ABUS Metronaut Fahrradhelm im Test: Sicherheit und Stil für urbane Radfahrer

Der ABUS Metronaut Fahrradhelm präsentiert sich als eine modische Alternative zu traditionellen Fahrradhelmen. Er zielt auf stilbewusste Radfahrer ab, die Wert auf Sicherheit legen, ohne auf ein ansprechendes Äußeres verzichten zu wollen. Dieser Helm gleicht auf den ersten Blick eher einer Schirmmütze oder einem klassischen Reiterhelm als einem typischen Fahrradhelm.

Design und Zielgruppe

Viele Radfahrer scheuen sich, einen Helm zu tragen, weil sie die Optik vieler Modelle als wenig ansprechend empfinden. Der ABUS Metronaut will hier Abhilfe schaffen. Die Idee von ABUS, ein Basecap als Grundlage für einen Fahrradhelm zu wählen, könnte für viele Biker die ideale Lösung sein, die Wert auf Stil und ein gutes öffentliches Auftreten legen. Der ABUS ist speziell für den Einsatz in der Stadt bzw. im Alltag gedacht, etwa zum Einkaufen oder für die Fahrt ins Büro im Anzug.

Der Helm ist in verschiedenen Größen erhältlich, um eine optimale Passform zu gewährleisten. Anpassungen können anhand der Gurtsysteme vorgenommen werden. Durch das moderne Textil-Dekor wird der Helm auch gerne von Helmmuffeln getragen, denn man kann auf den ersten Blick den Fahrradhelm dahinter nicht erkennen.

Konstruktion und Sicherheit

Der ABUS Metronaut wird nach den bewährten Standards für Radhelme produziert und ist zertifiziert. Unter der Textilhülle, die ihm sein charakteristisches Aussehen verleiht, steckt ein klassischer, im In-Mold-Verfahren hergestellter Fahrradhelm. Die In-Mold Technologie sorgt für eine langlebige Verbindung zwischen Dekorschale und polsterndem Innenmaterial.

Wie den ersten Beurteilungen zu entnehmen ist, soll sich der Abus ganz bequem tragen lassen. Gut und praktisch ist auch der Drehregler am Hinterkopf, mit dem sich der Helm, sogar während der Fahrt, einhändig verstellen lässt. Mit 310/340 Gramm ist er zwar nicht unbedingt ein Leichtgewicht, der Helm ist allerdings auch nicht dazu gedacht, stundenlang getragen zu werden.

Komfort und Belüftung

Für sportliche Fahrer oder für schweißtreibende Touren hingegen eignet sich der Helm wegen seiner geschlossenen Form und trotz seines 24-Loch-Belüftungssystem eher weniger. Eine Großzahl der Helme ist eh nicht wirklich tauglich wegen mangelnder Belüftung. Nur gut geeignet für Leute, die so machen als ob. Dafür fehlen viele gut belüftete Helme, von daher bin ich von dem Test schwer enttäuscht.

Alternativen und ähnliche Produkte

Es gibt auch weitere schicke Hauben im Programm, die dem ABUS Metronaut ähneln. Interessant für Helmmuffel sind sicher auch all die Modelle, denen man ihre Funktion gar nicht ansieht. Der dänische Hersteller Yakkay beispielsweise kombiniert alle seine Modelle mit auswechselbaren Stoffüberzügen. Die Helme sehen dann aus wie ein cooles Basecap oder ein eleganter Hut.

Die Debatte um die Helmpflicht

Rund 85 Prozent der Radler fahren „oben ohne“. Dabei helfen Fahrradhelme wirklich, Unfälle besser zu überstehen. Eine Untersuchung der gesetzlichen Unfallversicherer zeigte, dass etwa 70 Prozent der Helmträger einen Unfall mit einem Pkw ohne Kopfverletzungen überstehen. Ohne Helm verdoppelt sich die Gefahr schwerer Verletzungen! Mediziner gehen davon aus, dass Kopfverletzungen um ein Drittel, schwere Schädelverletzungen mit Hirnschäden sogar um zwei Drittel reduziert werden könnten.

Allerdings fürchten Experten die so genannte Risikokompensation. Sie vermuten, dass sich Radfahrer mit Helm sicherer fühlen. Sie fahren schneller und riskanter. Dadurch sind sie in mehr Unfälle verwickelt. Es gibt keine Untersuchungen, die dieses Phänomen belegen.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) ruft stattdessen zum freiwilligen Tragen auf eine Studie der University of New England (Australien) über eine Helmpflicht für Kinder zeigte, dass die Zahl der Kopfverletzungen sank. Dies lag aber vor allem daran, dass weniger Kinder unterwegs waren. Gleichzeitig stieg die Zahl der schweren Unfälle, weil die Autofahrer offenbar nicht mehr daran gewöhnt waren, auf Radfahrer zu achten.

Worauf man beim Kauf eines Fahrradhelms achten sollte

Unbedingt im Fachhandel kaufen. Denn es kommt auf den richtigen Sitz und die Größe an - deshalb ist ein Blindkauf im Internet nicht zu empfehlen. Der Helm darf nicht so schwer sein, dass er beim Fahren behindert. Zudem sollte er genügend Luftschlitze haben, um einen Hitzestau im Sommer zu vermeiden. Da das Material (Kunststoffe) auch ohne Benutzung spröde und porös wird, sollten Sie unbedingt auf das Produktionsdatum des Helms achten und ihn spätestens nach vier bis fünf Jahren austauschen.

Bei Fahrradhelmen gibt es die klassischen Größen S, M, L etc. Um die richtige Größe zu finden, setzen Sie den Helm auf den Kopf. Er muss dann auch ohne den Gurt so fest sitzen, dass er nicht herunterfällt, wenn Sie den Kopf schütteln.

Jeder Helm sollte in der Innenseite ein TÜV-, ein GS- und ein CE-Siegel haben. So können Sie sicher sein, dass der Helm auf Sicherheit getestet wurde und der EU-Richtnorm EN 1078 entspricht.

Nach einem Unfall gehört ein Helm definitiv in die Tonne. Aber auch ohne Unfall oder Sturz kann er kaputtgehen. Achten Sie auf feine Risse.

City Fahrradhelme im Vergleich

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Hier ist eine Übersicht der Top 10 City Fahrradhelme im Test/Vergleich:

Platz Produkt Bewertung Preis (ca.)
1 Fischer Urban Gut 18 €
2 Abus Hyban 2.0 ACE Gut 102 €
3 Giro Fixture Gut 72 €
4 Abus Pedelec 2.0 ACE Hel... Gut 150 €
5 Abus Youn-I ACE Sehr gut 69 €
6 Meteor Fahrradhelm Befriedigend 37 €
7 Abus Urban-I Gut 65 €
8 LIVALL Evo21 Fahrra... Gut 130 €
9 Abus Scraper 3.0 ACE Sehr gut 45 €
10 Abus Urban-I 3.0 Sehr gut 65 €

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