Viele Eltern wünschen sich ein leichtes Kinderrad mit dynamobetriebenem Licht, das ab Werk kaum erhältlich ist. Dieser Artikel zeigt, wie man ein Woom 2 Laufrad umbauen kann und gibt einen Überblick über verschiedene Optionen und Aspekte.
Umbau eines Woom 4 mit Lichtanlage: Inspiration von Michael aus Hamburg
Michael aus Hamburg hat an einem Woom 4 eine vollwertige Lichtanlage mit Nabendynamo nachgerüstet und wertvolle Tipps gegeben. Sein Bericht dient als Inspiration für Eltern, die ähnliche Projekte planen.
Fest verbauter Akku-Beleuchtung am Woom 4: Rainers bebilderte Beschreibung
Rainer, ein Blog-Leser, hat eine bebilderte Beschreibung geschickt, wie er batterie- bzw. akkubetriebene Beleuchtung an einem Woom 4 fest verbaut hat. Seine Erfahrungen ergänzen Michaels Bericht ideal.
Die Herausforderung: Nabendynamos für kleine Räder
Nabendynamos für 16-Zoll-Räder sind aufgrund der Gabelbreite schwer zu finden. Gerade beim 16 Zoll Woom 3 mit seiner Achsbreite von 74 mm könnte ein SON XS jedoch passen.
Qualität und Funktionalität: Keine Abstriche beim Kinderrad
Das Ziel ist, auch bei der Beleuchtung keine Abstriche bei Qualität und Funktionalität zu machen, weil es "nur" ein Kinderrad ist. Denn verantwortungsbewusste Verkehrsteilnehmer werden erzogen.
Der Einbau des Nabendynamos: Relativ einfach, aber...
Der Einbau des Nabendynamos ist relativ einfach. Wer die Originalfelge weiter benutzen will, benötigt für den SONdelux 2mm-Speichen in 188mm Länge und 16mm Messingnippel.
Probleme mit Schnellspannern und Schutzblechen
Weder der Schnellspanner des Nabendynamos noch der mitgelieferte Schnellspanner für das Woom 4 geben den Streben des neuen SNAP Steckschutzbleches von Woom vorne ausreichend Halt.
Komponenten für die Beleuchtung
Es kamen ein Lumotec IQ Cyo T senso plus als Scheinwerfer und ein SECULA PLUS Rücklicht zum Einsatz. Auch der Lampenhalter stammt von Busch+Müller.
Anbau des Scheinwerfers und Rücklichts
Der Anbau des Scheinwerfers ist Dank des Lampenhalters von BUM leicht bewerkstelligt. Da der zukünftige Besitzer des Rades Schutzbleche gewünscht hatte, wurde das Rücklicht entsprechend dort montiert. Persönlich hätte ich einen Gepäckträger als Rücklichtträger favorisiert. Das erleichtert die Kabelführung nach hinten deutlich und das Rücklicht ist etwas besser vor Beschädigung geschützt.
Die Kabelführung: Eine nicht triviale Aufgabe
Nicht trivial ist tatsächlich nur die Kabelführung. Die Hoffnung, Bohrungen im Rahmen verwenden zu können, zerschlug sich. Mit Hilfe von Schrumpfschlauch lässt sich das Kabel zwar durchaus sauber und elegant an den Bremszügen entlang verlegen, das erfordert aber deren teilweise Demontage. Das sollte man schon mal gemacht haben. Wenn man weniger anspruchsvoll ist, als ich es bin, kann man natürlich auch Kabelbinder nehmen.
Für die Führung des Kabels nach hinten habe ich innen am Rand des hinteren Schutzbleches kleine Stücke Schrumpfschlauch eingeklebt. Durch die wird das Kabel einfach durchgezogen. Dazwischen wurde das Kabel mit Heißkleber fixiert. Ob das hält, wird sich im Praxistest zeigen.
Es ist schwer zu beurteilen, ob so eine Nachrüstung für Laien ohne oder mit wenig Erfahrung ohne Weiteres zu bewerkstelligen ist.
Problematische Position des Scheinwerfers
Nach einem ersten, sehr raubeinigen Praxistest stellte sich sehr schnell heraus, dass die Position des Scheinwerfers wie oben abgebildet nicht ratsam ist. Da der an Fahrrädern sicherste Platz für einen Scheinwerfer über der Felgenbremse mangels Bohrung in der Gabel am neuen Woom 4 nicht nutzbar ist (hier sollte Woom dringend nachbessern), blieb erstmal nur, wie eine Anpassung der Halterung am Lenker. Aber so richtig zufrieden bin ich mit dieser Lösung nicht.
Die exponierte Stellung verleitet den jungen Radfahrer dazu, während der Fahrt den Lampenschalter recht intensiv zu bedienen, was wiederum der Fahrsicherheit überhaupt nicht zuträglich ist. Deshalb starte ich bei Gelegenheit noch einen Test, mittels eines Brakeboosters eine Befestigungsmöglichkeit nahe der Gabel zu schaffen.
Alternative: Fest verbaute Akkuleuchten
Neben den bekannten klemmbaren Akkuleuchten, gibt es mittlerweile auch Varianten, die man fest verbauen kann.
Rücklichter für den Gepäckträger
Der Handel bietet etliche Rücklichter an, die einfach an den Gepäckträger des Woom angeschraubt werden können. Hierbei sollte man darauf achten, dass der Abstand der Bohrlöcher 50mm beträgt, dass das Rücklicht nicht zu breit ist und dass der Schalter von einem Kind einfach bedient werden kann.
Wir haben an unser Woom 4 ein B+M Toplight Flat S permanent Batterierücklicht von Busch & Müller verbaut, was leicht zu bedienenden Schalter hat und mit 2 Mignon AA Batterien/Akkus betrieben wird.
Front-Scheinwerfer und Brake-Booster
Der Anbau eines Front-Scheinwerfer gestaltet sich schwieriger, da die dafür benötigte Bohrung am Woom 4 fehlt. Hier kann man sich aber mit einem Brake-Booster helfen, der oben eine Bohrung für einen Scheinwerfer aufweist. Die Brake-Booster mit dieser Bohrung sind zwar seltener, aber bei Amazon gibt es ein White-Label Produkt, der unter verschiedenen Namen vertreiben wird (z.B. Der Booster wird auf die V-Brake montiert und daran wiederum das Front-Licht.
Reflektoren: Sicherheit geht vor
Mit den Leuchten kommen auch gleich die nach StVZO in Deutschland vorgeschriebenen Reflektoren vorne und hinten an das Woom Bike.
Umbaubare Laufräder: Eine Übersicht
Laufräder, die sich umbauen lassen, um mit der Entwicklung der Kleinen mitzuhalten, scheinen auf den ersten Blick eine tolle Sache zu sein. Am bekanntesten ist sicher das BMW Kidsbike, das du zum Fahrrad umbauen kannst. Es gibt aber auch Umbaumöglichkeiten vom Dreirad zum Laufrad.
Der Vorteil ist offensichtlich: die Nutzungszeit des Fahrzeugs verlängert sich dadurch, dass es sich durch den Umbau an die Entwicklung des Kindes anpasst. Für uns Eltern scheint das sicher verlockend. Einmal ein Laufrad kaufen und einige Zeit Ruhe haben in der die Kinder mit dem Gefährt glücklich sind. Aber stimmt das? Oder haben diese 2-in-1 Laufräder irgendwelche Nachteile? Das wollen wir uns in diesem Ratgeber einmal anhand von ein paar Beispielen anschauen.
Verschiedene Arten von umbaubaren Laufrädern
- Laufräder, die sich zu einem Fahrrad umbauen lassen
- Laufräder, die sich in ein Dreirad umbauen lassen
- Laufräder, die sich in einen Roller oder Scooter umbauen lassen
BMW Kidsbike und S’cool Rennrad: Laufrad und Fahrrad in einem
Die wohl bekannteste 2-in-1 Variante ist die Kombination von Laufrad und Fahrrad. Wenn man annimmt, dass ein Laufrad eigentlich ein Fahrrad ohne Pedale ist, dann liegt es nahe ein Laufrad durch das Anbringen von Pedalen in ein Fahrrad umzubauen.
Tatsächlich wird dieses Konzept von einigen Herstellern verfolgt. Vielleicht am bekanntesten ist das BMW Kidsbike. Das Kidsbike ist ein 14 Zoll 2-in-1 Kinderlaufrad das sich durch das Anbringen der Antriebseinheit mit Pedale und Kette in ein richtiges Kinderfahrrad verwandeln lässt. Auf den ersten Blick baugleich erscheint das s’cool Rennrad 14 zu sein.
Besonderes Augenmerk wurde bei diesen auf die Ergonomie der Sitzbank gelegt, so dass die Kinder bei beiden Varianten gut sitzen können. Laufrad und Fahrrad erfordern hier ein recht unterschiedliche Sitzposition um die nötige Bewegungsfreiheit in den Beinen zu erlauben.
Die Vorteile dieser umbaubaren Laufräder sind offensichtlich: Das Kidsbike wird für Kinder mit einem Alter zwischen 2,5 Jahren und 6 Jahren empfohlen. Zu Beginn wird es natürlich als Laufrad benutzt und später dann als Fahrrad. Solch einen langen Verwendungszeitraum findest du sonst bei keinem reinen Laufrad und auch bei keinem reinen Fahrrad.
Nachteile der 2-in-1 Kombination
Eine Kombination kann immer nur ein Kompromiss sein zwischen verschiedenen Anforderungen. Beim Kidsbike liegt der Fokus eindeutig auf der Verwendung als Fahrrad. Es ist tatsächlich eher ein Fahrrad bei dem die Pedal abgeschraubt werden können um es wie ein Laufrad zu verwenden.
Es ist sehr groß für ein Laufrad: Mit seinen 14 Zoll Reifen und einer minimalen Sitzhöhe gehört es bei uns in die Kategorie 4 (Laufräder für Kinder ab 3 Jahren). Es ist also nicht für kleine Kinder geeignet die gerade erst das Laufradfahren erlernen.
Es ist recht schwer für ein Laufrad: Mit einem Gewicht von 6 kg ist es eines der schwersten Laufräder überhaupt. Typischerweise empfehlen wir bei Laufrädern auf ein geringes Gewicht zu achten. Gute kindgerechte Laufräder sollten ein Gewicht von um die 3 kg haben um die kleinen nicht zu überfordern.
Umgebaut zum Fahrrad ist es aber ein ganz ordentlicher Kompromiss. Die Größe passt recht gut für ein Anfängerfahrrad. Die 14 Zoll Räder und das annehmbare Gewicht von 8 kg sind hier typische Werte. Natürlich gibt es auch reinrassige 14 Zoll Kinderfahrräder die nur 6 kg wiegen.
So toll der Gedanke hinter dieser 2-in-1 Kombination auch ist, so ist das Ergebnis doch leider nur ein Kompromiss. Das Kidsbike bzw. Rennrad ist ein brauchbares 14 Zoll Kinderfahrrad das besonders für Fahrradanfänger gut geeignet ist. Zum Erlernen des Fahrradfahrens können so zunächst die Pedale abgebaut werden. Dann können sich die Kinder an das große Rad gewöhnen und das Gleichgewicht trainieren.
Wenn dann die Pedale angebaut werden muss nur noch das Treten erlernt werden (und das ist schwer genug). Somit könnte man sagen: Das Ziel des Kidsbike ist nicht unbedingt ohne Pedale ein guter Ersatz für ein Laufrad zu sein, sondern dadurch die Stützräder überflüssig zu machen. Und das, finde ich, ist ein sehr guter Ansatz. Denn ein Kind das gerne und viel Laufrad gefahren ist wird problemlos ohne Stützräder Fahrradfahren lernen.
Laufrad und Dreirad statt Laufrad oder Dreirad
Eine andere interessante Kategorie sind Laufräder die zum Dreirad umbaubar sind, also Laufrad und Dreirad in einem sind.
Der Vorteil ist auch hier klar ersichtlich: Mit drei Rädern genießen die Kinder erhöhte Stabilität und haben Zeit die Bewegungsabläufe und das Gleichgewicht zu trainieren. Sobald sie sicher auf drei Rädern unterwegs sind kann dann das Dreirad zu einem Laufrad mit 2 Rädern umgebaut werden.
Dreirad ohne Pedale
Der Begriff Dreirad mag hier ein wenig verwirren, es handelt sich nicht um Dreiräder mit Pedalen, sondern eher um Laufräder mit drei Rädern. Diese 2-in-1 Gefährte können also die kleinen Rutscher mit 4 Rädern wie Puky Pukylino ersetzen die meist nur sehr kurz genutzt werden bevor sie schon wieder zu klein geworden sind.
Solch ein Dreirad ohne Pedale bereitet den meisten Kindern mehr Freude als eines mit Pedale. Das Treten der Pedale ist nämlich meist sehr schwer. Sie kommen einfach nicht richtig vorwärts. Ein Laufrad ist viel leichter zu bewegen, die Bewegungsabläufe und die Sitzposition sind ergonomischer und kindgerechter. Ein Laufrad mit drei Rädern ist also perfekt für den Anfang.
Tatsächlich gibt es umbaubare Laufrad-Dreirad Kombinationen von mehreren Herstellern. Von Bandits & Angels gibt es das Smartbike, ein kleines Holzlaufrad das sich zu einem Dreirad umbauen lässt. Auch das Wishbone Bike folgt diesem Ansatz. Zwischen diesen beiden umbaubaren Dreirädern liegen aber deutliche Unterschiede in Größe und Gewicht. Das Smartbike ist deutlich kleiner als das Wishbone. Der Sattel ist 6-fach höhenverstellbar von 23 bis 30 cm. Damit liegt es an der unteren Grenze von unserer Kategorie 2 (Laufräder für Kinder ab 18 Monaten). Auch das Gewicht von nur 2,2 kg ist perfekt für kleine Kinder.
Somit ist es tatsächlich ein Laufrad für Anfänger und der Umbau zum Dreirad ohne Pedale erleichtert den kleinen Kindern die ersten Schritte. Wenn das Gleichgewicht auf drei Rädern geschult ist kann dann der Umbau zum normalen Laufrad erfolgen.
Die Kombination von Laufrad und Dreirad kann in diesem Fall unter Umständen die Anschaffung eines weiteren Laufrads mit 4 Rädern erübrigen. Nach oben ist die Sitzhöhe aber nur eingeschränkt verstellbar. Euer Kind wird es also nicht lange über den zweiten Geburtstag hinaus nutzen wollen.
Das Whishbone deckt einen ganz anderen Altersbereich ab. Bei diesem Laufrad aus Holz lässt sich der Sitz von 28 bis 46 cm in der Höhe verstellen. Damit fällt es bei uns die Kategorien 2 bis Kategorie 5 und kann von Kindern ab 18 Monaten bis hin zu einem Alter von über 4 Jahren genutzt werden.
Vor- und Nachteile
Der Vorteil dieser Laufräder und Dreiräder in einem zeigt sich also sehr deutlich: Der Nutzungsbereich kann sich deutlich verlängern. Die Kinder haben zunächst ein Laufrad mit drei Rädern (bzw. Dreirad ohne Pedale) zum üben.
Der Nachteil ist aber auch offensichtlich: Das Whishbone kommt mit 12 Zoll Rädern und einem sehr großen Rahmen. Durch die trickreiche Umbaumöglichkeiten kann die Sattelhöhe zwar sehr niedrig eingestellt werden, allerdings ist das Laufrad mit drei Rädern dann immer noch lang, breit und schwer.
Als Dreirad ohne Pedale wiegt es 5,4 kg und scheint damit für Kinder mit 18 Monaten quasi nicht nutzbar zu sein. Wie soll ein Kind das gerade 10 kg wiegt ein Laufrad bewegen das über 5 kg wiegt? Auch wenn unsere Kinder dieses Laufrad nicht selbst getestet haben bin ich mir sicher, dass das Losfahren eine Qual ist, bergauf die Kraft nicht reicht und kontrolliertes Bremsen gar nicht möglich ist.
Dazu kommt der unhandliche Rahmen der nicht nur viel zu lang sondern auch zu breit ist. Die Kinder stoßen im Dreirad-Modus zu leicht mit den Füßen an die riesigen Hinterräder. Kurz, kleine Kinder können diese Gefährt kaum kontrollieren.
Insgesamt scheint das Umbaukonzept in diesem Fall keine großen Vorteile für kleine Kinder zu bieten. Für größere Kinder ist es ein gutes Laufrad und kann problemlos bis zum ersten Fahrrad verwendet werden. Den Dreiradmodus brauchen diese Kinder aber wohl kaum.
Die Alles-in-einem Lösung: leg&go
Wenn dir das noch noch nicht genug Laufrad-Varianten sind und am besten auch noch etwas für den Winter dabei sein soll, dann schau dir unbedingt das Leg&Go Laufrad an.
Denn das bietet von Haus aus ein 3-in-1 Laufrad mit vier verschiedenen Größen (eine Sattelhöhe die von 25 cm bis 47 cm verstellbar ist findet man sonst bei keinem Laufrad) das mit 12 Zoll Luftreifen gerade einmal 3,3 kg wiegt.
Und damit nicht genug: als Zubehör gibt es eine ganze Reihe von weiteren Anbauteilen mit denen das leg&go ganz einfach in einen Schaukel-Elefanten (für die ganz kleinen), in ein Dreirad mit Pedale, in ein Fahrrad und in eine Art Schlitten für den Winter verwandelt werden kann.
Das leg&go System macht einen tollen Eindruck und scheint nur wenige Kompromisse einzugehen. Das Design ist sehr durchdacht und die Ausführung aus Holz ist sehr robust.
Ein Kompromiss ist bei diesem hochwertigen Laufrad dann aber doch nötig: der Preis den das ganze Paket aus Basis-Laufrad plus Fahrrad und vielleicht Dreirad dann kostet ist nicht unbedingt niedriger als sie Summe aus jeweils eigenen Produkten.
So verlockend es auch scheinen mag ein Gefährt weniger zu kaufen, meistens stellen die Kombinationen auch einen Kompromiss dar. Die wenigsten Modelle bieten tatsächlich einen Mehrwert.
Laufrad und Fahrrad in einem: Diese Kombination kann Sinn machen um deinem Kind beim Fahrradfahren-Lernen zu helfen, es taugt aber nur schlecht als Laufrad Ersatz weil es dafür zu unhandlich ist.
Laufrad und Dreirad (ohne Pedale) in einem: Diese Kombination kann für Kleinkinder sinnvoll sein um zuerst auf drei Rädern das Gleichgewicht zu trainieren. Damit die Kinder davon profitieren muss es dann aber auch ein besonders kleines, leichtes und handliches Modell sein.
Unsere Empfehlung geht dahin lieber ein Laufrad mehr zu kaufen und damit den Kindern ein passendes Modell anzubieten. Dein Kind wird es dir danken.
Und, da die Laufräder dann weniger stark genutzt werden steigert dies auch den Wert beim Weiterverkauf. Bedenke auch, dass du vielleicht irgendwann mal weitere Kinder haben wirst. Und wenn du für die Nachzügler dann weitere Gefährte kaufen musst weil das ältere Kind noch nicht auf ein größeres umgestiegen ist, dann lohnt sich das auch nicht.
Warum Woom?
Alles begann mit zwei „radlnarrischen“ Gründern aus Klosterneuburg: Marcus Ihlenfeld und Christian Bezdeka wollten ihre Leidenschaft für Fahrräder an ihre Kinder weitergeben und den technisch veralteten, schweren Kinder-Fahrrädern den Kampf ansagen. Zwei Jahre lang wurde in der Garage getüftelt, bis schließlich der erste Prototyp fertig war. Mittlerweile ist ein regelrechter Hype um die Woom Bikes entstanden. Das Ziel der beiden Papas war es, Fahrräder zu erfinden, die „mitwachsen“. So mussten viele „Standard“ Komponenten neu erfunden werden, damit das Fahrrad perfekt an die Proportionen der Kinder angepasst sind.
Kinderfahrrad Größen Rechner
Bitte geben Sie die Schrittlänge des Kindes in mm ein. Der Wert muss zwischen 250 und 910 mm liegen.
| Alter | Körpergröße | Schrittlänge |
|---|---|---|
| 2 - 3 Jahre | 98 cm | 400 mm |
| 3 - 4 Jahre | 104 cm | 440 mm |
| 4 - 5 Jahre | 110 cm | 480 mm |
| 5 - 6 Jahre | 116 cm | 510 mm |
| 6 - 7 Jahre | 122 cm | 550 mm |
| 7 - 8 Jahre | 128 cm | 590 mm |
| 8 - 9 Jahre | 134 cm | 620 mm |
| 9 - 10 Jahre | 140 cm | 660 mm |
| 10 - 11 Jahre | 146 cm | 690 mm |
| 11 - 12 Jahre | 152 cm | 720 mm |
| 12 - 13 Jahre | 158 cm | 750 mm |
| 13 - 14 Jahre | 164 cm | 770 mm |
| 14+ | 170 cm | 800 mm |
Die Woom Bike Modelle im Überblick
Woom 1 - das Woom Laufrad mit 12 Zoll
- Gewicht: 3 kg
- Alter: 1,5 - 3,5 Jahre
- Körpergröße: 82-100 cm
Das Woom Laufrad ist so konzipiert, dass selbst Kinder die mit 1,5 Jahren gerade erst sicher laufen können, selbständig aufsteigen und losrollen können. Das geringe Gewicht des Woom 1 erleichtert es, das Laufrad anzuheben und den Lenker zu drehen.
Woom 1 PLUS - 14 Zoll Laufrad
- Gewicht: 4,45 kg
- Alter: 3 - 4,5 Jahre
- Körpergröße: 95-110 cm
Für Kinder die mit ca. 3 Jahren mit dem Radfahren beginnen ist das woom 1 PLUS Laufrad ideal. Das Laufrad hat einen leichten Aluminiumrahmen und ist mit 2 Mini V-Bremsen ausgestattet.
Woom 2 - das 14 Zoll Fahrrad
- Gewicht: 5 kg
- Alter: 3 - 4,5 Jahre
- Körpergröße: 95-110 cm
Mit dem Woom 2 geht es endlich los: Das erste richtige Fahrrad! Wenn Ihr Kind bereits mit dem Laufrad trainiert hat, ist seine Koordination und der Gleichgewichtssinn schon perfekt auf das Fahrrad fahren vorbereitet.
Woom 3 - das 16 Zoll Fahrrad
- Gewicht: 5,4 kg; mit Schaltung 6,1 kg
- Alter: 4 - 6 Jahre
- Körpergröße: 105-120 cm
Mit dem Woom 3 können die Kinder ihre Radfahr-Fähigkeiten kontinuierlich verbessern. Wie bei allen Woom Bikes unterstützt die aufrechte Sitzposition das Gleichgewicht. Durch den Lenkeinschlagsbegrenzer wird die Lenkung zusätzlich stabilisiert und die Kinder können den Lenker nicht überdrehen.
Woom 4 - 20 Zoll Fahrrad
- Gewicht: 7,7 kg
- Alter: 6 - 8 Jahre
- Körpergröße: 115-130 cm
Jetzt geht’s rund. Die 8 Gänge der SRAM X4 Schaltung sind per Drehgriff ohne Kraftaufwand zu bedienen. Jetzt können Sie mit Ihrem Kind schon die ersten längeren Radtouren unternehmen.
Woom 5 - 24 Zoll Fahrrad
- Gewicht: 8,7 kg
- Alter: 7 - 11 Jahre
- Körpergröße: 125-145 cm
Die Leichtlaufreifen sorgen für eine gute Dämpfung, einen geringen Rollwiderstand und viel Grip. Damit können die Kids auch schon die ersten Ausflüge in den Wald wagen.
Woom Off - das Woom Mountainbike
Mit dem Woom Off ist es nun schon Kindern ab 6 Jahren möglich wie ein Profi über Pump Tracks zu drehen und über Wald- und Wiesenwege zu radeln. Mit modernster Ausstattung mit Carbon Gabel und Scheibenbremsen sind die Bikes perfekt ausgestattet und den Erwachsen-Rädern um nichts mehr nachgestellt.
Woom UP - das E-Bike für Kinder
Mit der Mission den Kindern Spaß am Fahrrad fahren zu vermitteln, ist Woom davon überzeugt, dass ein Fahrrad mindestens gleich viel Spaß machen soll wie eine Playstation und ein Handy. Als ansporn immer mehr auf das Auto fahren zu verzichten und um den Kindern zu ermöglichen, dass sie mit den Erwachsenen mithalten könne, wurde diese Idee geboren. Doch das beste daran ist, dass der Motor und Akku (Gesamtgewicht 3,3 kg) abnehmbar ist - so lässt sich das E-Bike kinderleicht in ein Mountainbike ohne Elektounterstützung umwandeln.
Woom Now - Das Lastenfahrrad für Kinder
Mit dem Woom Now macht der Schulweg Spaß. Vorne am Gepäcksträger kann die Schultasche befestigt werden. Trotzdem bleibt die Fahrt geschmeidig und das Fahrrad ruhig in der Spur.
Tuning am Kinderfahrrad: So wird's zum Superbike
Engagierte Biker sammeln im Laufe der Jahre kiloweise ausrangierte Top-Teile, die mit Verstand, Geschick und Schmierfettfingern wahre Technikwunder wirken.
Tuning am Cockpit
Ein gebrauchter, abgelängter Cross-Country-Prügel, dazu ein schicker, kurzer Vorbau peppen das Rad technisch und optisch enorm auf. Dünne Lenkergriffe passen zu Kinderhänden, verstellbare Bremsgriffe sind Pflicht.
Tuning an der Gabel
Wir haben die Serienfedergabel gegen eine Austauschgabel von Kubikes ersetzt und damit 1,2 Kilo gespart. Bei 20-Zoll-Bikes ist ein Kind zudem fast zu leicht für eine preiswerte Federgabel.
Tuning an den Pedalen
Schmale Trekking-Rad-Pedale sehen nicht so cool aus, sind aber leichter und in diesem Fall auch technisch hochwertiger.
Kurze Tretkurbeln
Proportional passende, leichte Kurbeln sind kaum zu bekommen. Eine Faustregel lautet: "Körpergröße geteilt durch zehn".
Laufräder: Leichte Schläuche & Reifen
Leichte Schläuche sind billig und verbessern Beschleunigung und Handling, breite BMX-Reifen bringen Grip und Komfort.
Schaltung: Einfach-Kettenblätter reichen
Einfach-Kettenblätter reichen locker und erlauben in der Luxusliga bis zu elf echte Gänge.
Kinderfahrrad-Spezialisten: Kleine Biker, kleine Marken
Die bekannten, großen Bike-Marken bieten auch Kinderräder an. Doch auf die Kinderfahrrad-Spezialisten, die es mittlerweile am Markt gibt, kommt man nicht gleich. Hier eine Auswahl an Kinderbike-Marken - ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
- Kania: kaniabikes.eu
- MTB Cycletech: mtbcycletech.com
- Supurb:
- Federleicht: federleicht-bike.com
- Woom Bikes: woombikes.com
- Frogbikes: frogbikes.de
- Kubikes: kubikes.de
- VPace: vpace.de
- Pyro Bikes: pyrobikes.de
Verwandte Beiträge:
- Woom Mountainbike: Test, Erfahrungen & Kaufberatung
- Woom Laufrad Ständer: Praktischer Helfer für Ihr Laufrad
- Woom Laufrad Rosa: Test & Kaufberatung für das beliebte Kinderlaufrad
- Woom 2 als Laufrad: Erfahrungsberichte & Alternativen
- Ventile am Motorrad richtig einstellen – Schritt-für-Schritt Anleitung für perfekte Motorleistung!
- Entdecke den Radweg Saarbrücken-Koblenz: Die schönsten Etappen entlang von Saar und Mosel!
Kommentar schreiben