Triumph Street Triple 765 R: Fahrspaß für Führerschein-Neulinge
Die überarbeitete Triumph Street Triple 765 R bietet auch für A2-Führerschein-Neulinge Fahrspaß. Der 765-ccm-Dreizylindermotor leistet in der neuen A2-Variante 70 kW anstatt der bekannten 88 kW und kann mit dem als Zubehör erhältlichen Restriktor-Kit auf A2-konforme 35 kW gedrosselt werden. Alle anderen Komponenten der neuen „Streety“ sind identisch mit der stärkeren Schwester!
Identische Ausstattung, A2-konform gegen Aufpreis
Die neue Street Triple 765 R ist bis auf die Motorleistung identisch mit dem bekannten Modell gleichen Namens. So besitzt auch die neue A2-Version den 765-ccm-Triple, der aufgrund der Zulassungsvorschriften jedoch statt 88,3 kW nur 70 kW leistet.
Mit dem als Zubehör erhältlichen Drosselsatz kann die Leistung beim Triumph-Händler leicht auf 35 kW reduziert werden, sodass die neue Street Triple bereits mit dem A2-Führerschein gefahren werden kann. Erweitert der Besitzer seine Fahrerlaubnis auf den A-Führerschein, kann der Begrenzer wieder entfernt werden, wodurch die Maximalleistung von 70 kW wieder verfügbar ist.
Zu den Komponenten der Street Triple 765 R gehören Brembo M4.32 4-Kolben Radial-Monobloc-Bremssättel vorne und eine Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse hinten. Hinzu kommen eine Showa 41-mm-Upside-down-Gabel und ein Showa Monoshock-Federbein mit Ausgleichsbehälter am Hinterrad. Beide sind voll einstellbar. Ab Werk sind serienmäßig Continental ContiRoad-Reifen aufgezogen.
Neben serienmäßigem Kurven-ABS, einer Kurven-Traktionskontrolle, einer Wheelie-Kontrolle am Vorderrad stehen die vier Fahrmodi „Road“, „Rain“, „Sport“ und „Rider“ zur Verfügung, die über das TFT-Display auszuwählen sind. Ein Schaltassistent ist ebenfalls Serie.
Farben und Verfügbarkeit
Die Street Triple 765 R als A2-Variante wird in den beiden Farbvarianten des Basismodells im Modelljahr 2025 erhältlich sein: Matt Baja Orange und Pure White.
Bei der ersten Lackvariante sind Tank, Scheinwerfergehäuse sowie die Seitenteile in Orange lackiert, während der vordere Kotflügel und die Kühlerverkleidungen in mattem Schwarz ausgeführt sind. Die weiße Variante besitzt Akzente in Orange auf dem Tank und weiteren Teilen. Der vordere Kotflügel sowie die Scheinwerfergehäuse sind reinweiß, während die Kühlerverkleidungen in Grau gehalten sind.
Preise und Verfügbarkeit bei den Händlern
Die Street Triple 765 R in der neuen A2-Variante wird zu Preisen ab 10.495,-- Euro zuzüglich Nebenkosten in Deutschland und 11.895,-- Euro inklusive Nebenkosten und NOVA in Österreich ab August 2024 in den Handel kommen. Das sind exakt 300,-- Euro weniger als die Variante mit voller Leistung. Das Restriktor-Kit für die Leistungsreduzierung auf A2-Level kostet allerdings 155,-- Euro extra.
Hinzu kommen auch bislang nicht bezifferte Kosten für Einbau und Software-Aktualisierung, sodass eine Preisersparnis nicht zu erwarten ist.
Kurven-ABS: Ein Plus an Sicherheit
ABS ist seit vielen Jahren Motorrädern über 125 Kubik Pflicht. Beim Kurven-ABS ist das noch nicht der Fall. Ganz im Gegenteil: Anfangs den teuersten Motorrädern vorbehalten, zeigt sich langsam ein Trend, dass auch günstigere Bikes mit diesem Feature ausgestattet werden.
Denn mit immer besser werdender Technik bringen die Systeme nur mehr wenig Gewicht mit und Kunden verlangen nach dem zusätzlichen Sicherheitsnetz. Denn selbst wenn es vielleicht nur selten zum Einsatz kommt, bringt es ein enormes Plus an Schutz mit.
Überbremst man in Schräglage, können herkömmliche ABS-Systeme überfordert sein und einen Vorderradrutscher produzieren. Natürlich gibt es noch eine Gruppe an Bikern, die auf Fahrhilfen gerne verzichten. Doch für so manchen sind Sicherheitspolster bei der Kaufentscheidung tragend.
Damit ihr es einfach habt, das passende Bike für Euch zu finden, könnt ihr am 1000PS Motorrad Markt auch nach Fahrhilfen wie Kurven-ABS filtern. Mit Stand 2023 ist bereits eine breite Auswahl an Motorrädern aller Preisklassen mit Kurven-ABS ausgestattet.
A2-Motorräder im Vergleich: Sportliche Alternativen
In der Welt der sportlichen A2-Motorräder gibt es eine Vielzahl an Optionen, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fahrern erstklassige Leistung und Fahrspaß bieten. In diesem Vergleichstest werfen wir einen Blick auf fünf bemerkenswerte A2-Sportmotorräder: die CFMOTO 450SR S, KTM RC 390, Aprilia RS 457, Kawasaki Ninja 500 SE und Honda CBR500R. Jedes dieser Motorräder bietet eine einzigartige Kombination aus Leistung, Handhabung und Technologie.
- CFMOTO 450SR S: Die CFMOTO 450SR S beeindruckt mit ihrer modernen Ausstattung und starken Motorisierung.
- KTM RC 390: Die KTM RC 390 ist bekannt für ihre Agilität und dynamische Fahrweise.
- Aprilia RS 457: Die Aprilia RS 457 bietet fortschrittliche Features und ein geringes Gewicht.
- Kawasaki Ninja 500 SE: Die Kawasaki Ninja 500 SE überzeugt durch ihr stabiles und handliches Fahrverhalten. Der spritzige Motor und die gute Ergonomie machen sie zu einer ausgezeichneten Wahl.
- Honda CBR500R: Die Honda CBR500R besticht durch ihr sanftes Fahrverhalten und ein gut abgestimmtes Fahrwerk und Getriebe.
Test-Ergebnisse im Detail
Hier eine Zusammenfassung der Eindrücke unserer Redakteure zu den einzelnen Modellen:
- CFMOTO 450SR S: Die CFMOTO 450SR S besticht durch einen kraftvollen Zweizylindermotor und einen beeindruckend aggressiven Sound. Die Agilität und das einfache Handling werden gelobt, jedoch gibt es Kritik an der Gasannahme und der oft zu früh eingreifenden Traktionskontrolle.
- KTM RC 390: Die KTM RC 390 überzeugt durch ihre Quirligkeit und den hohen Fahrspaß, besonders auf der Supermoto-Strecke. Das umfassende Elektronik-Paket und der Quickshifter erhöhen den Fahrkomfort, jedoch erfordert der schwache untere Drehzahlbereich häufige Schaltvorgänge.
- Aprilia RS 457: Die Aprilia RS 457 beeindruckt durch ihren starken Motor und die hervorragende Ergonomie. Die ABS-Regelung wird jedoch als problematisch in kritischen Situationen kritisiert.
- Kawasaki Ninja 500 SE: Die Kawasaki Ninja 500 SE überzeugt durch ihr stabiles und handliches Fahrverhalten. Der spritzige Motor und die gute Ergonomie machen sie zu einer ausgezeichneten Wahl. Ein kleiner Kritikpunkt ist der enge Kniewinkel, der auf langen Strecken unbequem sein kann.
- Honda CBR500R: Die Honda CBR500R besticht durch ihr sanftes Fahrverhalten und ein gut abgestimmtes Fahrwerk und Getriebe. Das hohe Gewicht beeinträchtigt jedoch die Agilität, und das Motorrad ist eher tourenorientiert.
A2-Cruiser mit Bobber-Feeling
Für Fahrer, die die Kombination aus coolen Retro-Designs und moderner Technik suchen, bieten die Bobber-Modelle einen besonders markanten Look mit breiten Reifen, tiefem Sitz und minimalistischem Styling. Im Hinblick auf Leistung und Ausstattung bieten die Modelle für kleines Geld teilweise viel.
Hier eine Übersicht interessanter A2-Cruiser im Bobber-Stil:
- Benda Napoleon Bob 500: Die Benda Napoleon Bob 500 zeichnet sich durch ihre Hossack-Vorderradführung aus. Ihr flüssigkeitsgekühlter 496-cm³-Zweizylindermotor leistet 50 PS.
- Benelli Leoncino Bobber 400: Die Benelli Leoncino Bobber 400 erweitert die Leoncino-Familie um ein stylisches Modell in der A2-Klasse. Angetrieben von einem neu entwickelten V-Twin-Motor mit 384,5 cm³ Hubraum, leistet sie 34,5 PS bei 8.000 U/min und bietet ein Drehmoment von 36 Nm bei 4.500 U/min. Die Markteinführung in Deutschland ist für Mai 2025 geplant. Preis: 5.999 Euro.
- Hanway B40 Bobber: Die Hanway B40 Bobber präsentiert sich als klassischer A2-Bobber mit einem wassergekühlten Reihenzweizylinder-Motor des chinesischen Herstellers Zongshen. Mit einem Hubraum von 401 cm³ leistet sie 44 PS (32 kW) bei 9.500 U/min und bietet ein maximales Drehmoment von 34 Nm bei 8.000 U/min. Die Markteinführung in Deutschland ist für März 2025 geplant, mit einem Preis von 6.250 Euro zuzüglich 249 Euro Liefernebenkosten.
- Honda CMX 500 Rebel: Die Honda CMX 500 Rebel bleibt ein Klassiker unter den A2-Bobbern. Ihr 471-cm³-Zweizylindermotor liefert 46 PS.
- Jawa 42 Bobber: Die Jawa 42 Bobber vereint klassisches Design mit modernen Elementen und bleibt ihrer Retro-Ästhetik treu. Angetrieben wird sie von einem 294,7-cm³-Einzylindermotor, der 27 PS bei 6.800 U/min leistet und ein maximales Drehmoment von 27,03 Nm bei 5.750 U/min bereitstellt.
- Kawasaki Eliminator 500: Die Kawasaki Eliminator 500 ist ein A2-Cruiser mit 451-cm³-Zweizylindermotor und 48 PS. Der Preis in Deutschland beträgt 6.845 Euro.
- Royal Enfield Goan Classic 350 Bobber: Die Royal Enfield Goan Classic 350 Bobber setzt auf einen bewährten 349-cm³-Einzylindermotor mit 20,2 PS.
- Royal Enfield Shotgun 650: Die Royal Enfield Shotgun 650 erweitert die 650er-Reihe mit einem klassischen Bobber. Ihr 648-cm³-Zweizylindermotor leistet 47 PS. Preis: ab 7.590 Euro.
- Voge CU 525: Die Voge CU 525 ist ein neuer A2-Cruiser mit Bobber-Optik. Ihr flüssigkeitsgekühlter 494-cm³-Zweizylindermotor erzeugt 47,6 PS.
- Zongshen Cyclone AQS 401: Die Zongshen Cyclone AQS 401 kombiniert einen 401-cm³-Zweizylindermotor mit 44 PS und ein halbautomatisches Getriebe.
A2-Motorräder: Naked Bikes und mehr
Naked Bikes und Sportler bilden die fahrdynamische Quintessenz der Motorräder - unabhängig von Leistung und Gewicht. Gerade im Gelände bietet die geringere Leistung oft ein Plus an Fahrbarkeit. Die Einsteigerklasse ist stärker besetzt denn je. Motorrad-Einsteiger finden problemlos ein Bike, das dem favorisierten Konzept entspricht und die Regularien des A2-Führerscheins erfüllt - erlaubt sind maximal 35 kW (48 PS) Spitzenleistung und fünf Kilogramm Fahrzeuggewicht pro kW.
Hier ein Vergleich von vier grundverschiedenen A2-Motorrädern:
- Honda CB 500 F: Die Honda CB 500 F überzeugt als Allrounderin mit gutmütigem Handling und komfortablem Fahrwerk.
- KTM 390 Adventure: Die KTM 390 Adventure ist die Abenteurerin im Testfeld, bestens gerüstet für Offroad-Passagen mit langen Federwegen und grober Bereifung.
- Yamaha R3: Die Yamaha R3 ist die Sportlerin im Testfeld, die mit agilem Handling und sportlicher Bereifung in tiefen Schräglagen überzeugt.
- Royal Enfield Continental GT 650: Die Royal Enfield Continental GT 650 ist die Genießerin im Testfeld, die mit entspanntem Fahrgefühl und kultiviertem Motor zum Cruisen einlädt.
4 grundverschiedene A2-Motorräder im Vergleich
Um die Stärken der einzelnen Konzepte in der Einsteigerklasse zu beleuchten, traten vier A2-Bikes zum Konzeptvergleich an: Honda CB 500 F, KTM 390 Adventure, Yamaha R3 und Royal Enfield Continental GT 650.
Die Allrounderin: Honda CB 500 F
Die Honda CB 500 F winkelt flink ab und hält von da an treu die Linie. Der Michelin-Road-5-Reifen zeigt sich auch von tiefen Schräglagen unbeeindruckt und neutral. Flott durch die Prärie schwingen kann die Honda. In aufrechter Position mit moderatem Kniewinkel hält man es viele Kilometer am Stück aus.
Mitverantwortlich für die Langstreckentauglichkeit ist auch das komfortable Fahrwerk. Die Federbein der CB 500 F bügelt zerfurchte Straßen lässig glatt, wirkt bei sportlicher Gangart trotzdem nicht überfordert. Ähnlich gut arbeitet die Gabel, wenngleich sie nicht ganz so fein anspricht. Die Honda lässt sich auch von harten Bremsmanövern - die Bremse ist die beste im Testfeld - über grobe Löcher nicht aus der Balance bringen und hält das Heck dank des konservativ abgestimmten und feinen ABS am Boden.
Die Abenteurerin: KTM 390 Adventure
Die KTM 390 Adventure sucht das Abenteuer und nutzt gerne auch mal den einen oder anderen Feldweg als Abkürzung. Mit langen Federwegen (170 Millimeter vorne, 177 Millimeter hinten) steckt sie tiefe Löcher noch lässiger weg als die CB 500 F, ist mit ihrer groben Continental-TKC-70-Bereifung und dem 19-Zoll-Vorderrad bestens für Offroad-Passagen gerüstet.
Als Einzige im Feld verfügt die KTM über ein Kurven-ABS, das in dieser Fahrsituation früh eingreift und mit kurzen Intervallen zuverlässig regelt. Auch Traktionskontrolle und Schaltautomat mit Blipperfunktion sind im Mattighofener Elektronikpaket enthalten. Wenn der 373-Kubik-Einzylinder auf diese Weise richtig auf Touren gebracht wird, schiebt er die vollgetankt 174 Kilogramm leichte Adventure schwungvoll voran.
Die Sportlerin: Yamaha R3
Im Rückspiegel ist die kleine Sportlerin kaum von einem 200-PS-Superbike zu unterscheiden, und vorausfahrende Autos setzen öfter mal vorsichtshalber den rechten Blinker. Viel mehr Spaß als stumpfes Beschleunigen und Bremsen machen auf der Yamaha R3 aber die Passagen zwischen den Geraden. Die R3 gibt hier ein grandioses Anlehngefühl und fühlt sich in tiefen Schräglagen am wohlsten. Sie zirkelt so neutral und stabil um die Radien wie keine ihrer Mitbewerberinnen.
Die Genießerin: Royal Enfield Continental GT 650
Es sieht auf den ersten Blick nicht so aus, aber in Sachen Ergonomie ist die Royal Enfield Continental GT 650 die eigentliche Sportlerin der Gruppe. Der schwungmassenreiche Reihenzweizylinder schöpft aus 648 Kubikzentimetern volle 48 Pferdestärken, muss aber mit 218 Kilogramm auch die mit Abstand größte Masse beschleunigen.
Wo Honda und Yamaha auf enge Serpentinen abbiegen und die KTM über Schotter abkürzt, folgt die Royal lieber relaxed der gut ausgebauten Landstraße in Richtung Ziel. Völlig egal, ob die anderen am Treffpunkt schon den ersten Kaffee getrunken haben, bis man da ist.
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