Welche E-Bike Marken Sind Gut im Test? Ein umfassender Überblick

E-Bikes und Pedelecs erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit und sorgen für mehr Spaß bei Radtouren. Doch welche E-Bike-Marke ist die beste? Diese Frage beschäftigt viele Radfahrer, besonders angesichts der höheren Preise von Elektrofahrrädern. Es ist wichtig, die Qualität im Blick zu behalten.

Der E-Bike-Markt in Deutschland

Ein Blick auf die Absatzzahlen der deutschen Fahrradfachhändler zeigt, dass die Nachfrage nach E-Bikes weiterhin hoch ist. Allerdings hat der Markt insbesondere im Zuge der Corona-Pandemie im Jahr 2020 einen Boom erlebt. Inzwischen ist das Volumen des Gesamtmarktes rückläufig. Verdeutlicht wird dies auch anhand des Umsatzes. Sorgte der Hype erst für einen rasanten Umsatzanstieg, so sank der Gesamtabsatz um rund 23 % von 2020 bis 2024. Der höchste Umsatz wurde im Jahr 2022 mit einem Wert von 7,36 Mrd. Euro erzielt.

Wie wir hier deutlich erkennen können, ist der durchschnittliche Wert der Fahrräder angestiegen. Zurückzuführen ist dieses Wachstum beim Durchschnittswert auf die E-Bikes.

Top E-Bike Marken in Deutschland

Nachdem wir nun wissen, wie es um den E-Bike-Markt in Deutschland steht, stellt sich natürlich die Frage, welche Hersteller am meisten von diesem Trend profitieren. Ganz so leicht ist es leider nicht, denn die meisten Hersteller sind nicht börsennotiert und somit gibt es nur selten Absatzzahlen.

Um dir die Navigation etwas zu erleichtern, haben wir dir eine Kurzliste der besten Hersteller erstellt. Unser Ranking könnten wir hier noch fortsetzen, denn auch Marken wie Gazelle, Pegasus, Giant oder Ghost erfreuen sich hoher Beliebtheit.

  • Cube: Hält mit etwa 19 % Marktanteil und rund 400.000 verkauften E-Bikes (2024) die Spitzenposition in Deutschland. Kunden schätzen vor allem die robuste Verarbeitungsqualität, das dichte Bosch-Händlernetz und die vielfältigen Modellvarianten.
  • Riese & Müller: Mit rund 8 % Marktanteil (ca. Beliebte Modelle wie „Load4“ und „Delite“ punkten mit modularen Gepäcklösungen, starken Bosch-CX-Antrieben und hohem Individualisierungsgrad.
  • Haibike: Belegt mit etwa 7 % Marktanteil (rund 150 000 Räder) die Führungsrolle im sportlichen Gelände-Segment. Das Modell-Spektrum reicht von leichten Hardtail-E-MTBs bis zu vollgefederten Trail- und All-Mountain-Bikes.
  • Kalkhoff: Kommt auf rund 6 % Marktanteil (ca. 125 000 Räder) im Trekking- und Pendlerbereich. Klassiker wie die „Endeavour“-Serie oder das komfortable „Agattu“ überzeugen mit wartungsarmen Riemenantrieben, 750 Wh-Akkus und aufrechter Sitzposition.
  • Prophete: Besetzt mit 5 % Marktanteil (~ 100 000 Räder) das Volumensegment für Einsteiger. Das Programm umfasst preisgünstige Trekking- und City-E-Bikes im Komplettpacket.
  • Specialized: Hält etwa 4 % Marktanteil (rund 85 000 Räder) im High-End-Bereich. Die Marke setzt mit leichten Carbon-E-MTBs („Turbo Levo SL“), Performance-Trekking-Bikes und E-Gravel-Modellen technische Maßstäbe.
  • Canyon: Erzielt durch Direktvertrieb rund 3 % Marktanteil (ca. 65 000 Räder). Die Modellpalette reicht von E-Gravel- und All-Road-Bikes bis zu Full-Suspension-E-MTBs.
  • Rose: Nimmt mit 1,5 % Marktanteil (~ 35 000 Räder) eine Nischenposition im Online-Vertrieb ein. Urban-E-Bikes, Trekking-Modelle und gelegentliche E-MTBs zeichnen sich durch schicke Designs und Gates-Riemenantrieb aus.
  • KTM: Kommt auf etwa 4 % Marktanteil (ca. 80 000 Räder), mit Schwerpunkt Tour- und Trekking-E-Bikes sowie sportlichen E-MTBs.
  • Bulls: Erreicht 3,5 % Marktanteil (~ 70 000 Räder) und deckt Trekking-, Comfort- und Cross-Country-E-Bikes ab.

E-Bike Typen und ihre Einsatzgebiete

Die E-Bike-Modelle eignen sich je nach Bauform für die verschiedenen Einsatzzwecke unterschiedlich gut. So muss ein E-Mountainbike, mit dem Sie über Stock und Stein fahren, natürlich andere Herausforderungen bewältigen als ein Trekking-Bike, das nur befestigte Wege kennt. Die Grenzen sind jedoch fließend, auch weil die Hersteller oft nicht eingrenzen wollen, für wen sich das eigene Modell eignet und für wen nicht. In diesen Fällen gibt es zwar sogar eine eigene Kategorie, nämlich die Allroad- oder SUV-E-Bikes, aber nicht immer klassifizieren die Hersteller ihre Räder als solche.

Die maßgeblichen Kategorien sind:

  • Trekking-E-Bike: Die Trekking-E-Bikes sind die beliebtesten Modelle, denn sie versprechen erholsame Fahrrad-Touren in der Natur. Hier kommt es auf Komfort und Reichweite an, sowie den Transport von Ausrüstung auf dem Gepäckträger. Gleichzeitig müssen die Trekking-Bikes - im Gegensatz zu den E-MTBs - auch über eine verkehrstaugliche Ausstattung verfügen, also Schutzbleche, Lichtanlage und Reflektoren.
  • E-Mountainbike: Das E-Mountainbike muss dieselben Anforderungen erfüllen wie ein herkömmliches Modell, bietet jedoch zusätzlich die Unterstützung eines Motors. E-MTBs sind mit ihren breiten Reifen für sportliche Fahrten auf Feldwegen und Waldpfaden vorgesehen und müssen daher robust und gut gefedert sein. Der Motor muss starke Steigungen bewältigen, die Reichweite ist eher Nebensache. Im Fokus stehen kürzere, aber intensive Fahrten über Stock und Stein. E-MTBs sind oft nicht straßenverkehrstauglich.
  • City-E-Bike: Das City-E-Bike ist, wie der Name schon sagt, für die Stadt gedacht. Dort gilt es normalerweise keine großen Hindernisse zu bewältigen und eine große Reichweite ist nicht der Fokus. Hauptaspekt ist der Komfort und das Zubehör, das Sie in der Stadt benötigen, beispielsweise einen Gepäckträger.
  • SUV/Allroad-E-Bike: Da sich die wenigsten Radfahrer mehrere E-Bikes für verschiedene Zwecke leisten wollen, sollen die SUV- oder Allroad-Bikes die Vorzüge aller Typen vereinen: die Federung und Sportlichkeit der E-MTBs, die Ausdauer der Trekking-Bikes und den Komfort der City-Bikes. Meistens tendieren die Modelle in eine Richtung, also beispielsweise mehr Trekking als Sport. Und natürlich werden gewisse Kompromisse eingegangen. Die Allroader sind aber vielseitig und straßenverkehrstauglich.
  • Crossover-E-Bike: Grundsätzlich stellen die Crossover-E-Bikes eine Mischung aus Trekking- und Mountainbike dar. Sie tendieren jedoch meist mehr in Richtung E-MTB und haben daher keine straßenverkehrstaugliche Ausstattung, es fehlen also Schutzbleche und Licht. Für Touren in der Natur sind die Cross-Modelle gut geeignet, weil Sie jedes Gelände bewältigen können.
  • E-Lastenrad: Der Elektromotor kann nicht nur einfach beim Treten unterstützen, sondern er ermöglicht auch den Transport von Lasten. E-Lastenräder verfügen über eine Ladefläche, auf der Sie Kisten oder andere Ladungen transportieren können. Dazu braucht es einen besonders kräftigen Motor und großen Akku. Da der Lastentransport aber viel Leistung erfordert, ist die Reichweite dennoch kürzer.
  • E-Klapprad: Wie bei den normalen Fahrrädern gibt es auch bei den E-Bikes die kompakten Falt- oder Klappräder. Diese können nicht nur in eine kompakte Form gebracht werden, sondern sie sind in der Regel auch besonders leicht. Vor allem in der Stadt haben Sie daher keine Probleme, das E-Bike zu verstauen und können es beispielsweise auch in der Bahn mitnehmen. Die Reichweite ist aber begrenzt.
  • E-Rennrad/Sport-E-Bike: Eine Tretunterstützung mit Elektromotor erweckt auf den ersten Blick nicht den Anschein von Sport, aber das hängt immer davon ab, wie Sie das E-Bike benutzen. E-Rennräder können beim Anlauf unterstützen. Der Motor hilft aber wie bei allen E-Bikes nur, bis Sie 25 km/h erreicht haben. Danach kommt es auf Ihre Muskelkraft an. Sport-E-Bikes sind leicht, der Komfort ist zweitrangig.
  • S-Pedelec bis 45 km/h: E-Bikes gelten als Fahrräder, wenn Sie beim Treten mit ihrem Elektromotor unterstützen, bis eine Geschwindigkeit von 25 km/h erreicht ist. Danach zählt allein Ihre Muskelkraft. Die nächste Stufe ist das S-Pedelec: Auch hier treten Sie in die Pedale, der Motor schaltet aber erst bei Geschwindigkeit 45 km/h ab. Um diese Art von E-Bike fahren zu dürfen, brauchen Sie einen Führerschein der Klasse AM und müssen einen Helm tragen. Zwar ist das S-Pedelec in Deutschland zulassungsfrei, muss jedoch über eine EU-Typgenehmigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis genehmigt sein. Analog zu einem Mofa besteht eine Versicherungspflicht, Sie müssen also ein Versicherungskennzeichen anbringen.

Wichtige Kriterien beim E-Bike Kauf

Beim Kauf eines E-Bikes gibt es einige wichtige Kriterien zu beachten:

  • Verwendungszweck: Das E-Bike können Sie für verschiedene Zwecke einsetzen: Als Pendler-Rad zwischen Arbeit und Zuhause, als Trekking-Rad für Touren in der Natur oder als Mountainbike in hügeliger Landschaft. Nicht alle Modelle sind für überall geeignet, selbst wenn es sich um Allroad/SUV-Ausführungen handelt. Für Sprünge und andere sportliche Eskapaden eignen sich nur echte E-MTBs, die anderen E-Bike-Arten sind dafür nicht stabil genug. Andererseits müssen Sie aber auch darauf achten, ob das E-Bike für den Straßenverkehr geeignet ist, also über eine StVZO-Ausstattung mit Schutzblechen und Lichtanlage verfügt. Die Sport-Modelle verzichten gerne mal darauf.
  • Reichweite & Wattstunden: Der Elektromotor unterstützt Sie beim Treten und zieht dafür Leistung aus dem Akku. Das heißt, je weniger Sie die Tretunterstützung nutzen, desto länger hält auch die Akkuleistung. Zugleich hängt die Reichweite auch vom Gelände ab, denn natürlich ist für Bergauffahren mehr Kraftaufwand nötig als für eine Fahrt auf flacher Strecke. Die Angabe einer durchschnittlichen Reichweite ist daher kaum möglich. Grob lässt sich aber sagen, dass ein Akku mit 500 Wattstunden für Kurz- und Mittelstrecken brauchbar ist. Bergauf schaffen Sie damit etwa 20 Kilometer, mit Stromsparmodus im Flachland bis zu 100 Kilometer. Viele E-Bikes, gerade im Trekking-Bereich, nutzen inzwischen Akkus mit 625 oder 700 Wattstunden. Damit steigt die Reichweite. Größere Akkus bedeuten aber auch mehr Gewicht.
  • Rahmenform: Bei der Form des Rahmens gibt es grundsätzlich drei Formen: Der sogenannte Diamantrahmen mit einem Oberrohr, der Tiefeinsteiger-Rahmen ohne das Oberrohr und der Trapezrahmen als Mischform. Viele E-Bike-Modelle bekommen Sie je nach Wunsch in Diamant- und Tiefeinsteiger-Ausführung, die Unterschiede sind nicht allzu groß und Sie sollten sich danach richten, was für Sie am bequemsten ist. Das Oberrohr gibt dem Rahmen zwar durchaus mehr Stabilität, jedoch betrifft das nur die wirklich harten Anforderungen: Echte E-Mountainbikes gibt es fast nie als Tiefeinsteiger. Bei Trekking- oder City-Rädern und selbst bei E-Lastenrädern spielt das aber kaum eine Rolle.
  • Motorstärke: Das maximale Drehmoment des Motors in Newtonmeter (Nm) gibt an, wie kraftvoll der Motor ist. Wenn es bergauf geht, muss der Motor natürlich mehr arbeiten, weswegen die stärksten Ausführungen in der Regel in E-Mountainbikes zu finden sind. Für City-Bikes reichen 65-70 Nm in der Regel aus, mehr Power ist auf flachen asphaltierten Straßen selten nötig. Für Trekking-Bikes sind 75-85 Nm angemessen, so können auch Hügel gut bewältigt werden. 85 Nm sind für Fahrradtouren aber fast schon übertrieben und die starke Beschleunigung kann sogar stören. E-MTBs nutzen teilweise bereits Motoren mit 90-95 Nm maximales Drehmoment, die mit großen Steigungen fertigwerden.
  • Bremsen & Schaltung: So gut wie alle Trekking-E-Bikes und E-Mountainbikes sind mit hydraulischen Scheibenbremsen ausgestattet, da diese wegen der höheren Geschwindigkeiten die bessere Wahl sind. Sie stoppen das E-Bike mit der Bremsscheibe an der Radnabe recht bissig und sind zu Beginn gewöhnungsbedürftig. Bei City-Bikes stehen oft auch hydraulische Felgenbremsen zur Auswahl. Sie sind robust und recht wartungsarm. Die Bremswirkung ist etwas geringer, aber im Flachland völlig ausreichend. Ähnlich sieht es bei der Schaltung aus: E-MTBs nutzen ausschließlich Kettenschaltung und auch Trekking-Bikes setzten überwiegend darauf. Bei City-Bikes dominiert die Nabenschaltung. Sie erfordert nur wenig Wartung und ist ideal für Fahrten im Flachland.

Preisspanne für E-Bikes

Die Preise für E-Bikes liegen immer noch auf einem hohen Niveau. Die Nachfrage ist groß und Lieferengpässe sorgen für eine weitere Verknappung des Angebots. Pedelecs für unter 1.000 Euro gibt es von Zeit zu Zeit als Aktionsangebote in Discounter-Märkten. Hier müssen Sie aber mit einem schwächeren Motor, einem kleineren Akku und anderen Einschränkungen rechnen. Unter den hochwertigen Marken-Modellen ist das Angebot unter 2.000 Euro nicht sehr groß. Für ein gutes E-Bike mit Qualitäts-Motor und hoher Haltbarkeit müssen Sie in der Regel mindestens 3.000 Euro ausgeben. Nach oben hin ist die Preisspanne offen, viele Top-Empfehlungen liegen zwischen 4.000 und 5.000 Euro. Dies variiert jedoch je nach E-Bike-Typ. E-Mountainbikes sind in der Regel deutlich teurer als City-Bikes, während Trekking-Modelle preislich dazwischen liegen.

E-Bike Modelle im Detail

Hier sind einige detaillierte Beschreibungen von E-Bike-Modellen:

Kalkhoff Endeavour 5 Advance+ ABS 2025

Das Kalkhoff Endeavour 5 Advance+ ABS 2025 ist ein E-Trekkingrad mit Bosch CX-Motor, 625 Wh Akku und 10-Gang Shimano Deore Schaltung. Angetrieben wird es vom Bosch Performance Line CX Smart Mittelmotor mit 85 Newtonmetern Drehmoment. Der 625-Wh-Akku ist im Unterrohr integriert. Die Steuerung erfolgt über das Kiox 300 Farbdisplay, das auch eine Schiebehilfe bietet. Geschaltet wird mit einer Shimano Deore Linkglide 10-Gang-Kettenschaltung. Die hydraulischen Magura MTC ABS-Scheibenbremsen vorne und hinten bieten ein integriertes Anti-Blockier-System - vorne mit 203 mm, hinten mit 180 mm Bremsscheiben. Die Federgabel stammt von SR Suntour (Mobie34 Air) und bietet 80 mm Federweg, abgestimmt auf das ABS-System. Die 29-Zoll-Laufräder sind mit Schwalbe Marathon Almotion Reifen bestückt. Der Rahmen besteht aus Aluminium und ist für ein Gesamtgewicht von bis zu 170 kg freigegeben. Der MIK HD-Gepäckträger trägt bis zu 27 kg und ist kompatibel mit diversen Klicksystemen. Beleuchtet wird das Rad vorne mit einem 110-Lux-Litemove-Scheinwerfer, hinten mit einem Trelock-Rücklicht inklusive Bremslichtfunktion.

KTM Macina Gran 610 2024

Das KTM Macina Gran 610 2024 ist ein E-Trekkingrad mit Bosch CX-Motor und 625 Wh Akku. Es hat eine 9-Gang Shimano-Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen, eine Suntour-Federgabel und eine gefederte Sattelstütze. Das KTM Macina Gran 610 2024 nutzt den Bosch Performance Line CX Motor mit Smart System und 85 Nm Drehmoment. Der Akku hat 625 Wh und ist im Rahmen integriert. Gesteuert wird das System über das Bosch LED Remote und das Intuvia 100 Display. Die Schaltung ist eine Shimano Alivio mit neun Gängen, kombiniert mit einem 42-Zähne-Kettenblatt von FSA und einer Shimano-Kassette mit 11 bis 36 Zähnen. Die hydraulischen Scheibenbremsen kommen von Shimano, Modell MT200, mit 180-mm-Scheiben vorne und hinten. Die Federgabel ist eine Suntour XCM 32 mit 80 mm Federweg. Die Laufräder bestehen aus Ryde Rival30-Felgen, eingespeicht mit DT Swiss Speichen und Shimano Deore Naben. Die Reifen sind Schwalbe Al Grounder in 60-584. Der Lenker misst 630 mm, der Vorbau ist winkelverstellbar. Sattel ist ein Selle Royal Essenza+, montiert auf einer gefederten Sattelstütze von KTM. Griffe kommen von Ergon, Modell GP1. Zur Ausstattung gehören außerdem ein B&M MYC LED-Frontlicht mit 50 Lux, ein B&M Toplight 2C Rücklicht, SKS-Schutzbleche, ein Snap-it-kompatibler Gepäckträger, ein Seitenständer und Trekkingpedale.

Maxtron MT-11

Das Maxtron MT-11 ist ein einfach ausgestattetes E-Trekkingrad mit Heckmotor. Es nutzt einen bürstenlosen ShengYi-Nabenmotor mit 250 Watt Leistung und 30 Newtonmetern Drehmoment, gespeist von einem integrierten Lithium-Ionen-Akku mit 360 Wh Kapazität. Die Reichweite liegt je nach Fahrweise bei bis zu 100 Kilometern, die Ladezeit beträgt etwa vier bis fünf Stunden. Geschaltet wird mit einer 8-Gang-Kettenschaltung von Shimano Altus. Gebremst wird mit hydraulischen Scheibenbremsen, die genaue Marke ist nicht spezifiziert. Die Federgabel stammt von Zoom, Modell CH-140, und ist mit Alukronen ausgestattet. Der Rahmen besteht aus verstärktem Aluminium mit Pulverbeschichtung, die Rahmenhöhe beträgt 50 cm. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 130 kg, das Rad selbst wiegt rund 24,5 kg.

Testergebnisse und Kundenmeinungen

Bei Scootervergleich.net werden regelmäßig E-Bikes getestet, wobei der Fokus eher auf Modellen liegt, die neu und anders sind. Die Vergleiche sind in unterschiedliche Kategorien unterteilt, da der E-Bike-Markt inzwischen stark nach Klassen aufgeteilt ist.

FOCUS E-BIKE führt seit 2016 regelmäßig eine Leserbefragung durch, um herauszufinden, wie zufrieden E-Biker mit ihrem Gefährt sind und an welchen Stellen es noch Nachholbedarf gibt. Basierend auf den Daten der Umfrage werden die besten E-Bike-Marken ausgezeichnet.

Die besten E-Bike Marken im Überblick

Hier ist eine Zusammenfassung der besten E-Bike-Marken, basierend auf verschiedenen Tests und Umfragen:

  • Cube
  • Riese & Müller
  • Haibike
  • Kalkhoff
  • Prophete
  • Specialized
  • Canyon
  • Rose
  • KTM
  • Bulls

Diese Marken bieten eine breite Palette an E-Bikes für verschiedene Bedürfnisse und Budgets. Es ist wichtig, die eigenen Anforderungen und Vorlieben zu berücksichtigen, um das passende E-Bike zu finden.

Tabelle: Marktanteile der E-Bike Marken in Deutschland (2024)

Marke Marktanteil (ca.) Verkaufte E-Bikes (ca.)
Cube 19% 400.000
Riese & Müller 8% -
Haibike 7% 150.000
Kalkhoff 6% 125.000
Prophete 5% 100.000
Specialized 4% 85.000
KTM 4% 80.000
Canyon 3% 65.000
Bulls 3,5% 70.000
Rose 1,5% 35.000

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