111 Gründe, Motorrad zu fahren: Eine Liebeserklärung an das Abenteuer auf zwei Rädern

Das Motorrad ist viel mehr als ein Fortbewegungsmittel, es steht für ein ganz besonderes Lebensgefühl. Motorräder stehen für Freiheit und Abenteuer, für Geschwindigkeit und Rebellion, für ein ganz bestimmtes Lebensgefühl. Und es gibt mindestens 111 Gründe, Motorrad zu fahren und die kraftvollen Zweiräder zu lieben.

Martin Klein hat ein sehr persönliches Loblied auf die schweren Maschinen verfasst. In seinem Buch hat er 111 Gründe gesammelt, warum ein Leben ohne Motorrad möglich, aber sinnlos ist. So steht es auf der Rückseite des Buches, das ich euch heute vorstellen will.

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, sich im richtigen Moment in die Kurve zu legen und hinten heraus wieder zu beschleunigen. Der Fahrtwind treibt einem beim Ausflug durch die schönsten Landschaften Tränen in die Augen. Und am Ende von so mancher langen und anstrengenden Tour versinkt man im Gespräch mit Gleichgesinnten.

Was macht die Faszination Motorrad aus?

Denn nicht erst seit Easy Rider üben Motorräder auf Millionen Menschen eine unbeschreibliche Faszination aus. Ein Buch voller witziger Anekdoten und unterhaltsamer Fakten für alle, die schwere Maschinen lieben

Mit dem Motorrad kann man seinem Alltag entfliehen, Abenteuer erleben, den Rausch der Geschwindigkeit genießen.

In 111 kurzweiligen Kapiteln widmet sich Martin Klein, selbst passionierter Motorradfahrer, mit Humor und Liebe zum Detail den Menschen und ihren Maschinen, den heldenhaften Pionieren und der Zukunft des Motorrads.

Ein Blick ins Buch: Anekdoten und Fakten

Es ist ein kurzweilig zu lesendes Buch, in dem der Autor viele nette Anekdoten rund ums Motorradfahren zusammengetragen hat. Der Leser erfährt viel über die Anfänge des Motorradfahrens, über Rennfahrer und ihre Rekorde, über Schauspieler die gerne Motorrad fuhren und über deren Filme, über Traumrouten für Biker, über Schrauber und ihre Treffen und vieles mehr.

In 111 Gründe, Motorrad zu fahren geht es um nichts anderes als den kleinen Wahnsinn und die große Abenteuerlust, die immer mitfahren. Um Evel Knievels 433 Knochenbrüche, Steve McQueens Teilnahme an der Internationalen Sechstagefahrt in der DDR, um den reaktionären Senator McCarthy, der Marlon Brando das Harley-Fahren verbot. Es geht um Women on Wheels, um die Geheimnisse der Route 66 und des Julierpasses, um Rekorde, Meisterleistungen und tragische Fehlschläge. Und die große Freiheit, die man auf zwei Rädern erlebt.

Er beschreibt Bikertreffen, die sich wie Zeitreisen anfühlen, und diskutiert Stilfragen. Und natürlich geht es in diesem Buch auch ums Wetter: Denn anders als von vielen behauptet, ist jedes Wetter Motorradwetter.

Martin Klein hat ein sehr persönliches Loblied auf die schweren Maschinen verfasst. Er beschreibt, warum 1894 das Geburtsjahr der Freiheit ist, warum Quads großer Quatsch sind und Trikes noch größerer und was das Besondere an der Beziehung von Menschen zu ihren Motorrädern ist.

Über den Autor: Martin Klein

Martin Klein wurde 1965 geboren und machte 18 Jahre später den Motorradführerschein. Seit diesem kalten Oktobertag im Jahr 1983 ist es heiße Liebe. Wenn er nicht gerade Motorrad fährt, ist er als Autor und Redakteur für verschiedene Printmedien und fürs Fernsehen tätig. Seit 1999 arbeitet er hinter den Kulissen der WDR-Sendung 'Zimmer frei' und hat verschiedene Bücher veröffentlicht.

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