Woom Laufrad Test: Welches Laufrad ist das Richtige für Ihr Kind?

Die Welt entdecken - das wollen nicht nur Erwachsene, sondern auch schon die Kleinsten. Ideal für die ersten Abenteuer sind Laufräder. Damit können Kinder schon ab zwei Jahren munter losdüsen, ohne dass Mama oder Papa ständig hinterherlaufen müssen. Wir haben in mehreren Testrunden inzwischen ganze 54 Laufräder getestet und dabei geprüft, wie sicher, stabil und schnell die kleinen Zweiräder sind.

Laufräder sind für Kleinkinder ein erster kleiner Schritt in die Eigen- und Selbstständigkeit. Denn die Kleinen sitzen nicht mehr im Kinderwagen oder laufen an der Hand von Mama und Papa, sondern begeben sich auf kleine Entdeckungsreisen - natürlich im Blickfeld der Eltern. Sie erfahren damit eine ganz neue Art und Weise der Fortbewegung. Dabei lernen die Kids nicht nur Geschwindigkeiten einzuschätzen, sondern vor allem auch die Koordination von Armen und Beinen. Das ist auch der Grund, warum Kinderlaufräder so gut auf das Fahrradfahren vorbereiten.

Lernten Kinder früher noch auf Fahrrädern mit Stützrädern äußerst prekär auf zwei Rädern zu balancieren, machen sie diese Erfahrung heute viel einfacher und sicherer mit dem Laufrad, das im Englischen daher auch Balance Bike genannt wird.

Worauf Sie beim Kauf eines Laufrads achten sollten

Genauso wie später beim Fahrradfahren, ist es auch beim Laufrad wichtig, dass Kinder - anders als auf unseren Testfotos - einen Helm tragen. Bitte lassen Sie Ihr Kind nur mit einem Laufrad fahren, wenn es einen Helm trägt. Außerdem sollten Kinder laut Ärzten und Experten nicht zu früh auf ein Laufrad steigen. Zwei Jahre ist ein gutes Alter, je nach Entwicklungsstand des Kindes. Denn bevor die Kleinen auf zwei Rädern losrollen, sollten sie bereits gut eigenständig gehen können.

Einige Laufräder sind eher für ganz junge und kleine Fahrer geeignet als andere. Die verfügen dann »nur« über die wichtigsten Basics - soll heißen: Diese Laufräder brauchen keine Extras wie Bremsen oder Klingel. Das hat den einfachen Grund, dass Kinder mit zwei Jahren noch so kleine Hände haben, dass sie nicht gleichzeitig den Lenker greifen und klingeln oder bremsen können.

Dabei ist aller Anfang schwer. Auch das Fahren mit dem Laufrad muss erst gelernt werden. Seien Sie nachsichtig und geduldig mit Ihrem Kind, wenn es nicht sofort klappt. Kinder sind ausdauernder als wir Eltern glauben.

Die Top-Laufräder im Test

Puky LR M

Das Puky LR M ist äußerst robust, sehr gut verarbeitet und ein treuer Begleiter. Auch optisch überzeugt der Klassiker, der auf unnötige Spielereien am Rahmen oder beim Zubehör verzichtet. Der Fahrspaß steht hier ganz klar im Vordergrund. Das LR M hat keine Bremse, ist für Kinder ab zwei Jahren, die zum ersten Mal auf einem Laufrad sitzen, aber bestens geeignet. Durch die lange Sattelstütze und die verstellbare Höhe des Lenkers könne Nachwuchsrennfahrer auf dem Puky recht lange Vollgas geben.

Schon beim Zusammenbau hat man ein gutes Gefühl, da die Befestigungen an der Sattelstütze und am Lenker durchdacht und hochwertig sind. Es gibt keine unnötigen, scharfen Kanten, keine windigen Verschraubungen und vor allem keinen überflüssigen Schnickschnack. Das Puky ist genau das, was es ist - ein Laufrad! Beim Puky-Bike lassen sich Sattel- und Lenkerhöhe problemlos verändern. Durch die hochwertige Verarbeitung sind solche kleinen Montageschritte sehr einfach und schnell umsetzbar. Ein Innensechskantschlüssel für Lenker und Sattel sowie ein Schraubenschlüssel für die Achsen an Vorder- und Hinterreifen genügen, um entsprechend arbeiten zu können.

Außerdem brauchen die Befestigungen beim Puky keine billigen Plastikschutzkappen, die vor scharfen Kanten und Schrauben schützen. Beim Puky sind die Schrauben am Lenker und Sattel jeweils abgerundet. Das Sattelrohr hat einen Spielraum von 15 Zentimetern. Auch die 8,8 Zoll großen Vollgummireifen mit Kunststofffelgen und breiten Kunststoffspeichen überzeugen. Einerseits sorgen sie dafür, dass das Laufrad nicht allzu schwer wird, andererseits können die Reifen in der Vollgummivariante keinen Platten bekommen. Sie beeinträchtigen die Fahrdynamik nicht allzu sehr, kommen mit jedem Untergrund klar und halten zuverlässig Bodenkontakt. Das verleiht dem Testsieger jede Menge Fahrkomfort. Luftreifen gibt es bei diesem Modell leider nicht.

Er ist vorne hochgezogen und sorgt dafür, dass die kleinen Rennfahrer nicht herunterrutschen und dass sie ihren Schwung behalten, da dieser direkt auf das Laufrad übertragen wird. Wenn dann die Kinder schon etwas schneller unterwegs sind, können sie ihre Füße bequem auf das Trittbrett stellen. Das wirkt sich auch günstig auf den Schwerpunkt aus und erhöht die Fahrsicherheit. Der Lenker hat keine Begrenzung und lässt sich somit komplett herumdrehen. Das ist nicht so optimal.

Nachteile gibt es eigentlich nicht. Wenn überhaupt, könnte man sagen, dass die 3,5 Kilogramm gegenüber moderneren Laufrad-Konkurrenten etwas zu viel sind. Im Vergleich zu allen Laufrädern im Test liegt das Puky LR M gewichtstechnisch ziemlich genau in der Mitte, gehört aber zu den kleineren Modellen und bringt für die Größe relativ viel auf die Waage.

Das Puky LR M ist ein Klassiker unter den Laufrädern und überragt aufgrund seines Gesamtpakets alle anderen Konkurrenten hier im Test. Qualität, Verarbeitung, Handhabung, Fahrspaß und Preis sind einfach eine Wucht.

Puky LR Light

Das sportliche Puky LR Light ist schon allein optisch ein echter Hit. Die Rahmengeometrie, die Gabel, Luftreifen und Speichen - das Laufrad kommt wie ein Mini-Mountainbike daher. Auch bei unseren kleinen Testpiloten kam das LR Light sehr gut an - optisch wie fahrtechnisch.

Fangen wir mit den Luftreifen an: Sie geben dem Laufrad eine Menge Fahrkomfort und sorgen für Spaß bei jeder Tour, ob nun in der Stadt auf Asphalt oder Kopfsteinpflaster, im Park auf Kieswegen oder Rasenflächen, bei Spielplätzen auf Sand und sogar im Wald, wenn es über Stock und Steine geht. Wenn dann allerdings dem jungen Rennpiloten mal die Puste ausgehen sollte, können Mama oder Papa das Rad gut tragen. Mit 3,6 Kilogramm gehört es für diese Größe zu den Leichtgewichten. Dafür sorgen Rahmen, Gabel und Naben, die aus Alu gefertigt sind. Der Name ist bei diesem Puky hier also Programm. Mit den leichtesten Laufrädern in diesem Test kann es das LR Light zwar nicht aufnehmen, doch das braucht es auch nicht. Denn zu viel Gewichtsersparnis bedeutet oft auch einen Qualitätsverlust. Und da punktet das Puky auf der gesamten Linie.

Neben den sehr hochwertigen Verschraubungen am Steuersatz, an den Achsen und bei der Sattelstütze sind auch die Kunststoff-Sicherheitsgriffe am Lenker toll verarbeitet. Gleiches gilt für das sehr kleine Trittbrett für die Füße zwischen Lenker und Sattel, das ebenfalls aus Kunststoff besteht. Sattel und Lenker sind zudem in der Höhe verstellbar.

So ist das Puky LR Light mit knapp 150 Euro nicht gerade ein Schnäppchen. Allerdings: Die Qualität, Funktionalität und das Design dieses kleinen und langlebigen Flitzers dürften sich auszahlen. Wer noch ein paar Euro drauflegt, bekommt das LR Light auch mit Bremse - eine V-Brake. Ein dickes Plus gibt es dagegen für die Montage: Ohne großen Verpackungsmüll steht das Puky LR Light mit zwei Handgriffen einsatzbereit vor einem. Perfekt!

Das Puky LR Light ist der aktuelle Testsieger bei der Stiftung Warentest. Das Laufrad ist für Kinder bis füf Jahre geeignet und bis 50 Kilogramm belastbar.

Woom 1

Das Woom 1 ist was für den großen Geldbeutel und von seiner Geometrie her genau auf die Bedürfnisse kleiner Kinder abgestimmt. Es sorgt mit besten Komponenten, einem sehr leichten Rahmen, einer speziellen Hinterradbremse und einem breiten Lenker für viel Fahrspaß.

Das Woom 1 ist ein Laufrad, das nicht nur cool aussieht, sondern sich auch cool fahren lässt. Das Woom 1 ist eines der wenigen Laufräder, die mit einer Bremse ausgestattet sind. Der Bremshebel des Woom 1 ist speziell auf die kleinen Hände und Bedürfnisse der jungen Laufradpiloten angepasst. Er kommt bereits mit geringer Kraft zur Wirkung. Für die gute Bremswirkung ist allerdings auch die V-Bremse im Miniformat verantwortlich, die jedem großen Mountainbiker, Rennradler oder Tourenfahrer bestens bekannt sein dürfte. Fahrraduntypisch sitzt sie unter dem Rahmengestell.

Der Einstieg beim Woom 1 ist sehr niedrig gehalten, damit bereits die Kleinsten eine Runde auf dem Flitzer drehen können. Zudem verhalten sich der Steuersatz - also die Lenkung - als auch die Räder extrem geschmeidig. So lässt sich das Woom 1 ohne großen Aufwand bewegen.

Der einzige Nachteil an diesem Flitzer ist der hohe Preis. Doch dafür bekommt man von der österreichischen Edelschmiede ein echtes Top-Laufrad geliefert.

Wenn wir uns das Laufrad von Woom näher ansehen, dann ist es definitiv die teurere Variante eines Laufrades mit circa 200 Euro. Es ist laut Hersteller für Kinder ab einer Körpergröße von 82 cm optimal und mit einem Gewicht von nur unter 3 kg kaum zu toppen. Der Rahmen ist aus Alu und unterstreicht noch einmal das Leichtgewicht des Produktes. Leider hat es kein Trittbrett, das den Kleinen das Fahren besonders dadurch erleichtern würde, indem währenddessen die Füße darauf abgestellt werden und somit das Gleichgewicht besser ausbalanciert werden kann. Allerdings kann man es jederzeit im Zubehörshop gegen einen Aufpreis erwerben, als sogenanntes Surfboardtrittbrett.

Der Hersteller hat einen Lenkeinschlagsbegrenzer inklusive, was Kinder vor einer häufigen Verletzungsgefahr schützen soll und nochmals die Tauglichkeit für die Kleinsten bestätigt. Die Aufmachung und Verarbeitung sind deutlich aufwendiger als bei anderen Herstellern, da es sich bei den verbauten Teilen auch um echte Fahrradteile handelt, nur eben kleiner.

Das Woom 1 besitzt griffige Luftreifen für extra schnelles Rollen, Alufelgen und einen schmalen Sitz mit griffigem Sitzmaterial. Was den Sattel von Woom auszeichnet, ist, dass er sehr gut verstellbar ist und sich somit jederzeit an die sich ändernden Proportionen des Kindes anpassen lässt.

Weitere Laufräder im Überblick

  • Kettler Speedy: Das richtige Laufrad für Kinder, die es schneller mögen und sich bereits sicher mit Laufrädern fortbewegen können. Wenn Ihr Nachwuchs eher vorsichtig ist, sollten Sie lieber ein anderes Laufrad wählen. Leider ist der Sattel nicht besonders bequem.
  • Pinolino Jojo: Ebenfalls aus Holz und ein guter Gefährte. Allerdings können Laufräder aus Holz recht schwer sein. So bringt das Jojo stattliche 4,6 Kilo auf die Waage. Der Aufbau des Jojo geht schnell und problemlos vonstatten. Der Sattel des Jojo ist sechsfach höhenverstellbar.
  • Hauck Balance N Ride: Besteht aus Holz und hat ein sportliches Design. Es ist sehr hochwertig verarbeitet, schnell aufgebaut und sorgt mit seinen Luftreifen für ein hervorragendes Fahrgefühl. Tolles Extra: der Tragegriff zwischen Sattel und Lenker. Einziges Manko: Das Balance N Ride von Hauck hat wie das Pinolino Jojo einen recht kleinen Lenkradius.
  • Affenzahn Mini-Flitzer: Ein Laufrad, das auf fast jeglichen Schnickschnack verzichtet. Dafür legt es ganz offenbar Wert auf sehr hochwertige Materialien und eine optimale Verarbeitung. Von der Optik her ähnelt das Laufrad einem Mountainbike.

Puky vs. Woom: Ein Vergleich

Wer Kinder hat, weiß, dass sowohl Puky als auch Woom starke Marken in der Kinderfahrrad-Welt sind. Die Kinderräder glänzen bekanntermaßen mit hervorragender Verarbeitung und Ausstattung. Beide Kinderrad-Marken bieten ein großes Sortiment an Kinderfahrrädern und Laufrädern an und haben ihre Produkte genaustens an die Bedürfnisse der Kleinsten abgestimmt.

Doch wo liegen die Stärken und Schwächen der beiden Top-Marken Puky und Woom in Sachen Kinderfahrrad und Laufräder für Kinder? Wo liegen die genauen Unterschiede? Wir wollen hier im Detail die bekanntesten und beliebtesten Modelle der beiden Herstellermarken miteinander vergleichen.

Puky LRM vs. Woom 1

Bei Puky ist das Puky LRM der Klassiker schlechthin und mit seinem tiefen Einstieg besonders für kleine Anfänger geeignet. Mit 80 Euro ist es auch um einiges billiger als das Woom. Laut Puky ist es ab einer Körpergröße von 85 cm optimal zu nutzen und wiegt 3,5 Kilogramm, die es seinem Stahlrahmen zu verdanken hat. Das LRM besitzt keine Bremse.

Hier gehen die Meinungen weit auseinander, da viele sagen, dass Kinder unter 3 Jahren noch nicht die Koordinationsfähigkeit besitzen, um eine Bremsfunktion optimal steuern zu können. Andere meinen wiederum, dass genau diese Funktion von Anfang an mit dabei sein sollte, da sie ab sofort ein essentieller Begleiter sein wird und schon die Geschicklichkeit der Kleinen trainieren kann.

Was leider einen Nachteil mit sich bringt, ist der Aspekt, dass Puky meistens nur eigene Teile verbaut und somit den Austausch beziehungsweise die Nachrüstung erschwert. Der Lenker vom LRM neigt aber eher zum Überlenken, da Puky wie viele andere Hersteller auch auf einen Lenkeinschlagsbegrenzer verzichtet.

Woom 3 vs. Puky Youke

Unter den Kinderfahrrädern ist das Woom 3 sehr bekannt. Es ist ab circa 300 Euro zu erwerben und genauso außergewöhnlich leicht wie bereits der Laufrad-Vorreiter Woom 1. Außerdem ist es nachweislich perfekt auf die Proportionen der Kinder abgestimmt. Die Bremshebel der vorhandenen Felgenbremse sind farblich hervorgehoben, um ein Verwechseln während des Fahrens und somit einen eventuellen Sturz auszuschließen. Darüber hinaus ist der Wiederverkaufswert relativ hoch, bedingt durch die qualitative Ausführung. Es hat keinen Fahrradständer.

Das Puky Youke ist das beliebteste und gleichzeitig kleinste Modell von Puky in Sachen Kinderfahrrad, das für eine Körpergröße von 96 cm bestimmt ist. Es hat einen Alu-Rahmen und mit einem Gewicht von 7,2 kg ist es deutlich schwerer als die Leichtgewichte von Woom, was es kleinen Kindern anfangs oft nicht einfach macht, das Radfahren zu lernen. Grundsätzlich sitzen hier die Pedale etwas höher, was den Anfängern etwas erschwert, die Balance zu halten.

Puky bleibt sich relativ oft wie auch hier bei dem Youke Modell der Rücktrittbremse treu. Zudem verfügt es auch über eine V-Brake Felgenbremse. Das ist ein ordentlicher Pluspunkt, denn anders wäre die Bremskraft sonst viel geringer und schwerer dosierbar. Zu guter Letzt ist zu erwähnen, dass auch hier der praktische Fahrradgepäckträger, der Seitenständer und die Reflektoren inklusive sind.

Weitere Tipps für den Kauf eines Kinderfahrrads

  • Um die korrekte Fahrradgröße zu finden, sollten Eltern die niedrigste Sattelhöhe einstellen.
  • Das Gewicht spielt eine große Rolle.
  • Gute Sichtbarkeit mit Beleuchtung inklusive Standlicht und Reflektoren.
  • Helm nicht vergessen.
  • Diebstahlsicheres Schloss: Was bringt ein tolles Fahrrad, wenn es gestohlen wird.
  • Zwei Handbremsen lassen sich intuitiver bedienen als eine Rücktrittsbremse.
  • Bevor die gebrauchte Kinderräder benutzt werden, empfiehlt es sich, wegen einer möglichen Rissbildung die einzelnen Bauteile zu prüfen.
  • Im Übrigen: Weniger ist mehr. Kinder sind im Gegensatz zu uns Erwachsenen noch sehr minimalistisch veranlagt und kommen am Besten mit den Sachen zurecht, die sie im Alltag auch wirklich praktisch nutzen können.

Übrigens: Wusstest du, dass Kinder nur bis zu ihrem 10. Lebensjahr den Gehweg mit dem Fahrrad benutzen dürfen? Bis dahin genießen sie den Nestschutz, aber dann solltest du als Elternteil dein Kind dazu anleiten, die Straße zu benutzen, um sich mit den Straßenverkehrsregeln vertraut zu machen und um dann alleine schon wegen dem schnelleren Fahrverhalten und der Fahrradgröße Unfälle auf dem Fußgängerweg zu verhindern.

Woom Laufräder im Detail

Wer auf der Suche nach einem Rad für Kinder ist, kommt an der österreichischen Marke woom kaum vorbei. Und schon unsere Kleinsten können ihre ersten Fahrversuche mit woom unternehmen: Das woom Laufrad gibt es in zwei Größen und sechs verschiedenen Farben. Wir haben das Original 1 mit unserem 2-Jährigen getestet und verraten, was es alles draufhat.

Was macht Woom Laufräder so besonders?

Auf dem Weg zur Kita flitzen an uns täglich woom-Bikes in allen Farben vorbei. Keine Frage: woom ist beliebt. Der Grund dafür ist - neben einem bestimmten Hype - dass die Fahrräder besonders leicht und ergonomisch sind. Für Kinder ist das DER Faktor, der ihnen beim Laufrad- bzw. Fahrradfahren lernen hilft. Schließlich haben sie wuchtigen Rädern ein vergleichsweise geringes Körpergewicht entgegenzusetzen.

woom Laufräder haben dazu viele Features, die den Kleinen das Fahren erleichtern. Denn auch schon bei Laufrädern ist es unserer Erfahrung nach so, dass eine intuitive Bedienung den Kindern hilft, sich auf das Geschehen um sie herum zu konzentrieren. Gerade auf Kleinkinder prasselt schließlich so viel aus der Umwelt ein, wenn sie draußen unterwegs sind. Mit einem schwergängigen Rad sind sie dann schnell überfordert, haben weniger Lust oder fallen häufiger hin.

Wir haben uns die Merkmale des woom Original 1 Laufrads im Test angesehen, das für Kinder von 1,5 bis 3,5 Jahre gedacht ist.

Die Besonderheiten des Woom 1 im Test

  • Leichter Rahmen: Da der Rahmen den Großteil des Rades ausmacht, wiegt es so nur 3 kg und ist für uns Eltern vergleichsweise angenehm zu tragen, wenn die Kids unterwegs mal nicht mehr fahren wollen. Dazu ist der Einstieg schön tief, sodass die Kleinen gut draufsteigen können, ohne hängen zu bleiben oder die Balance zu verlieren.
  • Handbremse: Unser woom Laufrad ist mit einer Handbremse ausgestattet, die leuchtend grün und so für kleine Kinder gut erkennbar ist. Wird sie gedrückt, blockiert das Hinterrad genau wie beim Fahrrad. Für woom ist es wichtig, dass schon Kleine fürs echte Fahrradfahren üben können.
  • Lenkereinschlagsbegrenzung: Der Lenker des woom Laufrads hat eine sogenannte Einschlagsbegrenzung. Das bedeutet, er dreht sich nicht zu weit auf beide Seiten, sondern 'schlägt an', wenn das Kind ihn zu stark drehen will. Das kann laut woom Stürze verhindern.
  • Leichte und griffige Reifen: Die Räder vom woom Laufrad sind mit 12 Zoll schön groß, um den Kindern Sicherheit zu geben. Weil die Nabe am Hinterrad besonders klein ist, haben sie extra Beinfreiheit. Die Reifen sind laut woom besonders leicht und griffig.

Vor- und Nachteile des woom Laufrads

Vorteile

  • hochwertige Verarbeitung
  • wiegt nur 3 kg und lässt sich gut tragen
  • sehr leichter Alurahmen
  • erste Handbremse
  • ergonomischer Sattel
  • Sattel und Lenker leicht höhenverstellbar
  • Lenkereinschlagsbegrenzung für zusätzliche Sicherheit
  • sehr leichte, leichtgängige und große Reifen und Räder (12 inch)

Nachteile

  • Hinterbremse für kleine Hände schwer erreichbar und schwergängig
  • Trittbrett muss beim woom 1 separat gekauft werden

Unterschied zwischen woom 1 und woom 2 Laufrädern

Das woom 1 ist für Kinder von 1,5 bis 3,5 Jahren geeignet, das woom 2 für etwas ältere Kleinkinder zwischen 3 und 4,5 Jahren. Die woom Laufräder haben in beiden Größen dieselben Merkmale, allerdings kommt beim woom 2 das Trittbrett vormontiert dazu.

Mit dem woom Laufrad sind schon kleine Kids sicher und mit viel Fahrspaß unterwegs und haben sich (selbst mit Gleichgewichtsproblemen) schnell eingegrooved. Für uns Eltern ist das woom - mit anderen Laufrädern verglichen - wirklich angenehm und stabil zu tragen und sehr schnell und einfach auf die Größe unserer Kids anzupassen.

Weitere Meinungen und Erfahrungen

Eltern berichten von ihren Erfahrungen mit Woom und Puky Laufrädern. Einige loben das geringe Gewicht und die Handhabung der Woom Räder, während andere die Puky Modelle als robust und bewährt schätzen. Die Wahl des richtigen Laufrads hängt oft von den individuellen Vorlieben und motorischen Fähigkeiten des Kindes ab.

Empfehlungen für den Kauf

  • Prüfen Sie die individuellen Vorlieben und motorischen Fähigkeiten Ihres Kindes
  • Vergleichen Sie die verschiedenen Modelle und Marken
  • Achten Sie auf Gewicht, Ergonomie und Sicherheitsmerkmale
  • Berücksichtigen Sie das Budget

Mit diesen Tipps finden Sie das perfekte Laufrad für Ihr Kind und ermöglichen ihm einen spielerischen Einstieg in die Welt der Mobilität!

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