Motorradfahrer Zubehör Arten: Sicherheit, Komfort und Fahrspaß

Motorradfahren ist mehr als nur ein Hobby; es ist eine Leidenschaft und Lebenseinstellung. Jeder ernsthafte Motorradfahrer weiß, dass die richtige Ausrüstung der Schlüssel zu einer sicheren und angenehmen Fahrt ist.

Sicherheit ist käuflich - mit der richtigen Motorradkleidung. Doch die ist nicht leicht zu finden. Worauf sollte man bei Protektoren und Anprobe achten? Und was bedeutet ein falscher Helm oder fehlende Schutzkleidung bei einem Unfall - wie wirkt sich das auf Schadensersatzansprüche, Mithaftung und Beweislast aus?

Der Helm: Lebensretter und Komfortgarant

Der Helm ist zweifellos das wichtigste Accessoire für jeden Motorradfahrer. In vielen Ländern ist das Tragen eines Helms gesetzlich vorgeschrieben, und das aus gutem Grund. Ein hochwertiger Helm kann im Falle eines Unfalls Leben retten und schwere Kopfverletzungen verhindern.

Zunächst einmal ist die Passform entscheidend. Ein gut sitzender Helm sollte bequem sein, jedoch nicht zu locker sitzen, damit er bei einem Sturz nicht vom Kopf rutschen kann. Es ist ratsam, den Helm anzuprobieren und verschiedene Modelle zu testen, um die beste Passform zu finden.

Die verschiedenen Arten von Helmen bieten unterschiedlich großen Schutz und Komfort. Integralhelme bieten den höchsten Schutz, da sie den gesamten Kopf und das Gesicht bedecken. Diese Helme sind besonders bei Sportmotorradfahrern beliebt, die auf maximale Sicherheit setzen.

Offene Helme bieten weniger Schutz, sind jedoch oft leichter und bieten eine größere Bewegungsfreiheit sowie ein intensiveres Fahrgefühl.

Ein Helm sollte über eine gute Belüftung verfügen, um auch bei langen und heißen Fahrten Komfort zu gewährleisten. Helme mit gut platzierten Lüftungsschlitzen und Kanälen sorgen dafür, dass der Fahrer einen kühlen Kopf behält und das Risiko von Überhitzung minimiert wird. Zudem ist ein kratzfestes Visier ein wichtiges Feature, das die Sicht klar und ungestört hält.

Fahrer sollten auch auf Sicherheitszertifikate wie ECE 22.05 oder DOT achten, die garantieren, dass der Helm bestimmte Sicherheitsstandards erfüllt. Das Gewicht des Helms ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium. Ein leichter Helm ist besonders auf langen Fahrten angenehm, da er den Nacken weniger belastet und somit Ermüdungserscheinungen vorbeugt.

Ein Verwarnungsgeld in Höhe von 15 Euro droht, wenn während der Fahrt kein oder kein geeigneter Schutzhelm getragen wird. Die aktuelle Version ist die Norm ECE-R 22.06, mit der seit 2022 geprüft wird. Mittlerweile dürfen keine Helme mehr mit der früheren Norm ECE 22.05 produziert werden.

Einige Hersteller bieten inzwischen auch Helme mit integriertem Bluetooth an. Diese Helme ermöglichen es dem Fahrer, während der Fahrt zu telefonieren, Musik zu hören oder Navigationsanweisungen zu empfangen, ohne die Hände vom Lenker nehmen zu müssen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Helm nicht nur ein lebensrettendes Accessoire ist, sondern auch erheblich zum Fahrkomfort beiträgt.

Schutzkleidung: Sicherheit von Kopf bis Fuß

Neben dem Helm ist die richtige Schutzkleidung essenziell. Motorradjacken, Hosen, Handschuhe und Stiefel sollten nicht nur bequem, sondern vor allem sicher sein.

Die geeignete Motorradjacke besteht aus abriebfesten Materialien wie Leder oder High-Tech-Textilfasern und verfügt über Protektoren an den Schultern, Ellbogen und dem Rücken. Diese Protektoren sind darauf ausgelegt, die Aufprallkräfte bei einem Sturz zu dämpfen und damit das Verletzungsrisiko erheblich zu reduzieren.

Motorradhosen sollten ebenfalls über integrierte Protektoren verfügen, besonders an den Knien und Hüften, um die Gelenke im Falle eines Sturzes zu schützen. Auch hier ist die Materialwahl entscheidend. Textilhosen, die oft wasserdicht und atmungsaktiv sind, eignen sich hervorragend für Touren bei unterschiedlichen Wetterbedingungen und bieten Komfort auch bei längeren Fahrten.

Handschuhe sind ein weiteres unverzichtbares Element der Motorradschutzausrüstung. Sie sollten nicht nur gut passen und einen festen Grip bieten, sondern auch über Protektoren an den Knöcheln und Handflächen verfügen, um die Hände bei einem Sturz zu schützen. Die Auswahl an Materialien reicht dabei von robustem Leder bis hin zu hochentwickelten synthetischen Stoffen.

Motorradstiefel spielen eine zentrale Rolle im Schutz der Füße und Knöchel. Ein guter Stiefel sollte gepolsterte Knöchelschützer sowie verstärkte Sohlen besitzen, um sowohl den Schutz bei Unfällen als auch den Komfort beim Fahren zu gewährleisten.

Zusätzlich zur Schutzfunktion tragen hochwertige Motorradkleidungsteile auch erheblich zum allgemeinen Komfort während der Fahrt bei. Winddichte und wasserabweisende Materialien sorgen dafür, dass der Fahrer bei verschiedenen Witterungsbedingungen stets gut geschützt ist.

Eine gut durchdachte Wahl der Schutzkleidung und ihr sorgfältiges Anlegen kann das gesamte Fahrerlebnis sicherer und angenehmer gestalten.

Obwohl gesetzlich - anders als bei der Helmpflicht - das Tragen von Motorradschutzkleidung nicht vorgeschrieben ist, ist in der Rechtsprechung eine Tendenz zu beobachten, schuldlos geschädigten Motorradfahrern wegen des Nichttragens von Schutzkleidung Ansprüche zu kürzen.

Textil oder Leder?

Der Siegeszug der Textilkombis scheint unaufhaltsam: Sie sind leicht, bequem, relativ wetterfest und haben ein hohes Sicherheitsniveau erreicht. Doch selbst hochwertigstes Kunstfaser-Gewebe erreichte bei ADAC Prüfungen nicht die Abriebfestigkeit eines guten Leders.

Ein weiteres Argument spricht für Leder: Bei gut anliegenden Lederkombis sitzen die eingearbeiteten Protektoren zuverlässiger an ihrem Einsatzort als in den meist weiter geschnittenen Textilanzügen.

Und was ist mit dem Hitzestau im Sommer? Perforierungen und "Cool Leather", das dank Spezialbehandlung die Sonnenstrahlung abweist, sollen hier helfen. Weiterer Trend: Hydrophobiertes (wasserabweisendes) Leder in Verbindung mit innen aufgebrachter Funktionsmembran (z.B. GoreTex). Das hält auch längeren Regengüssen stand.

Übrigens: Bei strammem Dauerregen ist eine gute Regen-Überziehkombi immer noch die dichteste aller Lösungen.

Schutzpolster und Protektoren

Den Namen "Protektor" dürfen streng genommen nur Schutzpolster tragen, die nach der europäischen Norm 1621-1, -2 und -3 geprüft sind. Beworben werden diese Protektoren als "CE-geprüfte Protektoren". Ihre Aufgabe: Beim Sturz die Aufprallenergie aufnehmen, auf eine größere Fläche verteilen und das Durchschlagen spitzer Gegenstände vermeiden.

Ganz einfach: Je dicker ein Protektor ist und je größer die Fläche, die er abdeckt, desto höher die Sicherheit bei einem Unfall. Gut ausgerüstete Kombis müssen dabei keineswegs unbequem sein. Immer häufiger kommen Hightech-(PU-)Schaumstoffe zum Einsatz, die beim Tragen flexibel sind und sich erst beim Aufprall verhärten.

Vorsicht vor dünnen Rückenprotektoren in zweiteiligen Low-Cost-Kombis: Sie sind nicht selten aus billigem Schaumstoff gefertigt und decken wichtige Bereiche der unteren Wirbelsäule gar nicht ab. Hier hilft nur eines: Diese Pseudo-Schützer entfernen und einen separaten, hochwertigen Rückenprotektor unter der Kombi-Jacke tragen!

Und wo sollte ein sicherer Motorradanzug Protektoren haben? Am besten an Schulter, Ellenbogen, Rücken, Hüfte, Gesäß, Knie, Schienbein und Fußknöchel.

Tipps zur Anprobe

Absolutes Muss: kompetente Beratung und kein Zeitdruck! Ein guter Verkäufer muss erkennen, was der Kunde wirklich benötigt, welcher Fahrertyp er ist, welche Schutzkleidung für ihn sinnvoll ist. Unbedingt mehrere Anzüge - und das stets auch auf dem Motorrad - anprobieren.

Dabei kontrollieren: Drücken Falten in den Kniekehlen oder im Beckenbereich? Dann ein prüfender Blick auf Reißverschlüsse und Nähte: Sind sie stabil? Grundsätzlich gilt: Viele Nähte, viele Schwachstellen!

Bei Textilanzügen lohnt ein Blick auf herausnehmbare Protektoren: Tragen sie das CE-Zeichen? Weiter wichtig: Sitzt die Textilkombi noch gut, wenn das Innenfutter entfernt ist? Und passt unter das Leder-Outfit noch wärmende Funktionskleidung?

Kommunikationssysteme: Vernetzt und sicher unterwegs

Moderne Motorradausrüstung geht über Helme und Schutzkleidung hinaus. Kommunikationssysteme sind mittlerweile ein unverzichtbarer Teil der Grundausrüstung für viele Motorradfahrer geworden. Ein gutes Kommunikationssystem ermöglicht es, auch während der Fahrt mit anderen Fahrern oder dem Beifahrer zu sprechen, ohne die Sicherheit zu gefährden.

Bluetooth-Intercom-Systeme haben sich besonders etabliert, da sie eine kabellose Kommunikation ermöglichen. Einige fortschrittliche Modelle bieten zusätzliche Funktionen wie Geräuschunterdrückung, die Hintergrundgeräusche effektiv minimieren und so eine klare Kommunikation gewährleisten. Solche Systeme erleichtern es auch, während der Fahrt Anrufe entgegenzunehmen oder Musik zu hören, was besonders auf langen Fahrten für Unterhaltung und Ablenkung sorgen kann.

Ein weiteres nützliches Feature moderner Kommunikationssysteme ist die Integration von Navigationsanweisungen. Viele Systeme lassen sich nahtlos mit GPS-Geräten oder Smartphones koppeln, sodass man die Route direkt über das Headset hören kann. Dies erhöht nicht nur den Komfort, sondern auch die Sicherheit, da man den Blick nicht von der Straße abwenden muss, um auf ein Display zu schauen.

Einige Modelle bieten sogar Konferenzschaltungen an, die es ermöglichen, dass mehrere Fahrer gleichzeitig miteinander kommunizieren können. Dies ist besonders praktisch bei Gruppenausflügen, wo Koordination und Absprache wichtig sind. Die Reichweite solcher Systeme variiert, und es ist ratsam, ein Modell zu wählen, das eine ausreichende Reichweite für die typischen Fahrbedingungen bietet.

Bevor man sich für ein Kommunikationssystem entscheidet, sollte man sicherstellen, dass es kompatibel mit dem eigenen Helm und anderen bereits vorhandenen Geräten ist. Es sollte auch über eine ausreichende Akkulaufzeit verfügen, um während der gesamten Fahrt zuverlässig zu funktionieren.

Eine einfache Installation und Bedienung sind ebenfalls wichtige Kriterien, die den täglichen Gebrauch erleichtern. Benutzerfreundlichkeit und intuitive Bedienung sind besonders auf der Straße von Vorteil, da sie Ablenkungen minimieren.

Zusammengefasst tragen moderne Kommunikationssysteme nicht nur zur Sicherheit, sondern auch erheblich zum Komfort und Vergnügen während der Fahrt bei.

Gepäcklösungen: Alles dabei, sicher verstaut

Eine der größten Herausforderungen beim Motorradfahren ist, wie man all die notwendigen Dinge transportiert. Gepäcklösungen wie Tankrucksäcke, Seitentaschen oder Topcases bieten hier die ideale Lösung.

Tankrucksäcke sind besonders nützliche Helfer und lassen sich unkompliziert montieren. Sie bieten schnellen Zugriff auf häufig benötigte Gegenstände wie Karten, Wasserflaschen oder Werkzeuge. Viele dieser Rucksäcke sind magnetisch oder verwenden Gurte zur Befestigung, was ihnen zusätzliche Stabilität verleiht. Ein transparenter Deckel macht es leicht, Karten oder ein Smartphone so zu platzieren, dass man die Route problemlos im Auge behalten kann.

Seitentaschen sind eine weitere praktische Gepäcklösung, besonders für längere Touren. Sie bieten viel Stauraum und sind je nach Modell auch wasserdicht, was sie bei schlechtem Wetter besonders vorteilhaft macht. Erhältlich in verschiedenen Größen und Materialien, von Hartschalen- bis hin zu Softtaschen, lassen sich Seitentaschen meist einfach montieren und abnehmen.

Topcases bieten den meisten Stauraum unter den Motorradgepäcklösungen und eignen sich besonders gut für längere Reisen, bei denen man viel Gepäck mitnehmen muss. Sie sind oft abschließbar und bieten Platz für größere Gegenstände wie Helme oder Jacken, wodurch sie besonders nützlich sind. Einige Topcase-Modelle sind sogar mit zusätzlichen Features wie Rückenlehnen für den Beifahrer ausgestattet, was den Komfort auf langen Fahrten weiter erhöht.

Für kleinere oder leichtere Gegenstände können auch Rucksäcke eine sinnvolle Alternative sein. Wichtig ist hierbei, dass sie ergonomisch gestaltet sind und über Brust- oder Hüftgurte verfügen, um die Last optimal zu verteilen und den Rücken zu entlasten.

Schließlich gibt es noch diverse Lösungen für die Befestigung kleinerer Gepäckstücke, wie beispielsweise Hecktaschen oder Tankrucksäcke, die flexibel am Motorrad befestigt werden können.

Schlussendlich hängt die Wahl der passenden Gepäcklösung stark von den individuellen Anforderungen und Vorlieben ab. Ob für die tägliche Fahrt zur Arbeit oder für ausgedehnte Motorradtouren - es lohnt sich, in qualitativ hochwertige und durchdachte Gepäcksysteme zu investieren.

Navigations- und Sicherheitsequipment: Immer auf dem richtigen Weg

Das letzte, aber genauso wichtige Zubehör in unserer Liste ist das Navigations- und Sicherheitsequipment. Eine gute Navigation ist unerlässlich, um sicher und effizient ans Ziel zu kommen. Heutzutage bevorzugen viele Biker GPS-Geräte, die speziell für den Einsatz auf Motorrädern entwickelt wurden.

Diese Geräte sind wasserdicht, robust und leicht zu bedienen, selbst mit Handschuhen. Viele von ihnen bieten zusätzliche Funktionen wie Routenplanung und Verkehrsinfos in Echtzeit, was sie besonders nützlich für lange Fahrten und unbekannte Gebiete macht. Eine beliebte und kostengünstigere Alternative zu speziellen GPS-Systemen sind Smartphone-Halterungen. Diese ermöglichen es, das Smartphone als Navigationsgerät zu nutzen.

Moderne Halterungen sind stabil und vibrationsfest und oft auch wasserdicht, um das Gerät bei jeder Wetterlage zu schützen. Zusätzlich sorgen induktive Ladegeräte, die in die Halterungen integriert sind, dafür, dass der Akku des Smartphones auch auf langen Fahrten nicht leer wird.

Ein weiteres wichtiges Sicherheitselement sind zusätzliche Beleuchtungssysteme und reflektierende Materialien. LED-Zusatzleuchten können die Sichtbarkeit bei Nacht und bei schlechten Wetterbedingungen erheblich verbessern. Diese hellen Leuchten erhöhen nicht nur die eigene Sicht, sondern auch die Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer.

Ein Notfallset sollte immer mitgeführt werden. Dieses Set sollte nicht nur Erste-Hilfe-Material enthalten, sondern auch Werkzeuge zur Pannenhilfe. Ein Reifendichtmittel und eine kleine Luftpumpe sind essenzielle Bestandteile eines solchen Sets. Diese Hilfsmittel können den Unterschied ausmachen, wenn man auf einer abgelegenen Straße eine Panne hat und schnell Hilfe benötigt.

Zum Schluss lohnt es sich, über ein Motorrad-Tracker-System nachzudenken. Diese Geräte können im Falle eines Diebstahls helfen, das Motorrad wiederzufinden. Sie bieten zudem die Möglichkeit, Strecken aufzuzeichnen und zu analysieren, was für viele Fahrer ein interessanter Zusatznutzen ist.

Weitere Ausrüstungsgegenstände und Zubehör

Neben den genannten Hauptausrüstungsgegenständen gibt es noch eine Vielzahl weiterer Zubehörteile, die das Motorradfahren sicherer und komfortabler machen können. Dazu gehören unter anderem:

  • Motorradhebebühnen und Montageständer: Für Wartungsarbeiten und Reparaturen.
  • Motorradrampen und Befestigungsgurte: Für den sicheren Transport des Motorrads.
  • Nierengurte: Zur Unterstützung des unteren Rückens.
  • Pflegeprodukte für Motorradbekleidung: Für die Reinigung und Imprägnierung von Textil- und Lederbekleidung.
  • Motorradjeans: Eine luftige Variante zur ledernen Motorradhose

Unfall ohne Schutzkleidung

Obwohl gesetzlich - anders als bei der Helmpflicht - das Tragen von Motorradschutzkleidung nicht vorgeschrieben ist, ist in der Rechtsprechung eine Tendenz zu beobachten, schuldlos geschädigten Motorradfahrern wegen des Nichttragens von Schutzkleidung Ansprüche zu kürzen.

So hat das OLG Brandenburg (Az.: 12 U 29/09) einem Motorradfahrer das beantragte Schmerzensgeld nicht in vollem Umfang zugestanden, weil es meinte, der Motorradfahrer habe zur Schwere seiner Verletzungen selbst mit beigetragen. Nach Auffassung des Gerichts ist ein Mitverschulden des Verletzten auch dann anzunehmen, wenn "er diejenige Sorgfalt außer Acht lässt, die ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens anzuwenden pflegt". Daher ist es nur konsequent, dem Verletzten kein so hohes Schmerzensgeld zu bezahlen wie er erhalten würde, wenn er mit Schutzkleidung unterwegs gewesen wäre.

Beschädigung von Motorradbekleidung

Nach einem Motorradunfall ergeben sich für den Geschädigten immer wieder Probleme bei der Frage, in welchem Umfang ein beschädigter Sturzhelm oder beschädigte Kleidung zu ersetzen ist.

Fest steht, dass der Motorradfahrer nach einem unverschuldeten Unfall Anspruch auf Schadensersatz hat. Dabei gilt der Grundsatz, dass der Zustand hergestellt werden muss, der vor dem Unfall bestand. Da eine Reparatur des Helmes oder der Kleidung praktisch nicht möglich ist, ist der Motorradfahrer darauf beschränkt, einen Ersatz zu beschaffen. Aus diesem Grund geht es sehr oft um die Frage, ob der Motorradfahrer sich bei der Berechnung des Schadensersatzanspruchs einen so genannten Abzug "neu für alt" entgegenhalten lassen muss.

Insgesamt ist die richtige Ausrüstung nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch der Sicherheit. Mit den passenden Accessoires kann jede Fahrt zu einem sicheren und unvergesslichen Erlebnis werden.

Tabelle: Empfehlenswertes Zubehör für Motorradanfänger

Kategorie Produkt Nutzen
Schutz Hochwertiger Helm Schützt den Kopf bei Unfällen
Bekleidung Motorradjacke und -hose Schützt vor Abrieb und Verletzungen
Protektoren Schulter, Ellenbogen, Hüften und Knie Dämpfen Aufprallkräfte
Gepäck Topcase oder andere Gepäcksysteme Ermöglichen den Transport von Gegenständen
Navigation Navi Hilft bei der Orientierung

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