Fahrradreparatur Kosten Übersicht

Sie wollen wissen, wie viel eine Dienstleistung ungefähr kosten wird? Somit erhalten Sie einen groben (unverbindlichen) Überblick über die anfallenden Kosten. Sprechen Sie mich an, wenn Sie es genau wissen wollen. Ich biete alle Arbeiten rund um das Fahrrad an, im Einzelnen können Sie meinen Dienstleistungsumfang aus der Arbeitswerteliste entnehmen.

Arbeitswerte und Kosten

Alle anfallenden Arbeiten am Fahrrad sind nach Baugruppen und Fahrradgrundtypen unterteilt, und für die jeweilige Reparatur wurde der Zeitaufwand ermittelt. Dieser Zeitaufwand wird in AW angegeben.

Sofern nicht anders angegeben, sind die folgenden Preise inkl. MwSt. Die Aufwände für Reparaturleistungen richten sich nach der AW-Liste des ZIVs. Materialkosten für Ersatzteile werden separat berechnet.

Der Paketpreis bezieht sich ausschließlich auf die Arbeitsaufwände. Reparaturen und Materialkosten für Ersatzteile werden separat berechnet.

Kostenvoranschlag

Vom Checkup Service bis zum Premium Service bei jedem Paket wird dein Fahrrad oder E-Bike einmal komplett geprüft. Dabei erstellen unsere erfahrenen Mechaniker*innen ein Angebot. Die Arbeiten starten erst, wenn wir den Kostenvoranschlag mit dir abgestimmt haben. Gerne beraten wir dich in diesem Schritt auch telefonisch.

Du benötigst einen Kostenvoranschlag für eine Versicherung? Das ist kein Problem, du kannst dir unseren Kostenvoranschlag einfach als PDF herunterladen und bei der Versicherung einreichen. Wenn es sich um einen Unfallschaden handelt, dann gib gerne in der Buchung an, wie der Unfallablauf war, damit können wir dein Fahrrad bzw. E-Bike noch genauer auf Schäden prüfen.

Wir sind keine Gutachter und können entsprechend kein offizielles Gutachten erstellen. Jedoch reicht für die meisten Versicherungsschäden z.B. nach einen Unfall eine Schades Aufnahme im Rahmen unseres Kostenvoranschlages aus.

Wartung und Inspektion

Eine jährliche Durchsicht des Fahrrades vor Saisonbeginn ist hingegen schon wegen der Sicherheit angebracht. Schaltet die Kette sauber? Packen die Bremsen noch zu? Um das zu prüfen muss man nicht zwangsläufig in eine Werkstatt. Genauso wie die üblichen Pflegearbeiten selbst durchgeführt werden können.

Bei einer kleinen Inspektion werden alle Schrauben geprüft, Bremsen eingestellt, Schaltung eingestellt, alle beweglichen Teile geölt. Materialkosten wie z.B. Bremsbeläge müssen gesondert bezahlt werden.

„Die Kette säubern und ölen, den Luftdruck prüfen und die Bremsbeläge regelmäßig kontrollieren - das ist nicht schwer!“ weiß der sympathische Schrauber-Profi. Und das kostet auch nicht viel. Ein Fläschchen Kettenöl ist für ca. acht Euro zu haben und eine gute Investition.

Verschleißteile und Betriebskosten

Was die typischen Verschleißteile an einem Fahrrad sind: „Bremsbeläge!“, „Kette, Kassette, Kettenblätter, Bremsscheiben. Und natürlich Reifen.“.

Bei der angenommenen Fahrleistung von 2500 Kilometern gehen wir davon aus, dass Kette (20 Euro) und Kettenblatt (25 Euro) alle zwei Jahre getauscht werden müssen, die Bremsbeläge einmal jährlich (2 × 15 Euro). Wenn man keine Scheibenbremsen hat, sogar häufiger. Die Kassette einer Kettenschaltung (60 Euro) ist nach 10 - 15.000 km fällig. Die Reifen (2 × 30 Euro) sollten ca. 5000 Kilometer halten.

Ein weiterer Faktor, der maßgeblichen Einfluss auf die Betriebskosten hat, ist die technische Ausstattung, genauer: die Art des Antriebs. „Kette oder Riemen?“, ist die Frage, die man sich stellen sollte. Ein spezieller Rahmen mit Öffnung für den Riemen und eine Schaltungsnabe erhöht zwar den Kaufpreis - senkt aber die Betriebskosten!

Hauptursache für Bremsenverschleiß ist permanentes „Schleifenlassen“ der Bremse bergab. Eine Kassette überlebt 3 - 4 Ketten, wenn man diese früh genug wechselt.

Fahrverhalten und Serviceverhalten

Doch nicht nur die Qualität und die technische Ausstattung eines Fahrrades entscheiden darüber, wie hoch die Betriebskosten sein werden. Sondern auch das Verhalten des Fahrradfahrers. Damit meinen wir nicht nur das Fahrverhalten, sondern in erster Linie das Serviceverhalten.

„Viele Reparaturen sind vermeidbar“, weiß Thomas Kleiber, Filialleiter bei Radlbauer. Er hat die Erfahrung gemacht, dass manche Fahrradfahrer zu spät die Komponenten tauschen - und so leider vermeidbare Folgeschäden provozieren. Verschleiß lässt sich daher nicht nur aus technischer Sicht betrachten - sondern auch aus wirtschaftlicher.

Es kann Sinn machen, eine Kette früher als üblich zu wechseln, um ihr eine doppelte bis dreifache Lebenszeit zu spendieren. Der Profi hat zwei Ketten zur Auswahl und wechselt diese zeitlich in kurzer Folge nach wenigen hundert Kilometern jeweils untereinander.

Weitere Kostenfaktoren

Natürlich nagt ein trockener und kalter Winter stärker am Material. Schmutz bleibt an der Kette haften. Das fördert den abrasiven Verschleiß. Für den Winter muss evtl. ein zweites Paar Reifen zugelegt werden. Und der Ganzjahresfahrer benötigt auch mehr Bekleidung, um der kalten Jahreszeit trotzen zu können.

Auch der Streckenverlauf selbst hat direkten Einfluss auf den Verschleiß und damit auf die Kosten. Wer viel Ampeln auf seiner Pendlerstrecke hat, beschleunigt und bremst öfter - zu Lasten von Bremsen und Reifen.

„Ein Fahrtechnikkurs hilft, die Betriebskosten zu senken!“, Eine Verbesserung der Fahrtechnik macht nicht nur aus Gründen der Sicherheit Sinn, sondern hilft, die Technik eines Fahrrades zu verstehen. So kann man einen sich anbahnenden Defekt durch übermäßigen Verschleiß erkennen.

Kostenübersicht

In unserer Beispielrechnung haben wir jährliche Kosten von 383,28 Euro pro Jahr ermittelt. Das macht 31,95 Euro pro Monat. Wird die Nutzungsdauer dieses Fahrrades auf 10 Jahre gesteigert, die jährliche Kilometerleistung um 500 Kilometer auf 3000 Kilometer angehoben und alle Wartungsarbeiten am Fahrrad konsequent selber durchgeführt, so ergeben sich 249 Euro Kosten pro Jahr.

* Unsere Preise beziehen sich rein auf die Arbeitszeit, eventuell benötigte Teile etc.

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