Weste Rennrad Damen Test: Der ultimative Begleiter für jede Tour

Ungemein praktisch und praktisch unverzichtbar: Eine Windweste ist auf Tour der beste Begleiter. Immer dann, wenn es kühler wird, wenn es dämmert, wenn kalter Wind aufzieht, wenn eine längere Abfahrt ansteht. Bei Radmarathons, beim Pendeln, bei der langen Wochenendtour.

Dutzende, hunderte oder tausende Mal hat wohl jeder Rennradfahrer diese eine Bewegung gemacht, immer wieder - auf dem Rad: Eine Hand greift nach hinten, zu einer Trikottasche und holt die darin verstaute Windjacke oder -weste hervor. Sie nehmen kaum Packplatz in Anspruch, sind klein und leicht - und extrem nützlich.

Was macht eine gute Rennrad-Weste für Damen aus?

In diesem Test finden Sie sowohl Westen beziehungsweise Gilets als auch Windjacken. Erstere sind meist winddicht, zumindest dort, wo es sinnvoll ist: im Front- beziehungsweise Bauch- und Brustbereich.

Für die getesteten Windwesten hingegen gilt: Ein sportiver Schnitt, Robustheit und Funktionalität müssen nicht teuer sein. Zu den weiteren Auswahl- und auch Bewertungskriterien zählt natürlich auch das Gewicht. Eine Faustregel zum Maß lautet: Je nach Konfektionsgröße sollte ein Teil, zusammengeknüllt, in etwa faustgroß sein.

Wetterschutz und Atmungsaktivität

Unser Test zeigte, dass viele günstige Modelle häufig nur kurzen Regenschauern standhalten, teurere dagegen oftmals etwas länger. Zudem kommt hier auch der Faktor „Atmungsaktivität“ stark zum Tragen.

Dies verdeutlicht ein - sehr positives - Beispiel aus unserem Test: Eine gelungene wasserabweisende oder gar wasserdichte Jacke mit einer guten Membran sorgt auch während einer dreistündigen Fahrt bei Trockenheit für ein angenehmes Körperklima - während membranlose Modelle dann häufig zu einem Wärme- und Feuchtigkeitsstau im Jackeninneren führen.

So überzeugte etwa die Mavic-Marin-Jacke mit der Gore-Infinity-Membran in diesem Punkt voll. In Sachen Wetterschutz in Relation zu Gewicht und Atmungsaktivität liegt das Gore-Shakedry-Material weit vorne.

Die Qual der Wahl: Anwendungsbereiche

Eine Windweste ist auf Tour der beste Begleiter:

  • an sonnigen Tagen zu kühleren Tageszeiten, bei Passabfahrten
  • an kühleren Tagen und bei Passabfahrten
  • an kühlen wie auch regnerischen Tagen, als Außenschicht

Die ausführlichen Testberichte der Windjacken und Radwesten lesen Sie in der RennRad 6/2020.

Dieser Artikel wurde am 17. Juni 2020 veröffentlicht.

Testergebnisse im Detail

RoadBIKE hat 10 Modelle getestet:

  • Testsieger: Assos Mille GT Windweste
  • Preis-Leistungs-Tipp: Endura FS260-Pro Adrenalin
  • Alternativen: Castelli Aria, Craft Pro Nano, Gore Wear Ambient

Detaillierte Testergebnisse

Hier eine Übersicht der getesteten Windwesten mit ihren jeweiligen Bewertungen:

Modell Preis/Gewicht Windschutz Atmungsaktivität Gewicht Packmaß Ausstattung Verarbeitung Testergebnis
Assos Mille GT 100 Euro/64 g Sehr gut Sehr gut Sehr gut Sehr gut Gut Sehr gut Sehr gut (83 Punkte)
Bioracer Spitfire Body 95 Euro/129 g Gut Befriedigend Befriedigend Befriedigend Gut Gut Gut (59 Punkte)
Castelli Aria 84,95 Euro/65 g Sehr gut Sehr gut Sehr gut Sehr gut Gut Sehr gut Sehr gut (80 Punkte)
Craft Pro Nano 99,95 Euro/62 g Sehr gut Sehr gut Sehr gut Sehr gut Gut Sehr gut Sehr gut (82 Punkte)
Endura FS260-Pro Adrenalin 69,99 Euro/80 g Gut Gut Sehr gut Sehr gut Gut Gut Sehr gut (73 Punkte)
Gonso Grado 89,95 Euro/148 g Befriedigend Befriedigend Ausreichend Befriedigend Gut Gut Gut (56 Punkte)
Gore Wear Ambient 99,95 Euro/54 g Sehr gut Sehr gut Sehr gut Sehr gut Gut Sehr gut Sehr gut (82 Punkte)
Pearl Izumi Zephrr Barrier 89,95 Euro/130 g Befriedigend Befriedigend Ausreichend Sehr gut Gut Gut Gut (60 Punkte)
Poc Pure-Lite Splash 89,95 Euro/88 g Befriedigend Gut Sehr gut Sehr gut Gut Gut Gut (67 Punkte)
Shimano Compact 69,95 Euro/95 g Gut Gut Gut Gut Gut Gut Sehr gut (71 Punkte)

Tipps für den Kauf der richtigen Windweste

Wer schon einmal durchgefroren und vor Kälte schlotternd das Ende einer Passabfahrt herbeigesehnt hat, wird sie wohl nie wieder vergessen: die Windweste - unverzichtbarer Bestandteil im Tourengepäck jedes (Renn-)Radfahrers und häufig der gefühlte Lebensretter bei schnell wechselnden Wetterlagen.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Kategorien von Windwesten: zum einen die etwas dickeren, mit besserer Isolation und Wetterschutz für kältere Tage. Ihr Nachteil: Sie passen - wenn überhaupt - nur mit Mühe in eine Trikottasche.

Die klare Vorgabe: minimales Packmaß, geringes Gewicht und bestmöglicher Windschutz. Preislich beginnt das Testfeld bei 70 Euro mit den Modellen von Endura und Shimano; Assos, Craft und Gore Wear reizen als teuerste Vertreter die Preisobergrenze aus.

Passform und Komfort

Wichtig ist, dass der Wind seinen Weg auch nicht am Kragen, an den Ärmelausschnitten oder gar durch den Reißverschluss ins Innere findet. Hinzu kommt: Der Schnitt der Weste darf nicht zu weit ausfallen, sonst kann die Luft darunter zirkulieren und den Oberkörper auskühlen.

Entscheidend für eine körpernahe Passform ist die Elastizität des Materials. Die meisten Westen im Test setzen deshalb auf einen elastischen (Mesh-)Einsatz am Rücken, da der winddichte Stoff vorn oft kaum dehnbar ist. Das ist auch der Grund, warum Westen mit Windschutz rundum - vor allem im Sommer - nicht unbedingt die beste Wahl darstellen.

Praktische Details

Um den Zugriff auf Ihr Gepäck zu vereinfachen, bieten einige Modelle wie von Bioracer, Pearl Izumi oder Poc einen doppelten Zipper: So lässt sich die Weste von unten ein Stück weit öffnen und anschließend leichter wieder schließen.

Mehrere Hersteller wie Bioracer, Castelli, Gonso oder Shimano statten ihre Windwesten überdies mit Taschen für das nötigste Gepäck aus. Prima, wenn sich die Windweste so klein zusammenfalten lässt, dass im Idealfall in der Trikottasche noch Platz für einen zusätzlichen Riegel oder ein Gel bleibt.

Die besten Westen im Test zeigen, was derzeit möglich ist: Die besonders leichte Ambient von Gore Wear oder die Craft Pro Nano beispielsweise sind zusammengerollt kaum größer als eine Faust.

Sicherheit geht vor

Ein weiteres wichtiges, oft unterschätztes Detail: der Zipper am Reißverschluss. Er sollte nicht zu klein sein, damit Sie ihn auch mit klammen Fingern oder Handschuhen noch gut greifen können. Eine Windweste in Signalfarbe - Neongelb oder Orange - verbessert Ihre Sichtbarkeit im Straßenverkehr signifikant - nicht nur im Winter.

Die richtige Radweste für Damen finden

Die Auswahl der richtigen Fahrradweste für Damen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie Passform, Material und Wetterbeständigkeit. Eine gut sitzende, winddichte und atmungsaktive Weste bietet optimalen Schutz und Wärme.

Materialien und ihre Vorteile

Materialien wie Softshell, Thermo, Polyester und Nylon bieten jeweils einzigartige Vorteile, von hoher Atmungsaktivität bis hin zu ausgezeichneter Strapazierfähigkeit, und sind entscheidend für die Funktionalität von ärmellosen Fahrradwesten für Damen.

Sicherheitsmerkmale

Reflektierende Elemente, helle Farben und die richtige Größe erhöhen die Sicherheit und Sichtbarkeit beim Radfahren.

Spezielle Modelle für verschiedene Wetterbedingungen

Spezielle Modelle für verschiedene Wetterbedingungen sorgen dafür, dass Sie für jede Fahrt optimal ausgerüstet sind.

Weitere wichtige Aspekte

Welche Eigenschaften sollten die besten Fahrradwesten für Damen haben?

Eine hochwertige Windstopper-Fahrradweste für Damen ist ein unverzichtbares Kleidungsstück. Sie schützt vor Wind und Wetter, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Windwesten sollen warm und trocken halten und dennoch leicht sein.

Schnitt und Tragekomfort

Zwar nehmen die meisten Modelle die gebeugte Haltung auf dem Rennrad gut vorweg, indem sie vorne kurz und am Rücken länger geschnitten sind; das dünne Material der leichten Westen neigt aber bei einigen zum Hochrutschen.

Ausstattung

Ein genügend langer Kragen sowie ein hinterlegter und mit Zippergaragen ausgestatteter,wind- und wasserdichter Reißverschluss sind wichtig. Sinnvoll sind Signalfarben, wobei dunkle Westen nicht abgewertet werden, wenn sie genug Reflexmaterial aufweisen.

Materialkunde

Das Grundmaterial für Fahrrad-Windwesten besteht in den meisten Fällen aus synthetischen Stoffen, d. h. Fasern und Membranen aus Polyester und Polyamid (Nylon, Elasthan). Der Grund: Diese Kunststofffasern sind relativ leicht, aber trotzdem reißfest, und sie nehmen auch wenig Feuchtigkeit auf.

Ein herrlicher Frühlingstag. Vögel zwitschern froh, Schneeglöckchen und Krokusse blühen schon, der Vormittag ist sonnig und mild. Traumhafte Bedingungen für eine schöne Ausfahrt mit dem Rad. Dann kommt der späte Nachmittag und plötzlich ist es kühl. Erstaunlich kühl! Das Frösteln auf dem Heimweg ist unangenehm und kann sogar krank machen. Und für solche Fälle ist eine Windweste perfekt.

Die Windweste als Problemlöser

Die Windweste zeigt ihr Potenzial an Frühlings- und Herbsttagen, an Tagen mit wechselhaftem Wetter, bei windigen Fahrten an der Küste und sogar an Sommertagen in den Morgen- oder Abendstunden. Klein zusammengepackt passt sie gut in Rucksack oder Packtasche, besonders luftige sogar in Trikottaschen am Rücken. Sie ist leicht und in ihrer Wirkung trotzdem so überzeugend.

Die perfekte Windweste finden

Wer sich nach einer Windweste umsieht, wird schnell unsicher: Oft sind die Teile gar nicht günstig und dabei ist das doch so wenig Stoff! Aber die Bandbreite ist groß und nicht jeder braucht das High-End-Produkt.

Es gibt die ultraleichten, super schmal geschnittenen Westen für Rennradfahrer. Sie sind in der Regel hinten stark verlängert, um auch bei sehr gebeugter Sitzposition den kompletten Rücken abzudecken, sind hochatmungsaktiv und lassen sich extrem klein zusammenpacken.

Dann gibt es Westen, die durch ein Material mit mehreren Lagen nicht nur wind-, sondern auch wasserdicht sind, kleine Taschen haben und robuster verarbeitet sind. Das wichtigste Feature einer Windweste: Sie soll unseren Rumpf vor Wind schützen.

Bekannte Modelle im Überblick

  • Airtracks AO06 2901 Funktions-Fahrradweste
  • Endura Pakagilet
  • Gonso Consone
  • Gore Everyday Weste
  • Jack Wolfskin Bike Commute Wind Vest
  • Löffler Bike Vest CF WPM Pocket
  • Odlo Essentials Radweste
  • Rockbros 15320002001RBB Fahrradweste
  • Salzmann 3M Fahrradweste
  • Shimano Radweste
  • Vaude 40807 Fahrradweste
  • Wosawe Leichte Fahrradweste
  • Zacro Reflektorweste
  • Ziener Nawina & Nowig

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