Wenn die Wetteraussichten wieder schöner und die Tage länger werden, holt der ein oder andere sein Fahrrad aus dem Schuppen. Gerade im Frühling sieht man deutlich, wie viele ihre, über den Winter eingemotteten Räder hervorholen und plötzlich wieder in Scharen unterwegs sind.
Und auch das Radfahren wird digitaler, denn es gibt immer mehr Fahrrad-Apps. Mittlerweile gibt es für die beliebte Outdoor-Aktivität zahlreiche Anwendungen, die beispielsweise als Fahrrad-Navi oder Fahrrad-Tracker dienen. Wir stellen Dir die besten kostenlosen Apps für Android und iOS vor.
Fahrradfahren ist nicht nur umweltschonend, sondern verbrennt auch noch den restlichen Winterspeck. In einer halben Stunde kannst Du dabei bis zu 300 Kalorien loswerden. Das Potential unseres großen Lieblingsthemas Radfahren wurde längst umfassend entdeckt. Technische Helferlein sind da immer willkommen. Zwischen »protzig viel« und »abgespeckt wenig« finden wir faktisch alles. Relevant sind der Umfang und die Nutzanwendung.
Top Fahrrad-Apps im Überblick
Die Funktionen von modernen Routenplanern sind weitreichend und gehen längst über die eigentliche Funktion eines reinen Navigations-Tools hinaus. Egal ob du das beste Café der Region suchst oder an einem versteckten Aussichtspunkt die Natur auf dich wirken lassen möchtest - all das wird mit den vorgestellten Navigations-Apps möglich.
Je nach deinem persönlichen Anspruch gibt es Routenplaner für Freizeitsportler*innen - aber auch für Radfahrer*innen, die ernsthafte Ambitionen verfolgen.
Hier ist eine Übersicht von Fahrrad-Apps, die dich zuverlässig von A nach B führen:
- Komoot
- Bikemap
- Radbonus
- Naviki
- Zeopoxa
- Strava
Komoot: Der Outdoor-Spezialist
Komoot radelt ganz vorne in der Beliebtheitsskala mit. Offline und Online lässt sie dich nicht hängen, dabei ist sie kostenlos! Ein Hingucker dieser App ist deren Internet-Auftritt. Komoot punktet und wirbt mir einfacher Bedienbarkeit, Zuverlässigkeit und der Option, die Touren genau auf deine Bedürfnisse zuschneiden zu können.
Die kostenlose Fahrrad-App Komoot ist für jeden Radfahrer hilfreich, wenn es darum geht, maßgenschneiderte Routen zu finden oder zu planen. Denn mit dem Fahrrad-Navi kannst Du Deine perfekte Tour mit Details wie Wegbeschaffenheit, Schwierigkeit, Distanz und Höhenmetern planen. Um diese dann abzufahren, brauchst Du noch nicht mal eine Karte zu öffnen, da die Anwendung Dich mit Sprachbefehlen selbst durch den tiefsten Wald navigiert.
Zudem unterscheidet die App zwischen Radfahren, Mountainbiken und Rennradfahren. Und da gerade in ländlichen Regionen der Empfang manchmal schwächer ist, lassen sich die erstellten Routen praktischerweise auch als Offline-Karten speichern.
Angesprochen hat uns insbesondere, dass du mit komoot direkt von der Haustür starten kannst. Andererseits sind dir keine Grenzen gesetzt. Mit dieser Anwendung planst du spielend leicht und sehr flexibel deine Touren, dazu kannst du jederzeit auch Zwischenstopps einplanen. Alles kein Problem.
Bist Du einmal ratlos und weißt nicht, wo Dich Dein Fahrrad als nächstes hinbringen soll, kannst Du Dich unter dem Menüpunkt Entdecken inspirieren lassen. Dort findest Du Routen in Deiner Nähe inklusive der Kilometeranzahl und der geschätzten Zeit, die man dafür benötigt.
Außerdem verfügt Komoot über ein umfangreiches Community-Feature, worüber du dir empfohlene Strecken anschauen, planen und mit deinen Freunden teilen kannst.
Bikemap: Offline-Karten und Community
Der größte Vorteil von Bikemap sind mit Sicherheit die Offline-Karten, mit denen du dich auch ohne eine mobile Datenverbindung an dein Ziel navigieren lassen kannst. Du kannst jedoch bereits in der Standard-Version von Bikemap aus einer großen Menge an vorgeschlagenen Touren wählen. Diese lassen sich entweder direkt starten, für einen späteren Zeitpunkt zwischenspeichern oder extern herunterladen.
Aber natürlich kann auch unabhängig davon losgeradelt werden und verschiedene Punkte deiner Route nachträglich hinzugefügt werden. Bikemap zeichnet dein Ergebnis auf und gibt dir ein ganz persönliches Feedback zu Strecke, Zeit und durchschnittlicher Geschwindigkeit.
Radbonus: Belohnungen für deine Radtouren
Geht es um die besten Fahrrad-Apps, darf Radbonus nicht fehlen. Die Anwendung ist eine Art „Miles & More“ für Radfahren. Einfach vor jeder Fahrrad-Tour die App öffnen und die Distanz aufzeichnen lassen. Denn mit der Anwendung sammelst Du für jeden Radkilometer, den Du fährst, Bonuspunkte. Diese Boni lassen sich dann im nächsten Schritt als Rabattcodes für verschieden Shops wie zum Beispiel Lieferando, Little Lunch oder Powerbar einsetzen. Dort winken Rabatte von bis zu 15 %.
Zusätzlich wirst du motiviert, dein Bike so oft wie möglich zu nutzen, da bereits ab 100 gefahrenen Kilometern die ersten Geschenke warten. Bei den ersten zurückgelegten 50 Kilometern winkt die erste Gratulation. Diese kannst du über »Challenges« einsehen. Und so geht es geradewegs weiter.
Naviki: Der Allrounder
In Verbrauchertests schneidet diese Apps regelmäßig mit „sehr gut“ ab. Naviki ist ein echter Allrounder unter den Routenplanern und bietet Strecken für Rad-Typen jeder Art, vom Mountainbike bis zum Rennrad.
Naviki plant Strecken, die speziell auf deinen Rad-Typ zugeschnitten sind - denn nicht jeder Weg ist für jedes zweirädrige Gefährt befahrbar. Für die Routenfindung greift die App auch auf Adressen aus deinem Telefonbuch zurück und achtet bei Abschnitten im Stadtgebiet darauf, fahrradfreundliche Wege zu bevorzugen, um dich nicht einer unnötigen Gefahr durch vorbeibrausende Autos auszusetzen.
Zeopoxa: Für ambitionierte Radsportler
Für die besonders sportlichen und ambitionierten Radler ist Zeopoxa Radfahren: Fahrrad Tracker genau die richtige Anwendung. Denn mit der App verfolgst Du Dein Tempo, misst die Distanz, zählst die verbrannten Kalorien und setzt Dir individuelle Trainingsziele. Mögliche Ziele sind beispielsweise Gewichtabnahme, Kraftaufbau, Verbesserung der Schnelligkeit oder der Ausdauer.
Die Anwendung beinhaltet aber noch zahlreiche weitere Features. So hält die Fahrrad-App unter dem Menüpunkt Herausforderungen verschiedene „Aufgaben“ bereit wie beispielsweise das Erreichen von Kilometerzahlen oder Geschwindigkeiten. Damit kannst Du Dich selbst herausfordern und an Deiner Fitness arbeiten. Unter Rekorde siehst Du darüber hinaus, was Deine Bestleistungen in den Punkten Dauer, Entfernung, Geschwindigkeit, Kalorien und Tempo sind.
Bist du leistungsorientiert, dann wirst du dich schnell mit Zeopoxa anfreunden. Siehst du dich als radelnder Terminator oder möchtest schlichtweg deine Fitness optimieren, dann nutze die Statistiken dieser App für deinen Trainingsplan. Du kannst zudem sogenannte »Aufgaben« erfüllen, die du dir per App stellen lassen kannst sowie eigene Rekorde erfüllen.
Strava: Analyse-Tool für Profis
Der Strava-Routenplaner ist ein Analyse-Tool was unter anderem deinen Puls während der Fahrt auswertet, eine Leistungsanalyse deines Wattmesssystems durchführt und deine relative Leistung während des Fahrradfahrens überprüft. Mit den integrierten Trainings-Features wird sogar eine gezielte Vorbereitung für Rad-Wettkämpfe oder auf Langstreckenfahrten möglich.
Weitere nützliche Apps
Neben den genannten Navigations- und Fitness-Apps gibt es auch eine Reihe weiterer nützlicher Anwendungen für Radfahrer:
- RoadBike Werkstatt: Hilft bei der Fahrradreparatur.
- Ritzelrechner: Prognosen für dein Bike treffen und auch Wartungen besser planen.
- Saddle Adjust: Damit kannst du deine beste Sitzposition herausfinden.
- Wetter-Apps: Windy.com, Wetter.com, RegenRadar, YoWindow, WetterOnline, Weather Kitty, Weather Underground.
Vermeide die Nutzung der nächstbesten App, denn wir haben oft genug installiert, getestet, uns über Werbung und andere nervige Eigenschaften geärgert und die Anwendung wieder gelöscht … Die Zeit kannst du dir sparen.
Fazit
Alle der hier vorgestellten Fahrrad-Apps dürfen auf keinem Smartphone von Drahtesel-Liebhabern fehlen. Aktualisiert werden die Funktionen stetig erweitert, um dir ein ideales Fahrerlebnis ohne Kompromisse bieten zu können. Mit einer Fahrradcomputer-App brauchen Sie nur noch Ihr Smartphone ohne weitere Anbauten an Ihrem Fahrrad.
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