Die Geburt eines Kindes verändert das Leben grundlegend, besonders für Motorrad fahrende Eltern. Gemeinsame Ausfahrten sind nicht mehr wie gewohnt machbar, und einige können sich das Hobby nach der Anschaffung von Familienkombi, Kinderwagen und Windeln nicht mehr leisten oder wollen das Risiko angesichts der neuen Verantwortung nicht mehr eingehen.
Es gibt viele Anzeigen, in denen Motorräder "wegen Nachwuchs abzugeben" sind. Es gibt aber auch andere Erfahrungen. So stand für einen Vater schon vor dem ersten Ultraschall fest, dass es einen Weg geben müsste, Vaterschaft und Motorradleidenschaft zu verbinden. Die ersten gemeinsamen Touren mit seinem damals eineinhalbjährigen Sohn waren dann ein besonderes Erlebnis, das man wohl am besten als die "Entdeckung der Langsamkeit" umschreiben kann.
Wo man früher auf der Suche nach dem letzten Grad mehr Schräglage war, galt es jetzt, den durch keine wesentliche Knautschzone geschützten Passagier im Boot so sicher wie eben möglich über die Hausstrecke zu chauffieren. Dabei immer bereit, auf seitlichen Zuruf wegen scheinbarer Belanglosigkeiten am Wegesrand anzuhalten: seien es Pferde auf einer Weide, eine besonders bunte Blumenwiese oder ein plätschernder Bach.
Kindern geht es ganz offensichtlich genauso wie uns selbst: sie entdecken die Welt aus dem Beiwagen heraus ganz anders, nehmen ihre Umgebung viel intensiver wahr als in der schützenden Blechhülle eines Autos. Schließlich beginnt man irgendwann selbst, die Welt wieder ein Stück weit mit Kinderaugen zu sehen und entdeckt eine gänzlich neue Dimension der Faszination Motorradfahren.
Der Sohn wurde älter, der Wortschatz wuchs in gleichem Maße, wie Helm und Klamotten zu klein wurden und immer wieder gingen wir auf kleinere oder größere Touren. Dabei erwies sich die spezifische Fahrdynamik des Schwenkergespanns als geradezu ideale Metapher für die unvermeidlichen Höhen und Tiefen einer Vater-Sohn-Beziehung: ist man in Rechtskurven ganz nah beieinander, in inniger Zweisamkeit vereint, scheint man in Linkskurven so unendlich weit voneinander entfernt, und ist doch immer fest miteinander verbunden - durch den Rahmen des Gespanns ebenso wie durch enge und liebevolle Familienbande.
Mittlerweile ist der Filius beinahe acht Jahre alt und kennt die aktuelle Motorrad-Modellpalette besser als sein Vater. Dass er einmal Motorrad fahren wird, scheint für ihn zumindest aus heutiger Sicht außer Frage zu stehen. Den Vater macht das glücklich und besorgt zugleich.
Die Vorstellung gemeinsamer Touren, bei denen der Filius selbst vorweg fährt, ist verlockend. Die Vorstellung, dass Sohnemann als jugendlicher Heißsporn einmal so um die Ecken fahren könnte, wie es sein alter Herr seinerzeit mit der Kreidler getan hat, macht mir dagegen viel mehr Angst, als ich sie je um mich selbst gehabt habe. Doch es hilft wohl nichts, habe ich ihn doch selbst mit dem Virus infiziert.
Um seine Kinder wird man sich immer Sorgen machen; es bleibt die Hoffnung, dass es mir gelingen wird, meinen Sohn auch für das Risiko des Motorradfahrens zu sensibilisieren und ihm zu vermitteln, dass man es mit der eigenen Fahrweise zumindest ein ganz kleines Stück selbst mitbestimmt.
Inzwischen hat mein Sohn den Führerschein gemacht (2014), und seit dem haben wir viele tolle gemeinsame Touren gemacht, ein Highlight ganz sicher der Besuch der Classis-TT auf der Isle of Man vor drei Jahren.
Komfort und Schutz beim Motorradfahren
Radhosen unter der Motorradhose
Ein (Fahr)Radhose als sinnvolles Bekleidungsstück zum Motorrad fahren? Nun, sicherlich nicht für die kleine Feierabendrunde auf der Hausstrecke. Nach einem langen Tag im Sattel melden sich auf den letzten Stunden der Tour die Sitzbeinhöcker im Gesäß und man fängt an, im Sattel hin und her zu rutschen.
Von einigen Kilometern im Stehen fahren, bis hin zum Sitzen auf der Gepäckrolle habe ich schon alle Alternativen, die auch nur in irgendeiner Form Entlastung bieten, hinter mir. Bis mir die Idee kam, es einmal mit einer Radhose unter meiner Motorradhose zu versuchen. Ich kann dazu nur sagen, bei mir funktioniert das einwandfrei und es hat meinen Fahrkomfort um Klassen verbessert.
Ich verwende zur Zeit eine „Brubeck Herren ½ Fahrradhose (ohne Träger)“. Die Hosen sind sehr stark gepolstert und obwohl sie sehr weich sind, ist das Material doch sehr strapazierfähig und robust. Sicherlich sind die Hosen mit ca. Ich benutze solche Radlerhosen schon seit Jahren . . . allerdings meistens nur wenn ich Offroad unterwegs bin, da sind die echt brauchbar. Kann den Nutzen bestätigen.
War in Scotland auch mit Radhosen unter der Kombi unterwegs. Wichtig ist: KEINE Boxershorts da drunter tragen, da drücken dann die Nähte nur. Als Notlösung brauchbar, auf Dauer würde ich lieber 200-300€ in eine wirklich sauber neu gepolsterte Sitzbank vom Sattler investieren!
Ich nehm ´ne Radlerhose mit Einlage seit zig Jahren wenn die Tour etwas länger ist...gerade bei der Aufrechten Sitzposition auf Enduros bei der das Steißbein arg in Mitleidenschaft gezogen wird macht das Sinn. Andere lassen sich Gelkissen in die Sitzbank implantieren um in der Mitte so ´ne Art Rinne zu haben, damit wird das Körpergewicht von den Oberschenkeln bzw. Diese Lösung würde ich fast schon als ultimativ bezeichnen!
Letztes Jahr zum Alpenmarathon hab ich auch auf eine Radlerhose zurückgegriffen. Angenehm finde ich ebenfalls das "Komprimieren" Es verhindert halt sowohl Haut- als auch Unterbuxn-Falten. Aber die Sitzhöcker taten mir dann doch irgendwann weh - was sich mit "Popo-Gymnastik" auch gut im Rahmen halten ließ. Also mal vor/zurückrollen, rechts/linkswippen, Pobacken anspannen... hauptsache, da kommt Blut ins Gesäß (die Minder-Durchblutung ist wohl das Hauptproblem, warum der Poppes schmerzt).
Unangenehm empfand ich die zusätzliche, wärmende Schicht Und: Wenn man anhält, um Pipi zu machen, ist es zumindest als Frau unangenehm, bis man alles in die verschwitzten Kleidungschichten wieder faltenlos eingepackt hat. Mittlerweile bin ich durch einen glücklichen Zufall ohne Mehrkosten zu einer Sitzbank mit Geleinlage gekommen (ein anderer Versysfahrer hatte gegen meine Originalsitzbank getauscht). Und ich muss sagen: Die Radlerhose war "ok", die Gelsitzbank ist "klasse". Zukünftig würde ich mich grundsätzlich immer zu Sitzbank-Gel-Umpolsterung entscheiden.
Interessant wäre u.U. Alternativ gibt es ja noch die Sitzkissen zum Festschnallen bzw. Hab ich zuhause liegen - hat mich nicht begeistert. Da es vollflächig weich ist, und nicht nur in begrenzten Bereichen, sinkt man irgendwie auch ein - und der Poppes stirbt irgendwie trotzdem ab.
Machbar sollte dies sein. Sind ja i.d.R. Synthetikfasern, welche kein/kaum Wasser ausnehmen. Vergleichbar mit einem Halstuch aus Polyester bzw. Mikrofaser: Einmal schleudern, fast trocken. Wobei es natürlich ein interessanter Anblick sein kann wenn man in der Gemeinschaftsunterkunft (Jugendherberge) seine Unterhose nach einem Bad im Waschbecken in der Gegend herumschleudert.
Du sollst ja auch noch (ggf auch eine frische ) Unterhose unter die Radlerhose anziehen. Tipp zum Waschen von Funktionskleidung u.a.: Erstmal alleine auswringen. Dann ein Handtusch (meist hat man im Hotel ja Dusch- & Handtuch zur Verfügung) auf den Boden legen, Funktionskleidung flach drauf, dann zusammenrollen. Und nun Handtuch inkl. Funktionswäsche weiter wringen.
Weitere Tipps und Diskussionen
Das Bild eines Motorrades mit riesigem Windelpaket anstelle eines Topcases ging mir eben auch durch den Kopf... Herzlichen Dank, Fischi. ... dann könnte ich doch eher die früher schon erwähnten Inkontinenzhosen nehmen.
Also in der Stadt fahre ich geeignete Stiefel, Hose, Jacke, Handschuhe, Helm. Hansafan198516.04.2010, 12:05:38Wie kann man so gewissenlos sein und nur mit Jeans etc. rumfahren?
Ich fahr immer komplett in Leder. ich bin mal mit meinem moped damals insgesamt knapp 60k nur mit pullover und jeans gefahren.
Bin bis vor 2 Jahren auch IMMER ohne Schutzkleidung gefahren, maximal Handschuhe gegen Kälte und nen Billighelm von Louis. Das einzige auf das ich bei Kurzstrecke verzichte ist ein extra Rückenpanzer und auf den Nierengurt. Ich fahre auch immer komplett, habe sogar ne größere Hose für über die Arbeitshose.
Vor ungefähr 2 jahren hat man mich mit meiner "125er" bei einer Geschwindigkeit von ca. Ich bin dann ca. 6 - 7m unter/mit meinem mopped über den Asphalt gerutscht und kam dann an der Bürgersteigkante zum erliegen! Glücklicherweise habe ich Schutzkleidung getragen, welche mir diverse Schürfwunden und dank protektoren auch schwerere verletzungen erspart hat!
Kurze Strecken fahre ich auch in Jeans und ja, ich weiß dass es leichtsinnig ist. Ist wie mit dem Rauchen, dass es nicht gesund ist weiß ich doch auch. Ohne komplette Ausrüstung fahre ich nur zum Moped Putzen das sind aber auch kaum 2 Minuten fahrt, wobei auch da etwas passieren kann.
Egal wohin, immer komplett. Wenn ich zum Bahnhof (3km) fahre da ich verschlafen habe, etwa einmal im Monat, ziehe ich nur Helm/Lederjacke/Handschuhe an.
Hab mich '94 mal mit ner ETZ150 böse lang gemacht. Spätestens als seine Jacke in einer Symbiose mit seiner Haut verschmelzte und diese wiederrum Asphalt küssen durfte, wusste er, da war was richtiges dran.
Kann ehrlich gesagt Biker verstehen, die sich auf dem Bike das Leben nehmen (bzw. ich bewege mich i.R. auch in voller Ausstattung auf den Straßen, also Helm, Jacke, Hose, Stifel und Handschuhe. Wenn es mal zu ner Probefahrt um den Block geht, dann habe ich auch mal ne Jeans an.
Ich behaupte jetzt einfach mal, dass jeder, der Motorrad fährt, weiß was passiert, wenn er ungestürtzt auf die Nase fällt. Ich selbst fahre eigentlich auch immer komplett mit Lederhose, Jacke, Stiefel, Handschuhen und Helm. Wenn ich jemanden ohne Schutzkleidung in der Gegend rumfahren sehe hoffe ich immer, das derjenige auch nen Organspenderausweis bei sich führt, wäre ja sonst verschwendung...
Ich bin bis jetzt auch meistens in jeans gefahrn, bis meine freundin auf stern tv gesehn hat, wie sie einem die blutige jeans von den beinen geschnitten haben. Die fahre ich in kompletter Montur.
Es ist ein Unterschied, ob ich mit 100 durch ne Kurve fahre, Fußraste knapp über dem Asphalt und das Motorrad komplett ausreize, oder ob die Kurve eben mit gemtlichen 60 gefahren wird, um sich keinen Stress zu machen (Chopper eben).
So lange ich nur innerorts fahre bzw. mit dem Motorrad von A nach B fahre zieh ich mir die Lederkombihose nicht an, da muss es Jeans und Lederjacke tun (Handschuhe & Helm ist eh klar).
Motorradfahren ohne Stiefel und zu stürzen könnte Dir zerschundene oder gequetschte Füsse bescheren, oder könnte sogar im Extremfall zu einer Amputation führen. Es könnte sein, Du kannst nie mehr gehen ohne zu hinken. Motorradfahren ohne Handschuhe und dann zum Sturz zu kommen könnte Dir eine zerschundene oder beschädigte Hand kosten, oder die schweren, quälenden Schmerzen, wenn ein Körperteil, der reich an Nervenenden ist, zerfleischt wird.
Motorradfahren ohne wenigstens eine armierte Jacke und Lederhose, oder eine Lederkombi, einen Aerostich, oder einfach eine Lederjacke und Jeans, und dann zu stürzen könnte Dich ernsthafte Abschürfungen von der Strasse kosten. Motorradfahren ohne einen Rückenprotektor und zu stürzen wird in so gut wie allen Fällen ohne Konsequenzen bleiben.
Oder Du könntest eine offene Schädelverletzung, von der Du Dich nie wieder erholen wirst. Motorradfahren ohne Helm und dann Stürzen mag keinerlei Konsequenzen haben. Wir alle treffen unsere Entscheidungen. Schutzkleidung kann Dich nicht immer retten.
Nierengurte: Schutz oder Mythos?
Es ist gaaaanz einfach. Willst Du einen NG tragen - dann mach es, er schadet nix. Du willst keinen NG tragen? Dann lass es, schadet auch nix, Du versäumst dadurch nichts, weder in der Frühphase Deines Bikerlebens noch beugst Du irgendwelchen Spätschäden vor.
Nicht zu vergessen natürlich noch die Stützfunktion des Nierengurts für jene Leute, die bereits das "Vergnügen" eines Bandscheibenvorfalls hatten.
Eine wirkliche medizinische Indikation hat er beileibe nicht. Die Vermutung, der Gurt würde vor Vibrationen schützen, ist ebenfalls eine *Mär* aus guter alter Zeit. Die Niere liegt schwingungsfrei und gut gepolstert, unterhalb des Zwerchfells, geschützt innerhalb einer Fettkapsel. Der Nierengurt wird allein deshalb als angenehm empfunden, da dieser die Muskulatur der LWS entlastet.
Der Nierengurt schütz nicht, er erhält. Er erhält Arbeitsplätze. Die Industrie reibt sich die Hände, die MT'ler hauen sich die Köpfe ein. Ich trage übrigens einen Nierengurt. Das aber nur, weil mein Rückenprotektor zum unteren Abschluss einen Nierengurt dranhat.
Kühlung bei heißen Temperaturen
Jeder empfindet natürlich anders, für mich ist der Fahrtwind auf einer Maschine eher erfrischend, du magst evtl. Kannst du die Jacke in den Pausen ausziehen, evtl. Ideal iat außer einem BODY ein durchgehender OVERALL, ich weiß aber nicht ob du so etwas besitzt.
Sind grad die richtigen Temperaturen. Dürfte sich wie bei Baby-Windeln verhalten. Innen nass - außen trocken! Man muss bissel aufpassen, dass sich die Hose dann nicht arg vollsaugt, also untenrum das Shirt vielleicht trockener lassen, wenn das wichtig ist.Nasses Shirt immer direkt auf die Haut - da hält keine Weste mit.
Auf dem Motorrad hält das aber nur ne halbe Stunde, da muss man auf Tour eben mal das Shirt in nen See halten und nachwässern.Also heute bei mir aktuell war es aushaltbar, aber an roten Ampeln neben irre heißen Blechdosen grenzwertig. Diese Westen können theoretisch kühlungstechnisch nicht mit einem klatschnassen Shirt direkt auf der Haut mithalten, ich würde sie gern aber mal ausprobieren. Nasses T-Shirt ist natürlich auch ne gute Lösung, aber wie du schon schreibst, hält nicht lang.
Wenn es so warm ist, dass ich mich kühlen muss, dann ziehe ich die Jacke aus und fahre im T-Shirt. Und nein, ich habe keine Angst vor Unfällen! Na für unters Leder ist die Weste auch nicht gedacht Die ist für Textil und das sollte wiederum große Mesheinsätze besitzen.So wie meine Die ist ein Traum bei hohen Temperaturen. In meiner Lederjacke würde ich eingehn. Es ging mir nicht um Regennässe.
Sitzkomfort auf langen Touren
Nachdem mir immer wieder bei langen Touren nach 2 bis 3 Stunden der Hintern weh tat, habe ich mir vor 2 Jahren eine Sitzbank anfertigen lassen. Etwas breiter, etwas niedriger und etwas weicher. Das war schon mal eine Wohltat im Vergleich der der etwas niedrigeren, original Suzuki-Bank.
Ein Freund, dem der Hintern nach 2 Stunden auch immer ordentlich weh tat (BMW RS 1200) machte mich auf pneumatische Motorrad Sitzkissen aufmerksam, die es an vielen Stellen im Handel gibt. Sie sollen angeblich sehr vorteilhaft sein.
Ist so ein Kissen wirklich zu empfehlen? Hat jemand Erfahrung mit solchen Dingern? Ich bin auf der Suche nach einem leicht demontierbaren Sitzkissen, das ich praktisch nur auf längeren Fahrten nutzen möchte. Wäre schön, wenn es sowas gäbe, dass man mal den Tank auf der Autobahn annähernd leer fahren könnte, ohne dass man schon 2 Stunden vorher vor Schmerzen am A.... vom Moped fällt.
Ja, ich habe das pneumatische Sitzkissen "Airhawk" für sehr lange Strecken.
Hatte das Teil auch mal in Gebrauch, kam aber absolut nicht klar damit. Zu viel Luft ist das Ding zu hart, zu wenig Luft... so ähnlich muss sich Sex auf einem unzureichend gefüllten Wasserbett anfühlen.
Es ist wahr, dass einen das Kissen vom Motorrad "trennt". Deswegen nutze ich es nur auf meinem Oldtimer und für längere Strecken. Wer auf langen Strecken Probleme kriegt, der sitzt meist nicht optimal.
Fahrradhose ist ne gute Idee. Habe ich noch zu Hause rumliegen. Kommt das nächste mal unter die Motorradhose. Lange Touren mache ich jedes Jahr 2 bis 3 mal z. B. nach Südfrankreich, Kroatien, Toskana etc.
Auf diesen "langen" Touren tut mir jedesmal nach 2 bis 3 Stunden echt der Allerwerteste weh, dass immer eine halbe Stunde Pause angesagt ist. Ich bin nicht der Einzige in unserer Gruppe, dem das so geht.
Gibt's z.B. z.B. Ja, das Airhawk Kissen hat einen Nachteil. Die Trennung vom Motorrad. Aber: ich denke es ist entwickelt in den USA, d.h. lange Etappen ohne große Kurvenarbeit. Mit dem Kissen in die Alpen kann man vergessen.
Oft wird der Fehler begangen das zu viel Luft aufgepumpt wird. Ideal ist das Sitzkissen wenn sich ein Luftpolster von max. Dann entsteht auch nicht das Gefühl keinen Kontakt mehr zur Maschine zu haben, bzw.
Das Sitzkissen soll ja Druckstellen vermeiden, bzw. Bei dem Preis ist es ein Versuch wert.
Ich habe mir vor vielen Jahren für ein anderes Motorrad vom Sattler einen GEL Sattel anfertigen lassen.
Auf den Bändern steht Houzhi z.B. Zwei simple elastische Kletts halten das Ding a.d.
Diese Meshauflage gibt's auch in groß - z.B.
Ich hab mir die Hose geleistet und muss sagen, sie bringt etwas. Natürlich sind Druck-/Taubheitsstellen nach längeren Fahrten nicht ganz weg, aber es dauert länger und sie sind nicht so intensiv.
Die Hose ist angenehm zu tragen. Die eingearbeiteten Polpolster sind relativ klein, funktionieren aber. Und, keine Angst: es sieht nicht so aus, als hätte man(n) Windeln in der Hose.
Zusammenfassung
Die Erfahrungen zeigen, dass es viele Wege gibt, den Komfort und die Sicherheit beim Motorradfahren zu erhöhen. Ob mit Radhosen, speziellen Sitzkissen, der richtigen Schutzkleidung oder einem Nierengurt - jeder Fahrer muss selbst herausfinden, was für ihn am besten funktioniert. Dabei sollte man stets die Risiken des Motorradfahrens im Blick behalten und verantwortungsbewusst handeln.
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