Welche Fahrradmarke ist empfehlenswert? Ein umfassender Testüberblick

Die Vielfalt auf dem E-Bike-Markt ist riesig: Fast jeder Fahr­radtyp - vom klassischen Tiefein­steiger bis hin zum Lastenrad - wird mitt­lerweile auch mit Elektromotor angeboten. Wer ein Elektrofahr­rad kaufen möchte, muss oft viel Geld in die Hand nehmen. Deshalb ist es gut, vorher die eigenen Bedürf­nisse zu kennen, um das beste E-Bike für sich zu finden.

Die BikeX-Redaktion hat alle Räder auf Herz und Nieren geprüft. Vorhang auf! Die neuesten E-Bikes der Saison 2025 rollen über den Testparcours von BikeX. Unsere Redaktion testet fortlaufend die aktuelle Modell-Flotte der wichtigsten E-Bike-Hersteller. Unser umfassender E-Bike-Test enthüllt die Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle und gibt einen klaren Ausblick auf die zukünftigen Trends.

Als BikeX-Redakteur nehme ich quasi wöchentlich neue E-Bikes unter die Lupe: vom stylischen City-Flitzer bis zum SUV auf zwei Rädern. Dabei frage ich mich oft nicht nur, wie viel Drehmoment wirklich nötig ist, sondern auch, warum ausgerechnet bei Regen der Bordcomputer wie ein Weihnachtsbaum blinkt. Ich teste mit Neugier, einer Portion Skepsis - und daher meist mit matschigen Schuhen.

In unseren Tests prüfe ich nicht nur Zahlen und Daten, sondern vor allen Dingen, ob ein Bike im Alltag wirklich funktioniert: Wie fährt es sich im Feierabendverkehr, mit Einkaufstasche am Gepäckträger oder auf matschigen Waldwegen? Ich höre aufs Motorgeräusch, spüre, was der Rahmen macht - und freue mich natürlich, wenn mich ein Bike einfach grinsend vom Hof rollen lässt.Meine Meinung: Gute E-Bikes erkennt man daran, dass man gar nicht mehr darüber nachdenkt, ob man gerade mit oder ohne Unterstützung fährt.

Aktuelle E-Bike-Tests und Kategorien

Wir haben über 70 aktuelle Modelle aus 2024 und 2025 getestet - von günstig bis teuer, von City über Trekking bis hin zu E-MTBs und E-Gravelbikes.

Hier ist eine Übersicht der getesteten E-Bike-Kategorien:

  • Trekking-E-Bikes: Allrounder für Alltag und Touren. Sie verbinden Alltagstauglichkeit mit Tourenkomfort, rollen zuverlässig zur Arbeit, auf Waldwegen oder auch mal ins lange Wochenende.
  • E-MTBs: Perfekt für Fahrten abseits befestigter Wege. Ob steile Anstiege, verwurzelte Trails oder ausgedehnte Touren durchs Gelände: Ein E-MTB eröffnet dir neue Horizonte und macht selbst anspruchsvolle Routen leichter fahrbar.
  • City-E-Bikes: Die heimlichen Helden des urbanen Alltags. Sie bringen dich zuverlässig zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Café um die Ecke - und das ohne Stress, Schweiß oder Parkplatzsuche.
  • Light-E-Bikes: Leicht, schlank, unauffällig und trotzdem mit ordentlich Schub. Sie sehen aus wie normale Fahrräder, fahren sich agil und dynamisch, und haben gerade genug elektrische Unterstützung, um den Alltag entspannt zu meistern.
  • Sport-E-Bikes: Bringen elektrischen Rückenwind in die Off- und Onroad-Welt. Ob steile Alpenpässe mit dem E-Rennrad, abgelegene Schotterpfade mit dem E-Gravelbike oder technische Trails mit dem E-MTB: Der Motor erweitert nicht nur den Aktionsradius, sondern macht auch anspruchsvolle Strecken zugänglicher.
  • E-Gravelbikes: Die Abenteurer unter den E-Bikes: sportlich, vielseitig und überraschend komfortabel. Sie fühlen sich auf Asphalt genauso wohl wie auf Schotter, meistern Pendelstrecken ebenso souverän wie ausgedehnte Wochenendtouren.
  • Klapp-E-Bikes: Kompakt, wendig und überraschend kraftvoll. Sie passen in den Kofferraum, in den Zug oder unter den Schreibtisch - und sind damit ideal für Pendler:innen, Camper:innen oder Stadtentdecker:innen mit wenig Platz, aber großem Bewegungsdrang.

E-Bike-Trends und Highlights

Die Technik der E-Bikes ist stetig im Wandel. Daher war es dringend an der Zeit, unsere wichtigste Bewertungsgrundlage zu überarbeiten.

  • Leichtere Systeme: Der Trend geht klar zu Light-E-Bikes mit kleinerem Akku und Motor - weniger Gewicht, mehr Natürlichkeit beim Fahren.
  • Smartere Technik: E-Bikes werden vernetzter - mit GPS-Tracking, Over-the-Air-Updates, Apps und Diebstahlschutzfunktionen.
  • Neue Motoren: Bosch & Co. bringen kompaktere, leisere und gleichzeitig leistungsfähigere Antriebe auf den Markt.
  • Mehr Integration: Kabel verschwinden, Displays werden unsichtbarer - das Design wird cleaner, Technik tritt in den Hintergrund.
  • Vielfalt für alle: Vom Citybike bis zum High-End-Gravel-E-Racer - fast jede Fahrradkategorie ist elektrifiziert, inklusive speziell abgestimmter Geometrien für Frauen, Senioren oder sportliche Fahrer.

E-Motoren: Welcher Antrieb passt zu Ihnen?

Der Markt an E-Motoren ist in den letzten Jahren ziemlich unübersichtlich geworden. Was taugen die Aggregate von Bosch und Shimano? Und wie schlagen sich die Konkurrenten wie Pinion, Yamaha, Brose und Co.?

Die Qual der Wahl: Welches E-Bike passt zu Ihnen?

Moderne Trekking-E-Bikes sollen alles können - und dabei bitte auch noch schick, komfortabel und ausdauernd sein. Einfach aufsteigen und losradeln: Tiefeinsteiger-E-Bikes machen den Einstieg in den E-Bike-Alltag so bequem wie nie. Klappräder sind die heimlichen Helden des Alltags - und vielleicht auch deines kommenden Urlaubs: Sie lassen sich kompakt zusammenfalten, nehmen wenig Platz weg und sind - besonders mit E-Motor - auf dem Papier sehr breit einsetzbare Fahrräder.

Fahrradtypen im Überblick

Die Kardinalfrage vor dem Kauf lautet daher: Welcher Fahrradtyp passt zu mir? Nicht immer lassen sich die Sparten klar voneinander abgrenzen. Trotzdem eine kleine Orientierungshilfe.

  • Trekkingräder: Tourer für Straße und/oder Abseits. Das Trekkingrad zählt vermutlich zum vielseitigsten Kandidaten im Fahrradgestüt.
  • Citybikes: Lifestyle und Praktikabilität im Alltag. Unter dem Begriff Citybike vertreibt der Handel meist Räder, die schick aussehen, wenig Arbeit machen und praktisch im Alltag sind.
  • Mountainbikes: Die Steilgänger unter den Rädern. Mit bulligen Stollenreifen bestückt, sind Mountainbikes die Rowdys im Gelände und dank Kettenschaltung auch echte Bergziegen.
  • Crossbikes: Mountainbike light. Crossräder sind die optimale Wahl, wenn Sie gerne sportliche Runden auf Schotterwegen und Trampelpfaden abfahren wollen.
  • Fitnessbikes: Rennradfahren ohne Genickstarre. Schmale Slicks, schlanker Rahmen, gerader Lenker - Fitnessbikes bringen Rennrad-Feeling auf die Straße.

Wichtige Aspekte bei Fahrradtests

Beim Fahrradkauf fließen viele subjektive Anforderungen ineinander: Rahmenform, Ausrichtung, Optik und Komfortanspruch. Eines müssen aber alle beherrschen, von der Einrohr-Citygurke bis zum Trekkingrad: Testmagazine achten bei den Markenrädern mit Argusaugen auf die Fahrstabilität.

Tipps aus den Tests der Fachmagazine:

  • Gabelfederung: Gute Federgabeln lassen sich einstellen und bei Bedarf blockieren.
  • Federsattelstützen: Schonen den Rücken. Günstige Teleskopsattelstützen weisen jedoch häufig hohe Fertigungstoleranzen auf und neigen daher zum Verkanten.
  • Lichtblicke: Tagfahrlicht braucht nicht jeder, Standlicht ist bei den dynamobetriebenen Leuchten aber inzwischen Standard.
  • Sicherer Stand: Ein Hinterbauständer ist wegen des hecklastigen Radschwerpunkts die bessere Wahl.

Bremsen, Schaltung und Gepäck

  • Die am weitesten verbreiteten Bremsenarten sind die Felgen- und Scheibenbremse. Viele Räder mit Nabenschaltung haben auch noch eine Rücktrittbremse an Bord. Trommelbremsen sind inzwischen aus dem Rennen. Wir empfehlen Ihnen Scheibenbremsen.
  • Nabenschaltungen benötigen bis auf einen Ölwechsel von Zeit zu Zeit praktisch keine Zuwendung, können auch im Stand geschaltet werden und bringen auch noch eine dritte Bremse an Bord, sofern sie mit einem Rücktritt versehen sind.
  • Soll es auch mal mit Gepäck auf Tour gehen, lohnt sich ein Blick auf die Traglast des Favoriten. Hier schummeln die Hersteller gerne.

Was kostet ein gutes Alltagsrad?

Die Frage wiederum, wie viel der Kunde sich für ein Alltags- oder Trekkingrad mindestens im Budget zurechtlegen sollte, beantworten Experten gerne mit der 500-Euro-Marke; gut bewertete Fahrräder liegen etwa zwischen 700 und 1.600 Euro.

Die besten E-Bike-Marken im Vergleich

Wie zufrieden sind E-Biker mit ihrem Gefährt? An welchen Stellen gibt es noch Nachholbedarf? Aus diesem Grund führt FOCUS E-BIKE seit 2016 regelmäßig eine Leserbefragung durch - mit rund 17.000 Teilnehmern. Basierend auf den Daten der Umfrage in diesem Jahr präsentieren wir Ihnen jetzt die Liste mit den besten E-Bike-Marken 2025 im Überblick.

Hier ist eine Übersicht der beliebtesten Fahrradmarken:

Marke Position
Cube 1
Pegasus 2
KTM 3

Die Läden sind voll mit unterschiedlichsten E-Bike-Modellen - da fällt die Auswahl nicht immer leicht.

Fahrradversicherung

Fahrräder sowie E-Bikes werden jedoch häufig gestohlen und die Aufklärungsquote ist gering. Um im Schadensfall nicht auf den Kosten sitzenzubleiben, ist der Abschluss einer Fahrradversicherung sinnvoll.

Aktuelle E-Bike-Tests und Neuheiten

  • Einsteiger-E-Bike: So fährt sich das Mountainbike Grundig E275
  • Kalkhoff Entice L Season: Besser als der Durchschnitt?
  • Haibike Adventr 10: Das E-Mountainbike für Abenteuer und Alltag
  • E-Bike für 8700 Euro: Ist das Touren-Rad von Riese & Müller sein Geld wert?
  • E-Bike Kalkhoff Image 7+ Exite: Die Leichtigkeit des Radelns
  • Klappt das wirklich? Acht Falt- und Klappräder im Test
  • Kinderfahrräder in 16 Zoll im Test: Welches Modell durchfällt und welche überzeugen
  • Immer teurer, immer leichter: Diese E-Mountainbikes kommen auf den Markt

E-Bike Test 2025

Die Technik der E-Bikes ist stetig im Wandel. Daher war es dringend an der Zeit, unsere wichtigste Bewertungsgrundlage zu überarbeiten. Zwar haben wir es in den vergangenen Jahren immer weiterentwickelt. Zuletzt aber passten die Kategorien, die Bewertungsvorgaben und somit die Endergebnisse nicht mehr genau.

Überall lesen wir von Fahrradherstellern in Schieflage. Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels für die Fahrradbranche. Nachdem der Markt sehr zurückhaltend war, was Innovationen betrifft, drängen nun neue Modelle mit frischen oder komplett überarbeiteten Komponenten in den Handel.

Der Jahrgang 2025 bringt einige technische Neuerungen zur Serienreife. Ganz oben auf der Innovationsliste: die Automatik-Schaltung. Gleich eine ganze Reihe an Testrädern im Großen ElektroRad-Test (GERT) 2025 sind mit den intelligenten Getrieben ausgestattet.

Viele Fahrradbauer nehmen vermehrt den Budget- und mittelpreisigen Sektor in den Fokus. Die größte Zahl an Testrädern sind und bleiben allerdings die Mittelklasseräder im Preissegment zwischen 3000 und 5000 Euro. Das ist viel Geld. Doch genau hier bekommen Sie die attraktivste Mischung aus hochwertigen und innovativen Komponenten an clever zusammengestellten und für den jeweiligen Einsatzzweck optimierten Bikes.

Weniger Gewicht, mehr Natürlichkeit beim Fahren. Dieses Konzept lockt zahlreiche Pendler, Tourenfahrer und sogar Radreisende an. Und doch bleibt das klassische Trekkingrad mit großem Akku, kraftvollem Motor und vielseitiger Alltagsausstattung das beliebteste Pedelec in Deutschland.

Wie sehr das Thema Radgewicht an Bedeutung gewinnt, zeigt sich daran, dass erstmals seit Beginn des GERT das Durchschnittsgewicht aller Testräder (ohne Cargo-Bikes) gesunken ist - und zwar deutlich. Nicht gesunken ist der mittlere Preis. Er liegt bei 4950 Euro und somit etwas über dem Vorjahresschnitt.

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