Giant E-Bike im Test: Leistung, Reichweite und Komfort

Giant gehört zu den führenden E-Bike Herstellern weltweit und überzeugt seit Jahren mit innovativen und qualitativ hochwertigen Produkten. Das E-Bike Sortiment von Giant bietet für jeden Fahrer das optimale Rad. Zahlreiche neue Modelle prägen Jahr für Jahr das E-Bike Sortiment von Giant.

Giant Trance X Advanced E+ Elite V2: Full-Power mit kompaktem Akku

Vor etwa eineinhalb Jahren hat Giant mit dem ersten Trans X Advanced E+ einen echten Trend gesetzt: Ein Full-Power-Motor kombiniert mit einem kompakten Akku, der das Gesamtgewicht auf unter 20 kg drückt. Auch Giant hält mit Version 2 dieses Bikes an dem Konzept mit viel Power und wenig Gewicht fest, hat aber einige Verbesserungen vorgenommen.

Motor und Fahrgefühl

Das Trance X Advanced E+ Elite V2 wird von dem neuen Giant Sync Drive Pro 2 MG Motor angetrieben. Dieser Motor wiegt nur 2,6 kg und bietet ein maximales Drehmoment von 85 Nm. Er basiert auf Yamahas PW-XM-Motor, wurde jedoch von Giant mit eigener Sensorik und maßgeschneiderten Bedienelementen ausgestattet. Ein Display hat das Bike ab Werk nicht. Der Motor reagiert auf jede kleine Bewegung am Pedal, was zu einem sehr sportlichen, manchmal aber auch ungestümen Fahrgefühl führt.

Besonders in steilen Anstiegen oder schnellen Trail-Passagen könnte man sich hier manchmal auch etwas mehr Feingefühl wünschen. Motoren wie der Bosch CX Gen 5 haben das und haben im Gelände auch ein Quäntchen mehr Power.

Akku und Reichweite

Das TransX Advanced E+ Elite V2 ist mit einem fest integrierten 400-Wh-Akku im Unterrohr ausgestattet. Der Akku lässt sich mit einem optionalen Range Extender auf 600 Wh erweitern. Dank dem kompakten, fest verbauten Akku bleibt das Gewicht des Bikes bei 19,9 Kilo ohne Pedale - ein guter Wert für ein Full-Power-Bike mit 85 Nm Drehmoment.

Dass ein kleiner Akku und viel Motorleistung nicht zu Spitzenwerten in der Reichweite führen, ist klar. In der vollen Unterstützungsstufe schafft man gut 1000 Höhenmeter mit diesem Setup. Das ist nicht die Welt. Wer lange Touren in den Alpen plant, stößt hier an ein Limit. Für die schnelle Feierabendrunde zu Hause ist das kein Problem. Auch mit einer geringeren Unterstützungsstufe lässt sich die Reichweite erhöhen.

Fahrwerk und Geometrie

Das Trans X Advanced E+ Elite V2 ist mit einem Fox Factory-Fahrwerk ausgestattet. Mit nur 150 mm Federweg vorne und 140 mm hinten bleibt das Bike auf der sportlichen Seite. Auf knackigen Trails will es präzise gelenkt werden. Ein Sofa zum Draufsetzen und Trail-runterrollen ist das Giant nicht. Der progressive Hinterbau dürfte ambitionierten Bikern aber gut gefallen.

Die Geometrie des Bikes passt zum sportlichen Ansatz. Mit einem flachen Lenkwinkel und einem langen Reach gibt sich Giant hier trendbewusst. Auch wenn es schnell wird, bleibt das Giant auf der laufruhigen Seite. Wir hatten mit dem Bike Spaß auf den rauen Trails von Finale Ligure, haben aber auch festgestellt, dass es mit 150 mm Federweg an der Gabel kein Ballerbolide ist.

Ausstattung und Preis

Das Testmodell ist mit einer elektronischen Sram Eagle Transmission Test ausgestattet. Besonders bei Gangwechseln unter Volllast zückt diese ihren Joker gegenüber anderen Schaltungen. Insgesamt muss man sagen, dass für 6999 € die Ausstattung mit Carbonfelgen, Factory-Fahrwerk und elektronischer Schaltung wirklich gut dasteht. Die Sram Code R-Bremsen bieten ausreichend Leistung, sind aber kein Wurfanker. Giant weiß das mit großen Bremsscheiben aber gut zu kaschieren.

Unser Testbike gibt es aktuell auch mit anderen Ausstattungen zu extrem guten Preisen. Rahmen, Motor und Akku bleiben dabei jeweils immer gleich. Das Konzept eines leichten Full-Power-EMTBs fährt sich auf dem Singletrail genial. Giant liefert für unter 7000 € zudem eine sehr gute Ausstattung.

Aber mit dem kleinen 400-Wh-Akku dürfte die knapp bemessene Reichweite für viele Biker ein K.-O.-Kriterium darstellen. Selbst mit Range Extender hat man hier eine klare Einschränkung gegenüber anderen Bikes.

Giant AnyTour X E+: Komfort und Kontrolle für abenteuerlustige E-Biker

Der neue GIANT AnyTour X E+ Offroad-Tiefeinsteiger richtet sich an ein breites Publikum abenteuerlustiger E-Biker und verspricht Komfort und Kontrolle. Das Trekking-E-Bike wurde "fast überall und zu fast jeder Tageszeit" getestet.

Rahmen und Design

Zumindest auf den ersten Blick ist das AnyTour X E+ ein klassischer Offroad-Tiefeinsteiger aus Alu. Nur die Front ist gefedert, der Hinterbau ist starr. Es rollt auf 27,5″-Laufrädern und verfügt über 100 mm Federweg an der Front.

Der Rahmen des AnyTour X wird in mehreren unterschiedlichen Verfahren in Form gebracht, um Design, Funktionalität und Robustheit unter einen Hut zu bringen. Das doppelwandige Unterrohr entsteht im Alu-Extrusionsverfahren. Die mehrwandige Struktur dient nicht nur der Stabilität, sondern wird gleichzeitig als Kabelkanal für die Leitungen genutzt, die durch den Steuersatz in den Rahmen verlaufen.

Motor und Akku

Zum Einsatz kommt ein hauseigenes GIANT SyncDrive-Motorsystem mit unterschiedlichen Akkukapazitäten und Motoren, je nach Ausstattungsvariante. In den höheren Ausstattungsvarianten E+ 0 und E+ 1 kommt in Serie der Spitzenprädator von GIANT, der SyncDrive Pro2-Motor mit 85 Nm Drehmoment zum Einsatz. Der SyncDrive Pro2-Motor stellt genug Kraft zur Verfügung, um ein vollbeladenes AnyTour samt Hundeanhänger einen Anstieg hochzuschieben.

Die GIANT-Akkus fallen vergleichsweise voluminös aus. Das liegt daran, dass alle Zellen im Inneren per Kunstoffhalterung voneinander getrennt werden. Sollte durch einen Unfall eine Zelle zu Schaden kommen und sich erhitzen, schmilzt die Kunststofftrennung und isoliert die beschädigte von den restlichen Zellen - so die Idee von GIANT.

Display und Bedienelemente

Für die Kontrolle und Informationswiedergabe des Motorsystems kommt die Kombi aus GIANT RideDash Evo-Displays und RideControl Ergo 2-Remote zum Einsatz. Das Display ist schön auf dem Vorbau integriert und zeigt die üblichen Verdächtigen wie Geschwindigkeit, Akkustand in Prozent, Restreichweite usw … an. Hat man das Smartphone zur Hand, kann man sich noch Navipfeile auf dem Display anzeigen lassen. Ein neues Feature ist die Integration der Enviolo Trekking AUTOMATIQ-Steuerung im Display.

Fahrkomfort und Handling

Aufsteigen auf das AnyTour wird dank des tiefen Durchstiegs zum Kinderspiel, an seiner tiefsten Stelle misst er eine Höhe von gerade mal 40 cm. Dadurch sitzt man auf dem Trekking E-Bike in einer aufrechten und für den Rücken sehr entspannten Sitzposition. Es lastet wenig Druck auf den Händen und durch die aufrechte Körperhaltung hat man einen guten Rundumblick.

Geht es über schlecht befestigte Waldwege Richtung Horizont, macht sich die Kombi aus gefederter Sattelstütze, der SR Suntour MOBIE34-Federgabel mit 100 mm Federweg und den Schwalbe Smart Sam-Reifen mit 2,25″ Durchmesser bezahlt. Das AnyTour X E+ 0 federt feine Unebenheiten weg und überrollt sehr fahrstabil auch vereinzelte Wurzeln oder aufgerissene Schlaglöcher. Auf Schotterstraßen liefern Fahrwerk und Reifen ebenfalls gute Traktion.

Ausstattung und Preis

Das neue GIANT AnyTour X E+ erscheint in vier Ausstattungsvarianten und vier Größen. Die Größen S, M, L und XL sollen Körpergrößen von 1,54 m bis 2,06 m abdecken. Das Einstiegsmodell AnyTour X E+ 3 fängt bei 3.699 € an. Unser top ausgestattetes Testbike, das GIANT AnyTour X E+ 0, wird mit 5.699 € in eurer (Abenteuer-)Reisekostenabrechnung aufgeführt.

Die Ausstattungsvarianten steigen in umgekehrter numerischer Reihenfolge auf. Das Einstiegsmodell AnyTour X E+ 3 fängt bei 3.699 €. Es teilt sich mit dem Modell E+ 2 für 4.199 € den etwas leistungsschwächeren SyncDrive Sport 2-Motor mit 75 Nm und ein EnergyPak-Akku mit 625 Wh Kapazität.

Das etwas günstigere E+ 1 nutzt zur Kraftübertragung eine 11-fach Shimano XT-LINKGLIDE-Kettenschaltung, während das E+ 0 auf eine GATES-Carbonriemen und eine stufenlose Enviolo Trekking AUTOMATIQ-Nabenschaltung mit Automatik-Modus setzt.

Das GIANT AnyTour X E+ ist ein gutmütiges Trekking E-Bike mit angenehmem Langstreckenkomfort und einer hochwertigen Ausstattung. Auch das Motorkonzept mit kraftvollem SyncDrive Pro2-Motor in Kombination mit dem wartungsarmen Riemen und der stufenlosen Nabenschaltung sorgt für entspannte Trips. Von Alltagsfahrten bis zum langen Trekkingausflug mit Gepäck und Hundeanhänger macht das AnyTour X E+ alles mit.

Giant Stormguard E+: Das SUV E-Bike für jedes Gelände?

Das GIANT Stormguard E+ ist ein super-wuchtiges SUV E-Bike. An dem 8.000 € teuren SUV E-Bike verbaut GIANT fast alles, was der Markt in diesem Segment und das eigene Sortiment hergibt. Der Range-Extender gehört zur Serienausstattung des von uns getesteten Top-Modells.

Rahmen und Design

Der bullige Alu-Rahmen ist in vier Größen von S-XL verfügbar, besitzt in allen Größen 100 mm Federweg in den Sprunggelenken und rollt auf 27,5” großen Mountainbike-Reifen. Mit 34,1 kg in Größe L ist es mit Abstand das schwerste Bike in unserem Testfeld.

Statt eines klassischen Hinterbaus hat GIANT für das Stormguard eine Hinterbauschwinge konzipiert - ähnlich wie bei einem Motorrad. Ein Vorteil der Schwingenkonstruktion: Der Riemenantrieb verläuft komplett darunter. Hat man erstmal 10.000 km drauf, die der Riemen laut GIANT durchhalten soll, kann man ihn einfach wechseln, ohne ein Rahmenschloss öffnen und den Riemen durchfädeln zu müssen.

Neben der Hinterradschwinge fällt noch der markant-riesige und frei schwebende Heckgepäckträger auf, der am Sattelrohr und nicht an der Schwinge befestigt ist. So werden Gepäckstücke vom Hinterrad entkoppelt und durch das Fahrwerk mitgefedert. Die breite Form garantiert, dass keine Taschen in die Speichen oder an den Riemen und die Bremsscheibe geraten. Die Oberseite besitzt zudem die praktische MIK-Aufnahme, wodurch Taschen innerhalb von Sekunden angeklippst werden können. Mit einer erlaubten Zuladung von 15 kg bleibt der Träger jedoch etwas hinter den anderen im Test zurück, besonders wenn man sich das maximal zulässige Gesamtgewicht von 156 kg des Stormguard vor Augen führt (das höchste im Testfeld).

Motor und Akku

Beim Motorsystem vertraut GIANT wie bei allen E-Bikes im Portfolio überwiegend auf sich selbst. Der GIANT SyncDrive Pro 2-Motor basiert auf einem Yamaha-Aggregat, ist aber von GIANT abgestimmt und liefert viel Power - vor allem im Power-Modus. Da reagiert das Kraftpaket bereits auf leichten Pedalkontakt und schiebt stark nach vorne.

Der Akku versteckt sich hinter einem werkzeuglos abnehmbaren Akku-Cover und wird von einem Schloss im Rahmen fixiert. Für die Entnahme muss man sich zwar etwas bücken, aber anders wäre eine Range-Extender-Aufnahme auf der Oberseite des Unterrohrs nicht realisierbar gewesen. Der Range-Extender sitzt sehr sicher auf einer eigenen Aufnahme und wird in den Ladeport über der Motoraufnahme eingesteckt, um den Hauptakku zu unterstützen. Will man den Hauptakku und den Range-Extender gleichzeitig aufladen, benötigt man auch zwei Ladegeräte.

Cockpit und Bedienelemente

Das GIANT-eigene Motorsystem macht auch vor dem Cockpit nicht halt, wobei der überladene GIANT-Lenker als einziges auch die Bezeichnung Cockpit verdient hat. Gut gelöst ist das RideDash EVO-Display, das formschön auf dem Vorbau integriert wurde. Es bietet nur eine geringe Informationsvielfalt, ohne zu überfordern, ist scharf wie ein japanisches Katana und kann sogar Richtungspfeile von der RideControl-App wiedergeben.

Fahrkomfort und Handling

Nimmt man auf dem Stormguard Platz, wird man in einer kompakten und aufrechten Körperhaltung positioniert. Für gewöhnlich würde man eine so entspannte Sitzposition eher einem komfort-orientierten Tiefeinsteiger zutrauen, doch das GIANT erweist sich als nochmals kompakter als das CONWAY oder Advanced im Testfeld.

Unterwegs stellt man fest, dass trotz der geringsten Federwegsreserven das FOX-Luftfahrwerk für hohen Fahrkomfort sorgt. Unterstützt wird es von den sehr voluminösen MAXXIS Rekon-Reifen mit 2,6” Breite. Zusammen mit dem Moustache stellt GIANT hier die dicksten Reifen im Testfeld, die nicht nur für eine bullige Optik sorgen, sondern durch ihre schiere Größe bereits feine und etwas gröbere Fahrbahnunebenheiten ausfiltern, bevor das FOX-Fahrwerk aktiv werden muss.

Ausstattung

Hier eine Übersicht über die Ausstattung des GIANT Stormguard E+ 1:

Komponente Details
Motor Giant SyncDrive Pro2 85 Nm
Akku EnergyPak Smart & Energy Pak Plus Range Extender 1.050 Wh
Display RideDash Evo
Federgabel FOX AWL 100 mm
Dämpfer FOX Float DPS 100 mm
Sattelstütze GIANT Contact Switch Vario 100 - 170 mm
Bremsen Shimano DEORE BR-M6120 203 mm
Schaltung Enviolo Automatiq HD 380%
Laufradsatz GIANT AM 27,5"
Reifen MAXXIS Rekon EXO 2,6"

Fazit

Das GIANT Stormguard E+ 1 vereint einen imposanten Auftritt mit hohem Langstreckenkomfort und relaxtem Fahrfeeling. Durch das hohe Gewicht und Komponenten wie die Automatikschaltung ist es für einen sportiven Einsatzzweck nicht geeignet, also nur ein Utility Vehicle und kein SUV E-Bike. In besonders schroffem Gelände kann es Fahranfänger überfordern, bei moderater Gangart ist es jedoch sehr gutmütig.

Giant Stance E+ EX: Das günstige SUV-Fully im Test

Wie bei vielen Herstellern basiert das SUV-Fully auch bei Giant auf einem E-MTB-Modell. Dem Trail- und Tourenfully Stance E+, das wir schon mehrfach ausführlich testen konnten. Dieses Bike wurde für 2023 neu aufgelegt, entsprechend zeitgemäß ist auch die Konstruktion der SUV-Modellausführung mit dem Kürzel EX.

Motor und Akku

Statt Giants Topmotor Syncdrive Pro II (85 Nm) muss das günstige Stance mit dem etwas einfacheren Syncdrive Sport II auskommen. Der bietet mit 75 Newtonmetern immer noch ein anständiges Drehmoment und schiebt das Bike kräftig an. In seinem Charakter gleicht der Sport II dem Pro II: Der Motor reagiert sehr direkt auf den Fahrerinput. Die volle Leistung setzt der Antrieb erst bei sportlichem Tritt frei.

Seine Energie bezieht der Giant-Motor aus einem Akku mit 625 Wattstunden, die Reichweite liegt damit in einem mittleren Bereich. Der Akku kann wie bei Giant üblich per Torx entsichert und dann nach vorne aus dem Unterrohr herausgeklappt werden. Gut gefällt uns die App, mit der man auch bei dem günstigeren Antrieb Unterstützung und Motorcharakteristik feintunen kann.

Geometrie

Mit langem Radstand, langen Kettenstreben und flachem Lenkwinkel bietet das Stance E+ moderne Trail-Maße und Laufruhe satt. Gerade im Gelände-Einsatz gefällt die für ein SUV recht tiefe Front und bringt genügend Druck für sportliche Fahrmanöver auf das Vorderrad. Das tiefe Tretlager begünstigt das Trail- und Kurven-Handling.

Ausstattung

Viele Anbauteile am Giant Stance E+ EX sind deswegen wenig glamurös, funktional gehen die ausgewählten Parts aber absolut in Ordnung.

Gabel / Dämpfer: SR Suntour XCR 34 Air / Raidon R
Schaltung: Shimano Deore Linkglide, 10fach
Bremsen: Tektro Orion 4P, 203/203 mm
Laufräder: Giant AM 30
Reifen: Maxxis Rekon Exo MaxxTerra , 29 x 2,4" / 27,5 x 2,4"
Besonderheiten: Giant-Rackit-Gepäckträger (15 kg), Giant-Recon-Scheinwerfer (150 lm), AXA-Rücklicht

Das Fahrwerk mit XCR 34 Air Gabel und Raidon Dämpfer kommt von Suntour, bewegt sich aber schon etwas oberhalb klassischer Einsteigerware. Mit Luftfedern lässt sich die Vorspannung unkompliziert auf das jeweilige Fahrergewicht einstellen, das Ansprechverhalten geht in Ordnung. Die Tektro-Bremse mit vier Kolben wirkt robust und standfest, brauchte nur in unseren Tests recht lang zum Einbremsen. Eine gute Wahl ist der Rekon-Reifen von Maxxis. Der bewährte Touren-Klassiker bietet gute Rolleigenschaften und passablem Grip im Gelände und dank 2,4 Zoll Breite auch einen guten Fahrkomfort.

Fahrverhalten

Zentrale Sitzposition, breiter Lenker, tiefes Cockpit: Auf Giants SUV sitzt man wie auf einem Mountainbike. Entsprechend souverän gibt sich das Giant im Gelände und erbt einige positive Eigenschaften seiner schutzblechlosen Brüder. Das Stance E+ EX klettert unkompliziert und ohne dabei je die Spur zu verlieren. Das Heck bietet eine gute Traktion, bergab schluckt das Fahrwerk auch gröbere Schläge.

Fazit

Insgesamt präsentiert sich das Giant ausgewogen. Es überzeugt im Alltag und kann, für ein SUV, auch im Gelände punkten. Die Reichweite liegt im mittleren Bereich, Luft nach oben bleibt vor allem bei der Ausstattung.

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