Es gibt noch immer viele junge Menschen, die gerne Motorrad fahren würden. Im Weg stehen meist die horrenden Kosten für den Führerschein, im Schnitt werden dafür rund 1500 Euro fällig. Doch selbst wer diese finanzielle Hürde genommen hat, kann oft nicht gleich zu seinem Traummotorrad greifen, denn wer zwischen 18 und 24 Jahre alt ist, darf nur den Führerschein A2 machen. Der begrenzt die Motorleistung auf maximal 35 kW (48 PS) und das Leistungsgewicht auf fünf Kilogramm pro Kilowatt.
Wer die Klasse A2 bestanden hat, steht vor der Frage, welches Motorrad es nun sein soll. Grundsätzlich gilt es zwischen zwei Varianten zu unterscheiden: Bikes, die serienmäßig nicht mehr als 48 PS leisten und Motorräder, die auf diese Leistung gedrosselt werden. Viele Modelle werden von den Herstellern schon beim Neukauf gegen geringen Aufpreis auch auf 35 kW gedrosselt angeboten. Doch auch hier gilt eine Einschränkung, denn die Motorräder dürfen offen höchstens die doppelte Leistung, also maximal 70 kW (95 PS) haben.
Früher war es möglich, selbst mehr als 150 PS starke Superbikes auf 48 PS zu drosseln, auch wenn die sich dann fürchterlich fuhren. Es ist daher kein Zufall, dass viele Modelle von den Herstellern mit 95 PS homologiert werden, obwohl sie technisch zu deutlich mehr in der Lage wären. Der Vorteil für den Käufer liegt darin, dass er nach zwei Jahren mit dem gedrosselten Modell und bestandenem Führerschein Klasse A, die Drosselung wieder relativ günstig entfernen kann und dann mit offener Leistung fahren darf, ohne sich ein neues Motorrad kaufen zu müssen. Aber: Die Mehrleistung muss er natürlich eintragen lassen und der Versicherung melden, die das Motorrad dann in eine teurere Klasse einstufen.
Allerdings gibt es ältere Gebrauchtmotorräder, die zwar weniger als 36 kW in der Zulassungsbescheinigung eingetragen haben, aber wegen ihres zu geringen Gewichts nicht mit der Klasse A2 gefahren werden dürfen. Dazu zählen unter anderem etliche Zweitakter. So mancher Führerscheinneuling guckt nur auf die eingetragene Leistung und nimmt bei weniger als 49 PS automatisch an, er dürfe die Maschine fahren. Wer erwischt wird, ob unwissend oder nicht, macht sich strafbar wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und das kann teuer werden.
Empfehlenswerte Motorräder für Anfänger
Hast du dir diese Frage schon mal gestellt? Noch nie war das Angebot so vielseitig. Vom unkompliziertesten Cruiser bis zum sichersten Sport Tourer.
BMW
Das Einstiegsmodell von BMW stammt aus einer Kooperation mit TVS in Indien, wo die G 310 R auch gebaut wird. Nach einer Überarbeitung des Designs im vergangenen Jahr wirkt die kleine BMW moderner und cooler. Ihr 313-cm3-Einyzlinder reißt zwar keine Bäume aus, reicht aber zum zügigen Vorwärtskommen, immerhin leistet er 34 PS und die G 310 R wiegt nur 159 kg. Sie bietet sogar eine Anti-Hopping-Kupplung.
Die G 310 GS sieht aus wie eine geschrumpfte R 1250 GS, nur ohne Boxermotor. Sie basiert auf der G 310 R, hat jedoch längere Federwege, eine aufrechte Sitzposition und Windschutz. Eine Gepäckunterbringung ist durch den serienmäßigen Heckträger einfach. Die GS wiegt zwar 175 kg und damit 16 kg mehr als die R, bietet jedoch nur unwesentlich schlechtere Fahrleistungen. Allerdings ist ihr Preis mit 6370 Euro höher.
Benelli
Hinter der altehrwürdigen Marke Benelli steckt heute der chinesische Quianjiang-Konzern (QJ). Designt werden die Motorräder immer noch in Italien, aber in China gebaut, daher kann sie für vergleichsweise günstige 6199 Euro angeboten werden. Die Reiseenduro ist das meistverkaufte Motorrad in Italien. Ihr Reihenzweizylinder mit 500 cm3 liefert 48 PS und lässt sich sogar halbwegs schaltfaul fahren. Mit 235 kg ist die TRK 502 kein Leichtgewicht, doch ihre Stärke liegt im komfortablen Touren.
Brixton
Die Marke Brixton gehört zur österreichischen KSR-Gruppe, die ein cleveres Geschäftsmodell verfolgt. Entworfen werden die Modelle in Österreich und günstig in China gefertigt. Doch im Falle der Brixton Crossfire 500 kommen qualitativ hochwertige Komponenten zum Einsatz: KYB-Gabel und -Federbein und ein Bosch-ABS. Auffallend ist das scharf hervorstechende "X" am Tank. Optisch kommt die Crossfire 500 im Retro-Look mit hübschen Drahtspeichenrädern.
Fantic
Wer ein schickes Motorrad im Retro-Stil sucht, mit der er sich auch abseits befestigter Pfade austoben kann, sollte die Fantic Caballero 500 Scrambler (Test) in Betracht ziehen. Das italienische Bike mit dem Tropfentank, dem Doppelrohrauspuff und der fetten Upside-down-Gabel ist ein echter Hingucker. Angetrieben wird es von einem chinesischen Einzylindermotor, der 40 PS liefert und den 157 kg leichten Scrambler ordentlich vorantreibt. Für 6990 Euro bietet die Fantic viel Spaß.
Honda
Die Honda CRF 300 L Rally leistet zwar nur 27 PS, aber man sollte sie keinesfalls unterschätzen, denn mit Federwegen von 260 mm vorne und 265 mm hinten ist sie ein ernsthaftes Dirt Bike. Dabei bringt die Honda nur 157 kg mit vollem 13-Liter-Tank auf die Waage, was ihr im Gelände zusätzliche Vorteile verschafft. Dank ihres geringen Verbrauchs schafft die CRF 300 L Rally über 400 km Reichweite, was wiederum die Fernreisenden aufhorchen lässt.
Es gibt kaum ein ausgereifteres Motorrad als die Honda CB 500 F. Das Naked Bike mit dem 48 PS starken Reihenzweizylinder hat sich seit dem Start 2013 über 100.000-Mal verkauft. Ihr Ruf als Fahrschulmotorrad darf als Kompliment verstanden werden, kaum ein anderes Motorrad lässt sich so unkompliziert fahren. Für 2022 wurde sie überarbeitet und bekam eine Big-Piston-Gabel von Showa, eine zweite Bremsscheibe vorne, radiale Bremssättel sowie leichtere Felgen und Schwinge.
Natürlich bietet der weltgrößte Motorradhersteller auch ein Einsteiger-Bike im dezenten Reiseenduro-Look. Auch wenn die Honda CB 500 X komplett anders wirkt, basiert sie doch auf der CB 500 F, verfügt aber über längere Federwege, hohen Windschild, komfortable Sitzbank, breiten Endurolenker und 19-Zoll-Vorderrad. Sie soll die Tourenfraktion ansprechen und mit ihrem 18-Liter-Tank für ordentlich Reichweite sorgen.
Husqvarna
Die Husqvarna Vitpilen 401 stellt die Avantgarde in der Einsteigerklasse dar. Star-Designer Kiska wollte sich hier vom kantigen KTM-Design lösen - die Vitpilen 401 basiert auf der KTM 390 Duke (Test) - und etwas völlig Neues wagen. Der nahtlos in die Sitzbank übergehende Tank mit der seitlichen Erhebung ist gewagt, aber absolut eigenständig. Die Vitpilen 401 leistet wie ihr Schwestermodell 44 PS und zeigt ein superbes Handling.
Kawasaki
Sie ist wieder da! Nach einem Jahr Abwesenheit kehrt die Ninja 400 (Test) wieder ins Programm von Kawasaki zurück, diesmal mit der Abgasnorm Euro 5. Der kleine Sportler verbuchte schon immer hohe Sympathiewerte und entpuppte sich stets als problemloser Kurvenwetzer. Der Zweizylinder holt 45 PS aus 399 cm3 - das reicht für viel Vergnügen auf der Landstraße.
KTM
Die KTM 390 Duke steht seit Jahren auf der Bestsellerliste und das ist kein Zufall. Die quirlige Österreicherin wuselt wie von allein durch Kurven und bereitet enormen Spaß. Ihr Einzylinder steht mit 44 PS gut im Futter und beschleunigt die 163 kg schwere Duke durchaus flott. Dazu gesellt sich ein cooles Design, was vor allem bei jungen Motorradfahrern sehr gut ankommt. Serienmäßig ist ein TFT-Display an Bord und selbst an einstellbare Handhebel hat KTM gedacht.
KTM hat seine Wurzeln im Offroad-Sport, da war es Ehrensache, dass der 390 Duke auch eine kleine Adventure zur Seite gestellt wird. Sie glänzt mit längeren Federwegen, einer kleinen Verkleidung und Windschild. Die Federelemente sind in der Dämpfung einstellbar und auch Kurven-ABS ist in der Preisklasse keine Selbstverständlichkeit. Sie bringt rund 170 kg auf die Waage.
Mash
Die Mash X-Ride 650 erinnert mit dem weiß lackierten Tank und den goldenen Felgen nicht zufällig an die legendäre Yamaha XT 500. Mash ist eine noch junge, französische Firma und lässt seine Modelle in China fertigen. Der luftgekühlte, 644 cm3 große Einzylindermotor stammt von Shineray und ist ein exakter Nachbau des Honda-Dominator-Motors von 1988.
Royal Enfield
Man mag bei einer fast 200 kg schweren Reiseenduro über 24 PS aus einem luftgekühlten, 411 cm3 großen Einzylinder lächeln. Fakt ist aber, dass die Royal Enfield Himalayan ihren Fahrer stets zuverlässig ans Ziel trägt und auch vor üblen Schotterpisten nicht zurückschreckt. Sie bietet erstaunlich guten Komfort und zudem ist sie mit einer Sitzhöhe von 800 mm auch für eher Kleingewachsene geeignet.
Der indische Hersteller Royal Enfield nimmt seit geraumer Zeit auch den europäischen Markt ins Visier. Die Interceptor INT 650 hat einen Zweizylindermotor mit 648 cm3 Hubraum und leistet 48 PS. Zwar muss sie 217 kg beschleunigen, aber wer nicht auf Zeitenjagd geht, wird das Retro-Bike mögen. Sie ist ein Bike zum Cruisen und Genießen, einzig die Sitzbank dürfte besser gepolstert sein.
Voge
Der chinesische Loncin-Konzern möchte sich mit seinem Label Voge in Europa etablieren. Die 500 AC ist optisch gelungen, mit einem kurzen Heck, LED-Sheinwerfer und eher knappen Flächen, nur der Endschalldämpfer geriet etwas extravagant. Der rundliche Tank bunkert 19 Liter Benzin und verschafft der Voge ordentlich Reichweite. Ihr flüssigkeitsgekühlter Reihenzweizylinder ist 471 cm3 groß und leistet 48 PS.
Yamaha
Die Yamaha MT-03 hat mit ihrem 321 cm3 großen Zweizylinder zwar einen kleinen Hubraumteilnachteil gegenüber einigen Konkurrenten, aber für 168 kg Leergewicht reichen die 42 PS aus, allerdings muss der Motor dafür gedreht werden. Ihr großer Vorteil ist das spielerische Handling, die Yamaha lässt sich wie ein Fahrrad durch Kehren scheuchen. Außerdem entpuppt sich das Naked Bike als sehr sparsam im Verbrauch.
Weitere Tipps für Anfänger
Für den Anfang solltest Du Dir ein Motorrad auswählen, das nicht zu schwer und nicht zu hoch motorisiert ist - Sicherheit geht vor. Viele BMW Motorräder kannst Du schon mit dem A2 Führerschein fahren. Der Roadster BMW G 310 R, das Adventure-Bike BMW G 310 GS sowie die beiden Scooter BMW C 400 X und C 400 GT verfügen über 25 kW (34 PS). Der elektrische Scooter BMW CE 04 bringt Dich mit 31 kW (42 PS) dynamisch durch die City.
Es ist viel wichtiger das du dich auf dem Bike wohlfühlst.... Die Garantie das...am Ende.. nichts kaputt geht, gibt es nicht....und zwar bei keiner Marke!!!... Das Ding ist Schrauber-freundlich und läuft nach Jahrzehnten noch ordentlich. Auch wenn sie inzwischen immer mal wieder Zuwendung braucht. Mit die besten Langläufer sind Maschinen wie Honda Transalp oder Yamaha XJ. Solide ist heute vieles. BMW hat in dieser Klasse nichts. Vielleicht gefällt dir ja neben der MT auch eine Kawa Z650. Es gibt mehr als genug AUswahl und schlechte Qualität kommt, wenn überhaupt, aus China. Brixton usw. Gerade die Zweizylinder mit 60 - 80 PS sind die idealen Einsteigermodelle und machen auch erfahrenen Bikern sehr viel Spass. Die Japaner sind grundsolide und bedingungslos zu empfehlen. Also probieren welche dir am besten passt und gut ist.
Also ... Ich fahre ja "nur" eine Honda cb125R, finde das Fahrverhalten super und könnte mir vorstellen, dass eine CB300R / CB600R ähnlich gut zu fahren sind und deiner naked bike Idee entgegen kommen. Honda sagt man ohnehin eine lange Haltbarkeit nach, aber auch bei Yamaha macht man nichts falsch. Fantic baut auch nette Bikes, (caballero 500) schau dich um.Genau das meinte ich ja... Man soll beim Kauf eines Zweirads nicht auf..gut gemeinte Tipps hören...da bringt das nichts, das ein Typ total auf Kawa abfährt, und ein anderer Suzuki favorisiert..das eingene Bauchgefühl entscheidet... deshalb habe ich empholen das zu kaufen was man wirklich möchte...wen er die Yamaha wirklich gut findet.... Fazit... Damit kannst du erstmal 1...2 Jahre fahren, Erfahrungen sammeln, zum Einen das Fahren allgemein und zum Anderen, ob das Motorrad zu Dir passt / ist es gut geeignet für das was du damit machen willst. In dieser Zeit bekommst du mit, wie du das Motorrad am häufigsten einsetzt (Daily Driver, Reisen / Urlaube, Tagesausflüge, Feierabendrunden).
Die Duke, kann ich ebenfalls empfehlen; habe selber eine Duke 690; ein besseres Handling wirst du kaum finden. Beide sind jedoch schwierig bis 3000€ zu finden. Am Ende musst du auf jedenfall probesitzen und probefahren; denn die Ergonomie und das "wohlfühlen" ist das wichtigste. Geniales Konzept, wie ich finde. Um die ersten Kilometer komfortabel und einfach zu gestalten, fördern wir Dich mit einem Fahrerausstattungs-Set zum attraktiven Aktionspreis, passenden Trainings und bieten Führerschein-Neulingen sogar einen Nachlass von bis zu 500 € auf die UVP des ersten BMW Bikes.
Schon mit dem A2 Führerschein durchstarten? Kein Problem. Mit einer Leistung von maximal 35 KW (48 PS) sind die beiden Scooter C 400 X und C 400 GT, die stylische G 310 R und die abenteuerlustige G 310 GS perfekt für Dich geeignet. Zahlreiche Bikes stehen Dir darüber hinaus in einer leistungsreduzierten Variante zur Verfügung. Diese sind auf Wunsch mit 35 kW (48 PS) verfügbar. Und wenn Du dann den klassischen A Führerschein hast, kann Dein Bike wieder auf seine volle Leistungskapazität erweitert werden.
Die besten Einsteiger-Bikes mit 48 PS laut MOTORRAD
Die Klasse der Einsteiger-Bikes bis 48 PS zählt in der Bestenliste aktuell 31 Modelle.
MOTORRAD zeigt die 5 besten A2-Kräder. Die neuen Modelle sind piekfein konstruiert und produziert. Gerade die Kategorien 'Kosten' und 'Alltag' sammeln bei den Einsteigern viele Punkte. Überraschung: Selbst in der Fahrwerkswertung sind die besten Einsteiger besser als die schwächsten Supersportler. Spannend!
- Platz 1: Honda CB 500 X
Die CB 500 X ist so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau unter den Einsteiger-Bikes. Als einziger Crossover der Klasse wirkt sie wie eine Reiseenduro und fährt wie ein Naked Bikes. Und nicht nur bietet Honda mit der 500 X das derzeit beste Einsteiger-Bike in MOTORRAD, die 500 X darf sich auch noch mit der Preis-Leistungs-Note 1,0 schmücken. - Platz 2: Kawasaki Ninja 400
Bereits mit deutlichem Abstand steht die Kawasaki Ninja 400 auf Platz 2. Interessant: Die Motorwertung entscheidet die kleine Ninja mit starken Punkten für sich. Dafür verliert die Kawasaki ihren deutlichen Vorsprung dann wieder in der Alltagswertung. - Platz 3: Kawasaki Ninja 500 SE
Den aktuell besten Einsteiger-Motor bietet Kawasaki in der Ninja 500. Im Grunde ist der 500er-Motor der von 399 auf 451 aufgebohrte Motor der Ninja 400, bietet allerdings einiges mehr an Kraft und Kraftentfaltung. - Platz 4: Honda CB 500 Hornet
Interessant: Der Twin mit 471 Kubik erfährt in der Hornet satte 7 Punkte mehr als in der motorisch baugleichen CB 500 X. Den Grund zeigt die Punktewertung im Detail. - Platz 4: Honda CBR 500 R
Im Grunde die Supersport-Version der Hornet und der CB 500 X. Ebenfalls interessant: Auch in der CBR fährt der Motor mit mehr Punkten ein als in der CB 500 X. Die Unterschiede der Punkte zur CB 500 Hornet sind minimal. - Platz 5: KTM 390 Adventure
Tatsächlich steht erst auf Platz 5 die erste Enduro in der Bestenlisten der Einsteiger. Und zwar dank der Punkte, die die KTM 390 Adventure einfuhr. Allerdings noch eine Version von 2023, also die 390er-Modelle noch keine schräglagensensiblen System hatten.
Zusätzliche Informationen für Führerscheinneulinge
- A1 Führerschein: Leichtkraftrad mit maximal 125 ccm Hubraum und 11 kW (ca.
- A2 Führerschein: Leichtkraftrad mit maximal 35 kW (48 PS) oder Motorräder, die von 70 auf 35 kW gedrosselt wurden.
Glückwunsch zum Führerschein :)
Wer erzählt denn sowas, dass sind typische Anfängerbikes die einfach zu bedienen und unkompliziert zu fahren sind und sie werden deshalb auch gerne von fahrschulen eingesetzt. Die MT07 ist eine klasse Anfängermaschine. Nicht zu viel Leistung, gutmütiges Fahrverhalten und man kann mit Ihr auch wirklich Spaß haben und das Fahren lernen. Ansonsten ist auch die Kawasaki Z650 in einer ähnlichen Klasse und ebenfalls gut geeignet. Da müsstest du beide mal Fahren und vergleichen. Die Kawa ist für etwas kleinere Fahrer meist angenehmer, die MT07 auch für Größere.
Also ehrlich gesagt, hör einfach nicht auf das Gerede deiner Kollegen oder anderer Leute. Die meisten sind nur neidisch oder Fanboys, die krampfhaft für ihre Marke eintreten wollen. Ich selbst habe die MT-07 und muss sagen, das ist ein super Bike! Wenn du es schon ausprobiert hast und es dir gefallen hat, dann hol es dir einfach. Je länger du darüber nachdenkst, desto schwerer wird die Entscheidung am Ende. Der BMW, den dein Arbeitskollege vorgeschlagen hat, ist zwar nicht schlecht, aber preislich eine ganz andere Liga. Der R Nine-T Urban G/S kostet neu ab 14.750 €, während du die MT-07 schon ab 8.374 € neu bekommst. Klar hat der BMW mehr PS, aber ehrlich gesagt, was bringt dir das auf deutschen Straßen mit all den Geschwindigkeitsbegrenzungen? Wenn jemand richtig Power will, holt er sich sowieso einen Supersportler.
Mit der MT-07 kannst du nichts falsch machen. Auch eine KTM Duke 390 wäre eine Option, aber du hast ja geschrieben, dass du dich für die MT-07 entschieden hast. Also nimm sie einfach, solange du mit der Entscheidung glücklich bist. Die MT07 ist super für Anfänger geeignet. Sie mag etwas giftiger sein als z.B. die SV650 oder Z650, doch ist sie dennoch gut beherrschbar. Probefahren. Du musst selbst rausfinden, was zu dir passt. Leistungstechnisch schaust du am besten nach Motorrädern, die für A2 gedacht sind.
Endlich mobil, endlich frei, endlich auf 2 Rädern, davon träumen viele. Das merkten auch die Hersteller und haben stattlich umgerührt in der 125ccm Szene! Hier sind die 10 beachtenswertesten 125ccm Bikes 2020. Ach, wie sehr haben wir uns neue Supermotos, Nakeds und Sportler gewünscht und unsere Wünsche wurden erfüllt! Hier ist definitiv für jeden ein Hobel dabei. Doch darf der Papa oder die Mama mit B-Schein auch damit fahren? Grundsätzlich nein, er oder sie benötigt zumindest den Code 111 oder den richtigen Moped Lappen (A1). Den Code 111 kann man aber sehr leicht erwerben, dafür braucht man nur einen Tag Fahrstunden, ohne abschließende Prüfung. Noch ein wichtiges Kriterium ist, dass das Eisenschwein max. 11 kW und mind. 10 kg pro kW hat. Das bedeutet Leistung/Eigengewicht max.
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