Actioncams sind klein, robust und werden mit speziellen Halterungen verkauft, weshalb sie auch gerne als Helmkamera bezeichnet werden. Motorradfahrer praktizieren es schon lange: privat produzierte Action in Bild und Ton zu bannen.
Grundlagen und Tipps zur Verwendung von Actioncams auf dem Motorrad
Es ist wichtig, dass Sie mit unterschiedlichen Perspektiven für Abwechslung sorgen. Fehler: Nur aus einer Perspektive zu filmen.
Rechtlicher Aspekt
Es herrscht eine gewisse Unsicherheit, ob Videoaufnahmen im Straßenverkehr erlaubt sind. Hierbei geht es in erster Linie um sogenannte „Dashcams“, jedoch fällt unter Umständen auch die Nutzung der GoPro am Motorrad darunter. Du solltest dich deshalb am besten immer zuerst über die aktuelle Rechtslage informieren. Denk dabei daran, dass die Rechtslage in unterschiedlichen Ländern variieren kann.
Sicherheit
Safety first! anbringen, dass wirklich nichts passieren kann. Sicherheitsschlaufe - verwenden.
Verschiedene Perspektiven und Montageorte
Motorradfahren ist sicherlich die Anbringung am Motorradhelm. genau filmen wo du hinschaust, doch nicht nur das. Lenker-, Sitzrohr- Stangenhalterung. nach vorne filmen und hast deine Arme und den Lenker perfekt mit auf dem Bild.Doch nicht nur das. besten mit Klebepads oder dem Saugnapf. GoPro seitlich am Motorrad zu montieren, z.B. zur Geltung. einzustreuen. Also Aufnahmen aus der Third-Person-Perspektive.
Dazu kannst du die Kamera entweder auf ein Stativ stellen, oder du hältst sie sehr ruhig in der Hand und filmst dein Motorrad, andere Motorradfahrer oder auch einfach mal die Landschaft während einer Pause aus der Perspektive eines Außenstehenden. Hierzu schadet es nie, wenn du auch ein Handstativ dabei hast.
Empfehlungen für sicheren Halt und Positionierung
Für sicheren Halt am Bike liefert SW-MOTECH eine vielseitige Universalhalterung aus, die als Komplett-Set aus RAM Arm, Kamera-Halter und Montage-Zubehör unterschiedliche Befestigungsvarianten für GoPro HERO sowie ActionCAM Actionpro x7 Kameras ermöglicht. Als Montage-Optionen stehen Spiegelgewinde-Halter und Aufnahmen mit M6- oder M8-Kugel genauso zur Verfügung wie Klemmen für Rohrdurchmesser von 22 und 28 mm sowie einem Zoll.
Testberichte und Empfehlungen von Actioncams
Während das Segment der klassischen Camcorder seit Jahren rückläufig ist, entwickeln sich die Action-Camcorder gegen den Trend: Die kompakten Modelle für Outdoor-Freaks boomen. Wir haben insgesamt 65 Action-Cams für Sie getestet, 35 davon sind aktuell noch erhältlich. Neben den teuren Top-Kameras von GoPro und Sony haben wir auch günstige No-Name-Modelle mit in den Test genommen. Die Antwort: die meisten nicht. Vor allem von Modellen für weniger als 100 Euro sollten Sie die Finger lassen.
Deutlich längere Akkulaufzeit, größere und bessere Displays, 47 Gigabyte interner Speicher und eine wie gehabt hervorragende Videoqualität mit exzellenter Stabilisierung: Die DJI Osmo Action 5 Pro liefert sich mit der GoPro Hero13 Black einen erbitterten Kampf um die derzeit beste Action-Cam am Markt. Die Insta360 Ace Pro gehört zu den derzeit besten Action-Cams am Markt.
So klein und so leicht wie die 39-Gramm-Action-Cam Insta360 Go 3S ist wohl kaum ein anderes Modell: Der daumengroße Camcorder kann einzeln oder im mitgelieferten Gehäuse benutzt werden. Es geht auch günstig: Die GoXtreme Black Hawk+ 4K verzichtet zwar auf einen Touchscreen, kann aber bei der Bildqualität und der Videostabilisierung überzeugen.
Die Antwort ist einfach: Action-Camcorder sind für Sportaufnahmen konzipiert, für Szenarien, bei denen herkömmliche Camcorder oder eben auch Smartphones den Kürzeren ziehen, weil unter Wasser gefilmt wird, es auch mal richtig schmutzig werden kann und die Geräte extremen Schlägen und Stößen ausgesetzt sind. Eine Besonderheit ist außerdem ihr extremer Weitwinkel. So kann man verblüffende Panoramen filmen. Allerdings kommt es vor, dass Bilder gekrümmt werden, senkrechte Linien erscheinen im Film dann gebogen.
Wer sich eine Action-Cam mit 4K-Auflösung zulegt und in dieser auch filmen will, sollte allerdings einen flotten Rechner besitzen. Auf alten Mühlen kann man das Material noch nicht mal abspielen. 4K-Material belegt unheimlich viel Speicher, für zehn Minuten fallen rund zehn Gigabyte an.
Optimal einsatzfähig für jedes Szenario werden die kleinen Outdoor-Camcorder erst mit den geeigneten Halterungen für Fahrradlenker, Helm oder Fahrzeug-Karosserie. Es gibt eigentlich einen Standard, der von GoPro geprägt wurde, aber allgemein von den meisten Herstellern genutzt wird. Allerdings kann es passieren, dass die Halterungen zwar kompatibel aussehen, aber dann doch ein anderes Gewinde haben oder die Schnellkupplungen zu viel Spiel aufweisen und somit eigentlich unbrauchbar sind. Taucher und Surfer sollten ein spezielles Schutzgehäuse aus Acryl verwenden. Je nach Modell sind Tauchtiefen bis zu 60 Meter möglich.
Vom Prinzip her unterscheidet sich das Filmen mit einem Action-Camcorder nicht von der Arbeit mit einem herkömmlichen Gerät. In der Regel haben Action-Cams zwei bis vier unterschiedliche Winkeleinstellungen für die Optik. Bei Action-Cam-Aufnahmen nutzt man gewöhnlich die maximale Weitwinkeleinstellung, damit das Bild ruhiger wirkt. Und bei Sportaufnahmen vom Rand aus mit weniger Wacklern sollte man die Weitwinkel-Einstellung reduzieren - dann haben die Aufnahmen weniger unschöne Bildverzeichnungen.
GoPro Hero 13 Black: Eine detaillierte Betrachtung
Anspruchsvolle Filmer kommen mit der Hero13 Black voll auf ihre Kosten: Denn GoPro bietet für die Super-Cam jetzt auch wechselbare Objektive und ND-Filter an. Mit der Hero13 Black erweitert GoPro in diesem Jahr sein Zubehör-Sortiment enorm: Blitzschnell austauschbare Objektive und ND-Filter steigern die Kreativität beim Filmen erheblich. Bedienkomfort, Ausstattung, Videoqualität und die Performance der Filmglättung sind weiterhin auf allerhöchstem Niveau.
Die 13 soll GoPro in diesem Modelljahr Glück bringen: Denn die neue Action-Cam des US-amerikanischen Herstellers hört auf den Namen GoPro Hero13 Black. Die neue GoPro Hero13 Black thront zusammen mit der etwas günstigeren DJI Action 5 Pro an der Spitze unseres Action-Cam-Testfelds. Wie der Vorgänger punktet das aktuelle Modell durch eine exzellente Videoqualität und eine herausragende Videostabilisierung.
Für Besitzer der GoPro 12 ist die GoPro 13 kein Pflichtkauf. Wer sich eine neue GoPro zulegen will, sollte genau überlegen, ob es die knapp 450 Euro teure Hero13 Black oder die 100 Euro günstigere Hero12 Black sein soll. Für ambitioniertere Filmer ist das aktuelle Modell äußerst interessant, da es unter anderem durch zusätzliche Objektive die Kreativität enorm steigert.
Um die Hero13 Black von der Vorgängerin Hero12 Black zu unterscheiden, gibt es optisch nur zwei Merkmale: Die blau aufgedruckte Zahl links außen am Gehäuse sowie das jetzt wieder komplett schwarze Gehäuse, das auf die kleinen blauen Punkte der 12er verzichtet. Alles andere ist nahezu gleich geblieben. Geblieben ist das 1,4 Zoll große Front-Display mit Live-Vorschau und Status, um die Filmarbeiten zu vereinfachen.
Auch die klappbaren Metallarme des Vorgängers hat die Hero13 Black behalten. Diese sind und bleiben richtig praktisch. So kann man die Action-Cam nämlich ohne zusätzliches Gehäuse beispielsweise an einem Fahrradlenker montieren. Akku, Speicherkarte und USB-C-Anschluss befinden sich unter einer sauber und sicher abschließenden Metallklappe.
Erstmals hat GoPro wie Mitbewerber DJI schon länger eine schnell einrastende Halterung mit Magnetverriegelung im Sortiment. Diese lässt sich mit einem Handgriff montieren, hat man mehrere GoPro 13 im Einsatz, kann man diese ruckzuck austauschen. Ein Micro-HDMI-Anschluss ist nicht vorhanden. Wer den braucht, muss den Media Mod (90 Euro, GoPro-Abonnenten zahlen etwas mehr als 60 Euro) kaufen: ein Zusatzgehäuse mit integriertem, direktionalen Mikrofon, einem 3,5-mm-Mikrofonanschluss, einem HDMI-Ausgang sowie zwei Zubehörschuh-Halterungen zum Anschließen von Leuchten, Mikrofonen oder LC-Bildschirmen.
Das kompakte Metallgehäuse ist wie gehabt sehr hochwertig verarbeitet und stabil. Ausgeliefert wird sie wie gehabt mit einem sogenannten Enduro-Akku. Dieser hat laut Hersteller jetzt 10 Prozent mehr Kapazität und soll eine bessere Energieeffizienz aufweisen. Der kleine Energiespeicher weist 1.900 mAh auf, bisher waren es 1.720 mAh.
Die Option, die neue GoPro auf Halterungen mit Magnetverriegelung zu befestigen, haben wir bereits erwähnt. Die Action-Cam gewährt darüber hinaus HDR-Videos mit Hybrid Log Gamma (HLG) und erlaubt Aufnahmen im 10-Bit- und Rec. 2100-Farbraum sowie ein breiteres Farbspektrum als HDR allein. Besser anpassbar ist bei der Hero13 Black die Audioabstimmung.
Ein Novum der aktuellen GoPro-Kamera sind separat erhältliche Objektive, die Filmern mehr kreative Möglichkeiten geben. Besonderheit: Die Hero13 Black erkennt jedes der Objektive direkt beim Anbringen und wählt automatisch die idealen Einstellungen für Objektivtyp und Umgebung aus. Das Lens Mod Ultraweit für knapp 110 Euro stellt ein 177 Grad großes Sichtfeld bereit. Das neue Bildformat 1:1 macht es möglich, Aufnahmen nachträglich auf 16:9-Breitbild- oder 9:16-Hochformat zuzuschneiden - unabhängig von der Ausrichtung der Kamera. Mit dem Lens Mod Makro kann man Motive bis zu viermal näher heranholen als mit dem GoPro-Standardobjektiv. Es ist für stolze 140 Euro zu haben. Knapp 80 Euro kostet ein 4er-Pack ND-Filter.
Beim Thema Auflösung und Bildrate hat sich bei der GoPro Hero13 Black nichts getan. Zum Filmen liegt die maximale Auflösung wie gehabt bei 5.3K und 60 Vollbildern. Bei 4K und bei 2.7 K sind 120 Vollbilder pro Sekunde drin, 240 Vollbilder sind es sogar bei 1080p. Zur Auswahl stehen die Objektivtypen »SuperView«, »Weit«, »Linear«, »Linear + Horizontsperre« sowie der »HyperView«.
Geblieben ist der 1/1,9-Zoll-CMOS-Sensor mit 27,6 Megapixeln (5.599 x 4.927 Bildpunkte). HDR-Videos lassen sich in den Auflösungen 5.3K und 4K für eine höhere Dynamik drehen. Für professionellere Filmaufnahmen bietet die Cam Bluetooth-Audiounterstützung für Kopfhörer wie AirPods und andere Bluetooth-Audiogeräte wie Mikrofone. Während einer Aufnahme besteht somit die Möglichkeit, Kommentare mit aufzunehmen. Das ist praktisch, wenn die GoPro beispielsweise außen am Auto befestigt ist und der Fahrer trotzdem live Zusatzinformationen einsprechen möchte.
Die Bildstabilisierung ist in allen Auflösungen einsatzbereit und will vor allem extrem instabile Kamerafahrten wie auf dem Mountainbike beruhigen. Integriert ist ebenfalls eine Horizontsperre. Bedient wird die Hero13 Black wie gehabt über einen farbigen, 2,27 Zoll großen Touchscreen oder per App (dazu später mehr). Das funktioniert problemlos und intuitiv, das Display reagiert zuverlässig und sehr schnell auf Wischbewegungen und sachten Druck. Kurze Erklärtexte im Display geben Hilfestellungen in ausgewählten Menüs. Um Aufnahmen besser kontrollieren zu können, ist die Zoomfunktion hilfreich.
Per Sprachbefehl lassen sich Aufnahmen starten und stoppen, Markierungen setzen, Fotos schießen oder Zeitrafferaufnahmen erstellen. Bei Bedarf lässt sich die Cam auch per Stimme einschalten - diese Funktion steht für acht Stunden zur Verfügung, nachdem sie aktiviert wurde. Praktisch sind anpassbare Bildschirm-Shortcuts.
Die zahlreichen manuellen Einstelloptionen erfreuen speziell Filmer mit höheren Ansprüchen. Dazu gehören unter anderem der Weißabgleich, die ISO-Werte, Belichtungskorrekturen und noch viele andere Parameter, die beliebig veränderbar sind. Wer gerne fotografiert, dürfte sich über das Feature »SuperFoto« freuen, mit dem die GoPro die Aufnahmen durch HDR, Local Tone Mapping und Rauschunterdrückung optimiert.
Die einfache Oberfläche fällt sehr übersichtlich aus, wovon Einsteiger profitieren. Hier kann man zwischen drei Qualitätsstufen, drei Formaten (hoch, quer, Vollformat) sowie fünf Objektivbrennweiten auswählen. Für ambitionierte Filmer bietet die Hero13 gewohnt viele Optionen. So können diese die so genannte GP-Log-Codierung mit LUT (Lookup-Tabelle) nutzen, um den Dynamikbereich vor der Farbkorrektur zu maximieren und in der Nachbearbeitung mehr aus den Videos herauszuholen.
Filmer können in den Grundeinstellungen prinzipiell zwischen 8- und 10-Bit-Farben wählen. Auch die erweiterte Oberfläche ist intuitiv bedienbar, weil sich viele Optionen zunächst hinter aufklappbaren Menüs verbergen. Ambitionierte Filmer mit mehreren neuen GoPros profitieren davon, dass sich deren Timecodes drahtlos in der »Quik«-App synchronisieren lassen. Wird eine Szene beispielsweise aus mehreren Perspektiven gefilmt, wird die bildgenaue Nachbearbeitung enorm vereinfacht.
Wer seine Videos bisher über die »Quik«-App bearbeitet hat, kann diese auch am Desktop nutzen. »Quik« ist für Mac und für Windows verfügbar. Die Desktop-App bietet gegenüber der mobilen Version zusätzliche Funktionen, die sich die Verarbeitungsleistung und Bildschirmgröße eines Desktop-Computers zunutze machen.
Die Bewegtbild-Stabilisierung der Hero13 Black ist auch bei der neuen GoPro sensationell gut. Fahrrad und Action-Cam schweben nur so über den Waldweg - es hat den Anschein, als würde das Velo fliegen und nicht mehr fahren. Abrupte Manöver, bei denen es im realen Ritt den Lenker ordentlich durchgeschüttelt hat, gibt es im Video nicht. Die GoPro bügelt alles weg, was die Bildruhe in irgendeiner Weise stört. Respekt, das ist wirklich großes Kino! Farblich überzeugen die Aufnahmen ebenfalls.
Im Vergleich zur Hero12 Black hat die Hero13 Black bei der Akkulaufzeit definitiv zugelegt. Das Hitzeproblem, das die Hero10 Black bei hohen Auflösungen noch hatte, ist behoben.
Die GoPro »Quik«-App gibt es kostenlos für die Betriebssysteme iOS und Android. Sie ermöglicht nicht nur das Importieren von Videos und Fotos, sondern auch eine umfängliche, aber trotzdem unkomplizierte Bedienung des Mini-Camcorders. Über die Anwendung kann man unter anderem Aufnahmen starten, die Auflösung anpassen sowie die Videostabilisierung aktivieren.
Alternativen zur GoPro
Im CHIP-Testlabor haben wir empfehlenswerte und beliebte Actioncams einem standardisierten Test unterzogen, darunter alle aktuell erhältlichen GoPro-Modelle, aber auch Alternativen von DJI und Insta360 sowie zum Vergleich sehr günstige Modelle. Welches Modell für Sie das richtige ist, hängt nicht nur von der Platzierung ab, sondern auch Ihrem Budget und dem Einsatzzweck, etwa als Helmkamera.
Die Insta360 Ace Pro hat im CHIP Test zunächst verblüfft und dann voll überzeugt: Das auffälligste Feature ist der Touchscreen auf der Rückseite, der für Vlogs und Selfies nach vorne geklappt werden kann, um sich gut im Vorschaubild zu haben. Des weiteren trumpft die Insta360 Ace Pro mit einem 48-Megapixel-Sensor auf, der Videos mit bis zu 8K Auflösung aufnimmt.
Die DJI Osmo Pocket 3 ist eine recht ungewöhnliche Kamera: Sie hängt in einem Gimbal mit Handgriff, der mit Display und Bedientasten ausgestattet ist. Im CHIP Testcenter hat die kleine Kamera mit dem großen 1-Zoll-Sensor beeindruckende Leistungen erbracht. Die 4K-Videos überzeugen mit exzellenter Schärfe, minimalem Bildrauschen und lebendigen, natürlichen Farben.
Für Extremsportler, die aus der Ich-Perspektive (POV) filmen wollen, kann die GoPro Hero 11 Mini also eine überlegenswerte Variante sein. Allerdings ist die GoPro Hero 11 Mini mit ganzen 155 Gramm kaum leichter als das "große" Modell Hero 11 Black. Die Videoqualität der Hero 11 Mini steht der Hero 11 Black kaum nach, aber leider ist die Akkuleistung genauso schwach.
Worauf Sie beim Kauf einer Helmkamera achten sollten
Den speziell abgedichteten Gehäusen machen Stöße und Wasserspritzer nichts aus, und auch gegen Schmutzpartikel wie umherfliegenden Sand, der in die kleinsten Ritzen eindringen kann, sind die kleinen, aber hochauflösenden Videokameras gewappnet. Dank ihrer kompakten und robusten Bauweise können sie mit speziellen Halterungen an Lenkstangen, Helmen, Drohnen oder Gurten befestigt werden. Für anspruchsvollere Einsätze, wie beispielsweise beim Tauchen, stehen zusätzlich Schutzhüllen zur Verfügung.
Die Kehrseite der Medaille: In Helmkameras hat nur ein relativ kleiner Bildsensor Platz. Dadurch sind der Bildqualität Grenzen gesetzt, vor allem bei wenig Licht wie in der Dämmerung oder schlecht ausgeleuchteten Innenräumen. Die kleinen Abmessungen wirken sich auch auf den Bildlook aus: Die Schärfentiefe einer Actioncam erstreckt sich über einen Großteil des Motivs, ein „Spiel mit der Schärfe“ lässt sich so nicht realisieren. Aber immerhin fallen damit auch Fehlfokussierungen nicht so schnell auf.
Full-HD ist von gestern, selbst günstige Helmkameras für unter 100 Euro werben inzwischen mit einer Auflösung von 4K. Das bedeutet, dass die selbst gefilmten Videos auf einem 4K-Monitor oder -Fernseher ohne Skalierung wiedergegeben werden können. GoPro und andere Hersteller arbeiten mindestens mit einer Sensorauflösung von 4.000 x 3.000 Pixeln und können vor allem in vertikaler Hinsicht deutlich mehr Schärfe bieten.
Bildrate (Framerate)
Für eine Actioncam ist die Bildrate (Framerate) eine genauso wichtige Kennzahl wie die Auflösung. Die Bildrate gibt an, wie viele Einzelbilder die Kamera pro Sekunde Video aufnehmen kann. Für schnelle Bewegungen reicht das allerdings oft nicht aus, die Bilder wirken dann irgendwie unscharf oder auch ruckelig.
Bildstabilisator
Leider übertragen sich so alle größeren Bewegungen und auch kleinere Vibrationen direkt auf die Kamera, was zur Folge hat, dass die Aufnahme sehr unruhig wirkt und bei empfindsamen Mitmenschen sogar ein flaues Gefühl in der Magengegend auslösen kann. Deshalb ist der Bildstabilisator so wichtig: Er gleicht die Ruckler und Vibrationen aus und sorgt für ein deutlich ruhigeres und damit professionelleres Bild. Es gibt einige wenige Mini-Kameras mit optischer Bildstabilisation, die allermeisten Modelle arbeiten jedoch mit einer elektronischen Stabilisierung. Diese beruhigt den Bildausschnitt schon während der Aufnahme, die Videos wirken wie mit einem Gimbal gefilmt. Bildstabilisatoren werden von Kamera-Generation zu Generation weiterentwickelt, für einen effektiven Bildstabilisator lohnt es sich also, stets zum neuesten Modell zu greifen.
Wasserdichtigkeit
Wer also im strömenden Regen oder beim Wildwasser-Raften filmen möchte, muss keine besonderen Schutzmaßnahmen für die Kamera ergreifen. Auch Schnorcheln ist kein Problem, denn die allermeisten Actioncams halten den Wasserdruck bis zu sechs Metern, oft auch bis zu neun Metern Tiefe stand. Wichtig ist lediglich, dass Kamera und auch eventuelles Zubehör nach dem Einsatz mit sauberem Wasser gespült wird. Das gilt vor allem bei aggressivem Salzwasser. Für ernsthafte Tauchgänge empfiehlt sich jedoch ein separates Unterwasser-Gehäuse.
GoPro-Klebehalterung Vergleich
Hier ist eine Übersicht über einige GoPro-Klebehalterungen im Vergleich:
| Modell | Haftung | Anwendung/Eignung | Inhalt | Vorteile |
|---|---|---|---|---|
| Sametop Klebehalterung | Besonders gute Klebekraft | Gebogene und flache Halterung, geeignet für GoPro Hero 9, 8, 7, 6, 5, 4, Session, 3+, 3, 2, 1, Hero (2018) | 6 Klebehalterungen (3 flach, 3 gebogen) | Flache und gebogene Klebepads, besonders langlebig |
| Yhtsport Klebebefestigung | Gute Klebekraft | GoPro, DJI OSMO Action, YI Action Camera und weitere | 14 Klebehalterungen (7 gebogen, 7 flach), Stativschraubadapter, J-Basis, Befestigungsclip | Flache und gebogene Klebepads, vielseitig einsetzbar, wasserdicht |
| Shoot Klebebefestigung | Gute Klebekraft | GoPro Hero 9, 8, 7 (2018), 6, 5, 4 Hero-Session Akaso Apeman Victure und andere Actionkameras | 24 Klebehalterungen (12 gebogen, 12 flach), 2 Surfboardhalterungen, 2 Klebstoffanker | Umfangreiches Set, flache und gebogene Klebepads, besonders langlebig |
| Hsu Klebepad Set | Besonders gute Klebekraft | GoPro Hero 9, Hero 8, Hero 7, Hero 6, Hero 5 Schwarz u. v. ⌀ 3,5 cm | 12 Klebehalterungen (6 flach, 6 gebogen), 2 Kamera-Haltehalterungen, 2 Montagekleber | Inklusive Sicherheitsleine, besonders langlebig |
| Baxcdyswe 774351573710 | Besonders gute Klebekraft | 4,5 x 3,5 x 0,2 cm | 8 x gebogene Klebehalterung, 4 x flache Klebehalterung | Für alle GoPro-Kameras geeignet, umfangreiches Set, flache und gebogene Klebepads |
| Vimake GPF3M-8P | Besonders gute Klebekraft | 15 x 10 x 2 cm | 16 Klebehalterungen (8 gebogen, 8 flach) | Vielseitig einsetzbar, hohe Klebekraft, auch mit flacher Halterung erhältlich |
| Goliton Surf Mountts Pack | Besonders gute Klebekraft | 5 x 4 x 4,6 cm | 2 Aktivitätsbasishalterungen, 2 Schraubstangen | Inklusive Sicherheitsleine, besonders langlebig, flache und gebogene Klebepads |
Handyhalter fürs Motorrad im Test
Fahren nach Karten war gestern. Heute spüren Biker:innen mit Navigationssoftware den schönsten Kurven und höchsten Pässen nach. Dazu braucht man einen Handyhalter fürs Motorrad. Wir haben sie getestet.
Testsieger: SP Connect Moto Bundle
Der Testsieger kommt von SP Connect und versüßt das Leben schon bei der Montage: In den drei Schachteln, in denen das kostspielige Trio aus Halter, Handyhülle und optionalem Vibrationsdämpfer versendet wird, steckt auch ein Beutel Gummibärchen. Daneben gibt es hochwertige Frästeile, die auch ein Premium-Bike nicht entstellen, einen großen Verstellbereich und eine wirksame Vibrationsdämpfung.
Auch sind nicht für alle marktgängigen Smartphones die notwendigen passgenauen Hüllen erhältlich, und das Fixieren des Handys mit einer Vierteldrehung verlangt nach ein bisschen Gewöhnung und Fingerfertigkeit. Dafür ließ der SP Connect das iPhone im Test auch bei Vollgas nicht aus den Klauen.
Preis-Leistungssieger: Moggam Motorrad-Handyhalter
Die zweite Stufe des Siegerpodests erklimmt der unscheinbare Moggam-Handyhalter. Er sieht zwar weniger wertig aus als der Testsieger, überzeugt aber mit grundsolider Materialqualität und einem integrierten Dämpfer, der Vibrationen auf ein geringes Maß reduziert. Außerdem kann man ihn nicht nur am Lenkerrohr, sondern dank eines mitgelieferten Auslegers auch am Rückspiegel montieren.
Der Moggam nimmt das Handy nur von drei Seiten in die Zange. Das aber tut er mit seinem seitlichen Klemmhebel so energisch, dass man das Smartphone auch im Querformat nutzen kann.
Sehr empfehlenswert: Quad Lock Handlebar Mount Pro
Unter Biker:innen gelten die Handyhalter von Quad Lock fast schon als Institution. Wer das beste und schönste für Maschine und Smartphone verlangt, greift gerne zu den kostspieligen, aber hochwertig verarbeiteten Handyhaltern mit dem charakteristischen blauen Entsperrhebel.
Mit dem optionalen Dämpfer absorbiert er Vibrationen hingegen so souverän, dass das Smartphone auch auf der als Autobahn A3 getarnten Hardcore-Rüttelpiste nicht herunterfiel.
Ergebnisse der Top 3
| Produkt | Funktionalität (50) | Qualität (20) | Sicherheit (20) | Nachhaltigkeit (10) | Gesamtpunkte (100) | Bewertung | Prädikat |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SP Connect Moto Bundle | 33 | 19 | 20 | 10 | 82 | Gut | Testsieger |
| Moggam Motorrad-Handyhalter | 33 | 15 | 20 | 10 | 78 | Gut | Preis-Leistungssieger |
| Quad Lock Handlebar Mount Pro | 31 | 18 | 18 | 10 | 77 | Gut |
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