Ein Fahrradhelm kann sinnvoll sein, um den Kopf bei einem Sturz vor Verletzungen zu schützen. Damit ein Fahrradhelm den Kopf beim Sturz vor Verletzungen schützen kann, muss er richtig passen und korrekt aufgesetzt werden. Er darf weder wackeln, noch sollte er über die Stirn oder in den Nacken rutschen.
Eltern sind Vorbilder: Tragen sie selbst einen Helm auf dem Rad, werden es auch ihre Kinder freiwillig tun. Außerdem wird ein Fahrradhelm, der dem Kind nicht nur passt, sondern auch optisch gefällt, eher getragen.
Den Helm richtig aufsetzen
Damit der Helm sicher sitzt, muss er richtig aufgesetzt werden. Zwischen den Augenbrauen und der Helmunterkante sind dann in etwa ein bis zwei Fingerbreit Platz. Häufig werden Helme zu weit in den Nacken geschoben - aus modischen Gründen oder weil die Helmkante im Sichtfeld als störend empfunden wird.
Mit dem Verstellsystem im Nacken wird der Helm fixiert. Dazu darf es aber nicht zu stramm angezogen werden, weil das Kopfschmerzen verursachen kann. Der Helm sollte fest auf dem Kopf des Kindes sitzen, aber nicht drücken. Ist dies schon bei der Anprobe der Fall, wird das Kind später mit ihm nicht froh.
Der Helm muss am Kopf bleiben, wenn er nur mit dem hinteren Verstellsystem fixiert ist und das Kind seinen Kopf kräftig schüttelt. Der Kinnriemen sollte so locker sitzen, dass noch ein Finger zwischen Gurt und Kinn passt.
ADFC-Tipp: Unbedingt die Gebrauchsanweisung lesen. Die korrekte Einstellung der Helmgurte sollte gemäß der Herstellerangabe regelmäßig geprüft werden. Trägt das Kind eine Mütze unter dem Helm, muss der Gurt angepasst werden. Es dürfen nur dünne Mützen verwendet werden. Dicke Wollmützen verhindern, dass der Helm nah genug am Kopf sitzt. Er kann dann leicht verrutschen.
ABUS youn-i Kinderhelm: Einstellung und Besonderheiten
Der „Abus youn-i Kinderhelm 2.0“ ist so konzipiert, dass er leicht an die Kopfform des Kindes angepasst werden kann.
Kinnriemen Einstellung
Der Kinnriemen sollte so eingestellt sein, dass er fest, aber bequem unter dem Kinn sitzt. Der Kinnriemen sollte fest, aber nicht zu straff sitzen.
- Schritt 1: Die Seitenteile haben kleine Schnellspanner/ Fixiereinheiten.
- Schritt 2: Die Gurtverteiler können in der Höhe angepasst werden, indem die Fixiereinheit gelöst wird.
- Schritt 3: Jetzt besteht die Möglichkeit, das „Dreieck“ über dem Ohr zu vergrößern oder zu verkleinern. Dazu wird der Fixierer entweder hoch oder herunter geschoben.
- Schritt 4: Der Schließmechanismus am Kinn ist mittig zu positionieren. Der Kinngurt wird so eingestellt, dass dieser sitzt, aber nicht drückt.
Weitere Merkmale des ABUS youn-i Kinderhelm
Der ABUS Kinderhelm Youn-I MIPS (Multi-directional Impact Protection System) bietet einen zusätzlichen Schutz vor Rotationskräften, die bei einem Sturz auf das Gehirn wirken können.
Sicherheitsstandards: Achten Sie darauf, dass der Helm den aktuellen Sicherheitsstandards entspricht, wie z.B. der EN 1078 Norm.
Worauf Sie beim Kauf eines Kinderhelms achten sollten
- Passform: Ein gut sitzender Helm ist entscheidend für den Schutz.
- Belüftung: Eine gute Belüftung ist wichtig, damit das Kind auch bei längerem Tragen nicht überhitzt.
- Gewicht: Ein leichter Helm ist angenehmer zu tragen und belastet den Nacken des Kindes weniger.
Qualität und Haltbarkeit des Fahrradhelms prüfen
In jedem Helm sollte das Herstellungsdatum vermerkt sein. Kunststoffe altern, daher sollten Helme nach etwa fünf Jahren ausgetauscht werden. Von Sonderangeboten ohne Herstellerdatum sollte man lieber die Finger lassen. Außerdem sollte der Helm das GS-Zeichen tragen.
Fahrradhelme nur fürs Radfahren nutzen
Fahrradhelme sind immer ein Kompromiss zwischen optimaler Schutzwirkung und Belüftung sowie geringem Gewicht, damit der Tragkomfort möglichst hoch ist. Sie sind so konstruiert, dass sie den Kopf bei fahrradtypischen Stürzen schützen sollen. Fahrradhelme eignen sich deshalb nicht als Kopfschutz beim Reiten, Inlineskaten oder anderen Sportarten.
Die richtige Größe finden
Im ersten Schritt gilt es, den Kopfumfang des Babys mit einem Maßband zu messen. Wenn kein passendes Maßband zur Verfügung steht, hilft auch eine Schnur und ein Lineal. Im zweiten Schritt werden dann die wichtigsten Einstellungen vorgenommen, sodass der Helm korrekt sitzt und weder in den Nacken noch auf die Stirn rutscht. Da die Helmgröße lediglich eine gewisse Spanne angibt, sollte die genaue Größe eigenständig angepasst werden. Die meisten Fahrradhelme für Babys verfügen hierfür über ein Drehknopfsystem hinten am Helm. Sobald das Rad betätigt wird, weitet oder schließt sich die Halterung des Kopfrings im Inneren des Helms. Wichtig ist hierbei, dass der Helm weder zu eng noch zu locker sitzt.
Weitere Tipps für einen sicheren Sitz
- Den Helm gerade aufsetzen: Der Helm sitzt optimal, wenn er knapp über den Augenbrauen und dabei gerade auf dem Kopf liegt.
- Kopfring anpassen: Nahezu jeder Helm hat einen Kopfring, der in der Größe variabel eingestellt werden kann. Meist geschieht dies durch Drehen an einem Verstellrädchen hinten am Helm. Der Helm sollte am Ende so fest sitzen, dass er beim Kopfschütteln nicht verrutscht - aber nicht so fest, dass er drückt.
- Y-förmige Riemen einstellen: Durch einen Clip oder eine Lasche unter dem Ohr lassen sich bei den meisten Helmen die Längen der Y‑förmigen Riemen verstellen. Der Clip sollte unterhalb und vor dem Ohr sitzen und die Bänder nicht am Ohr reiben.
Austausch
Ein Fahrradhelm sollte nach ca. fünf Jahren ausgetauscht werden - das Produktionsdatum lässt sich meist innen auf einem kleinen Aufkleber ablesen. Apropos Austausch: Wie bei einem ausgelösten Airbag ist auch nach einem Fahrradsturz mit Bodenkontakt ein neuer Helm fällig.
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