Abnehmen durch Radfahren? Ja! Fahrradfahren ist DER Fettkiller überhaupt, weil diese Sportart gelenkschonend ist. Wenn du im Sattel sitzt, trägt der Sattel 60 bis 75 Prozent deines Körpergewichts, was wiederum deine Beingelenke entlastet. Training auf dem Fahrrad ist aus diesem Grund für übergewichtige und wenig trainierte Personen der ideale Einstieg.
Die Vorteile des Radfahrens
Die positiven Effekte des Radfahrens auf unseren Körper zeigen sich nicht nur in zahlreichen Studien, man spürt sie auch selbst, sobald man aufs Rad steigt: Die Bewegung an der frischen Luft tut gut, man bringt das Herz-Kreislaufsystem in Schwung, steigert die Durchblutung von Muskeln und Gehirn.
- Wer regelmäßig Rad fährt, verbessert seine Fitness, trainiert seine Beinmuskeln und sein Herz-Kreislaufsystem.
- Schon wenige Kilometer Radeln täglich können dabei helfen, abzunehmen. Denn man verbrennt - im Vergleich mit Auto- oder Öffi-Fahrten, aber auch mit Gehen - mehr Kalorien und erreicht so am Ende des Tages leichter ein Kaloriendefizit - und das brauchst du, um abzunehmen.
- Auch zur Diabetes-Prävention kann Radfahren beitragen, so eine Studie aus Dänemark. Wer im mittleren bis hohen Alter beginnt, regelmäßig Fahrrad zu fahren, kann laut Studie das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, um bis zu 20 Prozent reduzieren.
Viele Menschen, die den Umstieg von Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln aufs Rad ausprobieren, berichten, dass sie entspannter in der Arbeit und wieder zu Hause ankommen. Durch die Bewegung beim Radfahren wird unser Gehirn gut durchblutet, bekommt mehr Sauerstoff und kann so besser funktionieren. Zudem reduziert Radfahren das Stressempfinden und steigert unser Wohlbefinden.
Mangelnde Bewegung ist ein bekannter Risikofaktor für Demenzerkrankungen. Du kannst also deiner körperlichen und mentalen Gesundheit viel Gutes tun, wenn du täglich radelst. Aber auch die Umwelt profitiert davon.
Gut für Körper und Geist, gut für die Umwelt - was gibt es noch an Vorteilen für dich, wenn du jeden Tag Fahrrad fährst? Du sparst gegenüber täglichen Autofahrten sehr viel Geld, da du geringere Spritkosten hast und dein Auto weniger abnutzt.
Radfahren als Fettkiller
Beim Fahrradfahren straffst du deine Muskeln gerade in den häufigen Problembereichen Bauch, Beine, Po. Mehr Muskeln verbrauchen mehr Kalorien, der Kalorienumsatz steigt und dadurch verlierst du deine überflüssigen Kilos. Versuche mehrmals pro Woche aufs Fahrrad zu steigen und fahre dann kürzere Strecken. Dadurch purzeln deine Pfunde schneller, weil du den Nachbrenneffekt besser nutzen kannst.
Drei Mal in der Woche etwa 30 bis 40 Minuten zu radeln reicht vollkommen für den Einstieg. Fahre anfangs keine große Übersetzungen, um die Knie zu schonen.
Welches Fahrrad ist das Richtige zum Abnehmen?
Wenn du zu den Menschen gehörst die es partout nicht vor die Tür treibt, kannst du natürlich ein Heimrad oder einen Ergometer nutzen. Aber unterschätze nicht, welchen Genuss das Biken bereitet wenn du einmal über den Anfang hinaus bist. Das echte Gefühl von Geschwindigkeit und Unabhängigkeit sowie das Naturerlebnis kannst du nur draußen haben.
Bedenke bei Rennrädern, dass diese Spezialfahrräder sind, mit denen du tatsächlich fast nur Asphalt fahren kannst. Achte darauf eine hohe Trittfreqenz zu fahren und nutze eher leichte Gänge.
Wesentlicher vielseitiger ist ein Trekkingrad, diese Räder sind für Touring optimiert und nicht auf Asphalt beschränkt. Forstwege, Schotter usw. sind kein Problem. Trekkingräder gibt es auch verkehrssicherer Ausstattung. Zieht es dich ins Gelände, ins Gebirge oder möchtest du ganz einfach die Option haben auch mal richtig grobe Strecken zu fahren?
Bezüglich der E-Bikes gibt es ein weit verbreitetes Missverständnis. Nein, ein Pedelac erspart dir nicht das Treten. Tatsächlich unterstützt der Antrieb dein Pedalieren. Du fährst einfach mit kräftig Rückenwind. Gerade für Einsteiger ist dies eine interessante Option. Zieht es dich ins Gebirge und bist du von langen, anspruchsvollen Touren faziniert?
Ausrüstung für den Einstieg
Auf den Fahrradhelm kannst du keinesfalls verzichten, eine Radhose ist sehr zu empfehlen, denn mit Schmerzen am Hintern ist der Spaß schnell vorbei. Hast du mal ein modernes Fahrradtrikot aus Funktionsmaterialien getragen, willst du darauf beim Biken nicht mehr verzichten. Das wars dann aber für den Einstieg an notwendigen Ausgaben.
Wie oft und wie lange sollte man Radfahren?
Wer mit Fahrrad fahren abnehmen möchte, sollte so oft und lange wie möglich aufs Rad. Damit sind nicht unbedingt fordernde Sporteinheiten gemeint - auch der kurze Weg zum Supermarkt, morgens gemütlich zur Arbeit radeln oder andere alltägliche Erledigungen summieren sich und helfen euch dabei, Kalorien zu verbrennen und euren Stoffwechsel anzukurbeln.
Anfänger starten bei drei Trainingseinheiten pro Woche à 30 - 40 Minuten. Nach etwa zwei Wochen kannst du beginnen, die Dauer eurer Biketouren auszuweiten und/oder eine weitere Einheit einzuführen. Es gilt: Immer erst die Häufigkeit und Dauer steigern, dann die Intensität.
Der richtige Pulsbereich
Gerade Anfängern fehlt häufig noch ein Gefühl dafür, bei welchem Pulsbereich sie trainieren. Denn je nachdem, in welchem Bereich ihr euch bewegt, trainiert ihr andere Fähigkeiten. Werte im unteren Pulsbereich (etwa 60 bis 75 % der maximalen Herzfrequenz) steigern die Grundlagenausdauer.
Wenn ihr zwei- bis viermal pro Woche für 20 - 60 Minuten Fahrrad fahren wollt, euch eine schnelle Leistungssteigerung wünscht (bspw. Zeiten verbessern) oder ein Trainingsplateau überwinden wollt, ist ein Pulsbereich von 75 bis 85 % eurer maximalen Herzfrequenz perfekt.
Kalorienverbrauch beim Radfahren
Wie viele Kalorien beim Fahrradfahren tatsächlich verbrannt werden, lässt sich pauschal nicht sagen. Denn der Verbrauch richtet sich nach unterschiedlichen Faktoren. Zum einen nach dem eigenen Gewicht und Alter, der Herzfrequenz, dem Tempo und der Zeit, die gefahren wird. Dazu kommen noch weitere Faktoren wie die Wetterverhältnisse und die Schwierigkeit der Strecke. Bei Gegenwind und Steigung wird mehr Kraft aufgewendet und der Kalorienverbrauch steigt.
Bei einer Trainingsgeschwindigkeit von 18 km/h müssten Sie zwischen 19 und 25 Stunden Radfahren, um theoretisch ein Kilo abzunehmen. Im Vergleich zum typischen Bauch-Beine-Po-Training schneidet das Fahrradfahren gut ab.
Ein solches Auto produziert in etwa 120g CO2 pro Kilometer. Fährst du an jedem Arbeitstag (also durchschnittlich 230 Tage im Jahr) jeweils zehn Kilometer mit dem Rad statt mit dem Auto, wären das sechs Kilogramm CO2, die du jede Woche vermeidest. Im Jahr könntest du so auf 276 Kilogramm kommen. Das ist fast so viel wie ein Hin- und Rückflug in der Economy Class von Frankfurt am Main nach Paris.
Die richtige Ernährung
Natürlich funktioniert das Abnehmen mit Fahrrad fahren nur in Kombination mit der passenden Ernährung. Hier ist es erst einmal egal, ob ihr euch Low Carb oder Slow Carb ernährt oder euch nach der ketogenen Ernährung oder peganen Ernährung richtet. Hauptsache ihr haltet ein Kaloriendefizit ein, nehmt ausreichend Makro- und Mikronährstoffe zu euch und esst größtenteils natürliche Lebensmittel anstatt verarbeitete.
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