Action-Cam Test für Mountainbike: Die besten Kameras im Vergleich

Aktuelle Smartphones verfügen in der Regel über eine beeindruckende Bildqualität, nichtsdestotrotz kann der Kauf einer Action-Cam lohnend sein. Diese sind weniger wasserempfindlich und robuster als die meisten Handys und somit kann auch an Orten fotografiert und gefilmt werden, an denen ein Smartphone lieber geschützt werden sollte. Action-Kameras haben eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten: Vom Wandern bis hin zum Surfen, Motorradfahren oder Motocross. Durch ihr wasserdichtes Gehäuse können sie auch bei Tauchgängen oder bei schlammigen Rallyes verwendet werden. Für viele Action-Cam-Besitzer wird das Produzieren von Videos schnell zu einem Hobby, das sie nicht mehr loslassen wird.

Was macht eine gute Action-Cam aus?

Action-Cams können durch die umfangreiche Auswahl an Zubehör an Autos, Surfbrettern oder Helmen befestigt werden und eindrucksvolle Videos und Bilder liefern. Charakteristisch für Action-Cams sind die weitwinkeligen Fischaugen-Objektive; sie ermöglichen, einen sichtbaren Radius von ca. 180° zu erreichen. Die kleine Größe von Action-Cams macht vieles möglich. Mit einem guten Videobearbeitungsprogramm können die besten Momente zu einem beeindruckenden Video zusammengeschnitten werden.

Wichtige Kriterien beim Kauf einer Action-Cam

Es gibt nicht die beste Action Cam für jedermann. Gehen Sie die genannten Punkte in Ruhe durch. Priorisieren Sie die Features, die für die geplanten Aktivitäten unerlässlich sind (z. B. Unabhängig davon, ob auf dem Mountainbike-Trail, beim Tauchen bzw.

  • Bildqualität: Das wichtigste Kriterium bei dem Kauf einer Kamera ist selbstverständlich die Bildqualität. Obwohl Action-Kameras um einiges kleiner sind als herkömmliche Kameras, liefern die meisten Modelle tolle Videos und Bilder in einer ausreichenden Auflösung und natürlichen Farben.
  • Auflösung und Bildwiederholungsrate: Die meisten Modelle können Videos in Full HD (1.920 x 1.080 Pixel) aufzeichnen, jedoch liefert Ultra HD bzw. 4K (mindestens 3.840 x 2.160 Pixel) eine deutliche Qualitätssteigerung. Zudem ist eine gute Bildwiederholungsrate von hoher Wichtigkeit, da dank dieser Bewegungen flüssig dargestellt werden. Je höher der Wert der Bildwiederholungsrate ist, desto besser können beispielsweise auch Videos in Slow-Motion wiedergegeben werden. Die besten Geräte schaffen 60 Bilder pro Sekunde in 4K bis zu 240 pro Sekunde in Full HD.
  • Gewicht und Maße: Action-Cams müssen klein und leicht sein, damit sie ohne Probleme an Helmen oder Boards festgemacht werden können.
  • Verarbeitung: Das Gerät sollte möglichst robust verarbeitet sein, damit es jedes Wetter aushält und auch bei extremen und Erschütterungen keinen Schaden trägt. Viele Action-Cams sind bereits wasserdicht konzipiert, andere benötigen ein spezielles Gehäuse.
  • Mikrofon: Wenn Sie zu Ihren Videos den passenden Ton haben wollen, müssen sie zu den etwas teureren Geräten mit integriertem Mikrofon greifen. Alternativ können Sie Ihre Action-Kamera auch mit einem externen Mikrofonanschluss erweitern.
  • Bedienung: Moderne Modelle verfügen meistens über einen Touchscreen, über welchen die Kamera bedient werden kann und verschiedene Einstellungen getroffen werden können. Dieser Touchscreen ist jedoch nutzlos, wenn Sie die Action-Kamera hauptsächlich auf Ihrem Helm nutzen wollen. Deshalb können zusätzliche Bedienelemente wie eine Sprachsteuerung oder eine Fernbedienung von hoher Bedeutsamkeit sein. Ebenso findet man wichtige Tasten der Kamera auch am externen Gehäuse wieder.
  • Akkulaufzeit: Um Ihre Action-Kamera länger zu nutzen, ist es wichtig, dass entweder der Akku leistungsstark oder die Kamera energieeffizient ist. Allerdings steht die kompakte Bauweise von Kameras oft im Widerspruch zu größeren Akku-Kapazitäten, da starke Akkus bisher immer schwerer waren. Der Akku sollte mindestens 1,5 Stunden Laufzeit bieten, wobei die tatsächliche Leistung davon abhängt, wie intensiv Sie die Action-Cam nutzen. Es kann sich auszahlen, eine Kamera zu wählen, bei der der Akku einfach ausgetauscht werden kann, damit Sie immer einen Ersatzakku dabei haben.
  • Speicherkapazität: Für verschiedene Kameras sind unterschiedliche Speicherkartenformate geeignet. Man unterscheidet dabei vor allem zwischen microSDHC und microSDXC. Die microSDHC gehören zu den klassischen Speicherkarten mit FAT32 Dateisystem und erlauben nur Kapazitäten bis zu 32 Gigabyte. Damit Micro-Speicherkarten mit noch höheren Kapazitäten ausgestattet werden können, wurden die microSDXC entwickelt welche Kapazitäten bis zu 2.048 Gigabyte mit sich bringen können. Auf dem Markt sind aktuell jedoch nur Karten mit maximal einem Terabyte (1.024 Gigabyte) erhältlich. Da die Videoauflösung der Kameras immer wieder steigt, müssten auch die Karten schneller werden, um die riesige Menge an Daten abzuspeichern. Daher ist es wichtig, eine möglichst schnelle Karte für die Aufnahme zu benutzen. Jeder Kartenhersteller gibt die Geschwindigkeit in Klassen (z.B. Class 10, UHS-I oder A2) an. Dabei kann man sich merken: Je höher die Zahl desto schneller die Karte. Actioncam-Hersteller geben in der Regel an, welche Karte man mindestens benötigt, um in bester Auflösung zu filmen.
  • Konnektivität: Die besten Action-Cams sind mit WiFi ausgestattet. Das bedeutet, dass Videos und Bilder bequem von unterwegs hochgeladen oder versendet werden können. Alternativ stehen USB- oder HDMI-Anschlüsse zur Verfügung, um die Action-Cam mit anderen Geräten zu verbinden.
  • Zubehör und Sets: Anbieter wie GoPro, Sony oder Insta360 bieten Ihre Action-Cams oftmals mit unterschiedlichem Zubehör in kompletten Sets für spezielle Sportarten an. Wenn Sie sich schon vor dem Kauf über Ihr Nutzungsverhalten bewusst sind, kann sich ein Action-Kamera-Set lohnen da diese in der Regel insgesamt günstiger ausfallen, als wenn Sie alle Teile einzeln kaufen. Ladegeräte werden in der Regel mit der Action-Cam mitgeliefert. Viele Action-Cams sind Helmkameras und werden daher direkt mit einer Halterung versendet. Alternativ können Sie auch separate Helmhalterungen nachkaufen, um beeindruckende Videos aus der Ich-Perspektive mit 180° drehen zu können.

Weitere wichtige Fragen vor dem Kauf

  • Wie soll die Action-Cam verwendet werden?
  • Welches Zubehör wird auf jeden Fall benötigt?
  • Wie wichtig ist die Qualität der Fotos?

Action-Cam Modelle im Test

Während das Segment der klassischen Camcorder seit Jahren rückläufig ist, entwickeln sich die Action-Camcorder gegen den Trend: Die kompakten Modelle für Outdoor-Freaks boomen. Wir haben insgesamt 65 Action-Cams für Sie getestet, 35 davon sind aktuell noch erhältlich. Die getesteten Action-Cams waren fast ausschließlich 4K-Modelle, die Videos in UHD-Auflösung, also mit 3.840 x 2.160 Pixeln, aufzeichnen können. Neben den teuren Top-Kameras von GoPro und Sony haben wir auch günstige No-Name-Modelle mit in den Test genommen. Die Antwort: die meisten nicht. Vor allem von Modellen für weniger als 100 Euro sollten Sie die Finger lassen.

GoPro Hero13 Black

Anspruchsvolle Filmer kommen mit der Hero13 Black voll auf ihre Kosten: Denn GoPro bietet für die Super-Cam jetzt auch wechselbare Objektive und ND-Filter an. Mit der Hero13 Black erweitert GoPro in diesem Jahr sein Zubehör-Sortiment enorm: Blitzschnell austauschbare Objektive und ND-Filter steigern die Kreativität beim Filmen erheblich. Bedienkomfort, Ausstattung, Videoqualität und die Performance der Filmglättung sind weiterhin auf allerhöchstem Niveau.

Um die Hero13 Black von der Vorgängerin Hero12 Black zu unterscheiden, gibt es optisch nur zwei Merkmale: Die blau aufgedruckte Zahl links außen am Gehäuse sowie das jetzt wieder komplett schwarze Gehäuse, das auf die kleinen blauen Punkte der 12er verzichtet. Alles andere ist nahezu gleich geblieben. Geblieben ist das 1,4 Zoll große Front-Display mit Live-Vorschau und Status, um die Filmarbeiten zu vereinfachen. Im Gegensatz zur DJI Osmo Action 5 befindet sich hier kein Touchscreen. Auch die klappbaren Metallarme des Vorgängers hat die Hero13 Black behalten. Diese sind und bleiben richtig praktisch. So kann man die Action-Cam nämlich ohne zusätzliches Gehäuse beispielsweise an einem Fahrradlenker montieren.

Erstmals hat GoPro wie Mitbewerber DJI schon länger eine schnell einrastende Halterung mit Magnetverriegelung im Sortiment. Diese lässt sich mit einem Handgriff montieren, hat man mehrere GoPro 13 im Einsatz, kann man diese ruckzuck austauschen.

Die neue GoPro arbeitet wie die Vorgängerin mit drei integrierten Mikrofonen. Ausgeliefert wird sie wie gehabt mit einem sogenannten Enduro-Akku. Dieser hat laut Hersteller jetzt 10 Prozent mehr Kapazität und soll eine bessere Energieeffizienz aufweisen. Der kleine Energiespeicher weist 1.900 mAh auf, bisher waren es 1.720 mAh.

Ein Novum der aktuellen GoPro-Kamera sind separat erhältliche Objektive, die Filmern mehr kreative Möglichkeiten geben. Besonderheit: Die Hero13 Black erkennt jedes der Objektive direkt beim Anbringen und wählt automatisch die idealen Einstellungen für Objektivtyp und Umgebung aus. Das Lens Mod Ultraweit für knapp 110 Euro stellt ein 177 Grad großes Sichtfeld bereit. Das neue Bildformat 1:1 macht es möglich, Aufnahmen nachträglich auf 16:9-Breitbild- oder 9:16-Hochformat zuzuschneiden - unabhängig von der Ausrichtung der Kamera. Mit dem Lens Mod Makro kann man Motive bis zu viermal näher heranholen als mit dem GoPro-Standardobjektiv. Es ist für stolze 140 Euro zu haben. Knapp 80 Euro kostet ein 4er-Pack ND-Filter.

Beim Thema Auflösung und Bildrate hat sich bei der GoPro Hero13 Black nichts getan. Zum Filmen liegt die maximale Auflösung wie gehabt bei 5.3K und 60 Vollbildern. Bei 4K und bei 2.7 K sind 120 Vollbilder pro Sekunde drin, 240 Vollbilder sind es sogar bei 1080p. Zur Auswahl stehen die Objektivtypen »SuperView«, »Weit«, »Linear«, »Linear + Horizontsperre« sowie der »HyperView«.

Integriert ist ebenfalls eine Horizontsperre. Bedient wird die Hero13 Black wie gehabt über einen farbigen, 2,27 Zoll großen Touchscreen oder per App (dazu später mehr). Das funktioniert problemlos und intuitiv, das Display reagiert zuverlässig und sehr schnell auf Wischbewegungen und sachten Druck. Kurze Erklärtexte im Display geben Hilfestellungen in ausgewählten Menüs.

Die zahlreichen manuellen Einstelloptionen erfreuen speziell Filmer mit höheren Ansprüchen. Dazu gehören unter anderem der Weißabgleich, die ISO-Werte, Belichtungskorrekturen und noch viele andere Parameter, die beliebig veränderbar sind. Wer gerne fotografiert, dürfte sich über das Feature »SuperFoto« freuen, mit dem die GoPro die Aufnahmen durch HDR, Local Tone Mapping und Rauschunterdrückung optimiert.

Für ambitionierte Filmer bietet die Hero13 gewohnt viele Optionen. So können diese die so genannte GP-Log-Codierung mit LUT (Lookup-Tabelle) nutzen, um den Dynamikbereich vor der Farbkorrektur zu maximieren und in der Nachbearbeitung mehr aus den Videos herauszuholen.

Die Bewegtbild-Stabilisierung der Hero13 Black ist auch bei der neuen GoPro sensationell gut. Fahrrad und Action-Cam schweben nur so über den Waldweg - es hat den Anschein, als würde das Velo fliegen und nicht mehr fahren. Abrupte Manöver, bei denen es im realen Ritt den Lenker ordentlich durchgeschüttelt hat, gibt es im Video nicht. Die GoPro bügelt alles weg, was die Bildruhe in irgendeiner Weise stört. Respekt, das ist wirklich großes Kino! Farblich überzeugen die Aufnahmen ebenfalls. Alle Farben sind kräftig und fein abgestuft, die Dynamik ist klasse, Schärfe und Plastizität begeistern auf höchstem Niveau.

Im Vergleich zur Hero12 Black hat die Hero13 Black bei der Akkulaufzeit definitiv zugelegt. So schafften wir in der Auflösung 1080p60 rund 160 Minuten, beim Vorgängermodell war nach einer Stunde und 57 Minuten Schluss gewesen. In der Auflösung 4K60p hält die Hero13 mit 100 Minuten zehn Minuten länger durch als die Hero12 Black.

DJI Osmo Action 5 Pro

Deutlich längere Akkulaufzeit, größere und bessere Displays, 47 Gigabyte interner Speicher und eine wie gehabt hervorragende Videoqualität mit exzellenter Stabilisierung: Die DJI Osmo Action 5 Pro liefert sich mit der GoPro Hero13 Black einen erbitterten Kampf um die derzeit beste Action-Cam am Markt.

Insta360 Ace Pro

Die Insta360 Ace Pro gehört zu den derzeit besten Action-Cams am Markt. Mit 8K-Auflösung und 2,4 Zoll großem Klappdisplay verfügt der Mini-Camcorder über zwei besondere Merkmale. Cool zudem: Insta360 verspricht dank eines neuentwickelten Mikrofons den besten Sound der Klasse.

Insta360 Go 3S

So klein und so leicht wie die 39-Gramm-Action-Cam Insta360 Go 3S ist wohl kaum ein anderes Modell: Der daumengroße Camcorder kann einzeln oder im mitgelieferten Gehäuse benutzt werden. Letzteres überzeugt durch einen klappbaren Touchscreen. Die Bedienung erfolgt über das Display, per Sprache, Geste oder mittels Smartphone-App.

GoXtreme Black Hawk+ 4K

Es geht auch günstig: Die GoXtreme Black Hawk+ 4K verzichtet zwar auf einen Touchscreen, kann aber bei der Bildqualität und der Videostabilisierung überzeugen. Dank separatem Schutzgehäuse sind Wassertiefen von bis zu 60 Metern möglich. Per Smartphone-App kann man die Cam auch aus der Ferne steuern.

Actioncams für Fahrradfahrer im großen Vergleich

Seit über 15 Jahren, mit der Einführung der ersten GoPro Hero, erfreuen sich Actioncams größter Beliebtheit. Mittlerweile sind die kleinen, aber robusten Kameras beim Mountainbiken, Graveln oder Pässe fahren mit dem Rennrad neben dem Smartphone unverzichtbar.

Weitere Modelle in der Übersicht

Actioncams von DJI, GoPro und Insta360 dominieren den Markt, doch auch abseits dieser großen Namen gibt es spannende Alternativen, die besonders für Radfahrer interessant sein können. Von handlichen Kompakteinstellungen über robuste Modelle für extreme Bedingungen bis hin zu Kameras, die in Puncto Akku und Bedienkomfort neue Maßstäbe setzen.

Optimal einsatzfähig für jedes Szenario werden die kleinen Outdoor-Camcorder erst mit den geeigneten Halterungen für Fahrradlenker, Helm oder Fahrzeug-Karosserie. Es gibt eigentlich einen Standard, der von GoPro geprägt wurde, aber allgemein von den meisten Herstellern genutzt wird. Allerdings kann es passieren, dass die Halterungen zwar kompatibel aussehen, aber dann doch ein anderes Gewinde haben oder die Schnellkupplungen zu viel Spiel aufweisen und somit eigentlich unbrauchbar sind. Taucher und Surfer sollten ein spezielles Schutzgehäuse aus Acryl verwenden. Je nach Modell sind Tauchtiefen bis zu 60 Meter möglich.

Vom Prinzip her unterscheidet sich das Filmen mit einem Action-Camcorder nicht von der Arbeit mit einem herkömmlichen Gerät. In der Regel haben Action-Cams zwei bis vier unterschiedliche Winkeleinstellungen für die Optik. Bei Action-Cam-Aufnahmen nutzt man gewöhnlich die maximale Weitwinkeleinstellung, damit das Bild ruhiger wirkt. Und bei Sportaufnahmen vom Rand aus mit weniger Wacklern sollte man die Weitwinkel-Einstellung reduzieren - dann haben die Aufnahmen weniger unschöne Bildverzeichnungen. Außerdem sollte man bedenken.

Tipps und Tricks von Profis

Steffi Marth, MTB-Influencerin, kennt alle Kniffe und Tricks beim Filmen und verwendet die GoPro 9, 10 und 11. Fast alle Tipps sind aber auch für ältere Modelle zutreffend.

  • Actioncam mit 4K - nur für Cracks! Für alle, die für Social-Media-Kanäle filmen und schneiden, empfehle ich maximal die Einstellung Full HD (4:3, 1080 + 30 bis 60 Frames per Second). Das reicht vollkommen aus und müllt Dir den Speicherplatz nicht voll. Für hochwertige Filme wählt Ihr besser 4K.
  • Helmkamera mit Wide-Modus - mehr drauf Für einen großen Blickwinkel wähle ich die Wide-Einstellung auf der Helmkamera. So sieht man mehr vom Trail. Wer gerne für Insta-Storys filmt, sollte die GoPro bereits hochkant am Brustgurt anbringen. Ich verwende eine Halterung von Ninja Mount. Im Grunde kann man das auch mit den GoPro-Gelenken hinbasteln.
  • Besser speichernDie Investition in eine große und vor allem schnelle Speicherkarte (mind. 100 MB/s) lohnt. Lass’ Deine Actioncam während Deines Park-Laps nicht durchlaufen. Drücke bei Stopps oder unspektakulären Passagen auf Pause. Das erleichtert später das Verarbeiten des Materials und spart Akku sowie Platz auf der Speicherkarte.
  • Actionkamera aus der POVIch schwöre auf den Chesty (Brustgurt). Damit hast Du die beste Perspektive, denn man sieht Arme und Bike in Bewegung. Zudem werden Style-Einlagen sichtbar, die bei der Helmperspektive oft nicht drauf sind. Wenn Du die Kamera am Helm befestigst, dann am besten unterm Visier. Das ergibt die natürlichste POV-Perspektive. Gerne lass’ ich jemanden vor mir fahren, je näher ich dran bin, umso besser.
  • Anfängerfehler bei der ActionscamWer bei der Ausrichtung patzt, der filmt in den Himmel oder auf den Boden. Daher ganz wichtig: Simuliere im Stand die Haltung auf dem Trail und checke per App den Bildausschnitt Deiner Actioncam. Dank des Weitwinkels reicht es oft, wenn Du einen Kumpel nach seiner Einschätzung fragst. Nicht vergessen: Ziehe die Justierschraube schön fest.
  • Foto statt Film Fotos aus der Ego-Perspektive sind eine spannende Abwechslung. Du kannst einstellen, in welchem Abstand die Helmkamera auslösen soll. Nachteil: Oft löst die Kamera nicht dann aus, wenn die Action am besten ist, und Du kannst parallel nicht filmen. Ich schneide die Fotos daher direkt aus dem Filmmaterial - ganz einfach per Screenshot. Für Instagram reicht die Qualität locker aus.
  • Verwerten statt vergessenViele filmen und filmen und filmen - damit müllen sie sich die Festplatte voll. Das Rohmaterial gerät schnell in Vergessenheit. Daher: Verwerte die Aufnahmen zeitnah. Musik dazu ist immer gut. Schneideprogramme gibt es etliche. Z. B: mit der GoPro-App oder Inshot. Übrigens: Überlege Dir am besten vor dem Bike-Trip, welche Geschichte Du erzählen willst, dann tust Du Dich beim Schnitt leichter. Ein Mikro benutze ich nicht, der Ton ist auch passabel, wenn man direkt in die Kamera spricht.

Die besten Actioncams: Testsieger und Preistipp

Die beste Action-Cam am Markt ist derzeit die starke GoPro Hero13 Black. Wer weniger ausgeben will, greift zur günstigen Somikon ZX-5437 oder zur Rollei Action One, die schon für vergleichsweise wenig Geld eine ganze Menge Technik und Zubehör bietet.

Tabelle: Vergleich einiger Action-Cams

Modell Max. Auflösung Akkulaufzeit (4k 30 FPS) Besonderheiten
GoPro Hero 13 Black 5,3k bei 60 FPS / 4k bei 120 FPS bis zu 90 Minuten Austauschbare Objektive, GPS, Dateneinblendung
DJI Osmo Action 5 Pro 4k bei 120 FPS bis zu 150 Minuten Interner Speicher, OLED-Displays vorn/hinten
Insta360 Ace Pro 2 8k bei 30 FPS / 4k bei 120 FPS bis zu 180 Minuten (Full-HD 24 FPS) Leica-Objektiv, schwenkbares Display, kompatibel mit Garmin- und Apple-Geräten

Action-Cams: Häufig gestellte Fragen

  • Welche Action-Cam macht die besten Fotos und Videos? Die beste Action-Cam kommt von GoPro. Mit der Hero13 Black gelingen knackscharfe und wackelfreie Videos, die die zuverlässige Bildstabilisierung zusätzlich glatt zieht. Ähnlich bildgewaltig ist nur die DJI Osmo Action 3 unterwegs.
  • Welche Action-Cam taugt für Anfängerinnen und Anfänger? Alle GoPro und DJI-Modelle sind leicht zu bedienen und damit auch für Neulinge geeignet. Wer ins actiongeladene Filmen erst einmal hineinschnuppern will, greift zu günstigeren Geräten, etwa von Rollei und Easypix/GoXtreme.
  • Wie erkenne ich eine gute Action-Cam? Wichtig sind ein robustes Gehäuse, eine ordentliche Akkulaufzeit und je nach geplantem Einsatzgebiet passendes Zubehör. Beim Filmen sollte mindestens HD-, besser 4K-Auflösung zum Einsatz kommen. Bei viel Action sorgt obendrein eine zuverlässige Bildstabilisierung für ruhige und wackelfreie Bilder.
  • Was kostet eine gute Action-Cam? Wer in 4K und wackelfrei filmen will, muss mindestens 300 bis 400 Euro hinblättern. Auch günstigere Action-Cams machen Freude, sparen aber in der Regel bei Akkulaufzeit und Bildstabilisierung oder verzichten auf Farbdisplay und Handy-App.
  • Welche Action-Cam-Hersteller gibt es? GoPro ist der Marktführer und hat die besten Cams im Sortiment. Auf Augenhöhe: DJI mit seiner Osmo Action 3.

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