Wer möglichst früh mobil sein will, kann dafür auf ein einspuriges Kraftfahrzeug zurückgreifen. Doch nicht alle Krafträder dürfen bereits in jungen Jahren geführt werden. Ein 125ccm-Motorrad darf ab einem Alter von 16 Jahren gefahren werden.
Führerschein und Alter
Sie benötigen den Führerschein der Klasse A1, um mit einem 125ccm-Motorrad fahren zu können. Ab einem Alter von 16 Jahren dürfen Sie ein 125ccm-Motorrad fahren, wenn Sie über einen Führerschein der Klasse A1 verfügen.
Geschwindigkeitsbegrenzungen
Eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h für unter 18-Jährige gibt es seit 2013 für 125ccm-Motorräder nicht mehr. Alle Besitzer eines A1-Führerscheins können mit einem 125ccm-Motorrad nun bis zu 110 km/h schnell fahren. Sie können jetzt bis zu 110 km/h fahren.
Bis zum Jahr 2013 durften unter 18-jährige Fahrer mit dieser Art von Kraftrad maximal 80 km/h fahren. Diese Begrenzung gibt es nun nicht mehr.
Zulassung und Versicherung
Ja, ein 125ccm-Motorrad muss bei der Zulassungsbehörde für den Straßenverkehr zugelassen werden. Dafür benötigt es außerdem einen Versicherungsschutz. Bei einem Motorrad bis zu 125 ccm Hubraum ist es allerdings nicht ganz so einfach, denn dieses muss bei der Zulassungsbehörde für den Straßenverkehr zugelassen werden.
Wie für jedes Kraftfahrzeug in Deutschland, ist auch für ein Leichtkraftrad zumindest eine Haftpflichtversicherung vorgeschrieben. Die Höhe des Versicherungsbeitrags können Versicherer selbst festlegen. Es kann sich also lohnen, mehrere Angebote einzuholen und Anbieter miteinander zu vergleichen.
Technische Details und Fahrzeugklasse
Bei dem 125ccm-Motorrad handelt es sich um ein Kraftrad mit einem Hubraum von höchstens 125 Kubikzentimetern (ccm). Der Hubraum gibt das Volumen an, das durch die Kolben in einem Zylinder bei jedem Hub zwischen oberem und unterem Umkehrpunkt verdrängt wird. Eine 125er-Maschine ist in die Fahrzeugklasse der Leichtkrafträder einzuordnen. Aufgrund des auf 125ccm begrenzten Hubraums, ist die Motorleistung geringer als bei anderen Motorrädern. Ein 125ccm-Kraftrad gibt es in verschiedenen Variationen.
Zu den Leichtkrafträdern zählen alle zweirädrigen Kfz mit einem mit einem Hubraum von mehr als 50ccm, aber höchstens 125 ccm.
Führerschein-Erweiterung und Kosten
Mit welchem Führerschein ein 125ccm-Motorrad gefahren werden darf, ist in Deutschland klar geregelt. Wollen Sie einen Führerschein für 125ccm-Motorräder erwerben, können Sie dies bei einer Fahrschule Ihrer Wahl tun. Was ein 125er-Führerschein kosten kann, lässt sich pauschal nicht beziffern.
Es lohnt sich, Angebote verschiedener Fahrschulen einzuholen und zu vergleichen. Achten Sie auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Führerschein Klasse B
Reicht für ein 125-ccm-Motorrad auch ein Führerschein der Klasse B? In einigen Ländern ist das tatsächlich möglich. In Deutschland hingegen geht dies nur, wenn der Pkw-Führerschein vor dem 01.04.1980 erworben wurde. Es handelt sich dabei um die Führerscheinklassen 2, 3 oder 4.
Mit einem Führerschein der Klasse B, der nach dem 1.4.1980 erworben wurde, dürfen Sie kein 125ccm-Motorrad fahren. Gut zu wissen: In der Zukunft soll wohl eine einfachere und günstigere Erweiterung von Führscheinklasse B auf A1 möglich gemacht werden.
Kfz-Steuer und Versicherungskosten
Kfz-Steuern für 125ccm-Motorrad: Für Krafträder zahlen Sie grundsätzlich eine Kfz-Steuer von 1,84 Euro je 25 ccm Hubraum.
Was kann bei einem 125ccm-Motorrad die Versicherung kosten? Ein Leichtkraftrad verursacht aber grundsätzlich geringere Versicherungskosten als ein Motorrad mit höherer Leistung. Auch Faktoren wie die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit und das Alter des Versicherten spielen dabei eine Rolle.
Teil- oder Vollkaskoversicherung
Ist auch eine Teil- oder Vollkaskoversicherung bei einem 125ccm-Motorrad möglich? Selbstverständlich können Sie für Ihr Leichtkraftrad auch eine umfangreichere Versicherung abschließen.
Neue 125er Motorräder im Jahr 2025
Hier die Neuheiten, die die Hersteller im Jahr 2025 mit 125 cm³ Hubraum auf den Markt bringen: Es sind fünf Modelle, von der Aprilia 125 SX/RX bis zur KTM 125 Enduro R. Der weiterhin 11 kW/15 PS starke Einzylindermotor wurde für die Abgasnorm Euro 5+ fit gemacht. Im Zuge der technischen Anpassungen wurde das Drehmoment von 11 auf 11,5 Newtonmeter erhöht.
Statt wie bisher Edelstahl-Optik, trägt der Auspuffendtopf nun ein mattschwarzes Finish. Zu den weiteren Neuerungen gehört eine Umstellung auf LED-Leuchten, die zusammen mit neuen Verkleidungsteilen und einem neuen Farbschema für optische Frische sorgen. Das Cockpit bietet künftig ein rechteckiges Farbdisplay. Das ABS wurde um eine Anti-Überschlag-Funktion erweitert. Für den Sozius gibt es Haltegriffe. Optional ist ein USB-Anschluss bestellbar.
SX und RX unterscheiden sich vor allem hinsichtlich Radgrößen, Bereifung und Bremsen. Die Supermoto-Variante SX bietet Straßenbereifung, kleinere Räder und klassische Scheibenbremsen. Bei der Enduro-Version RX setzt Aprilia auf ein großes 21-Zoll-Vorderrad und ein 18-Zoll-Hinterrad, Stollenbereifung und Scheibenbremsen im Wave-Stil.
Das 125er-Duo von Aprilia kommt voraussichtlich im Frühjahr auf den deutschen Markt. Die Preise dürften leicht steigen.
Benelli BKX 125 und BKX 125 S
Benelli erweitert seine Modellpalette für die Saison 2025 um die beiden Leichtkrafträder BKX 125 und BKX 125 S. Während erstere als Leicht-Enduro mit Speichenrädern, grobstolligen Reifen und 18 Zentimetern Federweg an den Start geht, ist die 125 S das Supermoto-Pendant mit sportlichen Onroad-Reifen, Gussfelgen, 15 Zentimetern Federweg und weniger Verkleidungsteilen.
In beiden Fällen schickt ein Einzylindermotor 11 kW/15 PS über ein Sechsgang-Schaltgetriebe und Kettenantrieb ans Hinterrad. Damit dürften die Fahrer der beiden Hochbeiner in dreistellige Geschwindigkeitsregionen vorstoßen können. Der wassergekühlte Single mit Einspritzung soll 2,4 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Der 12-Liter-Tank ermöglicht so eine theoretische Reichweite von 500 Kilometern.
Zu den Neuteilen der Saison 2025 gehören der Tank, die Seitenverkleidungen und der Motorspoiler. Erstmals zu haben sind eigens für die Grom konzipierte Zubehörteile. Optional oder im Paket sind Handprotektoren, Windschild, Satteltaschen, eine Gepäckbrücke sowie eine Rücksitztasche erhältlich.
Außerdem lassen sich bei der 2025er Grom einzelne Karosserieteile leicht abnehmen, wodurch sich die Fläche für individuelle Aufkleber, Grafiken und Folierungen vergrößert. An der Technik ändert sich nichts, der Verbrauch liegt nach wie vor bei moderaten 1,5 Litern pro 100 Kilometer. Der Preis für die 2025er-Grom beträgt 4000 Euro (zzgl.
KTM 125 Enduro R
Trotz des kleinen Hubraums sind hochwertige Komponenten wie WP-Federung, Aluminiumgussräder, ABS und Traktionskontrolle an Bord. Das gleichzeitig moderne und minimalistische Design macht die beiden 125er zu einem stylishen Duo im Segment der Leichtkrafträder.
Die Rahmen der Bikes sind aus Stahl-Gitterrohr gefertigt und ermöglichen eine seitliche Positionierung des hinteren Federbeins, was die Absenkung der Sitzbank erlaubt. Alle Modelle erhielten Kurven-ABS, wurden leichter und sollen dank neuer Federelemente und neuer Aluschwinge sowie neuem Lenker besser fahrbar sein. Neu sind auch die Motoren, die jedoch bei einer Leistung von 11 kW/15 PS bleiben. Eine Easy-Shift-Funktion erlaubt kupplungslose Gangwechsel.
Im Cockpit warten die Bikes mit einem 5-Zoll-TFT-Display samt neuen Konnektivitätsfunktionen auf. Auch die neue LED-Beleuchtung und ein in Details modifiziertes Design prägen das neue Modelljahr. Die Preise liegen bei 5400 bzw.
Der Einzylinder ist eng mit der 125er-Duke verwandt, setzt allerdings auf eine Enduro-Aufmachung, größere Speichenräder mit Stollenbereifung sowie ein WP-Fahrwerk mit 23 Zentimetern Federweg.
Der flüssigkeitsgekühlte Single der 125er-Enduro leistet 11 kW/15 PS. Fahrwertig ist die Maschine 152 Kilogramm leicht, der Einstiegspreis liegt bei 5500 Euro.
125er-Roller mit 15 PS
Tatsächlich gibt es derzeit nur 5 Modelle, die wirklich die erlaubten 15 PS leisten. Das verwundert doch: Kaum ein Roller mit 125 Kubik leistet die erlaubten 15 PS. Tatsächlich sind es nur 5 Stück, die derzeit mit Vertrauen in Deutschland im Angebot stehen. Verbrenner wohlgemerkt.
Wer elektrisch fahren will, dem bieten sich allerdings auch nur 2 Modelle - und eines davon ist von 42 PS gedrosselt. MOTORRAD erklärt.
Leichtkrafträder sind im Grunde wie ein Motorrad aufgebaut. Also mit einem Schaltgetriebe und Abtrieb der Kette. Dieser Antrieb ist den gemeinen Triebsatzschwingen der Roller technisch überlegen und weniger hitzeanfällig bei längeren Topspeed-Fahrten.
Ein A1-konformes Fahrzeug darf maximal 0,1 kW/kg leisten, es muss bei 15 PS also mindestens 110 Kilo fahrfertig wiegen.
Diese 125er-Roller haben 15 PS:
- Honda Forza 125
- Piaggio Medley 125
- Aprilia SR 125
- Zontes 125 D
- QJMotor MTX 125
Honda Forza 125
Beim Honda Forza 125 müssen wir mathematisch runden. Von 14,6 PS auf 15 PS. Das ist die Leistung des wassergekühlten Einzylinders mit exakt 125 Kubikzentimeter. Bei 8.750/min erreicht der Motor seine Nennleistung. Das Drehmoment liest sich ebenfalls optimal getunt auf 12,3 Nm bei 6.500 Touren.
Der Forza 125 zählt zu den "Premium"-Rollern, entsprechend ist seine Ausstattung üppig mit Keyless-System, Traktionskontrolle, sehr großem Staufach (45 Liter), Topcase, TFT-Display, Connectivity und elektrisch einstellbarem Windschild. Radgrößen: 14 Zoll hinten und 15 Zoll vorn.
Piaggio Medley 125
Deutlich günstiger als der Honda Forza, aber trotzdem mit 14,9 PS motorisiert: Piaggio Medley 125. Bereits ab 3.999 Euo zu haben und mit 144 Kilo einen halben Zentner leichter als der Forza. Dafür deutlich leichter ausgestattet. So dürften die 12 Nm bei 6.750/min für gute Sprinteigenschaften sorgen. Die Radgrößen von 14 Zoll hinten und 16 Zoll vorn versprechen eine ordentliche Straßenlage.
Aprilia SR 125
Technisch ein Medley 125, optisch ein Sportroller: Aprilia SR GT 125. Der Motor stammt von der Konzernmutter Piaggio und leistet wie im Medley 15 PS bei 8.900/min und drückt 12 Nm bei 6.750 Touren.
Etwas sportlicher gestaltet als der Medley und mit je einem Zoll kleineren Rädern je Achse. Preis ab 4.299 Euro.
Zontes 125 D
Ab 3.800 Euro kommen von 14,6 auf 15 gerundete PS auf 14-Zoll-Rädern ins Haus. Das umschreibt den Zontes 125 D. Stark ausgestattet mit TFT-Display, Reifendruck- und Temperaturkontrollsystem, Connectivity und Keyless. Beachtlich: Die Sitzhöhe ist mit nur 748 Millimeter sehr niedrig.
QJMotor MTX 125
Günstiger gehen 15 PS nicht. Im QJMotor MTX 125 sind es "nur" 14,7 PS, der Preis von 3.199 Euro ist allerdings ein voller Kracher, ebenso die Ausstattung: TFT-Display und Reifendruckkontrolle sind an Bord des nur 138 Kilo schweren Rollers.
Elektro-Motorräder mit B196-Führerschein
Der A1-Führerschein oder die Erweiterung B196 erlauben nur 11 kW Leistung - bei Verbrennern. Elektrisch sind deutlich mehr möglich. Warum und bei welchen Bikes wie viel Power mit dem "Jammerlappen" zu haben ist.
Wer mit dem B196-Schein oder dem A1-Führerschein elektrisch fährt, der kann aus maximal erlaubten 15-Verbrenner-PS mal fix 59 Elektro-PS machen. Schafft ein 125er-Verbrenner mit viel Mühe 13 Nm bei hohen Drehzahlen, schiebt der E-Motor der Zero mit 109 Nm ab null Drehzahl. Trotzdem ist auch die Zero S mit der Führerscheinerweiterung B196, dem A1 oder dem alten 3er-Schein (bis 31. März 1980 erteilt) legal fahrbar.
Die wirkliche Ursache für die Großzügigkeit bei der E-Power findet sich in der deutschen Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV). Im Paragraf 2,10 FZV werden Kleinkrafträder (A1 und B196) zwar mit einer Nennleistung von nicht mehr als 11 Kilowatt (14,96 PS) klassifiziert. Aber der Schlüssel verbirgt sich im Begriff Nennleistung.
Im Falle der Zero S überfällt das Drehmoment entgegen landläufiger Meinungsbildung nicht das Hinterrad wie ein Barbar. Die Kraft ist im niedrigen Geschwindigkeitsbereichen so fein und gut gesteuert, dass selbst bei kalt-feuchten Straßen am Kurvenausgang gelassen Vollgas gegeben werden kann, wenn man möchte.
An der im Verhältnis zur Leistung bescheidenen Vmax erkennt man auch, dass die 59 PS (rund 44 kW) eben keine Dauerleistung sind.
B196 und trotzdem viel Kraft - diese Modelle bieten sich an:
- Zero S
- Zero DS
- BMW CE 04
- Alrendo TS Bravo
- Rgnt Number One
Tabelle: Vergleich ausgewählter Elektro-Motorräder
| Modell | Nennleistung | Spitzenleistung | Drehmoment | Gewicht | Reichweite (innerorts) | Preis ab |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zero S | 11 kW | 44 kW (59 PS) | 109 Nm | 185 kg | 288 km | 17.040 Euro |
| Zero DS | 11 kW | 44 kW (59 PS) | 109 Nm | 185 kg | 262 km | 17.040 Euro |
| BMW CE 04 | 11 kW (gedrosselt) | 23 kW (31 PS) | - | - | 100 km | 11.990 Euro |
| Alrendo TS Bravo | 11 kW | 58 kW | 117 Nm | 245 kg | 150 km | 11.000 Euro |
| Rgnt Number One | 9 kW | 21 kW | - | 160 kg | 150 km | - |
Beliebte 125er-Motorräder für Autofahrer
Seitdem Autofahrer nach einer Schulung 125er-Motorräder fahren dürfen, wächst das Interesse an den flinken Einsteiger-Bikes.
Top 10 der beliebtesten 125er-Motorräder in Deutschland:
- KTM 125 Duke
- Yamaha MT-125
- Honda CB 125 R
- Beta RR 125 LC Enduro
- Aprilia SX 125
- Yamaha YZF-R125
- Kawasaki Z 125
- Honda Monkey
- Suzuki GSX-S 125
- F.B Mondial HPS 125i
KTM 125 Duke
Die Österreicherin ist der messerscharfen KTM 790 Duke wie aus dem Gesicht geschnitten. Das Fahrwerkskonzept übernimmt die 125 Duke ebenfalls von ihrer großen Schwester. Der Hersteller gibt das Leergewicht mit 153 Kilogramm an, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 114 km/h. KTM geht ans gesetzlich vorgeschriebene Leistungslimit von 15 PS. Darüber hinaus weiß das Mini-Naked-Bike mit Euro 4 und ABS zu überzeugen. Preis: ab 4850 Euro.
Yamaha MT-125
Die Yamaha MT-125 verfügt über all die technischen Highlights, die Motorradfahren auf einem kleinen Bike spaßig machen. Dazu gehören eine variable Ventilsteuerung, eine Upside-down-Gabel, ein breiter 140er-Hinterreifen und eine Anti-Hopping-Kupplung. Auch hier leistet der Einzylinder 15 PS, 11,5 Nm maximales Drehmoment liegen bei 8000 Umdrehungen an. Die Yamaha wiegt leer 140 Kilogramm. ABS und Euro 4 sind Standard. Preis: ab 4799 Euro.
Honda CB 125 R
Zweirad-Kenner wissen, dass Honda Motorräder baut, die besonders zuverlässig sind. Die CB 125 R nimmt unter den Leichtkrafträdern der Japaner eine besondere Stellung ein. Sie hat einen wassergekühlten Zweiventilmotor, der als außergewöhnlich gutmütiger Geselle gilt. Dazu kommen das stabile Chassis der CB 300 R und das Neo-Sports-Café-Design der größeren Schwestern. Heraus kommt ein für die Fahrzeugklasse außergewöhnlich hochwertiges Paket. Der Einzylinder der CB 125 R leistet 13,3 PS, ABS und Euro 4 sind Serie. Preis: ab 4386 Euro.
Beta RR 125 LC Enduro
Die Beta RR 125 LC Enduro steht stellvertretend für die Kernkompetenz der Offroad-Spezialisten aus Italien. Mit einem 21 Zoll großen Rad vorne und einem in der Größe 18 Zoll hinten, richtigen Stollenreifen und vollen 15 PS geht es abseits der Straße ordentlich vorwärts. Die Upside-Down-Gabel, das einstellbare Federbein und die Aluschwinge tragen zum Gelände-Glück bei. Nur die Kombi-Bremse wirkt fehl am Platz. Ab 4500 Euro müssen angelegt werden.
Aprilia SX 125
Wer nach einer Fahrmaschine sucht, aber am liebsten aufrecht sitzt, könnte bei Aprilia fündig werden. Die Italiener haben die Westentaschen-Supermoto SX 125 im Angebot. Auch sie reizt die 15 PS voll aus und läuft bis zu 110 km/h schnell. Das straffe Fahrwerk und die eher karge Ausstattung der SX 125 passen ins Bild - hier geht es um den reinen Fahrspaß. Vorne gibt es eine Upside-Down-Gabel, hinten ein einzelnes Federbein. Vorderrad-ABS und Euro 4 gehören ebenfalls zum Paket. Mit der SX 125 werden alle glücklich, die gerne um die Ecken fetzen, dafür aber mit Makeln bei der Fertigungsqualität leben können. Preis: ab 3630 Euro.
Yamaha YZF-R125
Die Yamaha YZF-R125 sieht aus wie eine zu heiß gewaschene Supersportlerin, sie fährt sich aber sehr erwachsen. Vorne sorgt eine Upside-down-Gabel für den richtigen Fahrbahnkontakt, hinten übernimmt den Job ein einzelnes Federbein. Der Einzylinder leistet 15 PS. 120 km/h Spitze sind drin. Auch das Handling überzeugt. Stadtverkehr kann die kleine Yamaha genauso gut wie schnelle Kehren in wilder Schräglage. Sie federt allerdings straff. Die YZF-R125 kostet ab 5117 Euro.
Kawasaki Z 125
Die Kawasaki Z 125 hat sich in der 125er-Klasse bestens etabliert. Sie ist technisch beinahe identisch mit der verkleideten Mini-Ninja. Das bedeutet, dass sie einen 15 PS starken Einzylinder hat, der 113 km/h Höchstgeschwindigkeit möglich macht. Das maximale Drehmoment liegt bei 11,7 Nm, Kawasaki gibt das Leergewicht mit 146 Kilogramm an. Ihre kantige Form, die Lampenmaske und der Gitterrohrrahmen erinnern stilistisch an die großen Z-Schwestern. Preis: ab 4195 Euro.
Honda Monkey
Die wunderschöne Honda Monkey ist seit Juli 2018 in Europa auf dem Markt. Das Fahrwerk passt in die Zeit. Vorne hat die Monkey eine Upside-down-Gabel, hinten zwei Federbeine. 9,4 PS stehen im Datenblatt. Honda gibt die Höchstgeschwindigkeit mit 90 km/h an. Die Lackfarben Gelb, Rot und Schwarz stehen der Monkey gut. Die Preise beginnen bei 4192 Euro. Der Eindruck nach der ersten Probefahrt: Gute Laune garantiert, die Monkey erwärmt das Herz! Ampelstarts, von Spur zu Spur wuseln und Mini-Radien beim Abbiegen machen die Honda zur Spaßgarantin.
Suzuki GSX-S 125
Die Suzuki GSX-S 125 überzeugt vor allem mit ihrem quirlig-drehfreudigen Einzylinder mit 15 PS. Der trifft auf das überschaubare Leergewicht von 133 Kilogramm. So dürfte die Japanerin der Erwartungshaltung gerecht werden, die sich mit der Modellbezeichnung GSX verbindet. Alles, was bei Suzuki auf zwei Rädern besonders dynamisch ist, heißt so. Die Höchstgeschwindigkeit der GSX-S 125 gibt Suzuki mit 107 km/h an. Vorne hat die kleine Susi eine Telegabel, hinten ein einfaches Federbein. Das Naked Bike kostet mit 4190 Euro etwas weniger als das verkleidete Pendant. ABS ist an Bord.
F.B Mondial HPS 125i
Die F.B Mondial HPS 125i fährt im ultra-trendigen Scrambler-Stil vor. Hier steht sie stellvertretend für alle ihre Markenschwestern mit 125 Kubik. Das 13,6 PS starke Zongshen-Triebwerk verlangt nach ordentlicher Drehzahl, verbreitet aber jede Menge Spaß. Fahrwerk und Bremse wissen zu überzeugen. Vorne verfügt die Mondial über eine Upside-Down-Gabel, hinten kommen zwei Federbeine zum Einsatz. 133 Kilogramm Leergewicht lassen sie angenehm leicht in der Hand liegen. Kleinere Fahrer freuen sich über die 79 Zentimeter Sitzhöhe. Der Hersteller gibt die Höchstgeschwindigkeit mit 99 km/h an.
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