Viele Eltern stehen vor der Frage, ob sich die Anschaffung eines hochwertigen Laufrads wie des Woom 1 wirklich lohnt. Das Woom 1 erfreut sich großer Beliebtheit, nicht zuletzt wegen seines geringen Gewichts und der vorhandenen Bremse. Aber ist der höhere Preis gerechtfertigt? Dieser Testbericht vergleicht das Woom 1 mit anderen Laufrädern, insbesondere dem Puky LR M, um Eltern bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen.
Die Besonderheiten des Woom 1
Woom Laufräder sind bekannt für ihr geringes Gewicht und ihre ergonomische Bauweise, was es Kindern erleichtert, das Gleichgewicht zu halten und sich auf das Fahren zu konzentrieren. Gerade auf Kleinkinder prasselt schließlich so viel aus der Umwelt ein, wenn sie draußen unterwegs sind. Mit einem schwergängigen Rad sind sie dann schnell überfordert, haben weniger Lust oder fallen häufiger hin.
Das Woom Laufrad Original 1 kam fast fertig in dieser süßen Box zu uns. Der Aufbau ging superfix. Da der Rahmen den Großteil des Rades ausmacht, wiegt es so nur 3 kg und ist für uns Eltern vergleichsweise angenehm zu tragen, wenn die Kids unterwegs mal nicht mehr fahren wollen (was gerade bei 1,5 bis 2,5 Jährigen fast die Norm sein wird). Dazu ist der Einstieg schön tief, sodass die Kleinen gut draufsteigen können, ohne hängen zu bleiben oder die Balance zu verlieren.
Der Sattel ist (mit einem Sechskantschlüssel wie von Ikea) ganz easy und stufenlos höhenverstellbar, was wirklich sooo wichtig ist. Denn gerade Kleinkinder legen oft in wenigen Wochen Wachstumssprünge hin. Und wer hat früh vor der Kita schon die Zeit, groß zu schrauben und herumzuprobieren?
Unser woom Laufrad ist mit einer Handbremse ausgestattet, die leuchtend grün und so für kleine Kinder gut erkennbar ist. Wird sie gedrückt, blockiert das Hinterrad genau wie beim Fahrrad. Für woom ist es wichtig, dass schon Kleine fürs echte Fahrradfahren üben können.
Der Lenker des woom Laufrads hat eine sogenannte Einschlagsbegrenzung. Das bedeutet, er dreht sich nicht zu weit auf beide Seiten, sondern 'schlägt an', wenn das Kind ihn zu stark drehen will. Das kann laut woom Stürze verhindern.
Vor- und Nachteile des Woom Laufrads
- Vorteile: Hochwertige Verarbeitung, geringes Gewicht (ca. 3 kg), leichter Alurahmen, Handbremse, ergonomischer Sattel, leicht verstellbarer Sattel und Lenker, Lenkereinschlagsbegrenzung, leichtgängige Reifen.
- Nachteile: Hinterradbremse für kleine Hände schwer erreichbar, Trittbrett muss separat gekauft werden.
Vergleich mit dem Puky LR M
Das Puky LR M ist ein beliebter Klassiker und oft eine günstigere Alternative zum Woom 1. Mit einem Preis von etwa 80 Euro ist es deutlich preiswerter als das Woom 1. Laut Puky ist es ab einer Körpergröße von 85 cm optimal zu nutzen und wiegt 3,5 Kilogramm, die es seinem Stahlrahmen zu verdanken hat. Das LRM besitzt keine Bremse.
Der Lenker vom LRM neigt aber eher zum Überlenken, da Puky wie viele andere Hersteller auch auf einen Lenkeinschlagsbegrenzer verzichtet.
Weitere Laufrad-Alternativen im Test
Neben Woom und Puky gibt es eine Vielzahl weiterer Laufrad-Modelle auf dem Markt. IMTEST hat 2022 fünf Laufräder mit 12-Zoll-Reifen verglichen, wobei das Puky LR Light als Testsieger hervorging und das Bikestar Laufrad den Preis-Leistungs-Sieg davontrug. Hier eine Übersicht der getesteten Modelle:
| Platz | Modell | IMTEST Ergebnis | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| 1 | Puky LR Light | gut (2,31) | Trittbrett, sportliche Optik |
| 2 | Woom Original 1 | gut (2,52) | Handbremse, für Kinder ab 1 1/2 Jahren |
| 3 | S’cool PedeX | gut (2,53) | Tragegriff im Rahmen, BMX-Rad Optik |
| 4 | BBF Cruzee | befriedigend (2,71) | Leicht (Hartgummireifen), Schnellspanner für Sattel/Lenker |
| 5 | Bikestar Laufrad | befriedigend (2,72) | Preis-Leistungs-Sieger (günstig), luftgefüllte Reifen |
Worauf beim Kauf eines Laufrads achten?
Beim Kauf eines Laufrads sollten Eltern verschiedene Faktoren berücksichtigen:
- Größe: Die passende Größe hängt von der Schrittlänge des Kindes ab. Das Kind sollte im Sitzen mit beiden Füßen flach den Boden berühren können.
- Gewicht: Je leichter das Laufrad, desto besser. Modelle mit geringem Gewicht lassen sich für das Kind müheloser bewegen und sicherer kontrollieren.
- Reifen: Luftreifen bieten besseren Grip und Dämpfung, während Kunststoffreifen leichter und wartungsfrei sind.
- Bremse: Eine Bremse ist für Kinder ab etwa drei Jahren sinnvoll, da sie dann die nötige Kraft und Koordination haben, um sie zu bedienen.
- Material: Rahmen aus Aluminium reduzieren das Gewicht, während Stahl bei günstigeren Modellen gewählt wird.
- Sicherheitsmerkmale: Gepolsterter Lenker, rutschfeste Griffe, abgerundete Kanten und eine stabile Verarbeitung erhöhen die Sicherheit.
Fazit
Die Entscheidung für das richtige Laufrad hängt von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben des Kindes sowie dem Budget der Eltern ab. Das Woom 1 überzeugt durch sein geringes Gewicht, die hochwertige Verarbeitung und die durchdachten Details. Ob sich die Investition lohnt, muss jedoch jede Familie selbst entscheiden.
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