Herzlich willkommen zu unserem informativen Artikel über die Kosten des AM Führerscheins! Wenn Sie daran interessiert sind, einen Rollerführerschein oder einen Mopedführerschein zu erwerben und gerne eine übersichtliche Darstellung der damit verbundenen Kosten hätten, sind Sie hier genau richtig. Egal, ob Sie sich bereits mit dem Gedanken tragen, den Führerschein zu machen, oder einfach neugierig auf die finanziellen Aspekte dieses Vorhabens sind, wir liefern Ihnen alle relevanten Informationen, die Sie benötigen. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welche Kosten beim Erwerb des Klasse AM Führerscheins anfallen und wie Sie möglicherweise sparen können.
Was ist ein Moped und für welche Fahrzeuge gilt der Rollerführerschein?
Das Moped, dessen Bezeichnung sich aus Motor und Pedal zusammensetzt, gehört zur Fahrzeugklasse der Kleinkrafträder. Dabei handelt es sich um motorisierte Zwei- oder Dreiräder mit einem maximalen Hubraum von 50 Kubikzentimetern und einer begrenzten Motorleistung von 4 Kilowatt. In § 6 der Fahrerlaubnis-Verordnung, kurz FeV, werden diese Fahrzeugtypen genauer definiert. Krafträder zeichnen sich durch eine bauartlich bedingte Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h aus.
Fahrzeuge, die mit dem AM-Führerschein gefahren werden dürfen:
- Leichte zweirädrige Krafträder bis 45 km/h (Klasse L1e-B): Darunter fallen beispielsweise Fahrräder mit Hilfsmotoren, Mopeds und Roller.
- Leichte dreirädrige Krafträder bis 45 km/h (Klasse L2e): Dazu zählen zum Beispiel Minitrikes.
- Leichte vierrädrige Krafträder bis 45 km/h (Klasse L6e): Das sind zum Beispiel Quads oder Minicars.
Bei Verbrennungsmotoren darf der Hubraum nicht größer sein als 50 ccm; Elektromotoren dürfen eine Nennleistung von 4 kW nicht überschreiten. Wer ein Minicar mit dem Rollerführerschein fahren will, muss zudem auf ein maximales Leergewicht von 350 Kilo achten.
Mindestalter und Gültigkeit
Prinzipiell liegt das Mindestalter für die Führerscheinklasse AM also bei 15 Jahren. Demnach können 14-Jährige zumindest schon mit der Ausbildung zum Rollerführerschein beginnen. Es ist gestattet, bereits drei Monate vor dem 15. Der Mopedführerschein darf aber erst ab dem 15. Geburtstag tatsächlich genutzt werden.
Laut der seit dem 19. Januar 2013 geltenden EU-Verordnung ist es Mitgliedsstaaten erlaubt, das Mindestalter für die Führerscheinklasse AM auf 14 Jahre zu senken oder auf 18 Jahre zu erhöhen. Nach dem Ende des Projektes beschloss der Bundestag eine einheitliche Regelungen, so dass seit dem 28.07.2021 in ganz Deutschland das Mindestalter bei 15 Jahren liegt.
Bei Personen, die den Roller-Führerschein mit 15 machen, wird die Schlüsselziffer 195 in den Führerschein eingetragen. Diese sagt aus, dass der Führerschein bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres nur in Deutschland gilt und das Fahren im Ausland nicht erlaubt ist.
Theoretische und Praktische Ausbildung
Jeder Fahrschüler bekommt theoretischen und praktischen Unterricht. 14 Theoriestunden von je 90 Minuten stehen auf dem Lehrplan. Davon befassen sich zwölf Stunden mit den Grundlagen des Straßenverkehrs und zwei Stunden mit der Rollertheorie. Vorgaben für eine praktische Ausbildung gibt es hingegen nicht. Hier hängt die Dauer bzw. Anzahl der Übungsstunden von dem Fahrgeschick des Führerscheinanwärters ab.
Bei der theoretischen Führerscheinprüfung zum Rollerführerschein müssen 30 Fragen beantwortet werden. Mit mehr als zehn Fehlerpunkten gilt man dabei als durchgefallen. Die praktische Prüfung ist mit rund 45 Minuten angesetzt. Bestandteil jeder Praxisprüfung ist das Anlassen des Fahrzeugs und das Anfahren.
Außerdem muss man vier von sieben möglichen Grundaufgaben bewältigen: 25 Meter in Schrittgeschwindigkeit mit Blick nach vorn geradeaus fahren, mit 40 km/h ungebremst einem Hindernis ausweichen und aus 40 km/h abbremsen und einem Hindernis ausweichen.
Kosten für den Rollerführerschein
Die Kosten für den Rollerführerschein sind von der Region, der Fahrschule und den eigenen Vorerfahrungen abhängig. Die Anmeldegebühr bei der Fahrschule beträgt rund 70 bis 150 Euro. Eine Übungsfahrt kostet zwischen 30 und 48 Euro. Das Übungsmaterial für die theoretische Prüfung gibt es kostenfrei über diverse Smartphone-Apps oder klassisch in Form von Papierfragebögen für rund 30 Euro.
Nicht vergessen: Für den Sehtest muss man zwischen 6 und 9 Euro einplanen. Hinzu kommt ein Erste-Hilfe-Kurs für 15 bis 30 Euro. Die Vorstellung bei der Fahrschule für die theoretische Prüfung kostet meistens rund 60 Euro, plus etwa 22 Euro beim TÜV für die Theorieprüfung. Die Vorstellung zur praktischen Prüfung kostet um die 190 Euro. Für die praktische Prüfung selbst muss man 90 bis 100 Euro veranschlagen.
Insgesamt beläuft sich beim Mopedführerschein der Preis auf ca. 450 bis 500 Euro. Zu bedenken sind außerdem Gebühren, die anfallen, falls die Prüfung beim ersten Mal nicht bestanden wird. In so einem Fall müssen Nachholstunden genommen werden.
Kostenübersicht für den Rollerführerschein (ungefähre Angaben):
| Posten | Kosten (ca.) |
|---|---|
| Anmeldegebühr Fahrschule | 70 - 150 € |
| Übungsfahrt | 30 - 48 € |
| Lehrmaterial | 30 € |
| Sehtest | 6 - 9 € |
| Erste-Hilfe-Kurs | 15 - 30 € |
| Vorstellung zur theoretischen Prüfung | 60 € (Fahrschule) + 22 € (TÜV) |
| Vorstellung zur praktischen Prüfung | 190 € |
| Praktische Prüfung | 90 - 100 € |
| Gesamtkosten (ungefähr) | 450 - 500 € |
Versicherung
Als Nachweis für eine bestehende Haftpflichtversicherung dient dabei das Versicherungskennzeichen , das wie ein Kfz-Kennzeichen am Fahrzeug angebracht werden muss. Wichtig: Das Roller-Kennzeichen muss jedes Jahr neu beantragt und gewechselt werden. Das Versicherungsjahr beginnt am 1. März. Dann gibt es immer ein neues Kennzeichen. Wer das vergisst, fährt ohne gültigen Versicherungsschutz und macht sich strafbar. Bei einem Unfall müssen die Kosten für den Schaden dann selbst übernommen werden. Eine Haftpflichtversicherung kostet zwischen 35 und 80 Euro, eine Haftpflichtversicherung plus Teilkasko gibt es ab 60 bis 140 Euro im Jahr.
Spartipps beim Rollerführerschein
Eine der wichtigsten Maßnahmen ist, die Preise und Angebote verschiedener Fahrschulen in Ihrer Region zu vergleichen. Die Gebühren für den Mopedführerschein können je nach Fahrschule variieren, daher lohnt es sich, gründlich zu recherchieren, um die beste Kombination aus Qualität und Preis zu finden. Ein weiterer Aspekt, den Sie berücksichtigen können, sind mögliche Sonderaktionen oder Rabatte von Fahrschulen.
Eine weitere Möglichkeit, Kosten zu reduzieren, besteht darin, sich gründlich auf die Fahrstunden vorzubereiten. Wenn Sie bereits Erfahrung mit dem Fahren eines Fahrrads oder Rollers haben, können Sie Ihre Fertigkeiten verbessern, bevor Sie mit den offiziellen Fahrstunden beginnen. Dadurch können Sie möglicherweise die Anzahl der benötigten Fahrstunden reduzieren und somit Kosten einsparen.
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