Zweifelst du an der Leistung deines E-Bike-Akkus? Ein Selbsttest ist möglich, aber ohne die richtige Ausrüstung oft ungenau. Auch wenn du eine einfache Eigenkontrolle deines E-Bike-Akkus durchführen kannst, ist diese Methode ohne Spezialgeräte oft ungenau.
E-Bike Akku Selbst testen
Du kannst den Akku deines E-Bikes grundsätzlich selbst testen, allerdings ist die Zuverlässigkeit solcher Tests ohne spezielle Ausrüstung meist begrenzt. Mit der Zeit verschleißt ein Akku und verliert an Kapazität.
Theoretisch lässt sich diese Kapazität durch das Entnehmen eines konstanten Stroms messen - in der Praxis ist das jedoch ohne passende Messtechnik kaum möglich. Als Alternative kannst du die Ladezeit deines Akkus beobachten.
Angenommen, dein Ladegerät lädt mit 2A und der Akku benötigt 6 Stunden für eine vollständige Ladung - dann beträgt die aktuelle Kapazität etwa 12Ah. Wenn dein Akku ursprünglich 14Ah hatte, zeigt das bereits einen gewissen Kapazitätsverlust.
Bei älteren Akkus scheint der Ladevorgang oft endlos zu dauern, was eine genaue Schätzung zusätzlich erschwert. Die Kapazitätsmessung über die Ladezeit kann einen groben Hinweis geben, liefert jedoch vor allem bei älteren Akkus kein verlässliches Ergebnis.
Professionelle Akku Tests
Du hast das Gefühl, dass dein E-Bike-Akku nicht mehr einwandfrei funktioniert und möchtest eine zuverlässigere Analyse als eine einfache Eigenmessung? Dann kannst du deinen Akku gerne von uns testen lassen. Mit unserer professionellen Testausrüstung messen wir schnell und objektiv den aktuellen Zustand deines Akkus.
Wenn du Klarheit über den Zustand deines Akkus möchtest, ist der Gang zum Profi die beste Lösung. Professionelle Messtechnik ermöglicht eine präzise, objektive Beurteilung - und falls dein Akku noch unter Garantie fällt und nicht mehr die gewünschte Leistung bringt, kann direkt für Ersatz gesorgt werden. So stellst du sicher, dass dein E-Bike wieder volle Leistung bringt und der Akku möglichst lange hält.
Wer Klarheit über das Leistungsvermögen der Batterie haben möchte, der kann durch eine Bestimmung der Restkapazität des Akkus beim Händler oder in der Werkstatt Gewissheit bekommen - und manche Akkus lassen einen Kurzcheck auch ohne Werkstattbesuch zu.
So lässt sich die Batterie überprüfen:
- Batterie-Informationen sind direkt am Akku auslesbar: Zum einen kann man den Gesundheitszustand der Batterie - also den SOH-Wert - direkt am Akku auslesen. Diese Möglichkeit bieten vor allem japanische Modelle, zum Beispiel von Panasonic oder Yamaha. Hier kann durch das längere Drücken der "Powertaste" am Akku eine Auskunft über die vom Batterie-Management-System (BMS) errechnete Restkapazität getätigt werden. Der Vorteil: Diese Methode ist kostenlos. Wenn der Akku diese Möglichkeit nicht bietet, kann man das BMS auch über ein spezielles Diagnosegerät in einer Werkstatt auslesen lassen. Manche Werkstätten bieten diesen Service kostenlos an. Aber um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man zuvor nach etwaigen Kosten für das Protokoll fragen. Brose verspricht perspektivisch auch eine Smartphone-App, mit der dies möglich sein wird. Aber: Diese BMS-Messmethoden geben lediglich Aufschluss darüber, in welchem Zustand sich die Batterie im Vergleich zum Neuzustand befindet.
- Battery-Tester: Universell einsetzbar: Für manche Akkus benötigt der Händler spezielle Adapter, um die Restkapazität des Akkus messen zu können. Jedoch wird bei diesem Prüfverfahren ein Ladezyklus verbraucht, was die Akkulebensdauer geringfügig minimiert. Zudem kann ein Zertifikat bis zu 50 Euro kosten. Der Battery-Tester liest aber kein Fehlerprotokoll aus, sondern gibt nur Auskunft über die tatsächliche Kapazität.
- Nur für Bosch-Batterien: Battery-Capacity-Tester: Bosch hat sein eigenes System entwickelt, um die Restkapazität seiner Akkus zu bestimmen. Das entsprechende Messgerät - bestehend aus einer PC-Software, Testgerät und Verkabelung - bezeichnet Bosch als "Capacity Tester". Es ist also ein Besuch beim Fachhändler nötig. Neben der tatsächlichen Restkapazität können auch sonstige Fehler und Informationen der E-Bike-Batterie ausgelesen und in einem Protokoll ausgedruckt werden. Bei der Stichprobe im Rahmen der ADAC Untersuchung kostete ein derartiges Batterie-Zertifikat zwischen 20 und 30 Euro in Onlineshops.
Die Messung der Batteriekapazität ist ein wichtiger Hinweis auf den Zustand des Akkus, dem Herzstück eines E-Bikes. Deshalb rät der ADAC, vor dem Kauf eines gebrauchten E-Bikes eine solche Messung durchführen zu lassen.
E-Bike Akku Zellentausch: Eine kostengünstige Alternative?
Ein in die Jahre gekommener Akku bringt irgendwann nicht mehr die gewünschte Leistung. Fürs E-Bike bedeutet das, dass die Unterstützung immer früher aussetzt - und dann müssen Biker das schwere Rad notfalls den Rest der Strecke mit eigener Muskelkraft bewegen. Da hilft nur eines: einen neuen Akku kaufen. Oder vielleicht auch nicht: Der sogenannte E-Bike-Akku Zellentausch bietet eine kostengünstige und umweltschonende Alternative. Zumindest behaupten das die Anbieter, die einen E-Bike-Akku Zellentausch durchführen.
Bei einem E-Bike-Akku Zellentausch werden defekte oder schwächelnde Zellen im Akku identifiziert, entfernt und durch neue Zellen ersetzt. Viele Videos im Internet erklären, wie man einen solchen E-Bike-Akku Zellentausch selber durchführen kann. Hierfür gibt es auch spezielle Akku-Sets zu kaufen. Alternativ kann man sich an einen der vielen Anbieter wenden, die den E-Bike-Akku Zellentausch übernehmen.
Es gibt immer mehr Anbieter, die defekte oder altersschwache Zellen in E-Bike-Akkus ersetzen. Beim E-Bike-Akku Zellentausch werden also tatsächlich nur die Zellen ausgetauscht. Die Elektronik und das Gehäuse werden normalerweise wiederverwendet.
Vorteile des Zellentauschs:
- Kostengünstiger: Die E-Bike-Akku-Reparatur via Zellentausch ist deutlich günstiger als der Kauf eines neuen Akkus. Sind Gehäuse, Elektronik und Co. noch intakt, müssen diese auch nicht ausgetauscht werden.
- Umweltschonend: Angesichts dessen scheint der E-Bike-Akku Zellentausch überaus sinnvoll. Schließlich werden hier nur die defekten/veralteten Zellen ausgetauscht und durch neue ersetzt.
- Leistungssteigerung möglich: Beim E-Bike-Akku Zellentausch werben jedoch viele Anbieter damit, dass die neuen Zellen auch in einer leistungsstärkeren Variante gewählt werden könnten.
- Lösung für ältere E-Bikes: Passende neue Akkus sind für dieses Räder einfach nicht zu bekommen, weil sie nicht mehr hergestellt werden.
- Qualitätsverbesserung: Durch einen E-Bike-Akku Zellentausch kann man deshalb für mehr Qualität sorgen, indem man leistungsfähige Zellen der neuesten Generation einsetzt.
Risiken und Vorsichtsmaßnahmen:
Nichtsdestotrotz ist der E-Bike-Akku Zellentausch ein zweischneidiges Schwert, das nicht nur von Herstellern kritisch gesehen wird. Auch viele Experten und E-Biker raten dazu, sich den Zellentausch beim E-Bike-Akku gut zu überlegen.
Besonders gefährlich ist es, den E-Bike-Akku Zellentausch ohne entsprechende Vorkenntnisse und Equipment selbst vorzunehmen. Obwohl es online viele Tutorials und bestellbare Hilfsmittel gibt, kann nur davon abgeraten werden, den E-Bike-Akku selbst zu reparieren. Zum einen, weil dabei der der Garantieanspruch erlischt, zum anderen droht mitunter sogar Lebensgefahr. Denn falsch „reparierte“ Akkus können schnell Feuer fangen und wortwörtlich in die Luft gehen.
Darüber hinaus ist der E-Bike-Akku Zellentausch sehr viel komplizierter, als es im ersten Moment erscheinen mag. Wichtig: Die online oft angebotenen Batteriebausätze für den E-Bike-Akku Zellentausch sind mit besonderer Vorsicht zu genießen. In der Vergangenheit sind immer wieder E-Biker auf Anbieter hereingefallen, die einen Austausch defekter Zellen im E-Bike-Akku nur vorgegaukelt haben. Tatsächlich lässt sich ohne ein Öffnen des Akkus nicht prüfen, ob Zellen ausgetauscht wurden und von welcher Qualität die neuen Zellen sind.
Zudem besteht die Gefahr, dass nicht alle Zellen gewechselt wurden, sondern nur die defekten Zellen getauscht wurden. Dadurch sind die einzelnen Zellen nicht aufeinander abgestimmt. Wichtig: Für den E-Bike-Akku Zellentausch sollten Sie sich ausschließlich an einen seriösen Anbieter wenden, der den Austausch sämtlicher Zellen garantiert. Denn: Sollten nur einzelne Zellen ausgetauscht werden, kann es passieren, dass die Zellen nicht optimal miteinander arbeiten.
Tipp: Seriöse Anbieter für den E-Bike-Akku Zellentausch weisen ihre Kunden darauf hin, wenn der Zellentausch nicht mehr zu bewerkstelligen ist. Das ist beispielsweise der Fall, wenn elektronische Defekte vorliegen.
Von einem E-Bike-Akku Zellentausch in Eigenregie raten Experten und Hersteller dringend ab. Denn bei E-Bike-Akkus handelt es sich in der Regel um Lithium-Ionen-Akkus. Diese Akku-Art kann bei unsachgemäßer Beschädigung Feuer fangen. Dasselbe gilt, wenn die Zellen im Inneren des E-Bike-Akkus falsch zusammengeschlossen werden.
Wenn man sich für einen sachkundigen Anbieter entscheidet oder den E-Bike-Akku Zellentausch sogar über den Hersteller vornehmen lässt, handelt es sich hierbei grundsätzlich um eine gute Methode, dem alten E-Bike-Akku zu neuer Frische zu verhelfen. Entscheidend ist aber, dass der E-Bike-Akku Zellentausch wirklich professionell durchgeführt wird. Die Herstellergarantie für den Akku erlischt in diesem Fall aber dennoch. Vom DIY E-Bike-Akku Zellentausch kann hingegen nur abgeraten werden.
Was tun bei nachlassender Akku-Reichweite?
Der Akku ist das Herzstück eines E-Bikes. Das kann viele Gründe haben: Beladung, Fahrergewicht, Fahrmodus, Reifendruck oder der allgemeine Wartungszustand des Bikes. In seltenen Fällen kann auch ein verschlissenes Motorlager am E-Antrieb die Ursache dafür sein, dass die Reichweite nachlässt.
Eine reduzierte Reichweite kann auch an einer schlecht gewarteten Fahrradmechanik liegen. Dann heißt es: Kette putzen, Kette ölen, Luftdruck kontrollieren.
Wer die Möglichkeit hat, kann bei einem Akkutausch schnell herausfinden, ob es am Akku oder am Fahrrad liegt, dass die erwartete Fahrleistung nicht mehr erreicht wird. Dazu einfach die Akkus zweier baugleicher E-Bikes - z.B. bei zwei gleichen E-Bikes in einem Haushalt - tauschen.
Aber: Akkus verlieren im Laufe der Nutzungs- oder Lagerzeit aufgrund von Alterungsprozessen ihre Leistungsfähigkeit. Ab dem Zeitpunkt der Batteriefertigung kann der Energieinhalt des E-Bike-Akkus jeden Monat um bis zu 0,5 Prozent abnehmen. Das geschieht selbst dann, wenn kein Lade- oder Entladevorgang in dieser Zeit stattfindet.
E-Bike Akku Reparatur: Finger weg!
Diverse Werkstätten versprechen eine Wiederbelebung des Akkus durch einen Zellentausch. Der ADAC hat sich dazu mit Herstellern, Fachverbänden und Werkstätten ausgetauscht, und die Empfehlung ist eindeutig: Finger weg von der Reparatur des Akkus.
Auf keinen Fall sollte man versuchen, den Akku selbst zu reparieren. Die Brandgefahr durch Fehler ist zu hoch. Außerdem verliert man jegliche Gewährleistungsansprüche.
Zwar gibt es im Internet Batteriebausätze, aber die Qualität dieser Batteriesätze ist schwer zu beurteilen. Denn es gibt aktuell keine Zertifikate, die die Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren für Lithium-Antriebsbatterien verlässlich bestätigen. Der Verbraucher hat somit keine Möglichkeit, die Einhaltung von Sicherheitsstandards zu überprüfen.
Man geht also ein hohes Risiko ein, wenn man einen Batteriesatz einbaut, der entweder bereits tiefenentladene Zellen enthält oder dessen Zellen nicht korrekt aufeinander abgestimmt sind.
Risiken und Kosten einer Akku-Reparatur
Aber auch die Reparatur in einer Werkstatt ist nicht ohne Risiken. Laien können nicht nachvollziehen, ob eine Reparatur sachgemäß durchgeführt wurde oder ob der Akku nach der Reparatur ein Sicherheitsrisiko darstellt. Die Kosten einer Akku-Reparatur variieren je nach Alter und Typ zwischen 150 Euro und 600 Euro.
Eine Reparatur in einer Fachwerkstatt sollte - wenn überhaupt - nur von E-Bike-Besitzer in Betracht gezogen werden, die für ihre Fahrräder keine Ersatzakkus mehr kaufen können. Dann ist unbedingt darauf zu achten, dass die Werkstatt alle Zellen austauscht.
Die neuen Zellen müssen aus der gleichen Produktion stammen und am besten mit fortlaufender Seriennummer versehen sein. Nur so kann sichergestellt werden, dass die verbauten Zellen über konstante elektrische Kenngrößen verfügen. Seriöse Werkstätten geben eine Gewährleistung auf die getauschten Teile.
Fahrrad-Akku heruntergefallen - was nun?
Nach dem Sturz eines Akkus aus größerer Höhe und auf harten Untergrund ist es für Laien meist schwierig zu beurteilen, ob das Bauteil Schaden genommen hat. Hinweise auf ernst zu nehmende Schäden können sein:
- Risse im Kunststoffgehäuse: In diesem Fall besteht die Gefahr, dass Feuchtigkeit in das Akku-Gehäuse eindringt. Das kann zu Kurzschlüssen und langfristig zu Korrosionen führen mit erhöhter Wärmeentwicklung.
- Starke Verformungen am Gehäuse: Viele Gehäuse sind mittlerweile aus Aluminium. Diese reißen bei einem Sturz eher nicht, stattdessen verformt sich das Gehäuse. Allerdings ist für Laien schwer zu beurteilen, wie stark die Verformung sein darf, ohne dass der Akku tatsächlich beschädigt ist.
- Oberflächige Kratzer am Gehäuse: Diese sind meistens unkritisch.
Nach einem starken Anstoß an den Akku auch im Rahmen eines Unfalls sollte im Zweifel immer ein Händler oder Fachmann den Schaden prüfen.
Vorsicht bei Ersatzakkus aus dem Internet
Prinzipiell ist es möglich, einen nachgebauten - also nicht originalen - Akku aus dem Internet zu verwenden. Doch auch hier gilt Vorsicht. Der Laie kann schwer erkennen, ob es sich dabei um gut verarbeitete, sichere und gleichwertige Produkte handelt. Generelle Kriterien zur Feststellung, ob ein Akku sicher ist, gibt es nicht. Allerdings liefern das Vorhandensein eines UN38.3-Transporttest-Berichts, eine CE-Kennzeichnung und gute Rezensionen Hinweise auf verwendbare Produkte.
Akku-Tausch: Original teuer, aber sicher
Auch wenn es schmerzlich teuer ist: Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte sich für einen Original-Akku entscheiden. Nur der Akkuhersteller hat die Möglichkeit, das Batterie-Management-System (BMS) sauber auf die verwendeten Batteriezellen abzustimmen.
Bevor man einen neuen Akku kauft, sollte man allerdings prüfen, ob die Gewährleistung greift und ob man an den Händler Ansprüche stellen kann. Wenn es keine Tauschakkus vom Hersteller mehr gibt, dann ist eventuell der Zellentausch die einzige Möglichkeit, das Rad wieder fit zu bekommen.
Tipps für Verbraucher zur Verlängerung der Akku-Lebensdauer
Damit E-Bike-Fahrer und -Fahrerinnen lange ihr Rad und den Akku nutzen können, sollten sie folgende Tipps beachten:
- Eine reduzierte Reichweite kann an einer schlecht gewarteten Fahrradmechanik liegen. Deshalb unter anderem regelmäßig Kette ölen und Luftdruck korrekt einstellen.
- Die richtige Pflege und Lagerung der Akkus verlängern die Lebensdauer und ersparen unnötige Ausgaben. Deshalb: Die Herstellerhinweise genau beachten. Im Übrigen muss der Akku auch nicht vor jeder Fahrradtour voll geladen sein.
- Tiefenentladung auf jeden Fall vermeiden. Sie ist laut ADAC Untersuchung die häufigste Ursache dafür, dass ein Akku getauscht werden muss.
- Wer wissen will, wie gut sein Akku ist, sollte die Batterie-Restkapazität messen lassen.
- Ersatzakkus vom Originalhersteller sind Nachbauten vorzuziehen.
- E-Bike-Akku-Reparaturen sind nicht zu empfehlen - außer der Hersteller bietet dies an.
- Vor dem Kauf eines gebrauchten E-Bikes ein Messprotokoll einfordern.
- Insgesamt sollte der Akku äußerst pfleglich behandelt werden. Wer also beispielsweise sein E-Bike konsequent im Schatten abstellt oder zumindest den Akku abdeckt, tut bereits viel für ein längeres Batterieleben.
Die Qual der Wahl: Die richtigen Zellen für den Eigenbau eines E-Bike Akkus
Wer sich dazu entschließt, einen E-Bike Akku selbst zu bauen, steht vor der Frage, welche Zellen die richtigen sind. Hier einige wichtige Informationen und Warnungen:
- 26650 Zellen: Ob 26650 Zellen für den Eigenbau geeignet sind, hängt von den spezifischen Anforderungen und der Qualität der Zellen ab. Es ist wichtig, auf renommierte Hersteller und verlässliche Quellen zu achten.
- Achtung vor Chinaware: Billige Zellen aus China können oft nicht die versprochene Kapazität liefern und sogar gefährlich sein. Es ist ratsam, auf etablierte europäische Händler zu setzen.
- 18650 Zellen: Diese sind weit verbreitet und in den letzten Jahren sicherer geworden. Sie bieten eine gute Balance zwischen Kapazität und Sicherheit.
- LiFePO4 Zellen: Diese Zellen sind spannungsstabiler, erfordern aber besonderes Wissen beim Laden und Balancieren. Anfänger können hier teure Fehler machen.
Wichtige Hinweise für den Kauf von Akkuzellen:
- Seriöse Händler: Kaufen Sie nur bei seriösen europäischen Händlern, um sicherzustellen, dass Sie qualitativ hochwertige und sichere Zellen erhalten.
- Kapazitätsangaben: Seien Sie skeptisch bei unrealistisch hohen Kapazitätsangaben, insbesondere bei Zellen aus China.
- Zollbestimmungen: Beachten Sie, dass bei Bestellungen aus China möglicherweise Zollgebühren anfallen und die Ware vom Zoll kontrolliert werden kann.
- Entsorgungshinweise: Achten Sie darauf, dass die Zellen mit den erforderlichen Entsorgungshinweisen versehen sind.
Vorteile von Lithium-Ionen-Akkus (insbesondere 18650):
- Höhere Energiedichte: Mehr Kapazität pro Kilogramm.
- Geringeres Gewicht: Leichter als ältere Akkutypen.
- Höhere Spannung: Ermöglicht Arbeiten im hohen Drehzahl- und Hubbereich bei Werkzeugen.
- Mehr Lebensdauer: Bei ordnungsgemäßer Ladung langlebiger als andere Akkutypen.
Kaufkriterien für Li-Ion 18650 Akkus:
- Energiekapazität: Mindestens 3.000 mAh für anspruchsvolle Anwendungen.
- Nennspannung: Gewöhnlich 3,6 Volt.
- Integrierter Schutz: Vor Überladung, Tiefentladung und Kurzschluss.
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