Kalorienverbrauch beim Radfahren: Was Sie über 27 km und mehr wissen sollten

Egal, ob Sie lieber Biken, Laufen, Tennis spielen oder Yoga bevorzugen - jede Sportart verbrennt Kalorien. Der Rechner unterscheidet dabei zwischen den unterschiedlichsten Sportarten und berücksichtigt zusätzlich Ihr individuelles Gewicht. Dadurch wird Ihnen gezeigt, inwieweit Ihre Sportart Ihnen hilft, überschüssige Energie oder Kalorien abzutrainieren und wie lange Sie Ihre Sportart betreiben sollten.

Der Kalorienverbrauchsrechner für Sportler bietet dabei eine große Auswahl an auszuwählenden Sportarten - angefangen bei Krafttraining im Fitnessstudio über Squash bis hin zu Yoga. Dort finden Sie garantiert Ihre Lieblingssportart. Wichtig ist zudem, dass Sie bei jeder Sportart auf das richtige Zubehör achten - beispielsweise kann Joggen ohne die richtigen Laufschuhe auf Dauer zu Fußproblemen führen.

Kalorienverbrauch als Abnehm-Hilfe

Jeder Freizeitsportler möchte wissen, ob seine Aktivitäten denn auch etwas für die Figur bringen. Aber man darf nicht vergessen: Erstens zählt jede Kalorie - und zweitens hilft Sport auch dabei, mehr Muskelmasse aufzubauen. Und die sorgt dafür, dass wir insgesamt mehr Kalorien verbrennen. Langfristig steigert sich dann der so genannte Grundumsatz.

Das sind die Kalorien, die wir in Ruhe benötigen, um unsere Körperfunktionen zu erhalten. Hinzu kommt, dass die gesteigerte Muskelmasse den benötigten Grundumsatz erhöht, und so tagtäglich zusätzliche Energie verbraucht wird. Aus diesem Grund ist es auch besonders zu empfehlen, nach dem Ausdauertraining ein Krafttraining anzuschließen, welches man regelmäßig über die Woche verteilen und mindestens zwei Mal durchführen sollte. Durch diese Kombination wird den Fettzellen vermehrt zu Leibe gerückt.

Wenn man regelmäßig mit mäßiger Anstrengung trainiert, lernt der Körper schon bei geringerer Belastung auf die Fettreserven zurückzugreifen. Allerdings haben leckere Gerichte wie Pizza, Sahnetorte und Co. auch viele Kalorien.

Tipps zur Steigerung des Kalorienverbrauchs im Alltag:

  1. Sie sind bekennender Sportmuffel, der Kuchen schmeckt aber trotzdem? Dann raus an die frische Luft zum Spazierengehen! Dabei müssen Sie auch nicht im Eiltempo durch die Landschaft flitzen, ein gemütliches Tempo reicht aus. Eine Frau mit 70 Kilo verbrennt bei einem 1,5 Stunden langen Spaziergang im lockeren Schritt immerhin rund 370 Kalorien.
  2. Für viele Menschen ist Gartenarbeit eine wahre Entspannungsoase. So ganz nebenbei verbrennt man beim Rasenmähen und Co. aber auch noch richtig viele Kalorien.
  3. Ja, Sie haben richtig gelesen: Putzen verbrennt ordentlich Kalorien.
  4. Ein oft gehörter Rat - aber mal ehrlich: Setzen Sie ihn im Alltag auch um?
  5. Quickie ade - zumindest, wenn Sie ein Auge auf Ihr Kalorienkonto haben. Denn dann sollten Sie sich für die schönste Nebensache der Welt so richtig Zeit lassen.
  6. Der Energieverbrauch steigt mit dem Muskeleinsatz. Wählen Sie also Sportarten, bei denen Sie möglichst viele Muskeln beanspruchen, denn damit steigt automatisch auch der Kalorienverbrauch.
  7. Sie schämen sich beim Sport, weil Ihre Technik nicht perfekt ist? Vergessen Sie’s! Denn dafür verbrauchen Sie in der gleichen Zeit mehr Kalorien als ein Schwimmer oder Nordic Walker, der in einem Lehrvideo auftreten könnte. Warum das so ist? Weil bei größerem Widerstand mehr Energie verbraucht wird.
  8. Steigern Sie Ihre sportlichen Aktivitäten nach und nach. Sobald Sie eine gewisse Grundkondition aufgebaut haben, wird es Ihnen Freude machen, die Trainingszeit oder die Intensität zu erhöhen.
  9. Wussten Sie, dass pro Kilogramm Muskelmasse der Grundumsatz des Körpers um etwa 100 Kalorien steigt? Ein guter Grund also, fleißig Gewichte zu stemmen.
  10. Lernen Sie Bewegung lieben! Suchen Sie sich einen Sport, der Ihnen wirklich Spaß macht. Sie sind schon 70 aber möchten Trampolin springen? Tun Sie’s! Sie wollten schon als kleines Mädchen Ballettstunden nehmen? Fangen Sie an!

Kalorienverbrauch beim E-Bike-Fahren

Fahrradfahren generell und E-Bike-Fahren im Speziellen tut unserer Gesundheit gut. Das Pedalieren auf dem E-Bike erfordert reichlich Energie. Durch seine Unterstützung sorgt der Motor dafür, dass uns das Radfahren auf einem E-Bike weniger Energie kostet als auf einem herkömmlichen Fahrrad.

Den größten Einfluss auf den Kalorienverbrauch beim Fahren mit dem E-Bike hat sicher der jeweilige Fahrmodus. Je niedriger die Stufe, desto mehr Kalorien verbrauchen Sie. Während der Motor den Energieverbrauch beim E-Biken senkt, lässt ihn das höhere Gewicht des E-Bikes im Vergleich zu einem Fahrrad ohne E-Antrieb wiederum ansteigen.

Viele Quellen sprechen übereinstimmend von einer Marke von ungefähr 300 Kilokalorien, die im Laufe einer Stunde zusammenkommen. So erreiche ein Mensch mit einem Körpergewicht von 90 Kilogramm diesen Wert deutlich leichter als eine leichtere Person.

Berechnung des Kalorienverbrauchs beim E-Biken

Die Sportwissenschaft liefert auch etwas komplexere Formeln, die sich mit ein paar Erklärungen dennoch gut erschließen lassen. Gehen wir die einzelnen Faktoren kurz durch. Dauer in Minuten bezieht sich auf die ausgeübte körperliche Tätigkeit - in unserem Falle auf das E-Biken. Hinter dem MET-Wert verbirgt sich das Metabolische Äquivalent, auf Englisch Metabolic Equivalent of Task.

Der MET-Wert drückt aus, wie viel Energie der Körper eines 40-jährigen Mannes mit einem Körpergewicht von 70 Kilogramm bei einer bestimmten körperlichen Tätigkeit aufwenden muss. E-Bike-Hersteller Himiway geht von einem um 20 Prozent niedrigeren MET-Wert aus. Beim Blick in wissenschaftliche Studien zeigen sich stärker variierende Angaben für das Metabolische Äquivalent. Werte für ein Fahren mit dem E-Bike bei moderater Intensität liegen zwischen 3,7 und 8,5.

Welche Unterschiede ergeben sich für den Kalorienverbrauch beim E-Biken, wenn man diese Einteilung den Berechnungen zugrunde legt? Das lässt sich an einer Beispielrechnung kurz demonstrieren. Dafür lassen wir eine männliche Person, die 95 Kilogramm wiegt, für 45 Minuten Radfahren - jedoch unter drei verschiedenen Voraussetzungen.

  • Im Fall 1 tut er dies mit einem E-Bike bei einer hohen Unterstützung und einem MET von 2,2.
  • Im Fall 2 sitzt er erneut auf einem E-Bike, wählt diesmal jedoch eine niedrige Unterstützung und wird mit einem MET von 4,0 veranschlagt.
Szenario Kalorienverbrauch
Fall 1 (Hohe Unterstützung) ca. 167 kcal
Fall 2 (Niedrige Unterstützung) ca. 304 kcal
Fall 3 (Fahrrad ohne Unterstützung, MET 6.0) ca. 456 kcal

In den Ergebnissen steckt natürlich ein beträchtliches Maß an Ungenauigkeit, da wir etliche Faktoren ausblenden, die in der Praxis den Kalorienverbrauch wesentlich mitbestimmen würden. Dazu zählen unter anderem das Alter, die Größe, das E-Bike-System, die klimatischen Bedingungen sowie die Beschaffenheit des Untergrundes.

Tipps zur Ermittlung des persönlichen Kalorienverbrauchs

Wer wissen möchte, wie stark der eigene Kalorienverbrauch genau in verschiedenen Szenarien schwankt, kann gern einen Selbstversuch starten. Dazu brauchen Sie lediglich eine selbst gewählte Strecke, ein E-Bike und eine Möglichkeit, Ihren Kalorienverbrauch beim Fahren zu ermitteln. Legen Sie beispielsweise eine Fahrgeschwindigkeit fest, die Sie bei allen Versuchen möglichst konstant beibehalten. Am einfachsten gelingt das auf einer nahezu ebenen Strecke.

Aerobe vs. Anaerobe Zone beim E-Biken

Die Energie, die das Fahren mit dem E-Bike erfordert, bezieht der Körper primär aus zwei Quellen: aus Kohlenhydraten und aus Fetten. Beim aeroben Stoffwechsel wandelt unser Körper Stoffe in Energie um, während genügend Luft dafür bereitsteht. Fahrt ihr auf dem E-Bike und könnt euch entspannt dabei mit jemandem unterhalten, arbeitet euer Körper gerade aerob. Die Energie stammt dabei zu maximal 50 Prozent aus körpereigenen Fetten.

Geht uns beim E-Bike-Fahren die Puste aus, sprich wird die Luft knapp, wechselt unser Körper vom vorwiegend aeroben auf den vorwiegend anaeroben Stoffwechsel. Unter dem Mangel an Sauerstoff bauen wir vorrangig Kohlenhydrate ab. Mit ein wenig Erfahrung kann man sich mit einem E-Bike ganz gezielt in beiden Zonen bewegen. An der Stelle hilft der Motor, um die Belastung wunderbar zu dosieren. Manchmal, indem man ihn zum Beispiel komplett ausschaltet.

Effektive Strategien zur Steigerung des Kalorienverbrauchs beim E-Biken

Zu den effektivsten Drehschrauben in diesem Zusammenhang zählt die Veränderung der Geschwindigkeit. Durch ein Erhöhen der durchschnittlichen Fahrgeschwindigkeit steigt der Energiebedarf schnell an, sobald Sie den Motor des E-Bikes bei gleicher oder niedrigerer Unterstützungsstufe nutzen. Haben Sie es gerade eh nicht eilig oder bremst Sie das Verkehrsgeschehen aus, wechseln Sie gern in den Off-Modus. Gleichzeitig können Sie auf kaum einem anderen Wege ein Workout so gekonnt in die täglichen Abläufe integrieren wie mit dieser Methode.

Kalorienverbrauch beim traditionellen Fahrradfahren

Radfahren gehört zu den gesündesten Sportarten. Bereits zehn Minuten Radfahren stärkt die Muskeln und regt das Herz-Kreislauf-System und die Durchblutung an. Und ganz nebenbei verbrennen wir auch noch Kalorien. Beim Radeln pumpt das Herz pro Minute bis zu 1,2 Liter mehr Blut in den Körper. Dadurch sinkt der Puls während und auch noch nach der Belastung.

Faktoren, die den Kalorienverbrauch beim Radfahren beeinflussen:

  • Die Intensität
  • Die Streckenbeschaffenheit
  • Die eigene Fitness

Allgemein betrachtet, können bei einer Geschwindigkeit von ca. 15-18 km/h, etwa 450 kcal verbraucht werden. Die Vorteile von Radfahren liegen auf der Hand: Es entlastet die Gelenke, man ist draußen an der frischen Luft und es eignet sich für Anfänger und Profis gleichermaßen. Fahrradfahren ist Sport! Und Sport verbrennt so einiges an Kalorien.

Wer in die Pedale tritt, stärkt nicht nur die Waden-, Schenkel- und Pomuskulatur, sondern trainiert gleichzeitig auch Rumpf, Arme, den unteren Rückenbereich und die Bauchmuskulatur. Ein intensives und langes Training mit dem Rad führt natürlich zu anderen Ergebnissen als eine kurze Fahrt im aeroben Bereich.

Radfahren zum Abnehmen

Wenn die Lieblingshose kneift oder der Zeiger auf der Waage immer weiter nach oben geht, entschließen sich viele zu einer Diät oder melden sich in teuren Fitnessstudios an. Dabei ließen sich die überschüssigen Kilos auch ganz einfach beim regelmäßigen Radfahren an der frischen Luft verbrennen. Statt mit dem Auto oder dem Bus zur Arbeit zu fahren, lässt sich diese tägliche Strecke auch mit dem Rad zurücklegen. Dabei werden die Muskeln trainiert und Kalorien verbrannt. In Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung die ideale Abnehmstrategie.

Kalorienverbrauch beim Radfahren im Vergleich zu anderen Sportarten

Mit dem Fahrrad lässt sich das Training individuell gestalten und ganz leicht an die eigenen körperlichen Voraussetzungen anpassen. Anfängerinnen und Anfänger starten mit mäßigem Tempo auf längeren, einfachen Strecken ohne viele Steigungen. Wichtig für eine optimale Fettverbrennung ist die Herzfrequenz. Der liegt zwischen 60 und 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz.

Wie viele Kalorien beim Fahrradfahren tatsächlich verbrannt werden, lässt sich pauschal nicht sagen. Bei Gegenwind und Steigung wird mehr Kraft aufgewendet und der Kalorienverbrauch steigt. 7.700 Kilokalorien. Bei einer Trainingsgeschwindigkeit von 18 km/h müssten Sie also zwischen 19 und 25 Stunden Radfahren, um theoretisch ein Kilo abzunehmen.

Draußen Fahrradfahren oder Ergometer?

Der Vorteil des Ergometers ist natürlich, dass Intensität und Kalorienverbrauch selbst beeinflusst werden können. Da das Ergometer exakt auf die individuellen Bedürfnisse und den eigenen Fitnessgrad eingestellt werden kann, ist das Training besonders schonend. Wer draußen Fahrrad fährt, sorgt außerdem für eine bessere Sauerstoffversorgung. Dies hilft bei der Fettverbrennung. Das Radfahren bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen stärkt zudem das Immunsystem.

Die World Health Organization (WHO) zeigt in einer Studie, dass 81 Prozent der Erwachsenen sich nicht ausreichend bewegen. Das führt nicht nur zu typischen Symptomen wie Verspannungen, Rücken- und Kopfschmerzen, sondern auch zu Übergewicht. Schon 150 Minuten Bewegung pro Woche haben einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und beugen Krankheiten vor.

Radfahren - der Kalorienkiller?

Um diese Frage zu beantworten, schauen wir uns zuallererst einige Parameter an, die auf den Kalorienverbrauch beim Radfahren Einfluss nehmen:

  • Die Intensität
  • Der Trainingszustand
  • Alter, Geschlecht und Gewicht

Ein 80 kg schwerer Mann verbrennt bei einer gemütlichen Radtour ca. 400-500 kcal. Bei intensiver Belastung dürfte sich dieser Wert auf ca. 900-1000 kcal erhöhen. Auf dem Rennrad fährt man halt nur etwas schneller, als auf den breiten Reifen des Mountainbikes. Denn hier ist natürlich auch der Oberkörper gefragt und je mehr Muskeln aktiviert werden, desto mehr Kalorien werden verbrannt.

Jeder, der schon einmal auf einem E-Bike gesessen ist, müsste den Unterschied zum Fahren mit einem herkömmlichen Rad gespürt haben. So musst du, im Vergleich zur aufgebrachten Leistung auf einem herkömmlichen Rad, je nach Unterstützungsstufe deutlich weniger in die Pedale treten, um ein bestimmtes Stundenmittel zu erreichen. Natürlich schlägt sich auch die Nutzung der verschiedenen Unterstützungsmodi auf den Kalorienverbrauch nieder.

Um eine konkrete Zahl zu nennen, geht man bei einer durchschnittlichen Nutzung der verschiedenen Unterstützungsstufen von rund 300 kcal/h (pro Stunde) aus.

Kalorienverbrauch im Vergleich zu anderen Sportarten

Schaut man sich den Kalorienverbrauch beim Radfahren im Vergleich zu anderen Sportarten an, dann können wir feststellen: Wir liegen in einem gesunden Mittelfeld. Beim Laufen wird ein sehr großer Teil der Muskulatur aktiviert. Am andere Ende der Skala liegt das Schwimmen. Gehen wir vom Brustschwimmen aus, verbrauche ich nur ca. 300-400 kcal pro Stunde.

Da die Muskulatur im Hintern und im Oberschenkel aber zu den größten im menschlichen Körper zählt, geht hier natürlich viel „Treibstoff“ durch.

Im Folgenden sind Zirkaangaben angeben, wie viele Kalorien du innerhalb 60 Minuten bei bestimmten Geschwindigkeiten verbrennst:

Wie wird Rad gefahren? Kalorienverbrauch (kcal) in 60 Minuten
langsamer als 15 km/h 280
15-18 km/h 420
18-21 km/h 550
21-24 km/h 700
24-28 km/h 850
schneller als 28 km/h 950

So lange musst du Radfahren, um deinen Lieblingssnack zu verbrennen

Nährwerte pro 100 g (in kcal) So lange musst du dafür Radfahren (in Minuten)
Milka Vollmilchschokolade (530) 71
Milka Weiße Schokolade (530) 71
Lindt Excellence Mild 90 % Cacao (592) 79
Snickers (481) 64
Prinzen Rolle (491) 65
Nutella (539) 72
Haribo Gummibärchen (343) 46
Funnyfrisch Chips (539) 72
Lorentz Erdnüsse (620) 83
Popcorn (375) 50

Um die Frage nach dem Kalorien-Killer zu beantworten: Nein, Fahrradfahren ist kein reinrassiger Kalorien-Killer. Es ist somit bestens geeignet für Einsteiger oder Gelegenheitssportler, die sich fit halten und schnelle Erfolge sehen wollen. Es soll allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass 450-500 kcal pro Stunde schon ein ganz ordentlicher Verbrauch sind, der durchaus sinnvoll zur Reduzierung des Gewichts sein kann. Last but not least ist es für Wettkampfsportler natürlich von Interesse, einen ungefähren Kalorienverbrauch zu kennen.

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