Der ABUS Pedelec 2.0 bietet einen modernen und hochwertigen Begleiter für den Großstadtverkehr, wo zuverlässiger Schutz unerlässlich ist. Abus, der Spezialist für mobile Sicherheit, hat mit diesem Helm einen Fahrradhelm im Programm, der sich am aktuellen Fahrradtrend orientiert.
Wie der Produktname bereits nahelegt, wurde der City-Helm speziell für Freunde des Pedelecs - kurz für das Pedal Electric Cycle oder E-Bike - entwickelt. Offenbar stößt diese Helmgattung vor allem bei einer jugendlichen Zielgruppe oder bei Radfahrern auf ein wachsendes Interesse, für die aus optischen Gründen ein klassischer Fahrradhelm nicht in Frage kommt.
Design und Ventilation
Der Pedelec schafft vor allem äußerlich Abstand zu den herkömmlichen, löcherigen Fahrradhelmen: Die Helmschale deckt einen großen Schutzbereich bis tief in den Schläfen- und Nackenbereich ab und nimmt dabei optisch Anleihen an den glattflächig-geschlossenen Helmen, wie sie heute speziell für den Stadteinsatz vertrieben werden. Die Lufteinlässe sind erfreulich großflächig ausgefallen. Damit umschifft Abus gezielt den bauartbedingten Nachteil einer geringeren Luftzirkulation solcher City-Helme.
Sicherheit und Komfort
Das hohe Schutzniveau geht bis ins Detail: Zusätzlich zu einem Reflektor mit hoher Rückstrahlkraft sorgt ein LED-Rücklicht für Sichtbarkeit im Dunkeln. Die Lichtquelle ist besonders weit oben am Helm positioniert. Das hat den Vorteil, dass der Helm in der Dämmerung weithin für andere Straßenverkehrsteilnehmer sichtbar ist - laut Hersteller in einem Radius von 180 Grad.
Der Pedelec ist ein Inmoldhelm: Inmolding bezeichnet ein Verfahren, dass den dämpfenden EPS-Schaumkern in die Oberschale schäumt und für einen hochfesten und leichten Helmkörper mit einer hohen Schlagfestigkeit bürgt.
Weitere Vorteile und Ausstattung
Praktische Extras erhöhen den Nutzwert: Etwa eine integrierte Regenkappe, ein in die Belüftungslöcher integrierter Insektenschutz sowie eine mittels Slider leicht einstellbare Beriemung. Ein weiterer Grund, gerade zum Abus Pedelec zu greifen, liegt in seinem Bedienkomfort: Die Größeneinstellung erfolgt über ein griffiges Drehrad mit einem fein justierbaren Verstellsystem. Es bedient einen innenliegenden Halbring und ist in der Lage, sich an verschiedene Kopfformen und -umfänge perfekt anzupassen.
Erhältlich ist er für rund 80 bis 123 EUR (Amazon) in den Größen M und L in den Farben Grey, White und Velvet Black.
Testergebnisse
Stiftung Warentest 05/2017: gut (1,8), Platz 2 von 15 Fahrradhelmen, „Für Sportliche. Bietet sehr guten Schutz gegen Kopfverletzungen. Nur schwer erkennbar im Dunkeln. Sehr einfach anzupassen und bequem. Schale lässt viel Luft durch.
BIKE BILD 4/2019: sehr gut, Platz 1 (Testsieger) von 10 Pendlerhelmen / Cityhelmen, „… Helm mit hervorragender Ausstattung.
ÖKO-TEST 04/2018: gut.
Zusammenfassung der Stärken
- Sehr hohe Schutzwirkung
- Sehr gute Belüftung und hoher Tragekomfort
- Reflektoren und LED-Beleuchtung
- Frei von gesundheitlich bedenklichen Stoffen
- Mit Regenschutzhaube
- Cityhelm mit sehr guter Passform und Handhabung
Alternativen und ähnliche Produkte
Neben dem ABUS Pedelec 2.0 gibt es auch andere Helme, die speziell für E-Bike-Fahrer entwickelt wurden und ähnliche Eigenschaften aufweisen. Einige Beispiele sind:
- ABUS PEDELEC+
- MET Grancorso
MIPS - Was ist das?
MIPS steht für Multi-directional Impact Protection System. Es ist ein System, das dazu dienen soll, im Falle eines Aufpralls die Rotationsenergie zu verringern. Dazu wird im Fahrradhelm eine dünne gleitende Schale angebracht. Es gibt in einigen Fällen Fahrradhelme sowohl mit MIPS als auch ohne MIPS. Ein direkter Unterschied ergibt sich dann bei Gewicht und Kosten. Der Helm mit MIPS wiegt im Beispiel des Lazer Impala ca. 30 Gramm mehr und kostet ca. 20 EUR mehr.
Neben MIPS gibt es auch andere Systeme, die ebenfalls das Ziel verfolgen, die Rotationsenergie zu verringern.
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