Regen prasselt mir ins Gesicht, und ich bin glücklich. Ich möchte eine Ecke Deutschlands erkunden, die ich noch nicht kenne. Und die Fahrradsaison dort gebührend verabschieden. Möchte mich fühlen wie auf Reisen: in Rosenheim in den Zug einsteigen, in einer anderen Welt wieder aussteigen.
Die Route und ihre Vielfalt
Seit Stunden schon sitze im Sattel, radel an Flussufern entlang, über Felder und durch Wälder, in deren Baumkronen der dichte Nebel festhängt. Es hat sich ziemlich spontan ergeben, dass ich für drei Etappen auf dem Kocher-Jagst-Radweg unterwegs sein darf. Diese Rundtour im Herzen Baden-Württembergs trägt den Namen der beiden Flüsse Kocher und Jagst. Die offizielle Route führt am einen rauf (Jagst) am anderen wieder runter (Kocher).
Dazwischen liegt Vielfalt: grüne, dicht bewachsene Täler, aussichtsreiche Hochebenen, Wälder, Obstwiesen, Weinberge. Allzu viel bekomme ich von all dem auf dieser ersten Etappe nicht zu sehen, weil sich ein Vorhang aus Regen und Nebel über die Landschaft spannt. Für mich aber ist diese Rundtour genau das, was ich gesucht habe - das weiß ich.
Erster Tag: Ellwangen und das mystische Jagsttal
Als ich an diesem Morgen mein Fahrrad über den gepflasterten Stadtplatz von Ellwangen schiebe, ist der Kirchturm der Basilika von Nebel umhüllt. Vor dem grauen Himmel strahlen die bunten Häuserfassaden der Altstadt umso mehr. Die ersten Kilometer entlang des Flussufers sind mystisch, fast tropisch, wäre es wärmer. Das Wasser gluckert leise, während dichte Vegetation alles andere abschirmt. Der Nebel hängt zwischen den Baumkronen, die Luft ist feucht, der Grünspecht ruft und die Kraniche spazieren über die Wiesen.
Während ich überlege, wann ich zuletzt so viele unterschiedliche Vögel auf einmal beobachtet habe, fällt mein Blick auf eine Infotafel am Wegesrand: das Jagsttal ist das Zuhause einer seltenen Artenvielfalt. Hier sind Tiere heimisch, die andernorts längst verschwunden sind. Der auffällige Eisvogel zum Beispiel, Wasserfrösche, Störche, Feuersalamander und Biber. Außerdem ein paar Schmetterlingsarten, die in Deutschland selten gesichtet werden. Sie alle leben gemeinsam entlang der Jagst.
Als ich hier eine Weile sitze, an diesem überdachten Pausenplatz, und den Kranich beobachte, der jedes Mal aufschreckt und seine Federn aufstellt, wenn er den Grünspecht rufen hört, rollt ein Paar auf seinen Fahrrädern heran. Bei Nieselregen können sie gar nicht anders, als ebenfalls kurz unter dem Dach zu stoppen. Ich schätze beide auf Mitte 60. Zusammen würden sie jeden Herbst eine große Radtour unternehmen, erzählen sie mir. Sie seien zwar auf der Schwäbischen Alb zuhause, aber auf dem Kocher-Jagst-Radweg noch nie unterwegs gewesen.
Zweiter Tag: Märchenhafter Herbsttag
Der Himmel glüht dunkelblau, als ich am zweiten Morgen aufs Fahrrad steige. Der helle Mond steht noch weit oben, gleichzeitig verändert der Horizont im Osten langsam seine Farbe. Was mich gerade aber am meisten freut: Es steht keine Wolke am Himmel, die Luft ist kühl und frisch. Die perfekte Vorschau auf einen goldenen Herbsttag. Die ersten Kilometer fühlen sich an wie aus dem Märchenbuch. Ich mache beides. Und weiß gar nicht, wohin mit meinem Glück. An diesem Tag mache ich viele Pausen. Nicht, weil die Etappe so anstrengend ist. Sondern, weil sich immer wieder eine gute Gelegenheit ergibt.
War das wirklich erst gestern? Diese Begegnung, die Kraniche und der Grünspecht, die bunten Häuser Ellwangens vor dem grauen Himmel? Seither bin ich keine hundert Kilometer geradelt, noch keine 48 Stunden ist es her, dass ich zuhause in Rosenheim mit meinem Fahrrad in den Zug gestiegen bin. Auf meinem Gesicht breitet sich ein Grinsen aus. Von diesen ausgedehnten Pausen in der Sonne mache ich während dieser Etappe noch mehrere. Wenn es so etwas gibt, wie einen perfekten Herbsttag - dann ist das heute einer. Wer weiß schon, wie lange das Radfahren noch so perfekt ist.
Dritter Tag: Wind und Wetter
Anstatt im Sattel, sitze ich an diesem Morgen im Sessel: mit einer Tasse Tee über die verschiedensten Wetterprognosen gebeugt. Für meine heutige Etappe, die mich über Hochebenen und durch den Wald führen sollte, sind das sicher nicht die besten Voraussetzungen. Der Blick aus dem Fenster ist dennoch weit weniger dramatisch. Vielleicht aber trügt der Schein: Denn Schwäbisch Hall, mein Endpunkt gestern und Startpunkt heute, liegt in einem Kessel. Mit einem Mix aus Bauchgefühl, Vernunft und Motivation treffe ich bei der zweiten Tasse Tee schließlich eine Entscheidung, mit der ich mich wohlfühle: Ich radel los, weil die ersten Kilometer direkt nach oben führen. Und dann schaue ich, wie sich die ganze Situation dort anfühlt.
Es ist eine komische Stimmung auf diesen ersten Kilometern der Etappe. Ich bin seltsam vorsichtig, rings um mich weht kaum ein Lüftchen, die Uferpromenade in Schwäbisch Hall wirklich seltsam leer für diesen Donnerstag-Vormittag. Und das war es auch. Das weiß ich ein paar Kilometer später, nachdem ich im kleinsten Gang eine Weile bergauf gefahren bin. Ich komme an auf einer flachen Ebene. Die nächste Windböe schiebt mich mit so einer Wucht nach vorne, dass ich gar nicht mehr in die Pedale treten muss. Westwind.
Ich sehe mich um. Über Schwäbisch Hall türmen sich dunkelblaue Wolken in den Himmel, die so schnell ziehen, dass ich es mit bloßem Auge beobachten kann. Würde ich jetzt ein Video aufnehmen, es würde aussehen wie vorgespult. Tief über den Feldern ist zwischen den Böen ein Schwarm Schwalben in der Luft. Ich aber, ich fühle mich wohl. Es gibt keine Bäume in der Nähe, der Wind kommt meist von hinten. Als ich später vor dem kleinen Ort Eckartshausen durch eine Allee radle und mein Fahrrad an umgestürzten Bäumen vorbei schieben muss, da ändert sich dieses Gefühl.
Weil ich heute Morgen die Route so ausgiebig studiert habe, weiß ich auch, dass diese Bäume erst der Anfang sind. Die Etappe ist zwar nicht mehr lang - noch rund 14 Kilometer sind es von hier bis nach Crailsheim - führt aber wieder ein paar Höhenmeter nach oben und durch den Wald. Auch, wenn die Entscheidung meinem Fahrradherzen wehtut, brauche ich für sie nicht lange: Ich höre auf mein Bauchgefühl und biege zum kleinen Bahnhof in Eckartshausen ab. Will mein Glück nicht herausfordern, kein Risiko eingehen. Gerade auf den letzten Kilometern einer mehrtägigen Tour bin ich meistens am langsamsten unterwegs. Mache viele Pausen, genieße ganz bewusst. Aber ich kann wiederkommen - dieser Trost kommt mir schnell in den Sinn.
Denn obwohl mir der Kocher-Jagst-Radweg ein Gefühl geschenkt hat wie auf Reisen, bin ich nur drei Stunden im Zug unterwegs, um hier anzukommen. Das habe ich der Vielfalt zu verdanken, dem Staunen nach all den Kurven, den kleinen Fachwerk-Gassen und bunten Wäldern. Beinahe jede einzelne Etappe des Kocher-Jagst-Radwegs ist gut an das Schienennetz angebunden. Wichtig zu wissen: Für den Zug brauchen wir ein extra Fahrradticket und können nur Verbindungen nutzen, die den Radtransport unterstützen. Wer zum Beispiel über www.bahn.de bucht, kann sich bei der Reiseauskunft unter Weitere Optionen nur Verbindungen mit verfügbaren Fahrradstellplätzen anzeigen lassen.
Praktische Tipps für die Planung
Wie immer habe ich mir vorher alle Etappen als geplante Tour auf komoot angelegt - und die Tracks dann auf meine GPS-Uhr gezogen. Das wäre hier aber gar nicht nötig gewesen, weil die Route wunderbar in beide Fahrtrichtungen ausgeschildert ist. Die Route des Kocher-Jagst-Radwegs ist so angelegt, dass wir immer wieder schöne Orte entlang der Strecke passieren. Die offiziellen Etappen beginnen und enden jeweils in einer Ortschaft, in der es gute Übernachtungsmöglichkeiten gibt, außerdem Gasthäuser und Einkaufsmöglichkeiten.
Die gibt es auch tagsüber entlang der Route immer wieder. Ich selbst habe in meiner Unterkunft gefrühstückt und mir eine kleine Brotzeit für mittags besorgt, um flexibler zu sein.
Sehenswürdigkeiten entlang des Weges
Wo soll ich nur anfangen? Das Naturschutzgebiet Jagsttal mit Seitentälern zwischen Crailsheim und Kirchberg. Der Marktplatz und die Uferpromenade entlang des Kocher in Schwäbisch Hall.
Hier geht zu einer guten Übersicht mit allen Sehenswürdigkeiten entlang des Kocher-Jagst-Radwegs. Der Weg ist das Ziel und hier auf der Schwäbischen Alb gilt das in ganz besonderem Maße.
Die Schwäbische Alb: Mehr als nur eine Radtour
Doch was macht die Schwäbische Alb so besonders attraktiv? Wer auf den Hochflächen der Schwäbischen Alb unterwegs ist, der erlebt eine Kulturlandschaft, in der Dörfer noch richtige Dörfer sind. Wo Schäfer mit ihren Herden auf Wacholderheiden stehen und wie in alten Zeiten durchs Land ziehen. Im Albvorland geht es etwas ruhiger zu. Die weit verteilten Streuobstwiesen, die mal lieblichen, mal kantig-felsigen Flusstäler haben ihre ganz eigene Wirkung auf die Radfahrer. Eine Landschaft für Menschen, die es lieben, per Rad durch die Welt zu radeln und dabei ein wenig mehr von ihr mitzubekommen.
Für eine Urlaub mit dem Rad haben wir Ihnen acht ADFC zertifizierte Mehrtagestouren zusammengestellt, für die wir eines garantieren: 100% Alb. 100% Grüne Welle. Auf dieser Seite suchen und finden Sie Ihre Wunsch-Radtour. Ganz egal, ob Sie dabei lieber von A nach B radeln oder ein festes Quartier als Ausgangspunkt Ihrer Touren bevorzugen. und erkundigen Sie sich dort, ob Ihre Radreiseroute betroffen ist.
Radfernwege vs. Radregionen
Auf Radfernwegen ist der Weg das Ziel. In mehreren Etappen mit wechselnden Unterkünften können Sie oft gleich mehrere Regionen oder gar Bundesländer durchqueren und bereisen. Sie möchten gerne Ihren Radurlaub in einer festen Unterkunft verbringen oder das Radfahren mit anderen Ausflügen und Aktivitäten verbinden? Dann bietet sich der Urlaub in einer Radregion an. Hier können Sie auf regionalen Netzen und Themenrouten abwechslungsreiche Tagesausflüge unternehmen. Vor allem für Familien und vielseitig interessierte Outdoor-Urlauber sind Radregionen ein lohnendes Radreiseziel. In Baden-Württemberg, wo das Fahrrad vor über 200 Jahren erfunden wurde, gibt es auch für Eltern und Kinder viele Möglichkeiten, sich im Urlaub auf den Sattel zu schwingen.
Radtouren mit Kindern in Baden-Württemberg
Im Schwarzwald trainieren Mountainbiker und Rennradfahrer für ihre Wettkämpfe. Doch Eltern mit jüngeren Kindern finden im bergigen Terrain auch gemütliche Radrouten, z.B. im Hochschwarzwald. Sogar rund um den Feldberg im Hochschwarzwald, der zu den familienfreundlichen Regionen in Baden-Württemberg gehört.
Radfahrer müssen auf dem rund 26 Kilometer langen Bähnle-Radweg z.B. nur wenige Höhenmeter überwinden. Der Radweg verläuft zu einem großen Teil auf einer historischen Bahntrasse - mit weiten Kurven, langen Geraden und dem Klausenbach-Viadukt. Er verbindet Titisee-Neustadt mit Bonndorf und bietet unterwegs tolle Aussichten auf die Wutachschlucht und die Gutachbrücke.
Mit der Familienradtour durch das Obere Wiesental in Todtnau finden Eltern mit jüngeren Kindern eine weitere familienfreundliche Strecke, die nicht zu anspruchsvoll ist: Die Radler sind auf rund 9 km auf einer ehemaligen Bahtrasse unterwegs. Dass es im Schwarzwald hoch hinausgeht, können sich Familien zunutze machen: Wo ein Weg bergauf führt, kann man auch bequem bergab radeln.
Eine Möglichkeit ist die rund 65 Kilometer lange "Tour de Murg", die von Freudenstadt und Baiersbronn bis nach Rastatt reicht. Hier können Familien die Fahrräder einfach mal rollen lassen - und genießen: die schöne Landschaft des Tals und die vielen Bade- und Grillplätzen am Fluss. Vielerorts können Radler auf die Bahn umsteigen und sich ein Stück vorwärts oder zurück in den Ferienort im Schwarzwald bringen lassen.
Die bergige Landschaft ist auch ideal für eine Tour mit dem Mountainbike. Die T11 Kids Tonbach Tour in Baiersbronn ist für Familien bestens geeignet. Mit dem Mountainbike geht es auf dem rund 13 km langen Rundweg durch das Tonbachtal. Eine gute Möglichkeit seine Geschicklichkeit zu trainieren bietet die Bike-Area Baiersbronn.
Radfahren mit Kindern am Bodensee
Mit bester Aussicht aufs Wasser und die Berge, vielen Bademöglichkeiten und attraktiven Städten zählt der Bodensee-Radweg zu den beliebtesten in ganz Deutschland. Für Eltern mit Kindern eignet er sich ganz besonders, da man - je nach Kondition und Alter - eine passende Etappe aussuchen kann. Fähren und Bahnverbindungen ermöglichen auch kürzere Rundtouren und bringen die Radler bequem zum Ausgangspunkt zurück.
Als Startpunkt bieten sich mit Immenstaad, Überlingen und Friedrichshafen-Ailingen Orte am Bodensee an, die das Gütesiegel "familien-ferien in Baden-Württemberg" tragen. Räder, Anhänger, Fahrradsitze und sogar Helme gibt es in allen Orten an Verleihstationen. Über den Bodensee-Radweg hinaus finden Eltern dort weitere Vorschläge für Radtouren mit Kindern. So führt eine Tagesradtour mit wenig Steigung und viel Abwechslung von Immenstaad aus auf die deutsche und die Schweizer Seeseite.
Kinderradtouren auf der Schwäbischen Alb
Auch auf der Schwäbischen Alb, im familienfreundlichen Ferienort Münsingen, gibt es geeignete Touren für jüngere Fahrer. E-Bikes und normale Räder mit Anhänger und Kindersitz stehen zur Vermietung bereit. Finden Sie hier Ihre Familienradtour mit ausführlicher Streckenbeschreibung.
Weitere Radtouren in Baden-Württemberg
Baden-Württemberg ist ein Eldorado für Radfahrer. Der Norden Baden-Württembergs hat Radfahrern viel zu bieten - abwechlungsreiche Landschaften, gut ausgebaute Fahrradwege und mit Bett+Bike und den RadServiceStationen zahlreiche Möglichkeiten für eine radfahrergerechte Einkehr und Übernachtung. Egal, ob gemütliches Tourenradeln, ambitioniertes Mountainbiking oder eine Fahrradtour mit der ganzen Familie - hier findet jeder eine Radtour ganz nach seinem Geschmack.
Services für Radfahrer
- RadServiceStationen: Empfehlung für Einkehr und Rast bei Radtouren an Kocher, Jagst und Neckar | für besonders Radfahrer freundliche Services ausgezeichnete Gastronomie
- RadServiceStationen - Bike+Rast: Geprüfte Gastgeber, die für kleine Pannen und platte Reifen ebenso gerüstet sind wie für einen Zwischenstopp zum Energie tanken.
- Bett+Bike: Zahlreiche zertifizierte Unterkünfte empfangen radfahrende Gäste auch nur für eine Nacht und sind bestens auf deren Bedürfnisse eingestellt.
- GPS-Touren: Alle Radtouren werden inklusive interaktiver Karte und GPX-Tracks zum Download vorgestellt. Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten gleich inklusive.
Flussradwege in Baden-Württemberg
Viele blaue Bänder schlängeln sich durch die Region - Sie sind die malerischen Wegbegleiter der Radfahrer: Große Wasserläufe mit kleinen Nebenflüssen, stille Seitentäler und wildromantische Schluchten. Viel zu entdecken und noch mehr kulinarische Genüsse gibt es entlang der kleineren Flussradwege im Genießerland Baden-Württemberg. Hier, abseits der bekannten Routen sind das Ländle und seine regionalen Eigenheiten besonders gut zu entdecken.
Die bestmögliche Route für Radler:innen liefert der RadROUTENPLANER BW. Über 40.000 Kilometer an Radwegen sind im RadROUTENPLANER integriert - darunter das etwa 4.500 Kilometer lange Netz der Landesradfernwege. Nutzer:innen können ihren Start- und Zielort angeben, der Planer berechnet für sie dann eine ideale Radroute. Die Route passt sich dabei an die Bedürfnisse der Radler:innen an. So kann ausgewählt werden mit welchem Radtyp gefahren wird, etwa mit einem Mountainbike oder Rennrad.
Der RadROUTENPLANER integriert weitere wichtige Informationen für Radler:innen. Wer unterwegs eine Panne hat, kann nachschauen, wo sich der nächste Radservice-Punkt mit Werkzeug für die Reparatur befindet. Wer längere Fahrradtouren durch das Land plant, erhält zudem Informationen zu geeigneten Unterkünften für Radler:innen. Der Routenplaner setzt dabei auf das bett&bike Angebot des ADFC.
2.000 Kilometer an neuen Radwegen sollen in Baden-Württemberg entstehen. Radschnellwege bieten Radfahrer:innen die Möglichkeit, längere Strecken zügig und sicher zurückzulegen. Mit seinen fast 36.000 km² bietet das südwestliche Bundesland viel Potenzial, um beispielsweise Tourenfahrern und Genussradlern ein breites Spektrum vorzüglicher Radwege zu liefern. Denn Regionen wie Schwarzwald, Odenwald und Schwäbische Alb, die Oberrheinische Tiefebene oder das Voralpenland zeigen sich mit abwechslungsreichen Naturschauspielen, Flussläufen, Landterrassen, eiszeitlichen Einflüssen, und vielen Sehenswürdigkeiten.
Zudem geben die mehr als 1.000 Naturschutzgebiete, zu denen beispielsweise die Hochmoorregion Wurzacher Ried, der Gletscherkessel Präg oder das Auengebiet Taubergießen zählen, eindrucksvolle Einblicke in die schützenswerte Natur. Mehr als 4.400 Radkilometer durchziehen mittlerweile Baden-Württemberg.
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