Welcher Tretroller ist der Beste? Ein umfassender Vergleich

Rollerfahren macht Spaß und schult den Gleichgewichtssinn, trainiert motorische Fertigkeiten und bereitet aufs Fahrradfahren vor. Die Stiftung Warentest hat 16 Kinderroller für Kleine ab zwei Jahren sowie für Kids ab fünf und sechs Jahren getestet. Gute Modelle gibt es für beide Altersgruppen, darunter ist auch ein Preis-Leistungs-Sieger. Ein Tretroller für kleine Kinder war jedoch so wackelig, dass einige mit ihm umgekippt sind.

Testergebnisse der Stiftung Warentest

Die Tabelle zeigt Bewertungen für 16 Tretroller, davon sind 11 Modelle für Schulkinder und 5 für Kinder ab zwei Jahren. Im Test waren unter anderem Roller von Decathlon, Hudora, Micro und Puky.

Die Testsieger aus unserem Scooter-Vergleich sind wendig, fahrstabil, robust und sicher. Zu den besten Kinderrollern zählt auch ein günstiges Modell. Die Kinderroller für Knirpse ab zwei Jahren haben entweder vorn oder hinten zwei Räder, um den Jüngsten mehr Sicherheit zu geben. Einige Modelle lassen sich klassisch mit dem Lenker steuern.

Tipp: Kindern, die mit einem klassischen Lenker noch nicht vertraut sind, fällt die Lenkung über Gewichtsverlagerung teils leichter. Oft ist der Nachwuchs aber schon durchs Fahren mit einem Laufrad an den Lenker gewöhnt.

Je nach Anbieter sind die größeren Tretroller für Kinder ab fünf oder sechs Jahren gedacht. Sie sind allesamt zweirädrig und für den Transport klappbar. Die Lenker sind höhenverstellbar, sodass sie mit dem Kind mitwachsen können. Die Modelle mit kleinen Rädern sind besser auf ebenen Wegen aufgehoben, die mit großen Rädern und dicken Reifen schafften im Test auch unbefestigte Strecken gut. Viele Kinder­scooter erwiesen sich zudem als belastbar und langlebig.

Tipp: Die Bildergalerie oben zeigt alle geprüften Kinder­tretroller. Bei unseren Untersuchungen haben wir unter anderem die Sicherheit von Bremsen und Lenkung geprüft und auf die Verletzungsgefahr geachtet. Aber wenn die Stiftung Warentest Produkte für Kinder testet, wird stets auch auf Schadstoffe geprüft. So auch bei den Tretrollern. Die gute Nachricht: Keins der Modelle für kleine Kinder war belastet.

Im Griff des einen Rollers wiesen wir eine höhere Menge an kurzkettigen Chlorparaffinen nach, als der EU-Grenzwert erlaubt. Kurzkettige Chlorparaffine können beim Menschen vermutlich Krebs erzeugen. Beim zweiten Modell fanden wir im Trittbrettbelag eine höhere Menge des kritischen PAK Benzo(ghi)perylen, als das GS-Zeichen für Kinderprodukte erlaubt.

Stunt Scooter: Für sportliche Einsätze

Beim Stunt Scooter handelt es sich um einen nicht elektrifizierten Roller für den sportlichen Einsatz. Besonders hervorzuheben ist allerdings die kompakte Bauweise sowie die überdurchschnittliche Belastbarkeit. Dabei sind Stunt Scooter das passende Sportgerät für Jung und Alt und im Vergleich zu klassischen City Rollern wirklich für den sportlichen Einsatz ausgelegt. Besonders beleibt sind diese sportlichen Tretroller bei Kindern ab 6 Jahren. Mit einem Stunt Scooter trainieren die Nutzer ihren Gleichgewichtssinn, ihre motorischen Fertigkeiten, und verbessern automatisch ihre Balance.

Wer erstmalig einen Stunt Scooter sieht, dürfte das Design und die Aufmachung als recht einfach erachten. Insbesondere die speziellen Bauteile und Eigenschaften sind ein Highlight von Stunt Scooter.

Bestandteile eines Stunt Scooters

  • Lenker: Die Lenker bestehen zumeist aus Stahl oder Aluminium und sind auf Haltbarkeit ausgelegt. Die größten Unterschiede gibt es in Sachen Gewicht, Breite und Höhe.
  • Grips oder Griffe: Unserer Meinung nach sind auch die Griffe eine wichtige Komponente beim Stunt Scooter. Oftmals bestehen diese aus Schaumstoff oder Gummi und haben eine harte oder weiche Ausführung.
  • Barends: Bei den Barends handelt es sich um die Endstücke, die sich direkt an den Griffen befinden. Einerseits sind die Barends ein Designelement.
  • Clamps / Klemme: Die Clamp soll den Lenker direkt an der Gabel des Stunt Scooters befestigen.
  • Headset: Eines der wohl wichtigsten Bauteile eines Stunt Scooters ist das Headset. Hierbei handelt es sich um ein Bauteil, welches die Bewegung zwischen Lenker und Gabel sicherstellt. Das Headset besteht aus einem oberen und einem unteren Kugellager. Es gibt die Threaded Headsets, welche vor allen Dingen bei Einsteiger Stunt Scooter vorzufinden sind. Threadless Headsets ermöglichen mehr Komprimierung und sind bei höhenwertigen Modellen anzutreffen.
  • Compression / Kompression: Kompressionssysteme (Compression-Systeme) stellen sicher, dass ausreichend Druck in den Kugellagern vorliegt und stellen somit einen leichtgängigen Lauf eben jener sicher.
  • Fork / Gabel: Auch die Gabel ist eines der wichtigsten Bauteile eines Stunt Scooters. Wir empfehlen hier dringend die Wahl eines Modells mit einer hochwertigen Gabel, denn diese hält immerhin das Vorderrad. Es gibt Gabeln mit oder ohne Gewinde. Wirklich hochwertige Modelle verfügen über eine threadless Fork (gewindelose Gabel).
  • Axle / Achse: Die Achse befestigt die Rollen des Stunt Scooters an der Gabel. Die Achse besteht aus Stahl, um die notwendige Haltbarkeit zu bieten.
  • Pegs: Pegs sind besonders wichtig, wenn du Tricks mit deinem Stunt Scoote machen willst. Die Pegs sind eine Verlängerung an der Achse und bestehen aus Aluminium oder Stahl.
  • Wheels / Rollen: Hierbei handelt es sich um die Räder deines Stunt Scooters. Die Rollen gibt es in der Ausführung 100 mm oder 110 mm. Das Innenleben eines Wheels, die Felge oder Core besteht aus Aluminium oder Kunststoff. Die Lauffläche ist aus Polyurethane (Kunststoff) gefertigt. Es gibt zudem verschiedene Härtegrade. Je härter ein Rad ist, desto geringer ist die Abnutzung.
  • Bearings / Kugellager: Das Kugellager gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Kugellager der Klasse ABEC 7 sind robuster und langlebiger.
  • Deck: Das Deck ist das Trittbrett beim Stunt Scooter. Dabei wird das Deck permanent belastet und sollte somit hochwertig sein. Minderwertige Decks sind nicht für Tricks geeignet. Trittbretter unterscheiden sich bei der Ausführung in Sachen Abmessungen und Gewicht. Auf dem Trittbrett befindet sich ein Griptape, welches maßgeblich für einen stabilen Stand ist.
  • Brake / Bremse: Die Bremse befindet sich am Ende des Decks. Die Bremse beim Stunt Scooter lässt sich mit dem Fuß kontrollieren - du musst einfach auf die Bremse treten.

Die einzelnen Komponenten spielen nur eine Rolle, wenn du deinen Stunt Scooter in Eigenregie zusammenbauen möchtest. Fertige Stunt Scooter sind bereits perfekt aufeinander abgestimmt. Sie verfügen lediglich über eine Bremse.

Stunt Scooter sind ein wirklich cooles Sportgerät. Wer seinen Tretroller für Sprünge, Stunts und Tricks verwenden möchte, sollte nach einem Stunt Scooter Ausschau halten.

Hinweis: Willst du einen Stunt Scooter kaufen, dann achte bitte auch auf die passende Sicherheitsausstattung.

Die besten Marken für Stunt Scooter

Wer einmal nach einem Stunt Scooter sucht, findet schnell eine Vielzahl an Modellen. Auf dem Markt gibt es zahlreiche Modelle und Hersteller. Auf Markt für Stunt Scooter tummeln sich inzwischen zahlreiche Hersteller. Die besten und beliebtesten Stunt Scooter gibt es von den Marken Apollo, Chili, HUDORA und MGP Madd Gear. Doch unsere Erfahrungen zeigen, dass auch andere Hersteller wirklich gute Stunt Scooter herstellen. Aus diesem Grund finden wir, dass der Name desHerstellers zwar ein guter Indikator für einen guten Stunt Scooter ist.

Unser Tipp: Wenn du dich nicht mit den zahlreichen Stunt Scooter am Markt auseinandersetzen willst, kannst du auch das Modell eines beliebten Herstellers wählen. Eine gute Verarbeitung ist immer wichtig. Allerdings sind viele Komponenten, insbesondere die Wheels, Verschleißteile.

Rollen und Bremsen beim Stunt Scooter

Bereits im Kapitel „Verarbeitung“ haben wir die Wahl der passenden Rollen angeschnitten. In unseren Stunt Scooter Vergleich haben wir besonders stark gemerkt, welche Relevanz die Rollen beim Stunt Scooter spielen. Noch wichtiger sind die Rollen allerdings beim Stunt Scooter. Der Kern der Rolle besteht aus Aluminium oder Kunststoff. Insbesondere wenn du deinen Stunt Scooter regelmäßig belastest, solltest du auf Rollen mit Aluminiumkern setzen. Die Rollen gibt es mit 100 mm oder 110 mm Durchmesser. Mit größeren Rollen bist du schneller. Die Kugellager verfügen zudem über eine ABEC-Klassifizierung. ABEC steht für Annular Bearing Engineering Committee. Auch hier gilt: Je höher die ABEC-Klassifizierung ist, desto besser ist diese.

Die Bremsen beim Stunt Scooter sind nicht vergleichbar mit den Bremsen eines E-Scooters. Mit der Bremse kannst du deinen Stunt Scooter besser beim Durchführen von Tricks steuern. In der Praxis gibt es die Federbremse, welche auch als Spring Break bezeichnet wird.

Gewicht und Belastbarkeit

Ein klassischer Stunt Scooter wiegt laut unserer Erfahrungen zwischen 3 und 4 Kilogramm. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass teurere Modelle weniger wiegen. Unser Stunt Scooter Vergleich zeigt allerdings, dass Gewichtsunterschiede nur für fortgeschrittene Fahrer eine Rolle spielen.

Ein weiteres Testkriterium, welches eine Rolle spielt, ist die maximale Belastbarkeit eines Stunt Scooters. Viele Modelle sind für eine Zuladung von 100 kg ausgelegt. Einige Modelle können auch 120 kg Zuladung aushalten.

Lenkerhöhe und Deck

Die richtige Lenkerhöhe ist wichtig bei der Wahl des passenden Stunt Scooters. Die Wahl der passenden Lenkerhöhe ist wichtig, denn diese lässt sich im Nachhinein nicht mehr anpassen. Mit niedrigen Lenkerhöhen konnten wir in unseren Stunt Scooter Tests besser Tricks durchführen.

Unser Stunt Scooter Test hat uns verdeutlicht, dass sich die Länge und Breite der Decks nur marginal unterscheiden. In der Breite messen die handelsüblichen Trittbretter 10 bis 12 cm.

Preise für Stunt Scooter

Stunt Scooter sind günstiger als E-Scooter. Allerdings ist die Bandbreite bei den Preisen mindestens genauso groß. Unsere Stunt Scooter Tests zeigen, dass günstige Modelle um die 50 Euro eher für Einsteiger geeignet sind. Willst du diesen nur gelegentlich nutzen, kannst du ein günstiges Modell für 50 bis 75 Euro wählen. Möchtest du dahingegen bereits erste Tricks üben, sind Modelle ab 75 Euro die perfekte Wahl. Wirklich hochwertige Modelle findest du in der Preisklasse ab 150 Euro. Hier haben fast alle Hersteller Profigeräte im Angebot.

Empfehlungen für Kinder-Tretroller

Der „R1 Classic Scooter“ von Puky zählt zu den besten Tretrollern für Kinder ab 2 Jahren. Für ältere Kinder gibt es gute Roller von Six Degrees, Micro oder WeSkate.

Top 3 Kinder-Tretroller

  1. Puky R 1 Classic Scooter: Testsieger für kleine Kinder ab 2 Jahren. Sicher, schadstofffrei und mit vielen sicherheitserhöhenden Details.
  2. Scoot and Ride „Highwaykick 3“: Für Kinder ab 3 Jahren, bietet gute Stabilität und coole LED-beleuchtete Räder.
  3. Tretroller für große Kinder (ab 6 Jahren): Testsieger bei Stiftung Warentest, passt für viele Jahre bis 175 cm Körpergröße.

Weitere Empfehlungen

  • Kinderroller (3 Räder) für Kinder ab 3 Jahren: Apollo Fun-Scooter „Kids Whiz“ und Globber „Elite Deluxe Lights“.
  • Roller für Kinder ab 5 Jahren: Yedoo „Wzoom“, Hudora „Big Wheel 205“ und Apollo City-Scooter „SkyRacer“.
  • Kinderroller ab 8 Jahre: Star Scooter „MX16“ und Micro Kinderscooter „Rocket“.
  • Kinderroller mit Luftreifen: Stiga Air Scooter (16 Zoll).

Tretroller für Erwachsene

Auch für Erwachsene gibt es eine große Auswahl an Tretrollern. Hier eine Übersicht der besten Modelle:

Modell Raddurchmesser Höhenverstellbarer Lenker Besonderheiten Preis (ca.)
Hudora BigWheel 205 20,5 cm Ja Inkl. Tragegurt, Reflektoren Ab 90,00 €
Stiga Air Scooter 30,4 cm Ja Pannensichere Reifen, verstellbarer Lenker Ab 92,00 €
Yedoo Stadt-Roller 16 cm Ja Mit Luftbereifung, zusammenklappbar Ab 249,00 €
Hudora BigWheel 205 Advanced 20,5 cm Ja Zusammenklappbar, leichtes Aluminium Ab 103,00 €
Hudora V 230 23 | 21,5 cm Ja Extra große Trittfläche, Vollgummireifen Ab 129,00 €
Ise Big Wheel Scooter 20 cm Ja Federung vorne und hinten, Luftbereifung Ab 89,00 €
Yedoo Five Tretroller 26 | 20 cm Ja Für längere Strecken, robust Ab 269,00 €
Best Sporting Scooter 205er Rolle High Class 20,5 cm Ja Höhenverstellbar, Klappfunktion Ab 89,00 €

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