Seitdem Autofahrer nach einer Schulung 125er-Motorräder fahren dürfen, wächst das Interesse an den flinken Einsteiger-Bikes. AUTO BILD verrät, welche zehn Motorräder bis 15 PS in Deutschland am liebsten gekauft werden. Es kommt auch stark darauf an, ob es ein Zwei- oder Viertakter ist, wie schwer du bist, wie viel Windwiderstand du auf der Maschine hast und so weiter. Am besten schaust du auf den Webseiten der Hersteller nach, wenn du ein paar Motorräder in der engeren Auswahl hast.
Beliebte 125er-Motorräder mit 15 PS
Hier ist ein Überblick über einige beliebte 125er-Motorräder, die oft von Autofahrern bevorzugt werden:
KTM 125 Duke
Die KTM 125 Duke ist ein agiles, kleines Gerät. Die Österreicherin ist der messerscharfen KTM 790 Duke wie aus dem Gesicht geschnitten. Das Fahrwerkskonzept übernimmt die 125 Duke ebenfalls von ihrer großen Schwester. Der Hersteller gibt das Leergewicht mit 153 Kilogramm an, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 114 km/h. KTM geht ans gesetzlich vorgeschriebene Leistungslimit von 15 PS. Darüber hinaus weiß das Mini-Naked-Bike mit Euro 4 und ABS zu überzeugen. Preis: ab 4850 Euro.
Yamaha MT-125
Die Yamaha MT-125 verfügt über all die technischen Highlights, die Motorradfahren auf einem kleinen Bike spaßig machen. Dazu gehören eine variable Ventilsteuerung, eine Upside-down-Gabel, ein breiter 140er-Hinterreifen und eine Anti-Hopping-Kupplung. Auch hier leistet der Einzylinder 15 PS, 11,5 Nm maximales Drehmoment liegen bei 8000 Umdrehungen an. Die Yamaha wiegt leer 140 Kilogramm. ABS und Euro 4 sind Standard. Preis: ab 4799 Euro.
Honda CB 125 R
Zweirad-Kenner wissen, dass Honda Motorräder baut, die besonders zuverlässig sind. Die CB 125 R nimmt unter den Leichtkrafträdern der Japaner eine besondere Stellung ein. Sie hat einen wassergekühlten Zweiventilmotor, der als außergewöhnlich gutmütiger Geselle gilt. Dazu kommen das stabile Chassis der CB 300 R und das Neo-Sports-Café-Design der größeren Schwestern. Heraus kommt ein für die Fahrzeugklasse außergewöhnlich hochwertiges Paket. Der Einzylinder der CB 125 R leistet 13,3 PS, ABS und Euro 4 sind Serie. Preis: ab 4386 Euro.
Beta RR 125 LC Enduro
Die Beta RR 125 LC Enduro steht stellvertretend für die Kernkompetenz der Offroad-Spezialisten aus Italien. Mit einem 21 Zoll großen Rad vorne und einem in der Größe 18 Zoll hinten, richtigen Stollenreifen und vollen 15 PS geht es abseits der Straße ordentlich vorwärts. Die Upside-Down-Gabel, das einstellbare Federbein und die Aluschwinge tragen zum Gelände-Glück bei. Nur die Kombi-Bremse wirkt fehl am Platz. Ab 4500 Euro müssen angelegt werden.
Aprilia SX 125
Wer nach einer Fahrmaschine sucht, aber am liebsten aufrecht sitzt, könnte bei Aprilia fündig werden. Die Italiener haben die Westentaschen-Supermoto SX 125 im Angebot. Auch sie reizt die 15 PS voll aus und läuft bis zu 110 km/h schnell. Das straffe Fahrwerk und die eher karge Ausstattung der SX 125 passen ins Bild - hier geht es um den reinen Fahrspaß. Vorne gibt es eine Upside-Down-Gabel, hinten ein einzelnes Federbein. Vorderrad-ABS und Euro 4 gehören ebenfalls zum Paket. Mit der SX 125 werden alle glücklich, die gerne um die Ecken fetzen, dafür aber mit Makeln bei der Fertigungsqualität leben können. Preis: ab 3630 Euro.
Yamaha YZF-R125
Die Yamaha YZF-R125 sieht aus wie eine zu heiß gewaschene Supersportlerin, sie fährt sich aber sehr erwachsen. Vorne sorgt eine Upside-down-Gabel für den richtigen Fahrbahnkontakt, hinten übernimmt den Job ein einzelnes Federbein. Der Einzylinder leistet 15 PS. 120 km/h Spitze sind drin. Auch das Handling überzeugt. Stadtverkehr kann die kleine Yamaha genauso gut wie schnelle Kehren in wilder Schräglage. Sie federt allerdings straff. Die YZF-R125 kostet ab 5117 Euro.
Kawasaki Z 125
Die Kawasaki Z 125 hat sich in der 125er-Klasse bestens etabliert. Sie ist technisch beinahe identisch mit der verkleideten Mini-Ninja. Das bedeutet, dass sie einen 15 PS starken Einzylinder hat, der 113 km/h Höchstgeschwindigkeit möglich macht. Das maximale Drehmoment liegt bei 11,7 Nm, Kawasaki gibt das Leergewicht mit 146 Kilogramm an. Ihre kantige Form, die Lampenmaske und der Gitterrohrrahmen erinnern stilistisch an die großen Z-Schwestern. Preis: ab 4195 Euro.
Honda Monkey
Die wunderschöne Honda Monkey ist seit Juli 2018 in Europa auf dem Markt. Das Fahrwerk passt in die Zeit. Vorne hat die Monkey eine Upside-down-Gabel, hinten zwei Federbeine. 9,4 PS stehen im Datenblatt. Honda gibt die Höchstgeschwindigkeit mit 90 km/h an. Die Lackfarben Gelb, Rot und Schwarz stehen der Monkey gut. Die Preise beginnen bei 4192 Euro. Der Eindruck nach der ersten Probefahrt: Gute Laune garantiert, die Monkey erwärmt das Herz! Ampelstarts, von Spur zu Spur wuseln und Mini-Radien beim Abbiegen machen die Honda zur Spaßgarantin.
Suzuki GSX-S 125
Die Suzuki GSX-S 125 überzeugt vor allem mit ihrem quirlig-drehfreudigen Einzylinder mit 15 PS. Der trifft auf das überschaubare Leergewicht von 133 Kilogramm. So dürfte die Japanerin der Erwartungshaltung gerecht werden, die sich mit der Modellbezeichnung GSX verbindet. Alles, was bei Suzuki auf zwei Rädern besonders dynamisch ist, heißt so. Die Höchstgeschwindigkeit der GSX-S 125 gibt Suzuki mit 107 km/h an. Vorne hat die kleine Susi eine Telegabel, hinten ein einfaches Federbein. Das Naked Bike kostet mit 4190 Euro etwas weniger als das verkleidete Pendant. ABS ist an Bord.
F.B Mondial HPS 125i
Die F.B Mondial HPS 125i fährt im ultra-trendigen Scrambler-Stil vor. Hier steht sie stellvertretend für alle ihre Markenschwestern mit 125 Kubik. Das 13,6 PS starke Zongshen-Triebwerk verlangt nach ordentlicher Drehzahl, verbreitet aber jede Menge Spaß. Fahrwerk und Bremse wissen zu überzeugen. Vorne verfügt die Mondial über eine Upside-Down-Gabel, hinten kommen zwei Federbeine zum Einsatz. 133 Kilogramm Leergewicht lassen sie angenehm leicht in der Hand liegen. Kleinere Fahrer freuen sich über die 79 Zentimeter Sitzhöhe. Der Hersteller gibt die Höchstgeschwindigkeit mit 99 km/h an.
Leistungsgrenzen und Führerscheine
Der A1-Führerschein oder die Erweiterung B196 erlauben nur 11 kW Leistung - bei Verbrennern. Elektrisch sind deutlich mehr möglich. Den Grund für die hohe erlaubte elektrische Leistung in den Regularien der Fahrerlaubnisverordnung (FEV) zu suchen, liegt nahe, führt aber nicht zum Ziel. Die entsprechenden Paragrafen 6 und 6b grenzen zwar den Hubraum (auf maximal 125 Kubik) ein und legen sogar die Motorleistung auf maximal 11 Kilowatt fest. Von elektrischen Fahrzeugen steht hier aber kein Wort.
Die wirkliche Ursache für die Großzügigkeit bei der E-Power findet sich in der deutschen Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV). Im Paragraf 2,10 FZV werden Kleinkrafträder (A1 und B196) zwar mit einer Nennleistung von nicht mehr als 11 Kilowatt (14,96 PS) klassifiziert. Aber der Schlüssel verbirgt sich im Begriff Nennleistung.
Denn die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) schreibt in der Regelung Nummer 85 genau vor, wie die Nennleistung von Motoren in Fahrzeugen definiert ist. Der Verbrenner erreicht seine Nennleistung demnach über das maximale Drehmoment und Höchstleistung bei voll geöffneter Drosselklappe oder maximaler Förderleistung der Einspritzpumpe.
Beim Elektromotor ist das anders: Nennleistung ist die mittlere Leistung, die der Motor innerhalb der vom Hersteller vorgeschriebenen Betriebsparameter über die Dauer von 30 Minuten leisten kann, nachdem er bereits drei Minuten bei 80 Prozent der Höchstleistung gelaufen ist. Jedoch: Die Drehzahl während der 30 Minuten ist vom Hersteller vorgegeben, muss aber mindestens 90 Prozent der Drehzahl der Höchstleistung entsprechen.
Elektro-Motorräder mit über 15 PS und B196-Führerschein
Wer mit seinem A1-Schein, B196 oder dem alten 3er-Führerschein in großen Leistungsgenuss auf zwei Rädern kommen möchte, dem bieten sich einige Optionen:
Zero S
Die Zero S ist mit 11 Kilowatt Nennleistung eingetragen und wird mit einer Spitzenleistung von 44 Kilowatt oder 59 PS beworben. Sie leistet maximale 109 Nm Drehmoment und wiegt dabei nur 185 Kilogramm. Reichweite: theoretische 288 Kilometer innerorts. Ladezeit 230 Volt: 9,3 Stunden von auf 95 Prozent. Preis: ab 17.040 Euro.
Zero DS
Die Enduro-Version der S mit gleicher Technik, größeren Rädern und mehr Sitzhöhe. Reichweite mit theoretischen 262 Kilometer innerorts etwas niedriger, dafür zum gleichen Preis. Der Akku beider Modelle hat eine Kapazität von 14,4 kWh.
BMW CE 04
Der neue Elektroroller von BMW ist seit 2022 am Markt und kann ab Werk auf 11 Kilowatt Nenndauerleistung gedrosselt werden. Die Maximalleistung gibt BMW in diesem Fall mit 23 Kilowatt oder 31 PS an. Offen hat der CE 04 15 Kilowatt Nennleistung und 31 Kilowatt maximal. Der Akku hat eine Kapazität von 7,7 kWh und soll 100 Kilometer Reichweite als 11-kW-Version bieten. Ladezeit: 3,3 Stunden von bis 100 Prozent. Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h. Preis: ab 11.990 Euro.
Alrendo TS Bravo
Die TS Bravo ist ein Exot auf dem europäischen Markt. Das Mittelmotorkonzept bietet neben den 11 Kilowatt Nennleistung bis zu 58 Kilowatt Spitzenleistung. Das Drehmoment liegt bei 117 Nm und soll die Bravo auf 135 km/h beschleunigen. Der Akku hat eine Kapazität von 17,4 kWh und soll 150 Kilometer Reichweite ermöglichen. Gewicht: 245 Kilogramm. Ladedauer: 4,0 Stunden von auf 100 Prozent. Preis: ab 11.000 Euro.
Rgnt Number One
Die beiden sehr klassisch gehaltenen Rgnt-Modelle Classic und Scrambler aus Schweden werden von einem Radnabenmotor angetrieben, der eine Nenndauerleistung von neun Kilowatt hat. Die Spitzenleistung liegt mit 21 Kilowatt weit darüber. Rgnt gibt ein Gewicht von 160 Kilogramm an. Die Akku-Kapazität von 9,5 kWh soll die Kräder theoretisch 150 Kilometer weit bringen. Höchstgeschwindigkeit 120 km/h. Ladedauer: 3,0 Stunden.
125er-Roller mit 15 PS
Tatsächlich gibt es derzeit nur 5 Modelle, die wirklich die erlaubten 15 PS leisten.Das verwundert doch: Kaum ein Roller mit 125 Kubik leistet die erlaubten 15 PS. Tatsächlich sind es nur 5 Stück, die derzeit mit Vertrauen in Deutschland im Angebot stehen. Verbrenner wohlgemerkt.
Honda Forza 125
Beim Honda Forza 125 müssen wir mathematisch runden. Von 14,6 PS auf 15 PS. Das ist die Leistung des wassergekühlten Einzylinders mit exakt 125 Kubikzentimeter. Bei 8.750/min erreicht der Motor seine Nennleistung. Das Drehmoment liest sich ebenfalls optimal getunt auf 12,3 Nm bei 6.500 Touren.
Der Forza 125 zählt zu den "Premium"-Rollern, entsprechend ist seine Ausstattung üppig mit Keyless-System, Traktionskontrolle, sehr großem Staufach (45 Liter), Topcase, TFT-Display, Connectivity und elektrisch einstellbarem Windschild. Radgrößen: 14 Zoll hinten und 15 Zoll vorn.
Piaggio Medley 125
Deutlich günstiger als der Honda Forza, aber trotzdem mit 14,9 PS motorisiert: Piaggio Medley 125. Bereits ab 3.999 Euo zu haben und mit 144 Kilo einen halben Zentner leichter als der Forza. Dafür deutlich leichter ausgestattet. So dürften die 12 Nm bei 6.750/min für gute Sprinteigenschaften sorgen. Die Radgrößen von 14 Zoll hinten und 16 Zoll vorn versprechen eine ordentliche Straßenlage.
Aprilia SR 125
Technisch ein Medley 125, optisch ein Sportroller: Aprilia SR GT 125. Der Motor stammt von der Konzernmutter Piaggio und leistet wie im Medley 15 PS bei 8.900/min und drückt 12 Nm bei 6.750 Touren.
Etwas sportlicher gestaltet als der Medley und mit je einem Zoll kleineren Rädern je Achse. Preis ab 4.299 Euro.
Zontes 125 D
Ab 3.800 Euro kommen von 14,6 auf 15 gerundete PS auf 14-Zoll-Rädern ins Haus. Das umschreibt den Zontes 125 D. Stark ausgestattet mit TFT-Display, Reifendruck- und Temperaturkontrollsystem, Connectivity und Keyless. Beachtlich: Die Sitzhöhe ist mit nur 748 Millimeter sehr niedrig.
QJMotor MTX 125
Günstiger gehen 15 PS nicht. Im QJMotor MTX 125 sind es "nur" 14,7 PS, der Preis von 3.199 Euro ist allerdings ein voller Kracher, ebenso die Ausstattung: TFT-Display und Reifendruckkontrolle sind an Bord des nur 138 Kilo schweren Rollers.
Geschwindigkeit und Leistung: Was beeinflusst die Performance?
Die meisten 125 ccm Motorräder erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 100-120 km/h. Natürlich hängt das von mehreren Faktoren ab:
- Modell und Motorleistung: Die KTM Duke 125, Aprilia RS125 und Yamaha YZF-R 125 gehören mit rund 120 km/h zu den schnellsten Vertretern ihrer Art.
- Fahrergewicht: Ein leichter Fahrer kann ein paar km/h mehr rausholen als ein schwererer.
- Windschatten und Aerodynamik: Aufrechter Sitz = mehr Luftwiderstand. In der Rennhaltung kannst du vielleicht noch 5 km/h mehr rausholen.
- Straßenzustand: Bergauf wird es natürlich etwas langsamer, bergab kannst du noch ein bisschen extra Speed mitnehmen.
Roller vs. Motorrad: Was sind die Unterschiede?
Worin unterscheiden sich eigentlich Motorräder vom Roller, auch wenn beide über einen 125 ccm Motor verfügen?
- Schaltung vs. Automatik: Die meisten Roller haben eine Automatik, während Motorräder eine manuelle Schaltung und Kupplung haben.
- Fahrverhalten: Motorräder haben oft bessere Fahrwerke, bessere Bremsen und fühlen sich stabiler an - besonders bei höheren Geschwindigkeiten.
- Stauraum: Roller haben oft ein Helmfach unter der Sitzbank - praktisch für den Alltag.
- Optik: Roller sind praktisch, aber Motorräder haben einfach einen cooleren Look.
Top 10 der 125er Motorräder im Jahr 2025
Hier ist eine Liste der Top 10 der 125er Motorräder, die im Jahr 2025 auf dem Markt sind:
- KTM Duke 125
- Husqvarna Svartpilen 125 und Vitpilen 125
- Aprilia RS 125 und SX 125
- Yamaha MT-125 und YZF-R 125
- Suzuki GSX-R125
- Fantic XMF 125 Performance
- Honda CB125R
- Kawasaki Ninja 125
- Brixton Cromwell 125
- Honda MSX 125 Grom
Elektro vs. Verbrenner: Eine Alternative?
Wenn du auf der Suche nach einer umweltfreundlichen Alternative zu Verbrennern bist, aber nicht auf Fahrspaß verzichten willst, könnten diese drei Modelle genau das Richtige für dich: die Super Soco TCmax, die NIU RQi und die Kawasaki Ninja e-1.
Elektromotorräder in der 125er-Klasse können alltagstauglich sein - solange du deine Fahrweise und Ladeinfrastruktur ein wenig berücksichtigst. Wenn du täglich nur 50-80 km pendelst, sind diese Modelle ideal. Ein Pluspunkt: Aufgrund der kleinen Batterie kannst du alle genannten Elektromotorräder problemlos zuhause aufladen, ohne dass du in eine Wandladestation (Wallbox) investieren musst - eine Haushaltssteckdose genügt.
Letztendlich gilt: Das beste Motorrad mit 125 Kubik ist das, das zu deinem Fahrstil passt und voll und ganz deinen Vorlieben entspricht!
Neue 125er im Jahr 2025
Hier die Neuheiten, die die Hersteller im Jahr 2025 mit 125 cm³ Hubraum auf den Markt bringen: Es sind fünf Modelle, von der Aprilia 125 SX/RX bis zur KTM 125 Enduro R.
Aprilia 125 SX/RX
Der weiterhin 11 kW/15 PS starke Einzylindermotor wurde für die Abgasnorm Euro 5+ fit gemacht. Im Zuge der technischen Anpassungen wurde das Drehmoment von 11 auf 11,5 Newtonmeter erhöht. Statt wie bisher Edelstahl-Optik, trägt der Auspuffendtopf nun ein mattschwarzes Finish.
Zu den weiteren Neuerungen gehört eine Umstellung auf LED-Leuchten, die zusammen mit neuen Verkleidungsteilen und einem neuen Farbschema für optische Frische sorgen. Das Cockpit bietet künftig ein rechteckiges Farbdisplay. Das ABS wurde um eine Anti-Überschlag-Funktion erweitert. Für den Sozius gibt es Haltegriffe. Optional ist ein USB-Anschluss bestellbar.
Benelli BKX 125 und BKX 125 S
Benelli erweitert seine Modellpalette für die Saison 2025 um die beiden Leichtkrafträder BKX 125 und BKX 125 S. Während erstere als Leicht-Enduro mit Speichenrädern, grobstolligen Reifen und 18 Zentimetern Federweg an den Start geht, ist die 125 S das Supermoto-Pendant mit sportlichen Onroad-Reifen, Gussfelgen, 15 Zentimetern Federweg und weniger Verkleidungsteilen.
In beiden Fällen schickt ein Einzylindermotor 11 kW/15 PS über ein Sechsgang-Schaltgetriebe und Kettenantrieb ans Hinterrad. Damit dürften die Fahrer der beiden Hochbeiner in dreistellige Geschwindigkeitsregionen vorstoßen können. Der wassergekühlte Single mit Einspritzung soll 2,4 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Der 12-Liter-Tank ermöglicht so eine theoretische Reichweite von 500 Kilometern.
Honda Grom 2025
Zu den Neuteilen der Saison 2025 gehören der Tank, die Seitenverkleidungen und der Motorspoiler. Erstmals zu haben sind eigens für die Grom konzipierte Zubehörteile. Optional oder im Paket sind Handprotektoren, Windschild, Satteltaschen, eine Gepäckbrücke sowie eine Rücksitztasche erhältlich.
Außerdem lassen sich bei der 2025er Grom einzelne Karosserieteile leicht abnehmen, wodurch sich die Fläche für individuelle Aufkleber, Grafiken und Folierungen vergrößert. An der Technik ändert sich nichts, der Verbrauch liegt nach wie vor bei moderaten 1,5 Litern pro 100 Kilometer. Der Preis für die 2025er-Grom beträgt 4000 Euro (zzgl.
Husqvarna 2025
Trotz des kleinen Hubraums sind hochwertige Komponenten wie WP-Federung, Aluminiumgussräder, ABS und Traktionskontrolle an Bord. Das gleichzeitig moderne und minimalistische Design macht die beiden 125er zu einem stylishen Duo im Segment der Leichtkrafträder.
Die Rahmen der Bikes sind aus Stahl-Gitterrohr gefertigt und ermöglichen eine seitliche Positionierung des hinteren Federbeins, was die Absenkung der Sitzbank erlaubt. Alle Modelle erhielten Kurven-ABS, wurden leichter und sollen dank neuer Federelemente und neuer Aluschwinge sowie neuem Lenker besser fahrbar sein.
KTM 125 Enduro R
Der Einzylinder ist eng mit der 125er-Duke verwandt, setzt allerdings auf eine Enduro-Aufmachung, größere Speichenräder mit Stollenbereifung sowie ein WP-Fahrwerk mit 23 Zentimetern Federweg.
Der flüssigkeitsgekühlte Single der 125er-Enduro leistet 11 kW/15 PS. Fahrwertig ist die Maschine 152 Kilogramm leicht, der Einstiegspreis liegt bei 5500 Euro.
Leistungstabelle: Beliebte 125er Motorräder
| Modell | Leistung (PS) | Höchstgeschwindigkeit (km/h) | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|
| KTM 125 Duke | 15 | 114 | 4850 € |
| Yamaha MT-125 | 15 | 120 | 4799 € |
| Honda CB 125 R | 13.3 | 110 | 4386 € |
| Aprilia SX 125 | 15 | 110 | 3630 € |
| Yamaha YZF-R125 | 15 | 120 | 5117 € |
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