Neues Jahr, alte Klischees? Was ist ein "Frauen-Motorrad"? Bei dieser Begrifflichkeit wollen wir schon am Anfang klar sagen: Ein sog. Frauen-Motorrad gibt es nicht. Hingegen gibt es Motorräder, die gern von Frauen gefahren werden. Also, woran liegt das?
Kriterien für die Auswahl des richtigen Motorrads
Bemühen wir hier als erstes die Statistik: Die durchschnittliche Körpergröße einer Frau ist 1,65 m, die durchschnittliche Körpergröße bei Männern liegt bei 1,75 m. Somit sind alle Bedienelemente für die Motoradfahrerin von Natur aus schon mal anders erreichbar. Also könnten die Abmaße ein Hinweis darauf sein, das kleinere Menschen vielleicht lieber ein kleineres Motorrad fahren.
Ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Auswahl des Motorrads ist für alle Motorradfahrer die Sitzhöhe. Wenn die Motorradfahrerin also etwas kleiner ist, wählt Frau vermehrt ein kleineres Motorrad. Viele Motorradfahrinnen haben Bedenken, wenn das Motorad umzufallen droht, es als Frau nicht mehr halten zu können.
Gewicht und Handling
Wenn wir nachfragen, was unseren Leserinnen beim Motorrad wichtig ist, wird oft das Gewicht des Bikes genannt. Das Motorradgewicht scheint somit einige Menschen auf die falsche Fährte zu führen, leichtes Motorrad = Frauen Motorrad. In der SHE is a RIDER Community werden Sitzhöhe und Gewicht gern unter dem Begriff “Handling” zusammengefasst.
Einfluss der Sitzhöhe
Auf das Gewicht des Motorrads können wir keinen Einfluss nehmen aber auf die Sitzhöhe. Viele Motorradharsteller bieten ab Werk und ohne Aufpreis verschiedene Sitzhöhen bzw. Sitzbänke an. Auch die Zubehörausstatter haben sich auf die Nachfrage nach einer niedrigeren Sitzhöhe eingestellt und bieten für viele Motorrad-Modelle niedrigere aber auch höhere Sitzbänke an.
Weitere Tipps zur Anpassung
Zugegeben, hier kann Frau für ihre Gene nichts. Aber Motorradstiefel mit erhöhtem Absatz bzw. Sohle können helfen. Motorradfahrende Frauen können auch hiermit noch ein paar cm herausholen. Wenn Frau (oder Mann) mag, kann auch bei vielen Motorrädern das Fahrwerk tiefer gelegt werden.
Beliebte Motorradmodelle bei Frauen
Wenn also die Faktoren Gewicht und Sitzhöhe so ausschlaggebend sind, wenn sich Frau ein Motorrad kauft, was bieten die Motorradhersteller?
Bei Motorradfahrerinnen sehr beliebte Modelle sind die BMW F 750 GS und, Überraschung, die BMW R 1250 GS. Mit 249 Kg ist die große GS eine der schwersten Maschinen in den Top 10 und trotzdem bei motorradfahrenden Frauen eines der beliebtesten Motorräder.
Bei den Motorrädern von Harley fällt generell auf, dass die Bikes alle sehr geringe Sitzhöhen haben. Aber macht das eine Harley Davidson schon zum Frauen Motorrad? Denn zur niedrigen Sitzbank bringen die Milwaukee-Maschinen auch reichlich kg auf die Waage. So markiert die Street Bob mit ihren massiven 297 kg das obere Ende der Gewichtsskala.
Bei Frau sehr beliebte Bikes sind die Honda CBR 650, die Honda CB 500F und die Honda CMX 500 Rebel. Die Naked Bikes wie die Kawaaki Z 650 und die große Schwester, die Kawasaki Z 900 (125 PS), sind bei Motorradfahrerinnen ebenfalls sehr beliebt. Die Z650 führt viele Jahre die Zulassungstabelle an. Frau fährt gern mit der Suzuki SV 650 durchs Leben.
Frau fährt gern die Yamaha MT-07.
Top-Modelle im Überblick
Hier eine Übersicht einiger beliebter Modelle, basierend auf Gewicht und Sitzhöhe:
| Hersteller | Modell | Gewicht | Sitzhöhe |
|---|---|---|---|
| Kawasaki | Z650 | 188 kg | 790 mm |
| Yamaha | MT-07 | 184 kg | 805 mm |
| Honda | CMX 500 Rebel | 191 kg | 690 mm |
| Suzuki | SV650 | 200 kg | 785 mm |
| Kawasaki | Z900 | 210 kg | 820 mm |
| KTM | 390 Duke | 149 kg* | 830 mm |
| BMW | R 1250 GS | 249 kg | 850 mm |
| Harley Davidson | Street Bob | 297 kg | 680 mm |
Neuzulassungen, Deutschland 2020.*Modelljahr 2023, **Modelljahr 2022, ***Modelljahr 2021, ****Modelljahr 2020
Gewicht: Fahrfertig, vollgetankt. Sitzhöhe: Standardsitzbank ab Werk, niederigere Sitzbank ggf.
Wichtig: Egal wie groß oder klein Du und Deine Maschine sind, ein Training ist immer zu empfehlen um mit dem Moped sicher umzugehen, Berührungsängste zu nehmen und einfach eine noch bessere Motorradfahrerin zu werden.
125 ccm Motorräder für Neu-Biker
Autofahrer können für kleines Geld den vereinfachten Führerschein Klasse B196 für Leichtkrafträder machen. Doch welche Modelle eignen sich für Neu-Biker? Hier finden Sie die interessantesten Motorräder mit 125 cm³ Hubraum.
- Fahrerlaubnis für Krafträder der Klasse A1 vereinfacht
- Moderne 125er sind so sicher wie "große Motorräder"
- Preise variieren von 2800 bis über 6000 Euro
Um ein 125er-Bike mit dem Autoführerschein zu fahren, bedarf es nur einer Fahrerschulung. Die sonst vorgeschriebene Ausbildung samt Prüfungen muss für die Fahrerlaubnis der Klasse B196 nicht mehr durchlaufen werden. Voraussetzung ist lediglich, dass man älter als 25 Jahre ist und seit über fünf Jahren den Pkw-Führerschein Klasse B besitzt.
Moderne 125er-Motorräder, offiziell Leichtkrafträder genannt, dürfen maximal 125 cm³ Hubraum und 11 kW/15 PS haben, Elektro-Leichtkrafträder entsprechend eine Nenndauerleistung von 11 kW. Sie kommen den nicht gedrosselten Motorrädern in vielen Punkten sehr nahe und bieten gehobenen Fahrspaß für überschaubares Geld.
In Hinblick auf Abgasnormen und Sicherheitstechnik sind die Auflagen für 125er nicht ganz so streng wie für die großen Motorräder. Teilweise sind diese dennoch schnell unterwegs und haben aufwendig gestrickte Fahrwerke. Wer also ambitioniert unterwegs sein will, sollte ein Modell mit ABS wählen, denn besonders Fahranfängern bereiten Notbremsungen auf zwei Rädern oft Probleme.
Neue 125er im Jahr 2025
Hier die Neuheiten, die die Hersteller im Jahr 2025 mit 125 cm³ Hubraum auf den Markt bringen: Es sind fünf Modelle, von der Aprilia 125 SX/RX bis zur KTM 125 Enduro R. Der weiterhin 11 kW/15 PS starke Einzylindermotor wurde für die Abgasnorm Euro 5+ fit gemacht. Im Zuge der technischen Anpassungen wurde das Drehmoment von 11 auf 11,5 Newtonmeter erhöht. Statt wie bisher Edelstahl-Optik, trägt der Auspuffendtopf nun ein mattschwarzes Finish.
Zu den weiteren Neuerungen gehört eine Umstellung auf LED-Leuchten, die zusammen mit neuen Verkleidungsteilen und einem neuen Farbschema für optische Frische sorgen. Das Cockpit bietet künftig ein rechteckiges Farbdisplay. Das ABS wurde um eine Anti-Überschlag-Funktion erweitert. Für den Sozius gibt es Haltegriffe. Optional ist ein USB-Anschluss bestellbar.
SX und RX unterscheiden sich vor allem hinsichtlich Radgrößen, Bereifung und Bremsen. Die Supermoto-Variante SX bietet Straßenbereifung, kleinere Räder und klassische Scheibenbremsen. Bei der Enduro-Version RX setzt Aprilia auf ein großes 21-Zoll-Vorderrad und ein 18-Zoll-Hinterrad, Stollenbereifung und Scheibenbremsen im Wave-Stil.
Das 125er-Duo von Aprilia kommt voraussichtlich im Frühjahr auf den deutschen Markt. Die Preise dürften leicht steigen.
Benelli erweitert seine Modellpalette für die Saison 2025 um die beiden Leichtkrafträder BKX 125 und BKX 125 S. Während erstere als Leicht-Enduro mit Speichenrädern, grobstolligen Reifen und 18 Zentimetern Federweg an den Start geht, ist die 125 S das Supermoto-Pendant mit sportlichen Onroad-Reifen, Gussfelgen, 15 Zentimetern Federweg und weniger Verkleidungsteilen.
In beiden Fällen schickt ein Einzylindermotor 11 kW/15 PS über ein Sechsgang-Schaltgetriebe und Kettenantrieb ans Hinterrad. Damit dürften die Fahrer der beiden Hochbeiner in dreistellige Geschwindigkeitsregionen vorstoßen können. Der wassergekühlte Single mit Einspritzung soll 2,4 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Der 12-Liter-Tank ermöglicht so eine theoretische Reichweite von 500 Kilometern.
Zu den Neuteilen der Saison 2025 gehören der Tank, die Seitenverkleidungen und der Motorspoiler. Erstmals zu haben sind eigens für die Grom konzipierte Zubehörteile. Optional oder im Paket sind Handprotektoren, Windschild, Satteltaschen, eine Gepäckbrücke sowie eine Rücksitztasche erhältlich.
Außerdem lassen sich bei der 2025er Grom einzelne Karosserieteile leicht abnehmen, wodurch sich die Fläche für individuelle Aufkleber, Grafiken und Folierungen vergrößert. An der Technik ändert sich nichts, der Verbrauch liegt nach wie vor bei moderaten 1,5 Litern pro 100 Kilometer. Der Preis für die 2025er-Grom beträgt 4000 Euro (zzgl.
Trotz des kleinen Hubraums sind hochwertige Komponenten wie WP-Federung, Aluminiumgussräder, ABS und Traktionskontrolle an Bord. Das gleichzeitig moderne und minimalistische Design macht die beiden 125er zu einem stylishen Duo im Segment der Leichtkrafträder.
Die Rahmen der Bikes sind aus Stahl-Gitterrohr gefertigt und ermöglichen eine seitliche Positionierung des hinteren Federbeins, was die Absenkung der Sitzbank erlaubt. Alle Modelle erhielten Kurven-ABS, wurden leichter und sollen dank neuer Federelemente und neuer Aluschwinge sowie neuem Lenker besser fahrbar sein. Neu sind auch die Motoren, die jedoch bei einer Leistung von 11 kW/15 PS bleiben. Eine Easy-Shift-Funktion erlaubt kupplungslose Gangwechsel.
Im Cockpit warten die Bikes mit einem 5-Zoll-TFT-Display samt neuen Konnektivitätsfunktionen auf. Auch die neue LED-Beleuchtung und ein in Details modifiziertes Design prägen das neue Modelljahr. Die Preise liegen bei 5400 bzw.
Der Einzylinder ist eng mit der 125er-Duke verwandt, setzt allerdings auf eine Enduro-Aufmachung, größere Speichenräder mit Stollenbereifung sowie ein WP-Fahrwerk mit 23 Zentimetern Federweg.
Der flüssigkeitsgekühlte Single der 125er-Enduro leistet 11 kW/15 PS. Fahrwertig ist die Maschine 152 Kilogramm leicht, der Einstiegspreis liegt bei 5500 Euro.
Motorräder mit niedriger Sitzhöhe
Die Ausrede "Ich bin zu klein zum Motorradfahren" ist schon lange nicht mehr gerechtfertigt. Im Modelljahr 2024 gibt es eine gewaltige Vielfalt an Motorrädern mit niedriger Sitzhöhe - und nicht nur Cruiser!
Die Angaben der Sitzhöhe sind leider nur die halbe Wahrheit. Sie zeigen zwar, wie hoch oder niedrig die Sitzbank positioniert ist, doch bedeutet das nicht sofort einen sicheren Stand. Auch die Breite der Sitzbank entscheidet, wie lange die Schrittbogenlänge sein muss.
Zur Erklärung: Enduros wie die GASGAS ES 700 können zwar eine Sitzhöhe von 935 mm haben, aber dennoch für kleine Piloten fahrbar sein. Die Sitzbank ist schmal, weshalb die Beine relativ senkrecht sind. Cruiser und Roller mit niedriger Sitzbank bieten hingegen oft eine breite Sitzfläche für hohen Komfort.
Beispiele für Modelle mit niedriger Sitzhöhe
- Honda Monkey 125 / MSX 125 / DAX 125: Diese 125er Motorräder von Honda überzeugen nicht nur mit ihren kompakten Ausmaßen, sondern auch mit niedrigen Sitzhöhen. Monkey und Dax stellen die Neuauflagen von Honda Klassikern dar, die die Herzen der Fans höher schlagen lassen. Dabei bieten sie niedrige Sitzhöhen von je 775 mm. Noch niedriger geht es mit der Interpretation im modernen Stil, der Honda MSX 125. Dieses Motorrad in ähnlich kleinen Maßen bietet eine Sitzhöhe von nur 761 mm.
- UM Renegade 125: Soll es ein Cruiser sein, empfiehlt sich der Griff zur UM Renegade 125. Erhältlich in verschiedenen Versionen mit unterschiedlichen Designs und Komponenten, bietet die Renegade viel Auswahl. Je nach Variante kann die Sitzhöhe bis auf 730 mm fallen.
- Hyosung GV125S Aquila: Hier nimmt man auf nur 710 mm Platz. Hinzu kommt eine coole Optik, die einem amerikanischen Cruiser kaum etwas nachsteht.
Roller mit niedriger Sitzhöhe
Will man praktischen Nutzen mit niedriger Sitzhöhe verbinden, lohnt sich ein Blick auf die Roller-Klasse. Hier sticht der Honda PCX 125 hervor, der eine niedrige Sitzhöhe von 764 mm bietet. Etwas wuchtiger, aber mit einer beinahe gleichniedrigen Sitzhöhe von nur 765 mm, präsentiert sich der Yamaha NMAX 125.
Weitere empfehlenswerte Modelle
- Suzuki GSX-S 125 (785 mm Sitzhöhe)
- Honda CB125F (790 mm Sitzhöhe)
- Suzuki GSX-R 125 (785 mm Sitzhöhe)
- Honda CMX500 Rebel (690 mm Sitzhöhe)
- Kawasaki Eliminator 500 (735 mm Sitzhöhe)
- Yamaha R3 (780 mm Sitzhöhe)
- CFMOTO 300 SR (780 mm Sitzhöhe)
- Honda CBR500R (785 mm Sitzhöhe)
- Kawasaki Ninja 500 (785 mm Sitzhöhe)
- Suzuki Burgman 400 (755 mm Sitzhöhe)
- BMW C 400 GT / C 400 X (775 mm Sitzhöhe)
- BMW R12 (754 mm Sitzhöhe)
- Triumph Speed Twin 900 (765 mm Sitzhöhe)
- Kawasaki W800 (770 mm Sitzhöhe)
Top 20 Frauen-Motorräder
2023 wurden insgesamt 16,2 Prozent mehr Motorräder verkauft als noch 2022 - ein starkes Motorradjahr also. Wir haben die Neuzulassungen auf Frauen herausgefiltert und stellen euch die 20 beliebtesten Frauen-Motorräder vor.
Insgesamt wurden 124.538 Motorräder im Jahr 2023 neu in Deutschland zugelassen. Das ist Rekord. So viele Motorräder mit über 125 Kubik Hubraum wurden in Deutschland seit 20 Jahren nicht mehr innerhalb eines Jahres neu zugelassen.
Der Zuwachs ging zu einem großen Teil auf das Konto von Honda (92,8 Prozent plus gegenüber Vorjahr). Honda-Modelle gehören zu beliebtesten Motorrädern bei Frauen. Das bildet auch das Ranking der beliebtesten Frauen-Motorräder ab: 7 von 20 Modellen sind Hondas. Ganz oben auf dem Treppchen steht jedoch die Kawasaki Z 650, die wahrscheinlich mit ihrer schmalen Taille und niedrigen Sitzhöhe bei den Motorradfahrerinnen punktet. Insgesamt kommt Kawasaki auf 4 Modelle in den Top 20 der beliebtesten Motorräder bei Frauen. Yamaha, BMW und KTM sind mit jeweils 2 Modellen vertreten und Suzuki, Triumph sowie Ducati mit jeweils nur einem.
Dominant ist die Mittelklasse mit Hubräumen zwischen 500 und 750 Kubik. Größe ist eben nicht alles. Die einzigen Modelle mit über 900 Kubik Hubraum sind die Kawasaki Z 900 auf Platz 5, die BMW R 1250 GS auf dem 10. Platz und die Honda CMX 1100 Rebel auf Rang 14.
Unterhalb 500 Kubik zeigen sich ebenfalls nur 2 Ausreißerinnen: KTM 390 Duke und Kawasaki Ninja 400.
Überraschung: Unter den Top 20 der beliebtesten Motorräder bei Frauen tummeln sich immerhin 3 Supersportlerinnen. Vorneweg beliebt bei den Damen: die Honda CBR 650 R auf Platz 6, dann die Kawasaki Ninja 650 auf Platz 8 sowie die Kawasaki Ninja 400 auf Platz 18.
Im Gesamt-Ranking der Motorrad-Neuzulassungen kommt die Ninja 400 gerade einmal auf Platz 81. Von ihren insgesamt 506 Einheiten wurden aber satte 173 auf Frauen zugelassen, weshalb sie in diesem Ranking viel weiter oben mitspielt.
Der Marktanteil der auf Frauen zugelassenen Motorräder konnte im Jahr 2023 auf 10,9 Prozent zulegen. Die Kurve steigt also stetig an - es werden immer mehr Frauen, die Motorrad fahren.
Wichtige Tipps für den Kauf des ersten Motorrads
Das erste Motorrad kann dafür sorgen, dass eine ewiglange Leidenschaft entsteht. Daher muss gerade beim Kauf des ersten Motorrads höchster Wert daraufgelegt werden, ob dieses auch zu dir passt. Wir wollen dir mit unserem Ranking die Entscheidung erleichtern und haben für dich die Auswahl eingegrenzt.
Top 10 Liste der 125ccm Bikes für junge Motorradfahrer
Hier siehst du die Top 10 Liste der 125ccm Bikes für junge Motorradfahrer.
125 ccm Motorräder für das Jahr 2025
Wenn du 2025 in die Motorradwelt (wieder)einsteigen willst oder einfach eine spritzige 125er suchst, bist du hier genau richtig! Motorräder mit einem Hubraum von 125 Kubikzentimetern sind perfekt für (Wieder)einsteiger und Sparfüchse gedacht - eigentlich für alle, die damit beginnen möchten die ultimative Freiheit genießen und spannende Motorradreisen erleben wollen.
Aber welche Neuigkeiten gibt es für 2025, welches Modell ist das richtige für dich, ohne dabei den Geldbeutel unnötig zu belasten? Worin unterscheiden sich Roller von Motorrädern, sind E-Roller eine Alternative zum PKW und wie sieht das eigentlich mit dem Führerschein aus? Das alles wollen wir herausfinden, also: Los geht’s!
Ab dem 1. Januar 2025 dürfen nur noch Motorräder neu zugelassen werden, die der Euro 5+ Norm entsprechen. Alle Hersteller werden - wie alle paar Jahre üblich - dazu verpflichtet, ihre Modellpalette an die gesetzlichen (Emissions)vorgaben anzupassen.
Mit der geltenden Norm werden die Grenzwerte für Schadstoffe wie Kohlenmonoxid (CO), Stickoxide (NOx) und Kohlenwasserstoffe (HC) weiter gesenkt. Dadurch sind Motorräder zwar umweltfreundlicher, aber auch technisch anspruchsvoller. Für dich als Käufer könnte das zeitlich begrenzt besonders attraktiv sein. Der Grund: Der Motorradhandel gerät unter Druck, da Euro 5-Modelle ohne den “+” Zusatz (erkennbar in Punkt 14 der Zulassungsbescheinigung Teil 1 sowie in der für die Erstzulassung relevanten Konformitätserklärung - CoC) verkauft werden müssen, ehe sie gewissermaßen zum alten Eisen gehören.
125er sind zwar keine Rennmaschinen, aber sie haben trotzdem genug Dampf, damit du im Stadtverkehr und auf Landstraßen ordentlich Spaß haben kannst.
Übrigens: Die meisten 125 ccm Motorräder erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 100-120 km/h. Natürlich hängt das von mehreren Faktoren ab, wie etwa:
- Modell und Motorleistung: Die KTM Duke 125, Aprilia RS125 und Yamaha YZF-R 125 gehören mit rund 120 km/h zu den schnellsten Vertretern ihrer Art.
- Fahrergewicht: Ein leichter Fahrer kann ein paar km/h mehr rausholen als ein schwererer.
- Windschatten und Aerodynamik: Aufrechter Sitz = mehr Luftwiderstand. In der Rennhaltung kannst du vielleicht noch 5 km/h mehr rausholen.
- Straßenzustand: Bergauf wird es natürlich etwas langsamer, bergab kannst du noch ein bisschen extra Speed mitnehmen.
Roller vs. Motorrad
Worin unterscheiden sich eigentlich Motorräder vom Roller, auch wenn beide über einen 125 ccm Motor verfügen? Hier sind die wesentlichsten Unterschiede zusammengefasst:
- Schaltung vs. Automatik: Die meisten Roller haben eine Automatik, während Motorräder eine manuelle Schaltung und Kupplung haben.
- Fahrverhalten: Motorräder haben oft bessere Fahrwerke, bessere Bremsen und fühlen sich stabiler an.
- Stauraum: Roller haben oft ein Helmfach unter der Sitzbank - praktisch für den Alltag.
- Optik: Motorräder haben einfach einen cooleren Look.
Um ein Motorrad mit einem Hubraum von höchstens 125 Kubikzentimetern (ccm) fahren zu dürfen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder du absolvierst ganz klassisch die Ausbildung zum Führerschein der A1-Klasse, oder du machst eine Erweiterung zum B-Führerschein.
Die 125er Klasse ist gewissermaßen der Einstieg in die Welt der (standesgemäß) motorisierten Zweiräder und zieht junge Motorradfahrer naturgemäß magisch an. Neben dem Design und den technischen Details spielen auch Faktoren wie die Ausstattung und der Komfort eine entscheidende Rolle bei der Wahl des richtigen 125er Motorrads. Moderne Features wie digitale Displays, LED-Beleuchtung oder ABS sind mittlerweile gesetzlich in vielen Modellen der 125er Klasse zum Standard geworden und erhöhen sowohl Sicherheit als auch Fahrkomfort.
Top 10 der 125er Motorräder
- KTM Duke 125: Aggressive Optik, herausragende Fahrdynamik.
- Husqvarna Svartpilen 125 und Vitpilen 125: Stylische, minimalistische Motorräder mit hochwertiger Technik.
- Aprilia RS 125: Sportlichste 125er, dynamische Performance.
- Yamaha MT-125: Naked Bike mit aggressivem Design.
- Suzuki GSX-R125: Sportliches Leichtkraftrad, Rennsport-DNA.
- Fantic XMF 125 Performance: Italienisches Design, leistungsstarke Technik.
- Honda CB125R: Hochwertiges Naked Bike, Neo-Sports-Café-Design.
- Kawasaki Ninja 125: Perfekt für junge Fahrer, Supersportler-Look.
- Brixton Cromwell 125: Klassisch gestyltes Retro-Bike, moderne Technik.
- Honda MSX 125 Grom: Einzigartiges Mini-Bike, spielerisches Handling.
Elektromotorräder als Alternative
Themen wie Reichweite, Betriebskosten, Umweltschutz sind nur einige der zahlreichen Streitthemen im Dunstkreis der E-Mobilität, die auch vor E-Motorrädern nicht halt machen. Aber was bedeutet eigentlich der Umstieg von Verbrenner auf Elektro im Alltag? Für wen eignen sich die elektrifizierten Alternativen und welche Modelle können mit ihren verbrennenden Artgenossen mithalten?
Wenn du auf der Suche nach einer umweltfreundlichen Alternative zu Verbrennern bist, aber nicht auf Fahrspaß verzichten willst, könnten diese drei Modelle genau das Richtige für dich: die Super Soco TCmax, die NIU RQi und die Kawasaki Ninja e-1.
- Super Soco TCmax: Klassisches Design, urbaner Raum, herausnehmbarer Akku.
- NIU RQi: Smarte Technik, Konnektivität, adaptive Scheinwerfer.
- Kawasaki Ninja e-1: Sportliches Design, orientiert sich an klassischen Verbrenner-Ninjas.
Ja, Elektromotorräder in der 125er-Klasse können alltagstauglich sein - solange du deine Fahrweise und Ladeinfrastruktur ein wenig berücksichtigst. Wenn du täglich nur 50-80 km pendelst, sind diese Modelle ideal. Längere Touren können allerdings herausfordernd werden, besonders wenn du auf eine begrenzte Ladeinfrastruktur triffst.
Preislich sind sie meist etwas teurer als klassische 125er-Verbrenner, aber dafür sparst du dir Sprit- und Wartungskosten und (mal mehr, mal weniger) Steuern. Letztlich kommt es darauf an, welche Prioritäten du setzt.
Das beste Motorrad finden
Letztendlich gilt: Das beste Motorrad mit 125 Kubik ist das, das zu deinem Fahrstil passt und voll und ganz deinen Vorlieben entspricht!
Weitere Empfehlungen
Die 125er Modelle sind besonders leicht, auch in ihrer Leistung sind die Bikes eingeschränkt, dass du sie mit dem A1 Führerschein fahren darfst.
- Kawasaki Ninja 125: Sehr gefragt, vor allem bei jungen Bikern.
- Suzuki GSX-R 125: Große Sportlichkeit, Aerodynamik, Schlüssellose Zündung, ABS.
- KTM Duke: Einsteigermotorrad, Upside Down Gabeln und ABS serienmäßig.
- Honda MSX 125: Leichte Handhabung, erstklassige Straßenlage.
- Yamaha YZF-R125: Sportliches Leichtkraftrad, sportliche Gene.
ABS ist bei einem Motorrad 125 sehr wichtig, vor allem wenn du noch ein unerfahrener Biker bist. Natürlich ist es Pflicht einen sicheren Motorradhelm zu tragen.
125ccm Roller vs. Motorrad
Ich würde dir zu einem Motorrad raten, wenn du später einmal vorhast einen höherklassigenMotorradführerschein zu machen. Um die Freiheit genießen und die Welt auf zwei Rädern entdecken zu können. Ein Motorrad macht natürlich auch mehr Spaß und du siehst um einiges besser aus, wenn du auf einem Motorrad als auf einem Roller sitzt. Dafür ist auch das Fahrverhalten verantwortlich, welches bei einem Roller eher als nicht so gut bezeichnet werden kann.
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