Elektroroller boomen, und die Zahl der Hersteller wächst stetig. In größeren Städten buhlen immer mehr Scooter-Verleihfirmen um Kunden, und der Verkauf an Privatkunden legt pro Jahr um gut 50 Prozent zu. Die Gründe für die Beliebtheit der E-Roller liegen auf der Hand: Sie sind vor allem im innerörtlichen Verkehr praktisch, weil man dort mit ihrer überschaubaren Reichweite meist gut auskommt. Nicht nur Fahrer, sondern auch Anwohner freuen sich über den lokal emissionsfreien und fast lautlosen Antrieb.
Hinzu kommt: Der Führerschein AM, den man für Kleinkrafträder bis 45 km/h braucht, ist im Autoführerschein enthalten, im Motorrad-Lappen sowieso. Ansonsten ist die AM-Lizenz ab 16 zu erwerben, in den neuen Bundesländern sogar schon mit 15 - die restlichen Länder dürfen sich nach einem Beschluss der Bundesregierung anschließen. Auch schön: Die Versicherung, das "kleine Kennzeichen", kostet jährlich je nach Alter der Nutzer nur zwischen rund 50 und 100 Euro inklusive Teilkasko.
ADAC Elektroroller Test: Vespa, Schwalbe und Co. im Vergleich
Der ADAC hat Elektroroller zu Preisen zwischen 2300 und 6400 Euro getestet. Die Scooter von Vespa, Schwalbe und anderen sind maximal 45 km/h schnell. Zwar können sich Govecs Schwalbe und Vespa Elettrica als teuerste Vertreter am Ende klar behaupten. Am besten gelingt dies der Schwalbe, die in Sachen Fahrwerk, Federung und Bremsen große Reserven hat. Sie ist allerdings auch der schwerste Roller.
Ähnlich gut die Vespa, bei den anderen gilt: Je kleiner die Räder (unu mit 10-Zoll-Mini-Bereifung), desto rumpeliger der Komfort und wackeliger der Geradeauslauf. Zugelassen für zwei Personen sind alle Kandidaten, allerdings wird's auf unu und Vässla dann beklemmend eng. Kleinere und größere Staufächer sind praktisch, am wenigsten davon hat die Schwalbe zu bieten. Ein kleinerer Jethelm passt - mit Glück - nur bei Vespa und Niu unter die Sitzbank. Schön das eigene Handyfach im Niu mit Lademöglichkeit; der Niu punktet zudem mit einer guten Handy-App, die per Online-Verbindung von überall her Auskunft über Ladestand, Reichweite oder Standort des Rollers erlaubt.
Zur Alltagstauglichkeit gehört natürlich auch die Sicherheit bei Nacht, sprich: die Qualität der Beleuchtung. Vier Roller setzen bereits auf moderne LED-Scheinwerfer - nicht nur Vespa und Schwalbe als ohnehin teure Modelle, sondern auch Niu und Vässla. Das restliche Trio muss mit konventionellem Halogenlicht auskommen, was besonders beim Kumpan zu höchst mageren Ergebnissen führt: Sogar mit Fernlicht reicht der Lichtkegel gerade mal zehn Meter weit, womit er sich für Nachtfahrten disqualifiziert.
Ein (vermeidbarer) Sicherheitsmangel, deshalb: Abwertung, letzter Platz. Kumpan hat auf Anfrage des ADAC versprochen, beim Licht nachzubessern. Für bereits verkaufte Roller werde es auch Nachrüstsätze mit LED-Licht geben.
Ladezeiten und Akkus
Bei den übrigen Scootern lassen sich die Akkus zum Laden herausnehmen - ein großer Vorteil in der Stadt, da Besitzer dort nur selten eine Steckdose an der Haustür haben. Doch auch das Laden daheim ist bei einigen Rollern nicht ohne Krux: Die Ladegeräte von Kumpan, unu und Vässla haben nur einen Stecker, bei mehreren Akkus kann also nur jeweils einer geladen werden. So oder so: Die Ladung einer leer gefahrenen Batterie dauert - zwischen erträglichen knapp vier Stunden bei der Vespa bis zu 8,5 Stunden beim Niu (siehe Grafik).
E-Roller: Tipps für Verbraucher
Wer sich für einen E-Roller interessiert, sollte vor dem Kauf unbedingt eine Probefahrt machen. Die Roller fallen unterschiedlich groß aus; wer lange Beine hat, behindert womöglich mit seinen Knien den Lenkeinschlag. Bei großen Rollern wiederum kommen kleinere Menschen nicht mit beiden Füßen auf den Boden.
Einige Roller kann man nur im Internet kaufen. Diese Scooter werden geliefert, die Endmontage (z.B. Montage der Spiegel) ist Sache des Kunden. Heißt: Eine Probefahrt ist hier nicht möglich. Servicepartner findet man oftmals nur in Großstädten. Unbedingt checken, wo der E-Roller aufgeladen werden kann. Modelle mit fest verbautem Akku lassen sich nur per Kabel an der Steckdose laden. Dagegen können herausnehmbare Akkus bequem in der Wohnung Strom tanken und bieten so mehr Flexibilität.
Gut überlegen, welche Strecken anfallen. Wer mit der Reichweite in der Basisversion auskommt, kann auf Zusatzakkus verzichten und viel Geld sparen. Einige Städte bieten eine finanzielle Förderung beim Kauf eines E-Rollers an. Interessenten sollten sich vor dem Kauf bei ihrer Stadt informieren.
Kleinkrafträder bis 45 km/h dürfen auch in der Stadt nicht überall fahren. Kraftfahrstraßen oder Autobahnen sind tabu.
Wie wir getestet haben
Bei der Alltagstauglichkeit wurden die Abmessungen und das Gewicht der jeweiligen Fahrzeuge ermittelt. Die Verarbeitung (Ausführung von Innen- und Außenverkleidung, Bremsleitungen und Kabel) wurde subjektiv beurteilt. Bezüglich ihrer Dichtigkeit mussten die Roller auch einen Beregnungstest absolvieren, bei dem die Fahrzeuge 20 Minuten lang mithilfe eines Fahrtwindgebläses beregnet wurden. Somit wurde eine Fahrt bei Regen simuliert. Beim Kriterium Handling stand das Rangieren des Rollers im Vordergrund sowie das Abstellen mit Seiten- und/oder Hauptständer.
Beim Punkt Gepäckunterbringung beurteilten unsere Tester die Staufächer in der Verkleidung und unter der Sitzbank subjektiv. Im Bereich Wartung wurde subjektiv bewertet, wie verständlich und umfangreich die Bedienungsanleitung ist und ob sie in Papierform dem Roller beiliegt oder lediglich in digitaler Form verfügbar ist. Wichtig war außerdem, welche Wartungsarbeiten der Kunde selbst durchführen kann. Auch das mitgelieferte Bordwerkzeug, eine genaue Beschreibung sowie der Aufwand zur Stilllegung des Rollers wurden bewertet.
Der Beleuchtungstest fand in einer dunklen Halle sowie im Rahmen einer Nachtfahrt auf öffentlichen Straßen statt. Die Bewertung der Ausleuchtung, Leuchtweite und Helligkeit von Abblend- und Fernlicht erfolgten subjektiv. Im Kapitel Ergonomie geht es um den Sitzkomfort. In die subjektive Bewertung flossen der Komfort der Sitzbank, die Beinhaltung, die Form des Lenkers, der Sitzkomfort mit Sozius sowie die Gestaltung der Rückspiegel ein. Auch für den Beifahrer wurden Sitzbankkomfort, Position der Fußrasten, Haltemöglichkeiten sowie das Auf- und Absteigen bewertet.
Bei der Beurteilung des Cockpits ging es um diese Punkte: Wie gut sind die Instrumente bzw. Displays ablesbar? Wie einfach sich der E-Roller starten? Welche Infos liefert der Bordcomputer? Eine Abwertung gab es bei nicht vorhandenen Anzeigen für Restreichweite und Restladezeit. Als Letztes wurde die Genauigkeit des Tachos auf dem geeichten Fahrleistungsprüfstand bewertet.
Im Testkapitel Antrieb wurden die Dosierbarkeit des Gasgriffs, das Ansprechverhalten des Motors sowie das Motorgeräusch subjektiv bewertet. Die Tester ermittelten die Beschleunigung aus dem Stand auf 40 km/h in jeweils zehn Messungen pro Fahrzeug. Ihre Steigfähigkeit mussten die Roller an einer 16-prozentigen Steigung beweisen. Der mit 135 kg beladene Roller stand hierbei am Hang und musste eine Strecke von zehn Metern schnellstmöglich zurücklegen.
Beim Reichweitentest befuhren die E-Roller mit voll geladenem Akku einen acht Kilometer langen Kurs mit zehn definierten Haltepunkten so lange, bis sie stehen blieben. Beladen waren sie mit einem 80 kg schweren Fahrer. Wenn ein Roller über verschiedene Fahrmodi verfügte, kam jener zum Einsatz, der das Maximaltempo von 45 km/h ermöglichte. Hinzu kamen je zwei Fahrten pro Scooter auf dem Fahrleistungsprüfstand - zunächst bei 20° C und anschließend bei 0° C, jeweils unter Volllast bis zum Stillstand.
Nach dem Reichweitentest wurde jedes Fahrzeug an einer haushaltsüblichen Steckdose vollgeladen. Die nachgeladene Strommenge sowie die Ladedauer wurden gemessen. Einen Bonus gab es für herausnehmbare Akkus, die Ausstattung mit mehr als einem Akku und für einen Ladeanschluss außen am Fahrzeug. Ein Malus gab es, wenn bei herausgenommenen Akkus diese nicht gleichzeitig, sondern nur nacheinander geladen werden konnten. Ebenfalls einen Malus gab es für ein Ladegerät mit deutlich hörbarem Lüftergeräusch und für ein Ladekabel, das kürzer als 3,5 m war.
Im Kapitel Fahreigenschaften wurde die Fahrstabilität subjektiv beurteilt, hier ging es neben der Spurstabilität auch um die Stabilität beim Bremsen und Beschleunigen. Wie handlich sich die Scooter fahren lassen, prüften die Tester subjektiv auf einem Slalomparcours. Zusätzlich wurden beim Kurvenfahren das Lenkverhalten in Schräglage sowie die Lenkpräzision bewertet. Einen Malus gab es für frühzeitig aufsetzende Seiten- oder Hauptständer.
Der Bremsweg wurde mittels GPS-Messsystem aus 40 km/h ermittelt - es gab je zehn Messungen in beide Fahrtrichtungen. Den Federungskomfort bewerteten die Tester subjektiv auf öffentlichen Straßen - im Solo- und im Soziusbetrieb. Diese Frage, welches Mofa kaufen, ist natürlich schwer objektiv zu beantworten. Jeder hat einen unterschiedlichen Geschmack und andere Ansprüche.
Die besten 50ccm Mopeds 2025
Für 2025 gibt es eine beeindruckende Auswahl an 50ccm Mopeds, die sowohl durch Technik als auch Design überzeugen. Die Beta 50 RR Track besticht mit einem 49,7ccm Zweitaktmotor und einem neuen 6-Gang-Getriebe, das für geschmeidigere Schaltvorgänge sorgt, während die Rio MRT50 Tropy mit einem AM6-Motor und einer 41mm Upside-Down-Gabel für komfortables Fahren sorgt. Die Vendee Abarth Chef RR50 bietet ähnliche Leistung und eine einstellbare Gabel für individuelle Anpassung, während die Scherco 50 SMRS Factory mit ihrem sportlichen Design und robusten Federungssystem besonders für Fahrer mit höheren Ansprüchen geeignet ist.
Wer eher ein praktisches Moped für den Stadtverkehr sucht, ist mit der Vespa Prisma 50 gut beraten, die mit ihrem luftgekühlten Viertaktmotor und komfortablen Sitz eine ideale Wahl für den täglichen Gebrauch darstellt.
Top 5 Modelle im Detail
- Beta 50 RR Track: Überarbeiteter 49,7ccm Zweitaktmotor, neues 6-Gang-Getriebe, verbesserte Rahmenkonstruktion.
- Rio MRT50 Tropy: AM6-Motor, 41mm Upside-Down-Gabel, Monoshock-Federbein, ergonomische Sitzbank.
- Vendee Abarth Chef RR50: Minarelli AM6-Motor, einstellbare 41mm Upside-Down-Gabel, 9,5 Liter Tank.
- Scherco 50 SMRS Factory: Minarelli AM6-Motor, 6-Gang-Getriebe, 41mm Upside-Down-Gabel, Monoshock-Federbein.
- Vespa Prisma 50: Luftgekühlter Viertaktmotor mit drei Ventilen, komfortable Sitzbank, digitale Anzeige.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die 50cc Mopeds für 2025 eine spannende Auswahl bieten, die für unterschiedliche Ansprüche und Vorlieben geeignet ist. Die Beta 50 RR Track sticht durch ihr sportliches Design und die technischen Innovationen hervor, während die Rio MRT50 Tropy und die Vendee Abarth Chef RR50 mit ihrer Leistungsstärke überzeugen. Die Scherco 50 SMRS Factory bietet ein gutes Gesamtpaket für sportliche Fahrer, während die Vespa Prisma 50 perfekt für den Stadtverkehr geeignet ist.
Die besten 125ccm Roller
125ccm-Roller erfreuen sich großer Beliebtheit - ob für den täglichen Weg zur Arbeit, den Stadtverkehr oder entspannte Wochenendtouren. Sie bieten die perfekte Balance zwischen Wendigkeit, Sparsamkeit und ausreichend Leistung für kurze bis mittellange Strecken.
Top 3 der 1000PS Top Awards 2023
- Yamaha XMAX 125: Mit dem 2023er Update setzt der Sportroller neue Maßstäbe in der 125er Klasse. Wer noch exklusiver unterwegs sein will, kann auch zumn XMAX Tech Max greifen, der Features wie eine erweiterte Connectivity mitbringt.
- Honda SH125i: Dank seines tiefen Durchstiegs sehr zugänglich und bietet überraschend viel Stauraum für solch einen Roller. Dank seiner 16 Zoll Räder strotzt er vor Stabilität und ist somit eine beliebte Wahl für städtische Pendler.
- Honda Forza 125: Mit hochwertiger Verarbeitung, umfangreicher Ausstattung und viel Stauraum bietet er alles, was man von einem Sportroller erwartet. Dank der ausladenden Verkleidung punktet der Forza 125 mit gutem Wind- und Wetterschutz.
Elektromofas bis 25 km/h
E-Mopeds bis 25 km/h bieten eine umweltfreundliche und kosteneffiziente Möglichkeit für den urbanen Verkehr. Mit ihrem leisen Elektromotor und der bequemen Sitzposition sind sie ideal für kurze und mittlere Strecken in der Stadt geeignet.
Empfehlungen
- eFlux Street 20: Ein E-Roller mit einer maximalen Geschwindigkeit von 20 km/h und 500 Watt Motorleistung. Der Roller ist vollgefedert mit Stoßdämpfer hinten und vorne.
Elektro-Roller / E-Mofas bis 45 km/h (50ccm)
Die teuersten Modelle (Vespa Elettrica und Schwalbe von Govecs) bieten zwar hohe Qualität, kosten aber weit über 5.000 Euro und sind damit deutlich teurer als andere Modelle. Hier eine Auswahl von E-Roller, die in unseren Augen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.
- E-Roller „Falcon“ von Elektroroller Futura: Der leistungsstarke 3400-Watt-Motor des Elektroroller Falcon schafft einen Top-Speed von 45 km/h, bei einer Reichweite von bis zu 80 km.
- Elektromoped „E-City 45 Hero“ von Rolektro: Dieses leichte E-Mofa schafft dank eines 2000 W starken Elektromotors eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h.
- E-Roller „Hawk 3000“ von Elektroroller Futura: Der Elektroroller Hawk 3000 bietet mit seinem 3000-Watt-Motor eine Reichweite von bis zu 70 km bei einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h.
Worauf es beim Kauf eines Elektrorollers ankommt
Rasante Beschleunigung, geringer Geräuschpegel und emissionsfreie Fahrt: Das sind die Gründe, warum die Verkäufe von E-Roller um etwa 50% pro Jahr zunehmen. Sie gelten als die perfekte Alternative zum Moped mit Benzinmotor. Die E-Roller bis 45 km/h sind äquivalent zu 50 ccm-Motorrollern.
Checkliste
- Rechtliche Lage: Für einen E-Roller mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit reicht wie bei 50ccm-Rollern ein Auto- oder Mopedführerschein (AM), Mindestalter ist somit 16 bzw. 18 Jahre (je nach Bundesland teilweise unterschiedlich). Es besteht Helmpflicht.
- Versicherung: Die Versicherung für einen Elektro-Roller („kleines Kennzeichen“) kostet im Jahr ab etwa 50 Euro inklusive Teilkasko. Die exakte Summe ist auch vom Alter des Nutzers abhängig.
- Reichweite: Wie weit man mit dem E-Roller kommt, hängt von der Kapazität des Akkus und vom Verbrauch ab. Einsteigermodelle bieten durchschnittlich eine Reichweite ab etwa 30 km, Spitzenmodelle bis zu 100 km und teils noch mehr.
- Ladedauer: Die Ladedauer variiert je nach Modell zwischen etwa 4 Stunden bis hin zu 8 Stunden. E-Roller mit herausnehmbarem Akku sind für alle jene interessant, die keine Lademöglichkeit in der Nähe des geparkten Rollers haben.
- Motor: Die Motorleistung in Watt entscheidet über die Fahrleistung bzw. die Beschleunigung. Kurz: Je mehr Watt, desto rasanter ist die Beschleunigung.
- Fahrkomfort: Die Größe der Räder ist entscheidend für den Fahrkomfort. Es gilt: Je kleiner die Räder sind, desto „rumpeliger“ wird die Fahrt, besonders über unebene Fläche wie z.B. Kopfsteinpflaster.
Häufige Fragen
- Was ist beim Kauf eines Elektro-Rollers wichtig? Die Reichweite, Ladedauer, herausnehmbarer Akku, Motorleistung und Fahrkomfort sind entscheidende Faktoren.
- Welche Roller mit Elektromotor haben einen herausnehmbaren Akku? Elektroroller Futura “Falcon” und Elektroroller Futura „Hawk 3000“.
- Welchen Führerschein braucht man für einen Elektro-Roller? Für einen E-Roller mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit reicht ein Auto- oder Mopedführerschein (AM).
- Welche Förderungen für E-Roller gibt es in Deutschland? E-Roller werden in Deutschland nicht bundesweit gefördert, einzelne Städte und Kommunen bieten aber immer wieder Förderungen beim Kauf eines solchen Gefährtes.
Typen von Motorrollern
Welcher Roller für welchen Einsatzzweck?
- Mofa-Roller: Die kleinsten Roller-Vertreter sind besonders bei Jugendlichen unter 16 Jahren beliebt und zeichnen sich durch Motoren mit höchstens 49 cm³ Hubraum sowie einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h aus.
- Mokick-Roller: Auch sie sind bei Jugendlichen sehr beliebt, sie dürfen ab einem Alter von 16 Jahren gefahren werden und haben einen Hubraum von höchstens 49 cm³ und einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h.
- Leichtkraft-Roller: Sie bieten eine maximale Leistung von 11 kW (15 PS) bei Hubräumen bis 125 cm³ und damit mehr Durchzug und Höchstgeschwindigkeit.
- Großroller: Die größten Motorroller sind auch die komfortabelsten und eignen sich damit sogar für lange Touren. Großroller können Hubräume bis 840 cm³ und Höchstgeschwindigkeiten bis 190 km/h erreichen.
- Elektroroller: Elektrisch angetriebene Roller eignen sich für umweltbewusste und zukunftsorientierte Fahrer/innen, die sich nicht vor den im Vergleich höheren Anschaffungskosten scheuen.
Kosten
Die Spanne für die Anschaffungskosten eines neuen Rollers liegt zwischen günstigen Preisen um die 1.000 Euro („Baumarkt“- bzw. Spitzenpreise gehen bis in den fünfstelligen Bereich hinein. Hinzu kommen die Unterhaltskosten für Versicherung, Wartung, Reparaturen und Kraftstoff.
Tabelle: Vergleich von Elektrorollern
| Modell | Motorleistung | Reichweite | Höchstgeschwindigkeit | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Elektroroller Futura "Falcon" | 3400 Watt | 80 km | 45 km/h | Herausnehmbarer Akku |
| Rolektro "E-City 45 Hero" | 2000 Watt | N/A | 45 km/h | Leicht, entnehmbarer Akku |
| Elektroroller Futura "Hawk 3000" | 3000 Watt | 70 km | 45 km/h | Geringer Wartungsaufwand |
| eFlux Street 20 | 500 Watt | 20 km | 20 km/h | Vollgefedert, Straßenzulassung |
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