Das Unternehmen ‚X-bike‘ mit Sitz in Kierspe wird von Ulrich Berg geleitet und ist spezialisiert auf den Verkauf und Service von E-Bikes und Mountainbikes. Seit 25 Jahren verkauft er Zweiräder in Kierspe. Mit einer breiten Auswahl an E-MTBs von Haibike und Fuji sowie gebrauchten Fahrrädern bietet X-bike für jeden Anspruch das passende Zweirad. Neben dem Verkauf bietet das Unternehmen auch einen Werkstattservice an, der Reparaturen und Inspektionen für Kunden anbietet.
Ein besonderes Highlight ist das Sonntag-E-bike-Special, bei dem Kunden die Möglichkeit haben, an geführten E-Mountain Bike-Touren teilzunehmen und ihr Fahrwerk abzustimmen. Jeden Sonntag um 10:30 Uhr ist Ulrich Berg für seine Kunden im Gelände unterwegs. Dies ist ein kostenloser Service für Kunden, die ihr E-MTB bei ihm gekauft haben. Sturzhelm und Handschuhe sind Voraussetzung.
Das Fahrrad ist das ideale Mittel zur Fortbewegung für alle, die ihren Puls höher schlagen lassen wollen. Bei X-bike finden Kunden das richtige Rad für ihre Ansprüche, egal ob es sich um das erste Fahrrad handelt oder ambitionierte Rennsportziele verfolgt werden.
Der E-Bike-Boom und seine Auswirkungen
Die Fahrradbranche spricht vom „E-Bike-Boom“, vom reißenden Absatz der Zweiräder mit Elektroantrieb. Einen richtigen Boom gab es vor einigen Jahren, im Coronajahr. Im Coronajahr 2020 hat Ulrich Berg mit etwa 200 Stück bislang die meisten E-Bikes pro Jahr verkauft. Seine Absatzzahlen hätten sich danach um fast die Hälfte halbiert, „mittlerweile verkaufe ich rund 120 E-Bikes pro Jahr“, so Berg.
Ulrich Berg findet, dass sich die Bedingungen für Fahrradfahrer in Kierspe und Umgebung verbessern müssten, „auch weil ein Gesetz ja jetzt vorschreibt, dass man als Kraftfahrzeugführer mindesten 1,50 Meter Abstand zu Fahrradfahrern auf der Straße halten muss“. Auch er befürwortet deshalb, dass mehr Fahrradwege von den Straßen entkoppelt werden müssten. „Es muss noch viel getan werden“, damit diese Region auch wirklich eine Fahrradregion werden könne. Selbst Fachmann Berg traut sich momentan nicht mehr auf jede Straße in der Umgebung.
Lieferschwierigkeiten und ihre Folgen
Bereits seit mehr als einem Jahr gibt es weltweit erhebliche Verzögerungen bei den Lieferungen. Diese Erfahrung hat auch Ulrich Berg, Inhaber des Fahrradgeschäfts X-Bike an der Friedrich-Ebert-Straße in Kierspe gemacht. „Die Lieferschwierigkeiten bestehen nach wie vor“, berichtet er. „Mehr als 200 Fahrräder, die ich vor mehr als einem Jahr bestellt habe, sind im Rückstand. Nur alle zwei bis drei Wochen kommt ein Lkw und liefert fünf bis sechs Räder“, so Berg.
Die Lieferketten seien „kaputt“ und das sei ein globales Problem, weiß er. Schon ein Rad ohne Motor bestehe aus ungefähr 250 Teilen. Bei einem E-Bike seien es noch mal mehrere hundert Einzelteile mehr. „Und diese Teile kommen von überall her, bevor sie an einer Produktionsstätte zusammengefügt werden“, erklärt Berg. Hinzu komme, dass die Hersteller mit Lieferschwierigkeiten rechnen, die voraussichtlich noch zwei weitere Jahre anhalten werden, ergänzt der Geschäftsinhaber von „X-Bike“.
Dies führe dazu, dass der Kunde - will er nicht sehr lange Zeit auf sein Wunsch-Rad warten - sich mit den im Laden vorhandenen Modellen zufrieden geben muss. „Zum Glück habe ich noch eine ganz gute Auswahl da und relativ viele Räder vorrätig“, sagt Ulrich Berg. Und erfreulicherweise würden sich die Kunden in Anbetracht der schwierigen Liefersituation verständnisvoll zeigen.
Kundenbewertungen und Serviceleistungen
Bewertungen zu X-bike zeigen ein positives Bild des Unternehmens:
- Professionelle Beratung und passgenaue Einbeziehung der Kundenbedürfnisse.
- Freundliche Betreuung und hohe Kundenzufriedenheit.
- Optimales Preis-Leistungsverhältnis und tolle Qualität.
- Fachkundige und geduldige Beratung.
- Super Service, schnelle Hilfe bei benötigten Ersatzteilen.
- Schnelle und unkomplizierte Hilfe bei Pannen.
Für Kunden, die bei ihm ein Fahrrad gekauft haben, bietet Ulrich Berg auch eine Service-Werkstatt an.
E-Bike-Leasing für Firmen
Einen richtigen „E-Bike-Boom“ gebe es dagegen aber zurzeit bei den Firmen und Handwerksbetrieben, die diese Fortbewegungsmittel für ihre Arbeitnehmer leasten. Berg wisse von der Meinerzhagener Firma Otto Fuchs, die sogar bis zu drei Räder im Wert von bis zu 10 000 Euro für ihre Mitarbeiter orderten, „und ob diese das Rad zur Arbeit nähmen oder nicht, das ist ihnen freigestellt. Sie können diese auch einfach nur am Wochenende mit ihrer Familie nutzen“, sagt er. Auch in Kierspe gebe es Firmen, so Berg, die solche Leasing-Angebote nutzten. Ein Dachdeckerbetrieb beispielsweise greife darauf zurück.
Beliebteste Fahrradarten und Ausstattung
Beliebteste Fahrradart sei das Fully, so der Zweiradhändler, aber auch das E-Trekking-Rad ist sehr gefragt. Gekauft werden immer noch zu mehr als 95 Prozent E-Bikes in fast allen Varianten wie zum Beispiel Mountain-, Trekking- oder auch Citybikes. Ulrich Berg zeigt vor seinem Geschäft X-Bike an der Friedrich-Ebert-Straße 186 die bei ihm meistverkaufte Fahrradgattung: das sportliche E-Mountain-Bike.
E-Bikes sind teurer geworden, weil diese nun auch besser ausgestattet seien - mit größeren Akkus mit einer Reichweite bis zu 200 Kilometern und einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren. Aufgrund der hohen Preise liegt das Alter der Kundschaft zwischen Mitte 20 bis um die 80 Jahre.
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