Airtag Alternativen für Android-Geräte und Fahrräder

Für Android gibt es mehrere AirTag-Alternativen, die mit unterschiedlichen Vorzügen punkten. Auch für Android-Geräte gibt es AirTag-Alternativen. Die Konkurrenz ist groß.

Die besten AirTag-Alternativen für Android

Lernen Sie die fünf besten AirTag-Alternativen für Android-Geräte kennen. Die besten fünf stellen wir Ihnen hier vor:

  • Tile Mate: Dies ist der größte Konkurrent des Apple AirTags. Tile Mate ist kompatibel mit iOS und Android.
  • Samsung Galaxy SmartTag 2: Dieser Tracker wurde speziell für Samsung Galaxy Smartphones entwickelt und hat eine Reichweite von 120 Metern.
  • Pebblebee Tag for Android: Dieses Tool bietet wiederaufladbare Batterien und ist in verschiedenen Größen erhältlich, einschließlich einer besonders kompakten Version.
  • Chipolo ONE Spot: Ursprünglich wurde Chipolo ONE Spot für iOS entwickelt, ist aber nun auch mit dem Google Find My Device Netzwerk kompatibel.

Hauptkonkurrent Tile Mate punktet mit vielen Vorteilen

In diesem Kapitel schauen wir uns den aktuell größten Konkurrenten von Apple AirTag, den Tile Mate, genauer an. Dabei wird deutlich: Die Android-Alternative bietet mehrere Vorteile:

  • Größere Bluetooth-Reichweite: Der Tile Mate hat eine Reichweite von bis zu 76 Metern, während der AirTag nur 30-33 Fuß (ca.

GPS-Tracker als Fahrradsicherung

Ein Fahrraddiebstahl tut weh - finanziell und emotional. Besonders bei teuren Fahrrädern wird daher eine neue Form der Sicherung populär: GPS-Tracker versprechen eine Chance darauf, gestohlene Räder zurückzubekommen.

Diebstahlstatistik und steigende Kosten

Die Zahl der Fahrraddiebstähle verändert sich seit Jahren nur leicht. Die Aufklärungsquote der gemeldeten Diebstähle liegt ebenfalls recht konstant bei unter zehn Prozent. Einmal gestohlen, ist die Chance, das Rad zurückzubekommen, also ziemlich gering.

Eine Zahl steigt jedoch: Die Summe, die Versicherungen als Ersatz für versicherte und gestohlene Fahrräder bezahlen müssen: 2022 lag diese Summe bei 140 Millionen Euro, 2021 waren es noch 110 Millionen.

Funktionsweise von GPS-Trackern

Ein GPS-Tracker kann durch einen GPS-Sensor von Satelliten geortet werden. Er ist mit einer SIM-Karte ausgerüstet und mit dem Mobilfunknetz verbunden. Darüber werden die Standortdaten an das Smartphone geschickt, das per App anzeigt, wo sich das Rad befindet. Wie bei einem Handy-Vertrag ist dafür ein zusätzlicher Betrag fällig.

Bei einigen Trackern ist die Gebühr für eine gewisse Zeit im Kaufpreis enthalten. Danach entstehen aber laufende Kosten, die sich üblicherweise unter zehn Euro pro Monat bewegen. Insgesamt ist es kein billiges Vergnügen, sein Fahrrad zu tracken: In der Anschaffung können die Tracker über 200 Euro kosten, plus die anfallenden monatlichen Kosten.

Datenübertragung und 2G-Netz

Die Datenübertragung erfolgt über das normale Mobilfunknetz, manche Geräte nutzen aber auch das 2G-Netz. Das ist zwar technisch veraltet, wird aber für viele Anwendungen des Internet of Things (IoT) genutzt. IoT ist die Verbindung des Internets mit Geräten. Das kann der Kühlschrank sein, der eine Warnung aufs Smartphone schickt, weil der Joghurt zur Neige geht, oder eben ein GPS-Tracker.

Da die Kommunikation zwischen Tracker und Smartphone nur wenige Daten benötigt, reicht das 2G-Netz aus. Zudem ist es stromsparend, was gerade bei Geräten mit Akku ein Vorteil ist. Dafür senden diese Tracker häufig auch nur in größeren Abständen ihre Position, zum Beispiel jede Minute.

Damit lässt sich ein gestohlenes Rad in Bewegung nicht genau verfolgen. Dem 2G-Netz droht aber die Abschaltung: Zwar wird es in Deutschland noch viel genutzt, in einigen Nachbarländern ist es jedoch bereits abgeschaltet oder steht kurz davor. Dort sind die Tracker also wirkungslos.

Stromversorgung

Tracker für Elektrofahrräder nutzen meist deren Akkus. Die werden ohnehin regelmäßig aufgeladen, so ist eine ständige Stromversorgung gesichert. Praktisch ist es, wenn dazu noch ein Akku im Tracker selbst verbaut ist, der den Sender für eine gewisse Zeit versorgen kann, sollte der Elektrorad-Akku entnommen worden sein.

Bei Geräten für herkömmliche Fahrräder muss die Batterie regelmäßig aufgeladen werden. Wird das versäumt, ist das Gerät wirkungslos. Der Nabendynamo kann bei manchen Geräten ebenfalls als Stromversorger dienen und den Akku während der Fahrt aufladen. Höchstens bei langer Standzeit könnte dem Tracker der Strom ausgehen.

Alternative zu GPS: Apple AirTag

Eine Alternative zu GPS-Trackern ist der Apple AirTag, ein münzgroßer Sender, der auch am Fahrrad untergebracht werden kann. Er wird nicht über GPS geortet, sondern über Apple-Geräte in der Nähe. Der Nachteil ist, dass dort, wo keine oder wenige Apple-Geräte in der Nähe sind, keine oder nur eine ungenaue Ortung möglich ist.

Einbau von GPS-Trackern

GPS-Tracker lassen sich gut im Gehäuse von Mittelmotoren unterbringen. Der sinnvollste Ort, GPS-Sender an einem Elektrorad unterzubringen, ist das Motorgehäuse. Dort ist der Anschluss an den Akku einfach möglich und er ist gut versteckt. Selbst wenn Langfinger vermuten oder wissen, dass sich dort ein Tracker befindet, ist er nicht ohne Weiteres zu entfernen.

Erledigt wird die Montage meist von Fachwerkstätten. Allerdings muss das Gerät mit dem Motor kompatibel sein. Bei den gängigen Motoren ist das kein Problem, wer aber einen weniger verbreiteten Antrieb nutzt, muss möglicherweise auf diese Möglichkeit verzichten.

Akkubetriebene GPS-Tracker gibt es als Rücklicht oder Rahmenschloss, andere sind im Lenker, im Steuerrohr oder in der Sattelstütze versteckt. Es müssen auch keine fahrradspezifischen Tracker genutzt werden, nur muss man dann eine Lösung finden, das Gerät am Fahrrad unterzubringen.

Manche der Tracker sind leicht zu entfernen und für versierte Dieb:innen daher kein großes Hindernis. Gut versteckte Modelle, die zudem nur mit Spezialwerkzeug entfernt werden können, sind daher vorzuziehen.

Zusätzliche Services

Das Angebot der Hersteller geht häufig über die einfache Ortung des Rades hinaus. Es gibt Kombinationsangebote mit Fahrradversicherungen, die Preisvorteile gegenüber einfachen Versicherungen bieten.

ADAC Tipps für Verbraucher

  • Fahrrad sicher abschließen, am besten an einem festen Gegenstand
  • Alle Daten zum Fahrrad griffbereit haben, zum Beispiel in einem Fahrradpass
  • GPS-Tracker mit SIM-Karte ist ein sinnvoller Diebstahlschutz
  • Die Montage des Trackers kann Laien teilweise überfordern
  • E-Bike-Akku beim Abstellen des Rads herausnehmen - teure Komponente
  • Risiko der Einstellung von Services - Tracker dann unbrauchbar (siehe VanMoof)
  • Folgekosten (z.B. SIM-Karten) beachten

Bekannte GPS-Tracker für Fahrräder

Hier sind einige bekannte GPS-Tracker für Fahrräder, die auf dem Markt erhältlich sind:

  • Knog Scout: Ein dezentes Sicherheits-Gadget, das in Apples "Wo ist"-System eingebunden werden kann.
  • Alterlock: Ein GPS-Tracker, der per App verbunden wird und bei Bewegung einen Alarm auslöst.
  • BikeTrax: Speziell für E-Bikes entwickelt, wird unsichtbar im Motor integriert.
  • fahrradfinden: Ein flexibler Tracker, der sich leicht in die Dropbar schieben lässt und eine integrierte Versicherung bietet.
  • Apple Airtag: Lässt sich mit diversen Halterungen an vielen unscheinbaren Stellen befestigen und mit der „Wo ist“-App lokalisieren.
  • I LOCK IT mit GPS Live Tracking: Ein Rahmenschloss mit integriertem GPS-Tracker, das per App bedient wird und einen lauten Alarm auslöst.
  • Eufy Security SmartTrack Link: Eine günstige Alternative zu Apples AirTags, die sich in Apples "Wo ist"-Netzwerk einbinden lässt.
  • SBS E-Go Fahrradreflektor hinten mit integriertem Tracker: Ein Reflektor mit integriertem Apple "Wo ist" kompatiblen Tracker.

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