekunden bis einer Minute das Ganze wiederholen. Wahlweise zehn Sprints und Vollbremsung bis zum Stillstand. Nie mit neuen Bremsen gleich einen 1000-Höhenmeter-Downhill starten.

2 Scheibenpflege

Nach dem Waschen des Bikes verbleiben Rückstände der Pflegemittel auf den Bremsen. Sie reduzieren die Bremsleistung. Diese Rückstände kann man durch Erhitzen mit einem Bunsenbrenner vorsichtig entfernen. Achtung bei Carbon- oder Textilspeichen!

3 Tuning: Beläge und größere Scheibe

Liefert die Bremse trotz sachgemäßen Einbremsens nicht die gewünschte Leistung, muss man nicht gleich die gesamte Bremse wechseln. Oft reichen eine größere Scheibe oder andere Beläge.

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