Worauf Sie beim E-Bike-Kauf achten sollten: Tipps und Tricks

Alle klassischen Fahrradmodelle sind mittlerweile als Pedelecs erhältlich. Das, was wir umgangssprachlich E-Bike nennen - also ein Fahrrad mit Pedalen und unterstützendem Elektromotor - ist eigentlich ein Pedelec. E-Bikes sind streng genommen Kleinkrafträder ohne Pedale, die ausschließlich motorbetrieben fahren. Alle bekannten Fahrradmodelle sind mittlerweile als E-Bikes mit unterstützendem Elektromotor erhältlich.

Grundlegende Fragen vor dem Kauf

Vor dem Kauf eines Elektrofahrrads stellen sich einige Fragen: Welches Budget habe ich, welcher Antrieb ist sinnvoll und für welchen Zweck möchte ich das Fahrrad vor allem einsetzen? Der ADFC erklärt, welche Aspekte beim Elektroradkauf wichtig sind.

Zu den grundsätzlichen Fragen beim Fahrrad- und auch beim Elektroradkauf gehören: Wofür will ich das Fahrrad benutzen und was muss es deshalb gut können? Wie hoch ist mein Budget? Was benötige ich für Zubehör? Die Antworten sollte man unbedingt beim Festlegen des Budgets berücksichtigen, denn schnell kommen für Fahrradschlösser, Gepäcktaschen, Helm, Radhose und weiteres Zubehör mehrere hundert Euro zusammen.

Individuelle Ansprüche

Anforderungen und Ansprüche an ein Elektrofahrrad sind individuell unterschiedlich, wie beim Fahrrad auch: Einige wünschen sich ein Einstiegs- oder Umstiegsmodell, andere mehr oder weniger elektrische Unterstützung und wieder andere sind auf der Suche nach einer klimafreundlichen Alternative zum Auto. Aus den Wünschen ergeben sich Fahrradtyp und Ausstattung.

E-Bike-Typen

Bevor Sie sich auf die Suche nach einem passenden Pedelec machen oder in Beratungsgespräche stürzen, sollten Sie eine klare Vorstellung davon entwickeln, wie Sie Ihr E-Bike nutzen wollen. Verschiedene Brems- oder Schaltungsarten können sich zwar für eine Nutzungsart eignen, für eine andere aber weniger.

  • City-E-Bikes: City-E-Bikes eignen sich für bequeme Radlerinnen und Radler, die keine größeren Strecken zurücklegen wollen. Die aufrechte Sitzposition verschafft Überblick im Verkehr. Da dieser E-Bike-Typ häufig mit Nabenschaltung und immer häufiger auch mit einem Riemenantrieb ausgerüstet ist, fallen selten Wartungsarbeiten an. Weit verbreitet sind Tiefeinsteiger mit V-förmigem Rahmen. Er erleichtert Menschen, die weniger beweglich sind, das Aufsteigen beträchtlich. City-E-Bikes werden aber auch mit Diamant- und Trapezrahmen angeboten. Eine jüngere Form des Cityrads sind Urban-E-Bikes. Ausstattung und Design sind oft minimalistisch, dadurch sind sie oft auch leichter und günstiger als andere E-Bikes.
  • Trekking-E-Bikes: Sportlicher als City-, aber komfortabler als Mountainbikes sind Trekking-E-Bikes. Sie sind eine gute Allround-Lösung für Menschen, die viel radeln und das Bike sowohl im Alltag als auch auf Touren nutzen wollen. Die Hersteller statten ihre Trekkingräder daher üblicherweise mit Lichtanlage, Schutzblechen und Gepäckträger aus - so auch die elf von uns getesteten Trekking-E-Bikes. Typisch sind außerdem eine leicht nach vorn geneigte Sitzposition, eine Kettenschaltung und ein belastbarer Gepäckträger.
  • E-Mountainbikes: Der am häufigsten verkaufte E-Bike-Typ in Deutschland ist das E-Mountainbike. Kettenschaltung und kräftige Motoren sind da Standard. Typisch ist außerdem ein sogenannter Sloping-Rahmen, bei dem das Oberrohr in Richtung Sattel leicht abfällt. Zunehmend werden E-Mountainbikes aber auch in anderen Rahmenvarianten angeboten. Wenn das E-Mountainbike nicht als reines Sportgerät im Gelände genutzt wird, sondern auch im Straßenverkehr, ist es häufig notwendig, eine Ausstattung nach Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) nachzurüsten.
  • SUV-E-Bikes: Von den Anbietern auch als Allroad- oder Crossover-E-Bikes angepriesen, stellen die SUV-Bikes eine Mischform dar, die Radlern eine Entscheidung zwischen Komfort und Sportlichkeit abnehmen soll. Sie sind die Packesel unter den E-Rädern und werden viel häufiger mit als ohne Motor gekauft.
  • Lasten-E-Bikes: Von ihnen sind wiederum etliche Typen und Transportvarianten erhältlich. 2022 machten sie acht Prozent aller verkauften E-Bikes aus.
  • S-Pedelecs: Während der Motor bei „normalen“ Pedelecs nur bis Tempo 25 unterstützt, hilft er beim S-Pedelec bis Tempo 45. Die schweren, oft teuren Räder sind vor allem für Menschen sinnvoll, die etwa lange Strecken mit dem Rad pendeln.
  • E-Falträder: Vom Lasten- bis zum Rennrad: Mittlerweile gibt es jeden Fahrradtyp auch als Pedelec mit einem Elektromotor. Wie die Variante ohne Motor lassen sich E-Falträder beziehungsweise E-Klappräder oft mit wenigen Handgriffen kompakt zusammenlegen. Sie sind deshalb besonders beliebt bei Menschen, die im Alltag mit der Bahn pendeln.
  • E-Rennräder: Bei E-Rennrädern sind Akku und Motor oft so kompakt im Rahmen verborgen, dass sie optisch kaum auffallen. Diese Räder sind Sportgeräte. Im Normalbetrieb sind Rennräder schneller als 25 km/h unterwegs, sodass der Motor nicht unterstützt.

Rahmenformen

Viele typische E-Bike-Modelle gibt es mit unterschiedlichen Rahmenformen. Die Auswahl des Rahmens (und damit des praktizierten Fahrstils) ergibt sich von daher häufig schon durch die Wahl eines der weiter oben beschriebenen Fahrradtypen.

  • Diamantrahmen (auch Herrenrahmen genannt): Hoher Einstieg, aufrechte Sitzposition. Bein muss zum Aufsteigen über den Sattel geschwungen werden. Sehr stabil, geringeres Gewicht, eher sportlich. Bei diesem sportlichen „Herrenrahmen“ verläuft das Oberrohr nahezu horizontal und sorgt so für eine hohe Fahrstabilität. Er wird häufig bei eher sportlichen E-Bikes eingesetzt, wie bei den Trekking-E-Bikes im Test 2024.
  • Trapezrahmen: Kompromiss der vorgenannten Rahmenformen, gute Stabilität, trotzdem nicht zu schwer. Mittelhoher Einstieg, der noch gut zu bewältigen ist, gutes Handling. Bei dieser Rahmenform senkt sich das Oberrohr nach hinten ab, sodass das Aufsatteln deutlich komfortabler als beim Diamantrahmen ist. Das Oberrohr soll den Rahmen versteifen und so für mehr Fahrstabilität sorgen.
  • Wave-Rahmen (Tiefeinsteigerrahmen oder Schwanenhalsrahmen): Niedrigerer Einstieg, da keine Stange zwischen Sattel und Lenker. Bequeme Sitzhaltung, hoher Fahrkomfort. Dafür etwas schwerer, schwerfälligeres Fahrverhalten. Praktisch für den Einsatz in der Stadt, wo man häufig auf- und absteigt. Bietet sich wegen des niedrigen Einstiegs als sehr flexibel an, wenn das gleiche Ebike bspw. Der tief geschwungene Wave-Rahmen erleichtert das Auf- und Absteigen. Er gilt als tendenziell weniger fahrstabil - in unserem Test von City-E-Bikes 2023 bewiesen die Modelle jedoch durchweg eine gute oder sehr gute Fahrstabilität.

Tipp: Wählen Sie die Rahmenform, mit der Sie auch beim Fahrrad ohne Motor gut klargekommen sind. Sind Sie nicht so fit oder lange nicht geradelt, wählen Sie besser einen tieferen Einstieg.

Motor und Antrieb

Bei den meisten Pedelecs ist der elektrische Motor entweder in der Mitte des Rahmens am Tretlager oder an der Nabe des Hinterrads angebracht. Es gibt auch Modelle mit Vorderradantrieb, diese können allerdings schwierig zu steuern sein und bei glattem Untergrund wegrutschen. Beim Antrieb eines Pedelecs gibt es drei Varianten: den Vorderrad-Nabenmotor, den zentralen Tretlagermotor und den Hinterrad-Nabenmotor.

  • Mittelmotor: Durchgesetzt hat sich trotz des höheren Preises der zentrale Tretlagermotor, weil er ein stabiles und wendiges Fahren ermöglicht. Durch die günstige Schwerpunktlage in der Mitte fährt sich das Pedelec bei diesem Antriebskonzept ähnlich wie ein herkömmliches Fahrrad. Auch ein Reifenwechsel ist wie gewohnt möglich. Nachteil des Mittelmotors: Die Rekuperation, also die Energierückgewinnung im Schiebebetrieb, ist wegen des Freilaufs am Hinterrad nicht möglich. Bei E-Bikes haben sich die Mittelmotoren als Standard-Ausstattung durchgesetzt. Auch die meisten E-Bikes in unseren Tests haben einen Mittelmotor. Er sorgt für einen tiefen Schwerpunkt, das Gewicht ist gleichmäßig verteilt. Als Übersetzung sind Ketten- oder Nabenschaltungen möglich. Tipp: In unserer Testdatenbank finden Sie etliche gute E-Bikes mit Mittelmotor.
  • Hinterradmotor: Der Hinterrad-Nabenmotor eignet sich wegen der guten Traktion vor allem für sportliche Pedelecs, erschwert allerdings das Heben über Treppen oder in den Zug. Ein Motor an der Hinterradnabe ist oft leise und bewirkt wenig Verschleiß an der Kette. Er kommt vor allem im Mountainbike-Bereich zum Einsatz. Bei einem Defekt lässt er sich vergleichsweise leicht ausbauen. Gleichzeitig erschwert diese Motorposition den Ausbau des Hinterrads.
  • Vorderradmotor: Der Vorderrad-Nabenmotor ist besonders bei preisgünstigen Pedelecs verbreitet. Diese Anordnung an der Fahrradfront kann vor allem auf rutschigem Untergrund, an Steigungen oder in Kurven zu einem Durchdrehen oder Wegrutschen führen. Motoren in den Rädern ermöglichen meist eine sogenannte Rekuperation (Energierückgewinnung) bei Fahrten ohne Trittbewegung z.B. bei Bergabfahrten. Mitunter ist er an der Nabe des Vorderrads befestigt. Wie im Test von City-Pedelecs ist diese Motorvariante fast ausschließlich bei eher günstigen E-Bikes zu finden. Insbesondere für Menschen, die auf dem Fahrrad eher unsicher sind, ist diese Motorposition nicht optimal: Das Vorderrad kann auf glattem oder losem Untergrund leichter wegrutschen.

Sensorik

Die Motoren von E-Bikes werden über Sensoren gesteuert. Hier gibt es zwei Typen: den Trittfrequenzsensor und den Drehmomentsensor.

  • Trittfrequenzsensor: Der Trittfrequenzsensor findet sich vorwiegend bei günstigeren Modellen und erkennt lediglich die Pedalbewegung. Die Intensität, mit der man in die Pedale tritt, erfasst dieser Sensor nicht. Folglich kann die Motorleistung stärker oder schwächer ausfallen als gewünscht.
  • Drehmomentsensor: Der Drehmomentsensor, der inzwischen in den meisten Pedelecs verbaut ist, misst dagegen die Kraft des Pedaltritts. Dementsprechend wird in Verbindung mit der gewählten Stufe die Motorunterstützung gesteuert: viel Leistung bei kräftigem Treten, geringe Trethilfe bei schwachem Pedaldruck.

Akkus

Bei modernen Pedelecs ist der Akku vollständig in den Rahmen integriert, sodass er beim Fahren nicht stört. Dennoch sollte der Akku leicht abzunehmen und wieder einzusetzen sein. Oben oder seitlich am Rahmen angebrachte Akkus sind am einfachsten zu handhaben. Es gibt auch E-Bikes, bei denen der Akku unten am Rahmen eingesetzt wird. Auf den ersten Blick bietet das mehr Fahrkomfort, allerdings kann der Akku auf diese Weise mehr Schmutz und Nässe abbekommen. Wie bei den meisten akkubetriebenen Geräten kommen auch bei Pedelecs und E-Bikes in erster Linie Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz.

Achten Sie beim Akku unbedingt auf einen Markenakku. Nur dieser bieten Ihnen geprüfte Sicherheit und ein langes Akku-Leben.

Akkupflege und Lagerung

Laden Sie den Akku ausschließlich entsprechend der Herstellervorgabe mit dem dazugehörigen Ladegerät im Trockenen und bei den vom Hersteller bestimmten Temperaturen. Schützen Sie den Akku beim Abstellen des E-Bikes und insbesondere beim Laden vor Hitze z.B. durch direkte Sonneneinstrahlung. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sollten Sie den Akku während des Parkens abnehmen und in einem Raum mit Zimmertemperatur lagern, um Schäden zu vermeiden. Trennen Sie den Akku nach dem Laden vom Ladegerät. Übrigens: Eine Fahrt im Regen oder Schnee beeinträchtigt den Akku nicht.

Der ideale Ladezustand des Akkus beträgt je nach Hersteller zwischen 20 und 80 Prozent und ist der Bedienungsanleitung zu entnehmen. Falls der Akku einmal herunterfällt, sollte ein Fachhändler kontrollieren, ob er ausgetauscht werden muss. Der gebrauchte Akku muss zum Tauschen oder zur Entsorgung immer zum Fachhändler gebracht werden.

Reichweite des Akkus

Auch bei hoher Kapazität haben Pedelec-Akkus nicht immer die gleiche Reichweite. Wie weit Sie mit einer Akkuladung kommen, hängt z. B. auch von den Außentemperaturen ab und davon, ob Sie z. B. Mit einer Akkuladung können Sie - je nach Akkukapazität - bei gemischter Fahrweise zwischen 50 und 100 Kilometer fahren. Danach muss der Akku an die Steckdose. Sollte der Akku bereits während der Fahrt komplett leer werden, können Sie das E-Bike immer noch mit Muskelkraft bewegen. Beachten Sie aber, dass das höhere Gewicht des Gefährts deutlich mehr Kraftaufwand als ein normales Fahrrad verlangt.

Merke: Je genauer Sensoren − etwa für Trittfrequenz, Drehmoment und Geschwindigkeit − die Tretbewegungen der Radelnden erfassen, desto passender kann der Motor die Leistungsabgabe darauf abstimmen, sodass der Antrieb beispielsweise nicht abrupt „anschiebt“ oder nachläuft, wenn Radelnde nicht mehr mittreten.

Bremsen und Schaltung

Genau wie alle Fahrräder sollte auch das Pedelec eine Vorder- und Rückradbremse haben. Kettenschaltungen sind typisch für Räder mit vielen Gängen, etwa E-Mountainbikes oder E-Trekkingbikes. Nabenschaltungen sind robust und wartungsarm, können aber nicht während des Tretens geschaltet werden. Sie werden meist für Räder mit 3 - 7 Gängen angeboten und sind damit ideal für E-City-Bikes und z. T.

Bremsen

Für Bremsen empfehle ich unseren Kunden immer hydraulische Felgen- oder Scheibenbremsen. Die bringen enorm viel Sicherheit beim erhöhten Gewicht der Pedelecs. Wenn Sie zusätzlich eine Rücktrittbremse möchten, sprechen Sie den Händler darauf an.

  • Felgenbremsen: Felgenbremsen waren lange Zeit die am häufigsten verbauten Bremsen bei Fahrrädern. Dabei setzen die Bremsbacken an der Radfelge an, um die Drehbewegung des Rades zu stoppen.
  • Scheibenbremsen: Scheibenbremsen sitzen in der Radmitte auf einer Scheibe an der Nabe. Die Bremsfläche ist deutlich kleiner, was die Langlebigkeit der Bremse verbessert.

Weitere wichtige Aspekte

  • Gewicht: Ein Elektrofahrrad unterscheidet sich aber von herkömmlichen Fahrrad. Es ist es deutlich schwerer und wiegt selten unter 25 Kilogramm. Neuere Modelle mit größeren Akkus bringen sogar noch mehr auf die Waage. Dank Motorunterstützung spielt das Gewicht des E-Rads beim Fahren keine Rolle, aber beim Aufsteigen, Schieben, Wenden oder Tragen in den Keller sowie beim Transport mit Bahn und Auto. Optimal ist ein ebenerdiger Abstellplatz, denn 25 Kilogramm und mehr trägt niemand gerne regelmäßig Treppen hoch und runter.
  • Ergonomie: Die Ergonomie ist beim Elektrorad genauso wichtig wie beim Fahrrad. Je besser das Rad ergonomisch passt, desto weniger elektrische Zusatzenergie ist erforderlich und desto weniger körperliche Beschwerden treten auf, zumal man öfter weitere Strecken fährt, aber weniger körperliche Spannung beim Treten aufbaut. Eine Federgabel ist trotz des höheren Gewichts zu empfehlen, da man mit dem Elektrorad oft zügiger unterwegs ist.
  • Display: Jedes E-Bike hat ein Display am Lenker, das Ihnen eine Reihe von technischen Informationen zur Fahrt und zum Akku liefert. Einige Displays funktionieren mit Touch-Screen, was im Winter schwierig sein kann, wenn Sie mit Handschuhen radeln.

Probefahrt

Machen Sie, wenn möglich, eine längere Probefahrt mit dem E-Bike. So finden Sie heraus, ob die Rahmenform, die Passform des Sattels, der Lenker und die Beweglichkeit und Stabilität des Rads zu Ihren Anforderungen passen und ob Sie z. B. Beim Probefahren sollten Sie das E-Bike nicht nur fahren, sondern es auch für eine längere Strecke schieben und z. B. mehrere Stufen hinauf- oder herunterheben. Lassen Sie sich zeigen, wie man den Akku ausbaut und wieder einsetzt und prüfen Sie, ob weitere Teile wie Display, Lampen, Gepäcktaschen etc. ebenfalls schnell an- und abzubauen sind.

Alle theoretischen Vorteile eines Pedelecs sind Makulatur, wenn das Rad nicht zu Ihnen und Ihren individuellen Bedürfnissen passt.

Kauf im Fachhandel

Grundsätzlich ist es zu empfehlen, Elektrofahrräder in Fachgeschäften zu kaufen. Die Technik ist beratungsintensiv. Und wenn die Elektronik mal nicht so funktioniert, wie sie sollte, ist es wichtig, Ansprechpartner:innen vor Ort zu haben.

Kosten

Pedelecs sind relativ teuer in der Anschaffung. Markenpedelecs kosten oft über 2.000 Euro. Qualität hat oftmals Ihren Preis. Auf Grund der zusätzlichen „PS“, die Elektrofahrräder haben, müssen die Bremsen, der Rahmen, und das Antriebsystem gut aufeinander abgestimmt und hochwertige verschleißarme Komponenten verbaut sein. Das schlägt sich im Preis nieder, macht sich aber langfristig auf jeden Fall bezahlt.

Leasing und Finanzierung

Übrigens, was es im Autohaus schon lange gibt, bieten die Händler der e-motion Gruppe schon lange an: Es gibt es viele Möglichkeiten, das e-Bike zu leasen oder zu finanzieren.

Versicherung

Für Pedelecs bis 25 km/h besteht keine Versicherungspflicht. Dennoch ist eine Fahrradversicherung sehr zu empfehlen, denn E-Bikes sind meist relativ teuer und daher bei Fahrraddieben beliebt. Für einen umfassenden Diebstahlschutz ist eine Fahrrad-Diebstahlversicherung oder idealerweise eine Fahrradkaskoversicherung sinnvoll. Diese schützt Ihr E-Bike nicht nur deutschland- oder weltweit vor Fahrraddiebstahl, sondern deckt auch Unfallschäden und sogar Fahrradpannen mit dem E-Bike ab.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0