A2 Führerschein Motorrad: Voraussetzungen und Alles, was Sie Wissen Müssen

Herzlich willkommen zum ultimativen Guide zum A2 Führerschein! Sie haben den Wunsch, die Straßen auf einem coolen Motorrad zu erobern, aber Sie fragen sich, welche Anforderungen, Prüfungen und Voraussetzungen Sie dafür erfüllen müssen? Keine Sorge, wir haben alle Informationen für Sie zusammengetragen, um Ihnen den Einstieg in die Welt des A2 Führerscheins zu erleichtern. Ob Sie bereits über den B-Führerschein (PKW-Führerschein) verfügen oder ganz neu in der Führerscheinwelt sind, wir haben Sie im Blick.

Was ist der A2 Führerschein?

Was verbirgt sich eigentlich hinter dem mysteriösen A2? Keine Sorge, wir werden das Rätsel lüften! Die Führerscheinklasse A2 ist eine der beliebtesten Führerscheine für alle, die von der Freiheit und dem Nervenkitzel des Motorradfahrens träumen. Mit diesem Führerschein erhalten Sie Zugang zu einer breiten Palette von Motorrädern und eröffnen sich neue Horizonte auf zwei Rädern. Aber was genau macht die Klasse A2 aus und welche Unterschiede gibt es zu den anderen Führerscheinen?

Der A2 Führerschein ist eine spezifische Führerscheinklasse für das Motorradfahren und spielt eine bedeutende Rolle für alle Motorrad-Enthusiasten. Mit dem A2 Führerschein erhalten Sie die Berechtigung, Motorräder mit einer Motorleistung von maximal 35 kW (ca. 48 PS) zu fahren. Sie erhalten damit eine Vielzahl von Möglichkeiten, um das Fahrerlebnis auf Krafträdern zu genießen.

A2 Führerschein im Überblick

Die Führerscheinklasse A teilt sich auf 3 verschiedene Klassen auf, die sich an der Leistung des Kraftrads orientieren. Ein Aufstieg in die nächsthöhere Klasse ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Es ist wichtig, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Motorrad Führerscheinklassen A, A1 und A2 zu kennen. Die Klasse A ermöglicht Ihnen den uneingeschränkten Zugang zu allen Krafträder und ist somit die umfassendste Führerscheinklasse für das Motorradfahren. Mit der Klasse A1 dürfen Sie hingegen nur Motorräder mit einer Motorleistung von bis zu 125 cm³ und einer Leistung von maximal 11 kW (ca. 15 PS) fahren. Der A2 Führerschein liegt zwischen diesen beiden Klassen und erlaubt Ihnen den Betrieb von Motorrädern mit einer Motorleistung von bis zu 35 kW (ca. Diese Unterscheidung bietet Ihnen Flexibilität, je nach Ihrem Erfahrungslevel und den gewünschten Fahrzeugoptionen.

Der A2 Führerschein bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich, aber es gibt auch einige Einschränkungen, die Sie beachten sollten. Einer der größten Vorteile des A2 Führerscheins ist die größere Auswahl an Motorrädern, die Sie fahren können. Mit einer Motorleistung von bis zu 35 kW stehen Ihnen eine Vielzahl von Modellen zur Verfügung, die sowohl für den Stadtverkehr als auch für längere Touren geeignet sind.

Allerdings gibt es auch bestimmte Einschränkungen beim A2 Führerschein. Während Sie eine gute Auswahl an Motorrädern haben, sind Sie immer noch auf Fahrzeuge begrenzt, die eine Leistung/Gewicht von höchstens 0,2 kW kg nicht überschreiten. Dies kann bedeuten, dass Sie auf manche Kraftfahrzeuge verzichten müssen, bis Sie die Klasse A erwerben. Darüber hinaus müssen Sie mindestens 2 Jahre lang den A2 Führerschein besitzen, bevor Sie auf den A-Führerschein upgraden können.

Trotz der Einschränkungen bietet Ihnen der A2 Führerschein eine großartige Möglichkeit, in die Welt des Motorradfahrens einzusteigen und erste Erfahrungen auf zwei Rädern zu sammeln.

Voraussetzungen für den A2 Führerschein

Bevor Sie den A2 Führerschein erwerben können, müssen Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Es ist wichtig, diese Anforderungen zu kennen, um sicherzustellen, dass Sie bereit sind, den A2 Führerschein anzugehen. Die Voraussetzungen variieren je nach Ihrem Alter und Ihrer bisherigen Fahrerfahrung.

Um den A2 Führerschein zu erwerben, müssen Sie das Mindestalter erreicht haben, das je nach Land und gesetzlichen Bestimmungen variieren kann. In den meisten Ländern liegt das Mindestalter für den A2 Führerschein bei 18 Jahren.

Darüber hinaus gibt es bestimmte Regelungen in Bezug auf den Besitz von anderen Klassen. In einigen Ländern müssen Sie zum Beispiel bereits den A1 Führerschein besitzen, um den A2 Führerschein erwerben zu können. Der A1 Führerschein ermöglicht Ihnen das Führen von Leichtkrafträdern mit begrenzter Leistung. Es ist auch wichtig zu beachten, dass der Besitz des PKW-Führerschein in einigen Ländern als Voraussetzung für den A2 Führerschein akzeptiert wird. Diese Fahrerlaubnis ermöglicht Ihnen das Führen von Autos, und der Besitz dieses Führerscheins zeigt, dass Sie bereits Kenntnisse über Verkehrsregeln und -sicherheit haben.

Die genauen Voraussetzungen bezüglich des Mindestalters und des Besitzes anderer Klassen können je nach Land und Gesetzgebung unterschiedlich sein.

Erforderliche Unterlagen für den Antrag auf den A2-Führerschein

Wer laut A2 zum Motorrad fahren berechtigt sein möchte, muss vor dem Antritt der Fahrschule einige Unterlagen bereithalten:

  • Sehtestbescheinigung: Der Sehtest muss von einer amtlich anerkannten Sehteststelle durchgeführt werden. Dies regelt § 12 der Fahrerlaubnisverordnung. Sobald der Sehtest bestanden ist, muss die Bescheinigung des Optikers bei der Führerscheinstelle eingereicht werden. Optional gilt auch eine Bescheinigung über eine Untersuchung des Augenarztes. Die zentrale Tagessehschärfe darf mit oder ohne Sehhilfe 0,7/0,7 betragen. Besteht der Bewerber den Sehtest nicht, ist eine augenärztliche Untersuchung erforderlich. Bei dieser Untersuchung ist unter anderem auf Sehschärfe, Gesichtsfeld, Dämmerungs- oder Kontrastsehen, Blendempfindlichkeit, Diplopie sowie andere Störungen der Sehfunktion zu achten, die ein sicheres Fahren in Frage stellen können. Wird festgestellt, dass der Prüfling eine Sehhilfe braucht, muss er den Sehtest mit eben dieser nachholen.
  • Erste-Hilfe-Kurs: Jeder, der einen Führerschein der Klassen AM, A1, A2, A, B, BE, L oder T erlangen möchte, muss eine Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen absolviert haben. Auch hier wird eine Bescheinigung ausgestellt, welche die Teilnahme an einem solchen Kurs bestätigt. ein Zeugnis über eine bestandene ärztliche oder zahnärztliche Staatsprüfung vorweisen können bzw.
  • Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis: Aus diesem Grund nennt sich das auszufüllende Dokument „Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis“. Der Fahrschüler muss neben einem Dokument, welches seine Personendaten und Anschrift im Inland ausweist, auch den Namen der Fahrschule angeben. Neben diesen Dokumenten darf auch das Passbild nicht fehlen.

Ausbildung und Prüfungen für den A2 Führerschein

Wenn es um die Ausbildung und Prüfungen für den A2 Führerschein geht, gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten. Die Ausbildung, um den A2 Führerschein zu erlangen, ist der Schlüssel, um sicher und selbstbewusst auf einem Motorrad unterwegs zu sein.

In der Fahrschule, sowohl in der theoretischen als auch in der praktischen Ausbildung, werden Sie auf den A2 Führerschein vorbereitet. In der theoretischen Fahrschule erhalten Sie grundlegendes Wissen über Verkehrsregeln, Verkehrsschilder, Vorfahrtsregeln und andere wichtige Aspekte des Straßenverkehrs. Sie lernen auch die Besonderheiten des Motorradfahrens kennen, wie zum Beispiel die richtige Fahrposition, das Verhalten in Kurven und das Einschätzen von Gefahrensituationen.

Neben der theoretischen Ausbildung absolvieren Sie auch praktische Fahrstunden in der Fahrschule. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihr erlerntes Wissen in die Praxis umzusetzen. Sie üben das Fahren auf dem Motorrad, das Anfahren, Bremsen, Lenken und das Durchführen von Fahrmanövern. Ihr Fahrlehrer wird Sie dabei unterstützen und Ihnen wertvolle Tipps und Feedback geben, um Ihre Fahrtechniken zu verbessern.

Für den A2 Führerschein ist es in vielen Ländern erforderlich, einen Erste-Hilfe-Kurs zu absolvieren. Dieser Kurs vermittelt Ihnen wichtige Kenntnisse und Fähigkeiten, um im Falle eines Unfalls oder einer medizinischen Notlage angemessen reagieren zu können. Sie lernen, wie man lebensrettende Maßnahmen durchführt, wie man Wunden versorgt und wie man mit verschiedenen Notfallsituationen umgeht.

Darüber hinaus gibt es möglicherweise weitere erforderliche Schulungen, die je nach Land oder Region variieren können. Die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs sowie an weiteren Schulungen zeigt, dass Sie sich der Verantwortung bewusst sind, die mit dem Fahren eines Motorrads einhergeht. Es ist wichtig, diese Schulungen ernst zu nehmen und das erworbene Wissen regelmäßig aufzufrischen, um im Notfall angemessen handeln zu können.

Theoretische Ausbildung

Die Theorie umfasst 16 Doppelstunden à 90 Minuten. Davon sind 12 Doppelstunden Grundstoff und 4 Doppelstunden vermitteln zusätzliche Inhalte zum Kraftrad. Nach dem Unterricht folgt die Theorieprüfung.

Anlage 7 der Fahrerlaubnisverordnung regelt die Prüfungsinhalte. Diese können beispielsweise Überholen, die richtige Geschwindigkeit oder Gefahrensituationen umfassen. Wie beim Auto-Führerschein muss der Fahrschüler 30 Fragen beantworten. Zulässig sind 10 Fehlerpunkte, wobei der Schüler nicht zwei Fragen mit einer Wertigkeit von jeweils 5 Punkten falsch beantworten darf.

Bei der Theorie muss unterschieden werden: Hast du schon den Führerschein der Klasse A1, musst du nicht nochmal den Theorieunterricht besuchen und deine Theorieprüfung ablegen. Beim Direkteinstieg in die Klasse A2 sieht das anders aus. Hier musst du wie in Klasse A1 den Theorieunterricht bestehend aus Grund- und Zusatzstoff besuchen. Der Grundstoff beinhaltet den allgemeinen Prüfungsstoff, der für alle Führerscheinklassen gilt. Der Zusatzstoff beinhaltet die besonderen Anforderungen der jeweiligen Fahrzeugklasse. Beim Grundstoff in Klasse A2 musst du insgesamt 12 Doppelstunden à 90 Minuten besuchen, um zur Theorieprüfung zugelassen zu werden. Zudem musst du beim Zusatzstoff mindestens 4 Doppelstunden à 90 Minuten besucht haben.

Dabei gilt: Hast du Probleme bei einem bestimmten Thema, z. B. den Vorfahrtregeln, darfst du dir den Stoff selbstverständlich auch noch ein zweites Mal im Unterricht anhören.

Praktische Ausbildung

Die Anzahl der Übungsstunden legt der Fahrlehrer fest. Dieser macht die Stundenzahl von den persönlichen Fähigkeiten und dem Lernfortschritt abhängig. Jedoch muss der Fahrschüler 12 Sonderfahrten à 45 Minuten absolvieren. Wer nach zweijährigem Vorbesitz von A1 zu A2 erweitern möchte, benötigt keine praktische Ausbildung.

In deinen Motorrad-Fahrstunden machst du dich mit deiner Maschine und den Verkehrsvorschriften vertraut. Dabei ist es natürlich von Bedeutung, ob du bereits Erfahrungen im Motorradfahren gesammelt hast. Es kommen drei verschiedene Szenarien in Frage:

  1. Erstes Szenario - du hast noch keinen Führerschein Klasse A1, machst die Klasse A2 also im Direkteinstieg. Hier sieht der Gesetzgeber neben den normalen Übungsstunden eine bestimmte Zahl an Sonderfahrten vor, die du absolvieren musst, damit du zur Prüfung zugelassen wirst. Du musst 5 Fahrstunden auf Bundes- oder Landstraßen, 4 Fahrstunden auf Autobahnen und 3 Fahrstunden bei Dämmerung oder Dunkelheit machen.
  2. Zweites Szenario - du hast bereits die Klasse A1, aber noch keine zwei Jahre. Jetzt musst du neben den normalen Übungsstunden eine reduzierte Anzahl von Sonderfahrten absolvieren. Konkret wären das 3 Fahrstunden auf Bundes- oder Landstraßen, 2 Fahrstunden auf der Autobahn und eine Fahrstunde bei Dämmerung oder Dunkelheit.
  3. Drittes Szenario - du hast die Klasse A1 bereits seit mindestens zwei Jahren. Jetzt musst du neben den normalen Übungsstunden keine Sonderfahrten mehr machen.

Ausweichen nach Abbremsen. Alternativ muss der Fahrschüler einen Slalom oder langen Slalom fahren sowie mit Schrittgeschwindigkeit geradeaus fahren, Stop and Go zeigen oder eine Kreisfahrt absolvieren. Wer von A1 auf A2 erweitert, muss diese alternativen Aufgaben nicht vorzeigen. Insgesamt 6 Grundaufgaben sind in der Prüfung zu absolvieren.

Die Prüfdauer beträgt 60 Minuten bei einem direkten Einstieg in die Führerscheinklasse A2. Wer aufsteigt, benötigt lediglich 40 Minuten. Die reine Fahrtzeit beträgt bei beiden Wegen 25 Minuten.

Wer von A2 zu A erweitern möchte, kann genauso nach mindestens zwei Jahren eine Praxisprüfung bei der Fahrschule absolvieren. Dabei steht es jedem Fahrer frei, Übungsstunden zu nehmen.

Motorrad-Führerscheinklassen

Motorradführerscheinklasse Erlaubte Kraftfahrzeuge
A Alle Krafträder und dreirädrige Kraftfahrzeuge
A2 Krafträder bis 35 kW Leistung, bei denen das Leistung/Leergewicht-Verhältnis 0,2 kW/kg nicht übersteigt, die nicht von einem Kraftrad mit einer Leistung von über 70 kW Motorleistung abgeleitet sind.
A1 Krafträder mit einem Hubraum von nicht mehr als 125 cm³ und einer Motorleistung von nicht mehr als 11 kW, bei denen das Leistung/Leergewicht-Verhältnis 0,1 kW/kg nicht übersteigt, sowie dreirädrige Kraftfahrzeuge bis 15 kW.
AM Leichte zweirädrige Kraftfahrzeuge mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h, einer Nenndauerleistung/Nutzleistung von nicht mehr als 4 kW und einem Verbrennungsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 cm³ oder einer anderen Antriebsform.
Dreirädrige Kleinkrafträder mit nicht mehr als zwei Sitzplätzen, einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h, einer Nenndauerleistung/Nutzleistung von nicht mehr als 4 kW, einer maximalen Leermasse¹ von 270 kg und einem Fremdzündungsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 cm³ oder einem Selbstzündungsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 500 cm³ oder einer anderen Antriebsform.
Leichte vierrädrige Straßen-Quads mit einer Nenndauerleistung/Nutzleistung von nicht mehr als 4 kW und vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge mit einer Nenndauerleistung/Nutzleistung von nicht mehr als 6 kW, jeweils mit nicht mehr als zwei Sitzplätzen, einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h, einer maximalen Leermasse von 425 kg und einem Fremdzündungsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 cm³ oder einem Selbstzündungsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 500 cm³ oder einer anderen Antriebsform.

Welche Motorräder darf man mit dem A2 Führerschein fahren?

Sie haben den A2 Führerschein fest im Blick und wollen natürlich wissen, welche Motorräder Sie damit fahren dürfen. Keine Sorge, es gibt eine Vielzahl von Motorrädern, die speziell für die Klasse A2 zugelassen sind. Diese Motorräder wurden so konzipiert, dass sie den Anforderungen und Einschränkungen des A2 Führerscheins gerecht werden, ohne dabei auf Fahrspaß und Leistung zu verzichten.

Mit dem A2 Führerschein stehen Ihnen verschiedene Motorradtypen zur Auswahl, je nach Ihren persönlichen Vorlieben und Anforderungen. Für die Klasse A2 sind in der Regel höchstens 35 kW mit einem Hubraum von maximal 500 cm³ gestattet.

Eine beliebte Kategorie von Motorrädern für den A2 Führerschein sind die sogenannten "Naked Bikes". Dieses Motorrad zeichnet sich durch ihr einfaches und unverkleidetes Design aus, was sie leicht und wendig macht.

Eine weitere Option sind die sogenannten "Sportler" oder "Supersportler". Diese Motorräder haben eine dynamische Optik und bieten eine beeindruckende Beschleunigung. Wenn Sie eher auf Komfort und Reisetauglichkeit setzen, ist das Touring-Motorrad die richtige Wahl für Sie. Dieses Motorrad ist mit einer bequemen Sitzposition, Windschutzscheiben und oft auch mit Koffern oder einem Gepäcksystem ausgestattet.

Kosten für den A2 Führerschein

Wenn es um den A2 Führerschein geht, ist es wichtig, auch die finanziellen Aspekte im Blick zu behalten. Die Kosten für die Ausbildung und den Erwerb des A2 Führerscheins können je nach verschiedenen Faktoren variieren. In diesem Abschnitt werden wir einen genaueren Blick auf die damit verbundenen Kosten werfen und Ihnen einen Überblick darüber geben, was Sie finanziell erwarten können.

Sobald Sie die Ausbildung für den A2 Führerschein absolviert haben, steht die Führerscheinprüfung bevor. Dabei fallen bestimmte Gebühren an, die Sie berücksichtigen sollten. Die genauen Kosten für die Prüfungen können je nach Fahrschule und Prüfungsbehörde variieren. In der Regel umfassen diese Gebühren sowohl die theoretische als auch die praktische Prüfung. Zusätzlich dazu fallen eventuell noch Kosten für die Antragsstellung des Führerscheins an.

Die Kosten für Fahrstunden und Ausbildungsmaterialien sind weitere wichtige Aspekte, die bei der Planung des A2 Führerscheins berücksichtigt werden sollten. Zusätzlich zu den Fahrstunden können auch Ausbildungsmaterialien wie Lehrbücher, Lern-Apps oder Übungsbögen anfallen. Diese Materialien dienen der Vorbereitung auf die theoretische Prüfung und können ebenfalls Kosten verursachen.

Kostenaufstellung für den A2 Führerschein (ca. Angaben)

  • Anmeldegebühr in der Fahrschule: 60 bis 200 Euro
  • Übungsmaterialien: 20 bis 30 Euro
  • Übungsfahrt: 30 bis 45 Euro
  • Sonderfahrten: 40 bis 60 Euro
  • Theorieprüfung: ca. 20 bis 30 Euro
  • Praxisprüfung: ca. 100 bis 150 Euro
  • TÜV-Gebühr Theorieprüfung: ca. 22 Euro
  • TÜV-Gebühr Praxisprüfung: ca. 90 Euro
  • Ausstellung des Führerscheins: 30 bis 50 Euro

Natürlich kommen, je nach Führerschein, auch diverse Kosten auf euch zu. Legt euch also einen finanziellen Puffer von insgesamt ca. 1.250-1.550 Euro an. Aber beachtet: Diese Kosten sind auch abhängig davon, ob ihr die Prüfungen sofort besteht und wie viele Übungsfahrstunden ihr benötigt.

Versicherungskosten und laufende Ausgaben

Beim Erwerb eines A2 Führerscheins sind nicht nur die Anschaffungskosten für das Motorrad selbst zu berücksichtigen, sondern auch die damit verbundenen Versicherungskosten und laufenden Ausgaben. Die Höhe der Versicherungskosten hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter das Alter des Fahrers, der Versicherungsumfang und die Motorradklasse.

Neben den Versicherungskosten fallen auch laufende Ausgaben für das Motorrad an, die bei der finanziellen Planung nicht außer Acht gelassen werden sollten. Dazu zählen beispielsweise die Kosten für Kraftstoff, Wartung und Reparaturen sowie gegebenenfalls anfallende Parkgebühren. Diese Ausgaben können je nach Fahrstil, Streckenlänge und Wartungsbedarf variieren.

Letztendlich ist es wichtig, die finanziellen Aspekte des A2 Führerscheins nicht zu unterschätzen und eine umfassende Kostenanalyse durchzuführen, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

Das richtige Motorrad für den A2 Führerschein finden

Bei der Entscheidung, welches Motorrad zu Ihnen und Ihrem A2 Führerschein passt, gibt es einige wichtige Faktoren zu beachten. Zunächst sollten Sie Ihr Fahrerlebnis und Ihre Fähigkeiten berücksichtigen. Als Motorrad-Einsteiger ist es ratsam, mit einem Modell zu beginnen, das nicht zu leistungsstark ist und Ihnen eine gute Kontrolle und Sicherheit bietet. Ebenfalls ratsam, sich bei Motorradhändlern oder Fachleuten beraten zu lassen, um das Motorrad zu finden, das am besten zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt.

Ein beliebter Motorradtyp für Einsteiger ist das Naked Bike. Diese Motorräder zeichnen sich durch ihr einfaches und unkompliziertes Design aus und bieten eine aufrechte Sitzposition, die Komfort und gute Sicht auf den Verkehr ermöglicht. Sie sind auch in der Regel leichter und wendiger, was das Manövrieren im Stadtverkehr erleichtert.

Sporttourer sind eine weitere Option für Einsteiger im A2 Führerschein. Diese Motorräder kombinieren sportliches Design mit Komfort und eignen sich sowohl für kurze Strecken als auch für längere Touren.

Ein weiterer Motorradtyp, der für Einsteiger im A2 Führerschein geeignet ist, sind sogenannte Allrounder oder auch "Standardbikes" genannt. Diese Modelle zeichnen sich durch ihre Vielseitigkeit aus und sind sowohl für den Stadtverkehr als auch für längere Touren geeignet. Sie bieten eine ausgewogene Mischung aus Komfort, Leistung und Handhabung.

Bei der Auswahl eines Motorrads sollten Sie auch die Größe und das Gewicht berücksichtigen.

Bei der Auswahl Ihres ersten Motorrads gibt es einige wichtige Aspekte, auf die Sie achten sollten, um die richtige Entscheidung zu treffen. Zunächst einmal ist es wichtig, Ihre eigenen Fähigkeiten und Erfahrungen als Fahrer zu berücksichtigen. Wenn Sie noch ein Anfänger sind, ist es ratsam, ein Motorrad zu wählen, das gut beherrschbar und leicht zu handhaben ist.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Sitzposition. Sie sollten ein Motorrad wählen, bei dem Sie sich bequem und sicher fühlen. Auch das Gewicht und die Größe des Motorrads spielen eine Rolle. Ein leichteres Motorrad ist in der Regel einfacher zu handhaben und zu kontrollieren. Achten Sie darauf, dass Sie mit beiden Füßen bequem den Boden berühren können, um Stabilität beim Anhalten und Manövrieren zu gewährleisten.

Ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl Ihres ersten Motorrads ist auch das Budget.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0