Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.
Was macht der ADFC?
- Interessenvertretung der Radfahrer
- Förderung des Radverkehrs
- Politisches Engagement
ADFC Lüdinghausen: Engagiert vor Ort
Die ADFC-Ortsgruppe Lüdinghausen ist eine der ältesten Ortsgruppen im ADFC Kreisverband Münsterland e.V. und hat mit ihrem vielfältigen Programm einen festen Namen und guten Klang in und um Lüdinghausen.
Gegründet wurde die OG 1989 von Lothar Kostrzewa-Kock. Neben den Radtouren, die als Medium zur Bekanntmachung des ADFC dienten, wurden im Laufe der Jahre viele Aktivitäten zur Förderung des Radverkehres in Lüdinghausen gemacht: Teilnahme an Verkehrssicherheitstagen, Touren in den Lüdinghauser Gesundheitswochen, eine Radwege-Mängelkartenaktion, Infostände, ein Radreise-Seminar, Diavorträge.
Im Jahr 2010 wurde eine Fachgruppe Radverkehr gegründet, die sich vorwiegend mit aktuellen Themen zur Verbesserung des Radverkehrs in Lüdinghausen befaßt. Seither konnten in Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Stadt Lüdinghausen viele Poller, Sperren und Wegemängel radfahrfreundlich verändert werden.
Die OG verfügt heute über einem bewährten Aktivenstamm von 20 Personen. Diese vielfältigen Aktivitäten führten dazu, dass im Jahre 2018 das 200. Mitglied begrüßt werden konnte. Aktuell hat der ADFC Lüdinghausen über 300 Mitglieder.
Ziele der Fachgruppe Radverkehr
- Gleichberechtigung von zu Fuß gehende, Radfahrende und motorisierte Verkehrsteilnehmer*innen
- Radverkehr muss einfach und sicher für Alle stattfinden können
- Verringerung von Hindernissen und Problemstellen auf Radwegen
- Klimafreundlicher Verkehr in Lüdinghausen
Unsere Erfolge
- Beitritt der Stadt Lüdinghausen zur AGFS
- Regelmäßige Gesprächsrunden mit der Stadt Lüdinghausen
- Abbau von Pollern und Umlaufsperren in Lüdinghausen
- Beseitigung von Radwegemängeln
- Projekte zur Förderung des Radverkehrs
Radtourenprogramm des ADFC Lüdinghausen
Der ADFC bietet ein umfangreiches Tourenangebot. Hier finden Sie geführte Halbtages-, Tages- und Mehrtagestouren des ADFC Lüdinghausen. Im Tourenprogramm, das wir jedes Jahr im Frühjahr veröffentlichen, finden Sie mehrere hundert Angebote an geführten Radtouren aller ADFC Ortsgruppen im Münsterland.
Ob Sie sich in der Gruppe oder individuell bewegen wollen, wir haben das passende Angebot aus dem Münsterland. Hier kann das komplette Programm im pdf-Format heruntergeladen werden. Bitte beachten Sie wegen möglicher Änderungen nach Drucklegung unbedingt die Veröffentlichungen im Tourenportal.
Teilnehmen kann jeder. Eine Mitgliedschaft im ADFC ist nicht erforderlich. Die Touren starten in der Regel direkt in Lüdinghausen.
Arten von Radtouren
- Feierabendtouren
- Halbtages- und Tagestouren
- Mehrtagestouren
Wöchentliche Feierabendtouren rund um Lüdinghausen
Wer am Feierabend gerne zwei Stunden mit anderen Radlern fahren möchte, hat von April bis September in Lüdinghausen Gelegenheit dazu. Ziel der Fahrten sind Entspannung und Ausgleich durch gesunde Bewegung an frischer Luft in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten. An Feiertagen werden keine Feierabendtouren durchgeführt. Treffpunkt: Marktplatz Lüdinghausen
- Montagstouren - ca. 32 - 35 km
- Mittwochs - Pättkestour - ca.25 km
- Donnerstags - Flotte Tour - ca. 50 km
Darüber hinaus haben wir geführte Halbtages-, Tages- und Mehrtagestouren im Programm. Neue Tourenleiter zur Verstärkung unseres Teams sind herzlich willkommen! Sprechen Sie uns an.
ADFC-Mitgliedschaft: Ihre Vorteile
Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür - auch Dank Ihrer Mitgliedschaft - nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen.
Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben.
Weitere Informationen und Angebote des ADFC
Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich.
Der ADFC bietet hier verschiedene Veröffentlichungen. Neben touristischen Broschüren wie „Deutschland per Rad entdecken“ und „Radurlaub“ gehört auch das beliebte Mitgliedermagazin „Radwelt“ dazu, das alle zwei Monate über aktuelle Verbraucherthemen und politische Entwicklungen informiert. Des Weiteren finden Sie im Bereich Publikationen den ADFC-Jahresbericht und das Verkehrspolitische Programm.
ADFC Publikationen
- Deutschland per Rad entdecken
- Radurlaub
- Radwelt Magazin
- ADFC-Jahresbericht
- Verkehrspolitisches Programm
Sicher Radfahren: Was Sie beachten sollten
Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone - deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.
Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.
Verkehrssicherheit: Ihr Fahrrad muss ausgestattet sein
Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen.
Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben.
Pedelecs und E-Bikes: Was ist der Unterschied?
Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter.
Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben.
Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle.
Lüdinghausen: Ein Paradies für Radfahrer
Lüdinghausen hat bei Radfahrerinnen und Radfahrern einen hervorragenden Ruf. Unvergleichlich sind die ganz unterschiedlichen Möglichkeiten. Fans von Schlössern und Burgen zieht es zum Schloss Nordkirchen oder in Richtung Schloss Westerwinkel. Naturinteressierte besuchen den Rosengarten Seppenrade mit seiner herrlichen Blütenpracht oder starten gleich zu den Seen rund um Haltern und Dülmen.
Kaum Steigungen, gut ausgebaute Radwege abseits der Verkehrsströme und der schöne Ortskern mit der Burg Lüdinghausen und der Burg Vischering machen Lüdinghausen zu einem herausragenden Ziel für einen Radurlaub. Lüdinghausen liegt am Knotenpunkt 99. Der Ortsteil Seppenrade liegt am Knotenpunkt 58.
4.500 km ausgeschilderte Radwege durchziehen das Münsterland. Über das praktische Knotenpunktsystem lässt sich auch Lüdinghausen erreichen. Mit dem Knotenpunktsystem kannst du ganz einfach deine Lieblingsroute mit ein paar Zahlen zusammenstellen.
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