Der Main-Radweg ist ein echtes Highlight für alle, die Radfahren mit Genuss, Kultur und Natur verbinden möchten. Besonders die Etappe von Würzburg nach Wertheim gilt als eine der schönsten Abschnitte der gesamten Route. Auf rund 60 Kilometern führt der Weg durch idyllische Weinlandschaften, historische Städte und charmante Dörfer direkt entlang des Mains.
Warum ist diese Etappe so besonders?
- Abwechslungsreiche Landschaft: Weinberge, Wiesen, Flussauen und lichte Wälder wechseln sich ab.
- Historische Orte: Unterwegs erwarten dich malerische Städte wie Karlstadt, Marktheidenfeld oder das barocke Stift Triefenstein.
- Entspannte Streckenführung: Flach, asphaltiert und meist abseits vom Autoverkehr.
- Kulinarik und Wein: Fränkische Spezialitäten und regionale Weine in Gasthöfen und Weingütern entlang der Strecke.
Die Route im Detail
Start: Würzburg
Die Tour beginnt in der barocken Universitätsstadt Würzburg. Ein Besuch der Residenz (UNESCO-Welterbe), ein Spaziergang über die Alte Mainbrücke oder ein Blick auf die Festung Marienberg lohnen sich vor dem Start. Die imposante Fassade des Kiliansdoms mitten in der Altstadt wirkt nicht nur auf den ersten Blick mächtig. Der Dom ist mit seinem 105 m hohen Doppelturm tatsächlich das viertgrößte Gotteshaus der Bundesrepublik Deutschland. Nachdem die Vorgänger des heutigen Doms im 8. und 9. Jahrhundert zerstört wurden, wurde der heutige Dom 1075 fertiggestellt. Nach 1945 wurde der Dom grundlegend renoviert und bietet den Besuchern heute einen Stilmix aus modernen, barocken sowie romanischen Elementen. Besucher haben auch im Dom viel zu entdecken. Das harmonische Licht rückt besonders den prachtvolle Altar und die Stuckarbeiten in den Blickpunkt.
Derzeit befindet sich Würzburg auf der Liste der größten Städte Bayerns mit etwa 125.000 Einwohnern an sechster Stelle. Die Würzburger Residenz ist einer der Touristenmagnete der Stadt und zählt zu den wichtigsten Bauten des süddeutschen Barocks. Im Treppenhaus des Versailles von Franken, wie die Residenz auch gerne genannt wird, befindet sich das größte zusammenhängende Deckenfresko der Welt zu bestaunen. Geschaffen von Giovanni Battista Tiepolo, einem der berühmtesten venezianischen Maler. 1945 wurden besonders die Seitenflügel der Residenz bei einem Bombenangriff in weiten Teilen zerstört. Der Wiederaufbau der Residenz nach der Zerstörung im Krieg dauerte über 40 Jahre und wurde 1987 abgeschlossen. Heute sind rund mehr als 40 der insgesamt 320 Räume für die Öffentlichkeit zugänglich. 1981 nahm die UNESCO das Hauptgebäude, den Residenzplatz und alle Nebengebäude in die Liste des Weltkulturerbes auf.
Weinstuben mit viel Lokalkolorit laden bei einem Spaziergang durch die Innenstadt immer wieder zu einer Pause ein, um die lauschige Atmosphäre der Stadt zu genießen. Hier werden aus den Bocksbeuteln die Schoppen gefüllt und andere kulinarische Genüsse wie die Fränkische Bratwurst oder Knödel serviert. Wer mehr über den fränkischen Rebensaft erfahren möchte, kann sich während eines Rundgangs am „Stein-Wein-Pfad“ an den steilen Hängen über den begehrten Wein informieren und so bestimmt noch viel Wissenswertes über Rotling und Silvaner erfahren. Prominentester Ort für einen stimmungsvollen Sonnenuntergang mit Freunden ist übrigens die alte Mainbrücke.
ROUTE:
Nach der Mainbrücke überqueren Sie die Straße und fahren gut beschildert zur "Zellerstraße". Bei der "Friedensbrücke" überqueren Sie den großen Parkplatz und folgen danach dem Radweg entlang der "Mainaustraße" an Sportanlagen vorbei. Der Fahrradweg folgt einer 90°-Kehre des Mains nach rechts und führt ohne Ortsberührung an "Zell am Main" vorbei.
In Würzburg überquert man zum Start der heutigen Mainradtour, wie gesagt, erstmal die Alte Mainbrücke. Eine schöne alte Brücke, die mit Statuen versehen ist. Von der gegenüberliegenden Seite der Brücke kommt man auch zum Schloss Marienberg.
Etappenpunkte
Zell am Main
Kleines Winzerdorf mit schöner Mainpromenade. Der Radweg führt jetzt um Zellerau herum. Nur wenige Kilometer später ist man in Zell am Main. Auch vom folgenden Zellingen sieht man nicht viel, da die Innenstädte immer etwas vom Main entfernt sind. Der Radweg ist hier gut ausgebaut und auch gut ausgeschrieben.
INFO:
Vom Radweg können Sie auf die Ruinen des Klosters Unterzell schauen. Die Anlage stammt aus dem 12. Jahrhundert, brannte aber im 2. Unweit davon steht das gut erhaltene Kloster Oberzell. Gegenüber auf der rechten Mainseite liegt "Veitshöchheim", das für seinen Rokoko-Barockgarten bekannt ist. Die außergewöhnlich schönen Gärten umschließen die Sommerresidenz der Würzburger Fürstbischöfe. Die Pfarrkirche Sankt Andreas in "Erlabrunn" überragt den Ort. Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert.
ROUTE:
Der Radweg verläuft nun zwischen Straße und Uferbewuchs direkt am Main entlang weiter.
Zellingen
Sehenswert ist der historische Torturm in Zellingen. Er wurde liebevoll restauriert und bildet zusammen mit der Kirche St. Georg die Sehenswürdigkeit des Ortes. Gegenüber am anderen Mainufer liegt der Markt "Retzbach". Sehenswert ist auch das historische Fachwerkrathaus.
Himmelstadt
In Himmelstadt selbst befindet sich dann ein Briefmarken-Lehrpfad. Was es nicht alles gibt! Wohl kommt das daher, dass sich hier in Himmelstadt ein Weihnachtspostamt befindet.
INFO:
Der Ort bestand schon im 8. Jahrhundert. Im 13. Jahrhundert wurde hier das Kloster Himmelspforten gegründet. Die Kirche St. Jacobus wurde in der heutigen Form im 17. Jahrhundert von Julius Echter erbaut. "Himmelstadt" ist vielen durch sein Weihnachtspostamt bekannt.
ROUTE:
Der Radweg verlässt den Ort und folgt dem Main in einer Linkskehre.
Laudenbach
Die Kirche St. Ägidius überragt den Ort Laudenbach mit seinem Wehrschloss.
Karlstadt
Historische Altstadt mit gut erhaltenem Stadtmauerring. Das nächste Highlight befindet sich dann auch im Main-Spessart-Landkreis: Karlstadt am Main. Eine beeindruckende Innenstadt begrüßt einen, nachdem man zuvor wieder den Main überquert hat. In Karlstadt begann es dann tatsächlich etwas zu nieseln, aber nur etwas. Es hörte nach der Stadt dann wieder auf, aber die dunkle Wolkendecke blieb. Es war nicht mehr so warm wie die Woche davor. Aber das war nicht schlimm, sogar gut. Der folgende Radweg ist zwar unspektakulär, aber schön. Man hat breite Radwege, fährt oft direkt am Fluss und kann den Main genießen.
INFO:
Die Karlsburg wurde im frühen 8. Jahrhundert erbaut. Schon beim Überqueren der Mainbrücke werden Sie sich in diese Stadt verlieben. Als sei die Zeit im Mittelalter stehen geblieben, so präsentieren sich die Straßen und Gassen mit den historischen Gebäuden. Der "Obere Turm" ist einer der höchsten Stadtmauertürme in Bayern. Er wird auch Katzenturm genannt, weil der Türmer den Sturz aus großer Höhe, wie eine Katze, überstand. Aus dem 15. Jahrhundert stammt das alte Rathaus. Es war früher auch Kaufhaus und beherbergte die Markthalle. Die meisten Fachwerkhäuser in Karlstadt stammen aus dem 17. Jahrhundert.
ROUTE:
Der Radweg erreicht den kleinen Ort "Mühlbach".
Wernfeld
"Wernfeld" ist schon sehr alt. Es wurde schon im 6. Jahrhundert besiedelt. Die alte Kirche stammt aus dem 16. Jahrhundert.
Gemünden am Main
Treffpunkt von drei Flüssen und Ausgangspunkt für Wanderfreunde. Die nächste größere Stadt ist dann Gemünden. Auch hier in den wieder - wie ja viele Städte am Main - eine superschöne Altstadt, die gesäumt war mit Radfahrerinnen und Radfahrern. Die Stadt gilt als Drei-Flüsse-Stadt. Über den letzteren Fluss fährt man auch im Nachgang der Stadt. An einem Bundesstraßenknotenpunkt gelangt man dann zur Mainbrücke.
INFO:
Die Burgen in Gemünden wurde schon im 11. Jahrhundert erbaut. Die Stadt trat erst Anfang des 13. Jahrhunderts in den Geschichtsbüchern auf. "Gemünden" liegt unterhalb der Scherenburg, die schon sehr früh erbaut wurde. Ursprünglich führte die Ummauerung der Burg auf zwei Seiten hinunter bis zum Main. Die Kirche St. Peter und Paul wurde im 15. Jahrhundert auf einem Vorgängerbau errichtet. Das geschlossene mittelalterliche Stadtbild wurde im 2. Weltkrieg durch Bombenangriffe zerstört, aber ein Großteil wieder aufgebaut. Ein Teil der Stadtbefestigung ist noch erhalten.
Lohr am Main
Der Main beschreibt zwischen den inzwischen über 500 Meter hohen Bergen aus Rhön und Spessart eine 180°-Schleife nach links und wendet sich unter der "Burgruine Schönrain" wieder nach rechts. Der ruhige schöne Main bei Pflochsbach, was zu Lohr am Main gehört. Es folgten nun 14 Kilometer bis Lohr am Main, dessen Innenstadt sich aber auf der gegenüberliegenden Seite des Mains befindet. Vielmehr fuhr ich gleich weiter, um in Pflochsbach auf einem schönen Platz am Main auf einer Bank eine Pause zu machen.
INFO:
"Lohr" ist das Tor zum Spessart und somit wirtschaftliches Zentrum des Gebietes. Schon im 9. Jahrhundert war Lohr eine bedeutende Stadt. Das prächtige alte Rathaus in Lohr spiegelt die wirtschaftliche Situation um 16 Jahrhundert wider. Lohr ging es zu dieser Zeit wirtschaftlich sehr gut. Lohr hat eine wunderschöne historische Innenstadt mit sehr viel fränkischem Fachwerk. Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert auf dem Gelände von früheren Kirchen als Wehrkirche erbaut. Die Grafen von Rieneck erbauten hier zunächst eine Burg. Im 15. Jahrhundert wurde das Gebäude ummauert und mit einem Graben versehen.
ROUTE:
Der Mainradweg führt nun gut beschildert aus "Lohr" hinaus, überquert den Main auf der Mainbrücke. Direkt am Main oder teils entlang der Uferbewachsung erreichen Sie nach etwas über 4 km den Ort "Erlach" am Main.
Kloster Neustadt
Rechts des Mains liegt die Klosteranlage "Neustadt". Sie stammt aus dem frühen 8. Jahrhundert und gehört zu den frühesten Klosteranlagen der Gegend. Leider ist das Kloster im 19. Teile des Originals sind noch erhalten.
INFO:
Kreuzgang im Kloster Neustadt: Bischof Megingoz aus Würzburg ließ in Neustadt im 8. Jahrhundert dieses Kloster bauen. Reste des Kreuzganges sind noch erhalten. Die Klosterkirche brannte im 19. Jahrhundert durch einen Blitzeinschlag ab, wurde aber wieder neu erbaut. Das Kirchenschiff wurde im 19. Jahrhundert neu errichtet.
ROUTE:
Zur Weiterfahrt überqueren Sie wieder den Main auf der Radlerbrücke.
Rothenfels
Die "Burg Rothenfels" wurde im 12. Jahrhundert erbaut. Sie liegt gut erhalten über der Stadt.
Marktheidenfeld
Malerische Fachwerkstadt mit Zugang zum Mainufer und guten Einkehrmöglichkeiten. Zimmern bei Marktheidenfeld. Als Highlight auf meiner Mainradtour kam mir noch auf der gegenüberliegenden Seite die Burg Rothenfels entgegen. Ein kleines Highlight ist dann noch Marktheidenfeld selbst. Am Main standen da so wellige Bänke, auf die man sich sogar legen konnte. Diese Chance nutzte ich schon wieder. Marktheidenfeld hat eine schöne gemütliche Straße, direkt am Main, auf der man einen wundervollen Mainblick hat.
INFO:
"Marktheidenfeld" stammt schon aus dem 8. Jahrhundert. Das prächtige "Frankh Haus" wurde 1745 von dem gleichnamigen Weinhändler erbaut und mit einer schönen Schaufassade versehen. Die "St.-Laurentius-Kirche" ist ein Wahrzeichen der Stadt.
ROUTE:
Ein sehr schöner Radweg führt nun entlang der Mainschleife direkt am Main weiter. Entlang des Betriebsgeländes erreichen Sie den Abzweig wieder zurück an das Flussufer.
Kloster Triefenstein
Rechts über dem Ort thront das ehemalige "Kloster Triefenstein". Es wurde als Augustiner-Chorherrenstift im Jahre 1102 gegründet. Im 17. Jahrhundert wurde es barock umgestaltet. Die örtliche Kirche St. Jakobus stammt aus dem 17. Jahrhundert.
ROUTE:
Der Mainradweg führt gut beschildert aus dem Ortsbereich hinaus. Der Radweg kreuzt die Betriebsstraße des Steinbruches.
Homburg am Main
Auf einem riesigen Kalksteinfels überragt das "Schloss Homburg" den Ort.
Urphar
Eine lange, seit dem 8. Jahrhundert währende tragische Geschichte begleitet den Ort. Der Main beschreibt zwischen "Bettingen" und "Wertheim" in der Höhe von "Urphar" eine sehr enge Mainschleife. Bekannt ist seine über 1000 Jahre alte Kirche mit Freskenmalereien, einem schönen Altar und einem alten Chorgestühl.
INFO:
Wer zur Kirche hochfahren will, folgt der guten Beschilderung in Serpentinen den Berg hinauf. Vom Friedhof bei der Kirche sieht man hinunter auf den Main. Auf diesem Weg radeln Sie am Scheitel der engen Mainschleife vorbei.
Ziel: Wertheim
Die mittelalterliche Stadt am Zusammenfluss von Main und Tauber ist der krönende Abschluss der Etappe. Besonders sehenswert ist die Burg Wertheim, die hoch über der Stadt thront und einen fantastischen Ausblick bietet. Der übrige Weg nach Wertheim (ca. 23 Kilometer) ging dann gefühlt schnell. Wertheim hat dann eine wunderschöne Altstadt mit engen schönen Gassen. Aber ich orientierte mich und fand am Ende meine Unterkunft, die mir zudem ganz leckeres Essen bot (die grüne Soße isst man normalerweise in Hessen).
INFO:
"Wertheim" wurde im 8. Jahrhundert auf der nördlichen Mainseite gegründet und hatte schon früh Marktrecht. Auf der südlichen Mainseite, beim Zufluss der Tauber entstand im 12. Jahrhundert eine Vorstadt. Die Burgruine gehört zu den imposantesten in ganz "Baden-Württemberg". Durch die günstige Lage am Main erhielt "Wertheim" auch Wegzölle. Auf dem Platz zwischen Kilianskapelle und Stiftskirche stehen hohe Fachwerkhäuser und ein Turm. Die Innenstadt von Wertheim ist wunderschön und hat ihren mittelalterlichen Charakter bewahrt. Gegenüber der Stiftskirche steht die spätgotische Kilianskapelle. Aus dem 12. Jahrhundert stammt die noch in Teilen erhaltene Stadtbefestigung mit dem Weißen Turm. Die Burg Wertheim wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war Sitz der mächtigen Grafen von Wertheim. In den schmalen, verkehrsfreien Gassen mit zahlreichen mittelalterlichen Häusern herrscht reger Publikumsverkehr. In Wertheim mündet die Tauber in den Main. Eine Abstecher längs der Tauber bis Rothenburg ist sehr zu empfehlen.
Praktische Tipps für deine Tour
- Streckenlänge: ca. 60 km, ideal für eine Tagestour oder mit Zwischenübernachtung
- Anreise: Würzburg ist sehr gut per Bahn erreichbar
- Rückfahrt: Von Wertheim aus fährt stündlich ein Regionalzug zurück nach Würzburg (Fahrradmitnahme möglich)
- Beste Reisezeit: Mai bis Oktober
- Für Genießer: Plane Pausen für Weinverkostungen oder einen Abstecher zur Klosteranlage Bronnbach
Genussvolle Tagesetappe mit kulturellem Mehrwert
Die Etappe von Würzburg nach Wertheim ist ideal für alle, die Natur, Kultur und Kulinarik auf dem Rad vereinen wollen. Mit wenig Steigung, vielen Einkehrmöglichkeiten und einer Vielzahl historischer Sehenswürdigkeiten eignet sie sich perfekt für Einsteiger und Genießer gleichermaßen. Eine Radreise durch die idyllische Landschaft des Mains beginnt idealerweise in Bayreuth und verläuft über Bamberg und Aschaffenburg nach Mainz. Die gut ausgeschilderte Route des Main-Radwegs mit seinem flachen Relief, führt zwischen Weinreben und Hopfen hindurch und begeistert Jung und Alt mit einer abwechslungsreichen Landschaft. Dichte Wälder wechseln sich mit den charakteristischen Weinanbaugebieten ab.
Alternative Routen und Mehrtagestouren
Immer mehr Kunden wünschen sich eine Radrundreise. Erleben Sie auf dieser Reise zwei idyllische, aber doch unterschiedliche Flusstäler. Das Untere Maintal zwischen Wertheim und Würzburg ist für viele Radler der schönste Abschnitt an Bayerns längstem Fluss. Das romantischen Taubertal setzt landschaftlich „noch eins drauf“ und lässt Radlerherzen höher schlagen.
Streckenlänge: ca.
Hinweis: Diese Tour ist auf für Familien mit Kindern (ab ca. 12 Jahren) zu empfehlen.
Sie bekommen von uns keine Standardreise mit festem Verlauf angeboten.
Folgende Startorte sind möglich: Wertheim, Lohr, Würzburg oder Rothenburg o.d.
Die folgende Beschreibung ist lediglich ein Vorschlag.
- Wertheim ist vor allen Dingen für Anreisen mit dem Auto ein idealer Ausgangspunkt.
- Tag Wertheim - Region Lohr oder Gemünden ca. Von Wertheim aus folgen Sie dem Mainradweg flussaufwärts. Keine Angst, der Main ist kein Wasserfall und der geringe Höhenunterschied zum Etappenziel ist auf dem Fahrradsattel nicht spürbar.
- Tag Lohr oder Gemünden - Würzburg ca. Das Landschaftsbild ändert sich fast „dramatisch“. Die dunklen Spessartberge gehen langsam in weite Weinberge über. In der historischen Altstadt von Karlstadt lohnt sich eine Pause in der Fußgängerzone. Und in Veitshöchheim lädt die fürstbischöfliche Sommerresidenz mit dem französischem Rokokogarten zum Verweilen ein.
- Tag Würzburg - Rothenburg o.d. Tauber ca. Zuerst folgen Sie dem bestens ausgebauten Mainradweg.
- Tag Rothenburg - Region Bad Mergentheim ca. Gleich zum Start radeln Sie durch das Obere Taubertal. Doch auch kulturell ist hier einiges geboten. In Creglingen ist die Herrgottskirche mit dem weltberühmten Marienaltar von Tilman Riemenschneider DER Anziehungspunkt.
- Tag Bad Mergentheim - Wertheim ca. Hier können Sie, nach rund 20 km im Sattel, eine erste, verdiente Pause einlegen.
Zusätzliche Informationen und Services
Min. Max. Alle Preise inklusive Bayern-Radtour Servicepaket. Die gesetzliche Mwst. und evtl. anfallende Kurtaxe sind in den Preisen bereits enthalten.
- GPS-Routen für Smartphone (z.B. Stadtführung Würzburg, täglich um 10:30 Uhr und 14 Uhr, Dauer ca.
- Stadtführung Rothenburg, täglich um 11 und 14 Uhr, Dauer ca.
Der komplette Streckenverlauf ist sehr gut beschildert. Die Oberfläche ist meistens geteert, nur selten müssen Sie auf „naturbelassen“ (festgefahrene Sand- oder feiner Kiesbelag) Wegen radeln. Am Main-Radweg meist sehr flach. Im Taubertal sind einige Anstiege und Abfahrten zu überwinden. Auch deshalb ist die Radtour Main und Liebliches Tauberlb ideal für Einsteiger, Genießer oder Familien mit Kindern ab ca.
Oder nutzen Sie das gute, alte Telefon für eine schnelle Auskunft. Die Radtour Liebliches Taubertal und Mainradweg hat das Zeug zu einer weiteren Bestseller-Tour in unserem Programm. Obwohl das Quartierangebot an dieser Strecke recht reichhaltig ist, kommt es ausgerechnet in der Hauptreisezeit Juli bis September häufig zu Engpässen. Deshalb kontaktieren Sie uns, wir finden über unsere Datenbank sicher die passenden Quartiere für Sie.
Wie bereits erwähnt, mit uns radeln Sie nicht hungrig über Mittag. Viele Radler wollen tagsüber nicht großartig Essen gehen. Bei uns erhalten Sie Ihre Radlerbrotzeit von Ihren Quartiergebern mit auf die Tour!
Längere Bettdecken, laktosefreie Milchprodukte oder vegetarische Ernährung.
Hinweis Taubertalfestival: Dieses findet jährlich am zweiten Augustwochenende in Rothenburg statt. Während dieser Zeit sind in der weiteren Umgebung vom Festivalgelände deutliche Einschränkungen in der „Bewegungsfreiheit“ zu erwarten.
Auch bei der Planung Ihrer An- und Rückreise helfen wir Ihnen gerne. Ein robustes Touren- oder Trekkingrad mit solidem Gepäckträger für zwei Packtaschen und Lenkertasche ist ideal für diese Radtour. Die Reifen sollten nicht zu schmal (min. 40 mm) sein. Schutzbleche an den Rädern sind sehr empfehlenswert.
Gerne vermitteln wir Ihnen gute Trekking-Fahrräder oder Pedelecs. Die Verleihstationen befinden sich in Wertheim, Würzburg oder Rothenburg.
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