Anleitung zum richtigen Absteigen vom Fahrrad

Der Genuss von Fahrtwind und das sorglose Dahinrollen ist beim Radfahren etwas wirklich Schönes. Doch dann passiert ein Schaltfehler bergauf oder man muss abrupt anhalten und den Fuß auf den Boden setzten. Genau darum dreht es sich in dieser Anleitung - sicheres Anhalten mit dem Fahrrad.

Allgemeine Tipps zum Absteigen

Persönlich macht man es, wie wenn man von einem Pferd runtersteigt, also Fuß übers Hinterrad, aber du kannst auch den Fuß übers den Rahmen nehmen. Ich würde empfehlen erst anzuhalten und danach abzusteigen, damit du mit einem Fuß schon mal auf dem Boden stehst und dann den zweiten nachziehen.

Beim Absteigen ist es wichtig, das Vorderrad zum Wegrand einzuschlagen. Man fährt somit eine kleine Kurve, damit man seitlich vom Rad absteigen kann.

Am besten so, dass Du den Nebenfahrer nicht aus dem Sattel haust.

Absteigen vom Damenrad

Bei Damenrädern geht es wesentlich einfacher, da nur Bremsen und zum Schluss einfach runtersteigen.

Absteigen vom Herrenrad

Auf vernünftiges Tempo herunterbremsen, rechten Fuß über Sattel heben und neben linken Fuß bereit zum Absteigen halten und vorsichtig Handbremse ziehen und dann elegant zuerst auf den rechten Fuß steigen und dann auch auf den linken.

Wichtige Hinweise

  • Übe das Absteigen am besten mit beiden Seiten, weil es nichts blöderes gibt, mit dem MTB an einem Abhang zu stehen, aber nur auf die falsche Seite absteigen kannst, weil du das auf die andere Seite noch nie gemacht hast.
  • Der Haltepunkt sollte gut gewählt werden. Ein fester Untergrund, idealerweise am Weges- bzw.

Sicheres Anfahren und Anhalten mit dem E-Bike

Andy Rieger ist professioneller Fahrtechniktrainer für Pedelecs/E-Bikes, MTB und E-Mountainbikes. Als Mitglied des Bundeslehrteams der DIMB bildet er zudem Bike-Guides und Fahrtechniktrainer aus. Ab und an liest man auch von ihm als Redakteur in diversen Radmagazinen.

Anfahren mit dem E-Bike

  1. Idealweise startet man am Wegrand und setzt sich auf das Rad.
  2. Wählen Sie eine leichte bis mittlere Unterstützungsstufe und legen Sie einen leichten Gang ein. Des Weiteren ziehen Sie beide Bremsen, damit das Rad nicht wegrollt.
  3. Setzten Sie sich auf das Rad und lassen Sie ihr Balancebein am Boden.
  4. Nun stellen Sie Ihr Antrittspedal auf die Höhe vom Unterrohr und positionieren dort Ihren Schokoladenfuß. Somit haben Sie beim Antritt die nötige Pedalumdrehung, um zügig loszukommen.
  5. Sie fahren im Sitzen und ohne zu schalten los. Sie blicken weiterhin weit nach vorne, um die das Rad in der Spur zu halten.

Wenn Sie diese Tipps befolgen, kommen Sie spielerisch den Berg hinauf.

Radfahren lernen für Kinder und Erwachsene

Dein Kind will Radfahren lernen und du willst es dabei unterstützen. Gut so. Unser Leitfaden zum Radfahren lernen für Kinder und Erwachsene.

Die Entwicklung der Motorik

Es beginnt für die meisten Kinder mit Rutschfahrzeugen. Auf solchen drei- oder vierrädrigen Fahrzeugen lernen die Kids das Abschieben und das Lenken. Im nächsten Schritt folgt dann das Laufrad, also ein Fahrrad ohne Pedaltrieb. Es vergrößert den Bewegungsraum enorm und trainiert den Gleichgewichtssinn. Ist es mit einer Handbremse ausgestattet, lernt das Kind auch schon das Bremsen. Im Idealfall sind auch die Geschwister und Spielkameraden mit Laufrädern ausgestattet. Dann wird die Entwicklung von Motorik und Balance hier zum spielerischen Wettbewerb.

Das alles sind schon Vorstufen zum Fahrrad fahren. Und sie erleichtern den Lernprozess, weil der Anspruch mit jeder „Fahrzeugklasse“ schrittweise gesteigert wird. Am Alter alleine lässt sich die Reife fürs Radfahren dabei allerdings nicht festmachen. Denn jedes Kind entwickelt seine Fähigkeiten individuell.

Wenn das Kind mit seinem Laufrad über längere Strecken ohne Zuhilfenahme der Füße dahin rollt, ist es sicher Zeit für das erste Kinderfahrrad.

Das erste Kinderfahrrad

Du hast richtig gelesen: das „erste“ Kinderfahrrad. Denn es werden weitere Kinderfahrräder in verschiedenen Größen folgen. Das ist dem Wachstum der Kinder geschuldet. Und wenn du hier nicht ebenfalls aufmerksam begleitest, kann beim Kind schnell Frust entstehen. Denn Rahmengröße, Sattelhöhe und Kurbellänge müssen zur Anatomie deines Kindes passen, sonst wird das Radfahren anstrengend und uninteressant.

Mit dem Fahrradkauf alleine ist es aber nicht getan. So müssen Lenkerhöhe und Sattelhöhe korrekt eingestellt werden. Für den Einstieg ist es ratsam, die Sattelhöhe so einzustellen, dass das Kind im Stand noch ohne große Verrenkungen Kontakt zum Untergrund hat. Denn es wird sich auf den ersten Fahrversuchen sicher häufiger am Boden abstützen wollen, um nicht zu stürzen. Ebenso wichtig ist die korrekte Einstellung der Bremsgriffe. Denn die beste Bremse nützt nichts, wenn das Kind die Bremshebel nicht bequem greifen und betätigen kann.

Prüfe auch immer wieder mal den Reifendruck am Kinderfahrrad. Denn ein zu geringer Druck sorgt für schwammiges Fahrverhalten und kann sogar dem Reifen schaden. Halte dich beim Reifendruck am besten an die Hersteller-Angaben auf der Reifenflanke. Die mitgelieferten Stützräder kannst du übrigens von vornherein weglassen. Sie behindern den Lernprozess nur unnötig und können sogar die Sturzgefahr steigern.

Wo das Kind Rad fahren darf

Natürlich bieten sich für die ersten Fahrversuche ausschließlich ebene Flächen ohne weiteren Verkehr an: Parks, private Hinterhöfe, abgelegene Wege, usw. Auf keinen Fall kommen belebte Straßen oder stark bevölkerte Flächen infrage. Hier wären Ablenkung und Unfallrisiko viel zu groß.

Kleinkinder haben auch eine andere Wahrnehmung ihrer Umwelt: Sie können Geräusche noch nicht einer Richtung zuordnen, haben einen eingeschränkten Blickwinkel und können Entfernungen nur schlecht abschätzen. All das entwickelt sich erst später.

Darüber hinaus ist in der StVO §2 genau beschrieben, wo welche Kinder fahren dürfen: “Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen, Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr dürfen mit Fahrrädern Gehwege benutzen. Ist ein baulich von der Fahrbahn getrennter Radweg vorhanden, dürfen Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr (seit 2016) auch diesen Radweg benutzen.”

Ab dem zehnten Lebensjahr sind Kinder den Erwachsenen gleichgestellt: Dann müssen benutzungspflichtige Radwege und Straßen benutzt werden. Übrigens: “Soweit ein Kind bis zum vollendeten achten Lebensjahr von einer geeigneten Aufsichtsperson (Mindestalter 16 Jahre) begleitet wird, darf diese Aufsichtsperson für die Dauer der Begleitung den Gehweg ebenfalls mit dem Fahrrad benutzen.”

Die passende Kleidung zum Radfahren

Achte darauf, dass das Kind zum Radfahren geeignete Kleidung trägt: Weite Kleider oder ungesicherte Hosenbeine können unter die Kette kommen und gefährliche Stürze provozieren. Ebenso sind lange Schnürsenkel oder offene Schlappen zu vermeiden. Das Kind braucht sicheren Halt auf den Pedalen und auch im Stand. Auch der Fahrradhelm darf nicht fehlen.

Übrigens haben die Eltern in dieser Hinsicht Vorbild-Funktion. Du solltest also ebenfalls einen Helm tragen, wenn du dein Kind per Fahrrad begleitest.

Die ersten Fahrversuche ohne Pedale

Wenn das Kind im Vorfeld noch keine Erfahrungen auf einem Laufrad sammeln konnte, empfiehlt sich für die erste Ausfahrt, die Pedale abzuschrauben und den Sattel so tief zu stellen, dass die Füße im Stand Kontakt zum Boden haben. Damit machst du aus dem Kinderfahrrad ein Kinder-Laufrad und das Kind kann zunächst einmal die Balance trainieren und das Bremsen per Handbremse üben. Beachte beim Abschrauben der Pedale aber die Gewinde-Richtung. Denn Links-Pedale haben Linksgewinde. Immer!

Die ersten Fahrversuche mit Pedale

Der spannendste Moment ist dann sicher der erste Fahrversuch mit Pedalen. Denn jetzt muss das Kind gleichzeitig anfahren und das Gleichgewicht halten. Am besten funktioniert das Anfahren, wenn das Start-Pedal, von links betrachtet, auf 11 Uhr - Stellung steht.

Lasse dein Kind entscheiden, welches Pedal als Start-Pedal herhalten soll. Allerdings kann dein Kind es auch als leichter empfinden, wie beim Laufrad erst mit den Füßen am Boden Schwung zu holen und dann in voller Fahrt mit den Füßen auf die Pedale zu springen. Das gelingt aber nur, solange der Sattel so tief eingestellt ist, dass das Kind mit den Füßen Kontakt zum Boden hat.

Tut sich das Kind mit der Koordination schwer, beschränke die Übung zunächst auf das Anfahren mit nur einem angeschraubten Pedal. Montiere das zweite Pedal dann erst, wenn das Kind das Pedalieren als Antriebskraft verstanden hat. Zum Verständnis kann es hilfreich sein, dem Kind vorab den Pedalantrieb zu demonstrieren: Hebe das Hinterrad an und lasse das Kind an den Pedalen nach vorne drehen. Wenn sich dann das Hinterrad dreht, versteht es sofort, welchen Sinn das Treten der Pedale hat.

Deine Unterstützung

Sobald das Fahrrad rollt, ist eine haltende/stützende Hand und das Mitlaufen eines Erwachsenen auch sehr hilfreich. Das nimmt die Angst vor dem Sturz. Beschränke deine Unterstützung aber aufs Nötigste, denn schließlich soll das Kind lernen, über die Pedale Vortrieb zu erzeugen. Erst wenn dein Kind selbständig pedalierend dahinrollt, solltest du den Sattel dann schrittweise höher stellen, bis irgendwann die korrekte Sattelhöhe erreicht ist.

Über den gesamten Lernprozess sind motivierende Worte sehr hilfreich. „Das hast du toll gemacht!“ kommt viel besser rüber, als „Du musst das so machen, dann klappt es auch!“ oder „Stell dich nicht so an!“

Vermeide gegenüber deinem Kind jeglichen Druck, stelle keine Forderungen und gib keine unhaltbaren Versprechen. Der Spaß steht im Vordergrund, nicht das Lernen an sich. Vergiss auch niemals, Pausen und Abwechslung einzubauen. Denn bei Kindern kann schon nach kurzer Zeit die Konzentration nachlassen. Achte auf Anzeichen, die erkennen lassen, dass es deinem Kind zu viel wird.

Übungen für Fortgeschrittene

Wenn das Kind dann irgendwann selbständig Rad fahren kann, lässt sich der Anspruch mit spielerischen Fahrmanövern steigern: Slalom fahren um Hindernisse, enge Kurven oder Kreise, enge Durchfahrten, zielgenaues Bremsen, Spur halten, über leichte Hindernisse fahren, schnelle Reaktion, Klingeln, schwierige Untergründe und vieles mehr lässt sich trainieren. Nimm dein eigenes Fahrrad mit und mache bei den einzelnen Übungen mit. Manchmal ist es auch einfacher, Übungen vorzumachen, als sie zu erklären.

Wenn die Zeit reif ist, können auch Schulterblick, Handzeichen, das Fahren in Gruppen und bei Dunkelheit und das Verhalten auf Verkehrsflächen im öffentlichen Raum geübt werden.

Radfahren lernen als Erwachsener

Rund 2 % unserer Bevölkerung hatten nicht das Glück, in Kindesjahren das Radfahren zu erlernen. Wenn du dazu gehörst, holst du das halt einfach nach. Sie richten sich an Neueinsteiger und Wiedereinsteiger, an Pedelec- oder Lastenradfahrer, usw. Auch ein Sicherheitstraining für routinierte Radfahrer ist im Programm.

Beschaffe dir ein mittelgroßes Fahrrad mit Handbremsen (am besten aus zweiter Hand), schraube die Pedale ab und fixiere den Sattel in einer Höhe, bei der du im Stand bequem mit beiden Füßen auf dem Boden stehst. Damit übst du die Balance im Rollen sowie manövrieren und bremsen.

Wenn du dich einigermaßen sicher fühlst, montierst du die Pedale wieder an die Tretkurbeln und übst das Antreten und Pedalieren. Auch für dich wird es dabei hilfreich sein, wenn eine weitere Person anfangs noch mit stützender Hand zur Seite steht.

Und wenn alles geklappt hat und du sicher im Sattel sitzt, dann genieße die große Freiheit und entdecke die schönsten Radwege in deiner Heimat.

Tipps vom Pressedienst-Fahrrad für Erwachsene

Radfahren ist gesunde, kostengünstige Mobilität. Viele Menschen lernen es deshalb schon in jungen Jahren - aber einige auch nicht. Obwohl statistisch gesehen fast jeder Mensch in Deutschland ein Rad besitzt, gibt es viele Menschen, die nie gelernt haben, Rad zu fahren.

  • Für Erwachsene, die zum ersten Mal auf ein Fahrrad steigen, empfehlen wir einen Rahmen mit tiefem Einstieg. Diese Rahmenform erleichtert das Auf- und Absteigen. Gerade beim Radfahrenlernen ist das ein wichtiger Punkt.
  • Räder mit breiteren Reifen versprechen mehr Komfort und Stabilität - ein nicht zu unterschätzender Faktor auf den ersten Fahrten.
  • Auch wenn E‑Bikes zurzeit sehr gefragt sind: Zum Radfahrenlernen eignen sie sich nicht. Das höhere Gewicht ist für Einsteiger:innen auf den ersten Touren und bei den Übungen hinderlich. Zusätzlich können die diversen Funktionen rund um den Motor überfordern. Wer sich ein E‑Bike gekauft hat, sollte sich zum Erlernen der Grundkenntnisse ein Rad ohne Motor und Akku ausleihen.

Ausrüstung und Sicherheit

  • Kleinere Stürze gehören bei den ersten Übungen dazu, deshalb sollte der Kopf gut geschützt sein. Außerdem zu empfehlen: Fahrradhandschuhe. Fällt man mal hin, kann man sich in vielen Fällen mit den Händen auf dem Asphalt abstützen.
  • Wer sich dem Abenteuer Fahrrad ungern unter vielen Augen stellen möchte, sollte sich trotzdem unbedingt Hilfe von einer erfahrenen Radfahrenden suchen und nicht einfach eigenmächtig in den Sattel springen.
  • Wichtig ist, einen gesunden Respekt gegenüber dem Radfahren zu haben. Wobei zu viel Angst auch ein falscher Begleiter ist. Hier gilt es, sich in Gesprächen mit anderen die Ängste nehmen zu lassen.

Umstieg auf ein E-Bike

Lange nicht Fahrrad gefahren und nun mit einem E-Bike wieder einsteigen? Gute Idee! Zuerst gilt es, Vertrauen zum Rad aufzubauen. Man brauch Zeit, sich erst mal alles richtig anzusehen, anzufassen und die einzelnen Komponenten zu bedienen.

Anfänger:innen sollten das Rad zuerst einmal schieben - und zwar auf einem Übungsplatz. Beim einhändigen Schieben am Sattel oder beim Schieben im Slalom merken sie, wie sich das Rad verhält. Kombiniert mit ein paar Gleichgewichtsübungen bekommt man gleich ein besseres Gefühl fürs Radfahren.

Bremsen üben

  • Bevor es zum ersten Mal in den Sattel geht, ist ein Gefühl für die Bremse wichtig. Wer das Fahrrad sicher zum Stehen bringt, hat weniger Angst. Dabei ist es ratsam, ein Rad mit zwei Handbremsen zu nehmen und wenn möglich auf einen Rücktritt zu verzichten. Handbremsen lassen sich besser dosieren und sind mittlerweile an allen Rädern Standard.
  • Bereits beim Schieben können auch Übungen zum Bremsen mit eingebaut werden. Durch Ziehen der beiden Bremshebel lernt man die unterschiedliche Bremsleistung an Vorder- und Hinterrad besser zu verstehen.

Erste Tritte machen

  • Wenn man etwas Vertrauen zum Rad hat, fehlt der letzte Schritt: das Anfahren! Im Sattel sitzend wird nun in die Pedale getreten.
  • Zum Anfahren stellt man den Fuß auf das oben stehende Pedal (Position auf ca. 11 Uhr) und mit dem Standbein stößt man sich vom Boden ab. Die Beschleunigung sorgt dann dafür, dass man besser die Balance halten kann.
  • Diesen Vorgang wiederholt man nun öfter. Zwar ist es individuell verschieden, welches Pedal als das passende zum Anfahren erachtet wird, aber im Idealfall steht der linke Fuß auf dem Pedal und mit dem rechten Fuß stößt man sich vom Boden ab. Der Grund: Beim Anfahren auf der Fahrbahn ist die Körperseite geschützt vor dem Verkehr.

Geduld und Übung

  • Lehrende:r nicht davon ausgehen, dass gleich alles auf Anhieb passt und man schon nach den ersten Runden das Fahrrad fehlerfrei beherrscht.
  • Radfahrenlernen ist ein längerer Prozess, der viel Übung braucht. Kurven fahren, abbiegen, Engstellen passieren oder auf Überraschungen reagieren sind Situationen, die es zu trainieren gilt. Deshalb Zeit lassen und die ein oder andere Übungseinheit mehr absolvieren.

Sicherheit im Straßenverkehr

  • Fahrsicherheit kann man lernen: Vor allem für Neueinsteiger oder Menschen, die lange nicht per Fahrrad unterwegs waren, ist das E-Bike eine häufig unterschätzte Herausforderung.
  • Allerdings gilt auch hier: langsam herantasten! Unvorhersehbare Situationen können zu Unsicherheit führen. Darum hilft es, die ersten Fahrten in Tempo-30-Zonen und auf getrennten Radwegen zu machen. Achtung: Anders als Kleinkinder dürfen erwachsene Fahrrad-Anfänger:innen nicht den Gehweg nutzen!

Alternativen für mehr Stabilität

  • Sie sollten sich deshalb überlegen, ob ein sportliches Trike oder ein Sesseldreirad für sie die bessere Alternative wäre. Die Räder sind äußerst kippstabil. Damit sind sie gerade beim langsamen Anfahren für Neueinsteiger:innen bestens geeignet. Das Erlernen geht superleicht: einfach reinsetzen und losfahren! Und auch im Alltag fallen manche Sachen leichter, beispielsweise das Handzeichengeben.

Aber man braucht vor allem den nötigen Mut und auch Geduld, damit es richtig funktioniert.

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