Stiftung Warentest E-Bike Testsieger: Ein umfassender Überblick

Was Menschen landläufig E-Bikes nennen, sind fachsprachlich meist Pedelecs - auch die Stiftung Warentest verwendet die Begriffe synonym. Wenn wir von „E-Bikes“ sprechen, sind in der Regel „Pedelecs“ gemeint.

Was ist ein Pedelec?

Pedelecs (Pedal Electric Cycle) sind Elektrofahrräder, bei denen der Motor den Radelnden unterstützt, während dieser in die Pedale tritt. Der Elektromotor ist auf eine Leistung von 250 Watt begrenzt und schaltet sich automatisch ab, sobald die Radlerin oder der Radler 25 Kilometer pro Stunde erreicht hat.

E-Bikes vs. Pedelecs

E-Bikes fahren im Gegensatz dazu auch ohne Muskelkraft. Ähnlich wie ein Mofa hat das E-Bike einen Gashebel am Lenker. Bei ihnen endet die Motorunterstützung bei 20, 25, zum Teil auch erst bei 45 km/h.

Helmpflicht

Für die Standard-Pedelecs, die bis 25 km/h unterstützen, genügt ein guter Fahrradhelm. Für die schnellen S-Pedelecs schreibt die Straßenverkehrsordnung einen „geeigneten Schutzhelm“ vor. Für S-Pedelecs werden mittlerweile spezielle Helme angeboten. Sie ähneln herkömmlichen Fahrradhelmen, sollen dem Kopf aber eine größere Schutzfläche bieten.

Sicherheitsaspekte

In früheren Dauertests kam es bei manchen E-Bikes sogar zu Brüchen. In den Tests der letzten Jahre kam es nicht mehr zu Brüchen. Bei einigen Modellen zeigten sich aber Anrisse, die sich mit der Zeit zu einem Bruch ausweiten können. Grundsätzlich sehen unsere Fahrradexperten aber konstruktive Verbesserungen. So haben Hersteller etwa die Querschnitte der Lenkerrohre vergrößert und so stabilisiert.

Rechtliche Aspekte

Das rechtliche Problem: Pedelecs unterliegen der sogenannten Maschinenrichtlinie. Die Richtlinie soll zur Unfallverhütung beitragen. Dass die Räder den Vorschriften entsprechen, erklärt der Anbieter mit seiner „Konformitätserklärung“, erkennbar an der CE-Kennzeichnung am Fahrrad.

Fahrradfahrer gehören grundsätzlich auf die Straße. Wo vorhanden, dürfen sie Radwege benutzen. Pflicht ist die Benutzung von Radwegen aber nur dann, wenn sie durch ein Schild mit weißem Radler auf blauem Grund gekennzeichnet sind. Pedelecs, bei denen der Motor nur bis Tempo 25 unterstützt, gelten rechtlich als Fahrräder und dürfen auf allen Radwegen benutzt werden. E-Bikes, die ohne Muskelkraft fahren, und die schnellen S-Pedelecs müssen innerorts auf der Straße fahren.

Wer E-Bike oder S-Pedelec fährt, wird allerdings von vornherein wie ein Autofahrer behandelt und schon ab 0,5 Promille Alkohol aus dem Verkehr gezogen. Er oder sie begeht eine Ordnungswidrigkeit. Jemand, der sich dagegen beschwipst auf sein Pedelec schwingt, kann ungestraft davonkommen.

Denn ein Fahrrad, dessen Motor Fahrerin oder Fahrer nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h beim Strampeln unterstützt, ist kein Kraftfahrzeug (Kfz). So entschied das Oberlandesgericht Hamm (Az. 4 RBs 47/13). Damit gilt für Elektroräder mit Motorunterstützung bis 25 km/h das, was auch für „normale“ Fahrräder gilt. Als „absolut fahruntüchtig“ gilt, wer 1,6 Promille im Blut hat.

Wer als Fahrradfahrer trotz 1,6 Promille am Verkehr teilnimmt, begeht eine Straftat. Wird er dabei erwischt, drohen Fahrverbot und Führerschein-Entzug. Aber auch schon ab 0,3 Promille kann die Fahrt als Ordnungswidrigkeit gelten, nämlich dann, wenn ein Unfall passiert. In einem solchen Fall muss auch der leicht alkoholisierte Radler mit einem Bußgeld und einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) rechnen.

Pedelecs bis Tempo 25 gelten für Versicherer als Fahrräder.

E-Bike Förderung

Seit 2012 gilt das Dienstwagenprivileg auch für Fahrräder. Sie können sich Ihr E-Bike also auch vom Arbeitgeber finanzieren lassen.

Versicherung

Schäden, die ich als Radler anderen zufüge, sind im Rahmen einer privaten Haftpflichtversicherung abgedeckt. Alle E-Bikes, die auch ohne Muskelkraft fahren, sowie S-Pedelecs sind dagegen rechtlich und versicherungstechnisch Mofas und benötigen ein Versicherungskennzeichen.

Ein Pedelec ist über die Hausratversicherung gegen Diebstahl oder Beschädigung versichert. Voraussetzung ist allerdings, dass es zu Hause aus Ihrer Wohnung oder dem abgeschlossenen Fahrradkeller gestohlen oder bei einem Einbruch oder durch Feuer beschädigt wird. Damit das E-Bike auch außer Haus geschützt ist, brauchen Sie einen Fahrradzusatz in Ihrer Hausratversicherung. Dieser Fahrradschutz versichert Ihr Rad dann auch auf der Straße. Achten Sie beim Abschluss darauf, dass es auch in der Zeit zwischen 22 Uhr und 6 Uhr versichert ist. Wichtig ist eine ausreichend hohe Entschädigungssumme.

Sinnvoll für E-Bikes und S-Pedelecs kann eine Teilkaskoversicherung sein, die zusätzlich zur (Pflicht-)Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden kann. Damit ist der Diebstahl Ihres E-Bikes oder von Teilen versichert. In der Hausratversicherung sind die schnelleren E-Bikes und S-Pedelecs nicht mit abgedeckt. Ein Kaskoschutz für Fahrräder und Pedelecs ist nur über eine Fahrradversicherung eines Spezialversicherers erhältlich. Die Teilkaskoversicherung und die Fahrradversicherung werden pro Fahrrad abgeschlossen.

Akkus

Viele Pedelec-Anbieter geben die Lebensdauer der Akkus mit 500 bis 1 000 Vollladezyklen an. Die Lebensdauer des Akkus hängt stark von der Nutzung ab. Auch unabhängig von der Nutzung verlieren die Zellen mit der Zeit an Kapazität, einige Prozent Verlust pro Jahr sind möglich.

Lithium-Ionen-Akkus mögen keine extremen Temperaturen. Sie gehen bei Frost zwar nicht gleich kaputt, besser ist es dennoch, sie bei Raumtemperatur zu lagern. Schädlich für die Zellen ist vor allem das Laden und Entladen bei Temperaturen unter Null. Gefrorene Akkus müssen vor Gebrauch auf Temperaturen über Null gebracht werden. Mit einem zimmerwarmen Akku können Sie auch bei Frost fahren. Wer mit dem E-Bike regelmäßig im Winter unterwegs ist, kann sich eine isolierende Hülle für den Akku zulegen.

Stiftung Warentest E-Bike Tests 2024

Die Vielfalt auf dem E-Bike-Markt ist riesig: Fast jeder Fahrradtyp - vom klassischen Tiefeinsteiger bis hin zum Lastenrad - wird mittlerweile auch mit Elektromotor angeboten. Elf solcher Trekking-Räder mit integrierten Akkus hat die Stiftung Warentest im E-Bike-Test 2024 geprüft. Die Räder kosten zwischen 1 100 und 4 500 Euro. Gute kosten ab rund 3 200 Euro.

Die Stiftung Warentest hat 2024 elf Trekking-E-Bikes getestet, darunter Modelle von Cube, Kalkhoff und KTM. Die 31 Pedelecs im Test schneiden gut bis mangelhaft ab. Auch die Empfehlenswerten unter ihnen haben individuelle Stärken und Schwächen. Unsere Testergebnisse und Einzelbeschreibungen zu allen Rädern helfen Ihnen, das richtige E-Bike zu finden.

Die 2024 geprüften elf Trekking-E-Bikes im Test sind mit Kettenschaltung und Scheibenbremsen ausgestattet. Sie haben einen Diamant-Rahmen. Acht der Räder besitzen einen Mittelmotor, der im mittel- und hochpreisigen Segment Standard ist. Zum Vergleich haben wir drei E-Bikes mit Hinterradmotor ausgewählt.

City-E-Bikes mit tiefem Einstieg eignen sich für Arbeitsweg, Einkäufe und gelegentliche Ausflüge. Für den Alltag reichen die vergleichsweise günstigen Stadtflitzer mit moderaten Antrieben und Akkus oft völlig aus. Zu den besten City-E-Bikes gehört eines der günstigsten Modelle.

Wer ein Elektrofahrrad kaufen möchte, muss oft viel Geld in die Hand nehmen. Deshalb ist es gut, vorher die eigenen Bedürfnisse zu kennen, um das beste E-Bike für sich zu finden. Wir stellen verschiedene E-Bike-Typen vor, nennen Vorteile und Nachteile unterschiedlicher Rahmenformen, Antriebsarten und Motoren.

Im Prüflabor testeten wir etwa, ob die E-Bikes alle Sicherheitsanforderungen einhalten und wie gut Akku, Motor und Display spritzwassergeschützt sind. Tipp: Sparen Sie nicht an einem sicheren Fahrradschloss! Im Fahrradschloss-Test der Stiftung Warentest gibt es sehr gute Schlösser, die sogar Winkelschleifern standhalten. Auch eine Versicherung ist ratsam. Die besten Policen finden Sie in unserem Vergleich von Fahrrad- und E-Bike-Versicherungen.

Im Gemeinschaftstest 2022 mit dem österreichischen Verein für Konsumenteninformation: Neun SUV-Pedelecs mit Mittelmotor, hydraulischen Scheibenbremsen, StVZO-Ausstattung und vollintegrierten Akkus.

Erfahrene Radler - drei Männer und zwei Frauen - prüften das Fahrverhalten in der Ebene und bergauf sowie für den Prüfpunkt Komfort unter anderem Federungsverhalten, Sitz- und Griffposition. Zwei Experten bewerteten die Fahrstabilität mit und ohne Gepäck. Die Experten fuhren jedes Rad mehrfach bei unterschiedlichem Tempo, dabei auch einhändig oder mit minimalem Lenkerkontakt. Dabei beurteilten sie Flatterneigung und Nachschwingen.

Wir bestimmten, wie lange es dauerte, bis die entleerten Akkus voll aufgeladen waren und rechneten dies aufgrund der unterschiedlichen Akkugrößen auf eine durchschnittliche Ladedauer pro 100 Wattstunden um und bewerteten diesen relativen Wert.

Die Testfahrer prüften etwa, wie verständlich und gut aufgebaut die Gebrauchsanleitung war. Ein Experte prüfte darin wichtige Hinweise, zum Beispiel zu Transportangaben, zum zulässigen Gesamtgewicht und zum Akku in Anlehnung an Din EN 15194:2018-11, Din EN 62133-2:2017, Din EN 61960-3:2017 und die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG.

Im Prüflabor messen wir die Bremskraft der E-Bikes - die Modelle mit Scheibenbremsen meistern die Prüfung ohne Probleme. Wir prüften, ob die Bremsen in Anlehnung an Din EN 15194:2018-11 ein Gesamtgewicht von 150 Kilogramm schnell genug abbremsen.

Mit Akkus und Ladegeräten führten wir in Anlehnung an die Din EN 60335-1:2020 sowie 62133-2:2017 etwa Glühdraht- und Kurzschluss- sowie Strahlwasserprüfungen in Anlehnung an die Din EN 60529:2014 Schutzart IPX5 durch.

Im Prüfpunkt weitere Sicherheitsaspekte bewerteten wir etwa, ob die Pedal-Bodenfreiheit groß genug und die CE-Erklärung korrekt ist.

Griffe und Sättel untersuchten wir auf polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und auf Phthalat-Weichmacher. PAK extrahierten wir mit Toluol und analysierten mit Gas-Chromatographie mit Massenspektrometrie-Kopplung (GC-MS) gemäß der Spezifikation für das Zeichen „Geprüfte Sicherheit“ AfPS GS 2019:01 PAK.

Lauteten die Noten für das Bremsen Mangelhaft, konnte das Urteil Sicherheit und Haltbarkeit nicht besser als Mangelhaft sein.

E-Bike Markt

E-Bikes sind so beliebt wie noch nie. "2023 wurden in Deutschland mit 53 Prozent erstmals mehr Elektrofahrräder (2022: 48 Prozent) als klassische Fahrräder (47 Prozent) verkauft. In Zahlen sind das 2,1 Millionen E-Räder und 1,9 Millionen klassische Fahrräder", berichtet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club auf seiner Webseite und bezieht sich dabei auf Zahlen des Fahrradindustrieverbands (ZIV). Besonders für längere Ausflüge kann sich ein E-Bike lohnen.

Die E-Bikes im Test lagen alle in einem Preisrahmen von 1.100 Euro bis 4.500 Euro. Testsieger sind das "Endeavour 5 Advance +" der Marke Kalkhoff für etwa 4.500 Euro sowie das "Macina Gran 610" von KTM für circa 3.900 Euro, das Schlusslicht "Z810" von Zündapp gibt es für etwa 1.200 Euro. Insgesamt schnitten sechs von elf Rädern mit der Bewertung "gut" ab. Demnach kann man ein gutes Pedelec für einen durchschnittlichen Preis von rund 3.800 Euro bekommen.

Bei den elf getesteten Rädern handelt es sich um Trekking-Pedelecs mit Diamantrahmen und hydraulischen Scheibenbremsen. Nico Langenbeck sagt: "Das sind Räder für Ausflüge, vielleicht auch für die Radreise, um entsprechend Gepäck mitzunehmen. Bei Pedelecs spielt es eine entscheidende Rolle, welcher Motor verbaut ist."

"Gerade die Räder mit Mittelmotor haben grundsätzlich erst einmal einen guten Schwerpunkt, weil sie mittig am Rad, an der Kurbel, angebracht sind. Die Kraftübertragung ist direkt und die Sensorik von diesen getesteten Motoren ist ziemlich gut. Die Räder mit Hinterantrieb, die zumindest bei uns im Test waren, haben weniger Sensorik verbaut. Sie sind quasi ein bisschen einfacher, haben in unserem Fall auch einen kleineren Akku. Das heißt, hier sind schon die wesentlichen Unterschiede". Deutlich wird das auch im Preis. Die drei Räder mit Heckmotor sind gleichzeitig die günstigsten im Test und landen auf den letzten Plätzen im Ranking.

Die Stiftung Warentest hat für die Ausgabe 06/2020 insgesamt 12 Elektrofahrräder getestet. Preislich liegen die E-Bikes zwischen 2.000 und 3.500 Euro. Im Gegensatz zum Test von Trekking-E-Bikes 2018 liegt der Fokus diesmal auf Komfort statt Sport: E-Bikes mit Wave-Rahmen sind besonders bequem zum Auf- und Absteigen.

Mit einer Gesamtnote von 1,7 (Gut) liegt das E-Bike Macina Tour 510 von KTM auf Platz eins und ganze 0,5 Notenpunkte vor dem Zweitplatzierten. Selbst ohne Motorunterstützung bleibt das Modell Macina Tour 510 wendig und angenehm zu fahren, so die Tester. Lob gab es ebenso für den Akku, der aus dem Hause Bosch stammt. Im Test erreichte er mit einer Ladung eine Reichweite von 55 Kilometern.

Auf den Plätzen zwei bis vier befinden sich die ebenfalls guten Tiefeinsteiger-Pedelecs Stevens E-Courier PT5, Pegasus Premio Evo 10 Lite und Raleigh Kent 9. Immerhin befriedigend abgeschnitten haben die Modelle Falter E9.8 KS Wave, Winora Sinus i9 und Kreidler Vitality Eco 7. Vor allem die Haltbarkeitsprüfung wurde einigen Pedelecs zum Verhängnis.

Das E-Bike von Kalkhoff ebenso wie das Modell Paramount 10G von Kettler beurteilten die Tester isgesamt sogar als mangelhaft. Bei beiden Pedelecs ist das Steckergehäuse des Akku-Ladegeräts in der Brandsicherheitsprüfung durchgefallen.

So geschehen 2018, 2020 und 2022. Und 2024 setzt das KTM Macina Gran 610 diese Erfolgsserie fort. Insgesamt elf Trekking-E-Bikes ließ die Redaktion der Stiftung Warentest gegeneinander antreten. In dem Test steckte ein Stück weit ein Systemvergleich. Auf der einen Seite drei günstige E-Bikes vom Discounter mit einem Hinterradnabenantrieb und Preisen zwischen 1.100 Euro und 1.600 Euro. Auf der anderen Seite hochwertige Modelle namhafter Hersteller, die auf einem Mittelmotor basieren und zwischen 2.150 Euro sowie 4.500 Euro kosten. Allen gemeinsam war dagegen die Rahmenform des Diamant-Rahmens. Zudem brachten alle Fahrräder das typische Profil eine Trekking-E-Bikes mit.

Beim genaueren Hinsehen überrascht das Auftauchen des KTM Macina Gran 610 im Test ein wenig. Eigentlich soll es euch ein treuer Begleiter auf den Radwegen durch die Stadt sein. Gleichzeitig bringt es allerdings Qualitäten mit, die aus ihm einen geeigneten Kandidaten für längere Touren machen.

Eine gefederte und versenkbare Sattelstütze erleichtert zum Beispiel nicht nur das Auf- und Absteigen, sondern verspricht erhöhten Fahrkomfort, gerade auf langen oder unebenen Strecken. Mit 80 Millimetern ist der Federweg an einem solchen Fahrrad ausreichend bemessen. Und die Kettenschaltung mit neun Gängen von Shimano bietet eine tolle Übersetzungsbandbreite, da KTM das Kettenblatt mit 42 Zähnen mit der größten verfügbaren Kassette kombiniert. Deren Ritzel decken einen Bereich zwischen elf und 36 Zähnen ab.

Schließlich hat die Redaktion die Testräder gewohnt harten Prüfungen unterzogen. Für jedes Fahrrad standen mehrere hundert Kilometer durch die Hügel der Steiermark in Österreich an. Bei Tag und bei Nacht ging es auf wechselnden Untergründen mit und ohne Gepäck gehörig zur Sache.

Dort galt es herauszufinden, wie sicher ist das Fahren mit den gewählten Trekking-E-Bikes, wie belastbar sind die verbauten Komponenten, wie leistungsfähig ist das E-Bike-System mit Blick auf Akkukapazität und Ladezeiten oder welchen Wert haben die Hersteller auf das Verwenden umweltschonender Materialien gelegt?

Vor allem hat die Juroren das Fahrerlebnis mit dem Modell beeindruckt. In ihrem Urteil heben sie das stabile Fahrverhalten hervor, das sich in Anstiegen, Abfahrten und Kurven zeige und das Zuladen von Gepäck bestens vertrage. Als angenehm empfanden sie die Sitzposition, die von breiten Reifen und einer guten Federung flankiert werde.

Für volle Zufriedenheit sorgte ebenfalls der Antrieb von Bosch, ein Smart System mit Performance Line CX-Motor, PowerTube 625-Akku sowie Intuvia 100-Display. Der Motor unterstütze kräftig und sei optimal abgestimmt, heißt es im Urteil.

Punkten konnte KTM darüber hinaus mit seiner eigenentwickelten Akkuentnahme. Der Hersteller arbeitet an der Stelle mit einer eigenen Aufnahme, die das Entnehmen des Akkus mit einem separaten Griff nach oben enorm erleichtert.

Während eines solchen Tests bewerten die Juroren gezielt spezielle Aspekte jedes Modells. Aus denen setzt sich am Ende die Gesamtnote zusammen. Letztendlich teilt sich das KTM den ersten Platz mit dem Kalkhoff Endeavour 5 Advance +.

Mit einer Summe von 3.890 Euro unterbietet es das Kalkhoff um rund 600 Euro. „Der Fokus von KTM Fahrrad liegt auf Qualität und Innovation“, kommentiert Johanna Grabner-Urkauf, Geschäftsführerin KTM Fahrrad den Testsieg.

Stiftung Warentest hat E-Bikes getestet und neue Sieger gekürt. Um die Auswahl zu erleichtern, können Interessierte auf Allroad-, Crossover-, Trekking- oder SUV-Bikes zurückgreifen.

Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 6/2024 insgesamt 11 Elektrofahrräder mit Preisen von 1100 bis 4500 Euro getestet. Alle 11 Trekking-Pedelecs sind mit Mittelmotor, hydraulischen Scheibenbremsen, StVZO-Ausstattung und voll integrierten Akkus ausgestattet.

Im Test erhielten sechs Pedelecs die Gesamtwertung "gut", während die restlichen fünf Modelle immerhin noch "befriedigend" abschnitten. Die Räder setzen unterschiedliche Schwerpunkte, mal sind sie sportlicher, mal komfortabler. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass sie keine Mountainbikes sind und nicht für Sprünge geeignet sind, da die Rahmen nicht darauf ausgelegt sind.

Die beiden Testsieger des Stiftung Warentest sind das Kalkhoff Endeavour 5 Advance+ und das KTM Macina Gran 610. Beide Trekking-E-Bikes erhalten die Note 1,8 und werden von den Testern als "famos, robust und sicher" beschrieben. Auf dem dritten Platz landet das Cube Kathmandu Hybrid One 625 mit der Note 2,0, das als Preistipp gilt, da es fast genauso gut ist wie die Testsieger, aber mit einem Preis von 3150 Euro deutlich günstiger ist. Unter den Modellen mit Hinterradmotoren schneidet das Maxtron MT-11 mit der Note 3,2 ("befriedigend") noch am besten ab.

Zum Vergleich: Im letzten Test und mit gleicher Gesamtnote 1,8 ist das KTM Macina Aera 671 LFC ab rund 3.900 Euro Sieger gewesen. In Sachen Sicherheit & Haltbarkeit holt sich das hochwertig verarbeitete Pedelec die Bestnote "sehr gut". Auch die Handhabung ist beim KTM-Modell recht einfach, der Akku lässt sich leicht laden, die Einstellungen sind selbsterklärend.

Leichte E-Bikes wie das KTM Macina Race SX wiegen unter 20 Kilogramm. Gerade für kleinere oder schwächere Menschen können manche E-Bikes zu schwer sein. Das gilt vor allem beim Fahren ohne Motorunterstützung, das durch das zusätzliche Gewicht anstrengender wird. Zudem können schwere E-Bikes Schwierigkeiten beim Schieben oder Parken bereiten.

Obwohl alle E-Bikes schwerer als die meisten herkömmlichen Fahrräder sind, gibt es auch vergleichsweise leichte Modelle, die unter 20 Kilogramm wiegen. Sie eignen sich für eine Vielzahl an Fahrradfahrerinnen und -fahrern, die mit einem schwereren Modell überfordert sein könnten.

Mit innovativer Motortechnik und automatischer Unterstützung haben Trekking-E-Bikes die Stiftung Warentest beeindruckt. Vor allem Modelle mit einem neuen Bosch-Mittelmotor überzeugten durch Leistung und Fahrkomfort.

Die Stiftung Warentest hat elf Trekking-E-Bikes unter die Lupe genommen, die speziell für längere Touren auf Asphalt und Schotter konzipiert sind. Besonders gut schnitten Modelle ab, die mit einer neuartigen Bosch-Automatik ausgestattet sind.

Im direkten Vergleich mit günstigeren E-Bikes mit Hinterradmotor zeigt sich ein klares Bild: Die hochpreisigen Modelle mit Mittelmotor bieten nicht nur eine bessere Gewichtsverteilung und Effizienz, sondern auch eine höhere Fahrsicherheit.

Drei E-Bikes in der Preisklasse von 3.900 bis 4.500 Euro haben sich im Vergleichstest der Stiftung Warentest besonders gut gemacht. Die Experten sind begeistert von der besonders feinfühligen Motorunterstützung und dem Top-Handling, mit dem sich auch längere Touren komfortabel bewältigen lassen.

Das Cube Kathmandu Hybrid One 625 erhielt die Note „gut (2,0)“ und landete damit auf dem dritten Platz. Es glänzt, so die Tester, durch seine umfangreiche Ausstattung und die robuste Bauweise. Das E-Bike eignet sich besonders für Fahrer, die Wert auf Langlebigkeit und Vielseitigkeit legen.

Das Disountermarkt-E-Bike Zündapp Z810 fällt im Vergleichstest vor allem durch seine unterdurchschnittliche Leistung in mehreren Schlüsselkategorien als Schlusslicht auf. Der Motor des Z810 reagiert oft träge und bietet ungleichmäßige Unterstützung, was insbesondere auf anspruchsvollen Strecken oder bei Steigungen zum Problem werden kann.

Wir arbeiten uns intensiv in die immer umfangreicher werdenden Apps ein, checken, welche Daten die Displays am Rad anzeigen, vergleichen Garantieleistungen der Hersteller, messen die Durchstiegshöhe, den Q-Faktor und die Lautstärke jedes Rads, wiegen es, betrachten im Dunkeln die Leistung der Lichtanlagen und schauen uns genau an, wie einfach etwa der Gepäckträger zu handhaben ist. Mehr als 120 Parameter umfasst unser Testschema.

Die Technik der E-Bikes ist stetig im Wandel. Zwar haben wir es in den vergangenen Jahren immer weiterentwickelt. Zuletzt aber passten die Kategorien, die Bewertungsvorgaben und somit die Endergebnisse nicht mehr genau.

Ganz oben auf der Innovationsliste: die Automatik-Schaltung. Gleich eine ganze Reihe an Testrädern im Großen ElektroRad-Test (GERT) 2025 sind mit den intelligenten Getrieben ausgestattet.

Die größte Zahl an Testrädern sind und bleiben allerdings die Mittelklasseräder im Preissegment zwischen 3000 und 5000 Euro. Doch genau hier bekommen Sie die attraktivste Mischung aus hochwertigen und innovativen Komponenten an clever zusammengestellten und für den jeweiligen Einsatzzweck optimierten Bikes.

Mit dem neuen Testschema hält auch eine neue Unterkategorie Einzug in den GERT: Trekking-Light. Etwas reduzierte Motorkraft, kleinere Akkus, dafür Fahrleistungen, die sehr nah dran sind am klassischen Trekkingrad ohne Motor. Dieses Konzept lockt zahlreiche Pendler, Tourenfahrer und sogar Radreisende an.

Und doch bleibt das klassische Trekkingrad mit großem Akku, kraftvollem Motor und vielseitiger Alltagsausstattung das beliebteste Pedelec in Deutschland.

Weiterhin ihren Platz hat zudem natürlich die Klasse der Trekkingräder, die von allem ein bisschen mehr bieten wollen - der Einfachheit halber nennen wir sie SUV. Wer sein Rad selten trägt, etwa in den Keller oder die Wohnung, muss nicht auf jedes Gramm achten. Mit dem höheren Gewicht bekommen die Fahrer dafür eine meist sehr satte Straßenlage, eine hohe Zuladung und viel Federungskomfort.

Mit den Testrädern in fünf Unterkategorien folgen die Stadträder. Diese Klasse ist noch einmal deutlich vielseitiger als die Trekking-Kategorie. Sie sind praktische Helfer, vielseitig, komfortabel und vergleichsweise preiswert.

Wie sehr das Thema Radgewicht an Bedeutung gewinnt, zeigt sich daran, dass erstmals seit Beginn des GERT das Durchschnittsgewicht aller Testräder (ohne Cargo-Bikes) gesunken ist - und zwar deutlich. 25,6 Kilogramm ist der Mittelwert. Im vergangenen Jahr lag der noch bei 27,1 kg.

Nicht gesunken ist der mittlere Preis. Er liegt bei 4950 Euro und somit etwas über dem Vorjahresschnitt.

So ordnen wir etwa jedes Rad danach ein, für welchen Fahrertyp es am besten passt. So ordnen wir etwa jedes Rad danach ein, für welchen Fahrertyp es am besten passt.

Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse

Kriterium Erkenntnis
Testsieger 2024 Kalkhoff Endeavour 5 Advance+ und KTM Macina Gran 610 (Note 1,8)
Preistipp Cube Kathmandu Hybrid One 625 (Note 2,0)
Motorart Mittelmotoren bieten bessere Gewichtsverteilung und Effizienz
Preisspanne Gute E-Bikes ab ca. 3.200 Euro
Akkulebensdauer 500 bis 1.000 Vollladezyklen

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